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Chicago


Illinois

Field Museum Chicago öffnet Pforten für mystische Kreaturen aus prähistorischer Zeit

Release v. 7. April 2008

Prähistorische Kreaturen haben von jeher die Fantasie der Menschen beflügelt. Feuerspeiende Drachen, grazile Einhörner, verführerische Meerjungfrauen und Fabelwesen balancieren auf dem schmalen Grat zwischen Fiktion und Wirklichkeit durch die Welt der Überlieferungen. Bis zum heutigen Tag. Man denke nur an das sagenumwobene Ungeheuer von Loch Ness und Yeti, den Schneemenschen im fernen Himalaja. Wohliges Gruseln ist garantiert, besonders dann, wenn echte Skelette aus der Urzeit die Fakten liefern für den Stoff, aus dem die mystischen Wesen entstanden. So gilt denn auch die Ausstellung "Mythic Creatures: Unicorn & Mermaids" im Field Museum in Chicago bereits wenige Tage nach ihrer Eröffnung im März als Publikumsmagnet.

Auge in Auge mit Drachen und Co.

Modelle urzeitlicher Kreaturen – wie sie den Skelettfunden entsprechend hätten aussehen können – faszinieren das Publikum. Auge in Auge mit einem 5,18 Meterlangen Drachen mit einer Flügelspannweite von 5,79 Metern, mit dem 3 Meter langen Einhorn, einem 3,30 Meter Flugdrachen mit 6 Meter breiten Flügeln und Kraken mit 3,65 Meter langen Tentakeln. Hinzu kommen zwei Nachbildungen realer Kreaturen: eines über 1,80 Meter großen Primaten, des Gigantopithecus, und des größten Vogels, des über 2,70 Meter großen Aepyornis. Zu weiteren Prunkstücken gehört die Darstellung eines Deutschen Apothekers aus dem 18. Jahrhundert, die ein Einhorn mit dem Stoßzahn eines heutigen Narwals als Horn zeigt.

Mythen, wie andere Kulturen sie sehen

Präparierte Darstellungen von Drachen und Einhörnern sowie kulturelle Artefakte und Kunstwerke zeigen verblüffende Übereinstimmungen, aber auch Verschiedenheiten in der Art und Weise, wie Menschen rund um den Globus die mythischen Kreaturen wahrnahmen. In vielen Kulturen leben Drachen bis heute fort, besonders in Asien, und um Meerjungfrauen ranken sich hauptsächlich in Europa und Afrika viele Geschichten. Auch im Field Museum in Chicago feiern die Urzeitwesen Auferstehung, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit.

Interaktive Stationen: Ich baue einen Giganten

Technik von heute und Funde von vorgestern vereinigen sich im Field Museum zu triumphalen Fiktionen. Sensor-Bildschirme geben die Möglichkeit, selbst konstruierte Drachen in ihrer virtuellen Umgebung zum Leben zu erwecken, aus Modellen von Mammut-Knochen gigantische Skelette zusammen zu setzen und aus Knochen eines Potoceratops den legendären Vogel Greif zu gestalten. Videos zeigen Interviews mit dem preisgekrönten Künstler Takeshi Yamada, der "mystische Kreaturen" kreiert, und von Künstlern, die mit Hilfe von Licht und Magie Drachen für die Filmindustrie erschaffen.
Sehenswertes Ausstellungsstück ist zudem ein 36,50 Meter langer Drachen, Star der Parade anlässlich des Chinesischen Neujahrsfestes in New York.

Kulturelle Perspektiven

"Mystic Creatures. Dragons, Unicorns & Mermaids" organisiert das amerikanische Museum für Naturgeschichte in New York in Zusammenarbeit mit dem Field Museum in Chicago, dem Naturgeschichtlichen Museum in Atlanta sowie namhaften kanadischen und australischen Museen.
John Mc Carter, President und CEO des Field Museums, hebt dabei den Bildungsauftrag des Field Museums in Verbindung mit vielfältigen Zusammenhängen in der Natur und zwischen den Kulturen hervor: "Wir wollen ein breit gefächertes Publikum informieren und durch Ausstellungen und Programme für Naturwissenschaften begeistern".
Die faszinierende Exposition mit Funden aus einer Ära, die Jahrtausende zurückliegt, soll dazu beitragen.

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Sources: Illinois Dept. of Commerce and Economic Opportunity; Claasen PR; magazinUSA.com
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