• twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa
  • Besucht uns auch auf:
Diesen Artikel...
 

Politik Themen

Logbuch der Ereignisse vor der Präsidentschaftswahl 2008

Siehe auch: Ereignisse nach der Präsidentschaftswahl 2008: Vereidigung, Kabinett, Wahlmänner

Wahlergebnis 4. November 2008

Barack Obama gewinnt mit deutlichem Vorsprung die Wahlen zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Dies gilt zudem als ein in die Gewchichte eingehendes Ereignis, da er damit der erste farbige Präsident in der Geschichte der USA ist.

Wahlphase: Primaries und Caucuses (beides Vorwahlen)

Freitag 6. Juni 2008


Hillary Clinton zieht sich aus dem Wahlkampf zurück und überläßt Barack Obama das Feld - damit ist dieser der Präsidentschaftskandidat der Demokraten, muss aber erst auf der National Convention (Parteiversammlung) der Demokraten am 25. - 28. August in Denver, Colorado, offiziell bestätigt werden.

Die Parteiversammlung der Republikaner findet am 1.-4. September in Minneapolis / St. Paul, Minnesota, statt.

Dienstag 3. Juni 2008

Montana, New Mexico, South Dakota Primaries:

Clinton konnte South Dakota 55 zu 45 entscheiden; Obama konnte Montana mit 57 zu 42 Prozent entscheiden (1% untentschieden); McCain konnte in New Mexico 86% und in South Dakota 70 Prozent Zustimmung erzielen.

Sonntag 1. Juni 2008

Die Demokraten treten in den Puerto Rico Primaries an.
55 Delegierten Stimmen gilt es zu bekommen.
Die Republikaner treten nicht an diesem Tag an.
Hillary Clinton kann sich gegen Barack Obama mit 68% der Stimmen durchsetzen.

Samstag 31. Mai 2008

Die Demokraten haben eine Entscheidung getroffen, wie mit den Delegiertenstimmen aus Florida und Michigan verfahren werden soll. Hintergrund: die beiden Staaten hatten ihre Primaries VOR den Super Tuesday (dem wichtigsten und prominentesten Vorwahltag im Februar) gelegt, was der Partei aufgestoßen war und mit Ignorierung der Ergebnisse bestraft hatte.

Angesichts der Bedeutung von Vorwahlen für die Herausfindung, wer der 'beliebteste' Kandidat in der Partei ist, sollte man diese Entscheidung als äußerst kontrovers einzustufen, denn durch einfaches Weglassen von Wählerstimmen wird zweifelsfrei das Gesamtwahlergebnis verfälscht.

Heute nunhat die Partei beraten und Florida und Michigan wieder in die Ergebnisse einbezogen, allerdings mit einem genauso fraglichen Kompromiss: es werden nur die Hälfte der jeweiligen Delgierten Stimmen gewertet, um den beiden Staaten wenigstens eine 'kleine' Strafe zu geben.

Diese Entscheidung ist zu Ungunsten von Senator Hillary Clinton und pro Obama angesichts der Delegiertenstimmen zu sehen: Das Kommittee teilte Hillary Clinton 50% von 105 'gebundenen' Delegierten aus Florida und 69 aus Michigan und somit eine Gesamtdelegiertenzahl von 87 Stimmen zu.

Obama erhielt 50% von 67 'gebundenen' Delegiertenstimmen aus Florida und 59 Delegiertenstimmen aus Michigan zu, was eine Gesamtzahl von 63 Stimmen bedeutet.
Man sieht die Bevorteilung Obama's durch diese Lösung.
Man fragt sich an dieser Stelle, was eine 50% Lösung beiwirken soll, da diese nicht die Wählerstimmen spiegelt. Was bleibt ist, dass auf der National Convention der Demokraten im August die Super Delegierten (=haben freie Entscheidung, für welchen Kandidaten sie stimmen) die wahren Ergebnisse im Kopf haben können und ihre Entscheidung dementsprechend fällen.

Dienstag 27. Mai 2008

Die Republikaner treten in den Idaho Primaries an.
Für McCain lediglich eine weitere formale Angelegenheit, da er bereits (mehr oder weniger) als einziger verbliebener Kandidat der Republikaner als Präsidentschaftskandidat feststeht.
Die Demokraten treten nicht an diesem Tag an.

