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USA Einreisebestimmungen

Website Auswärtiges Amt, Deutschland ( https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/usa-node/usavereinigtestaatensicherheit/201382) )

Das Auswärtige Amt, Deutschland, hat eine sehr umfassende Informationssammlung bezüglich Reisen in die USA inklusive Aktueller Sicherheitshinweise sowie Allgemeinen Reiseinformation zusammengetragen.

Sie sollten diese nützlichen Informationen vor einer Reise in die USA lesen. Das Auswärtige Amt weist allerdings nochmals darauf hin, daß nur die offiziellen U.S. Vertretungen verbindliche Angaben zur Einreisebestimmungen machen können:

Verbindliche Auskünfte über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen in den USA können in Deutschland nur die Botschaften und Konsulate der USA erteilen.

Website Auswärtiges Amt, Deutschland ( https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/usa-node/usavereinigtestaatensicherheit/201382)

U.S. Botschaft, Berlin: https://de.usembassy.gov/de/

Lufthansa Informationenhttps://www.lufthansa.com/us/de/fluginformationen

ESTA

Die Einreise in die USA mittels des ESTA Programmes, unter dem Staatsbürger bestimmter Länder, darunter Deutschland, für bis zu 90 Tage einreisen dürfen, ist hier in unserem ESTA Artikel beschrieben, ebenfalls darin die offiziellen U.S. Webadressen des ESTA Programes sowie der US Vertretungen in Deutschland: ESTA – Antrag für die USA stellen

Einreise in die USA: Infos des Deutschen Auswärtigen Amtes

Website Auswärtiges Amt, Deutschland ( https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/usa-node/usavereinigtestaatensicherheit/201382)

Sie finden auf den Seiten des Auswärtigen Amtes viele nützliche Infos zu vielen typischen Fragen.

Auszug aus den Aktuellen Hinweisen des Auswärtigen Amtes sinngemäß

Es wird empfohlen, die Entwicklung der Einreisebestimmungen in den Medien und in diesen USA Reise- und Sicherheitshinweisen (vom Auswärtigen Amt) zu verfolgen. Reisende müssen in jedem Fall derzeit mit verstärkten Kontrollen und Befragungen bei der Einreise rechnen. Ob die Einreise erlaubt wird, steht wie üblich im Ermessen des jeweiligen US-Grenzbeamten.

Mehr zur Einreise in die USA

+++ Lesen Sie auch die weiteren Artikel aus unserer Serie Einreise USA

Coronavirus COVID-19 — USA Reisen

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Website Auswärtiges Amt, Deutschland ( https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/usa-node/usavereinigtestaatensicherheit/201382) )

Super aktuelle Infos vom Auswärtigen Amt gibt es hier: Einreise-bezogene Informationen: Kann ich in die USA einreisen? und anderes: Coronavirus (COVID-19) – Auswärtiges Amt (germany.info)

Coronavirus COVID-19 Statistik by Johns Hopkins University & Medicine 30. Mai 2020 [https://coronavirus.jhu.edu/map.html]
30. Mai 2020 // USA — Coronavirus COVID-19 Statistik by Johns Hopkins University & Medicine [https://coronavirus.jhu.edu/map.html]
(Stand: 2020-09-28) // USA — Coronavirus COVID-19 Statistik by Johns Hopkins University & Medicine [https://coronavirus.jhu.edu/map.html]
(Stand: 2020-09-28) // USA — Coronavirus COVID-19 Statistik by Johns Hopkins University & Medicine [https://coronavirus.jhu.edu/map.html]

Allgemeine Informationen zu Präventation: siehe Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung beherzigen ( https://www.infektionsschutz.de/ )

Website Auswärtiges Amt, Deutschland, mit Reise- und Sicherheitshinweisen bezüglich der USAhttps://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/usa-node/usavereinigtestaatensicherheit/201382)

U.S. Botschaft, Berlin: https://de.usembassy.gov/de/

Wohin fliegt LH 2020/2021? Lufthansa Informationen: https://www.lufthansa.com/us/de/fluginformationen

Coronavirus COVID-19 Situation für die USA

Englischsprachige Ressourcen

Johns Hopkins University (JHU) Coronavirus Tracker / Map:
Desktop: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

Mobile: https://www.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/85320e2ea5424dfaaa75ae62e5c06e61

CDC: https://covid.cdc.gov/covid-data-tracker/#datatracker-home

WHO: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Zeitlinie von COVID-19 in USA

Am 20. Januar wurde der erste Coronavirus Fall in Washington State berichtet.
Am 30. Januar erklärte die WHO die Ausbreitung des Coronavirus zu einer voraussehbar internationalen Krise.
Am 11. Februar wurde der offizielle Name COVID-19 durch die WHO festgelegt.
Am 26. Februar wurde in den USA eine Verbeitung des Virus festgestellt ohne das eine Reisetätigkeit der Betroffenen vorlag. Am 26. Februar wurde auch der erste Todesfall in den USA bekannt, der auf COVID-19 zurückzuführen war.
Am 19. März verhängt Kalifornien die ‚Stay Home‘ Order, welches die umfangreichste Bekämpfungsmassnahme aller Staten ist.
Am 26. März liegen die USA auf Platz 3 der Infizierungen und haben die schnellste Rate der Verdoppelung der Fälle im Vergleich zu allen Ländern der Erde. Amerika’s Bürgermeister vieler Großstädte haben sich schon seit langer Zeit eigene Maßnahmen (Stay Home Orders) in Kraft gesetzt ungeachtet der Verharmosungsversucher der Regierung.
New York City hat am 26. März bereits 280 Todesfälle gemeldet und das Krankenhaussystem ist am Zusammenbrechen — die USA haben gesamt 69210 Fälle am 26. März und 1046 Todesfälle. Ca. 21 Staaten haben zum heutigen Tag eine ‚Stay Home Order“ angeordnet, was ca. 50% der Bevölkerung betrifft.
April war in den meisten Staaten eine Stay-Home Anordnung aktiviert.
Seit Mai drängt Donald Trump die Staaten wieder „auf zu machen“. Governeure sowie Bürgermeister können jedoch selbst entscheiden.
27. Mai: die USA haben knapp 1,7 Mio Infektionen und knapp 100.000 Todesfälle
28. Mai: 100.000 Todesfälle überschritten
22. Sep: 200.000 Todesfälle in USA mit 7 Mio. Infizierten. Trump gibt sich selbst in einem Interview die Schulnote A+ bezogen auf seine ergriffenen Maßnahmen.
20. Januar 2021: Inaugurations Tag der neuen Regierung Biden-Harris: zum Ende der Trump Regierung wurden 400.000 Todesfälle überschritten und bestätigten, dass die Trump Regierung keinerlei einheitliche, greifende Maßnahmen zur Begrenzung der Epidemie inkraft setzte.
Mitte Dezember 2020 werden die Imfstoffe von Pfizer/Biontech sowie Moderna im Schnellverfahren zugelassen.

Mitte April 2021 werden täglich mehr als 3 Mio Impfungen getätigt: 75 Mio Amerikaner haben bereits 2 Dosen erhalten und ca. 175 Mio die erste Dosis.

Geschichtliches: In den ersten Tagen im März… wie es anfing ernst zu werden: Research, Beobachtungen und Meinungen

Donnerstag, 2020-März-26:

Meinung und Beobachtung / Kommentar:
Die amerikanische Nation spaltet sich weiter, auch wenn dies kaum noch möglich erscheint, aber Donald Trump ist weiterhin auf dem Weg dahin — dies ist tatsächlich ein Talent, was ihm keiner abspricht. Trump und seine Regierung setzen die Idee in die Welt, dass man die Coronavirus Krise erst einmal 15 Tage betrachtet und nun eventuell zu Ostern („wenn die ersten Narzissen blühen“ wie er es beschrieb) Amerika wieder „öffnet“ for Business (#ReopenAmerica), weil wenn das wärmere Wetter kommt, der Virus besiegt sei.
Eine Beobachtung in der Bevölkerung ist, dass Trump’s Anhänger weitläufig die Coronavirus Krise als übertrieben sehen und es wichtiger finden die Wirtschaft am Laufen zu halten.
Republikaner und Texas Lt. Gov. Dan Patrick äußerte sich dahingehend und vertritt die Meinung, dass die älteren Mitmenschen das Risiko zu Sterben in Kauf nehmen sollten um Ihren Kindern und Enkeln eine bessere Wirtschaft zu bringen.
Ja, solche Menschen haben tatsächlich Posten in der Politik in Amerika.

Freitag, 2020-März-20:

Meinung und Beobachtung / Kommentar:
In weniger als einer Woche hat sich einiges geändert: Kalifornien hat seit heute einen kompletten Lockdown angeordnet, was bedeutet, dass Menschen zu Hause bleiben müssen, allerdings ist dies kein Hausarrest. Man darf rausgehen, joggen, und dies geschieht aus verschiedenen Gründen: es soll Depression vorgebeugt werden, die leicht eintreten kann, wenn man nicht mehr das Haus verlassen darf. Depression kann zu geschwächtem Immunsystem führen. Aushäusige Aktivitäten wie Laufen, Wandern etc. sind gut für die Gesundheit und bei Sonnenlicht kann die Vitamin D Produktion angeregt werden. Alles gute Gründe und Kalifornen ist wieder einmal der Vorreiter des Landes.

Von Trump und Pence ist nichts essentiell Wichtiges zu hören, zwar wird die Krise nicht mehr geleugnet, aber Trump bestätigte gestern den Governeuren des Landes, dass er nicht ihr Einkäufer und Lieferer von Gegenständen wie medizinischer Geräte und Schutzkleidung sowie anderer essentieller Waren sei und Governeuere sich darum selbst kümmern müssen. (Zitat: we are not a shipping clerk [for the states]).

Trump ist tief besorgt um die Wirtschaft und natürlich um sein Ansehen angesichts der Wahlen im November. Alle U.S. Bürger sollen nun ein Handgeld von 2000 Dollar bekommen. Interessant, dass dies etwas ist, die man als Republikaner eigentlich ablehnen sollte, das Annehmen von Hilfe vom Staat: ein soziales (oder vielleicht sozialistisches?) Attribut?.

Banken und Wall Street konnten schon vor mehr als einer Woche einen Deal mit der Führung machen und man braucht sich keine Sorgen um diese Industire zu machen, denn ein finanzieller Hilferegen ist in Aussicht – alles wie gewohnt.

Arbeitlosigkeitsregistrierungen schnellen in die Höhe, in Atlanta alleine an einem Tag 70.ooo Registrierungen. Um Arbeiter und Angestellte, den Mittelstand und Kleinunternehmen sowie Solo-Selbstständige muss man sich in diesen Tagen nicht nur in den USA Sorgen machen.

Es kursieren Gerüchte, dass Angehörige der U.S. Nationalgarde aus ihren bisherigen Stationierungen in ihre Heimatstaaten zurückbeordert werden, um im Falle eines Lockdowns in Staaten zur Kontrolle bereitzustehen – es ist zu hoffen, dass solche Mittel sehr weise und nur im Notfall zum Einsatz kommen und zu keiner weiteren Verschärfung der Lage führen.

Wie auch in Deutschland sind im Wesentlichen nur noch Lebensmittelgeschäfte und andere essentielle Versorgungseinrichtungen offen mit eingeschränkten Öffnungszeiten sowie Senioren-Priorisierung.

Mittwoch, 2020-März-11:

Die WHO hat den Ausbruch nun offiziell als weltweite Pandemie (Global Pandemic) eingestuft.

In seiner Rede am 11. März hat Trump die Lage als ernsthaft bezeichnet und einen Einreisestopp für Europäer (Ausnahme: Großbritannien) nach USA beginnend am Freitag, 13. März 2020, für zunächst 30 Tage angeordnet.

2020-März-08:

Temperaturmessungen an U.S. Flughäfen sowie Befragungen finden derzeit nur sehr sporadisch statt.

