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Sequoia and Kings Canyon Nationalpark


California

 
   
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Schwarzbären beheimaten den Park
Bei Camping und Wanderungen soll man immer acht geben: Schwarzbären beheimaten den Park.

Kings Canyon und Sierra Nevada:

Tiefe Canyons und hohe Gipfel

Steil und trocken scheinen die Canyonlandschaften des Parks in ihrem geologischen Mark dazuliegen.

Kings Canyon erreicht außerhalb des Parks eine Tiefe von 2500 m, gemessen von der Flussebene bis zum Gipfel des Spanish Mountains. Der Fluss ist dort, stromabwärts vom Zusammenfluss des Mittel- und Südlaufes der Kings Rivers, die Schlucht ist eine von den tiefsten in Nordamerika. Kern Canyon im südlichen Sequoia National Park ist 1800 m tief und zahlreiche andere Canyons sind mehr als 1200 m tief.

Die Canyons der Sierra Nevada weisen die von der Strömung geschnittenen V- oder U-Formen auf, die so typisch für die Aushöhlung durch Gletscher sind.

Generals Highway und Kings Canyon Highway

Sowohl der Generals Highway als auch der Kings Canyon Highway schlängeln sich durch die Canyons.

In Roads End auf dem Kings Canyon Highway (geschlossen ca. vom 1. November bis zum 1. Mai), können Sie in einem flachen Gletschertal stehen und Canyonwände hinaufschauen, die sich nahezu 1600 m von der Flussebene aufwärts erheben.

Die schneebedeckte, zackige Bergkette

Die Größe der Sierra Nevada übertrifft mit einer Länge von mehr als 640 km und einer Breite zwischen 100 und 130 km die Ausmaße der gesamten Alpen – einschließlich der französischen, schweizerischen und italienischen Alpen.

Palisade Crest im Kings Canyon Nationalpark und die Mt. Whitney-Gruppe in Sequoia haben jeweils sechs Gipfel mit einer Höhe von mehr als 4200 m. Es gibt keine Straße, die durch die Berge führt. Wer die Großartigkeit und die Pracht der Berge aus der Nähe erfahren will, muss sich das zu Fuß oder mit Packtieren schwer erarbeiten.

Panoramische Übersichten können vom Gipfel des Moro Rocks erfahren werden, sowie von Rastplätzen entlang des Generals Highway, vom Panoramic Point bei Grant Grove und von einem Rastplatz entlang der Straße bevor Kings Canyon Highway in den Canyon hinabgeht.

Mineral King Valley bietet unübertroffene Wanderwege zu Bergwiesen und –seen sowie Sierra-Gipfeln.

Da die Parkstraßen nicht höher hinauf als 2400 m gehen, kommen die meisten Besucher nicht in den Genuss der Berglandschaft. Oberhalb von 2700 m erlaubt das raue Klima keine hohen Bäume oder dichten Wälder mehr, und oberhalb von 3300 m gibt es gar keinen Baumbestand mehr. Hier finden Sie überwiegend Felsen, Steine und Kiesel, die mit Bergseen, Bergwiesen und niedrige Büsche durchsetzt sind. Der Sommer hat hier nur ein kurzes Zwischenspiel.

In der Vorbereitung auf den Winter setzt das Murmeltier Fett an und der Pika, eine Hasenart, sammelt kleine Haufen von Heu. Überall im Sierra-Hochland finden Sie kleine Seen, viele von Ihnen in kleinen, von Gletschern ausgehöhlten Schalen – so genannte Karseen.

Der General Sherman Baum, das größte Baum der Welt, befindet sich im Giant Forest im Sequoia Nationalpark.

General Grant, der nationale Weihnachtsbaum, befindet sich im Grant Grove im Kings Canyon Nationalpark.

Der höchste, zweit-, dritt- und sechsthöchste Redwood Baum der Welt befinden sich allesamt in einem Umkreis von 1,6 km am Redwood Creek entlang der nordkalifornischen Küste im Redwood Nationalpark.

Wildleben in der Sierra

Maultierhirsche sind die bevorzugten Opfer der scheuen Berglöwen. Amerikanische Marder, Fischmarder und Vielfraße jagen Eichhörnchen und andere kleinere Tiere.

Schwarzbären können unter Umständen ein Rehkitz reißen oder Aas essen, ernähren sich aber größtenteils von der Vegetation.

Murmeltieren und Pikas bevölkern die Berge und Kojoten, Graufüchse, Luchse, Waschbären und Ringelschwanz-Kletterbeutler ziehen durch die Gebirgsausläufer.

Jahrzehntelange Bemühungen von Fischzucht haben zahlreiche nicht-einheimische Forellenarten eingeführt, und die Regenbogenforelle und der Little Kern Golden Trout, Forellenarten, die einheimisch in den Flüssen der westlichen Sierra sind, sind im Begriff zurückzukommen.

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Document Information
Sources: National Park Service; magazinUSA.com
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