• twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa
  • Besucht uns auch auf:
Diesen Artikel...
 

U.S. Originale

Thomas Alva Edison Biographie

Thomas Alva Edison wurde am 11. Februar 1847 in Milan, Ohio geboren. Seine Vorfahren stammten aus Holland. Sein Vater Samuel und seine Mutter Nancy heirateten 1828. Aus dieser Verbindung gingen sieben Kinder hervor. Thomas war der Letztgeborene. Die Edisons waren arm. Für die schulische Ausbildung ihrer Kinder war kaum das nötige Geld vorhanden. Der junge Edison wurde sogar von seinem Lehrer, Reverend G. B. Engle, als dumm eingestuft und so vergeudete er nicht allzu viel Zeit und Mühe mit ihm. Was ihn zum Außenseiter machte, war wohl seine, durch eine Krankheit hervorgerufene, Schwerhörigkeit. So mußte er sich sein Wissen durch lesen einbleuen. Später sagte er einmal: "Deafness probably drove me to reading"
Da half es ihm, dass seine Mutter eine ausgebildete Lehrerin war. Sie erkannte seine Fähigkeiten frühzeitig, förderte und unterrichtete ihn. Im übrigen war Thomas alles andere als dumm. Er war neugierig und wißbegierig. Thomas las gerne und er las viel. Noch bevor er 12 Jahre alt war hatte er die Werke von Dickens und Shakespeare, und andere Klassiker nur so verschlungen. Als er aber Bücher über Chemie und Physik ich die Hand bekam begann Thomas im Alter von 10 Jahren mit dem Experimentieren. Sein erstes Labor war im Keller der elterlichen Wohnung
Hier konnte er ungestört basteln und tüfteln und unter der Anleitung seiner Mutter und mit Hilfe des Vaters, machte er schnell Fortschritte.
Als Thomas 12 Jahre alt war starben seine Eltern. Thomas war gezwungen sich eine Arbeit zu suchen. Seine ersten Dollar verdiente er sich bei der Grand Trunk Railway, einer Eisenbahngesellschaft, die ihn als Kellner anheuerte und die Strecke Port Huron nach Detroit und zurück innerhalb eines Tages zurücklegte. Thomas war pfiffig und ging mit offenen Augen durch die Welt. Schnell erkannte er, was die Reisenden auf den oft tagelangen Fahrten durch das Land vermißten – und er handelte. Was die Reisenden in jener Zeit so "schmerzlich" vermißten waren "News". Also verkaufte er ab sofort News. Eine alte Druckerpresse war schnell organisiert. Personal konnte sich Edison nicht leisten. So war er Verleger, Journalist, Redakteur, Setzer und Drucker in Personalunion und publizierte eine Eisenbahnzeitung, den Weekly Herald. Die News dazu erhielt er von den Telegrafisten an den jeweiligen Bahnhöfen. So verdiente er sich eine Menge Geld dazu. Das Geld investierte er in ein neues Labor, das er sich in einem Eisenbahnwagen einrichtete. Als durch eine Unachtsamkeit sein rollendes Labor abbrannte, kündigte man ihm.
Thomas Alva Edison ließ sich durch diese Rückschritte nicht entmutigen. Mit großem Eifer arbeitete er weiter und wird wieder, er ist jetzt 16 Jahre alt, bei einer Eisenbahngesellschaft in Toronto, Kanada eingestellt, nachdem er sich das Telegrafieren, das ihn faszinierte, selbst beigebracht hat. Zum Beweis ihrer Anwesenheit müssen die Telegrafisten jede Stunde einen Code an den nächsten Bahnhof telegrafieren. Irgend etwas mußte Edison wohl gegen diese stupide Anweisung gehabt haben. Also konstruierte er eine Maschine, die diese Kontrollmitteilung automatisch, stündlich an das nächste Bahnhofstelegrafenamt weiterleitete. Das ging bis zu jenem Tag gut, als er von unangemeldeten Kontrolleuren, vermutlich unsanft aus seinem Mittagsschlaf geweckt wurde. Wieder endet sein Engagement bei der Eisenbahn mit einem Tritt in seinen Allerwertesten.