Fluggesellschaften entscheiden ob Flüge gestrichen werden, daher sollte man bei geplanten Reisen die entsprechenden Gesellschaften auf Neuigkeiten hin prüfen.

Lufthansa Infos hier: https://www.lufthansa.com/de/de/fluginformationen

Bei geplanten Kreuzfahrten gilt das Gleiche, man sollte sich laufend auf dem neuesten Stand halten indem man die Anbieter online auf Neuigkeiten hin prüft.

Die Trump Regierung tendiert zum Herunterspielen der Situation und hat Vizepräsident Pence beauftragt die Kommunikation der amerikanischen Gesundheitsbehörden zu koodinieren und kontrollieren, d.h. das CDC (Center for Disease Control) als die U.S. Institution auf dem Gebiet der Seuchenerkennung und Bekämpfung kann nicht eigenständig ohne Genehmigung Situationsberichte veröffentlichen.
Allgemein ist der heutige aktuelle Situationsbericht eher als verharmlosend, nicht beunruhigend, einzustufen:

https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/summary.html

Die WHO schätzt die Lage neutraler und ernster ein als das Weisse Haus.

WHO: https://www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019

Offiziell gibt es derzeit in der der Hälfte der US Bundesstaaten Erkrankungsfälle. Jeden Tag kommen neue Staaten hinzu. Washington State und Seattle meldeten die meisten Fälle, jedoch ändert sich die Situation täglich.

Bei der Bevölkerung herrscht derzeit weniger Sorge als anzunehmen sein würde, allerdings ist dies wieder politisch gefärbt, da Präsident Trump die Demokraten und Medien dafür verantwortlich macht, dass das Thema zu übertrieben problematisch dargestellt wird. Diese Aussage wird weitläufig von Anhängern geteilt und so sind präventive Schutzmaßnahmen in dieser Gruppe natürlicherweise weniger verbreitet, was wiederum zu mehr Erkrankungen führen könnte. Es ist anzunehmen, dass die Trump Regierung fürchtet, dass die Wirtschaft zu stark leidet, wenn die Panik in der Bevölkerung zu groß wird.

Einreise USA — so geht’s: ESTA Antrag auf offizieller U.S. Website stellen

Nachfolgend die Basisinformationen zu ESTA – es ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Infos, aber wir stellen am Ende des Artikels die Web Adresse des U.S. Konsulates in Deutschland bereit, welches detailierte Infos bereitstellt und auch Ihr Ansprechpartner sein sollte, wenn dann noch etwas unklar bleibt.
Nur das Konsulat kann Ihnen verbindliche Auskünfte für Ihre spezifischen Fragen geben.

Nutzen Sie NUR die offizielle Seite der U.S. Regierung, siehe Adresse in diesem Artikel. Die offizielle Website URL endet in .GOV, welches die Endung von offiziellen U.S. Regierungs Webseiten ist.

Trauen Sie nicht anderen privaten Websites, die oft sehr offiziell aussehen, aber ein höhere Gebühr verlangen und in einigen Fällen gar nichts dafür tun.

Hinweis
Die ESTA Reisegenehmigung kostet eine Gebühr von $21.oo.
Diese entrichtet man mittels Kreditkarte direkt bei der Online-Beantragung von ESTA auf der offiziellen Website der U.S. Regierung. Der Antrag kann auch in DEUTSCH ausgefüllt werden. Ihr Reisedokument (es muss ein e-Pass sein) muss mindestens für die gesamte Aufenthaltsdauer, einschließlich Tag der Ausreise, gültig sein.
Es gibt im Internet viele nicht-authorisierte, private, kommerzielle Anbieter, die gegen Gebühr Hilfe beim Antrag stellen anbieten – Sie müssen damit rechnen, dass die Gebühren dieser kommerziellen Serviceanbieter höher liegen und es gibt keinerlei Garantien. Die U.S. Einwanderungsbehörde weist darauf hin, dass, sofern die von einer Agentur übermittelten Daten inkorrekt sein sollten, es keine Garantie auf Einreise gibt, Daher unser Rat: machen Sie ESTA nicht über eine Agentur!

Die offizielle Regierungsseite der USA zum ESTA Antrag können Sie in deutscher Sprache aufrufen und wenn Sie Ihren Antrag dort absenden, dann wissen Sie sicher, dass Ihr Antrag an der richtigen Stelle eingereicht wurde.
Wenn Sie über folgenden Link des U.S. Konsulates – Botschaft gehen, dann führt man Sie dort auch zum deutschen Antrag.
Wenden Sie sich an das für Sie zuständige U.S. Konsulat, wenn Sie verbindliche Auskünfte für Ihre spezifischen Fragen brauchen.
Die von uns nachfolgend zusammengestellten Infos stammen aus den offiziellen Quellen und auch die Web-Adressen sind die offiziellen Websites.

U.S. Konsulat in Deutschland zum Thema ESTA

Offizielle U.S. Konsulats Website mit ESTA Infos UND Link zum Antrag: https://de.usembassy.gov/de/visa/

Offizielle ESTA Website (Direkt Link)

Zur Beantragung einer ESTA-Genehmigung geht man zur offiziellen U.S. Regierungsseite: Offizielle ESTA Website https://esta.cbp.dhs.gov/ (auch in DEUTSCH)
Dort folgt man den Anweisungen zur Beantwortung der erforderlichen Fragen und reicht den Antrag auf Reisegenehmigung online ein.

Einreisebestimmungen USA, allgemein

In unserem Artikel Einreisebestimmungen USA finden Sie weiterführende Links zum Auswärtigen Amt in Deutschland sowie den U.S. Vertretungen. Sie finden dort Informationen zu Zoll, Sicherheit, Medizinische Fragen, Laptops, Elektronik und mehr.

+++ Eine Sammlung unserer Artikel zur Serie Einreise USA finden Sie hier: Einreise USA

Drohnen mitnehmen nach USA – was ist zu beachten?

Seit Drohnen kleiner geworden sind ist Reisen mit der fliegenden Kamera auch immer beliebter geworden.

In diesem Artikel soll auf den privaten Einsatz (also nicht kommerzielle Nutzung) eingegangen werden und die grundsätzlichen Dinge, die beachtet werden müssen, eingegangen werden. Wir fügen ebenfalls die offiziellen Links der betreffenden U.S. Websites hinzu, damit Ihr diese studieren könnt und vor allem die aktuellsten Infos holen könnt, denn dieses Thema unterliegt schnellem Wandel und letztendlich zählt nicht, was Ihr in irgendeinem Blog gelesen habt, sondern was auf den offiziellen U.S. Websites zu lesen ist.

Drohne mit in USA Urlaub nehmen
Drohne mit in USA Urlaub nehmen

Wo kann man Fliegen und was kann man nicht machen?

Leider nehmen die Restriktionen immer mehr zu und es ist sehr ähnlich wie in Deutschland. Allgemein kann man sagen, dass Politiker aus Panik (etwas zu vergessen) lieber einem Rundumschlag ausführen, der dann alles verbietet und nur wenige Möglichkeiten bietet. Im Laufe der Zeit ist zu erwarten, dass sich diese Restriktionen lockern und mehr Sinn machen.

Wenn Ihr die Regeln, die in Deutschland gelten, auf die USA übertragt, dann liegt Ihr schon grob richtig. Also kein Fliegen über Menschenansammlungen, nicht in Flughafennähe, und so weiter. Details könnt hier hier lesen: https://www.faa.gov/uas/recreational_fliers/

  • In allen Nationalparks ist das Fliegen mit einer Drohne verboten.
  • Bei State Parks und BLM betriebenen Gebieten muss man die entsprechende Website des Parks suchen und dort nachlesen. In State Parks ist es meistens verboten, bei BLM Land kann man Glück haben oder, geltend für beide, es kann möglich sein, dass man eine einmalige Gebühr zahlt und dann fliegen darf. Dead Horse State Park (Utah) hat eine solche Regelung.
  • In National Forests kann man meistens fliegen (solange es privat ist), aber sicherheitshalber bei dem entsprechenden Forest nach den Drone Guidelines suchen.
    Web U.S. Forest Service: https://www.fs.usda.gov/

Ihr habt bestimmt schon eine App auf Eurem Mobilphone, die Euch anzeigt, wo man Fliegen kann und wo nicht. Falls noch eine braucht, hier einige Empfehlungen:

Braucht man eine Drohnen-Versicherung wie in Deutschland?

Für die private Nutzung, die in den USA ‚recreational flying‘ heißt, derzeit nicht — aber wie gesagt, dass kann sich ändern. Nicht einmal für die kommerzielle Nutzung ist eine Versicherung vorgeschrieben, aber es ist üblich, eine zu haben.

Einige wenige Versicherer in Deutschland haben wohl auch die USA als Reiseland inbegriffen, aber das solltet Ihr aktuell bei Eurer Versicherung prüfen bevor Ihr die Drohne mit nach USA nehmt.

Eine weitere Möglichkeit wäre dann noch VERIFLY (Verifly.com), die auf Stundenbasis Versicherung für Drohnen anbieten. Die haben eine App und Ihr könnt on-demand Versicherung buchen. Laut deren FAQ funktionieren ausländische Kreditkarten.

Muss man seine Drohne registrieren wenn man als Besucher nach USA kommt?

Ja, auch als Bescher muss man registrieren:
„… * Visiting foreign nationals must register their drone or UAS upon arrival in the United States (online registration serves as a certificate of ownership). Read more about Information for Foreign UAS Operators in the United States. „

Hier ist der Link zum Registrieren: https://www.faa.gov/uas/getting_started/register_drone/

Unser FAZIT

Demnach solltet Ihr Euch als Recreational Flier registrieren (entspricht Hobby und nicht kommerzielles Fliegen), genau so wie alle Amerikaner es machen müssen. Es wird nicht zwischen U.S. Bürgern und Ausländern unterschieden.

Der Link dazu ist hier: https://faadronezone.faa.gov/

Hier findet Ihr noch die allgemeinen Infos der FAA zum Thema Drohnen registrieren und Fliegen unter der Recreational Flier Option (früher: Model Aircraft Rules, Section 336): https://www.faa.gov/uas/getting_started/
Von hier kommt Ihr ebenfalls zur Registrierungsseite.

Auf der Webseite https://www.faa.gov/foia/electronic_reading_room/  findet man noch einen Link zu einer Liste, die die geografische Verteilung der Registrierungen spiegelt, und darin findet Ihr auch Deutschland. Dies bedeutet, dass sich Deutsche sehr wohl registrieren. Details, wenn Ihr reinschauen wollt:

Siehe unter: Category 4: Records Frequently Requested under FOIA
-Geographic listing of hobbyist/non-hobbyist sUAS registry enrollments and registrants

Oder probiert die Facebook Seite der FAA für Eure Fragen: https://www.facebook.com/FAA/

All dese Infos sollen Euch eine Orientierungshilfe sein, und wie gesagt, die Richtlinien ändern sich laufend und die einzig verbindlichen Infos bekommt man von der FAA.

Falls Ihr die FAA angefragt habt, bitte sendet uns deren Antwort, damit wir sie anderen Lesern bereitstellen können.

Einreise USA: Handgepäck Sicherheitskontrollen der TSA und die 3-1-1 Regel

Die TSA (Transportation Security Administration) ist die U.S. Behörde, die u.a. zuständig für die Gepäck- und Personen-Sicherheitskontrollen an amerikanischen Flughäfen ist.

Sicherheitskontrollen am Flughafen laufen jedes Mal ein wenig anders ab, das hat jeder Reisende schon gemerkt. Es gibt natürlich einige Basisinformationen, die immer zutreffen und die man sich vor der Reise anlesen sollte. Allgemein gesprochen sind die amerikanischen Sicherheitskontrollen nicht viel anders als die in anderen Ländern, daher kann man mit diesen Regeln im Prinzip durch die ganze Welt fliegen.

