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U.S. Geschichte

Watergate Affäre: Nixon's Rücktrittserklärung

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Ermittlungen
John Mitchell, Nixon's Generalstaatsanwalt, setzt einen Spezial-Ermittler an den Fall, um aufzuklären, inwieweit die Nixon-Administration in den Einbruch verwickelt sei.

Dieser Ermittler ist Archibald Fox, der seine Aufgabe ernst nimmt und nachzuforschen beginnt. Dabei kommt es dazu, dass ein Zeuge aussagt, dass Nixon seit einigen Jahren alle Gespräche zwischen ihm und Mitarbeitern hat mitschneiden lassen. Als Cox vom Nixon Büro die Mitschnitte anfordert, die Gespräche zwischen Nixon und Mitarbeitern zum Thema Watergate beinhalten sollen, wird dies abgelehnt. Schlimmer noch: Am 20. Oktober 1973 feuert Nixon Archibald Cox. Diese Massnahmen rufen nun allgemeines Misstrauen auf den Plan und der Ruf nach Amtsenthebung wird im Kongress laut. Als Nachfolger von Cox wird Leon Jaworski beauftragt. Die Bänder der Gespräche werden unter Strafandrohung nun von den Gerichten angefordert. In dieser Zeit sagt Nixon noch am 17. November: "Ich bin kein Gauner" und lehnt jede Verwicklung in die Watergate-Affaire ab.

Die Nixon Administration kann am 7. Dezember dann vor Gericht eine 18,5 Minuten Lücke in den Bändern nicht erklären, spricht von höherer Gewalt und das Misstrauen wächst weiter. Bis zum Juli des kommenden Jahres ziehen sich die Ermittlungen und Streitigkeiten um die Bänder hin und der Oberste Gerichtshof entscheidet endgültig, das die letzten fehlenden Bänder von Nixon freigegeben werden müssen. Nixon, der sich immer wieder auf seine Immunität beruft, scheitert. Die Situation verschärft sich für ihn und erste Entscheidungen in Richtung einer Amtsenthebung werden getroffen.

Der Rücktritt
Um dem zuvorzukommen, entscheidet sich Nixon am 8. August 1974 dazu, zurückzutreten.
Damit ist er der erste Präsident, der diesen Schritt geht. Nachfolger wird Gerald R. Ford, der bis dato Vize-Präsident war. Er wird es auch sein, der Nixon im Folgenden Straffreiheit zusichert.

Als Folge aus dem Machtmissbrauch, den Nixon ausübte, als er den dem Department of Justice unterstehenden Archibald Cox kündigte, verabschiedete der Kongress ein Gesetz, nach dem für derartige Ermittlungen gegen hochrangige Regierungsmitglieder eine unabhängige Spezialkomission gebildet werden müsse, um derartige Abhängigkeiten zu unterbinden. Das Gesetz dazu war das 'Independent Counsil Law', unter dem verschiedene Kommissionen eingesetzt wurden; Stichworte sind die Iran-Contra Affaire (betreffend die Ronald Reagan Administration) und die Kenneth Starr Aktivitäten gegen gegen Bill Clinton (Lewinsky und Whitewater).

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Nixon's Rücktrittserklärung
Nixon's Rücktrittserklärung

   
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