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Alaska

Die Kultur der Ureinwohner

In vielen ländlichen Gemeinden in ganz Alaska bieten geführte Touren und kulturelle Informationszentren die Möglichkeit, etwas über die Lebensweise der Ureinwohner der Region zu erfahren. Authentisches Kunsthandwerk, wie z.B. Elfenbeinschnitzereien, Totempfähle, Perlenstickerei und Korbwaren sind als Geschenke und Souvenirs sehr beliebt.

Ursprünglich wurden diese Produkte zu zeremoniellen Zwecken hergestellt, heutzutage jedoch stellen viele Einheimische derartige Gegenstände für den Verkauf her.

Die Ureinwohner Alaskas werden in fünf Hauptgruppen unterteilt: Aleuten-Indianer, Nördliche Eskimos (Inupiat), Südliche Eskimos (Inuit), Indianer des Landesinneren (Athabascaner) und Indianer der südöstlichen Küstenregion (Tsimshain, Tlingit und Haida.)

Knapp 16 Prozent der Alaskanischen Bevölkerung gehören zur Urbevölkerung. Besuchen Sie einige der verschiedenen kulturellen Informationszentren und Ausstellungen und erfahren Sie mehr über das Leben der Ureinwohner Alaskas. In vielen dieser Informationszentren finden Tanzvorführungen statt, es werden traditionelle Geschichten erzählt und Künstler führen ihre Arbeit vor.

Haines ist von der reichen Tradition der Tlingit-Kultur durchdrungen. Die Gegend hieß ursprünglich Deishu, was soviel wie “der Anfang des Wegs” bedeutet.
Der Ort Klukwan gilt als Ursprung und Zentrum der Tlingit-Indianer. In Haines können Besucher dem Erbe der Ureinwohner auf viele Arten begegnen. Berühmt als Künstlerparadies verfügt es über zahlreiche Kunstgalerien, in denen aufwendig geschnitzte Schmuckstücke, limitierte Sonderdrucke, handgeschnitzte Masken und Flechtkörbe angeboten werden.
Im Sheldon Museum befindet sich eine eindrucksvolle Sammlung von Decken der Chilkat-Indianer; außerdem findet man hier reichlich Informationen über die Geschichte der einheimischen Chilkat- und Chilkootstämme. Unternehmen am Ort bieten verschiedene Touren durch das Tal Chilkat Valley und in den Ort Klukwan, sowie Katamaran-Fahrten nach Skagway an.

Im historischen Fort Seward befindet sich Alaska Indian Arts, ein weltweit bekanntes Zentrum für Totempfahlschnitzerei und andere einheimische Kunstgewerbe. Der Eintritt ist kostenlos; Besucher können den Meisterschnitzern bei der Arbeit zusehen und dabei etwas über die Traditionen der Tlingit-Indianer erfahren.
Im nahegelegenen Totem Village befindet sich ein von Totempfählen umgebenes Tlingit Tribal House. Hier führtdas Chilkat Dancers Storytelling Theatre zeitgenössische Darstellungen indianischer Legenden auf. Diese sehr empfehlenswerten Vorführungen finden den ganzen Sommer über abends statt.

Auch in Juneau blickt man auf die reichhaltige Kultur, vor allem die Kunst der Tlingit- Indianer, zurück.
Das vielfältige Angebot umfasst Totempfähle, Schnitzereien, Webereien, Schmuck sowie verschiedene Vorführungen. Tlingit-Kunst verziert zahlreiche Gebäude. Die örtliche Native Corporation bietet verschiedene Touren und Attraktionen in Juneau und im Glacier Bay National Park an. Bei der ebenfalls den Ureinwohnern gehörenden Mt. Roberts Tram wird der preisgekrönte Film “Seeing Daylight” gezeigt, der die Kultur und Geschichte der Tlingit-Indianer ehrt. Im Alaska State Museum werden viele Artefakte der Ureinwohner ganz Alaskas ausgestellt.

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Eine Ureinwohnerin im traditionellen Parka
Eine Ureinwohnerin im traditionellen Parka

Close-up eines einheimischen Mädchens in Tracht
Close-up eines einheimischen Mädchens in Tracht

   
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Document Information
Sources: Alaska TIA; magazinUSA.com
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