Informieren Sie sich auf der Website www.tsa.gov ( https://www.tsa.gov/travel/security-screening/whatcanibring  – englisch) über die neuesten Sicherheitsrichtlinien der TSA. Auch mit wenig Englisch kann man sich die Liste der erlaubten/nicht-erlaubten Gegenstände ansehen und sich informieren. Dort findet sich ebenfalls ein TSA Link zu Twitter oder Facebook, wo man Fragen stellen kann.

Flüssigkeiten und Gels sind nur in kleinen Mengen im Handgepäck erlaubt — aus der o.g. Liste können Sie ebenfalls ersehen, ob Sie den Gegenstand in das aufgegebene Gepäck tun können. Hier im Beispiel Flüssigkeiten würde also die große Flasche Shampoo oder Wasch-Gel ins aufgegebene Gepäck gehen können.

3-1-1 Regel bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen

Ansonsten gilt generell für Flüssigkeiten und Gels die sogenannte 3-1-1 Regel für das Handgepäck:
1 wiederverschließbarer, durchsichtiger Plastikbeutel (transparenter Kulturbeutel) mit den Maßen 6×8 inch oder 15x20cm — bei der TSA heißt die Definition Quart-sized, was ungefähr einem Beutel von 1 Liter Volumen einspricht. Das kann ein Gefrierbeutel sein oder ein spezieller Beutel, den man im Reisegepäckhandel oder online z.B. auf Amazon.de  kaufen kann.
In diesen Beutel können sie kleine Container und Gefäße mit den Flüssigeiten, Gels, Lotions, Zahnpasta, etc. legen, solange keiner der Container mehr als 100ml enthält (3.4 ounces). Alle diese Container müssen in den einen Beutel passen und der Reisende darf nur 1 Beutel mit sich führen.
Das ist die 3-1-1 Regel.

Bei der Sicherheitskontrolle müssen Sie diesen Klarsichtbeutel aus dem restlichen Handgepäck rausnehmen und zeigen.

Allgemeine weitere Tipps und Infos

Es gibt Ausnahmen von den Regeln und diese treffen beispielsweise auf Dinge wie Säuglingsnahrung, Muttermilch und Babynahrung, Medikamente, Flüssigkeiten oder Gelees für Diabetiker sowie für andere medizinische Bedürfnisse. Mitgeführte, unter der Ausnahmeregelung zugelassene Gegenstände müssen einem Sicherheitsbeamten gegenüber deklariert und zur Überprüfung vorgelegt werden. Detail Infos für Reisende mit Behinderungen und besonderen Gesundheitsbedingungen finden Sie auf dieser TSA Seite: https://www.tsa.gov/travel/special-procedures

Reisende mit Kleinkindern / Babies sollten sich ebenfalls an die Fluggesellschaft für weitere Infos wenden.

Die tatsächliche Sicherheitskontrolle variiert von Flughafen zu Flughafen, ebenfalls die verwendeten Durchleuchtungsgeräte und Prozeduren.
Das leidige Thema Schuhe ausziehen ja oder nein ist ebenfalls nicht einheitlich, aber es empfiehlt sich immer mit Schuhen zu reisen, die leicht an- und auszuziehen sind.

Bei Elektronikgeräten sehen die Kontrollen ebenfalls immer ein wenig anders aus — meistens jedoch muss man Kameras und Laptops, oft auch Tablets aus dem Handgepäck rausnehmen. Manchmal muss man sogar die Schutzhüllen vom handy herunternehmen.

Seien Sie auf alles gefaßt und verstauen Sie alle Sachen so im Handgepäck, dass man sie leicht rein- und raustun kann.

Lesen Sie auch die weiteren Artikel aus unserer Serie Einreise USA

Einreise USA, Amerikanischer Zoll — was darf ich mitnehmen?

Amerikanischer Zoll, U.S. Zoll Formular, Gepäckkontrolle, Zoll und Erlaubte Einfuhrgüter

Im Flugzeug teilt die Besatzung das amerikanische Zollformular aus, siehe Abbildung. Dieses muß man noch während des Fluges ausfüllen, da man später nach der Landung keine Zeit verlieren will.

Nachdem man aus dem Flugzeug gestiegen ist, kommt man zunächst zur Paßkontrolle. Je nach Flughafen kann dies ein automatisiertes Kiosk System sein oder man hat einen echten Einreisebeamten am Schalter vor sich. Voraussetzung für Kiosk Systeme ist ebenfalls ein maschinenlesbarer Paß.

Handy nicht unbedingt im Ankunftsbereich benutzen — Im Ankunftsbereich werden Sie über Lautsprecher und Pictogramme darauf hingewiesen, dass Mobil-Telefone erst nach der Gepäckkontrolle benutzt werden dürfen. Auch beim Warten auf das Gepäck am Band gilt dies. Achten Sie auf die Ausschilderungen (Pictogramme zeigen ein durchgestrichenes Telefon).

Danach wird man zu den Gepäckbändern weitergeleitet. Man wartet auf seinen Koffer und geht damit durch die dahinter liegende Zollkontrolle.

Es gibt zwei Reihen zum Anstellen, einmal die für anmeldepflichtige Waren, dann die für alle, die nichts anzumelden / zu deklarieren haben. Meistens durch die Farbsymbole Grün oder Rot gekennzeichnet.

In jedem Fall geben Sie dem Zöllner Ihr Zollformular und entweder winkt er Sie durch oder schaut in Ihren Koffer.
Achten Sie vor allem darauf, dass Sie keine landwirtschaftlichen Produkte wie Keime, Saat, Milcherzeugnisse, Fleisch- oder Fleischprodukte, Butterbrote, Gemüse oder Obst dabei haben. Auch die Lebensmittel, die Sie im Flugzeug bekommen (Obst, Sandwiches, Joghurts, etc.) können Sie nicht einführen.

Landwirtschaftliche Produkte sind wegen Seucheneinschleppungs-Gefahr strikt verboten. Das Sie nichts dergleichen mit sich führen, verbriefen Sie auch auf dem Zollformular durch Ihre Unterschrift.

Amerikanische Zollerklärung (Beispiel, kann jederzeit geändert werden und anders aussehen)
Amerikanische Zollerklärung (Beispiel, kann jederzeit geändert werden und anders aussehen)

Einfuhrbestimmungen

Verboten sind Fleisch-Produkte, Saat, Pflanzen, Milchprodukte und Früchte.
Bedenken Sie, dass bei Ihrer Einreise in die USA am Flughafen manchmal Hunde eingesetzt werden, um verbotene Einfuhrgüter zu entdecken. Lassen Sie also besser gleich Ihre alten Brote und Ihr Obst im Flugzeug zurück.

Einfuhr von Bargeld oder Zahlungsmitteln

Bis zu einem Wert von $10.000 (US Dollar) dürfen Sie ohne besondere Zollerklärung in die USA ein- oder aus den USA ausführen. Haben Sie höhere Werte dabei oder veranlassen den Transfer, müssen Sie ein Zollformular ausfüllen.
Sollten Sie dies nicht machen, kann eine Beschlagnahme drohen. Als Zahlungsmittel werden neben Bargeld auch Travellerchecks und diverse Wertpapiere betrachtet. Genauere Informationen sollten Sie bei Ihrem zuständigen Konsulat erfragen.

Mitnahme von Medikamenten

Beim Mitnehmen von Medikamenten sollte beachtet werden, dass es sich nur um Mengen handeln darf, die dem persönlichen Bedarf während der Reisedauer entsprechen. Verschreibungspflichtige Medikamente können mitgenommen werden, aber man sollte vom Arzt eine Bestätigung mitführen, die die Notwendigkeit der Einnahme bestätigt.

Oft gefragt: Darf ich Kaffee, Tee, Schokolade mit in die USA bringen?

Wie sieht es mit Kaffee, Tee, Schokolade und Brot aus?
Ja, Sie können gebackenes Brot (aber keine belegten Butterbrote), Süssigkeiten, Kekse sowie gerösteten Kaffee sowie Tee einführen. Das sind unverbindliche Angaben insofern, dass Sie natürlich selber wissen, dass wir mit Süssigkeiten keine kandierten Äpfel oder schokoladen-ummantelte Früchte etc. meinen.

Diese Waren müssen Sie nicht deklarieren und können sich in der grünen Zoll-Warteschlange anstellen. Wenn Sie dann nicht einfach durchgewunken werden, sondern unerwarteterweise doch nochmals gefragt werden, ob Sie etwas dabei haben, dann können Sie ruhig diese Waren nennen, denn es ist nichts Verbotenes.

Manche Reisende gehen auch in diesem Fall bewußt durch die rote (deklarations-pflichtige Waren) Zoll Warteschlange, weil Sie auch dort einfach weitergehen können, nachdem sie sagen, dass sie unsicher wegen Kaffee, Schoko, Brot sind. Warum machen Reisende dies? Weil manchmal die grüne Warteschlange so voll ist, dass es länger dauern würde durchzukommen und die rote Warteschlange meistens leer ist… und ein weiterer guter Grund ist, wenn Sie unsicher sind bei Ihren Mitbringseln. Wenn Sie die Waren, bei denen Sie nicht genau wissen angeben, dann drohen Ihnen keine Strafen, da man die Güter höchstens beschlagnahmt aber am Ende haben Sie nicht versucht, etwas zu verheimlichen.

Was ist nicht erlaubt?

Allgemein gesprochen sind folgende Produkte für Importeure anmeldepflichtig, d.h. für einen Besucher nicht erlaubt:
Früchte, Gemüse, Pflanzen und pflanzliche Produkte, Fleisch- und Fleischprodukte, Tiere, Milchprodukte. So etwas sollten Sie auf keinen Fall versuchen einzuführen, auch nicht wenn Sie es angeben, da Sie so oft darauf hingewiesen wurden, dass der Beamte etwas genervt sein könnte, wenn Sie so gar nichts wissen, was eine gewisse Ignoranz zeigt.

Bei Tieren sind ‚Standard‘ Haustiere erlaubt: Sie können als Besucher durchaus Ihren Hund oder Ihre Katze mitbringen, Sie haben keine Quarantaine, allerdings benötigen Sie die vollständigen Impfpapiere. Für kommerzielle Tierimporteure gelten andere Bestimmungen und falls Sie andere Haustiere als Hund und Katze mitbringen, dann sollten Sie sich genauestens vorab nach den Bestimmungen informieren.

Weiter unten finden Sie einen Webadressen zur offiziellen Liste erlaubter Agrarprodukte, die vom U.S. Zoll herausgegeben wird. Diese Zoll-Website liefert weitere interessante Information und verweisst darauf, dass, wenn Sie andere Produkte haben, bei denen Sie nicht sicher sind, Sie sich an das zuständige U.S. Konsulat in Ihrem Heimatland wenden sollen.

Unbedingt Lesen: Amerikanische Zollbestimmungen

Oben gegebene Infos haben wir nach bestem Wissen zusammengestellt, aber letztendlich ist alles, was Sie im Internet abseits der offiziellen Webseiten lesen, unverbindlich — daher machen Sie sich schlau auf den folgenden offiziellen Seiten:


oder auch U.S. Zoll zum Thema Nahrungsmittel (englisch):
What food items can I bring into the United States for personal use? (cbp.gov)

und hier: https://www.cbp.gov/travel/international-visitors/agricultural-items

+++Lesen Sie auch die weiteren Artikel aus unserer Serie Einreise USA

Englisch Test für das Studium in USA — Studieren in den USA – IELTS und TOEFL

Englisch-Test / Studieren in den USA

Es gibt mehrere Englischtests, die in den Vereinigten Staaten akzeptiert werden. Dazu gehören:

  • International English Language Test System (IELTS), das von 3.400 Institutionen in den USA akzeptiert wird und Türen zu Bildung und Beschäftigung in den Vereinigten Staaten öffnet.
  • Test für Englisch als Fremdsprache (TOEFL).
  • Einbürgerungstest, der sich aus zwei Komponenten zusammensetzt, einem Englisch- und einem Staatsbürgerkundetest. Während des Englischtests müssen Sie nachweisen, dass Sie die englische Sprache verstehen.

