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West Point Militärakademie

Die Erfahrung im Revolutionskrieg war es, die bereits George Washington als Befehlshaber der Armee die Notwendigkeit von qualifiziertem, strategisch denkendem Personal vor Augen führte.
Im Jahre 1779 legte Washington sein Hauptquartier nach Fort West Point am Hudson River im Staate New York. Das Fort wurde zu diesem Zweck noch ausgebaut und mehr gesichert, u.a. durch eine 150 Tonnen schwere Eisenkette, die über den Hudson River gezogen wurde, um den Schiffsverkehr kontrollieren zu können. So wurde West Point auch nie in seiner Geschichte durch England eingenommen, selbst nicht nach dem Verrat von Benedict Arnold.

George Washington und diversen Politikern schwebte vor, eine Ausbildungsstätte zu gründen, in der eigene Leute die strategische Kriegsführung erlernen können, so dass man nicht mehr auf externe Berater zurückgreifen müsse.

Im Jahre 1802 war es soweit: President Thomas Jefferson unterzeichnete das Gesetz zur Einrichtung der United States Military Academy (USMA), deren Absolventen die Repräsentanten einer demokratischen Gesellschaft sein sollten.

West Point Absolventen unterliegen einem hohen akademischen Ausbildungsstandard und ein Schwerpunkt seit den Anfängen der Akademie unter der Leitung von Superintendent Colonel Sylvanus Thayer, der als "Father of the Military Academy" gilt, ist die Ausbildung im Ingenieurwesen. Zunächst im Bauwesen, später in anderen technischen Disziplinen.

Erste Bewährungsprobe und Bestätigung der Wichtigkeit einer Militärakademie war der Mexican and Indian War, in dem die Absolventen von West Point Anerkennung sammelten.
Doch die wirkliche Probe kam mit dem Bürgerkrieg, dessen strategische Militärführung auf ein neues Niveau gehoben wurde. Auf beiden Seiten wurden die höchsten Ränge durch West Point' er bekleidet. Generäle wie Robert E. Lee, William Tecumseh Sherman und Thomas J. "Stonewall" Jackson sind einige der Major Player der Zeit. Und auch Präsidenten gingen aus West Point vor: Ulysses S. Grant (Präsident von 1869-1877), Dwight D. Eisenhower (Präsident von 1953-1961).

Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Ausbildungsprogramm erweitert und die Anforderungen höher gelegt.
Neben akademischen Qualitäten mussten die Kadetten verstärkt ihre physische Fitness unter Beweis stellen: "Jeder Kadett ein Athlet", so die ausgegebene Devise.

Eisenhower, MacArthur, Bradley, Arnold, Clark, Patton, Stilwell waren die bekannten Namen, die im Zweiten Weltkrieg in den Top-Führungspositionen zu finden waren. Nach dem Krieg wurden die Ausbildungsrichtlinien erneut verschärft und die Bedeutung von Wissenschaftlichen und technischen Fächern wuchs.

West Point diente aber auch insgesamt Vorbild für die anderen Ausbildungsstätten der Armee, die erkannt hatte, wie bedeutend qualifizierte Bildung im für Soldaten und Offiziere ist.
Und in den Folgejahren besann man sich darauf, auch verstärkt Minoritäten in der Akademie aufzunehmen - aber auch Frauen, die ihren Platz in der Führung beanspruchten. 1980 war dann schliesslich Andrea Lee Hollen die erste Frau, die West Point abschliesst.

West Point Absolventen besitzen nach Abschluss der Akademie einen Bachelor Degree of Science und treten als Second Lieutenant ihre mindestens 5 jährige Verpflichtung in der Armee an.

Neben den erwähnten Namen gingen Führungskräfte der Wirtschaft, von Bildungsstätten und der Politik aus West Point hervor, nicht zu vergessen die Astronauten der Apollo Ära Edwin E. "Buzz" Aldrin, Edward White II. und Michael Collins.

Trotz aller Änderungen, die in den Jahren vonstatten gingen, bleibt der Leitsatz der Akademie "Duty, Honor, Country" ganz oben auf der Liste der Verpflichtungen.
West Point ist der älteste durchgehend benutzte Militärposten der Vereinigten Staaten.

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Sources: United States Military Academy; magazinusa.com
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