Dienstag 20. Mai 2008

Die Oregon und Kentucky Primaries finden statt...
Hillary Clinton gewinnt mit 65 Prozentpunkten in Kentucky aber unterliegt Obama in Oregon, wo Obama 59 Prozentpunkte erzielt.
Derzeit hat Obama 1.962 Delegierte von 2.029, die er zum Sieg brauchen würde. Davon sind allerdings 306 sogenannte Super Delegierte, die nicht unbedingt für ihn stimmen müssen auf der Parteiversammlung (Democratic National Convention), denn sie sind per Definition ungebundene Delegierte. Hillary Clinton hat 1.777 Delegierte und davon sind 279 Super Delegierte.

Dienstag 13. Mai 2008

Die West Virginia Primaries finden statt...
Hillary Clinton gewinnt mit 67 Prozentpunkten.

Dienstag 6. Mai 2008

Die Indiana und North Carolina Primaries finden statt...
Hillary Clinton gewinnt in Indiana mit einem 'nur' 2 Prozent Vorsprung gegenüber Obama. Hingegen in North Carolina kann Obama sich den Sieg mit 14 Prozentpunkten vor Hillary Clinton sichern.
Bei der National Convention der Demokraten im Herbst (wenn der letztendliche Kandidat für die Präsidentschaftswahl aufgestellt wird) müssen die Delegierten jedoch nicht nur die Ergebnisse der Primary Wahlen in Betracht iehen, sondern letztendlich entscheiden, ob Hillary oder Barack der stärkere Kandidat gegenüber dem Republikanischen Kandidaten McCain sein wird. Über diese Frage sind sich die Analysten im demokratischen Lager bislang noch nicht annähernd klar. Hingegen haben sich Analysten, die dem republikanischen Lager nahe stehen geäußert, dass sie Hillary als die stärkere Kandidatin sehen würden.

In diesen Wochen hat sich Hillary Clinton's Wahlkampf vielfach an die schwächeren sozialen Schichten gewandt und Verbesserungen versprochen, u.a. den 'steuerfreien Benzin Tag', der dann von den Ölfirmen bezüglivch der entgangenen Staatseinnahmen ausgegliechen werden soll. Die Ölfirmen sind vor allem durch ihre von Quartal zu Quartal höheren Profite ins Rampenlicht gekommen während Bürger immer mehr Schwierigkeiten haben, verdienstmässig die steigenden Preise auszugleichen. Für Arbeitnehmer, die auf das Auto angewiesen sind und weite Anfahrtswege zum Job haben, werden die Arbeitsplätze mit steigenden Benzinpreisen teilweise unlukrativ, da der Verdienst nach Abzug der Benzinkosten nicht mehr für die Lebenshaltung ausreicht, was in einer grösseren Kluft zwischen Arm und Reich resultieren wird.

Auf republikanischer Seite konnte McCain wiederum ca. 3/4 aller Stimmen in Indiana und North Carolina auf sich vereinen.

Dienstag 22. April 2008

Die Pennsylvania Primaries finden statt...
Als größtes Stück Kuchen der verbleibenden 10 Primaries bekommt Pennsylvania (PA) von den Kandidaten ein besonderes Augenmerk.

Auf der Seite der Republikaner ist PA nur ein formaler Lauf, denn McCain ist ohnehin bereits designierter Präsidentschafts-Kandidat der Partei. Dennoch, er erziehlt ca. 73 Prozent der Stimmen und wird erneut bestätigt.

Auf der demokratischen Seite is PA für Obama und Hillary wie gesagt ein mehr als wichtiger Staat wegen der hohen Zahl der zu gewinnenden Delegierten.
Hillary Clinton gewinnt mit ca. 55% der Stimmen und damit 10% Vorsprung vor Obama, was ein recht eindeutiger Sieg für sie darstellt.
Das Ergebnis auf demokratischer Seite zur Zeit:
Clinton hat derzeit 1.556 Delegierte, davon 1.302 Pledged (gebundene) und 254 Super Delegates (freie);
Obama hat 1.694 Delegierte, davon 1.464 Pledged und 239 Super Delegates.
von 2.025 derzeit möglichen.
(Mehr zu den Delegierten...)

Samstag 11. März 2008

Die Demokraten und Republikaner haben ihre Primaries in Mississippi. Obama macht mit ca. 61% das Rennen gegenüber Hillary Clinton. Bei den Republikanern ist ohnehin nur noch McCain im Rennen und er entschied 79% der Wahlstimmen für sich. Die anderen gingen an Huckabee und Paul, die beide aber nicht mehr aktiv im Rennen sind.
Clinton hat derzeit 1.485 Delegierte, davon 1.242 Pledged (gebundene) und 243 Super Delegates (freie);
Obama hat 1.622 Delegierte, davon 1.413 Pledged und 213 Super Delegates.
von 2.025 derzeit möglichen.
(Mehr zu den Delegierten...)

McCain hat 1.325 Delegiertenstimmen, brauchte aber ohnehin nur 1.191.