Aber es gibt wesentlich mehr Englisch Tests und da diese meistens ‚commercial‘ sind, muss man gut abwägen, ob irgend ein Test einen wirklich weiter bringt und dort, wo man hin will, akzeptiert wird.

Betrachten Sie TOFL als den ultimativen Test für alles ‚Offizielle‘ wie Studieren etc.
Über alles andere könne wir kein Urteil haben und viele der verfügbaren test mag Sie weiterbringen in Ihrem Ziel!

Muss ich einen Englischtest machen um in den USA zu studieren?

Englisch ist die Hauptsprache der Vereinigten Staaten, und das Student and Exchange Visitor Program (SEVP) regelt nicht, wie gut ein internationaler Student die Sprache sprechen muss, um in diesem Land studieren zu können.

SEVP (Studieren in Amerika (USA) – was ist SEVIS und SEVP? Infos für Studenten & mehr) verlangt, dass angehende F-1- und M-1-Schüler in eine SEVP-zertifizierte Schule oder ein SEVP-zertifiziertes Programm aufgenommen werden. Da es schwierig ist, den Unterricht in einer anderen Sprache zu besuchen, verlangen viele SEVP-zertifizierte Schulen ein gewisses Maß an Englischkenntnissen für die Aufnahme.

Da diese Sprachanforderungen oft Teil des gesamten Schulaufnahmeverfahrens sind, sind die Anforderungen für jede Schule spezifisch.

Denken Sie daran, dass Ihre zukünftige Schule sicherstellen muss, dass Sie alle ihre Standards für die Zulassung zu einem ihrer Programme vollständig erfüllen. Um ein Formular I-20 (Certificate of Eligibility for Nonimmigrant Student Status) zu erhalten, können SEVP-zertifizierte Schulen von angehenden internationalen Schülern verlangen, dass sie einen Englisch-Sprachtest bestehen oder ihre Fähigkeit zum Sprechen, Lesen und Schreiben auf Englisch nachweisen. Wenn Sie in die Vereinigten Staaten kommen, um Englisch als Zweitsprache (ESL) zu lernen, kann ein Test Ihrer Schule dabei helfen, zu bestimmen, auf welchem Niveau Sie lernen sollten.

Es gibt zwei typische English proficiency tests (studyinthestates.dhs.gov) welche SEVP-certified Schulen nutzen um des Studenten’s Englischkennnisse zu testen:

Beide Tests sollen die Fähigkeit eines Nicht-Muttersprachlers messen, die Sprache zu verstehen. Nach Abschluss des Tests erhalten Sie eine Punktzahl, mit der SEVP-zertifizierte Schulen feststellen können, ob Sie ihre Englischkenntnisse oder das Niveau des ESL-Trainings erfüllen, das Sie möglicherweise benötigen.

Wenn Sie Fragen zu einer Englischanforderung oder anderen Zulassungskriterien haben, wenden Sie sich an die SEVP-zertifizierte Schule, die Sie besuchen möchten. Wenn Sie sich noch nicht beworben haben und noch keinen zuständigen Schulbeamten haben, besuchen Sie die Website der Schule und wenden Sie sich an die Zulassungsstelle.

Helfen Sie uns, die Antwort auf diese häufig gestellte Frage zu teilen, indem Sie diesen Artikel mit dem Hashtag #StudyintheStates in den sozialen Medien veröffentlichen.

Studieren in Amerika (USA) – was ist SEVIS? Infos für Studenten & mehr

Studieren in den USA

SEVIS — Student and Exchange Visitor Information System

Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) ist das webbasierte System, das das U.S. Department of Homeland Security (DHS) verwendet — Ihr Zweck ist es, aktuelle Informationen über bestimmte Kategorien von Nichteinwanderern zu erhalten, darunter Informationen zu folgenden Themen zu pflegen:

  • Studenten- und Austauschbesucherprogramm (SEVP)-zertifizierte Bildungseinrichtungen.
  • F-1- und M-1-Studenten, die in den Vereinigten Staaten studieren (und ihre F-2- und M-2-Angehörigen).
  • Vom US-Außenministerium benannte Sponsoren des Exchange Visitor Program.
  • Teilnehmer des J-1 Visum Exchange Visitor Program (und ihre J-2 Angehörigen).

Im Auftrag des DHS verwaltet SEVP das SEVIS-System. Das System ist ein wichtiges Instrument in der Mission von SEVP, die nationale Sicherheit zu schützen und gleichzeitig die legale Einreise und den legalen Aufenthalt der mehr als eine Million Nichteinwanderer der F, M und J zu unterstützen, die für Bildungs- und Kulturaustauschprogramme in die Vereinigten Staaten kommen.

SEVP — Student and Exchange Visitor Program (SEVP)

Die SEVP-Zertifizierung ermöglicht es Institutionen, potenziellen internationalen Studenten das Formular I-20 „Certificate of Eligibility for Nonimmigrant Student Status“ auszustellen, nachdem sie sie für ein Studium zugelassen haben. Angehende internationale Studenten verwenden dann das Formular I-20, um ein Visum für die Einreise in die Vereinigten Staaten zu beantragen.

Die SEVP-Zertifizierung berechtigt die Institution auch, diese internationalen Studenten einzuschreiben, nachdem sie mit einem F- oder M-Studentenvisum in die Vereinigten Staaten eingereist sind. Schulen können einen Antrag auf Einschreibung stellen:

  • Nur F-Studierende (d.h. akademische Studierende).
  • Nur M-Schüler (d.h. Berufsschüler).
  • Sowohl F- als auch M-Schüler, wenn die Schule sowohl akademische als auch berufliche Studiengänge anbietet.

Ressourcen im Web

Wenn Ihr ein Auslandssemester oder generell ein Studium in den USA andenkt, dann gehen wir davon aus, dass Ihr schon recht gut English sprechen könnt.

Die folgenden Ressourcen sind die offiziellen US-Regierung Webpages zum Thema:

Study in the States (dhs.gov)

und dort nicht diese Seite verpassen, die Tonnen an Infos für Euch beinhaltet (I-901 SEVIS Fee, Infos was zu tun ist vor der Einreise, Englisch Sprachtraining, etc.:
Students | Study in the States (dhs.gov)

Hauskauf in USA — lohnen sich Immobilien?

Die kurze Antwort lautet JA — und dies seit Jahrzehnten. Der Markt unterliegt einem wellenförmigen Auf-und-Ab, jedoch langfristig gesehen gehen Hauspreise rauf. So sehr, dass letzendlich in den letzten Jahren ein Hauskauf für die Mittelklasse recht teuer geworden ist. Da aber auch die Mietpreise regelrecht explodiert sind, ist es immer noch besser eine Hypothek, die hier in den USA ‚mortgage‘ (gesprochen „morgeetsch“) heißt, abzuzahlen. Man muss nur eine Bank finden, die einem die Hypothek gibt, was immer schwerer wird, da man ein recht hohes Einkommen vorweisen muss. Natürlich hängt es von der Finanzierungssumme ab.

Wir geben Ihnen hier im Artikel einige Antworten, die Sie suchen, um sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.

Statistiken

Ein paar Zahlen, Stand 2024:
Im Schnitt liegen Einfamilienhäuser im landesweiten Schnitt bei gut 400.ooo Dollar. Das durchschnittliche Mittelklasse Einkommen erlaubt nur ein Haus von ca. 200.ooo Dollar, welche kaum zu finden sind. Für ein 400k+ Haus, sofern lediglich 10% Eigenkapital vorhanden sind, sollte man 100-120k Dollar verdienen, um eine Hypothek zu bekommen.
In Kalifornien (Küstenregion) zählt im Volksmund ein Haus um die 800k als erschwinglich und günstig. Im Inland und Nordkalifornien wird es billiger, aber es gibt Gründe dort nicht kaufen zu wollen.

Makler — im Englischen: Realtor

Derzeit verdient ein Makler (realtor) 5-6 Prozent vom Immobilienwert beim Verkauf, gezahlt vom Verkäufer — wenn der Makler nicht an einen Kunden verkauft, den er selbst gefunden hat, sondern an einen Kunden, der von einem anderen Makler gebracht wird, so teilen die beiden beteiligten Makler sich die Provision.

Das ist eine Menge Geld… und weil kaum ein Amerikaner dieses Prinzip mag, sind seit 2023 Bestrebungen im Gange, dass diese 6% Basis ein Ende findet und auf die Hälfte reduziert wird — der Käufer Makler soll dann leer ausgehen. Der Bund der Makler versucht dies zu verhindern, aber allgemein hoffen Käufer und Verkäufer, dass es endlich billiger wird zu kaufen und zu verkaufen. Für den Käufer ist eine Provisionsreduzierung besser, da der Verkäufer weniger Provision zahlt, die er i.d.R. auf den Kaufpreis draufschlägt.

Nur der Verkäufer muss die Maklerkosten zahlen! Klingt gut, aber beachten Sie, dass auch der Makler, der für den Käufer sucht, ein Interesse hat, eine Immobilie zu verkaufen, die eine gute Provision verspricht. Ein Käufer-Makler hat nicht unbedingt die Interessen des Käufers im Sinne, selbst wenn der Käufer nichts zahlen muss! Je teurer die Immobilie, desto mehr verdient auch der Makler. Ein Makler betont übrigens gegenüber dem Käufer (sowie es dann um den Papierkram geht), dass ein Makler für beide Parteien arbeitet und nur Vermittler ist.

Worauf achten?

Hier sind unsere Leit-Ideen und wir möchten diesen Artikel aktualieren, wenn immer wir Zeit haben neue Infos einfliessen zu lassen.

Immobilien zu kaufen in den USA ist immer noch ein grossartige Idee — der Wertzuwachs kann (KANN) traumhaft sein, wenn Sie Ihre Hausaufgaben machen und wissen wo Sie kaufen.

Wie vermutlich überall in der Welt, wenn man ein Haus findet, was billiger als üblich für die Region ist, dann hat dies einen Grund — man sollte vorsichtig sein und nicht denken man hat dieses EINE Schnäppchen gefunden.

Location, Location, Location

„Lage, Lage, Lage“ — Das ist der wichtigste Rat, jederzeit verwendet von Maklern und Kunden. Die Lage enscheidet über Preis und Wertsteigerungschancen.

Wenn eine Gegend teuer ist, dann ist es immer wert dort zu kaufen, wenn man es sich leisten kann. Sowie man einige Meilen entfernt sucht, wird es unter Umständen billiger, aber das hat eben einen Grund. Eine Regel lautet: lieber das günstigste Haus in einer teuren Gegend, als das teuerste Haus in einer billigen Gegend kaufen.

Analysieren Sie die Region und den Staat so genau wie möglich. Beispiel Kalifornien: man kann den Staat teilen in Küstenregion und Inland, sowie diese beiden grundsätzlichen Bereiche wiederum jeweils in Südkalifornien (SoCal genannt), Central California, Nordkalifornien. Die Küstenlagen sind meistens wesentlich teurer als Inland — Ausnahmen bilden Ranchland und Weinanbaugebiete (beispielsweise Sonoma County).

Wo man sein will, ist persönliche Präferenz, aber man sollte die Infrastruktur, Kriminalität, Arbeitsmarkt, Gesundheitseinrichtungen, Verkehr, Klima genauestens prüfen.

Zillow.com

Das ist die meistbenutzte Internet Plattform, wo auch alle (nicht gewerblichen) Immobilien zu finden sind — lange Zeit von Maklern verdammt, musste die Platform leztendlich akzeptiert werden, und nun listen Makler ebenfalls alle Immobilien dort. Aber auch Immobilien von Privat sind zu finden. Sobald der Käufer einen eigenen Makler zur Suche einschaltet, fallen jedoch die erwähnten Provisionskosten für den Verkäufer an im Falle des Vertragsabschlusses.

