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Big Bend Nationalpark


Texas

Big Bend Nationalpark

Die Ufer des Rio Grande sind eine grüne Oase inmitten brauner Wüste. Ebenso wirken die Chisos-Berge wie eine grüne Insel im Wüstenmeer.

Diese Oasen locken Tiere, die man in einem Wüstengebiet nicht erwarten würde, einschliesslich einiger sehr seltener Arten. Der Grund dafür ist die Abgeschiedenheit des Gebiets.

Das Gebiet enstand vor Tausenden von Jahren am Ende der großen Eiszeit, als sich das kühlere, feuchtere Klima nach Norden zurückzog. Damals wurden viele Pflanzen- und Tierarten in den Chisos-Bergen durch die ständig wachsende Trockenheit in den umliegenden Niederungen von der Aussenwelt abgeschnitten.

Ein deutliches Beispiel hierfür ist die Weisswedelhirsche der Sierra del Carmen. Diese Tiere leben in den Vereinigten Staaten nur in den Chisos-Bergen und anderen in deren Nähe gelegenen Bergketten. Diese Hirschart lebt ansonsten nur noch isoliert am Ufer des Rio Grande, in der Sierra del Carmen, und vielleicht in noch ein paar abgeschiedenen Gebieten in Mexiko.
Weisswedelhirsche können sich nicht an Wüstenverhältnisse anpassen. Sie waren wahrschleinlich während der Eiszeit, als das Klima in dieser Gegend kühler war, viel weiter in der Region verbreitet. Als sich das Klima erwärmte, war es kühler in den Chisos-Bergen und der Sierra del Carmen, weil sie höher gelegen waren.

Eine größere Spezies, die sogenannten Grossohrhirsche, die sich sehr wohl dem Wüstenleben angepasst haben, stößt immer mehr in das Territorium der Weisswedelhirsche vor und scheint diese zu verdrängen.

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge im “Basin” (einer bei Mensch und Tier beliebten Stelle in den Chisos-Bergen) ist doppelt so groß wie im Rio Grande Village am Fluß.
Wenn Sie sich den Bergen durch Green Gulch (die Grüne Schlucht) nähern, kommen Sie durch Grasland, aus dem hier und da Agaven und Sotolpflanzen aufragen.

Aber bald sehen Sie auch grüne, belaubte Büsche. Dann werden die Büsche immer höher, und es gibt immergrünen Sumac, Bergmahagoni, Texas Madrone und den gemeinen Bienenbusch. Es gibt sowohl Laub- als auch Nadelbüsche. In etwa 1.400 m Höhe trifft man die ersten Bäume an.

Höher oben in den Mulden gibt es massenhaft Bäume - Wacholder, kleine Eichen und Pinien. Manche Baumarten erreichen ihre südlichste Grenze hier in den Chisos-Bergen, wie zum Beispiel die amerikanische Goldkiefer, die Douglastanne, die Arizonazypresse, die Zitterpappel und der grosszahnige Ahorn.
Dies sind die letzten Reste der grossen Wälder, die sich während der Eiszeit hier ausdehnten.

Einige der Pflanzenarten, die man hier findet, gibt es sonst nirgends auf der Welt. Die Chisos Eiche wächst nur im Blue Creek Canyon. Auch die Chisos-Agave wächst nur auf diesen Bergen. Eine Anzahl anderer Pflanzenarten, wie der Trauerwacholder, der viel Wasser braucht, wächst in den Vereinigten Staaten nur in den Chisos-Bergen, und ausserdem auch in Mexiko.
Wenn Sie alle Vögel sehen wollten, die es in den Vereinigten Staaten gibt, müßten Sie auch früher oder später die Chisos-Berge besuchen, um den Colima-Waldsänger zu sehen, der hier nistet, nachdem er in Mexiko überwintert hat.

Hier gibt es ausserdem auch den Berglöwen (andere Namen sind: Panther, Pumas, Mountain Lions). Dieser Grosskatze verdanken einige Plätze im Park ihren Namen, wie beispielsweise Panther Pass und Panther Junction.

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Bären und Mountain Lions leben im Parkgebiet
Bären und Mountain Lions leben im Parkgebiet.

   
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Landkarte

 
GPS Koordinaten

1 -- Panther Junction, Big Bend Nationalpark
Decimal Lat: 29.328265 / Lon: -103.205577
Degree

 
 

Document Information
Sources: National Park Service; magazinUSA.com
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