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Kalifornien

Nach Norden ins Sonoma und Napa Valley

Die Tour nach Norden beginnt bereits mit einem Highlight, der Passage über die berühmteste Brücke Amerikas, der imposanten Golden Gate Bridge. Rostrot spannt sie sich von einem zum anderen Ufer.
Am Nordufer geht es vor dem aufregenden Panorama der gewaltigen Bucht, an deren Horizont sich die Skyline von San Francisco abzeichnet, hinauf zu den Marin Headlands. Von der Sonnenterasse der Schaumweinkellerei Gloria Ferrer, eine Autostunde später, stimmt der herrliche Ausblick über die Vineyards bei einem prickelnden „Royal Cuvée“ (Schaumwein ist noch die Rarität des kalifornischen Weinbaus) , einem fruchtig eleganten Chardonnay oder einem Pinot Noir auf die Reise durch das zu Füßen liegende Sonoma Valley ein.

Von dort sind es nur wenige Kilometer bis ins Städtchen Sonoma, das vor der Annektierung durch die Vereinigten Staaten 1848 nördlichster Außenposten der mexikanischen Nation war. Noch heute zeugen viele Gebäude rund um den zentralen Plaza von seiner mexikanischen Vergangenheit.
Trotz der vielen Besucher, die an Wochenenden durch den Ort bummeln, hat sich das Städtchen einen eher unamerikanischen Flair bewahrt.

Das Sonoma Valley besticht mit einer Landschaft, die wie eine Kreuzung aus Burgund und Toskana erscheint, paradiesischen Landgasthöfen, stilvollen Restaurants und natürlich einer riesigen Auswahl hervorragender Weine.
Die lassen sich bei einem zünftigen Picknick an den Tischen und Bänken, die viele der fast zweihundert Vinerys für ihre Besucher aufgestellt haben, am besten genießen.
Ein Besuch beim Weingut Buena Vista vor den Toren Sonomas, eines der ältesten in der Region, eröffnet einen Einblick in die traditionsreiche Geschichte des Weinanbaus im Sonoma Valley.
Weiter Richtung Norden im „Tal des Mondes“,so lautet die Übersetzung des mexikanischen Namens locken eine ganze Reihe namhafter Weingüter, wie Kennwood oder Chateau St. Jean , aber auch weniger bekannte Betriebe, wie die Wineries Matanzas Creek oder Adler Fels, mit ihren „Tasting-Rooms“.
Der Besucher hat wieder einmal die Qual der Wahl.
Eine Weinprobe des brombeerigen Cabernet Sauvignons, des eleganten Merlots oder fruchtigen Chardonnays lohnt sich auf jeden Fall. Für Musikliebhaber bietet sich ein Besuch von Olive Hill an , das Weingut von Bruce Cohn, Manager der Doobie Brothers, das inzwischen zu den Spitzenweingütern im Sonoma-Valley gehört.
Beim Thema Unterkunft fällt die Entscheidung nicht leicht. Die Auswahl in der Region reicht vom charmanten Bed & Breakfast Inn bis zum Spitzen-Ressort. Das benachbarte Napa Valley genießt inzwischen Kultstatus.
Hinter den Spitzenweinen aus der Region, in erster Linie ein Cabernet Sauvignon von einem einzigen Weinberg handgelesen und nur für ausgesuchte Stammkunden erhältlich, stehen in der Regel Kaliforniens gefragteste Spitzen- Weinmacher und önologische Berater, wie Tony Soter. Weingüter – mehr als zweihundert insgesamt - wie das des legendären Robert Mondavi (Oakville), haben ihren Sitz im von der Sonne verwöhnten und vom Nebel veredelten Tal der Kultweine.
Neben europäischen Kellereien wie Rothschild, Chandon oder Taittinger, haben sich hier Filmstars und skurrile Persönlichkeiten den Traum vom eigenen Weingut erfüllt und im Napa Valley eingekauft.

Nicht zu versäumen: der Besuch in den Katakomben von Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola, der einen Teil des Erlöses seiner Erfolgsfilme „Apocalypse Now“, „Dracula“, „Der Pate“ in den Erwerb einer 1879 gegründeten Kellerei in Oakville steckte. Der efeuberankte Hauptbau der Niebaum-Coppola Estate Winery ist filmberühmt: aus der amerikanischen TV-Serie „Falcon Crest“.
Eine Weinprobe im beliebten Napa Valley hat zuweilen Volksfestcharakter.
Die altbekannten Weingüter am Highway 29 verfügen über die größten Parkplätze, die von den längsten Autobuskolonnen angesteuert werden. Aber auch das ist typisch für Kalifornien; man sollte es einmal erlebt haben.

Wer den touristischen Massenandrang lieber meidet, dem öffnen zahlreiche weniger namhafte und kleinere Betriebe die Tore für eine Geschmacksprobe der exzellenten und für das Napa Valley typischen Cabernets und Merlots.
Im Wine Discovery Center in St. Supéry erhält man einen ausgezeichneten Überblick über die angebauten Sorten und das Weingebiet.
Das prunkvolle Schloss des Taittinger-Ablegers Domaine Caneros lädt in Napa, der namensgebenden Stadt des Valley, auf ein Glas Champagner ein.
Ein Besuch der Hess Collection Winery, eine Viertelstunde entfernt in einem kleinen Seitental, hat auch dem Liebhaber moderner Kunst etwas zu bieten.
Bei einem Chardonnay oder Cabernet des Schweizers Donald Hess sind auf zwei Etagen Werke zeitgenössischer Künstler aus der Sammlung des Winzers zu bewundern. Die Reise über den Highway 29 über Oakville, Rutherford, St. Helena bis nach Calistoga im äußersten Norden des Tales ist vor allem auch eine kulinarische unter dem Motto „Wine & Dine“.
Eine Vielzahl hervorragender Restaurants ist dem Ruf des besten kalifornischen Tropfens gefolgt. Das elegante Restaurant des Culinary Institute of America, Greystone, in St. Helena bietet zu den Spitzenweinen eine exquisite Auswahl an Speisen der Californian Cuisine

Garantiert frische Produkte:
Auf den fruchtbaren Feldern des Staates wächst eine große Auswahl an Gemüse und Früchten, die Flüsse sind voll delikater Fische und der Pazifik steuert Schalentiere und Seefische bei.
In der Filiale des New Yorker Gourmetladens Dean & De Luca bekommt man Käse, duftendes Ciabatta-Brot oder Oliven, alles für ein schmackhaftes Picknick.

Übernachten kann man preiswert und gemütlich, z.B. im Napa Valley Railway Inn als Schlafstätte dienen alte Bahnwaggons, aber auch im eleganten Country Inn mit Pool und Extras.
In Napa, St. Helena, Rutherford oder Calistoga gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel.

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Napa Valley, Carneros District
Napa Valley, Carneros District

CHEERS!
CHEERS!

   
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Document Information
Sources: magazinUSA.com, California TTC, Robert Holmes
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