Zustand der Immobilie

Wer als Käufer einen Makler einschaltet, kann dessen Erfahrung nutzten und der Makler wird die üblichen Inspektionen etc. erklären und in die Wege leiten — allerdings ist es ein guter Rat, ggfs. einen selbst-bezahlten Elektriker und Klemptner / Heizungsfirma (Electrician and Plumber / Heating & Cooling Company) anzuheuern, um eine Kostenidee für Upgrades und Reparaturen zu bekommen. Bei sehr alten Häusern sollte man einen unabhängigen Statiker oder Architekten beauftragen.
Alles nur generelle Tipps, letztendlich muss der Käufer ein Gefühl entwickeln, was angeraten ist.

Neu versus Alt

Bei Neubauten gibt es zwei Möglichkeiten: entweder von einem Developer (Baugesellschaft) kaufen oder selbst bauen. Die meisten Leute gehen der Einfachheit halber mit der ersten Variante.

Selbstbauen erfordert den Kauf eines Grundstückes und die Arbeit mit einem Architekten, der i.d.R. auch die Firmen empfehlen kann, die dann involviert sind für den Bau. Der Selbstbau hat immense Vorteile, aber erfordert auch wesentlich mehr Engagement und meistens verfügbares, liquides Kapital.

Alte, bestehende Häuser gibt es in allen Altersklassen — Amerikaner haben angeblich im Schnitt ein 7-Jahres Zyklus, d.h. kaufen und dann wieder verkaufen. Dies geht ungefähr einher mit dem Wertzuwachs des Hauses: es wird der Profit mitgenommen und man kann mehr in ein neues Haus investieren.

Floridas schönste Ecken mit dem Boot erkunden

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Lorida per Boot erkunden

Der Sonnenstaat Florida gehört definitiv zu den beliebtesten Zielen bei einer Reise in die USA. Neben der quirligen Stadt Miami und dem berühmten Miami Beach gibt es hier an der Ostküste viel zu entdecken. Ob Key West, Fort Lauderdale oder ein Visit in Orlando – Miami hat viel für Touristen zu bieten. Wer Wasser in jeglicher Form, Segeln, Tauchen, Kanu fahren oder die Fahrt mit einer gecharterten Yacht liebt, kann nicht nur in Annapolis in Maryland, sondern auch in Florida die Wellen und die Wasserwelt genießen. Vor allem die Küsten mit ihren vielen kleinen Inseln sind eine Reise wert. Das geht ganz hervorragend mit einem Segelboot oder einer Yacht. Wir haben die schönsten Reiseziele mit dem Boot herausgesucht.

Boot in Florida mieten

Dass man sich für eine Reise durch Florida am besten einen Mietwagen sucht, ist hinlänglich bekannt. Doch, um auch die Wasser- und Inselwelt oder die Landschaften entlang eines Flusses zu erkunden, lohnt sich ein Yachtcharter in den USA. Man kann schon vor der Reise auf vielen Portalen in Deutschland eine Yacht oder ein Boot mieten. So ist sicher, dass man zum richtigen Zeitpunkt auch wirklich ablegen kann. Aber auch in Florida selbst ist das Anmieten eines Bootes möglich. Ehe es losgehen kann, ist einiges für die Urlaubsreise in die USA vorzubereiten. Vor allem bei der Einreise in die USAgibt es einiges zu beachten. Und dann braucht man auch noch ein paar Tipps, wo sich eine Bootscharter so richtig lohnt. Hier sind sie!

Zum Sportangeln in die Florida Keys

Das erste lohnenswerte Ziel für eine Bootstour sind natürlich die Florida Keys selbst. 120 Meilen lang erstrecken sich die Keys an der Ostküste in Richtung Karibik. Neben dem Erkunden der wunderschönen Küste und kleinen Halts an traumhaften Stränden, steht vor allem das Sportangeln hier hoch im Kurs. Florida bietet hervorragende Angelmöglichkeiten. Wer nicht ganz so geübt ist, kann hier auch statt mit einem eigenen Boot rauszufahren eine Angelausflug auf einem Party-Boat oder Sportboot mit Skipper und Guide buchen. Gerade das Partyboot bietet dabei auch anderen Familienangehörigen oder Freunden, die nicht so viel Lust aufs Angeln haben, jede Menge Abwechslung und Spaß.

In den Sonnenuntergang am Key West segeln

Die Insel Key West ist ebenfalls ein Traumziel in Florida. Auf der Insel kann man sich am Abend in einer der vielen Kneipen, darunter auch Hemingways Stammkneipe, vergnügen. Tagsüber kann man sich ein Boot mieten und schon laden herrliche Orte zum Tauchen und eine beeindruckende Unterwasserwelt zum Staunen ein. Natürlich fehlen auch traumhafte Strände zum Entspannen und Ausruhen nicht. Der Sonnenuntergang von Key West zählt zu den schönsten in Florida. Den sollte man einmal gesehen haben!

Flora und Fauna satt auf Marco Island

Ein Boot zu chartern, lohnt sich auch, um eine der Ten Thousend Islands zu besuchen. Auf Marco Island wartet ein Naturparadies auf seine Besucher. Gehörig zum National Life Refuge bietet die Insel einer atemberaubenden Vielzahl von Tieren ein Zuhause.

Tausende Vögel und die Mangroven im Caladesi Park

Wer ursprüngliche Natur mit Tausenden von munter zwitschernden und stolzierenden Vögeln mag, sollte unbedingt den Caladesi Island State Park besuchen. Der Park liegt auf einer der wenigen unberührten Inseln der Golfküste und ist nur mit dem Boot erreichbar. Ist man angekommen, darf man sich auf einem Naturlehrpfad auf Entdeckungstour machen oder mit dem Kajak einen dichten Mangrovenwald erobern.

Mit dem Kajak über den Suwannee River

So richtig aktiv wird der Urlaub in Florida mit einem Kajak oder einem Kanu. Bei einer Tour auf dem Suwannee River zum Beispiel geht es durch Sumpfgebiete, Mündungsgebiete, entlang an zahlreichen kristallklaren Quellen und zu herrlichen Lagunen. Das ist Abenteuer pur! 300 Kilometer des Suwannee River sind Wilderness Trails. Da kommt garantiert keine Langeweile auf.

Heinz Ketchup

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Henry John HEINZ (der HEINZ Ketchup Erfinder)

Die Gründung
Henry John Heinz wurde 1844 in der Stahl- und Industriestadt Pittsburgh, Pennsylvania, geboren. In ihm ruhte ein Verkäufertalent und bereits im Alter von 12 Jahren begann er überschüssiges Gemüse aus dem heimischen Garten zu verkaufen. Neben seiner Ausbildung am ‚Duff’s Mercantile College in Pittsburgh arbeitet Henry John bereits in der Ziegelfabrik seines Vaters, an der er sich 1968 dann zur Hälfte beteiligt.

Allerdings scheinen Ziegel nicht sein Hauptinteresse gewesen zu sein, denn 1869, im Alter von 25 Jahren, machte er mit seinem Freund L.C. Noble das erste eigene Geschäft auf. Es hiess Heinz & Noble und das erste Produkt war geriebener Meerrettich in klarem Glas, um die Reinheit des Produktes besser zeigen zu können. Dieses Geschäft war dann 1875 pleite.

Gleich im Folgejahr 1876 machte Henry John das neue Folgegeschäft auf, diesmal mit seiner Frau Sarah, mit der er seit 1870 verheiratet ist, seinem Bruder John und Cousin Frederick. Der neue Firmenname lautete „F. & J. Heinz Company“ und Henry selbst war der Geschäftsführer. Sie verkauften Gurken, Gewürze und stellten im gleichen Jahr erstmalig ihren Ketchup vor – Heinz Tomato Ketchup erblickt das Licht der Welt also im Jahre 1876!

Alle Produkte erfüllten höchste Qualitätsansprüche, darauf legte Henry den Schwerpunkt. Sein Motto: ‚Qualität ist für ein Produkt, was Charakter für einen Menschen ist“. Seine zweite Devise war, die Arbeiter gut zu behandeln und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Diese Kombination brachte ihm den Erfolg. Eine Fabrik wurde am Allegheny River errichtet, die Abfüllung und Produktion war so sauber, dass Henry die Fabrikbesichtung erfand – er wollte zeigen, wie seine Produkte produziert werden. Die Geschäfte liefen und 1888 wurde die Firma umstrukturiert – nun war es die reine Henry John Heinz Firma ‚H.J. Heinz Company‘.

Er sprühte förmlich vor Energie und Gedanken, die sein Business vorantreiben konnten und er verstand es in pionierhafter Weise, Werbung dafür zu machen.

Er begann, den Namen HEINZ auf Billboards drucken zu lassen, in Zeitungen und Zeitschriften zu werben. 1886 erklärte er, nachdem der erste Übersee-Verkauf über die Bühne gegangen war: ‚Unser Geschäftsfeld ist die ganze Welt‘. 1896 erfand er schliesslich den Ausdruck ’57 Varieties‘, zu diesem Zeitpunkt war er ausserdem schon eine Berühmtheit und natürlich mehrfacher Millionär. 1900 hatte er Verkäufer, die in der ganzen Welt Aquise betrieben. Mit Erfolg. Mittlerweile hatte Henry über 200 Produkte auf dem Markt.

Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er 25 Fabriken und Tausende an Arbeitskräften.

Die nächsten Generationen Sein Sohn Howard übernahm die Firma und lenkte die Geschicke während der schwierigen Jahre von 1919-1941. Er trat voll in die Fussstapfen seines Vaters und hielt einerseits das Geld zusammen und andererseits dachte er über die Expansion nach – sogar während der grossen Depression. Er fügte der Produktpalette Fertig-Suppen und Baby-Kost hinzu, gleichzeitig wurden Produktionskosten gesenkt und Geld in die Werbung investiert. Gehälter blieben unberührt, dies war genau die Philosophie seines Vaters und 1937 hatte sich das Geschäftsvolumen schliesslich dann verdoppelt.

Bis 1941 leitete Howard die Firma noch und führte etliche Neuerungen ein: z.B. wurde Radiowerbung in der ganzen Welt geschaltet und Chemiker und Agronomen wurden in die Firma aufgenommen, um die Produkte zu optimieren. 1941 übernahm Henry John ‚Jack‘ Heinz II, Enkelsohn vom Gründer, im Alter von 33 Jahren die Firma. Es war die Zeit des zweiten Weltkrieges und viele Frauen zogen in die Fabriken ein, um die Kriegsproduktion aufrecht zu erhalten. Heinz Bohnen gingen in die Geschichte ein. Die Zeit wurde gut überstanden und wie in seiner Familie üblich, steckte Jack nach dem Krieg sofort alle Kräfte in die erneute Expansion des Heinz-Imperiums. Heinz Werbung tauchte erstmalig im Fernsehen auf und neue Proktionsstätten in Holland, Venezuela, Japan und Italien wurden aufgebaut. In Nord-England wurde ‚Kitt Green‘ eröffnet, die rasch Europas grösste Nahrungsmittelherstellungsstätte wurde. 1965 wurde R. Burt Gookin, ein Manager der Heinz Company mit 20 jähriger Erfahrung in diesem Konzern, erstmalig ein Nicht-Familienmitglied, Chef des Konzerns. Sein Schwerpunkt war das Finanzmanagement und er führte einige neue moderne Praktiken ein. Auch wurden unter seiner Regie bereits 1963 StarKist und 1965 Ore-Oda aquiriert.

1969 feierte die Heinz Company 100sten Geburtstag. Seit Mitte der 80er jahre setzt sich Heinz verstärkt für den Umweltschutz ein und neben ökologischer Anbauweise wurde auch die erste voll-recyclebare Plastikflasche präsentiert.

Heute blickt der Heinz Konzern auf 5.700 Produkte, die in über 200 Ländern verkauft werden. 70 Prozent der Einnahmen stammen von Produkten, auf denen nicht Heinz steht!

