Scottsdale, Arizona — Sonnenschein, Luxus Urlaubsort

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Scottsdale ist ein Golfer Paradies
Scottsdale ist ein Golfer Paradies
Old Adobe Mission, Scottsdale
Old Adobe Mission, Scottsdale
Scottsdale Civic Center, Downtown
Scottsdale Civic Center, Downtown
Scottsdale
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Scottsdale

Gesegnet mit Sonnenschein, westlich-gewürzter Kultur und Geschichte, ist Scottsdale, Arizona, ein besonderes Reiseziel. Wer nach Phoenix kommt sollte überlegen, ob man nicht in Scottsdale wohnt, weil es schöner ist als Phoenix.

Scottsdale ist ein gehobener (Luxus) ‚Vorort‘ von Phoenix, aber eben kein Vorort sondern unabhängige Stadt. Top Golf Resorts, Spas und Hotels nebst gehobenen Restaurants findet man in Scottsdale. Die kleine Innenstadt Oldtown hat immer noch den Flair des alten Westens, aber die Bar und Restaurantszene ist definitiv 21. Jahrhundert. In Sachen Shopping kann man alle Luxusmarken und Geschäfte dieser Welt finden und daneben natürlich Souvenirläden.

Folgendes ist nur eine Auswahl der vielen Aktivitäten, die Scottsdale zu einem attraktiven Reiseziel machen. Besucher können neue Höhen bei einer Ballon Fahrt im Heißluftballon erreichen und dabei die Schönheit der Sonora Wüste erleben. Die kühlen Wasser des Salt River auf einem Floss runter fahren, anschließend eintauchen ins kristallblaue Wasser oder über den Saguaro Lake in einem Kayak gleiten. Der Apache Trail, südlich von Scottsdale und westlich von Phoenix, ist eine sehenswerte Fahrstrecke durch die Wüste inklusive alter Minenstadt.

Scottsdale befindet sich in der Mitte des Bundesstaates Arizona, genau im Herzen der üppigen Sonora Wüste. Das Sonoran Desert ist das reichste und biologisch mannigfaltigste Wüstenökosystem in Amerika und ist die Heimat von Tausender Spezies – Pflanzen und Tiere. Diese einmalige Szenerie mit mehr als 330 Sonnentagen macht die Stadt zu einem Gastgeber der Superlative, atemberaubenden Vistas und einer Fülle von Freizeitaktivitäten.

Reiseinformation zu ARIZONA

Finden Sie dazu mehr unter ARIZONA – Reisetipps und Informationen
oder unter dem Such-Stichwort: Arizona

Scottsdale
Scottsdale

Old Town Scottsdale

Scottsdale
Scottsdale
Scottsdale Biltmore Fashion Mall
Scottsdale Biltmore Fashion Mall
Scottsdale El Pedegral
Scottsdale El Pedegral

Schlendern durch Old Town bringt Sie zurück in das ursprünglichen Scottsdale. Wie gesagt, Shopping in Scottsdale ist nichs für Schwächlinge. Und Scottsdales Shops in Old Town sind mindestens so mannigfaltig und aufregend wie die Schätze, die Sie dort finden. Besucher in Old Town Scottsdale treffen hier auf mehr als 500 Shops und Boutiquen, außerordentliche Kunstgalerien, ausgezeichnete Restaurants, Nightclubs, Bars, Saloons und Museen. Die Innenstadt besteht aus vier Bezirken.
Die historische Altstadt hat zahlreiche historische Einrichtungen wie z. B. den Rusty Spur Saloon und den Cavalliere’s Blacksmith Shop, während die 5th Avenue mehr einheimische amerikanische Kunst anbietet.
Der Marshall Way Arts District ist mehr bekannt für seine Verschiedenartigkeit an handgemachter, tragbarer Kunst bis zu Gemälden. Im Main Street Arts & Antiques District finden Besucher neben feinen Restaurants auch Antiquitäten.

Fifth Avenue Shopping District
Der Fifth Avenue Arts District von der Scottsdale Road bis zum Goldwater Boulevard kombiniert das Ambiente des alten Scottsdale mit einigen der besten Restaurants in Arizonas, einzigartigen Shops, Saloons, zeitgenössischer Kunst und einheimischen Galerien, sowie Juwelieren und viel Nightlife.
Über 35 Restaurants und um die 80 Shops befinden sich innerhalb dieses kurzen Stücks von 5 Minuten Wegstrecke. Bob Parks’ Horse Fountain ist übrigens eines der beliebtesten Fotomotive in dieser Ecke.

Main Street Arts &Antiques District
Hier findet sich eine der größten Konzentrationen an Galerien im Land.
Speisemöglichkeiten reichen hier von exotisch bis traditionell.
Main Streets eklektische Ansammlung von Geschäften erstreckt sich von Kunst, Schmuck und Bücher bis hin zu zu historischen Artikeln aus dem Westen und der ganzen Welt.

Marshall Way Contemporary Arts District
Die pulsierende Kunstszene der zeitgenössischen Kunst befindet sich zwischen der Indian School Road und der 5th Avenue.

Scottsdale Fashion Square
Für alle die, die shoppen ernsthaft betrieben ist Scottsdale Fashion Square das Shopping auf olympischem Niveau. Als grösste Mall des Südwestens, umfaßt der Fashion Square 167.225m² und bietet High-end Shopping, Restaurants und Entertainment mit überals 225 Shops und Gaststätten.
Einige der hier befindlichen shops, die Sie hier antreffen werden Bang u. Olufsen, Tiffany und Co., Boss Hugo, Sephora, Adrienne Vittadini, Dana Buchman und Louis Vuitton.

