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USA Reiseinformationen

Amerikanische Spezialitäten - ein Rundgang

Abbildung 1:Barbecue ist ein fester Bestandteil der US-amerikanischen Küche - doch was hat die Küche zu bieten?
Abbildung 1:Barbecue ist ein fester Bestandteil der US-amerikanischen Küche - doch was hat die Küche zu bieten?

 
 

Jedes Land hat eigene kulinarische Spezialitäten. Die Italiener lieben Pasta und Pizza, die Griechen Gyrosgerichte und die Amerikaner? Ja, welche Spezialitäten haben die Amerikaner eigentlich? Auf den ersten Blick scheint die amerikanische Küche eher eintönig, fettig oder süß, aber stimmt das? Immerhin ist Amerika auch ein Einwanderungsland und mit vielen Kulturen kommen viele Gerichte. Wirkt sich diese Vielfalt eventuell auf die Ernährungsgewohnheiten aus? Dieser Artikel schaut einmal in amerikanische Speisepläne.

Die Vorliebe für Frittiertes

Zugegeben, die Fritteuse ist in amerikanischen Küchen ebenso wichtig, wie der Barbecuegrill. Frittierte Speisen sind an der Tagesordnung, dabei ist die ungewöhnlichste Kreation überhaupt nicht auf amerikanischem Boden entstanden: frittierte Schokoriegel. Diese gibt es in Großbritannien. Aber was frittiert man in den USA? Ein Überblick:

  • Pommes - natürlich, die Pommes werden frittiert. Auf die Idee, die Kartoffelstäbchen eventuell im Backofen zuzubereiten, würde ein Amerikaner nicht kommen.
  • Hotdogs - ja, in Hotdogs sind simple Brühwürstchen. Während die Würstchen bei uns im Wasserbad oder auch in der Mikrowelle erhitzt werden, kommen sie in den USA in die Fritteuse.
  • Nudeln - in New York steht jeden Samstag ein Hamburgerwagen, dessen Kunden stets zwei Stunden in der Warteschlange stehen. Warum? Weil es an diesem Wagen Hamburger gibt. Allerdings werden Fleisch, Tomaten, Käse und Salat nicht zwischen einfache Hamburgerbrötchen gelegt, sondern zwischen frittierte Nudelplatten. Bei den Nudeln handelt es sich um asiatische Glasnudeln, die so geformt werden, dass sie ein Brötchen ergeben.
  • Gemüse - letztendlich kann alles frittiert werden. In den USA werden Kürbisse, Tomaten, Gurkenscheiben und vieles mehr in der Fritteuse zubereitet.

Generell ist das Frittieren nicht schlecht. Der Nachteil an dieser Zubereitungsart ist die Fetthaltigkeit der Speisen, da die Zutaten nun mal in purem Fett erhitzt werden. Das liegt nicht jedem und ist auf Dauer und in der Masse auch nicht gesund. Aber warum muss es eigentlich ein Spagat zwischen gesunder Ernährung und amerikanischer Köstlichkeit sein? Heißluftfritteusen reduzieren den Fettgehalt frittierter Speisen markant und haben gleich noch zwei weitere Vorteile: Die Geruchsbelastung bei der Zubereitung ist geringer und niemand muss sich darüber Gedanken machen, wie das Fett entsorgt werden kann.

Weitere Spezialitäten

Und welche einzelnen Spezialitäten gibt es? Viele Amerikareisende möchten entdeckte Köstlichkeiten gerne zu Hause nachkochen, andere möchten einfach mal etwas anderes austesten. Also wird es Zeit, sich einzelne Gerichte einmal anzuschauen:

