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Pittsburgh


Pennsylvania

Pittsburgh's Geschichte

Bereits bevor europäische Siedler hierher kamen, machten einheimische Indiander-Stämme, einschließlich der Delawares, der Iroquois und der Shawnee, das Gebiet zu ihrer Heimat. Sie erkannten den Wert des Landes wegen seiner üppigen natürlichen Ressourcen, strategischen Lage und dem Komfort für den Transport, der durch die drei Flüsse geboten wurde. West Pennsylvania und das Ohio Valley waren ein ein konfliktreiches Gebiet im 18. Jahrhundert, besonders als die Franzosen und die Briten um die "Forks of the Ohio" kämpften.

Gouverneur Dinwiddie aus Virginia schickte 1753 einen jungen Major namens George Washington auf eine Expedition in das Gebiet, um die französische Aktivitäten in West Pennsylvania zu erforschen. Die Bedeutung des Unterfangens und der Lage waren dem künftigen Präsidenten allemal klar.

Die Briten schickten 1754 Kapitän William Trent, um mit dem Bau eines Forts anzufangen. Dieser wurde allerdings seitens der Engländer nicht beendet, sondern von den französischen und einheimischen Truppen, von denen es ohne Blutvergießen erobert wurde. Sie nannten es Fort-Duquesne - ein Tribut an den französischen Gouverneur. Innerhalb eines Jahres hatte die neue Siedlung 60 Bewohner.

Vier Jahre später erlangten die Briten wieder Besitz über das Gebiet, als General John Forbes die Franzosen vertrieb und das Fort zerstörte.

Forbes errichtete im September 1759 ein neues Fort, genannt Fort-Pitt, zu Ehren des britischen Premierministers Williams Pitt. Die Anstrengungen der Briten, das Siedlertum zu beschränken, waren erfolglos.

Als Folge des Revolutionskrieges kamen die Einwanderer scharenweise. Während viele der ersten Siedler das Land bearbeiteten, bewegte sich die Wirtschaft rasch jenseits der Landwirtschaft in die Eisen-, Glas- und Schiffs-Produktion.

Am meisten von irischen und schottischen Einwanderern bevölkert, wurde Pittsburgh eine Schiffbau-Hochburg und ein Startpunkt für die Menschen, die den Ohio River entlang reisten, um die Gebiete im Westen zu erforschen.

Liniendampfer, die am Monongahela Kai gedockt waren, transportierten Menschen und Güter nach Cincinnati, St. Louis und New Orleans. Es war während dieser Zeit, daß man Pittsburgh den Beinamen "Gateway to the West" gab.

Zwischen 1800 und 1816 nahm die Bevölkerung von 1,500 auf über 10,000 Bewohner zu. Pittsburgh's strategische Lage und der Reichtum an natürlichen Ressourcen, die mit der Arbeit der Einwanderer kombiniert waren, trieben den kommerziellen und industriellen Erfolg an.

Zwischen 1763 und 1850 wurde die Stadt der führende Hersteller amerikanischen Glasgeschirrs - wegen seiner üppigen Ressourcen an Sand, Kohle und Ton. Pittsburgh wurde 1794 zum Stadtbezirk und avancierte 1816 zur Stadt.

Der Bau von Zugverbindungen und einem Kanal, die Pittsburgh mit den Ostküstengebieten verbunden, erschloß weitere Gelegenheiten für den Güterverkehr und das Reisen im allgemeinen. Nicht einmal Katastrophen, wie das jährliche Überfluten der Flüsse oder das große Feuer von 1845, konnten Pittsburgh's Wohlstand aufhalten. Die Bevölkerung von 1840 hat sich bis 1850 auf über 46,600 verdoppelt.

Mitte des 18. Jahrhunderts erlebte Pittsburgh einen dramatischen Zustrom deutscher Einwanderer, einschließlich eines Backstein-Maurers, dessen Sohn den Familienamen zu einem Synonym für Ketchup machte.

1869 verkaufte Henry J. Heinz zusammen mit einem Freund, selbstgemachten Meerrettich in klaren Glasflaschen um "seine Reinheit zu enthüllen"... Er gründete die H. J. Heinz Company (US-Originale: H.J. Heinz). Als ein aufgeschlossener Arbeitgeber gegenüber Frauen, war Heinz an massiven Reformen wie z.B. besseren Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten sowie einer Lohnverbesserung, beteiligt. Zu Ehren seiner Mutter gründete er das Sarah Heinz House.

Die Jahre 1916-1930 markierten die größte Einwanderungswelle von Afro-Amerikanern nach Pittsburgh.

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