The Borgata & Kierland Commons

The Borgata of Scottsdale
Ihr nächster Haltepunkt ist ‚The Borgata of Scottsdale‘, wo Sie mehr als 40 elegante Boutiquen, Gallerien und Restaurants in einer Atmosphäre direkt aus dem toskanischen Dorf Gimignano abgenommen, antreffen. Die gepflasterten Gewege, Brunnen und der Open-Air Rahmen dieses einzigartigen Centers liefern Ihnen das Italien der Renaissancezeit im sonnigen, amerikanischen Südwesten.

Kierland Commons
Hier in diesem Einkaufszentrum, das von Süden auf der Scottsdale Road fahrend auf der linken Seite kurz vor der Bell Rd. liegt, finden Sie erstklassige, gehobene Boutiquen, Design Shops für Wohn-Zubehör, Restaurants. Die Atmosphäre ist ruhig und gehoben.

The Shops at Gainey Village
Nur ein paar Minuten weiter nördlich liegen The Shops at Gainey Village, eine unverwechselbare Mischung aus vornehmen Geschäften, Boutiquen, modischen Restaurants und erstklassige Speiselokalen in einer rustikalen „Dorfatmosphäre“.

Rusty Spur Saloon

Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown
Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown
Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown
Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown

Der älteste Saloon in Scottsdale und eine Besucher Attraktion direkt in Oldtown Scottsdale.

Old Adobe Mission

Old Adobe Mission, Scottsdale
Old Adobe Mission, Scottsdale

Zwei Jahre lang, von 1931 bis 1933, arbeiteten die mexikanischen Familien der Gegend um die Main Ave und Brown Ave, um die Kirche ihrer Träume zu errichten.
Im Jahr 1933 wurde die erste Messe in der Old Adobe Mission gefeiert. 1949 schließlich wurde es eine eigene kleine Gemeinde mit einem Pastor. Besucher erhielten hier ihr das Sakrament und feierten Fiestas.

Wegen der sich explosionsartig vermehrenden katholischen Bevölkerung im Jahr 1956 wurde die kleine Mission schließlich verlassen und die Gläubigen zog es in die größeren Kirchen. Seit dieser Zeit wird die Old Adobe Mission als Zentrum für religiöse Erziehung für Kinder aber oder auch für die Proben der Scottsdale Symphonie benutzt.
2000 bildete sich ein Ausschuss, der sich für der Wiederherstellung der ursprünglichen, historischen Mission einsetzte. Ziel ist es, die Mission zu einem Zentrum der Ruhe und der Reflexion für Einheimische und Touristen zu machen. (Web: https://www.oldadobemission.org/)

Native Trails präsentiert von der the Fort McDowell Yavapai Nation

Live Events in Oldtown / Downtown Scottsdale
Live Events in Oldtown / Downtown Scottsdale
Scottsdale Civic Center, Downtown
Scottsdale Civic Center, Downtown

Jedes Jahr von Januar bis März wird die Scottsdale Civic Center Mall (Downtown Park) lebendig mit traditioneller, amerikanischer Musik, Tanz, Kunst und mehr.

‚Native Trails‘ wird seit 2003 von der Fort McDowell Yavapai Nation und produziert vom the Scottsdale Center for the Performing Arts präsentiert. Die künstlerisch aufbereitete Reise zu den ersten Nationen von Arizona und Nordamerika sollen Sie nicht verpassen, wenn sie in der Nähe sind.
Neu hinzugekommen sind die kulinarischen feinen Sachen, immer nur Samstags. Lokale Köche und Händler zeigen den Umgang mit den Ingredienzien, die in Arizona und den traditionellen, sowie der in zeitgenössischem Küche verwendet werden.

Musikalische Darbietungen mit traditionellen Instrumenten wie Flöten, Kürbissen und Trommeln erfreuen Ihre Ohren.

Eine Vielzahl der Stammes-Tänze, vom ‚pow wow‘ und ‚energy dance‘ bis zum den traditionellen ‚hoop dance‘ wird Sie beeindrucken.

Adresse: Scottsdale Civic Center Mall

Klima und Temperaturen

Saison / Beste Reisezeit
Oktober bis März ist Hauptsaison, weil die Temperaturen nicht mehr zu heiß sind.
Im Januar/Februar findet das wichtigste Golfturnier statt und man kann mit deutlich höheren Hotelpreisen rechnen. Ebenfalls findet Mitte Januar die Barrett-Jackson Autoshow und Auktion in Scottsdale statt, die eine der Haupt Auktionen für Auto Klassiker in der Welt ist. Diese Show zieht Interessenten und Zuschauer zu Tausenden nach Scottsdale und lässt ebenfalls die Hotelpreise steigen.

April bis Ende September lassen Temperaturen oberhalb 40 Grad C erwarten, was für Besucher anstrengend sein kann, wenn man sich im Freien aufhält – denken Sie daran, immer genug Trinkwasser mit sich zu führen. Die niedrige Luftfeuchtigkeit um die 20 Prozent oder niedriger verhindert, dass man das Schwitzen und den Wasserverlust des Körpers spürt und führt schnell zu De-Hydrierung des Körpers, was mit Kopfschmerz, Schwindel, Wadenkrämpfen und Übelkeit einhergeht. Gerade beim Golfspielen wird leicht vergessen, den Wasserverlust regelmäßig aufzufüllen.

Klima und Temperaturen
Ganzjähriger Sonnenschein und milde Temperaturen machen Scottsdale / Phoenix zu einem von Amerika’s Top Zielen. Scottsdale / Phoenix Wetter ist warm, sunny und trocken Die jährliche Durchschnittstemperatur sind angenehme 72 Grad (Fahrenheit) und die niedrige Luftfeuchtigkeit macht die Sommerhitze leicht erträglich.
Scottsdale/Phoenix hat durchschnittlich ca. 325 Sonnentage im Jahr.

