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U.S. Originale

New York Times

1996 feierte "The New York Times" den einhundertjährigen Erwerb des Blattes durch Adolph Simon Ochs, dem Großvater des heutigen Chairmans und Herausgebers, Arthur Sulzberger Jr.. Gleichzeitig wurde eine neue hochmoderne Druckerei in College Point, im New Yorker Stadtteil Queens, in den Produktionsbetrieb integriert.

Der Anfang der Zeitung
Als die Zeitung 1851 durch Henry Jarvis Raymond und George Jones, gegründet wurde, war sie unter dem Namen 'The New-York Daily Times' bekannt. Sie bestand aus vier Seiten und wurde in einem fensterlosen, nur mit Kerzen beleuchteten Dachboden in Downtown Manhattan produziert. Recht schnell stellte sich der Erfolg ein. Sie gefiel den Lesern, die vor allem eine objektive Darstellung und Berichterstattung der Tagesereignisse wünschten.
1871 begannen Redakteure der Times mit Recherchen über den 'Tweed-Ring', die schließlich zu dessen Entlarvung führten. Damit setzte sie im Journalismus einen ersten Meilenstein.

[Background: Der Tweed Ring, war eine Gruppe von korrupten Politikern, die von William Meacher Tweed, dem Vorsitzenden der Tammany Hall Democratic Organization angeführt wurde. Diese Gruppe plünderte im großen Stil die Stadt aus und wurde unter anderem durch Korruption und fingierte Arbeitsverträge sehr vermögend.]

Reporter der New York Times deckten die weit verbreitete Korruption auf und veröffentlichten sie - trotz massiven Gewaltandrohungen, Bestechungsversuchen und einem Werbeboykott seitens der Tammany Society.
Die Artikelveröffentlichungen waren der Anfang vom Ende des Tweed-Rings.

In der folgenden Dekade verkaufte sich die Times glänzend, aber als sich das Jahrhundert dem Ende zuneigte, zogen dunkle Wolken über ihr auf und ihr Stern begann zu sinken. Die finanziellen Schwierigkeiten, in die die Times strudelte, waren enorm und so beschlossen die Herausgeber, die Zeitung zu verkaufen.

Der Verkauf des Blattes an Adolph Simon Ochs
1896 kaufte dann ein junger Drucker aus Chattanooga in Tennessee 'The New York Times'. Sein Name war Adolph Simon Ochs. Seine Intention war es, 'The Times' zur besten und erfolgreichsten Zeitung New Yorks zu machen.

Während seiner Zeit als Herausgeber und Verleger der Times, wurde das Blatt um viele Rubriken erweitert. Unter anderem gehörte dazu der 'Book Review' und 'The New York Times Magazine'.
Adolph S. Ochs stockte die Zahl seiner Mitarbeiter auf. Er stelle mehr Reporter und Korrespondenten ein und er investierte die Gewinne der New York Times in mehr Nachrichtenbüros. So erhöhte sich zwangsläufig mit der Zahl seiner Reporter und Korrespondenten auch der Umfang an bedruckten Seiten in seinem Blatt. Mit der Folge, dass immer mehr Leser über eine immer breitere Palette an Nachrichten und Reportagen verfügen und sich somit informieren konnten.

1935 starb Adolph S. Ochs.
In seinem Testament wiederholte er die Prinzipien, die er häufig öffentlich zum Ausdruck brachte. Verleger, Herausgeber, Reporter der New York Times haben sich seither bemüht, sie zu befolgen.
Adolph S. Ochs schrieb in seinem Testament:

"The Times" soll als unabhängige Zeitung weiter geführt werden, sich furchtlos für die Interessen des Allgemeinwohls einsetzen, ohne Rücksicht auf den Vorteil oder die Interessen der Einzelnen oder der politischen Parteien und sie soll ohne Vorurteil und Voreingenommenheit über alles berichten."

Es war seine ganze Hoffnung, dass die New York Times, "in ihrem redaktionellen Teil mit bestmöglich recherchierten Artikeln fortfährt, die die Vorkommnisse im Land spiegeln, ehrlich in jeder Zeile ist, fair und höflich zu all jenen, die andere Ansichten vertreten, und das die Kolumnen richtig recherchiert werden ohne Rücksicht auf Freund oder Feind."

"Alle Nachrichten, die druckfertig waren, sollen unparteiisch sein und verschiedene Meinungen beleuchten. Sie sollen den höchsten Standards entsprechen, von höchster Ethik sein und alle Mitarbeiter der New York Times sollten in diesen Sinne gerecht und in edler Absicht ihre Arbeit verrichten."

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New York Times Schriftzug
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New York Times Building, photo: New York Times
New York Times Building, photo: New York Times

   
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Sources: magazinUSA.com; -bg-
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