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USA Reiseinformationen

Rauchen in den USA - wo darf die E-Zigarette geraucht werden?




 
 

Hierzulande sind in den letzten Jahren viele Raucher von der normalen Zigarette auf die E-Zigarette umgestiegen. Anstatt Tabak zu verbrennen, werden bei E-Zigaretten sogenannte Liquids verdampft. Raucher oder Dampfer, die in die USA fliegen möchten, müssen viele verschiedene Vorschriften beachten. Anders als in Deutschland, sind die gesetzlichen Bestimmungen für das Rauchen oder Dampfen in den Vereinigten Staaten von Amerika viel strenger.

Rauchen und Dampfen ist oft nur in privaten Bereichen gestattet

Wie in Deutschland ist das Rauchen in den USA in öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und in Restaurants verboten. In den USA ist das Rauchverbot allerdings in den meisten Bundesstaaten auch auf Parks, Schwimmbäder, Strände und Uferpromenaden ausgeweitet. Auch in der Nähe von Schulen, öffentlichen Sportanlagen und Spielplätzen ist das Rauchen oder Dampfen strengstens verboten. Rauchen ist im Grunde genommen nur in Privatwohnungen, im eigenen Auto oder in gekennzeichneten Bereichen auf den Straßen gestattet. Gleiches gilt fast überall auch für E-Zigaretten. Hinzu kommt, dass in den USA seit diesem Jahr das Dampfen von vielen Frucht- und Minz- oder Menthol-Liquids verboten wurde. Die Beschränkung gilt für E-Zigaretten, deren Patronen beim Kauf bereits befüllt sind. Auch in Europa gilt ab Mai dieses Jahres ein Verkaufsverbot für Menthol-Zigaretten. Die Liquids mit dieser Geschmacksrichtung dürfen allerdings weiter verkauft werden. Die Maßnahmen in den USA wurden ergriffen, um die Jugendlichen vom Dampfen der E-Zigaretten abzuhalten. 

Rauchen und Dampfen ist in den USA erst ab 21 Jahren erlaubt

Die Rauchverbote und die Einschränkungen des Erwerbs von Rauch- und Dampf-Accessoires wurden in den USA größtenteils zum Schutze der Jugend erlassen. Ein großer Schritt dazu war die Erhöhung des Mindestalters für den Erwerb und den Genuss von Tabakwaren und E-Zigaretten von 18 auf 21 Jahren. Diese Regelung gilt seit Februar 2020 und folgt einer Empfehlung der U.S. Food and Drug Administration (FDA), weil der Konsum der E-Zigaretten an Schulen der Oberstufe um etwa 75 Prozent gestiegen ist. In Städten wie San Francisco ist das Dampfen von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit komplett verboten. Für Verstöße gegen das Rauchen oder Dampfen in der Öffentlichkeit werden in den USA je nach Bundesstaat oder Stadt zwischen 50 und 750 Dollar fällig. 

Liquids und Zigaretten sind in den USA sehr teuer

Wer in seinem Urlaub in den USA auf das Rauchen oder Dampfen nicht verzichten möchte, sollte sich schon vor der Einreise mit Zigaretten oder Liquids eindecken. Wer aus dem Ausland kommt, kann bis zu 200 Zigaretten einführen. Dies ist auch ratsam, weil eine Schachtel Zigaretten mit 20 Stück etwa 12 bis 13 Dollar kostet. Für Dampfer, die in den USA ein Liquid für die E-Zigarette benötigen, werden ähnliche Preise verlangt. Ein kleines Fläschchen mit 30 ml kostet in den Shops zwischen 15 und 18 Dollar. Anders als bei den Zigaretten ist die Einfuhr von Liquids bisher noch nicht beschränkt. Wie die E-Zigarette dürfen Touristen aus dem Ausland auch ihr Liquid im Handgepäck befördern. Die E-Zigarette darf, wie Smartphones oder Notebooks, nur im Handgepäck befördert werden, weil sie mit einem Akku ausgestattet ist.

Zusammengefasst sollte man sich vor dem nächsten Urlaub ausführlich informieren, welche konkreten Bestimmungen in dem jeweiligen Staat und der Stadt gelten. Unter 21 Jährige müssen für die Dauer des Aufenthalts in den USA auf den Tabakkonsum vollständig verzichten.



 
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