Daten und Fakten

Fläche
184 square miles

Verkehrsmittel
Kostenloser Trolley in Old Town Scottsdale

Bevölkerung
250 ooo
(geschätzt 2019)

Flughafen
Phoenix Sky Harbor International Airport (Phoenix International Airport)
Scottsdale Airport (regionaler Flughafen)

Höhe
1250 ft (380 m) über dem Meeresspiegel

Arizona: Glen Canyon Damm Lake Powell, die Stadt Page, Horseshoe Bend und Antelope Canyon

3 Top Sehenswürdigkeiten nahe der Stadt Page in Arizona: das Glen Canyon Erholungsgebiet mit dem Staudamm am Lake Powell, der Horseshoe Bend wo sich der Colorado River wie ein Hufeisen um die Felsen schmiegt sowie der Antelope Canyon, der ein einzigartiges Lichtspiel bietet.

Lake Powell bei Page, Arizona
Lake Powell bei Page, Arizona

Der Glen Canyon Staudamm, der den Lake Powell staut, liegt am Rande der Stadt Page, Arizona. Page wiederum liegt ca. 135 mi nördlich von Flagstaff an der US 89 (oberhalb der Kreuzung zur SR 98) ungefähr 9 mi südlich der Grenze zu Utah. Sie befinden sich also fast in Utah unweit des Monument Valley.

Lake Powell Staudamm, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm, Page, Arizona

Der Glen Canyon Damm ist der erste Staudamm in einer Reihe von ca. 8 weiteren, die den Colorado River stauen. Ihm folgend ist der Hoover Dam weiter südlich an der Grenze Arizona-Nevada.
Der Glen Canyon Staudamm liegt in einem Naherholungsgebiet rund um den Lake Powell, der einer der grössten von Menschenhand erschaffenen künstlichen Seen in den USA ist (Platz 2 nach Lake Mead).
Die Uferlinie ist länger als die Küstenlinie der US Westküste und bietet beige-weiss-sandige Strände, herrlich warmes Wasser im Sommer (ca. 22-24 Grad C) und ungezählte Wassersport Möglichkeiten.
Der Damm wurde 1956 vom Kongress genehmigt und dient drei Zwecken: Stromgewinnung, Wasser-Reservoir und Naherholungsgebiet.
Es dauerte 17 Jahre bis der See seine volle Kapazität gestaut hatte. Die letzten Jahre waren sehr trockene mit wenig Schmelzwasser von den Rockies und der Wasserspiegel sank um Dutzende Meter.

Lake Powell Staudamm Elektrizitätserzeugung, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm Elektrizitätserzeugung, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm Besucherzentrum, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm Besucherzentrum, Page, Arizona
Lake Powell mit Staudamm am rechten Bildrand in der Ferne, Page, Arizona
Lake Powell mit Staudamm am rechten Bildrand in der Ferne, Page, Arizona

Seinen jährliche Höchststand erreicht er ca. im Juli, wenn die Schneeschmelze zu Ende geht. Diese kann ca. 6-15 Meter mehr Wasserstand bringen, je nachdem, wie schneereich die Winter in den Bergen waren.
Der gewonnene Strom kann täglich 1.4 Mio Haushalte in Utah, Arizona, Colorado und Kalifornien bedienen.
Eine geführte Tour (kostenlos) wir angeboten im Visitor Center.

Rainbow Bridge National Monument, Utah

Die steinerne Brücke ist mit 88 m Spannweite einer der größten der Welt. Vom Lake Powell aus ist sie per Boot zu erreichen. Mehr dazu in unserem Artikel Rainbow Bridge National Monument, Utah.

Horseshoe Bend am Colorado River

Horseshoe Bend bei Page, Arizona
Horseshoe Bend bei Page, Arizona

Wie man den Horseshoe Bend findet: Lokalisieren Sie einmal auf einer Karte die Kreuzung der US 89 mit der Staatsstraße 98 gleich südlich von Page, Arizona. Von dieser Kreuzung sind es ca. 1.4 mi weiter in südlicher Fahrrichtung auf der US 89.

Auf der nach westen gewandten Seite der Strasse kommt dann ein braunes Schild, welches die unbesfestigte Strasse hinter zum Parkplatz ankündigt. man geht dann ca. 1.2 km zu Fuss bis zum Canyon. Page liegt ca. 135 mi nördlich von Flagstaff an der US 89 (oberhalb der Kreuzung zur SR 98) ungefähr 9 mi südlich der Grenze zu Utah.

Das Bild spricht für sich selbst, lassen Sie sich beeindrucken von der Stille und dem Blick, den Sie dort haben werden.
Einen ähnlichen Anblick, wenngleich aus grösserer Entfernung, hat man am Dead Horse Point State Park bei Moab in Utah.

Antelope Canyon

Antelope Canyon unweit von Page, Arizona
Antelope Canyon unweit von Page, Arizona

Der Canyon liegt ca. 5 mi östlich der Stadt Page, Arizona, entlang der US 98 im Gebiet der Navajo Nation. Page liegt ca. 135 mi nördlich von Flagstaff an der US 89 (oberhalb der Kreuzung zur SR 98) ungefähr 9 mi südlich der Grenze zu Utah.

Es gibt einen Upper und Lower Canyon und beide sind kostenpflichtig.

Die Kosten sind in den letzten Jahren richtig hoch gegangen und aus dem einstigen Geheimtipp des Südwestens ist ein Touristenmagnet geworden. Lange Wartezeiten, und dann schiebt man sich durch den Canyon. Fotografieren ist nicht immer erlaubt oder möglich, weil es einfach zu voll ist. Man kommt sich schnell wie bei einem Viehtrieb vor, ohne Rechte. Die teurere ‚Tour for Photographers‘ erlaubt zusätzlich, dass man den Lichteinfall durch die schmale Öffnung des Canyon miterleben kann, was wie ein Licht-Stab im Canyon aussieht. Aber keine Illusionen, es wird nur wenig Zeit erlaubt, das Photo zu schießen, es ist alles hier auf schnellen Durchsatz der Besucher ausgelegt.