Heinz Ketchup Print Anzeige (photo: KraftHeinz Company)
Heinz Ketchup Print Anzeige (photo: KraftHeinz Company)

Interessante Fakten

1896 sah Henry John Heinz zufällig in New York das Werbeschild eines Schusters, der „21 styles of Shoes“ anpries. Fasziniert zählte Henry John die Anzahl seiner Produkte durch und kam schon damals auf über 60. Da ihn aber die Zahl 57 magisch anzog, entschloss er sich, auf alle seine Produkte den Slogan „57 Varieties“ zu drucken und verwendete ihn in Zukunft konsequent auf sämtlichen seiner zahlreichen Werbemittel. Bis heute findet sich „57 Varieties“ auf jeder Heinz Ketchup-Flasche.

Das geheime Rezept von Heinz Ketchup Dass Ketchup vor allem aus fruchtigen Tomaten besteht, ist kein Geheimnis. Dennoch ist Fakt, dass nur etwa acht Menschen auf dem Globus das genaue Rezept für Heinz Ketchup kennen und es hüten wie ein Staatsgeheimnis.

Heinz Ketchup als Geheimwaffe in Gourmet-Restaurants Wer hätte das gedacht? Auch in den feinen Küchen der Vier-Sterne-Restaurants wird Ketchup verwendet. Obwohl er auf den Tischen eher nicht zu finden ist. Hier einige Chefkochfavoriten mit Heinz Ketchup: Eine Kombination aus Soyasauce, Ketchup und Honig verfeinert Schweinelendchen. Geriebener Ingwer mit Crème fraîche und Ketchup schmeckt perfekt zu jungen Wachteln.

Die größte Ketchupflasche der Welt Ein Wasserturm in Collinsville, Illinois hat die Form einer Ketchupflasche und misst imposante 56,6 Meter.

Was hat der Heinz Keystone auf der Ketchup-Flasche zu suchen? Keystone nennt man den Stein in einem Bauwerk, ohne den alles zusammenfallen würde, also im wahrsten Sinn des Wortes ein „Schlüsselstein“. Der Keystone auf der Heinz Ketchup-Flasche steht symbolisch für den Staat Pennsylvania, in dem die H.J. Heinz Company gegründet wurde. Pennsylvania wird wegen seiner Lage im Zentrum der USA auch „Keystone“-Staat genannt.

Heinz als moralischer Wächter Der alte Henry John Heinz war überzeugter Antialkoholiker und bekannt dafür, dass er ab und an in Bars und Kneipen ging, um dafür zu sorgen, dass in diesen „zwielichtigen“ Orten keine Heinz Ketchup-Flaschen auf den Tischen standen. Wenn er welche fand, bezahlte er sie beim Wirt und nahm sie mit.

Buchstabier‘ mal Ketchup! Im Lauf der 125+-jährigen Geschichte des Ketchups gibt es die unterschiedlichsten Schreibweisen. Ob Catchup, Cetchup oder Ketchup, gemeint war immer die leckere rote Sauce. Auf dem ersten Heinz Ketchup-Etikett von 1876 stand übrigens die exotische Schreibweise „catsup“.

125 Jahre Heinz Ketchup — eine Zusammenfassung der Geschichte

Pressemeldung: 125 Jahre Heinz Ketchup (erstmals 1876)… zum 150sten erwarten wir eine Geschichte im Jahre 2026…

Ohne Ketchup geht gar nichts, wenn es um Pommes, Burger und Co. geht. Über 97 % der amerikanischen Haushalte sehen rot, wenn er mal nicht auf dem Tisch steht. Dieses Jahr wird das Kultprodukt 125 Jahre alt; Anlass genug, einen Blick zurück zu werfen.

„ketsiap“ nannten die Chinesen eine kalt-pikante Fischsauce, die findige Seefahrer im 18. Jahrhundert über Europa nach Amerika brachten. Doch es war der ambitionierte Jungunternehmer Henry John Heinz, der im Jahr 1876 – inspiriert von dem asiatischen Mitbringsel – die Rezeptur veränderte und aus frischen, aromatischen Tomaten und einer Vielzahl von Gewürzen den (h)einzigartigen Heinz Tomato Ketchup entwickelte, dessen Rezeptur bis heute so geblieben ist. Überhaupt hatte Henry John Heinz ein Händchen für Innovationen, die den Bedürfnissen der Verbraucher entsprachen und deshalb mit durchschlagendem Erfolg belohnt wurden.

Schon mit 16 Jahren startete er sein Business mit einer brillanten Geschäftsidee:
Er verkaufte eingemachten Meerrettich aus Mutters Gemüsegarten – übrigens eines der ersten „Convenience-Produkte“ – nicht in den üblichen dunkelgrünen oder braunen Glasgefäßen, sondern in glasklaren Behältern, die den Blick auf den „Qualitäts-Meerrettich von Heinz“ freigaben. Bis heute basiert der Erfolg der Heinz-Produkte auf der Philosophie von Henry John: „Gewöhnliche Dinge ungewöhnlich gut zu machen, bringt den Erfolg.“

Später, als Inhaber der H.J. Heinz Company, erwies sich Henry als ideenreicher Marketingstratege. Ganz früh begriff er, wie wichtig ein gut platziertes Logo ist, um eine Marke unter die Leute zu bringen. S chon ab 1880 prangte das Firmenlogo auf Autos, Werbeplakaten, Anzeigen, sogar Hügel wurden gekauft und mit dem Logo bepflanzt. Besonders spektakulär war die erste Leuchtreklame in New York, über sechs Stockwerke eines Hauses flammte das Logo mittels 1.200 Glühbirnen auf. Und das erst kurze Zeit nach Einführung der Straßenbeleuchtung! Damit nicht genug, 1898 kaufte H.J. Heinz in Atlantic City eine luxuriös überdachte Kai-Anlage am Meer mit Sonnendeck, Ausstellungshalle, Glaspavillon, Theater und veranstaltete dort einmal im Jahr groß angelegte Verkostungsaktionen mit Volksfestcharakter. Events nennt man so was heute. Kein Wunder also, dass Heinz Tomato Ketchup bald in aller Munde war.

Als Unternehmer setzte Heinz übrigens auf Mitarbeitermotivation, auch wenn dieses Wort damals noch nicht existierte. Im Gegensatz zu den meist düsteren, verschmutzten Fabriken der Zeit sorgte Heinz für helle, saubere Produktionsanlagen. Für die Mitarbeiter gab es neben Waschräumen mit heißem und kaltem Wasser (damals eine luxuriöse Rarität) eine Turnhalle, Swimmingpool und Kantine. Neben freier ärztlicher und zahnärztlicher Versorgung erhielt jeder Mitarbeiter, der direkt in die Nahrungsmittel-produktion involviert war, eine kostenlose Maniküre pro Woche. Wobei die hygienischen Gesichtspunkte wohl im Vordergrund standen. Selbst ein „Geschäftswagen“ stand den Mitarbeitern in Form einer selbstverständlich mit Logo versehenen Kutsche inklusive zweier schwarzer Warmblutpferde für die Freizeit zur Verfügung. Kein Wunder also, dass ein Arbeitsplatz bei der H.J. Heinz Company begehrt war und die Motivation der Mitarbeiter zum Unternehmenserfolg beitrug.

Der Siegeszug des Ketchups war nicht aufzuhalten. In Deutschland kam man erst Anfang der 50er Jahre dieses Jahrhunderts auf den Geschmack der roten Sauce. Heute findet man Ketchup in zwei von drei deutschen Haushalten, der jährliche Konsum liegt bei beachtlichen 80.000 Tonnen. Damit ist Deutschland der größte Markt für Ketchup in Europa.

Weltweit verarbeitet die H.J. Heinz Company fast 2 Millionen Tonnen Tomaten pro Jahr, jede dritte Flasche Ketchup ist Heinz Ketchup.

Heinz ist mittlerweile ein Teil des Kraft Konzerns und nennt sich heute KraftHeinz.

USA Zeitzonen / Sommerzeit USA und Zeitumstellung Deutschland 2024

USA-Zeitzonen
USA-Zeitzonen

In den zusammenhängenden USA gibt es 4 Zeitzonen:
EST (Eastern Standard Time): MEZ-6
CST (Central Standard Time): MEZ-7
MST (Mountain Standard Time): MEZ-8
PST (Pacific Standard Time): MEZ-9

Dazu kommen noch zwei weitere Zeitzonen:
Alaska: MEZ-10
Hawaii: MEZ-11

Puerto Rico ist ein Territory der USA und hat keine Umstellung auf Sommerzeit.
Puerto Rico hat AST (Atlantic Standard Time): MEZ-5 (UTC/GMT -4).

Sommerzeit USA 2024

Beginn Sommerzeit: um 2 Uhr morgens am 10. März 2024 (Uhr wird eine Stunde weitergestellt, man ‚verliert‘ eine Stunde in dieser Nacht).
Die Sommerzeit endet (Uhr wird wieder eine Stunde zurückgestellt) um 3 Uhr morgens am 3. November 2024.
Arizona stellt die Uhren nicht um. Im Sommer hat Arizona daher die gleiche Zeit wie Kalifornien. Im Winter hat Arizona die gleiche Zeit wie Colorado.

2024 — Zeitumstellung USA, letztes Mal?

Nach einem Gesetzesentwurf des U.S. Senats genannt „Sunshine Protection Act of 2023“ sollte die Umstellung 2024 das letzte Mal sein, aber der Entwurf ist noch nicht Gesetz geworden und so bleibt erst einmal alles wie gehabt.

Zeitumstellung Deutschland, Österreich, Schweiz 2024

Beginn Sommerzeit: um 2 Uhr morgens am 31. März 2024 (Uhr wird eine Stunde weitergestellt, man ‚verliert‘ eine Stunde in dieser Nacht).
Die Sommerzeit endet um 3 Uhr morgens am 27. Oktober 2024

Allgemein: In D, A, CH wird auf Sommerzeit am letzten Sonntag im März umgestellt. Zurück gestellt zur Winterzeit (Normalzeit) wird am letzten Sonntag im Oktober.

Da Deutschland, Österreich, Schweiz ca. 2 Wochen später auf die Sommerzeit umstellen, wird der Zeitunterschied zu den USA zwischen dem Beginn der U.S. Sommerzeit und dem Beginn in Deutschland eine Stunde weniger betragen als der normale (siehe oben in Tabelle) Zeitunterschied ist. Beispiel: ’normal‘ ist es in New York City 6 Stunden früher als in Berlin (Wien, Bern), aber zwischen diesen beiden o.g. Daten sind es nur 5 Stunden. Ab dem Tag wo Deutschland, Österreich, Schweiz dann umstellen, sind es wieder die normalen 6 Stunden.

Allgemeines zur Zeitumstellung in den USA:

Sommerzeit (in den USA als ‚Daylight Saving Time‚ oder kurz mit ‚DST‚ bezeichnet) beginnt jedes Jahr um 2 Uhr morgens am 2. Sonntag im März in den meisten US Staaten und Territorien.
Die Uhren werden 1 Stunde weitergestellt (vorgestellt), wenn die DST beginnt. Also von 2 AM nach 3 AM lokaler Zeit.

DST wird nicht angewandt in Hawaii, American Samoa, Guam, Puerto Rico, den Virgin Islands und im Staate Arizona (mit der Ausnahme der Navajo Indian Reservation, die auf Sommerzeit umstellt).
Arizona – da es seine Uhren nicht umstellt – hat im Sommer Pacific Time, hat also gleiche Zeit wie z.B. Kalifornien. Nachdem alle Staaten wieder von Sommerzeit zurück zur Winterzeit (Normalzeit) gestellt haben, hat Arizona die gleiche Zeit wie die Staaten der Mountain Time Zone, z.B. Colorado.

Winterzeit (oder auch Normalzeit genannt), in den USA mit Standard Time bezeichnet, beginnt jedes Jahr um 2 Uhr morgens am 1. Sonntag im November.
Die Uhren werden eine Stunde zurückgestellt, also von 2 AM nach 1 AM lokaler Zeit.

Mehr zu den U.S. Zeitangaben AM und PM

Gesetzliche Info zur Zeitumstellung in den USA

Hintergrund Am 8. August, 2005, unterzeichnete Präsident George Bush den Energy Policy Act of 2005, der eine Änderung der Sommerzeit Regelung beinhaltet und am 1. März 2007 in Kraft trat. Siehe weiter oben die neue Festlegung.
Historisch: bis 2006 begann die Sommerzeit am 1. Sonntag im April und endete am letzten Sonntag im Oktober.

