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USA Leben & Arbeiten

Lebenshaltungskosten, Seite 2

In der Tat ist Florida einer der günstigsten Staaten zum Leben, wenn man sich auf die Staaten beschränkt, die dazu ebenfalls ein grosses Angebot an Arbeitsplätzen bereitstellen. Dazu kommt sonniges Wetter und ein sehr relaxter (=langsamer) Lebensstil.

Fahrzeugsteuer entfällt (County abhängig, meistens), Einkaufen ist billig (Grundnahrungsmittel beinhalten keine Steuer) und und und...

In Florida ist das Durchschnittsverdienst nicht so hoch und Rentner wählen den Staat als Residenz - aber der Lohn muss im Verhältnis zu den Lebenshaltungskosten gesetzt werden und danach kommt ein relativ gutes Verhältnis heraus. Man sagt allgemein, dass wenn man angenommen in Manhattan $100.000 verdient, dann für den gleichen Lebensstandard in Miami ca. 75.000 und in Orlando sogar nur ca. $60.000 braucht.

Vielfach als Rentnerstaat abgewertet, ist dies jedoch nicht ins Auge stechend, wenn man in Florida lebt. Orlando, Tampa, Tallahassee und natürlich Miami sind sehr lebhaft, bieten Arbeitsplätze und haben kulturellen Anspruch. Ft. Myers, Naples und Umgebung sind für Europäer beliebte Orte, um sich zur Ruhe zu setzen oder Immobilien zu kaufen, somit sind schon mallorcanische Verhältnisse eingetreten: in einigen Orten dominiert die deutsche Sprache schon: kein Platz für diejenigen, die sich vom Job her ausserhalb des Tourismus und der Gastronomie befinden. Florida lebt stark oder überwiegend vom Tourismus, von daher ist hier viel Beschäftigung im Reisesektor, also auch Hotel etc. geboten. Disney, Universal und andere Parks sind grosse Arbeitgeber, auch saisonal und international rekrutierend, daneben die vielen Hotels, die ebenfalls deutschsprachig bzw. bi-lingual rekrutieren, vor allem, wenn die Leitung z.B. in deutscher oder vielfach oesterreichischer Hand ist. Daneben entwickelt sich Florida ebenfalls zum High-Tech Markt. Es wird versucht Firmen im IT Bereich anzulocken und noch mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Im Moment lassen sich US-Kräfte noch nicht aus den Super-Standorten Californien und New York locken, aber eine interessante Alternative ist geschaffen. Regelrechte IT-Zentren sollen sich an der Ostküste nördlich von Miami entwickeln, dennoch bleibt Miami momentan die Stadt der Wahl derjenigen, die sich mit IT beschäftigen. Medizinische Industrie, Luft- und Raumfahrt, optische Industrie sind andere Schwerpunkte im High Tech Bereich, die Arbeitsplätze stellen.

Handwerklich orientierte Wahl-Floridianer sollten wissen, dass hier alles sehr langsam zugeht -synonym auch mit laid-back bezeichnet / 'verharmlost' - und man allgemein in vielen anderen Bundesstaaten der USA unkt, dass alle diejenigen hierher kommen, die in den anderen Staaten keinen Fuss gefasst haben.

Dies soll und darf auf keinen Fall eine Pauschalbewertung des Staates sein, dazu müsste man jede einzelne Region und einen spezifischen Beruf ausgiebig studieren. Die Aussage bezieht sich mehr auf Handwerker Ein-Mann- und Kleinbetriebe, wie sie in Gesprächen mit Floridianern geschildert und erfahren wurden.

Bootsbau inklusiver aller handwerklichen Teilbereiche macht eine deutliche Ausnahme - Qualität, gute Ausbildung ist in diesem Multi-Million Dollar Business gefragt. Weitere Ausnahmen sind alle handwerklichen Berufe innerhalb der grossen o.g. Industrien.

Wichtige Wirtschaftsstandtorte mit Arbeitsplatzpotential sind Miami, Orlando und auch noch Tampa. Für Interessierte im Tourismussektor gibt es natürlich noch mehr, wie bereits erwähnt zusätzlich Südwest-Florida, dann die Sarasota Gegend an der Westküste, Daytona im Nordosten und die Florida Keys im Süden.

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