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U.S. Originale

Louis 'Satchmo' Armstrong

Kindheit
Wann der legendäre Entertainer und Jazzmusiker geboren wurde, darüber streiten sich die Historiker. Fest steht, dass er in New Orleans, als Sohn von Mayanne (Mary Ann) und Willie Armstrong, das Licht der Welt erblickte.

Armstrong selbst gab immer den amerikanischen Unabhängigkeitstag, also den 4. Juli, und zwar im Jahre 1900 als den Tag seiner Geburt an. Dieses Datum ließ er auch 1918 im Geburtsregister eintragen. Mehrere seiner ersten Weggefährten waren sogar der Meinung Armstrong sei schon 1898 geboren, wie auch immer, die neueste Forschung ist zu dem Ergebnis gekommen, das Louis Armstrong am 4. August 1901 geboren wurde. Die ersten Chronisten wollen auch in Erfahrung gebracht haben, das sein zweiter Vorname Daniel war. Armstrong bestritt dies allerdings immer.

Vater und Mutter Armstrong trennten sich kurz nach seiner Geburt und der kleine Louis wuchs zunächst bei seiner Grossmutter (väterlicherseits) Josephine auf. Nach der Geburt seiner Schwester, Louis war so ungefähr fünf Jahre alt, zog Louis mit Schwester zur Mutter, die in einer nicht gerade renmmierten Wohngegend lebte. Die Kindheit verlief ohne viel Liebe und die Familie lebte in Armut. Louis litt vermutlich unter dem Liebesentzug, der ihn psychisch belastete. Trotz dieser schweren Kindheit sprach Armstrong in späteren Jahren nicht mit Bitterkeit über diese Zeit. Viel über das Leben lernte er von den Prostituierten, den Zuhältern, den Spielern und Lebenskünstlern in der Nachbarschaft - Dinge die in keiner Schule gelehrt werden. Um Geld zu verdienen, sang Armstrong an einer Straßenecke für ein paar Cent oder er verkaufte Zeitungen; auch als Botenjunge war er gefragt. Alles in allem lernte Armstrong zu leben und überleben in dieser Umgebung und man versteht, warum es ihm später nur noch ums Geldverdienen ging.

Neuer Musikstil
In jener Zeit entwickelte sich in Kneipen und Honky Tonks von New Orleans ein neuer Musikstil. Überall, wo der dieser Sound den Ton angab, waren die Etablissements überfüllt. Es waren meiste kleine Bands mit maximal vier Musikern, aber Armstrong sah und hörte auch schon Dixieland Bands, in denen bis zu sieben Musiker den klassischen New Orleans Style prägten. So bekam Louis Armstrong schon in frühen Jahren Zugang zur Musik und er war hingerissen von ihr. Er beschloß auch einmal als Musiker Karriere zu machen.

Beginn der 'Laufbahn'
Aber er war einfach zu arm um sich ein Instrument zu kaufen.
Am Sylvesterabend 1912 wurde Armstrong, wegen einer verbotenen Sylvesterknallerei, verhaftet und in eine Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche eingewiesen. Das war sein Glück, denn hier fand er endlich den ersehnten Zugang zu seiner Musik. Als erstes verschlang er in der Anstaltsbücherei Literatur über Jazz. Der Anstaltsleiter förderte sein Interesse an der Musik und steckte ihn in die anstaltseigene Band, wo ihm vom Bandleader Peter Davis die ersten Töne und eine gewisse Technik auf einem Blechinstrument beigebracht wurden. Nach seiner Entlassung im Juni 1914 arbeitete er tagsüber mit verschiedenen lokalen Bands in den Honky Tonks von New Orleans. In diesen Bands spielte er auf einem geliehenen Horn. Von seinem ersten selbst verdienten Geld kaufte er sich ein arg zerbeultes Blechblasinstrument und brachte sich mit diesem die Technik durch 'learning by doing' bei - nebenbei unterstütze er seine Mutter und Schwester.

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credits: William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress
credits: William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress

Louis Armstrong Statue
Louis Armstrong Statue

   
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Sources: magazinUSA.com™; -bg-
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