Wir haben den Canyon vor 20 Jahren, vor 10 Jahren und vor kurzer Zeit gesehen und heutzutage ist es fast nicht mehr wert die Tour zu machen. Früher war es fantastisch. Aber wer es nie gesehen hat, sollte sich sein eigenes Bild machen, keine Frage.

Auf Tripadvisor.de findet man aktuelle Bewertungen und man kann evtl. sogar die Tour dort buchen )genauso wie auf Expedia und anderen Plattformen).

Website Tripadvisor.de: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g60834-d103191-Reviews-Antelope_Canyon-Page_Arizona.html

Man kann ebenfalls vor Ort buchen, entweder man geht ins Visitor Center in Page oder man informiert sich bei den Anbietern dort.

Der Upper Canyon gilt als der für Fotografen noch interessantere, vor allem wenn man den Lichtstrahl der Sonne zur Mittagszeit, der wie ein Laserstrahl in den bis zu 30 m tiefen Canyon einschneidet, sehen will.
Der Tourführer erzählt, dass der Canyon erst ca. 1931 von einem 12-jährigen Navajo Mädchen entdeckt wurde.

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Rainbow Bridge National Monument, Utah

Rainbow Bridge

Rainbow Bridge und Navajo Mountain, Utah
Rainbow Bridge und Navajo Mountain, Utah
Rainbow Bridge, Utah
Rainbow Bridge, Utah
Floating Dock / Fußweg zur Rainbow Bridge
Floating Dock / Fußweg zur Rainbow Bridge

Dank ihrer Größe und majestätischen Gestalt, nicht zu sprechen von den vielen Geheimnissen, die um sie existieren, hat sie die Menschheit von je her fasziniert.

Im frühen 20. Jh. wurde die Brücke auch über die Staatsgrenzen hinweg bekannt. Ca. 300.000 Besucher kommen nun jedes Jahr hier her.

Von ihrer Unterseite zur Oberseite des Bogens, sind es 88m – beinahe die Höhe der Freiheitsstatue.

Unterhalb der zerklüfteten, isolierten Canyons am Fuße des Navajo-Berges ist die „Regenbogenbrücke“ den Einheimischen bereits seit Jahrhunderten bekannt – und sie ist ihnen heilig. Zahlreiche Navajo und Paiute Familien wohnen noch heute in der Nähe.

Besucher werden gebeten die religiöse Bedeutung der Brücke für die Indianer zu respektieren und nicht zu klettern oder unter der Brücke zu gehen.
Obwohl die Rainbow Bridge unmittelbar an das Glen Canyon Erholungsgebiet / Lake Powell anschließt, ist es eine separate Einheit.

Rainbow Bridge wurde 1910 zum National Monument erklärt, der Spielraum für Aktivitäten ist sehr viel kleiner als in den Erholungsgebieten wie dem nahegelegenen Glen Canyon.

Zeit
Ein Minimum von einem halben Tag aber realistisch sollte man einen ganzen Tag einplanen. Bootsfahrt zur Rainbow Bridge, wandern zur Aussichtsfläche und zurück. Halbtagestouren nur in Wahweap!

Wie kommt man hin?
Auf dem Wasserweg ist die Rainbow Bridge über den Lake Powell zu erreichen. Tour Boote fahren ab Wahweap, Bullfrog, oder Halls von May bis September – es werden Halb- oder Ganztagestouren angeboten.
Siehe die Anbieter: www.antelopepointlakepowell.com sowie www.lakepowell.com

Man kann ebenfalls zur Bridge wandern, braucht dann aber einne Genehmigung der Navajo Nation: https://navajonationparks.org/

Klima
Im Sommer ist es z.T. extrem heiß, mit so gut wie keinem Schatten. Die Winter sind mäßig kalt, nachts Abkühlung oft unter den Gefrierpunkt. Der Frühling ist sehr wechselhaft mit oftmals starkem Wind.

Offizielle Website: https://www.nps.gov/rabr/

Camping und Wohnmobil in den USA

Camping und Wohnmobil USA
Camping und Wohnmobil USA

Camping ist beliebt bei Amerikanern und internationalen Reisenden. Daher sind die Campingplätze in den Nationalparks oft ausgebucht. Wer mit kleinem Zelt kommt hat auch kurzfristig etwas bessere Chancen als ein Wohnmobil Camper, denn die Stellplätze sind weniger in der Anzahl und in beliebten Parks schon Monate vorher ausgebucht.

Informieren Sie sich auf der Reservierungsseite des NPS (National Park Service) nach Ihrem Wunsch-Campingplatz.

Reservierungen

Gerade in den Sommermonaten füllen sich beliebte Campgrounds sehr früh. In den Nationalparks werden viele Plätze vom National Park Service betrieben, also öffentlich, und sind oft reservierbar.

Der National Park Service bietet für viele Parks folgende Reservierungsmöglichkeit an: www.recreation.gov/

Außer den Nationalparks sollte man sich informieren welche Campingplätze von den State Parks (des jeweiligen Staates) sowie vom BLM (Bureau of Land Management) angeboten werden. Solche liegen oft in fantastischer Lage.

Wir haben noch mehr ausführliche Infos dazu in unserem Artikel ‚Mit dem Wohnmobil / Camper / Zelt durch die USA‚ zusammengetragen.

Genehmigung?
In vielen Nationalparks braucht man zum Campen im Hinterland (also abseits der Haupt- sowie WoMo Campingplätze) einen Erlaubnisschein. Der kostet oft nichts und dient dazu, einen Überblick zu haben, wer sich wann zum Wandern aufgemacht hat. Manchmal dient er auch dazu, Plätze, die beliebt sind aber sehr klein, vor Überfüllung zu schützen. Erkundigen kann man sich im jeweiligen Visitor Center des Parks.

