• twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa
  • Besucht uns auch auf:
Diesen Artikel...
 

U.S. Originale

Walt Disney

Disney wurde am 5. Dezember 1901 in Chicago geboren. Als sein Vater eine Farm in Missouri erwarb, siedelte die Familie nach Missouri über. Jedes Familenmitglied mußte sich nützlich machen. Das war wohl nicht das, was sich der junge Walter vom Leben vorstellte, er interessierte sich schon sehr früh für das Zeichnen.

Als er 14 war erhielt er seinen ersten rudimentären Zeichenunterricht. Die Zeichentrickfilme seiner Zeit hatte er bereits alle verschlungen und war der festen Überzeugung, dass er das besser könne.

Als er den Künstler Ubbe Iwerks traf, produzierten beide die ersten Werbefilme. Für seine ersten Kurzfilme suchte er sich einen Partner, den er schon länger kannte und den er wohl mir seinen Ideen infiziert hatte – seinen Bruder Roy. Beide produzierten eine Reihe von Kurzfilmen, in die Trickfilmsequenzen hineingeschnitten wurden. Diese ersten Produktionen hatten einen bescheidenen Erfolg, jedoch einen großen Nachteil – die Kosten waren immens. Es mußte etwas geschehen. Disney machte sich also auf den Weg nach Kalifornien. Er wollte sich Gedanken über Figuren und Charaktere machen, in denen sich der Zuschauer wiedererkannte. Zwei Mitarbeiter hatte er ja schon: Iwerk wurde zum Art-Director gemacht und sein Bruder Roy mußte die Finanzen im Auge behalten.

Walt Disney selbst lieferte ab sofort nur noch die Ideen - er war der Kopf und das Herz des Teams. Schnell wuchs das Studio und mit dem ersten Film "Oswald The Lucky Rabbit" kam auch die Anerkennung und der Erfolg und mit dem Erfolg auch das Geld. Nur einen Fehler machte Disney damals, wohl noch aus Unerfahrenheit, er sicherte sich nicht die Urheberrechte an seinem Film und so mußte er nach einer gerichtlichen Auseinandersetzung die Rechte hierfür an den Filmverleih übergeben. Aus diesem teuer bezahlten Lehrgeld zog er seine Konsequenzen und ließ sich daher ab sofort alle seine Produktionen und Ideen nach allen Seiten absichern und schützen.

Eines Tages kam Disney von einer Reise zurück und in seinem Kopf war die Idee von einer Maus namens "Mortimer" geboren. Er erzählte seiner Frau davon und die war begeistert - nur der Name gefiel ihr nicht. Mickey muss der Bursche heißen, schlug sie vor. Die Maus war geboren, ihren Namen hatte sie, nur noch keine Gestalt. Dafür war Iwerk zuständig. Nun was dabei heraus kam, darf als bekannt vorausgesetzt werden und auch die Disneys müssen damals schon angetan gewesen sein von Mr. Mickey. Das Publikum wurde schnell in seinen Bann gezogen und schon 1928 war die Maus ein Star. In dem Zeichentrickfilm "Steamboat Willie" lernte dann Mickey auch schon seine Minnie Mouse kennen. Dieser Streifen war ein gigantischer Erfolg.

Auch im Ausland wuchs die Popularität, da die Filme und Comic Hefte in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. 1934 mußte zu dem erfolgsgewohnten Mickey ein Gegenpart geschaffen werden. Er trat in der Gestalt einer Ente auf, war jähzornig, dumm, tolpatschig, besserwisserisch und er trug einen Matrosenanzug. Donald Duck. Donald wurde so sehr geliebt, dass er in der Beliebheitsskala bisweilen vor Mickey lag. Vom Erfolg verwöhnt, wollte Disney nun nach den Sternen greifen und einen abendfüllenden Spielfilm in noch nie gezeigter Qualität über Schneewittchen produzieren, der alle vorherigen Produktionen in den Schatten stellen sollte. Die für die Beschaffung von Geldmitteln zuständigen Herren, dachten, Disney sei übergeschnappt und rechneten, diskutierten und sagten: No. Disney sagte: Yes, und stellte mal kurz über 300 weitere Zeichner, Animateure und Künstler ein und nach zwei Jahren unermüdlicher, künstlerischer Arbeit war das Werk vollbracht. Bei der Premiere stand Hollywood Kopf, der Film wurde ein Megaerfolg und brachte außer Ruhm und Geld auch noch Preise ein.

Einen Oscar für Schneewittchen und die Sieben Zwerge. Die weiteren Filme, die aus den Disney-Studios kamen, wurden von mal zu mal genialer, künstlerischer, bezaubernder und rührten die Zuschauer, egal welchen Alters zu Tränen und zum Lachen.

Filme und Comics waren Disney nicht genug. Ihm schwebte noch eine Vision von Freizeit-Parks vor, wie sie die Welt noch nicht gesehen hatte. Wieder einmal schüttelten alle, denen er davon erzählte, nur mit dem Kopf. Er investierte mit seinem Geld und kaufte sich im Süden von Los Angeles ein 65 Hektar großes Areal.

Schliesslich hat er seine Phantasien hier verwirklichen können. Sein "Disneyland" aus Märchenschlössern, Burgen und seinen Comic-Helden zog schon im ersten Jahr mehr als 4 Mio. Besucher an. Nur an eines hatte er nicht gedacht, nämlich dass seine Besucher auch mal der kleine Hunger plagen könnte oder dass sie vielleicht länger bleiben möchten und an Schlafgelegenheiten interessiert wären. Diese Geschäft machten nun die hier ansässigen Hoteliers und Imbissbudenbesitzer etc.. Vermutlich den Entwurf eines weiteren Vergnügungsparks schon mit sich herumtragend, beschloß er diesen Fehler nicht noch einmal zu machen. Das neue Gelände war schnell gefunden – in Florida.

Bei Orlando kaufte er diesmal ein Stück Land, dass die Größe von 11 tausend Hektar hatte. Hier sollte mehr als nur eine Kopie von "Disneyland" entstehen. Er plante gleich mehrere Themenparks auf dem Gelände zu errichten. Die Verwirklichung seiner Pläne konnte Walt Disney leider nicht mehr selbst erleben und bestaunen.

Walt Disney im Dezember 1966. "Disney-World", wie das Projekt später einmal heißen sollte, wurde von seinem Bruder realisiert. Und mit dem "EPCOT-Center" und dem "Magic Kingdom", seinen Figuren und Filmen sowie Comics setzte sich Disney ein Denkmal. Apropos Filme - bis heute stehen 25 Oscars in den Vitrinen der Disney-Studios, es werden wohl nicht die letzten sein.

ANZEIGEN
 
Walt Disney
Walt Disney

   
ANZEIGEN
 

Document Information
Sources: magazinUSA.com™; -bg-
copyright ©2000-2016 DENALImultimedia LLC; magazinUSA.com sowie Eigentümer. Alle Rechte vorbehalten.
Durch Nutzung dieser Website erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an, siehe:
Nutzungsbedingungen / Disclaimer / Privacy.

Besucht uns auch auf:
  • twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa