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Haie in amerikanischen Gewässern

Mit dem Beginn der Badesaison fängt ebenfalls die Zahl der Angriffe durch Haie auf Schwimmer, Surfer und Taucher an zu steigen. Nicht ausschliesslich im tiefen Wasser -- die Gefahr lauert ebenfalls in flachen Küstengewässern.

Manche Jahre sind schlimmer als andere. 2015, im Monat Juni wurden mindestens 5 Angriffe auf Schwimmer und Surfer an der Küste von North und South Carolina gemeldet.

Viele Jahre zurück, aber eines der schlimmsten Jahre war 2001 für den Badeort New Smyrna Beach in Florida. New Smyrna Beach ist einer der besten Plätze für Surfer, wenige Meilen südlich von Daytona Beach an der nördlichen Ostküste gelegen: Bereits 19 Angriffe wurden dort bis zum Sommer gezählt. An einem Tag alleine sichtete die Küstenwache 30-40 Haie in einer Gruppe dicht am Strand.

Wenige Wochen zuvor wurde eine Ansammlung von vermutlich mehr als 100 Haien im seichten Wasser nördlich von Tampa an der Westküste gefilmt.

Meeresbiologen und Verhaltensforscher sehen u.a. das Hai-"Anfüttern" von Tauchschulen als einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor an. Ein Verbot dieser Tätigkeit dicht an der Küste steht bevor.

Fast die Hälfte aller Hai-Angriffe in der Welt bucht Florida auf sein Konto. Von den letzten Attacken waren hauptsächlich Surfer betroffen, dennoch besteht das gleiche Risiko für Schwimmer, Schnorchler und Taucher.

Die Statistik sagt, dass Florida's Ostküste gemäß der Aufzeichnungen von 1882 bis heute mehr Attacken verzeichnete als die Golfseite Florida's und im nationalen Vergleich ist Florida dem Staat Californien, der Nummer Zwei bezogen auf Hai-Attacken, mit ca. Faktor 4 voraus.

Fatal kann sich auswirken, dass der Urlauber sich in seichtem, 'hellblauen' Wasser sicher fühlt, aber die Vorfälle, in denen Haie bis dicht ans Ufer kommen, sind nicht selten. Auch ist es nach Aussage der Betreiber der "International Shark Attack Files" ein Trugschluss zu glauben, dass dort, wo Delphine sind, keine Haie wären, denn beide Spezien haben Gemeinsamkeiten bei der Futterauswahl.

Fazit ist, dass Medienmeldungen über Hai-Angriffe nicht überbewertet werden sollten und damit Haie verteufelt werden, dennoch ist insgesamt eine weitaus höhere Vorsicht beim Badegast angebracht und das Bewußtsein muss geschärft werden, dass man im Moment, in dem man ins Wasser geht, in eine andere Welt kommt, in der Vorsicht angesagt ist.

Ein Urlauber sollte sich, sofern es geht, nicht alleine im Wasser aufhalten, in der Gruppe ist es immer besser und vor allem sollte er nicht zu weit vom Ufer entfernt schwimmen; glitzernder Schmuck wird von Fachleuten als Lockfaktor bewertet, der nicht nur Haie, sondern auch andere gefährliche Fische wie Baracudas anzieht. Also sollte beim Baden davon abgesehen werden. Spätestens, wenn man den ersten Baby-Hai sieht, der von einem Freizeitangler vom Strand aus (versehentlich) geangelt wurde, dann wird einem bewusst, dass die "Mama" vermutlich nicht sehr weit entfernt war und ist.

Wer vor der Küste Flugzeuge patrouillieren sieht, die offensichtlich nicht nur ein Werbeträger sind, der kann davon ausgehen, dass es sich um die "Shark Patrol" handelt - seit langer Zeit so auch üblich vor der Küste Sarasotas und von fast keinem Touristen bemerkt.

In New Smyrna Beach herrscht -als dem statistisch gefährlichsten Küstenabschnitt Floridas- seit geraumer Zeit Alarmstimmung bei den Verantwortlichen und so sind Hubschrauber und Flugzeuge zur frühzeitigen Sichtung im Einsatz.

Ausführliche Infos und Statistiken finden sich auf der Website von ISAF - International Shark Attack Files

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Haie
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