NATO und der Artikel 5

NATO Meeting in Brüssel im Februar 2022 [Bildquelle: NATO]
NATO Meeting in Brüssel im Februar 2022 [Bildquelle: NATO]

Artikel 5 des NATO Vertrages

Washington D.C. – 4. April 1949

Artikel 5

Danach kann ein Angriff gegen einen der Bündnisstaaten als Angriff gegen alle gewertet werden und falls ein solcher bewaffneter Angriff stattfindet, soll jeder der Staaten in Anwendung des Rechts auf individuelle oder kollektive Verteidigung dem oder den anderen Staat(en) beistehen … bei den angewendeten Mitteln darf es sich um alles -auch um militärische- handeln, die notwendig sind, um die Sicherheit der Partner zu erhalten oder wieder herzustellen.

Der Originaltext von Artikel 5 lautet dazu:

The Parties agree that an armed attack against one or more of them in Europe or North America shall be considered an attack against them all and consequently they agree that, if such an armed attack occurs, each of them, in exercise of the right of individual or collective self-defence recognised by Article 51 of the Charter of the United Nations, will assist the Party or Parties so attacked by taking forthwith, individually and in concert with the other Parties, such action as it deems necessary, including the use of armed force, to restore and maintain the security of the North Atlantic area.
Any such armed attack and all measures taken as a result thereof shall immediately be reported to the Security Council. Such measures shall be terminated when the Security Council has taken the measures necessary to restore and maintain international peace and security.

Gründung

Die Organisation wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und setzt den am 4. April 1949 unterzeichneten Nordatlantikvertrag um.

Zur Zeit hat die NATO 30 Mitgliedstaaten, darunter 2 aus Nordamerika: USA, Kanada.

Mitgliedsstaaten-Liste: NATO – Member countries

Deutschland ist seit 8. Mai 1955 Mitglied.

Die USA sind seit 24. August 1949 Mitglied.

9/11 im Jahre 2001

Nach den Terror-Attacken gegen die USA am 11. September 2001 wurde von der NATO das Zutreffen von Artikel 5 des Bündnisvertrages geprüft und dieser trat erstmalig seit bestehen der NATO am 4. Oktober 2001 inkraft.

Ukraine Krieg 2022

Die Ukraine ist einer der Anwärter Staaten zur Aufnahme in die NATO — Russland’s Putin verlangt seitdem von der NATO, dass weitere Staaten an Russland’s Westflanke nicht aufgenommen werden sollen, was die NATO ablehnt zu garantieren.

Nach der illegalen und illegitimen Annexion der Krim durch Russland im März 2014 setzten die Bündnispartner jegliche praktische zivile und militärische Zusammenarbeit aus und forderten Russland auf, das Völkerrecht und seine internationalen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten einzuhalten. Darüber hinaus riefen sie Russland auf, die Besetzung der Krim zu beenden; von aggressiven Aktionen gegen die Ukraine abzusehen; den Fluss von Waffen, Ausrüstung, Menschen und Geld über die Grenze zu Separatisten in der Ostukraine zu stoppen; und Spannungen entlang der Ukrainischen Grenze zu entschärfen. Die NATO erkennt die illegale und illegitime Annexion der Krim durch Russland nicht an.

Als Reaktion auf die militärische Aufrüstung Russlands in und um die Ukraine, die ein Niveau von mehr als 100.000 kampfbereiten Soldaten Anfang 2022 erreichte mit zusätzlichen 30.000 in Belarus stationierten Soldaten, verstärkten die NATO-Bündnispartner ihre Präsenz in den zentralen, östlichen und südöstlicher Teil des Bündnisses und die Bereitschaft der NATO-Eingreiftruppe.

Die NATO hält jedoch politische und militärische Kommunikationskanäle offen, wobei die Bündnispartner die Beilegung der
Konflikt in der Ostukraine mit diplomatischen und friedlichen Mitteln wie den Minsker Vereinbarungen. Russland trägt dabei eine wesentliche Verantwortung.

Im April und Dezember 2021 haben die Bündnispartner als Reaktion auf die Feindseligkeiten Russlands und die verstärkte militärische Aufrüstung in und um die Ukraine Russland aufgefordert, solche Provokationen einzustellen und die Spannungen an den Grenzen der Ukraine und auf der illegal annektierten Krim unverzüglich zu deeskalieren.

Website NATO:

NATO – Homepage

Bruce Springsteen – Biografie

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19.7.88/Berlin: Springsteen Konzert/ Der US-amerikanische Sänger und Gitarrist Bruce Springsteen gab zur Eröffung des 5. Berliner Rocksommers ein Konzert auf der Radrennbahn in Weißensee [Bundesarchiv, Bild 183-1988-0719-38 /ADN-ZB/Uhlemann, Thomas / CC-BY-SA 3.0]
19.7.88/Berlin: Springsteen Konzert/ Der US-amerikanische Sänger und Gitarrist Bruce Springsteen gab zur Eröffung des 5. Berliner Rocksommers ein Konzert auf der Radrennbahn in Weißensee [Bundesarchiv, Bild 183-1988-0719-38 /ADN-ZB/Uhlemann, Thomas / CC-BY-SA 3.0]

Bruce Frederick Joseph Springsteen wurde am 23. September 1949 in Freehold im Bundesstaat New Jersey als erstes von drei Kindern geboren.
Seine Eltern Douglas und Adele Springsteen waren Arbeiter.

Wie viele Millionen Jugendliche in seinem Alter, wollte er Rock’n Roll Star werden. Dieser Wunsch verstärkte sich, als er in der Ed Sullivan Show einen Auftritt von Elvis Presley verfolgte. Später sagte er einmal: „When I was nine, I couldn’t imagine anyone not wanting to be Elvis Presley.“ Aber da gab es eine Person in seinem unmittelbaren Umfeld, die sich Bruce Frederick Joseph Springsteen nicht als Elvis, alias Rock’n Roll Star vorstellen konnte – sein Vater. Die Kämpfe, die Bruce in seinem jungen Leben mit seinem Vater austrug, waren legendär und inspirierten ihn zu vielen seiner tiefempfundenenen Songs. (Adam Raised a Cain, Independence Day und Walk Like a Man, um nur einige zu nennen). Trotz aller Zweifel seines Vaters ließ sich Bruce Springsteen niemals von seinen Zielen abbringen.

Im Jahr 1965 schaffte er es, seine erste Band, ‚The Castiles‚, zusammenzustellen. 1967 löste sich die Band nach einigen Engagements wieder auf. Während seines kurzen Gastspiels im Ocean County Community College, wo er mehrere Gedichte im schuleigenen Literary Magazine veröffentlichte, begann er wieder in verschiedenen Bands zu spielen. Die Auftritte fanden meist in einem Club in Asbury Park statt. Hier begegneten ihm eine ganze Reihe sehr fähiger Musiker – Musiker die er später in der E-Street Band wieder vereinen würde.

1972, nach einem kurzen Trip nach Kalifornien, ging er zurück an die Ostküste und unterschrieb dort seinen ersten Managementvertrag mit dem Branchenneuling Mike Appel und seinem Partner Jim Cretecos. Die Vertragsunterzeichnung fand übrigens auf einem unbeleuchteten Parkplatz statt.

Bruce unterzeichnete auf der Kühlerhaube eines Autos. Ein Vertrag, der Bruce später noch viel Kopfzerbrechen bereiten und Nerven kosten sollte. Appel stellte den Kontakt zu dem legendären John Hammond her. Hammond war nicht erfreut über das Ansinnen Appels und war Springsteen gegenüber eher ablehnend eingestellt. Als Hammond dann jedoch Springsteen’s intensive Interpretionen in einer Audition zu hören bekam, „verliebte“ er sich in die Art und Weise, wie Springsteen seine Songs vortrug.

Er entschloß sich zu einem Album mit ihm. ‚Greatings from Asbury Park, N.J.‘ hiess es. Anfang 1973 wurde es publiziert. Die Verkäufe waren eher mäßig. Dafür waren die Kritiken hervorragend. Die Kritiker waren sich einig, dass sich hinter seinen Texten wie „Blinded by the Light“, „Does This Bus Stop at 82nd Street?“ und „For You“ sowie „Spirits in the Night“ und „It’s Hard To Be a Saint in the City“ in Verbindung mit seiner rockigen und glaubhaften Interpretationen, ein neuer Stern am Rock’n Roll Himmel am aufgehen war.

1975, das dritte Album erscheint: Born to Run.
Dieses Album bringt den kommerziellen Durchbruch.

Bruce Springsteen kommt auf die Titelseite von Time und Newsweek.
Die Stücke klingen musikalisch oft euphorisch, partiotisch, sind aber von den Texten kritisch gegenüber Gesellschaft und Politik – Bruce Springsteen, der als Ur-Amerikaner und Patriot gehandelt wird, ist ein aufgeschlossener, kritischer Künstler und Amerikaner, der sich Gedanken um Land und Gesellschaft macht.

1978 kommt es zu einer Zusammenarbeit mit Patti Smith, die mit der Springsteen-Komposition Because The Night einen Hit landete. Im Jahr 1979 beteiligte sich Springsteen an dem Konzert „No Nukes“, bei dem er sich mit anderen Künstlern gegen die Nutzung von Atomkraft einsetzte.

Hungry Heart entpuppte sich zu einem Top-Ten-Hit, der ihn in Europa einer noch breiteren Masse bekannt machte. 1981 folgt eine Tournee in Frankfurt, München, Berlin und Hamburg mit riesigem Erfolg.

1984 – Born in the U.S.A.
Born in the U.S.A. ist das Album, welches ihn endgültig zum Superstar macht.
Born in the U.S.A. ist eines der meistverkauften Albums Rockgeschichte. 1985 kommt er auf seiner Welttournee auch wieder nach Frankfurt und München.

Am 13. Mai 1985 heiratete Springsteen Julianne Phillips, Schauspielerin und Model.

1988 endet diese Ehe schon wieder, denn Springsteen hat mit der Background-Sängerin Patti Scialfa ein Verhältnis. 1989 ist die Scheidung von Julianne Phillips schließlich durch.

Am 25. Juli 1990 kommt in Los Angeles Springsteens und Scialfas erster Sohn Evan James zur Welt und am 8. Juni 1991 heirateten sie. Am 30. Dezember 1991 wurde ihre Tochter Jessica Rae geboren, 1994 folgte noch Sam Ryan.

Springsteen legt die Zusammenarbeit mit den Musikern der E Street Band auf Eis, ohne die Band offiziell aufzulösen.
Springsteen geht Solo-Wege für ein paar Jahre und etliche Songs finden ihren Weg in Kino Soundtracks.

Für Streets of Philadelphia aus dem Film Philadelphia erhielt er einen Oscar für den besten Original-Song, für den Titelsong zum Todesstrafen-Drama Dead Man Walking wurde Springsteen zum zweiten Mal für den Oscar nominiert. Auf die Bitte von Mickey Rourke hin schrieb Springsteen Anfang 2008 The Wrestler als den Titelsong zu dem gleichnamigen Kinofilm, der im Dezember 2008 veröffentlicht wurde. Springsteen verlangte hierfür keine Tantiemen von der Produktionsgesellschaft und veröffentlichte den Song Ende Januar 2009 auch selbst, als Bonus-Track auf Working on a Dream.

E-Street Band Wiedervereinigung: Von April bis Juni 1999 wird in Europa gespielt und anschliessend in den USA.

In den kommenden 20 Jahren werden von Springsteen viele Alben mit unterschiedlichen Musikern produziert und veröffentlicht.

The River 2016 Tour und Springsteen on Broadway 2017–2018
1980 erschien das Doppelalbum The River. Zum 35-jährigen Jubiläum des Albums wurde die The-River-Box The Ties That Bind: The River Collection veröffentlicht.

