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USA Reiseinformationen

Reisevorbereitung USA: Was USA-Reisende in puncto Sprache wissen sollten




 
 

Engländer und Amerikaner teilen sich auf den ersten Blick zwar die englische Sprache, allerdings gibt es zwischen dem amerikanischen und dem britischen Englisch teilweise große Unterschiede. In der Schule wird jedoch meist nur das britische Englisch gelehrt, was für Menschen, die dann erstmals in die USA reisen, ein Problem darstellt. Egal, ob man wegen einer Sprachreise in die USA reist, ob man geschäftlich unterwegs ist oder ob man einfach Urlaub machen möchte, es ist empfehlenswert, sich auch in sprachlicher Hinsicht auf die Reise vorzubereiten, um Fettnäpfchen und Kommunikationsschwierigkeiten zu vermeiden.

Nachfragen ist kein Problem

Grundsätzlich neigen Briten dazu, auf eine sehr exakte Aussprache zu achten. Amerikaner hingegen sprechen alles eher breit aus und verschlucken Silben teilweise, weshalb es Europäern schwerer fällt, das amerikanische Englisch zu verstehen. Nachfragen ist dann völlig okay. Deshalb kommt man mit dem Schul-Englisch bei einem Aufenthalt in den USA im Prinzip weit, allerdings gibt es dennoch ein paar Hürden, die zu überwinden sind.

Typische Redewendungen

Etwas heikler kann es werden, wenn die Amerikaner mit Redewendungen um sich schmeißen. Oft neigen wir Deutschen dazu, sie eins zu eins in unsere Muttersprache zu übertragen, was nicht selten zu Verwirrungen führt. Ein gutes Beispiel dafür ist das amerikanische Sprichwort „Break a leg“, was keineswegs bedeutet, dass man sich ein Bein brechen soll, sondern vielmehr dem deutschen Ausspruch „Hals- und Beinbruch“ entspricht. Auf de.babbel.com sind insgesamt 21 amerikanische Redewendungen zusammengestellt, die USA-Reisende kennen sollten, um Missverständnisse zu vermeiden.

Einkaufen, ohne ins Fettnäpfchen zu treten

Vorsicht ist beim Einkaufen geboten, wenn es um besonders günstige Ware geht. Statt das Wort „cheap“ zu nutzen, sollte man besser „inexpensive“ verwenden. Das Wörtchen „cheap“ wird eher im Sinne von „billig“ und „schäbig“ verstanden. Zudem gibt es in Bezug auf Geld noch weitere besondere Ausdrücke: Die Redewendung „ten bucks“ steht nicht für „zehn Rehböcke“, sondern für „zehn Dollar“. Dementsprechend bedeutet „big bucks“ auch einfach nur „viel Geld“.

Dinge schreiben, wie man sie spricht

Die Einwohner der USA sind bemüht, die Sprache in puncto Wortschatz, Rechtschreibung und Grammatik einfach zu halten. Oft werden die Dinge daher einfach so geschrieben, wie sie auch gesprochen werden. Dies zeigen die folgenden Beispiele:

  • „Xmas“ = Weihnachten (statt „christmas“)
  • „color“ = Farbe (statt „colour“)
  • „4 to go“ = zum Mitnehmen (statt „for to go“)

Gerade in der Werbung sind derartige Schreibweisen üblich.

Typische Fehlerquellen vermeiden

Zu den typischsten Fehlerquellen gehören Begriffe, die auf den ersten Blick im Englischen und im Deutschen gleich scheinen. Sie haben aber verschiedene Bedeutungen, weshalb man sie auch als „false friends“ (falsche Freunde) bezeichnet. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Meinung = „opinion“ und nicht „meaning“ – letzteres steht für „Bedeutung“
  • Notiz = „note“ und nicht „notice“ – letzteres bedeutet „Aufmerksamkeit“ oder „Benachrichtigung“
  • Spenden = „donate“ und nicht „spend“ – letzteres heißt „ausgeben“

Zudem sollten Touristen es vermeiden, die Worte „must“, „should“ und „will“ übermäßig zu vermeiden. Sie vermitteln dem Gesprächspartner den Eindruck, er müsse etwas tun oder lassen. Das Wörtchen „müssen“, das im Deutschen sehr geläufig ist, wird in der englischen Übersetzung oft befehlsmäßig oder anordnend interpretiert. Deshalb sollte man lieber auf Höflichkeitsfloskeln wie „would you“ oder „could you“ ausweichen und diese am besten mit dem Wörtchen „please“ kombinieren. An Höflichkeit sollte man auch bei einer Bestellung im Restaurant denken. Man bestellt nicht mit den Worten „I want“ sondern sagt lieber „I would like to get“. Übrigens: Um dem anderen zu sagen, dass er etwas nicht tun muss oder braucht, nutzt man nicht die Formulierung „You must not“, denn das bedeutet so viel wie „Sie dürfen nicht“. Stattdessen sagt man „You don’t have to“ oder „You don’t need to“.



 
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