Der richtige Platz im Backcountry:

  • Den Platz vor Einbruch der Dunkelheit aussuchen
  • Einen ebenen, trockenen Platz, am besten Stein, Schotter, Sand, Tannennadeln, Laub suchen
  • Nasse Wiesen, Moos, Blumen und Pflanzen im Wald als Untergrund meiden, auch der Schonung der Natur wegen
  • Das Zelt weit genug von Wasser aufstellen, 20-30 m mindestens. Ebenfalls nicht an Hängen oder in ausgetrockneten Flussbetten aufstellen. Plötzliche starke Regenfälle könnten zur Gefahr werden
  • Das Zelt abseits von offenen Schneehängen aufstellen, wegen der Lawinengefahr
  • Nicht unter Bäumen mit abgestorbenen Ästen zelten, die bei starken Windböen abbrechen
  • Den Platz ‚Gewitter-sicher‘ auswählen
  • Essen in Gegenden mit Bären am besten weit entfernt vom Zelt in einem Baum aufhängen (hoch genug an einem Ast, auf den der Bär aufgrund seines Gewichtes nicht klettern kann)
  • Die ‚Küche‘ so aufstellen, dass der ganze Rauch und Geruch nicht direkt ins Zelt weht

Milwaukee — Heimat von Harley-Davidson und Miller Brauerei

Historischer Distrikt: Historic Third Ward

Im historischen Distrikt von Milwaukee, dem Historic Third Ward, findet man die höchste Konzentration an Kunstgalerien der Stadt.
Daneben zahlreiche Antikläden, Restaurants sowie ausgewählte Fachgeschäfte, um das Shoppingherz zu besänftigen. In dieser exklusive Lage der Stadt haben sich ebenfalls etliche Werbeagenturen, Architekten, Designer, das Broadway Theatre Center, das Milwaukee Institute of Art & Design sowie zahlreiche andere Firmen niedergelassen.
Das Viertel liegt nur 2 Blöcke südlich von Downtown.

Public Market im Historical Third Ward District in Milwaukee
Public Market im Historical Third Ward District in Milwaukee
Historical Third Ward District in Milwaukee

Milwaukee Public Market (Historic Third Ward)

400 N Water St, Milwaukee

Milwaukee Ale House

233 N Water St, Milwaukee

Harley-Davidson Museum in Milwaukee
Harley-Davidson Museum in Milwaukee
Harley-Davidson Museum in Milwaukee
Harley-Davidson Museum in Milwaukee

Harley-Davidson Motor Company und Museum

Die Harley-Davidson Motor Company wurde 1904 in Milwaukee, Wisconsin, gegründet. Seit 2008 gibt es ein hochmodernes Museum in Milwaukee, was ein ‚Muss‘ für echte Harley Fans ist.

Museum
Öffnungzeiten
Jeden Tag 9:00 – 18:00 und bis 20:00 an Donnertagen.
Harley-Davidson Museum®
400 W Canal Street, Milwaukee, WI 53201
https://www.harley-davidson.com/us/en/museum.html
Lesen Sie die ganze Story der Harley-Davidson Brüder in unserem Artikel: Die Harley-Davidson Geschichte

Mehr Harley gefällig?
House of Harley-Davidson
Im House of Harley-Davidson finden Sie auf 4.645 qm den Biker Heaven!
Eröffnet 1972 ist das ‚House of Harley Davidson‘ Milwaukee’s ältester Harley-Händler und einer der größten der Welt. Jedes Jahr vergibt Harley Davidson den Bar & Shild Award an die Top 25 Dealer in der Welt. The House of Harley hat den Preis bereits 14! Mal entgegen genommen. Ein riesiges Inventar von Teilen, Zubehör und Motorrad Kleidung ist immer auf Vorrat und kann meistens sofort sofort verschickt bzw. mitgenommen werden.
Adresse: 6221 W. Layton Ave., Milwaukee, Web: https://houseofharley.com/

Museum of Modern Art in Milwaukee

Milwaukee Museum of Modern Art

Das Milwaukee Art Museum beinhaltet den Santiago Calatrava-designed Quadracci Pavilion, der 2001 erbaut wurde und vom Time Magazine mit dem Preis “Best Design of 2001” ausgezeichnet wurde.
Das Milwaukee Art Museum stellt mehr als 20.000 Arbeiten aus und das Spektrum reicht von 19. und 20. Jahrhundert, wo seine Stärken liegen, bis in die Neuzeit.

Das Museum findet sich in Downtown Milwaukee am Ufer des Lake Michigan.
7 Tage die Woche geöffnet.
Adresse: 700 N. Art Museum Drive
Web: https://mam.org/

MillerCoors, Milwaukee, Wisconsin
MillerCoors, Milwaukee, Wisconsin

MillerCoors Brewing Company

Frederick J. Miller begann das Brauen von Bier im Jahre 1855 und gründete die Miller Brewing Company.
Einst eine lokale Milwaukee Brauerei ist diese nun zur zweitgrößten des Landes geworden mit einer Vielzahl verschiedener Biersorten. Sieben Brauereien, verteilt über das Land, produzieren heute für Miller.
Brewery Tour
Mit der Miller Brewery Tour können Besucher aus erster Hand erfahren, wie hier gearbeitet wird. Die Tour dauert eine Stunde und man sieht die Braukessel, das Verpackungs-Center und alte, historische Höhlen. Wer älter als 21 Jahre ist, der kann dann auch in der Probierstube zugreifen.
4251 West State Street, Milwaukee
Web: https://www.millercoors.com/breweries/miller-brewing-company/tours

Milwaukee Übersicht

Die erste Erwähnung eines Wortes, das Milwaukee ähnelt, wurde 1761 registriert. Lt. James Gorrell, ein in Green Bay stationierter britischer Offizier gab dem Gebiet den Namen Milwacky. Ein Begleiter des französischen Forschers Sieur La Salle, Pater Zenobe, fügte den Namen des Flusses ‚Mellioke‘ dazu. Die ersten Einwanderer in Milwaukee waren französische Händler und Trapper. In den 1830ern ließen sich zahlreiche Siedler mit ihren Familien nieder und die Bevölkerung wuchs bis 1837 zu mehrerem hundert an. Während des 19. Jahrhunderts kamen Einwanderer aus über 30 europäischen Ländern, die neben sich selbst noch ihre Fähigkeiten, ihre Kunst und ihre Küche mitbrachten. Die Gruppe der deutschen Einwanderer war die größte und mit ihnen kam die ‚Gemütlichkeit‘.

