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Georgia

Georgias Küste der süßen Garnelen

Strände wie in Florida, viel Natur und dazu köstliche Garnelen. Die Küste des amerikanischen Südstaats Georgia steht für den besonderen Strandurlaub.

Über 160 Kilometer spannt sich die Atlantikküste des US-Staates Georgia von der städtebaulichen Perle Savannah im Norden bis zum südlichen Nachbarn Florida. Die Reise von Nord nach Süd beginnt auf dem Kopfsteinpflaster der Kolonialstadt, geht weiter durch Marschland und an menschleeren Inseln entlang, auf denen Wildpferde grasen und führt schließlich zu den Golden Isles. Diese Gruppe der „Goldenen Inseln“ vor der kleinen Hafenstadt Brunswick bilden St. Simons Island, Sea Island, Little St. Simons Island und Jekyll Island. Wie in Florida finden Touristen Sandstrände von schön bis traumhaft, aber zu deutlich günstigeren Preisen. Zusätzlich bietet sich Gelegenheit zu ungestörtem Naturgenuss. So darf Jekyll Island nur zu einem Drittel bebaut werden; sein größerer Teil ist ein wildes Reich der Seevögel, Kanuten und Radfahrer.

Wild und goldfarben wie der Strand ist auch die kulinarische Spezialität der Golden Isles: ihre Wild Georgia Shrimp. Diese Garnele hat mit den asiatischen oder afrikanischen Züchtungen nichts gemeinsam. Die Shrimps von Georgia leben an dieser Küste zu Millionen. Groß sind sie und saftig, zergehen leicht süßlich auf der Zunge.

Wild Georgia Shrimp Festival auf Jekyll Island

Dieses Krustentier feiert die Küste Mitte September mit dem Festival Shrimp & Grits: The Wild Georgia Shrimp auf Jekyll Island. Schauen Sie auf der Website von Jekyll Island nach dem aktuellen Datum, siehe Website Link weiter unten.
Der Eintritt ist frei.
Geboten werden Konzerte örtlicher Bands wie der Stingrays - der Stachelrochen - und Wettbewerbe von Amateur- und Profiköchen, die zeigen, was man aus der Garnele alles zaubern kann. Zum Beispiel in Verbindung mit gebratenem Speck. Eine Aufsehen erregende, neuere Kreation ist Shrimp-Sushi: Statt mit Reis - obwohl der an dieser Küste auch gut gedeiht - wird dieser Sushi mit Grits gefüllt, dem Mais-Gries der Südstaaten.

Diese Frühstücksbeilage wurde schon von den Ureinwohnern Amerikas gern gegessen und wartet nur darauf, vom Rest der USA und der Welt entdeckt zu werden. Das Festival prämiert solche Köche, die Grits und Garnelen besonders gekonnt zusammen auf den Teller bringen.

Touren: Lady Jane Shrimp Tour

Manche Urlauber gehen selbst auf Garnelenfang. Die Lady Jane darf als einziger Garnelenkutter der USA Besucher mitnehmen. Ihr Captain Larry E. Credle ist ein Nachkomme des Piraten Blackbeard, des amerikanischen Störtebeker. Die Crew sortiert gemeinsam mit den Fahrgästen den Fang und kocht die Shrimps dann in die Kombüse. Gegessen wird an Deck. Frischere Garnelen kann es nicht geben. Dazu ein eiskaltes Bier oder eine Limo. Der zappelnde Beifang wird ausgiebig erklärt. Wer sich traut, nimmt eine Qualle oder Seestern in die Hand. Danach gehen die Tiere quicklebendig zurück ins Meer. Die Tour ab Brunswick kostet rund 30 Euro und 20 Euro für Kinder unter sechs Jahren, Garnelen so viele man mag und Getränke sind inbegriffen.

Mehr Erlebnis Touren

Wer noch mehr Natur erleben möchte, fährt eine knappe Stunde ins Hinterland in den Okefenokee-Sumpf. Das indianische Wort bedeutet „Land der bebenden Erde“. Wo sonst als in diesem sehr stillen Naturschutzgebiet kann man schon 15.000 Alligatoren besuchen? Ganz Mutige übernachten im Schlafsack auf Holzpodesten über dem Wasser, gut bewacht von 30.000 Augen.

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Der Junior, Clifford Credle, erklärt den Fang der Lady Jane
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Ein Matrose der Lady Jane kocht die Garnelen an Bord
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Sources: GA Dept. of Industry, Trade & Tourism; magazinUSA.com
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