  • Pastrami-Sandwich - dieses Gericht hat eine lange Geschichte. In Manhatten befindet sich seit 1888 ein Restaurant, welches für seine Sandwiches weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Und wer nun an ein schnelles Gericht für zwischendurch glaubt, der irrt sich. Bei dem Pastrami-Sandwich liegen auf einer Länge von fünf Zentimetern in Scheiben geschnittenes Fleisch und Essiggurken zwischen Brotscheiben. In der Regel wird Rindfleisch verwendet. Ursprünglich stammt das Gericht aus Rumänien und ist in zwei Varianten in den USA bekannt. Die New Yorker Variante ist deutlich stärker gewürzt. Das Fleisch selbst erinnert ein wenig an Schinken und wird roh in einer Lake aus Salpeter, Knoblauch, Nelken, Pfeffer, Paprika und Muskat eingelegt, später mit einer Pfefferkruste versehen und geräuchert. In dem New Yorker Delikatessenrestaurant wird ausschließlich Fleisch verwendet, das bis zu vier Wochen gepökelt und später geräuchert wurde. Im Anschluss wird das Fleisch gekocht und dann im Laden zerkleinert.
  • Texmex-Chili - dieses Gericht entstammt der texanisch-mexikanischen Küche. Optisch kann es an einen Gemüseeintopf erinnern. Dafür ist es ein sehr einfach zuzubereitendes Gericht, welches in einer Stunde fix und fertig ist. Die Grundzutaten sind Zwiebeln, Rinderhack, Tomaten und Tomatenmark, Mais und Kidneybohnen. Gewürzt wird mit mexikanischem Chili, Bier, Salz und Tabasco. Bei der Zubereitung werden erst die Zwiebeln im Topf gedünstet und das Hackfleisch schön braun angebraten. Nun kommen bis auf den Mais und die Bohnen alle weiteren Zutaten hinzu. Mais und Bohnen werden in den letzten zehn Minuten der Kochzeit in den Topf gegeben, damit sie bissfest bleiben.
  • American Cheesecake - hier muss natürlich genau aufgepasst werden, denn der American Cheesecake hat nichts mit dem New York Cheesecake gemeinsam, den es in einer Kaffeehauskette gibt. Mit dem deutschen Käsekuchen haben beide jedoch auch nicht viel zu tun, auch wenn der Name darauf schließen lässt. Der American Cheesecake wird mit Frischkäse und Biskuitboden zubereitet und im Wasserbad gebacken. Regional kann es Unterschiede geben, so kommt teilweise Hüttenkäse oder Sahne statt Frischkäse zum Einsatz. Wer doch die New Yorker Variante bevorzugt, der vermengt den Frischkäse mit Sahne und bereitet als Boden einen Keksboden aus Vollkornkeksen zu.
  • Mayue Choux - jetzt wird es gesund. Das Gericht aus dem Süden Louisianas kombiniert gleich mehrere verschiedene Küchen in einer Speise. Die Grundlage des Essens bietet Mais, der mit Paprika und Sellerie vermengt wird. Auch Tomaten, Tabasco oder Gurken können verwendet werden. Das Gericht kann vegan serviert, aber auch mit Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten zubereitet werden.
  • Barbecue - Grillen ist in Amerika immer im Trend. Nicht nur sind einige Grills so groß, dass sie nur mit dem Truck bewegt werden können, sie werden auch immer genutzt - zu jeder Jahreszeit. Wer echte Hamburger zubereiten möchte, kommt nicht an dem Grill vorbei. So können auch BBQ-Schnitzelstreifen auf Baked Potatoes zubereitet werden. Als Fleisch werden Raclette und Schweinefleisch verwendet, es kommen Schmand, Barbecuesoße, Salz und Pfeffer hinzu. Käse wird geraspelt, mit Schmand verrührt und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Gleichzeitig werden die Kartoffeln für fünfzehn Minuten vorgekocht und dann kurz eingeritzt und ein wenig aufgebrochen, damit die Creme in und auf der Kartoffel verteilt werden kann. Die Kartoffeln kommen nun zusammen mit dem Fleisch auf den Grill. Nach der Garzeit wird das Fleisch auf den Kartoffeln verteilt. Dieses Gericht lässt sich auch im Backofen zubereiten.
Abbildung 2: Der Cheesecake ist eine echte amerikanische Spezialität.
Abbildung 2: Der Cheesecake ist eine echte amerikanische Spezialität.

Fazit - nur Fast Food? Sicher nicht

Die amerikanische Küche ist unglaublich abwechslungsreich und aufgrund der verschiedenen Kulturen auch oftmals sehr gesund. Wer sich die Mühe macht und mal weiter als das stets genannte Fast Food schaut, wird auf echte Köstlichkeiten stoßen, die nicht nur schmecken, sondern zu einer abwechslungsreichen Ernährung beitragen.



 
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Sources: Bildquellen: Abbildung 1: @ Divily (CC0-Lizenz) / pixabay.com; Abbildung 2: @ Ponce_Photography (CC0-Lizenz) / pixabay.com
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