Milwaukee, die ‚Genuine American City‘, die ‚echt amerikanische Stadt‘. In ihr können Besucher authentische, amerikanische Eindrücke gewinnen. Milwaukee ist ein wahres Sammelbecken von Menschen und Kulturen. Eine Ort, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenkommen. Trotz der modernen Glas- und Stahl-Gebäude, die in Downtown hoch in den Himmel wachsen, bleibt das europäische Erbe Milwaukee’s an vielen bemerkenswerten Gebäuden und Wohnhäusern sichtbar. Die City Hall und das Pabst Theater, beide um 1890 im flämischen Renaissance Stil errichtet, werden mit großem Einsatz geschützt. Die Einheimischen begrüßen die Rückkehr der deutschen Cafe’s und Biergärten, in denen Zithermusik gespielt und Sauerbraten serviert wird.

Milwaukee ist die größte City des Staates (knapp 600.000 Einwohner und tendenziell stagnierend oder sogar fallend) und sowohl kommerzielles als auch produktiver Mittelpunkt mit einem der betriebsamsten Häfen. Ein weiterer Bonus für Milwaukee ist das Headquarter von Harley Davidson. Gewiss ist ihr auch ihre Bekanntheit für Bier. Die Brauerei-Industrie ist sozusagen das Synonym für die City. Ein der größten Brauereien des Landes hat ihr Headquarter in Milwaukee: Miller.

New York City Marathon Teilnahme

NYC Marathon
NYC Marathon

Der New York Marathon zählt bei Läufern zu den beliebtesten Marathons der Welt und er ist der größte der Welt.
2019 waren es 53.627 Läufer von 54.205 Teilnehmern, die ihn bis zur Ziellinie liefen: 22.741 waren Frauen und 30.886 Männer. Insgesamt sind ca. 141 Länder vertreten.

Der Marathon im Jahr 2020 markiert das 50-jährige Juniläum des NYC Marathon.

Aufgrund des hohen Andrangs wurden seit dem Lauf im Jahr 2000 die Teilnahmeregeln geändert. Erstmalig wurden die Startplätze verlost und es wurde nicht mehr nach der Regel gehandelt: wer zuerst kommt, hat Glück.
Nicht-US-Bürger können entweder an der Lotterie teilnehmen oder über einen Tourveranstalter ein ‚Paket‘ kaufen, d.h. Reise, Hotel und Startnummer.

Für den 2020 Lauf gab es in den ersten 50 Stunden der Sonderlotterie für 50 garantierte Startplätze 79.617 Bewerbungen!
Die offizielle Lotterie läuft von 30. Januar bis 13. Februar 2020 und die Ziehung ist am 26. Februar.
Teilnahme:
Auf der offiziellen Website des NYC Road Runner Clubs, dem Veranstalter des NYC-Marathons kann man die Details der Teilnahme erfahren oder sich online ab Ende hJanuar registrieren. Website: https://www.nyrr.org/tcsnycmarathon

Qualifikationen
Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, der bekommt einen garantierten Startplatz, muss allerdings die Nachweise erbringen, also z.B. eine ausreichende Zahl Qualifizierungsläufe oder die der Altersgruppe entsprechende Marathonzeit. Alles dazu findet man auf der Website des Road Runner Clubs New York City.

NYC Reiseinfos, Tipps, Sehenswürdigkeiten

New York City Reisetipps und Sehenswürdigkeiten

Mardi Gras in Mobile, Alabama

Die Hafenstadt Mobile in Alabama liebt den Sinnesrausch

Der älteste Mardi Gras der USA in Mobile

Mehr als 40 Parade-Umzüge in der Stadt mit zigtausenden ins Publikum geworfenen bunten Halsketten, über 60 Festbälle und jede Menge farbenfrohes Karnevalsgebäck sind in Alabamas Hafenstadt am Golf von Mexiko ganz klar eine Sache der gut 400.000 Einheimischen – und damit absolut authentisch. Die „Mobilians“ heißen aber ebenso Touristen beim Feiern auf den Straßen und in den Bars der Dauphin Street willkommen, manchmal auch auf ihren Bällen.

Mardi Gras Parade in Mobile, Alabama (Foto: Alabama Tourism, Berlin, alabama-usa.de)
Mardi Gras Parade in Mobile, Alabama (Foto: Alabama Tourism, Berlin, alabama-usa.de)
Mardi Gras Parade in Mobile, Alabama (Foto: Alabama Tourism, Berlin, alabama-usa.de)
Mardi Gras Parade in Mobile, Alabama (Foto: Alabama Tourism, Berlin, alabama-usa.de)

Alabama Reiseportal (deutsch)

Dass beim Karneval – und auch in der Architektur der Altstadt – einiges an die größere Schwester New Orleans zwei Autostunden weiter westlich erinnert, hat einen guten Grund: Wurde Mobile doch 1702 als erste Hauptstadt der damaligen französischen Kolonie Louisiana gegründet, schon 16 Jahre vor New Orleans und lange vor der Gründung des Staates Alabama 1819. Seinen ersten Mardi Gras feierte Mobile anno 1703. Mitte des 19. Jahrhunderts waren die Karnevalisten etwas müde geworden, aber gleich nach dem Elend des Bürgerkriegs gab es einen Neustart des Originals mit einem spontanen Umzug, um wieder Freude ins Leben zu bringen.

