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Ein neuer Massagetrend aus den USA: Die Golfmassage




 
 

Die Massage ist eine der ältesten natürlichen Heilmethoden der Welt und erlebt gerade abermals eine Renaissance. Unzählige Formen und Arten der Massage sind nunmehr wie Pilze aus dem Boden gesprießt, und auch die Anwendungskontexte weiten sich scheinbar von Tag zu Tag weiter aus. Hot-Stone-, Surf-, Thai, Ayurveda- oder Shiatsu-Massage - hier gibt es anscheinend nichts mehr, was es nicht gibt. Und so verwundert es nun auch überhaupt nicht, dass mittlerweile wieder ein neuer Massagetrend seine Wellen schlägt: Die Golfmassage. Was hat es damit auf sich?

Die Golfmassage aus dem Mekka des Golfsports

Die Golfmassage hat geradewegs aus dem Mekka des Golfsports, den USA, Einzug in den Rest der Welt erhalten. Die Idee ist ganz einfach: Golfer beanspruchen bis zu 120 verschiedene Muskeln und benötigen deshalb eine besondere Form der regenerativen Zuwendung. Dabei hat man nun entdeckt, dass Massagen, die bei Golfern buchstäblich eben mit einem Golfball durchgeführt werden, zu einer verbesserten Regenerationsfähigkeit und damit zur Leistungssteigerung führen. Inwieweit dies empirisch-wissenschaftlich abgesichert ist, kann bislang noch nicht hinreichend geklärt werden; in der Praxis des Golfsports scheint dies jedenfalls zu funktionieren.

Bei der Golfmassage wird nun, wie gerade erwähnt, mit einem Golfball massiert. Dabei wird der Golfball in kreisenden und streichenden Bewegungen auf die Muskulatur gepresst. In der Regel legt der Masseur dabei seine flache Hand einfach auf den Golfball und übt Druck aus. Entscheidet er sich aber dafür, ein spezielles Massageöl zu benutzen, so muss er eine besondere Vorrichtung verwenden, in welche der Golfball eingespannt werden kann. So kann der Ball nicht mehr wegrutschen, was eben der Fall wäre, wenn der Masseur nur seine Hand benutzen würde. Durch die Härte und kompakte Größe des Golfballs können auf diese Weise Stellen erreicht und angesprochen werden, an die man mit bloßen Händen nicht so einfach herankommt bzw. die man mit Händen nicht so gezielt ansprechen kann. In der Folge wird die Blutzirkulation gesteigert, was zu einer Entspannung der Muskulatur führt. Die Golfmassage kann insofern nicht nur bei Golfern, sondern auch bei anderen Sportlern zu merklich verbesserter Regenerations- und Wettkampfleistung beitragen. Das besonders Praktische bei der Golfmassage ist, dass man sie auch einfach selbst mit einem Golfball durchführen kann. Denn der Golfball funktioniert ganz ähnlich wie handelsübliche Massageroller (wer sich für solche Massagetools interessiert, mit denen eine Selbstmassage durchgeführt werden kann, sollte sich die Massagegeräte von medisana anschauen). Von daher ist es natürlich doch sehr die Frage, ob die Golfmassage nun etwas wirklich Neues darstellt oder doch nur ein weiteres Label ist, das etwas bereits Vorhandenes lediglich begrifflich neu einkleidet.

Warum die Golfmassage wirkt

Wenn man sich anschaut, welche Wirkungen Massagen nachgewiesenermaßen auf Körper und Psyche haben, dann verwundert es letztlich nicht besonders, dass den Golfmassagen eine grundsätzlich positive Wirkung nachgesagt wird. Denn Massagen steigern die Durchblutung, senken Blutdruck und Pulsfrequenz, entspannen damit verbunden die Muskulatur, lösen Verklebungen in den Faszien und entspannen auch psychisch. Dies sind allgemeine positive Wirkungen von Massagen, die im Grunde bei jeder Sportart förderlich sind bzw. nur förderlich sein können. Ob man sie also letztlich mit einem Golfball oder einem handelsüblichen Massageroller macht, ist wohl eher eine Frage der persönlichen Überzeugung und des Glaubens als etwaiger wissenschaftlicher Nachweise.



 
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