• twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa
  • Besucht uns auch auf:
Diesen Artikel...
 

Texas

Fortsetzung: Huntsville Wall Unit

Huntsville, Wall Unit
Das Gebäude, eines der ältesten in Huntsville befindet sich in mitten der City von Huntsville . Bis Ende 1965 waren auch die Todeskandidaten hier untergebracht. Aufgrund der hohen Zahl der zum Tode Verurteilten wurde dieser Teil des Gefängnisses nach "Ellis Unit One", ca. 16 Kilometer außerhalb der Stadt verlegt. Mehrere Ausbruchsversuche im Jahr 1998 waren dann der Anlass, den Todestrakt in die "Terrell Unit" nach Livingston zu verlegen. Dort besteht die Möglichkeit, die Todeskandidaten in völliger Isolation zu halten. Die Hinrichtungen finden aber immer noch hier in der Wall Unit statt.

Huntsville, Terrel Unit
Das ist der Ort, in dem den Insassen der Faktor Zeit zu jeder Minute abwechselnd als ein Sieg und als Bedrohung erscheint. Die Insassen des Todestraktes sind von den anderen Häftlingen separiert und verbringen ihre letzten Jahre oder Tage in völliger Isolation und ausschließlich in Einzelhaft.

Die Zellen in der Terrel Unit sind 1,5 x 2,7 Meter groß, lediglich mit einer Schlafbank und Toilette ausgestattet. Jede Zelle verfügt über ein Fenster.
Auch tägliche Freizeit wird isoliert verbracht, wobei nicht alle Häftlinge das Privileg genießen, für 1Stunde ihre Zellen zu verlassen, um in einer andern, etwas grösseren ihren sportlichen Betätigungen nachzukommen.

Jeder Schritt aus der Zelle erfolgt in Handschellen und erst nach vorherigem Strip-Search, der Durchsuchung nach dem Ablegen sämtlicher Kleider.

Auf Schreie oder Rufe reagieren die Beamten grundsätzlich nicht... egal wie laut oder aus welchem Grund. Die Wärter ignorieren das.

Wer in der Terell Unit akut krank wird, oder einen Herzanfall hat, kann nur noch hoffen, dass er nicht stirbt, bevor der Wärter ihn bei seinem routinemäßigem Kontrollgang entdeckt.
Einige der Insassen verbringen ihre Zeit mit dem Herstellen von Kunsthandwerk, bauen und reparieren Uhren oder Arbeiten in der Gefängnis eigenen Fabrik. Einzelne haben Zugang zu Büchern und Schreibmaterial. Es gibt zu keinem Zeitpunkt Kontakt zu anderen Menschen in der Terrel Unit und keinen Fernseher. Während den regelmäßigen Zellendurchsuchungen knien die Insassen auf dem Boden, die Hände in Handschellen. Besuche werden gestattet, jedoch ohne körperlichen Kontakt. Besucher und Häftling sind stets durch Gitter und Glas getrennt.

Alle drei Tage gibt es einen frischen "Jump Suit", so heisst die orangefarbene Gefängniskleidung. Bettwäsche, Handtücher, eine Rolle Toilettenpapier und Seife gibt es einmal pro Woche frisch. Einer der Hauptkritikpunkte der Häftlinge in Terrel ist die Verpflegung. Die Insassen klagen über die miese Qualität und darüber, dass die Mahlzeiten fast immer kalt sind bis sie in den Zellen ankommen und die Mengen der Mahlzeiten scheinen eher für ein Kind geeignet.

Tagesplan in derTerrel Unit

  • 3:00 Frühstück
  • 5:00 Frühstücktabletts und die Post der Insassen wird abgeholt
  • 6:00 Schichtwechsel. Die Wächter machen alle Lichter an und die Häftlinge werden nach ihrem Namen und ihrer Nummer gefragt
  • 7:00 Freizeit/Sport für eine Stunde
  • 10:00 Mittagessen
  • 11:00 Tabletts werden aus den Zellen abgeholt
  • 12:00 Duschen
  • 13:30 Schichtwechsel. Die Häftlinge werden nach ihrem Namen und ihrer Nummer gefragt und durchgezählt
  • 16:00 Abendesssen
  • 17:30 Tabletts werden aus den Zellen abgeholt
  • 21:30 Die Wächter machen alle Lichter an und die Häftlinge werden nach ihrem Namen und ihrer Nummer gefragt
  • 23:30 Die Wächter machen alle Lichter an und die Häftlinge werden nach ihrem Namen und ihrer Nummer gefragt. Die Unterwäsche und Socken werden ausgetausch
  • 3:00 Ein neuer Tag beginnt...

.
 
 
Sam Houston


   
.
 

Document Information
Sources: magazinUSA.com
copyright ©2000-2018 DENALImultimedia LLC; magazinUSA.com sowie Eigentümer. Alle Rechte vorbehalten.
Durch Nutzung dieser Website erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen an, siehe:
:Terms, Disclaimer, Privacy, Datenschutz.

Besucht uns auch auf:
  • twitter.com/magazinusa
  • facebook.com/magazinusa