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Memorial Day in Amerika - die Bedeutung des Feiertages

Der Memorial Day hat seinen Ursprung kurz nach dem Ende des amerikanischen Bürgeskrieges.

Ursprünglich Decoration Day genannt
Die Soldatenorganisation 'Grand Army of the Republic (GAR genannt)', rief drei Jahre nach Ende des Bürgerkrieges dann am 5.Mai 1868 den sogenannten Decoration Day ins Leben, der später zum Memorial Day wurde. Vielfach wird auch heute noch der ursprüngliche Begriff gebraucht. Am 30. Mai 1868 wurde der Decoration Day das erste Mal an einem historischen Platz, der Veranda der Mansion in Arlington, in schon General Lee und General Grant wohnten, begangen.
Der Name Decoration Day wurde gewählt, da die Gräber der Kriegsgefallenen an diesem Tage mit Blumen geschmückt werden sollten.

Nach Ansprachen auf der Veranda des Mansion bewegte sich die versammelte Gemeinschaft zum Friedhof und legte Blumen nieder, sprach Gebete und sang Hymnen.

Dies war die erste offizielle Feierlichkeit zur Begründung des Feiertages - nun aber gibt es an die 25 Städte, sowohl im Süden als auch im Norden, die für sich in Anspruch nehmen, den Tag als erste gefeiert zu haben.

Offizieller Geburtsort
Fast hundert Jahre später, im Jahre 1966, legte der Kongress und Präsident Lyndon Johnson den offiziellen Geburtsort des Feiertages fest: es sollte Waterloo im Staate New York sein, wo Aufzeichnungen darüber berichten, dass bereits am 5. Mai 1866 auf Initiative von Bürgern der Stadt die Geschäfte allgemein geschlossen wurden und die Flaggen zu Ehren der Gefallenen auf Halbmast gesetzt wurden - eine Stadt-weite Zeremonie im Gegensatz zu anderen informellen Versammlungen in anderen Städten, wie Waterloo'er Bürger sagen. Seit der offiziellen Begehung des Tages am 30. Mai 1968 in Arlington wurde der Tag am 30. Mai eines jeden Jahres begangen. Aber immer noch bezogen auf den Bürgerkrieg.

Neuzeit: Memorial Day
Erst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Bedeutung offiziell umgeschrieben und es sollte sich ab da um einen Tag zur Ehrung aller jemals in einem Krieg mit amerikanischer Beteiligung Gefallener handeln.
1971 änderte der Kongress erneut etwas: Der Feiertag sollte nun immer am letzten Montag des Monats Mai stattfinden und der Name wurde offiziell in Memorial Day umgeändert.

Südstaaten
Einige Südstaaten begehen auch heute noch an unterschiedlichen Tagen im Frühling einen eigenen, nicht landesweit offiziellen Feiertag, den sogenannten Konföderierten Memorial Day, um den konföderierten Gefallenen zu gedenken.
Mississippi am letzten Montag im April, Alabama am 4. Montag im April, Georgia am 26. April, North und South Carolina am 10. Mai, Louisiana am 3. Juni, Tennessee am 3. Juni (nennt den Tag auch 'Confederate Decoration Day'), Texas feiert den 'Confederate Heroes Day' am 19. Januar und Virginia nennt den letzten Montag im Mai den 'Confederate Memorial Day'.

Gebräuche
Am Memorial werden einerseits Blumen zu den Gräbern gebracht und andererseits kleine amerikanische Flaggen niedergelegt.
In jüngerer Zeit wird der Brauch mit den kleinen Flaggen von Familien auch auf Gräber ausgeweitet, die nichts mit dem Krieg zu tun haben.
Öffentliche Veranstaltungen sind meistens nicht grösser als 5.000 Personen, darin hat sich nichts seit 1868 geändert.

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