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USA Reiseziele & Inspirationen

Super Bowl 2017 in Houston, Texas

Der Super Bowl ist eines der größten Sportevents des Jahres. Den vergangenen Super Bowl 2016 sahen in den USA laut dem amerikanischen Sender CBS 167 Millionen TV-Zuschauer – Ein neuer Rekord.  Aber auch in Europa wird der Sport immer beliebter - in Deutschland verfolgten 2016 rund 1,78 Million Football-Fans den Super Bowl vor dem Fernseher. Bildquelle: fotolia.com© antonio  (CC0 1.0).
Der Super Bowl ist eines der größten Sportevents des Jahres. Den vergangenen Super Bowl 2016 sahen in den USA laut dem amerikanischen Sender CBS 167 Millionen TV-Zuschauer – Ein neuer Rekord. Aber auch in Europa wird der Sport immer beliebter - in Deutschland verfolgten 2016 rund 1,78 Million Football-Fans den Super Bowl vor dem Fernseher. Bildquelle: fotolia.com© antonio (CC0 1.0).

 
 

HINWEIS: dieser Artikel ist nicht mehr aktuell: er behandelt den 2017 Super Bowl

Endgame am Sonntag: New England Patriots vs. Atlanta Falcons

Am kommenden Sonntag ist es soweit: die New Englands Patriots treffen im 51. Super Bowl der NFL-Playoffs im Astrodome in Houston auf die Atlanta Falcons. Alle Basic-Infos auf einen Blick.

Houston. Am Sonntag, den  5. Februar - 17h30 Ortszeit und 0h30 Mitteleuropäische Zeit, geht in den USA gar nichts mehr. Dann findet der 51. Super-Bowl in Houston statt  – in den USA ein innoffizieller Feiertag, denn American Football ist dort eindeutig die beliebteste Sportart.

Amerikas primäre Frage für das Wochenende lautet demnach:  Wird es der fünfte Titel für die New England Patriots oder die erste Meisterschaft für die Atlanta Falcons? Schwierig, 2017 trifft nun die die beste Offense der NFL mit den Atlanta Falcons (NFC) auf die beste Verteidigung mit  den New England Patriots (AFC).

Patriots in der Favoritenrolle

Nimm man die berühmte Football-Formel „Offense wins games – Defense wins Championships“ ernst, gibt es einen klaren Favoriten – die Patriots aus Foxborough, Massachusetts – häufig auch einfach nur „Pats“ genannt. Sie zeigten in der Saison die stärkste Defense-Leistung. Deshalb sind sie nach Einschätzungen von Buchmachern klar in der Favoritenposition.

Auch die Super Bowl-Erfahrung spricht für das Team aus New England: bereits zum siebten Mal erreichten sie seit 2001 das Endspiel – bei einem Gewinn wäre es nach 2001, 2003, 2004 und 2014 ihr fünfter Titel.

Fun-Facts:  4000 Tonnen Popcorn und 14.000 Tonnen Chips wurden am Super-Bowl-Sonntag 2016 konsumiert und mit 120 Millionen Liter Bier runtergespült. Bildquelle: fotolia.com© gpointstudio. (CC0 1.0).
Fun-Facts: 4000 Tonnen Popcorn und 14.000 Tonnen Chips wurden am Super-Bowl-Sonntag 2016 konsumiert und mit 120 Millionen Liter Bier runtergespült. Bildquelle: fotolia.com© gpointstudio. (CC0 1.0).

Die Saisonbilanz kann sich auch sehen lassen: es gab es nur zwei Niederlagen in 16 Spielen.

Ebenso der Kader des Teams der Pats ist optimal besetzt: in dieser Saison gab es viele Ausfälle von strategisch wichtigen Spielern, die aber durch die große Kadertiefe kompensiert werden konnte. Ihr Quarterback, der 40-jährige Tom Brady, war in den Playoffs vier Spiele gesperrt, trotzdem gewann das Team davon drei Partien.

Auch ein Indikator für die Favoritenrolle – der Head Coach Bill Belichick (65). Er ist seit 2000 Chef-Trainer bei den Patriots, und gewann schon viermal als Head Coach – natürlich mit den Pats – und zweimal als Assistenztrainer den Super Bowl. Der erfahrene Belichick gilt als perfektionistischer Taktiker in der Offense als auch in der Defense.