Aus diesem Anlass ging Bruce Springsteen mit seiner E-Street Band auf Welttournee und spielte rund 75 Konzerte.

2017 und 2018 gibt Springsteen unter dem Titel Springsteen on Broadway im Walter Kerr Theatre in New York 236 ausverkaufte Solo-Konzerte.

Bei den U.S. Wahlen im Jahre 2020 positioniert sich Springsteen als Supporter der Demokraten und distanziert sich deutlich von Trump, dem er ebenfalls die Nutzung seiner Songs auf Wahlkampagnen Touren verbietet.
Am 22. Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass auf Spotify ein Podcast mit dem Titel Renegades: Born in the USA veröffentlicht wird, der aus Gesprächen zwischen Springsteen und Barack Obama besteht. Am 26. Oktober 2021 erschien das gleichnamige Buch.

Im Dezember 2021 verkaufte Springsteen die Rechte an seiner Musik an Sony. Der Verkaufspreis liegt ca. bei 500 Millionen US-Dollar.

Kellogg’s

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Kellogg World Headquarters, Battle Creek, Michigan, USA. Designed by Hellmuth, Obata and Kassabaum. [Battle Creek CVB, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons]
Kellogg World Headquarters, Battle Creek, Michigan, USA. Designed by Hellmuth, Obata and Kassabaum. [Battle Creek CVB, CC BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0, via Wikimedia Commons]

Der Name Kellogg steht heute als Synonym für ‚Cornflakes‘ — auch Tony Tiger ist jedem Kind geläufig.

Es war eine Zeit der großen technischen Errungenschaften und Erfindungen: Das 19. Jahrhundert brachte einiges an Fortschritten: Autos, Telegraphen, Maschinen und … ‚dieses neue und gesunde Getreideprodukt‘.


Die zwei Brüder, Willie Keith Kellogg und Dr. John Harvey Kellog, betrieben Ende des Jahrhunderts eine Art Gesundheitsfarm in Battle Creek, Michigan. Die Einrichtung nannte sich Battle Creek Sanatorium und hatte sich schon einen weltweiten Ruf erarbeitet: die Menschen kamen, um die neuartigen Übungsprogramme und vegetarischen Diäten mitzumachen. Diese Diäten beruhten auf Getreideprodukten und W.K. Kellogg spürte, dass weitaus mehr Verkaufspotential darin lag. Er dachte darüber nach dieses Produkt weltweit zu verbreiten…


W.K. Kellogg wurde 1860 in Battle Creek geboren und war vor seiner Arbeit mit seinem Bruder ein Vertriebsmann – genauer gesagt einer für ‚Besen‘. Die ersten Getreideprodukte wurden aus Weizen hergestellt und hatten schon die ‚flakes‘ Konsistenz.


Bis 1905 waren die beiden dann soweit, ein Frühstücksprodukt ähnlicher Art aus ‚Corn‘ hergestellt zu haben – die ersten Cornflakes. Es wurde von beiden Brüdern die ‚Sanitas Food Company‘ bzw. die ‚Battle Creek Toasted Corn Flake Company‘ gegründet. Mit zunehmendem Erfolg entstand jedoch Uneinigkeit unter den Brüdern. Im Rechtsstreit mit seinem Bruder John Harvey, der nicht erlauben wollte, dass der Familienname für das Produkt stand, sicherte sich Willie K. dann schließlich im Jahre 1906 die Exklusivrechte, um die Produkte unter seinem Namen vertreiben zu dürfen. John Harvey entwickelte unter dem Firmennamen ‚Battle Creek Food Company‘ andere Gesundheitsprodukte, u.a. Kaffee-Ersatz.


Willie K. Kellogg sah die Zeit gekommen, seine eigene Firma und Produktionsstätte aufzumachen und so geschah es auch. Die ‚Battle Creek Toasted Corn Flake Company‘ wurde zur ‚W. K. Kellogg Company‘. Der Vertrieb florierte – es war ein vollkommen neues Frühstücksgefühl in der ganzen Nation und später der ganzen Welt entstanden. Jeder wusste, wer oder was Kellogg’s sind.


W.K. initiierte für damalige Zeiten einmalige Anzeigen- und Werbekampagnen für sein erfolgreiches Produkt, dem auch die Konkurrenz in all den Jahren nicht den ‚Original‘ Rang abringen konnte. Konkurrenz bedeutet, dass sich bereits zur Zeit, als W.K. seine Firma gründete, bereits ein Mitbewerber auf dem Wettbewerbsfeld, noch dazu auch in Battle Creek, befand: es war ein ehemaliger Sanatoriums Besucher, C.W. Post, der ebenfalls seine Chance seinerzeit sah. Viele andere Firmen siedelten sich in Battle Creek an, um Imitate herzustellen.


Bis 1929 leitete W.K. Kellogg als Präsident seine Firma, bis 1946 blieb er noch Chairman. 1930 gründete W.K., selbst Philantroph, die ‚W. K. Kellogg Foundation‘, einer der reichsten amerikanischen Philantrophie-Stiftungen. 1951 verstarb W.K. Kellog, sein Name wird unsterblich mit seinem Produkt verbunden bleiben und mit der ‚Cereal-Industrie‘.

Battle Creek (162 Meilen von Chicago und 112 Meilen von Detroit entfernt) erhielt einen passenden Beinamen ‚Cereal City‘.


„Kellogg’s Cereal City USA“, ein Themenpark, wurde geschaffen und man hoffte auf 400.ooo Besucher im Jahr — diese Zahlen erwiesen sich als nicht erreichbar und 2007 wurde der Themenpark geschlossen.

Kellogg’s kauft in den kommenden Jahren etliche andere Produkt-nahe Firmen auf, aber es gibt nichts wirklich geschichtsträchtiges mehr bis heute zu berichten.

 

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Cowboys – woher stammt der Begriff

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Cowboy und Wild West Flair in den Pionierzeiten Amerika's
Cowboy und Wild West Flair in den Pionierzeiten Amerika’s (hier nachgestellt in Tombstone, Arizona)
Union Pacific Railway
Union Pacific Railway
Frei grasende Rinder
Frei grasende Rinder

Cowboys

Woher stammt eigentlich der Begriff ‚Cowboy‘? Es hat seinen Ursprung im spanischen. Vaca heißt dort: Kuh.

Und ein Mann, der Kühe hütet war ein vaquero – ein Cowman, wie ihn die Engländer nannten. Ein Vaquero trieb die Herde mit Hilfe von Pferden zusammen.

Auch kannten die Europäer nicht das Hüten von Viehherden vom Pferderücken aus. Die Kolonisten, die in Neuengland an Land gingen, trieben ihre Herden zu Fuß und mit Hilfe von Hunden in ein Gehege. Wenn die Weide dort abgegrast war, trieben sie ihr Vieh auf eine andere Weide.

Lange Zeit war das Wort Cowboy auch negativ besetzt. In Texas war ein Cowboy ein Viehdieb, der den Mexikanern ihr Longhorn stahl. Aber im Laufe der Geschichte entwickelte sich aus dem Viehdieb ein Mann, der mit dem Vieh arbeitete. Auch wurde das Einzäunen des Viehs, angesichts der enormen Weiten des Landes, bald aufgegeben.

Die amerikanischen Prärien dehnten sich von Texas bis zur kanadischen Grenze hin aus und in Ost-West Richtung von Kansas bis zu den Rocky Mountains. Ein riesiges Gebiet und ein idealer Platz, um das Vieh zu weiden. Das Vieh, das waren Texas-Longhorn Rinder. Vor dem amerikanischen Sezessionskrieg war es mehr oder weniger ein regionales Geschäft, bei dem die Margen ziemlich niedrig waren. Als der Bürgerkrieg ausbrach, stieg die Nachfrage nach Rindfleisch an. Die Armeen beider Seiten waren die größten Kunden. Nachdem der Krieg beendet war, standen – so schätzt man – ca. 5 Millionen Longhorn Rinder auf den Prärien des Südens.

Die entlassenen Soldaten der Konföderierten Armeen waren in einem jämmerlichen Zustand; das ihr Geld auch nichts mehr wert war, machte die Sache für sie nicht unbedingt leichter. Aber etwas hatte Wert, nämlich das unbeaufsichtigte Vieh auf den endlosen Weiden. Hier im Süden war das Vieh pro Stück nur einige Dollar wert, aber im Norden konnte man pro S tück Vieh einen Preis von mehr als 50 Dollar erzielen. Das Problem war nur: wie schafft man die Rinder nach Norden?

Die Lösung waren die Cowboys. Also tauschten sie die Uniform in eine für den Job geeignetere Kleidung um.

So trugen sie Hüte mit breiten Krempen, um sich so besser vor der sengenden Sonne zu schützen; sie trugen Überhosen, um sich so besser vor Kakteen und dornigen Büschen zu schützen und ihre Stiefelabsätze waren höher, dies verhinderte, dass ihre Füße nicht so leicht aus den Steigbügeln herausrutschen konnten. Auch gehörte ein spezieller Sattel, der Westernsattel zur Arbeitsausrüstung. Der Sattel war so konstruiert, dass er das Festbinden der Rinder am Sattel ermöglichte.

Lesen Sie mehr zum Thema: Die Erfindung des Stetson Hut …, Die Erfindung der Cowboy Stiefel — heute sind sie Kult

Ein Zuckerschlecken waren diese Viehtriebe jedoch nicht. Im Gegenteil: die ersten Viehtriebe waren mühsame und beschwerliche und durchaus auch gefährliche Unternehmungen. Härtestes körperliches Arbeiten wurde den Cowboys abverlangt. So mußten sie die Tiere zusammenhalten, entlaufene Tiere wieder einfangen und zur Herde zurücktreiben, sie mußten die Tiere mit einem Brandzeichen markieren, bei Verletzungen und Tiergeburten den Tierarzt ersetzen, Tag und Nacht die Herde vor Viehdieben , Indianern und Kojoten beschützen, die Herden bei einer ‚Stampede‘ – einer wilden panischen Flucht – wieder einfangen und beruhigen. Kein ganz ungefährlicher Job. Nicht wenige kamen bei der Ausübung ihrer Arbeit ums Leben.

Da kam eines Tages Joseph ‚Cowboy‘ McLoy aus Illinois auf die Idee, dass sich Verkäufer und Käufer doch auf halben Wege treffen könnten. So gründete er die Stadt Abilene, Kansas. McCoy startete Abilene, bis dato nur ein Dorf, welches an der Kansas Pacific Railway (heute Union Pacific) Strecke lag, mit einem Hotel, einem Lagerplatz, einem Büro und einer Bank. McCoys Plan war, dass Rinder von Texas nach Abilene getrieben und von dort mit der Bahn in größere Städte im Mittleren Westen und Osten gebracht werden sollten. Es war die erste ‚Cowtown‘, eine Stadt der Viehzüchter, Cowboys und Viehaufkäufer, und weitere sollten später noch folgen.

In den späteren Jahren verloren Cowboys an Bedeutung, weil man sie nicht mehr in der Menge brauchte: Die Eisenbahnen, die immer weiter nach Westen vordrangen und damit die Wege der Viehtrecks zum nächsten Schlachthaus erheblich verkürzten waren ein maßgeblicher Grund, aber auch moderne Errungenschaften wie Kühlhäuser und Lastwägen sowie eine Überproduktion an Rindfleisch, in deren Folge die Preise für Rindfleisch in den Keller rutschten, beendeten die Ära der Cowboys. Sie wurden nicht mehr gebraucht.

Eine Ära, die von 1866 bis 1890 dauerte, sie war kurz aber intensiv und sie hat sich für immer einen Platz in der amerikanischen Geschichte gesichert.

Das Wort Cowboy war ein Synonym für Härte, Entschlossenheit, Mut, Ausdauer, eiserner Wille, Kraft, Zähigkeit und Durchhaltevermögen – alles Eigenschaften, mit denen sich Amerikaner noch heute gerne identifizieren.

Karte Abilene, Kansas