Die amerikanische Ostküste ist die nächste Station. Mehrere Arbeiten nimmt Edison an. Und er bildert sich mit seinen wissenschaftlichen Büchern weiter. Er wird "Dauergast" in den Bibliotheken. Er läßt sich sogar Fachbücher aus Europa schicken. Teure Bücher, waren das, so teuer das er sich nicht einmal warme Winterkleidung kaufen konnte. Aber das macht ihm nichts aus. Edison ist von der Chemie und der Physik besessen. Im Sommer 1869 zieht er mittellos nach New York. Einen Schlafplatz findet er bei einem Freund, der ihn in einem Keller in Nähe der Wall Street nächtigen ließ. Hier entwickelt er für die New York Stock Exchange einen Universal Stock Printer der die Börsekurse automatisch aufgezeichnete. Die Manager von der Western Union Telegraph Company waren begeistert und kauften ihm den Apparat für 40.000 Dollar ab. Viel Geld, für die damaligen Verhältnisse. Und wieder investierte Edison alles in ein privates, eigenes Labor in Newark, New Jersey. Bei der Western Union fand er dann auch eine neue Anstellung. In der Folgezeit verbesserte Edison ständig den Universal Stock Printer, denn noch gleichen die Zeilen eher einer Berg- und Talbahn als das sie ein geordnetes und gleichmäßiges Schriftbild ergeben. Recht schnell hat er diese Mängel im Griff und vermarktet seinen Schreibapparat unter dem Namen "Remington". Mit dem Geld, das er damit verdiente finanzierte er sich ein größeres Labor in Menlo Park im Bundesstaat New Jersey. Edison nahm sich vor alle 10 Tage eine, wie er sagte "kleinere Erfindung" und alle 6 Monate eine "größere Erfindung" zum Patent anzumelden. Teilweise arbeitete er an 40 Erfindungen gleichzeitig. In Spitzenzeiten brachte er es auf 400 Patente pro Jahr. 60 Leute arbeiteten nun bereits für ihn. Seine nächste Erfindung war das Telefon. Zwar konnte man sich bei dem Prototypen nur schreiend und auch das nur, wenn die Gesprächsteilnehmern räumlich nicht allzu weit von einander entfernt waren, verständigen. Jetzt begann der Wettlauf mit der Zeit. Denn Edison mußte diese Erfindung schnellstens patentieren lassen. Das Wettrennen verlor Edison. Alexander Graham Bell hatte die gleiche Erfindung zwei Stunden vor Edison zum Patent angemeldet.
Aber auch das Bellsche Telefon hatte so seine Macken. Diesen Macken, widmete sich Edison und schon 1876 hatte er ein Kohlenkörnermikrofon, einen Verstärker entwickelt, der Gespräche in Zimmerlautstärke und über hunderte Meilen Entfernung ermöglichte.
Ein Jahr später erfand Edison einen Sprechapparat. Er nannte ihn Phonograph. Dieser Phonograph bestand aus einer Walze, einer Handkurbel, einer Membrane und einem metallenem Trichter, alles verpackt in einem Holzkasten.
In diesen Trichter rezitierte Edison das Kindergedicht. "Mary Had A Little Lamb.
Sehr zum Erstaunen seiner Mitarbeiter wurde der gesprochene Text wenig später von dem Phonographen, für jedermann gut verständlich wiedergegeben. Am 24. 12. 1877 meldet Edison seine Sprechmaschine zum Patent an. Im Februar 1878 wurde es ihm erteilt. Seinen noch unvollkommenen Phonographen vermarktete Edison selbst - dazu gründete er die Edison Speaking Phonograph Company. Die Phonographen gingen weg, wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. 195 patentfähige Verbesserungsvorschläge folgten in den folgenden Jahren zum Produkt Phonograph.