Samstag 8. März 2008

Die Demokraten haben ihren Causus in Wyoming: Obama macht mit ca. 61% das Rennen gegenüber Hillary Clinton.
Clinton hat derzeit 1.428 Delegierte; Obama hat 1.527 von 2.025 derzeit möglichen.

Dienstag 4. März 2008

Demokraten und Republikaner treten zu den Primaries in Vermont, Texas, Ohio und Rhode Island an.
Ergebnis bei den Demokraten: Obama gewinnt Vermont; ansonsten kann Hillary Clinton die restlichen Staaten Texas, Ohio, Rhode Island für sich entscheiden. In Texas ist es ein fast 50:50 Ergebnis, in Ohio und Rhode Island erzielt sie klare Mehrheiten.
Clinton hat derzeit 1.356 Delegierte; Obama hat 1.451 von 2.025 derzeit möglichen. Diese Zahlen können in den kommenden Stunden und Tagen noch wieder variieren, da die Auszählungen zu diesem Zeitpunkt erst zu 99% abgeschlossen sind. Das ändert jedoch nichts am generellen Wahlausgang bezgl. des Gewinners.
Die Demokraten halten parallel zu den Primaries in Texas dort auch einen demogratischen Caucus ab, der zugunsten Obamas ausgeht. Allerdings genauso knapp wie die Primaries in Texas, nur in diesem Fall zu seinen Gunsten. Texas ist eindeutig stark gespalten zwischen beiden Kandidaten.
Ergebnis auf der Seite der Republikaner: McCain gewinnt in allen Staaten und Huckabee verkündet seinen Ausstieg aus dem Rennen.
Damit ist McCain der einzig verbleibende Kandidat der Republikaner und (fast sicher) der Präsidentschaftskandidat der Republikaner für die Wahl im November 2008.

Bei den Demokraten bleibt es weiter spannend und wenngleich die Primaries und Caucuses ein Spiegel sein sollten, wer populärer bei den Anhängern der Demokraten ist, so haben sich in den vergangenen Wochen gelegentlich Zweifel ergeben: so zum Beispiel hat ein prominenter Radio Talk-Host und republikanischer Parteianhänger (Rush Limbaugh) in seiner Radio Show die Anregung gegeben, dass auch Republikaner bei den kommenden Primaries besser Hillary wählen sollen, um das Rennen auf der Seite der Demokraten wieder spannender zu machen und Obama nicht zu einfach als Gewinner herausgehen zu lassen. Hillary hatte Obama's Wahlprogramm in der vergangenen Zeit häufig kritisiert und in Frage gestellt, was derzeit im Prinzip die einzige öffentliche Kritik an ihm darstellt.
Das republikanische Lager, welches 'wie im Wahlkampf üblich' sonst diese Rolle der Kritisierung und Aufdeckung von Schwächen der Gegenkandidaten übernehmen sollte, hält sich damit jedoch stark zurück und hat in Hillary eine Person, die diese Rolle übernimmt.

Wen die Republikaner lieber als letztendlichen demokratischen Präsidentschaftkandidaten sehen würden, ist noch nicht klar.

McCain auf der Seite der Republikaner wird nun seinen 'Vize' Kandidaten suchen: wenngleich sein eigenes Profil ihn als harten Republikaner erscheinen läßt, so gilt er in den Reihen der super-konservativen Republikaner als nicht konservativ genug bei einigen Themen. Daher denken Analysten, dass er vielleicht einen Gegenpol (=anerkannten Konservativen) als Kandidaten zum Vize-Präsidenten ins Boot holen will. Diese Auswahl wird in den kommenden Wochen und Monaten stattfinden und dürfte sehr interessant sein.

Dienstag 19. Februar 2008

Demokraten und Republikaner treten zu den Primaries in Washington State sowie Wisconsin an.
Ergebnis bei den Demokraten, die zusätzlich in Hawaii antreten: Obama gewinnt alle drei Staaten
Clinton hat derzeit 1.250 Delegierte; Obama hat 1.319 von 2.025 derzeit möglichen.

Ergebnis auf der Seite der Republikaner: McCain gewinnt beide Staaten
McCain hat derzeit 918 Delegierte; Huckabee hat 217 von derzeit 1.191 möglichen.

Dienstag 12. Februar 2008

Demokraten und Republikaner treten zu den Primaries in Washington D.C., Maryland und Virginia an.
Ergebnis: Bei den Demokraten gewinnt Obama in allen drei Staaten und der Gesamt Delegiertenstand sieht wie folgt aus:
Clinton hat derzeit 1.190 Delegierte; Obama hat 1.215 von 2.025 derzeit möglichen.

Ergebnis auf der Seite der Republikaner: McCain gewinnt in allen dei Staaten und der Gesamt Delegiertenstand sieht wie folgt aus:
McCain hat derzeit 812 Delegierte; Huckabee hat 217 von derzeit 1.191 möglichen.

Sonntag 10. Februar 2008

In Maine treten die Demokraten an. Ergebnis: Obama gewinnt und der Gesamt Delegiertenstand sieht wie folgt aus:
Clinton hat derzeit 1.148 Delegierte; Obama hat 1.121 von 2.025 derzeit möglichen.

Samstag 9. Februar 2008

Die Demokraten treten in folgenden Staaten an: Washington State, Louisiana, Nebraska.
Alle Staaten wurden von Obama gewonnen.

Gesamtstand: Clinton hat derzeit 1.139 Delegierte; Obama hat 1.106 von 2.025 derzeit möglichen.
Die Republikaner haben Primaries in: Kansas Caucuses, Washington State Caucuses, Louisiana.
Kansas und Louisiana gingen an Huckabee. Washington State konnte McCain für sich gewinnen

Gesamtstand: McCain hat 723 und Huckabee 217 von 1.191 möglichen Delegierten.

Donnerstag, 7. Februar 2008

Fast alle Stimmbezirke vom Super Tuesday waren ausgezählt und Mitt Romney zieht offiziell seine Kandidatur zurück.
Grund ist, dass er nicht genug Wählerzustimmung in den vergangenen Primaries für sich gesehen hat.

Damit steht John McCain als republikanischer Präsidentschaftskandidat zwar noch nicht fest, denn Mike Huckabee bleibt im Rennen und wendet sich an die bisherigen Romney Sympatisanten ihn nun zu unterstützen. Die weiteren Primary Wahlen werden zeigen, wie gut seine Chancen gegen den stark führenden McCain sind und ob Huckabee im Rennen bleibt oder das Feld für McCain frei macht. Er wird ggfs. von McCain als Mitstreiter (Vize) im Präsidentschaftswahlkampf in Erwägung gezogen, ...falls McCain das Rennen macht.
Die republikanische Nationalversammlung der Partei, auf der der Präsidentschaftskandidat nominiert wird, wird am 1.-4. September in St. Paul, Minnesota, abgehalten.

Dienstag, 5. Februar 2008 - Super Tuesday der Primaries

Der wichtigste Wahltag der Primary Wahlen in den USA, da in mehr als 20 Staaten zur Wahlurne gegangen wird, um den favorisierten Kandidaten der eigenen Partei zu wählen.
Es wurde erwartet, dass nach der Auszählung sich auf beiden Parteiseiten bereits der mögliche Präsidentschaftskandidat herauskristallisiert. In den bisherigen Primary Wahlen, die in ausgewählten Staaten im Januar stattfanden, hatte sich John McCain auf Seiten der Republikaner bereits von seinem Mitstreiter Mitt Romney absetzen können und nach diesem Super Tuesday hat sich der Trend bestätigt; auf der Demokratenseite leisten sich Hillary Clinton und Baracka Obama ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Ergebnisse (Zahlen in Klammern stellen bislang bei allen Primaries gesamt gewonnene Delegierte dar):
Republikaner: 1.191 Delegierte sind zum Sieg eines Kandidaten notwendig McCain (714), Romney (286), Huckabee (181), Paul (16)

Demokraten: 2.025 Delegierte sind zum Sieg eines Kandidaten notwendig
Clinton (1.033), Obama (937)

An diesem Super Tuesday gingen Wähler der folgenden Staaten an die Urnen:
Alabama, Alaska, Arizona, Arkansas, California, Colorado, Connecticut, Delaware, Georgia, Idaho(D), Illinois, Kansas (D), Massachusetts, Minnesota, Missouri, New Jersey, New Mexico (D), New York, North Dakota, Oklahoma, Tennessee, Utah.

ANZEIGEN
 
Logbuch der Ereignisse zwischen den Primaries und den U.S. Präsidentschaftswahlen am 4. November 2008
Logbuch der Ereignisse zwischen den Primaries und den U.S. Präsidentschaftswahlen am 4. November 2008

   
ANZEIGEN
 

Document Information
Sources: magazinUSA.com; Stand 2008-Jan-25
copyright ©2000-2016 DENALImultimedia LLC; magazinUSA.com sowie Eigentümer. Alle Rechte vorbehalten.
Durch Nutzung dieser Website erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an, siehe:
Nutzungsbedingungen / Disclaimer / Privacy.

Besucht uns auch auf:
  • twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa