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U.S. Originale

Fortsetzung: Louis 'Satchmo' Armstrong

Mentoren
Einer seiner ersten Mentoren war der Kornettist und Trompeter Joseph (Joe) "King" Oliver, der zu den besten der Szene gehörte. Leider waren der beiden Männer Auffassungen von der Musik doch sehr unterschiedlich. Oliver war zu jener Zeit der Co-Leader einer Band, die von Edward "Kid" Ory zusammengestellt wurde und die zur besten Jazzband in New Orleans gewählt worden war. Viele Jazzmusiker zog es um diese Zeit aber nach Chicago oder an die Westküste, weil die Clubs unter anderem auch besser zahlten. Auch Oliver ging 1918 nach Chicago. Er verständigte sich mit Armstrong dahingehend, dass Satchmo die Ory-Combo während seiner Abwesenheit übernehmen sollte. Armstrong sah hierin seine Chance. Er nutze die Gunst der Stunde und schnell war er der "kommende Mann" des Jazz. Er etablierte sich bei Auftritten auf den berühmten Riverboats und spielte immer öfter nun auch in den besseren Kneipen New Orleans, mit immer besseren Musikern. 1918 heiratete er Daisy Parker, eine ehemalige Prostituierte.

Chicago
1922 holte ihn Joseph "King" Oliver zu sich nach Chicago und Armstrong spielte als 'zweiter' Kornettist in der legendären "Creole Jazz Band". Er bekam jedoch die Gelegenheit, Stücke in seinem Stil zu interpretieren. Besonders mit dem Stück "Froggie Moore" erntete er grosse Anerkennung bei Publikum und Band.

Ehe Nummer Zwei
In Chicago lernte Armstrong, Lillian Hardin, die in der Oliver Band Klavier spielte, kennen und wenig später lieben. 1923 erfolgte die Scheidung von seiner ersten Frau und im Jahr darauf heiratete er Lillian, die der schwarzen Mittelschicht entstammte und eine Ausbildung in der Klassischen Musik absolviert hatte. Sie war es, die Armstrongs außerordentliches Talent erkannte und von nun an förderte. Als erstes mußte sich Armstrong erst einmal aus dem Schatten von Oliver lösen, wie sie meinte.

New York
Sie ging mit Louis noch im September 1924 nach New York City, um sein Talent nicht zu vergeuden. Die Fletcher Henderson Band war es, in der Armstrong ab 1924 sein großes Können unter Beweis stellte. Er brillierte mit seiner Technik, seinem intensiven Swing und dem phantasiereichen Aufbau seiner melodischen Stilrichtung. Schnell wurde Armstrong zum viel bewunderten und umworbenen Musiker seiner Zeit in der Welt.

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credits: William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress
credits: William P. Gottlieb/Ira and Leonore S. Gershwin Fund Collection, Music Division, Library of Congress

creditsLouis Armstrong Statue
Louis Armstrong Statue

   
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Sources: magazinUSA.com™; -bg-
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