1879 entwickelt er die erste brauchbare Glühbirne, die Kohlenfadenlampe. Am 21. 10.1879 ist es soweit. Seine Birne brannte 45 Stunden, dann verglühte sie. Die Fachwelt war begeistert, Edison um ein weiteres Patent reicher.
Auch einige New Yorkers Finanziers, namentlich J.P. Morgan und die Vanderbilts waren angetan von der leuchtenden Birne, so beteiligten sie sich an der von Edison gegründeten Electric Light Company.
Jahre später wurde ihm dieses Patent aberkannt weil schon ein Vierteljahrhundert zuvor Heinrich Göbel auf diesem Gebiet erfolgreiche Versuche unternommen hatte, aber seine Entdeckung für bedeutungslos hielt.
Damit seine Glühlampe leuchten konnte, entwirft er 1881 eine stromerzeugende Dampfmaschine. Noch im selben Jahr baut er in New York das erste Elektrizitätswerk, die Pearl Street Central Electric Light Station in Downtown New York City.

1887 verlegte er seinen Wohn- und Arbeitsplatz von Menlo Park nach West Orange, New Jersey. Hier baute er eine neue Denkfabrik, das Edison Laboratory (heute ist ein National Monument), die Denkfabrik besteht aus 14 Gebäuden und zehn mal größer war als das vorherige Labor. 5,000 Mitarbeiter waren mit der Produktion und Vermarktung seiner Erfindungen beschäftigt.
In den folgenden Jahren sprudelte sein Erfindungsreichtum nur so aus ihm heraus. So erfand er das Kinotoskop, den Kinematographen, also quasi in der Fortführung das Kino, später den Tonfilm, die Kopiermaschine, die elektrische Schreibmaschine, das Diktiergerät, das Mikrophon, eine Zementmischmaschine und er war der Erste, der ein Betongießverfahren zur Herstellung von Fertighäusern entwickelte. Während des 1. Weltkrieges war er der Präsident des U.S. Navy Consulting Board. Für die Marine entwickelte er einen Torpedo und nach dem Krieg (1920) wurden auf sein Anraten und mit seiner Unterstützung das Naval Research Laboratory gegründet.

Um seinen Ideenreichtum auch in klingende Münze umzusetzen, gründete Edison einige Firmen, kaufte andere Unternehmen auf, die ihm Konkurrenz machten und verband alle Firmen in einer. Diese nannte er General Electric Company.
Auf 1093 Patente brachte es Thomas Alva Edison im Laufe seines kreativen Lebens. Auf die Frage welche seine Lieblingserfindung sei, antwortete er: "Der Phonograph".

Thomas Alva Edison starb am 19. Oktober 1931 in West Orange im Bundesstaat New Jersey.

ANZEIGEN
 
Thomas A. Edison in his laboratory in New Jersey, 1901
Thomas A. Edison in his laboratory in New Jersey, 1901. Underwood & Underwood, publishers. 'The most famous inventor of the age--Thos. A. Edison in his laboratory, East Orange, N.J., U.S.A.' 1901. Prints and Photographs Division, Library of Congress.

   
ANZEIGEN
 

Document Information
Sources: Photo Credit: Underwood & Underwood, publishers. "The most famous inventor of the age--Thos. A. Edison in his laboratory, East Orange, N.J., U.S.A." 1901. Prints and Photographs Division, Library of Congress.;magazinUSA.com™; -br-
copyright ©2000-2016 DENALImultimedia LLC; magazinUSA.com sowie Eigentümer. Alle Rechte vorbehalten.
Durch Nutzung dieser Website erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an, siehe:
Nutzungsbedingungen / Disclaimer / Privacy.

Besucht uns auch auf:
  • twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa