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Politik Themen

Dick Cheney Biographie

Am 30. Januar 1941 wurde Dick Cheney in Lincoln, Nebraska, als Sohn von Richard H. und Marjorie Cheney geboren.

Die Eltern zogen bald darauf nach Wyoming, wo sein Vater beim Landwirtschaftsamt beschäftigt war und Dick wuchs so im Städtchen Casper auf. Cheney bekam ein Stipendium der Yale Universität, konnte allerdings dort nicht mit schulischen Leistungen überzeugen und stieg während seines zweiten Jahres dort wieder aus. Zwei Jahre später fand er sich in der University of Wyoming wieder und machte dort seinen Abschluss in Politikwissenschaften im Jahre 1966.

Vorher im Jahre 1964 heiratete Dick Cheney seine Frau Lynne. Aus der Ehe werden später die beiden Töchter Mary und Elizabeth hervorgehen.

Politik war bereits seinerzeit sein Schwerpunkt und so schrieb er auch Ende der 60er an seiner Doktorarbeit an der University of Wisconsin, wo er auch die Aufmerksamkeit des republikanischen Abgeordneten William Steiger fand. Dieser bot ihm eine Art Praktikantenstelle in seinem Büro an, was Cheney annahm. Seine Leistungen waren gut und der Republikaner und frisch von Nixon bestellte Leiter des Büros für wirtschaftliche Entwicklung Donald Rumsfeld bot Cheney 1969 eine Stelle als Assistent seines Büros an.

Damit begann die politische Karriere Dick Cheney's.

Rumsfeld übernahm die Rolle des Mentors und mit seinem Aufstieg ging es auch mit Dick Cheney steil nach oben. Rumsfeld wurde Berater im Weissen Haus und Cheney wurde Junior Berater. Rumsfeld wurde Direktor einer Wirtschafts-Abteilung und Cheney sein stellvertretender Direktor. Die Erfahrung in den verschiedenen Positionen und die Einblicke liessen ihn bereits in jungen Jahren zum Insider in Washington werden. Cheney fehlte nach seiner Ansicht noch ein wenig Erfahrung in der freien Wirtschaft und so nahm er die Stelle des Vizepräsidenten in der Investmentberatungsfirma Bradley, Woods, & Co. an.

Als Gerald Ford 1974 sein Präsidentenamt antrat, wurde Rumsfeld zum Stabs-Chef eingesetzt und leitete das Team zur Vorbereitung der Übernahme der Amtsgeschäfte. In seinem Windschatten war bereits wieder Dick Cheney, der zu seinem Stellvertreter avancierte. 1975 wurde Rumsfeld Verteidigungsminister und Cheney übernahm seine Posten als Stabs-Chef im Alter von 34 Jahren.

Seine Washington Zeit endete dann mit der Wahl des Demokraten Jimmy Carter zum Präsidenten und Dick Cheney ging Anfang 1977 zurück nach Wyoming, wo er sich zur Wahl des Repräsentantenhauses aufstellen liess und einen Sitz gewann. Dies war auch die Zeit, als er seinen ersten bekannten Herzanfall erlitt.

Cheney konnte sich in fünf Wahlperioden durchsetzen verblieb von 1979 bis 1989 im Repräsentantenhaus. In der Zeit machte er sich einen Namen als Politiker, der mit politischen Verbündeten und Gegener gleichermassen gut umgehen konnte ohne seine eigene Linie zu verlieren. Während seiner Amtszeit, in der er sich in weiteren innerparteiischen Positionen etablierte, unterstützte er in stark loyaler Weise die Politik und politischen Probleme des Republikaners Ronald Reagan, der 1981 die Präsidentschaft für die Republikaner zurückgewann.

Diese starke Partei-Loyalität brachte ihm dan auch die Nominierung zum Verteidigungsminister unter Präsident Bush im Jahre 1989 ein. Zunächst war für diese Position zwar der texanische Senator John Tower vorgesehen aber dieser wurde vom Senat zurückgewiesen. Cheney wurde vom Senat angenommen, obwohl er keine militärische Erfahrung vorzuweisen hatte. Dies galt als aussergewöhnlich für den Posten des Verteidigungsministers. Cheney gab sich allerdings eigenen Studien hin und liess sich militärische Kenntnisse vermitteln, um seiner Aufgabe gerecht werden zu können.

Ausgerechnet er sollte aber vor einer der grössten militärischen Krisen der Neuzeit stehen. Eine Art Einstimmung gab es bereits kurz nach seiner Amtsübernahme, als er entschied, in der Operation "Just Cause" über 20.000 Mann nach Panama gegen General Noriega zu schicken. Dies kann man als Einstimmung deswegen bezeichnen, weil 1990 dann der Iraq in Kuweit einmarschierte und damit zu einer weiteren und der grössten Krise führte. Cheney unterstützte in Bush's Sicherheitsberaterteam, dem auch General Colin L. Powell angehörte, den Plan eines massiven militärischen Schlages gegen den Iraq im Falle eines Nichtzurückzuges.

Dieser Militärschlag, es war die Operation "Desert Storm" fand dann 1991 statt und führte schliesslich auch zum Erfolg.

Bis 1992, als Bill Clinton die Präsidentschaftswahl gewann, verblieb Cheney im Amt und nahm teil an den weltweiten Abrüstungsabkommen wie START I und START II.

1996 war Cheney ein geheimer Favorit als möglicher Präsidentschaftkandidat der Republikaner aber er entschied sich gegen eine Nominierung und zog es vor in die freie Wirtschaft zu gehen. Als Vorstandsvorsitzender einer Öl Service Provider Firma in Dallas, Texas, führte er das Unternehmen in neue ungeahnte Höhen, verdoppelte die Gewinne und machte "Halliburton Company" zur grössten ihrer Art in der Welt.

Für den Wahlkampf 2000 stieg er dann als Vizepräsidentschaftskandidat ins Boot von George W. Bush und nach dessen Wahlsieg wurde er im Januar 2001 zum Vice President vereidigt.

Cheney's konservative Positionen gelten nicht als unumstritten, so z.B. seine harte Haltung gegen Abtreibung und Lesben/Schwule im Militär.

Weiterhin wird seine Gesundheit als nicht gut bezeichnet, hatte er doch bereits drei Herzinfarkte im Alter unter 50. 1988 unterzog er sich einer Bypass-OP und kurz nach Amtsantritt 2001 musste er sich bereits zweimal in ärztliche Behandlung begeben.

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Dick Cheney
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