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Florida

Hauskauf in Florida

Der Reiz an einem Haus in Florida liegt auf der Hand: Sonne und Wärme sowie Grundstücks- und Immobilienpreise, die das Herz erfreuen. Manch einer kauft für sich selbst, für den jährlichen Urlaub und später einmal die Rentenzeit, andere sehen die Immobilie als Investment und Vermietungsobjekt. Beide Ansätze werden jährlich von Tausenden Deutschen, Österreichern und Schweizern in die Tat umgesetzt. Beliebteste Jagdgründe sind Naples, Fort Myers und Cape Coral.
Dort stimmt dann auch die sprachliche Umgebung, denn zigtausende Landsleute leben hier. Man braucht aber keine Angst davor zu haben, in andere Florida-Regionen zu schweifen. Man findet Landsleute, deutschsprachige Geschäfte etc. überall, wenngleich nicht so zahlreich.

Preise
Um es vorwegzunehmen: Für 140.000 Dollar bekommt man einen modernen Bungalow mit beheiztem Pool, Air Condition und vielen anderen Annehmlichkeiten in einer geschlossenen Anlage (gated community), d.h. mit kontrolliertem Zugang. Grundstück schon inklusive. Wer auf Pool und modernes Haus verzichten will, kann schon irgendwo im Inland für 60.000 Dollar einsteigen, aber das sind nicht die typischen Florida-Käufer. Die suchen tatsächlich die Orte an der Küste. Je dichter man an den Strand kommt, desto teurer.
Kanal-Lage wie meistens in Cape Coral ist dagegen eher günstig. Direkte Strandlage ist dagegen meistens im Millionenbereich angesiedelt. Zwei Strassen weiter weg vom Wasser kann man gut mit 300.000 Dollar kaufen. Das sind einige grobe Anhaltspunkte.

Wer gerne in einem Hochhaus mit Meerblick wohnt, der wird sich an höhere Preise gewöhnen müssen. Für viele Europäer stellt sich diese Frage nicht, da sie froh sind, den Traum vom Bungalow erfüllen zu können. Aber dennoch sind die Appartments in diesen Häusern sehr beliebt. Z.B. auf Long Boat Key, einer Insel im Golf von Mexico südlich von Tampa auf der Höhe Sarasota, wo ein Appartmenthaus neben dem anderen steht, gehen ein paar Millionen für eine Wohnung drauf, vorausgesetzt man bekommt noch eine - die Nachfrage ist gigantisch.

Lagen
Long Boat Key ist eine der exklusivesten Lagen an der Westküste, wenngleich die Nachbarinseln Siesta Key oder vor allem Anna Maria viel natürlicher sind und ein entspannteres Wohnen bieten.

Cape Coral, Fort Myers und Naples gehören zu den Klassikern an der Westküste und sind dementsprechend 'voll'. Preise sind eher als normal zu bezeichnen.

An der Ostküste sind die Toplagen auf jeden Fall Miami Beach und etwas weiter nördlich Palm Beach.
Beide Orte rangieren im teuren bis super-teuren Bereich. Erschwinglich hingegen wieder West Palm Beach, was, wie der Name schon sagt, westlich von Palm Beach und somit etwas weiter im Land liegt. Hervorragend für alle, die die geographische Nähe zu Miami und Ft. Lauderdale und damit den Flughäfen nicht missen wollen. Key West: Sicherlich der perfekte Platz für alle, die eine Mischung aus Party-Insel und Leben unter Palmen mit Bahama-Architektur suchen.

Makler
Makler-Büros gibt es sprichwörtlich wie Sand am Meer. Fast alle haben auch einen Repräsentanten, der deutsch spricht. Erfahrungsgemäss wird dies von deutschsprechenden Anlegern aufgrund der Wichtigkeit des Vorhabens bevorzugt. Amerikanische Makler machen ihren Job aber genauso gut! Lassen Sie sich einfach alles dreifach erklären, falls notwendig. Ein Verständnis der Sprache ist allerdings notwendig. Makler heissen in den USA 'Realtor'. Es ist ein lizensierter Beruf. Ein Maklerbüro wird als 'Realty' bezeichnet.

Vor dem Kauf
Ein Haus in Amerika zu kaufen ist im Prinzip eine einfache und auch schnelle Sache. Vergessen Sie einmal, dass man in Europa gewohnt ist, ein Haus für die Ewigkeit anzuschaffen. In Amerika ist es ein Gegenstand, den man heute kauft und morgen wieder verkauft. Ein Amerikaner achtet somit beim Kauf auch gleich auf die Verkaufschancen. Dies machen Europäer oft nicht oder schätzen das Objekt vollkommen falsch ein. Zum Beispiel: Die Grösse des Hauses. Lassen Sie sich nicht durch 200 qm Wohnfläche blenden. Das ist in den USA eher die unterste Grösse. Weiterhin: Zwei Schlafzimmer sind wenig, drei bis vier sind gut. Eine Doppelgarage ist absolutes Minimum, zweieinhalb (oversized) oder dreifach ist besser. Ein Pool ist in Florida nichts besonderes, deshalb sollten Sie nicht darauf verzichten, vor allem, wenn die Nachbarhäuser einen haben, denn sonst bekommen Sie Ihr Haus nur schwer wieder los.
Das gilt für alle anderen genannten Punkte auch. Nur für diejenigen, die sicher nicht wieder verkaufen wollen, kann das egal sein.

Informieren Sie sich auch darüber, wie lange das Haus auf dem Markt ist. Ein halbes bis ein Jahr ist lang und bedeutet, dass irgend was nicht passt vermutlich Preis-Leistung. Manche Amerikaner nehmen ihr Haus auch wieder vom Markt, um ein Jahr später vielleicht wieder bei besseren Marktchancen anfangen zu können.

Was in Florida weiterhin wichtig ist:
Jeder Käufer sollte das Alter seiner zukünftigen Immobilie begutachten. Termitenkontrolle ist obligatorisch, ihr Makler wird eine Untersuchung des Hauses auf dem Plan haben müssen; ebenfalls ist in einigen Gegenden eine Bodenstrahlungsmessung obligatorisch. Dächer können nach neuen oder alten Hurricane-Standards verankert sein. Wer Kanallage anpeilt, der sollte den Wasserstand prüfen und schauen, ob sein Haus durch eine Sea-Wall gesichert ist.

Wenn das Ufer natürlich belassen wurde (ohne Mauer), dann kann es bei Wasserhochständen kritisch werden oder der Pool unbeabsichtigterweise voll laufen.
Wer Strandlage kauft, der hat natürlich mit Salzwasser-Korrosion zu leben - auch wenn das Haus bei der Besichtigung perfekt gestrichen ist! Weiterhin sollte man prüfen, ob das Haus schon einmal geflutet war.
Es gibt viel zu beachten im
Paradies, aber wer sein Objekt erst einmal gefunden hat, der wird damit vermutlich glücklich leben.

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Sources: magazinUSA.com
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