Rund ums Jahr zeigt das Mobile Carnival Museum die bunte Welt des Mardi Gras in der Stadt und ihrem Umland. Zu sehen sind auch Masken und die langen Schleppen der Karnevalskönige und ihrer Gemahlinnen. Die werden kunstvoll handgenäht und kosten die Gekrönten oftmals so viel wie ein ganzes Haus. Die Karnevalsgesellschaften in und um Mobile, von denen die meisten eigene Umzüge und Bälle bestreiten, tragen Namen wie „Mystics of Pleasure“, „Order of Inca“ oder „Neptune’s Daughters“.

Zu den vielen weiteren Attraktionen der Stadt zählen auch das Meeresmuseum GulfQuest Maritime Museum über das Leben der Menschen am Golf von Mexiko und dessen Biologie, das Schlachtschiff USS Alabama aus dem Zweiten Weltkrieg und das 5 Rivers – Alabama’s Delta Resource Center, das eine artenreiche Sumpflandschaft voller Alligatoren auf Bootstouren zugänglich macht. Die nahe gelegenen Bellingrath Gardens zählen zu den schönsten Beispielen für die Gartenkunst in den Südstaaten.

Mobile hat sich das französische Erbe auch in der Aussprache seines Namens bewahrt. Die Betonung liegt, ganz anders als es in den USA zu erwarten wäre, auf der zweiten Silbe – mit einem „i“, und nicht einem „ei“, ähnlich wie im deutschen „Automobil“.

Artikel aktualisiert: 2020-01-06; Original erschienen 2018-01-10

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Donald Trump – Übersicht und Skizzierung seines Lebens

Donald Trump, 45. Präsident der USA
Donald Trump, 45. Präsident der USA

Donald John Trump wurde als Kind der Nachkriegszeit am 14. Juni 1946 in New York City geboren. Sein Vater, der 1999 starb, war Fred (erick) Charles Trump und seine Mutter Mary MacLeod Trump, die im Jahr 2000 starb.

Donald wuchs mit zwei Schwestern und zwei Brüdern auf: Elizabeth, MaryAnne, Robert, Fred Jr.

Donald Trump’s Eltern hatten Ihre Wurzeln in Schottland, wo Mary MacLeod geboren wurde, und in Kallstadt, Deutschland, wo Fred Charles‘ Vater Friedrich geboren wurde.

Donald Trump hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Wharton School of Finance (University of Pennsylvania), wo er 1968 seinen Abschluss machte.

Militärzeit konnte er vermeiden – während der Studienzeit beantragte er zurückgestellt zu werden. 1968 sollte er wieder eingezogen werden aber Donald Trump war er in der Lage, eine medizinische Aufschiebung (Sporen in beiden Fersen) von einem Arzt, der gute Verbindungen zu seinem Vater Fred hatte (und zu reduzierter Miete in einem Mietshaus von Fred wohnte) , zu erhalten. Die endgültige Aufschiebung gab ihm den Status der untauglich für das Militär: 1-Y / Unqualifiziert für den Dienst, außer im Falle eines nationalen Notfalls.

Donald begann nun für seinen Vater in dessen Immobiliengesellschaft zu arbeiten. Sein Vater wurde sein Mentor. Projekte liefen nicht so reibungslos und einfach wie Donald Trump in seinem Buch The Art of The Deal beschreibt aber sein Vater konnte mit tiefen Taschen ungreimtheiten aus dem Weg räumen. 1971 übergab Fred das Fammiliengeschäft an Donald und machte ihn zum Chef. Donald benannte die Firma um nach The Trump Organization.
Seine „Lehrzeit“ unter seinem Vater könnte ein Grund sein, warum Donald Trump 2004 zusammen mit Mark Burnett die TV-Reality-Show „The Apprentice“ startete.

Als neuer Firmenchef zog der ehrgeizige Donald Trump 1971 von Brooklyn nach Manhattan. 1982 baute er den Trump Tower an der 5th Ave, der nach wie vor eines seiner typischsten Gebäude ist.
Er wurde ein New Yorker Immobilienmogul und Prominenter der Stadt, aber er hat sich in anderen Geschäftsfeldern und anderen Orte versucht.


Atlantic City wurde die Domäne seiner 3 top-of-the-line Casino Hotels ‚The Trump Plaza Hotel and Casino‘, das ‚Trump Marina Casino Resort‘ und ‚The Trump Taj Mahal Casino Resort‘.

Die Casino Geschäfte scheiterten letztlich und auch andere Geschäfte: darunter die Plaza Hotel Manhattan Pleite, Fluggesellschaft Trump Shuttle, Trump Vodka, Trump Mortgage, Trump The Game, Trump Clothing Line, Trump Steak, Trump Magazine, Trump University. Letztere kam in betrügerisches Licht: Schüler klagten gegen die Universität und Trump University kam mit Vergleichen davon und ist nicht mehr aktiv. Donald Trump erlaubte den Weg des Vergleichs erst, als er 2016 Präsident wurde – davor hatte er all Klagen mit Gegenklagen über Jahre hinausgezogen. Es war keine Universität im eigentlichen Sinne sondern eine private Schule die Immobilienkurse gegen hohe Kosten anbot ohne substantielle Kenntnisse zu vermitteln.

Die grossen Pleiten seiner Immobilien-Deals konnte er in der Regel wegstecken, weil die Gläubiger auf den Krediten hängen blieben. Mit einigem Stolz sagte Trump in der Präsidentschaftswahl 2016, und er bezog sich dabei konkret auf die Atlantic City Casino Pleite, dass man gerade daran sehen kann, wie gut er das Geschäft beherrscht und er die Gesetze kennt, um aus so etwas unbeschadet rausgehen zu können und darüber hinaus seien die Banken selbst Schuld. Subunternehmer, die unbezahlt blieben, und Tausende von Arbeitern des Hotel- und Casinobetriebes, die leer ausgingen, werden nicht weiter berücksichtigt.

