StartAllgemeinWarum ein Taschenmesser auf keiner USA-Reise fehlen sollte

Warum ein Taschenmesser auf keiner USA-Reise fehlen sollte

USA Road trip mit Camper Van

Ein Roadtrip durch die USA bedeutet lange Etappen hinter dem Steuer, Picknicks am Rastplatz und laue Abende auf dem Campingplatz. Genau in diesen Momenten greifst du zum Taschenmesser, morgens für das Obst am Aussichtspunkt, mittags für die Verpackung der Vorräte und abends für ein Stück Schnur, mit dem du die Plane am Zelt nachspannst. Klein, leicht und immer griffbereit. Vor der Abreise lohnt es sich deshalb, kurz zu überlegen, welches Modell mitkommt.

Ein Werkzeug für den ganzen Tag

Unterwegs zählt jedes Gramm im Gepäck, und ein Taschenmesser ersetzt gleich mehrere Werkzeuge. Mit der Klinge schneidest du Brot und Käse für die Mittagspause, mit dem Schraubendreher ziehst du die lockere Schraube am Dachträger nach und mit der Ahle stichst du ein neues Loch in den Riemen der Kameratasche. An der Rezeption vieler Campingplätze liegt Feuerholz im Bündel bereit, und die Folie darum bekommst du mit der Klinge in zwei Sekunden auf. Viele Modelle bringen außerdem eine kleine Schere, einen Dosenöffner und eine Pinzette mit, die dir den Splitter aus dem Finger holt. So bleibt der Rucksack leicht und du bist trotzdem auf das meiste vorbereitet.

Im Koffer, nicht im Handgepäck

Ins Flugzeug darf ein Taschenmesser nur im aufgegebenen Gepäck. Pack es also schon zu Hause ganz nach unten in den Koffer und hol es erst im Motel wieder heraus. Vor Ort gelten je nach Bundesstaat eigene Regeln für das Mitführen, und die drehen sich fast immer um die Klingenlänge und um die Frage, ob das Messer offen oder verdeckt getragen wird. Ein Taschenmesser mit einer Klinge unter 7,5 Zentimetern bleibt in den meisten Staaten unproblematisch. Trag es trotzdem lieber im Rucksack als in der Hosentasche.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Für die Reise zählt vor allem das Gewicht. Ein Modell unter hundert Gramm trägst du den ganzen Tag, ohne daran zu denken. Ab zweihundert Gramm merkst du es jedes Mal, wenn du dich ins Auto setzt. Bei der Klinge fährst du mit rostfreiem Stahl am besten, weil er dir verzeiht, wenn du ihn nach dem Orangenschneiden erst am Abend abwischst. Vergleiche vor der Abreise ein paar Modelle bei knivesandtools nebeneinander, dann siehst du an Maßen, Gewicht und Stahlsorte schnell, welches Messer zu deinem Gepäck passt. Ob sich das Messer mit einer Hand öffnen lässt, merkst du übrigens erst in dem Moment, in dem die andere Hand die Kühlbox festhält. Achte zuletzt auf den Griff, denn eine strukturierte Oberfläche liegt auch mit verschwitzten Händen sicher in der Hand.

Pflege unterwegs ist schnell erledigt

Viel brauchst du dafür nicht. Wisch die Klinge nach dem Einsatz kurz ab und lass das Messer über Nacht offen liegen, damit die Feuchtigkeit aus dem Gelenk verschwindet. Ein Tropfen Öl auf die Achse, etwa alle zwei Wochen, hält den Mechanismus leichtgängig. Wer eine Woche an der Küste war, gibt besser etwas früher Öl nach, denn Salz und feiner Sand setzen sich im Gelenk fest und machen das Öffnen mit der Zeit schwergängig. Geschliffen wird dann wieder zu Hause, ein paar Züge über den Schleifstein reichen meistens. So geht dasselbe Messer mit auf die nächste Tour, und auf die übernächste auch.

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