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USA Reiseinformationen

Allgemeines zum Thema Sicherheit

Besonders in den Massenmedien hört man immer mal wieder daß in Miami jemand erschossen wurde, in Los Angeles der Bandenkrieg tobt und langsam beschleicht einen das Gefühl, daß man selbst in Gefahr kommen könnte beim nächsten Urlaub.
'Nur mal gerade im falschen Moment auf der falschen Straßenseite gehen... und schon kann es passiert sein, gerade bei den lockeren Waffengesetzen...'.
Ja, passieren kann sowas theoretisch, aber auch Frankfurt, Berlin und Wien sind keine Waisenkinder in Bezug auf Kriminalität.
In den USA geschehen Besuchern oft deshalb Dinge, die nicht hätten passieren sollen, weil sich der Besucher zu wenig über eine bestimmte Gegend informiert hatte oder die Verhaltensregeln dieses Landes unklar waren.

Die Gegend
In einer amerikanischen Stadt -über die wir zunächst sprechen wollen- liegen gute und schlechte Stadtviertel oder genauer gesagt gute und schlechte Blöcke oft direkt aneinander.
Straßen können die Trennlinie zwischen sicher und unsicher sein. Das geht sehr schnell und kommt für manch einen unerwartet. Ob Autofahrer oder Fußgänger, das ist gleich. Aus diesem Grund sollte man sich schon beim Autovermieter gleich auf der Karte grob einzeichnen lassen, welche Teile der Stadt man meiden sollte. Natürlich können Sie dort nicht jedes Detail erfahren, aber für die ersten Stunden reicht es.;br-
Dann kann man z.B. im Hotel Informationen über die Gegenden einholen, wo man abends hingeht und wo nicht.
Grundsätzlich ist man immer gut beraten, ein Taxi abends zu wählen, außer Sie befinden sich in Menschenmassen.
Und ich meine nicht in einer Gruppe!, in der Sie vielleicht reisen.

New Orleans' Straßen-Gangs überfallen auch Gruppen - Sie werden mit einer Waffe konfrontiert und man sollte die Wertsachen ohne Diskussion abgeben. Aber so weit muss es gar nicht kommen - New Orleans ist auch deswegen keine schlechtere Stadt oder eine Gangsterstadt. In Frankfurt werden Sie sicher auch ein paar Ecken haben, die abends von Ihnen nicht besucht werden.
Also immer informieren, wo man gut aufgehoben ist. Nach einer Weile finden Sie das ganz von selbst heraus, Ihre 'Antennen' werden sensibel.
Nach dem Hurricane Katrina im Jahre 2006 hat die Stadt immer mehr mit Gewalttaten zu tun. 2007 wurde sie zur Stadt mit den meisten Morden...
Dennoch: einer Tour durch's French Quarter steht nichts im Wege: fragen Sie an der Hotelrezeption nachdrücklich, welche Gegend oder Strassen sicher sind!

In Miami weisen Sie orangene Sonnen auf blauen Schildern darauf hin, daß Sie sich auf einem der Haupt-Highways befinden. Diese 'Sonne' sehen Sie immer wieder und dort können Sie beruhigt fahren. Diese Maßnahme wurde extra für Besucher eingerichtet. Wenn Sie sich in Miami unsicher fühlen, dann bleiben Sie immer auf den Haupt-Highways und meiden Abkürzungen, denn das ist genau das Problem. Auf der Straßenkarte sehen Sie nicht, von wem die Straßen bewohnt werden!

Los Angeles: dito! Manche Stadtteile sind bei Dunkelheit absolutes Tabu! Tagsüber werden Sie von einheimischen Bewohnern höchstens auf dem Highway durchfahren.
Venice klingt toll, ist abends aber nicht so sicher wie manch einer glaubte.

Persönliches Verhalten
Klar dürfte sein, daß der Erbschaftsschmuck nicht auf die Straße gehört. Das lockt Probleme an. Dann auch die Geschichte mit dem 'Rüberschauen', dem Augenkontakt etc.
Wenn Sie in Miami an der Ampel stehen, dann sehen Sie so wenig als möglich zu Ihrem Nachbar herüber.
Manche Menschen fühlen sich provoziert... - generell: beobachten Sie Amerikaner, dann sehen Sie, daß die das auch nicht tun.

In New York gilt dies auch, schauen Sie den Menschen, die in New York leben einmal zu: niemand schlendert da durch die Straßen und schaut dabei andere an. Der Blick ist meistens strikt geradeaus gerichtet - hier kümmert sich jeder um sich und bleibt unbehelligt.
New York zählt heute nicht mehr zu den gefährlichsten Städten, die Kriminalitätsrate sinkt ständig - hervorgerufen durch eine 'Null-Toleranz-Politik' des Bürgermeisters.
Dafür sollten Sie aber auch nicht einmal 'schwarz' fahren, dafür kommen Sie eine Nacht in den Knast.

Hotels:
Wenn Sie einfach darauf achten, vor dem Öffnen der Zimmertür zu fragen, wer draußen steht und sich im 'Tür-Guckloch' davon überzeugen, liegen Sie richtig. Viele Hotels weisen mit einem Schild an der Türe darauf hin. Diese Maßnahme gilt ja auch in Ihrer Heimat.
Motels der bekannten Ketten sind ebenfalls kein Problem. Wäre die Gegend zu schlecht, dann würde die Motel-Kette ja schließlich ebenfalls Angst haben müssen. Wenn etwas vorfällt, sind es sicher wieder Einzelfälle.

Car Jacking:
Dies bedeutet, daß man Sie, wenn Sie Ihr Fahrzeug an einer Ampel oder sonstwo anhalten, überfällt und Ihnen das Auto raubt. Um dies zu verhindern, fahren Sie mit verriegelten Türen. Manche Automodelle verriegeln automatisch alle Türen beim Anfahren. Car Jacking passiert nicht nur in Großstädten, sondern vielleicht sogar öfter in einfachen Wohngegenden. Sie müsen nicht panisch werden, das ist in den USA nicht die Regel! New Jersey hat zur Zeit z.B. eine der höchsten Raten dieser Form der Kriminalität.

Dadurch, daß hier nun soviel schlimme Dinge gelistet wurden, könnten Sie vielleicht auf die Idee kommen, daß 'alles noch viel schlimmer ist', als Sie dachten. Das stimmt aber nicht - nur wie sollen wir hier alle guten und ungefährlichen Dinge listen? Das wäre zuviel.

Fazit
Man sollte sich nicht verschrecken lassen von Fernsehnachrichten, die per Definition immer die schlimmsten Sachen erwähnen und die schönen Seiten nicht berichten müssen.
In vielen amerikanischen Städten ist es heute immer noch nicht ungewöhnlich, daß Garagen oder Fenster und Türen offen gelassen werden. Sichere Nachbarschaften gibt es vermutlich häufiger als bei Ihnen daheim.

Großstädte bergen Gefahren, die man weitestgehend umgehen kann, in dem man sich informiert und nicht unnötig durch Wertgegenstände auffällt.
Denken Sie daran, wieviele Millionen Menschen jedes Jahr in die USA reisen und darunter sind Alte, Junge, Reiche, Arme, Männer und Frauen. Die schaffen das auch. Andere Länder haben die gleichen Probleme. Wenn Sie erst einmal ein paar Tage da sind, werden Sie sehen, daß es nicht anders ist, als daheim.

Tipp:
Für nächtliche Ausflüge in Großstädten sollte man ein Taxi oder das eigene Auto wählen. Zu-Fuss-gehen sollte man vermeiden.

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Sources: magazinUSA.com
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