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Wissenswertes und Tipps für die BBQ Trails in den USA


Geräuchert, gebacken, gegrillt und gesmokt: BBQ wird in den USA großgeschrieben.

 
 

Mit Fleisch kennen sich die US-Amerikaner aus. Barbecues haben eine lange Tradition in den Vereinigten Staaten. Insbesondere Bundesstaaten wie Texas und North Carolina werden für ihre kulinarischen BBQ Trails gefeiert. Aber was ist das eigentlich genau und was bedeutet BBQ? Darüber klärt dieser Beitrag im Folgenden auf.

Was bedeutet BBQ und was sind BBQ Trails?

BBQ ist die Abkürzung für Barbecue. Das Wort ist Englisch und hat verschiedene Bedeutungen. Zum einen bedeutet das Wort so viel wie Gartenfest. Allerdings kommen bei diesem Gartenfest nicht nur ein paar Würstchen auf den Grill, sondern ein ganzes Schwein am Spieß. Zum anderen wird auch der Bratrost im Allgemeinen als BBQ bezeichnet. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass es sich beim Barbecue um Fleisch handelt, das langsam im heißen Rauch über dem Feuer gegart wird.

Allerdings ist ein amerikanisches BBQ nicht mit dem klassischen Grillen zu verwechseln. Die Unterschiede sind facettenreich. Sowohl die Fleischarten als auch dieses typische rauchige BBQ-Aroma differenzieren das Barbecue vom Grillen. Hinzu kommen beispielweise unterschiedliche Temperaturen sowie Hitzequellen. Wer gerne grillt, weiß, dass das Fleisch oder die Würstchen relativ nah an der Hitzequelle, nämlich direkt auf dem Rost liegen. Hier erreicht das Grillgut Temperaturen von bis zu 250° C und die Kohle kommt sogar auf bis zu 800° C. Beim amerikanischen BBQ klettern die Temperaturen lediglich auf bis zu 160° C. Das hängt vor allem damit zusammen, dass das Fleisch im heißen Rauch durchgegart wird und dadurch auch mal mehrere Stunden braucht, um gar zu werden.

BBQ Trails sind – wie der Name schon verrät – kulinarische BBQ-Grillpfade, die durch die USA führen. Sowohl in Texas als auch in North und South Carolina gibt es die BBQ Trails, welche seine Pilger durch die besten und ältesten Restaurants für BBQ führen. Im Lone Star State geht es für Interessierte durch den Barbecue-Gürtel, der sich unter anderem durch Städte wie Austin, Taylor, Lockhart und San Antonio schlängelt. Wer hingegen den BBQ Trail durch South Carolina bevorzugt, kann sich auf kulinarische Highlights in New Ellenton, West Columbia, Hemingway und Lake Wylie freuen. BBQ ist eine echte Kunstform in den USA und wird hier entsprechend zelebriert. Wer zart gegartes, knuspriges und saftiges Fleisch liebt, wird auf einem BBQ Trail in den USA auf jeden Fall auf seine Kosten kommen. Spannend sind dabei auch die zahlreichen geschmacklichen Unterschiede, denn jeder Bundesstaat, jedes Restaurant und jeder Koch hat seine ganz eigene Art der Zubereitung. Wer in die USA fliegen will, um sich einen der berühmten BBQ Trails anzuschauen, kann entweder direkt das Ziel wie z.B. Austin in Texas ansteuern, oder über New York oder Los Angeles einreisen und dann einen günstigen Inlandsflug buchen. Flüge in die USA, zum Beispiel direkt in den Big Apple, gibt es manchmal schon für um die 200 Euro.

Barbecue Trail durch Texas – lecker durch den Lone Star State

Wer sich für den Texas BBQ Trail entscheidet, der startet nicht nur in der wundervollen Hauptstadt des Bundesstaates, der startet vor allem mit Gastfreundschaft und Livemusik. Die Texaner sind mit Leib und Seele dabei, machen keine halben Sachen, wenn es um Barbecue geht und sind sehr offen. In Austin wartet also das erste Restaurant auf BBQ-Liebhaber. Zu empfehlen ist das „Iron Works“. Hier gibt es das beste Barbecue in ganz Austin und wer den Geschmack mit nach Hause nehmen will, kann vor Ort Saucen, Gewürze und Fleisch ergattern.

Zarte Rinderbrust bietet die nächste Stadt auf dem Texas BBQ Trail. In Taylor ist das Louie Mueller Barbecue schon seit 1949 eine empfohlene Institution. Besonders beliebt ist die Salz-und-Pfeffer-Kruste, die dem Fleisch eine besondere Note verleiht. Tradition seit über 125 Jahren serviert das „Southside Market“ in Form der „Original Hot Sausages“ in Elgin. Wohingegen in Driftwood leckere BBQ-Spezialitäten im „Salt Lick“ warten. Den nächsten Stopp machen Interessierte in der Kleinstadt Lockhart. Das „Black`s Barbecue“ ist nicht nur in Familienhand, hier gibt es auch köstliches Fleisch von zertifizierten Angusrindern. Würstchen, Rips und Rinderbrust gibt es hingegen im „Luling City Market“ in Luling. Letzter Halt des Texas BBQ Trail ist das schöne San Antonio. Gegessen wird im „Texas Pride Barbecue“, wo neben ausgezeichnetem Fleisch auch facettenreiche Events auf der Speisekarte stehen.

Barbecue Trail durch South Carolina – köstlich durch den Palmetto State

In South Carolina können sich Fleisch-Liebhaber auf über 200 BBQ-Restaurants freuen. Dass es hier sinnvoll ist, eine Auswahl im Vorfeld zu treffen, ist klar, ansonsten sieht man das BBQ vor lauter Fleisch nicht mehr. Im Palmetto State bedeutet BBQ vor allem eines: köstliches Schweinefleisch. Häufig handelt es sich dabei um das zart und langsam im Holzrauch durchgegarte Pulled Pork. Eine weitere Besonderheit in South Carolina ist die Soßenvielfalt. Im „Carolina Bar-B-Que“, welches sich in New Ellenton befindet, gibt es beispielsweise zum Schwein eine Soße mit Ketchupbasis oder eine Variante mit würzigem Senf. Anders sieht es in der „Hite`s Bar-B-Q“ in West Columbia aus. Hier gibt es zum BBQ-Sandwich eine hausgemachte Sauce, dessen Rezept schon lange berühmt ist. Preisgekröntes Pulled Pork gibt es im „Q2U BBQ Pit“ in Lake Wylie. Hier reichen die Experten eine Soße mit Basis aus Essig und Pfeffer für Fans des würzigen Geschmacks. Auch empfehlenswert ist das ganz klassische Pulled Pork mit einer Sauce, die auf einem speziellen Familienrezept basiert, aus „Scott`s Bar-B-Que“ in Hemingway.

Weitere BBQ Trails in den USA

Nicht nur South und North Carolina sowie Texas sind berühmt für ihre BBQ Trails. Auch in den folgenden Regionen gibt es die kulinarischen Grillpfade für Fleischliebhaber:

  • Kansas City,
  • Memphis,
  • Tennessee und
  • Missouri.

Es lohnt sich bei den Einheimischen mal nachzufragen, welches BBQ-Restaurant zu empfehlen ist. Ortsansässige haben in der Regel immer die besten Tipps.

Rind oder Schwein: Das kommt auf den Grill


Spareribs sind ein kulinarischer Klassiker beim amerikanischen BBQ.

Spareribs sind ein kulinarischer Klassiker beim amerikanischen BBQ.

Ob Pastrami oder Beef Jerky, es gibt viele fleischliche Köstlichkeiten, die ganz typisch amerikanisch sind. Auch das BBQ und all seine Leckereien gehören dazu. Wie schon oben erwähnt, gibt es in den meisten BBQ-Restaurants eine gewisse Tendenz. Die Frage lautet in der Regel: Rind oder Schwein. Während in South Carolina vor allem Pulled Pork auf den Speisekarten steht, sind es in Texas eher Highlights vom Rind wie das Beef Brisket (Rinderbrust). Klassiker, die beim amerikanischen BBQ dazugehören, sind zudem:

  • Spareribs,
  • Burger,
  • Chicken Wings und
  • facettenreiche Saucen.


 
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Sources:

Abbildung 1: pixabay.com © Shutterbug75 (CCO Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com © juergen4711 (CCO Creative Commons)

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