Falcons – Underdogs mit guter Statistik

Die Falcons aus Atlanta, Georgia, sind die Underdogs im Super Bowl. Ihre Super-Power ist das Offensiv-Spiel. In den aktuellen Playoffs sind sie in der Touchdown-Statistik hinter den Green Bay Packers auf dem zweiten Platz, knapp dahinter auf dem dritten Platz: die Patriots. Ebenfalls den zweiten Platz besetzen die Falcons im Extrapoints-Ranking. Nur in den Fieldpoints sind die Patriots vor den Falcons.

Hauptursache dafür: Der Qaurterback der Falcons, der 31-jährige Matt Ryan. Der Spielemacher untermauerte seinen Status als Favorit auf die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Playoffs dadurch, dass er als Super-Anspielstation über 730 Yards warf und somit Quarterback-Ranking auf einem soliden dritten Platz steht. Auf Platz vier übrigens, Tom Brady –  aufgrund der vier Spiele Sperre dennoch erstaunlich.

Die Saisonbilanz der Falken ist eher solide: elf Siege und fünf Niederlagen.

Weniger gut, die Super Bowl-Erfahrung: erst einmal wurde der Einzug ins Finale geschafft –  1998 verloren die Atlanta Falcons in Florida gegen die Denver Broncos.

Auch im Head Coach-Vergleich müssen die Falken hinten anstehen: ihr junger Chef-Trainer Dan Quinn (46), der erst seit 2015 in Atlanta ist, ging erst einmal als Super Bowl-Champion vom Platz: als Head Coach gewann er 2013 mit den Seattle Seahawks das Endspiel.

Wer überträgt den Super Bowl im deutschen Fernsehen?

Und nun? Wer wird Nachfolger der Denver Broncos? Wahrscheinlich die Patriots – aber am Montagmorgen wissen wir mehr.

PRO 7 MAXX beginnt am Sonntag um 20:15 Uhr mit den Vorberichten zum Super Sunday. Weiter geht`s dann in SAT.1 ab 22:55 Uhr mit den Vorberichten, Analysen, Tipps und Interviews. Der eigentliche Kickoff wird gegen 00:30 Uhr am Montagmorgen sein. Und für alle American-Football-Nerds: als Einstimmung auf das Mega-Event gibt es ab 10:45 Uhr noch einmal alle Spieltage der Saison exklusiv auf ran.de.

Crashkurs: Road to Super-Bowl – Wer qualifiziert sich eigentlich?

Für die meisten Europäer ist das Qualifizierungsprozedere meist Neuland –  deshalb hier ein kurzer Überblick: Im Endspiel der National Football League (NFL) treffen die zwei besten Teams der zwei Football-Ligen aufeinander.

American Football ist nichts für Weicheier. Bildquelle: fotolia.com© Melinda Nagry (CC0 1.0).
American Football ist nichts für Weicheier. Bildquelle: fotolia.com© Melinda Nagry (CC0 1.0).

In den zwei Ligen, der National Football Conference (NFC) und der American Football Conference (AFC), spielen insgesamt 32 Teams, jeweils unterteilt in vier „Divisions“ – Norden, Süden, Westen, Osten mit jeweils 16 Mannschaften. In den zwei Conferences qualifizieren sich insgesamt zwölf Teams für die NFC- und AFC-Playoffs.

Und jetzt wird es etwas kompliziert. In die Playoffs ziehen dann die jeweiligen vier Division-Sieger ein sowie zwei sogenannte „Wild-Card-Teams“, also Mannschaften mit der besten Bilanz, die nicht Division Sieger sind. Zusätzlich ziehen aber auch noch zwei der vier Sieger der NFC und AFC gleich in die sogenannte Divisional Round ein.

Die Playoffs unterteilen sich dann in drei Phasen: eine Wild Card Round – entspricht einem Achtelfinale, Divisional Round – entspricht einem Viertelfinale, und schließlich die Championship-Games – entspricht einem Halbfinale.

Das Finale ist dann schließlich der Super-Bowl. Hier treten die Sieger der Conference Championships gegeneinander an, also der NFC-Champion gegen den AFC-Champion.



 
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