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Alaska

Alaska's Geschichte

Alaska vereint eine reichhaltige Natur- und Kulturgeschichte, in der Ureinwohner, Russen und Goldsucher alle eine wichtige Rolle spielten. Man nimmt an, dass Alaskas Ureinwohner vor fast 20.000 Jahren über eine Landbrücke von Sibirien aus nach Alaska kamen. Von Sibirien aus erreichte 1741 der dänische Forscher Vitus Bering als erster Europäer Alaska.

1784 errichteten russische Walfänger und Pelzhändler die erste weiße Siedlung in Alaska auf der Insel Kodiak und später eine weitere in Sitka. Der russische Einfluss ist auch heute noch in vielen Orten in Southwest und Southeast Alaska deutlich sichtbar.

1867 kaufte die USA unter der Leitung des US-amerikanischen Außenministers William H. Seward Alaska für 7,2 Millionen Dollar. Viele Amerikaner bezeichneten den Kauf als “Sewards Torheit” und betrachteten ihn als Geldverschwendung. Aber schon bald wurde Gold gefunden und hoffnungsvolle Goldsucher machten sich in Scharen auf den Weg in Richtung Norden.

Nach der Goldrauschzeit und während der Wirtschaftskrise hatten die Menschen andere Sorgen und das riesige Alaskanische Gebiet geriet in Vergessenheit. Während des Zweiten Weltkrieges trat Alaska aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage im Nordpazifik wieder in den Vordergrund. Am 3. Juni 1942 bombardierten die Japaner Dutch Harbor und besetzten die Inseln Attu und Kiska. Der jahrelange Kampf auf USamerikanischem Boden war nicht nur ein Kampf gegen den Feind, sondern auch ein Überlebenskampf gegen das raue Wetter

In dieser Zeit baute das U.S. Army Corps of Engineers in nur acht Monaten den Alaska Highway, um militärische Ausrüstung und Versorgungsmaterial auf dem Landweg befördern zu können. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der USA. Alaska ist der größte Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und ist mehr als doppelt so groß wie Texas.

In den USA wurde man sich erneut des Wertes des neuesten Staates bewusst, nachdem 1968 bei Prudhoe Bay, das größte Ölfeld Nordamerikas, Öl gefunden wurde. Heute schätzt man Alaska vor allem aufgrund seiner atemberaubenden, wildromantischen Schönheit und seiner ausgiebigen natürlichen Rohstoffe.

Russisches Erbe

Als sich Alaska noch im Besitz Russlands befand, interessierten sich die Russen vorwiegend für den regen Pelzhandel, den diese Region ermöglichte.
Die Russen wurden von den Ureinwohnern abgelehnt; sowohl die vielen Kämpfe mit den Russen als auch die durch weiße Forscher ins Land gebrachten neuen Krankheiten erwiesen sich verheerend für die Alaskanische Urbevölkerung.
Alaska wurde 1867 Russland abgekauft; dennoch ist der russische Einfluss noch heute in vielen Orten unübersichtlich, wie z. B. in Sitka, Kodiak, Unalaska und Kenai, wo russischorthodoxe Kirchen mit Zwiebeltürmen stehen.

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Russisch-Orthodoxe Kirche in Kodiak
Russisch-Orthodoxe Kirche in Kodiak

   
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Document Information
Sources: Alaska TIA; magazinUSA.com
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