Neben dem Immobiliengeschäft und seiner TV-Show besaß er Teile von drei großen Pageants: Miss Universe, Miss USA und Miss Teen USA. Nach einem Streit mit NBC, der seine Geschäftsbeziehung mit Donald Trump beendete, kaufte er die Anteile von NBC und verkaufte das Geschäft schließlich im Jahr 2015.

Donald Trump hat nie persönlich Bankrott erklärt, aber viele seiner gescheiterten Unternehmen taten es und laut Newsweek im Jahr 2011 sagte Donald Trump stolz, dass er weiß, wie man „mit den Bancruptcy-Gesetzen spielt“, um Schulden loszuwerden.

Von 1977 bis 1990 war er mit Ivana Zelnickova Winklmayr und von 1993 bis 1999 mit Marla Maples verheiratet.
Am 22. Januar 2005 heiratete er das slowenische Model Melania Knauss.

1988 schrieb er sein erstes Buch: „The Art of the Deal“. Andere folgten: ‚Surviving at the Top‘ (kurz vor dem Eintritt in ein finanzielles Tief geschrieben), „The Art of the Comeback“ (geschrieben nach dem erwähnten Tief), „How to Get Rich“. Letzterer verfolgt seine Reality-TV-Show „The Apprentice“.

2016 wurde Donald Trump der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Er wurde auch der umstrittenste Präsident und verdiente durch seine Handlungen die niedrigsten Zustimmungsraten eines anderen Präsidenten. Die stärkste jemals gesehene Polarisierung unter der US-Bevölkerung war das Ergebnis seines Führungsstils und handelnden Handelns.

Trump ist der erste Präsident, der seine Steuerunterlagen bei Amtsantritt 2016 verweigerte und auch 4 Jahre lang bis 2020 dies zu verhindern suchte indem er alle Gerichtsbeschlüsse mit Einspruch und Gegenklagen belegt und Zeit gewinnt.

Trump Amtsperiode als Präsident ist charakterisiert durch eine Polarisierung der Bevölkerung, immigrationsfeindliche Anordnungen (beispielsweise das Trennen von Kindern von Eltern bei Asylbewerbern und Schaffung von Käfigen zur Aufbewahrung der Kinder), Leugnung von Klimawandel, Abschaffung von umweltfreundlichen existierenden Standards, Abschaffung von Tierschutzmaßnahmen, Reduzierung der Nationalparkflächen zum Erlauben von Fracking, einer Amtsenthebungsklage (Impeachment), rassistischer Bemerkungen, und die Liste ist länger.

Rassistisches Denken wird Donald Trump immer wieder vorgeworfen und seine eigenen Worte und Tweets unterstützen i.d.R. seine Kritiker. Rassismus wurde der Trump Familie bereits seit der Zeit von Fred Trump bei der Vermietung von Apartments vorgeworfen und Gerichtsverfahren wurden meistens mit einem Vergleich geschlossen.

2020 steht Donald Trump zur Wiederwahl bei den Präsidentschaftswahlen an.

Feiertage in den USA 2026: Kalender

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USA Feiertagskalender

Hier ist eine saubere, übersichtliche und vollständig belegte Feiertagstabelle für die US‑Bundesfeiertage 2026

Eine allgemeine Aufstellung der U.S. Feiertage mit Kurz-Hintergrundinformation finden Sie hier: Bedeutung und Liste der Feiertage in den USA

US Politik und Wahlen: Was sind Presidential Primaries

Die „Primaries“ sind eine Art Vorwahlen innerhalb der Parteien, bzw. der Bürger, die sich als Partei-gewogen als Wähler registriert haben.

Dies klingt schon alles verwirrend, deshalb beginnen wir bei der Wählerregistrierung der Amerikaner. Um zu einer Wahl gehen zu können, muss sich ein Amerikaner als Wähler registrieren – man kann sich als ’neutral‘, ‚demokratisch‘, oder ‚republikanisch‘ registrieren. Wenn man sich einer Partei zuordnet, dann bedeutet dies lediglich, dass man sich dieser Partei gewogen fühlt aber man ist kein Parteimitglied oder man muss auch nicht später bei der Wahl diese Partei oder die Politiker daraus wirklich wählen. Also kann man sich fragen warum man seine Gesinnung im Wahlregister offenbaren sollte? Dies geschieht, um bei ‚Primaries‘ wählen zu können und zwar bei den Primaries der Partei, der man sich nahe stehend fühlt.

Primaries sind innerparteiliche Wahlen, die dazu dienen herauszufinden, welcher der Kandidaten die beste Unterstützung bei den potentiellen Wählern der Partei hat. Primaries sind eine Art Vorwahlen und sie sind nicht in der U.S. Verfassung definiert. Vielmehr haben Staaten und Parteien ihre eigenen Prozeduren entwickelt, wie diese Primaries laufen. Am Ende steht, dass es viele Unterschiede pro Staat gibt, aber um ein Grundverständnis aufzubauen, reicht es, dass man versteht, wie und warum Primaries (und Caucuses) ablaufen und was der Einfluss auf die späteren Wahlen ist.

Eine kurze Abschweifung in die Definition von Primaries und Caucus: Primaries werden vom jeweiligen Staat initiiert während Caucuses spezielle private Veranstaltungen einer Partei sind. Manche Staaten haben nur Primaries oder Caucuses, während andere beides haben. Letztendlich ist es egal, denn Primaries und auch Caucuses dienen lediglich der Partei festzustellen, welcher ihrer Präsidentschaftskandidaten wohl die besten Chancen hat und diesen Kandidaten dann zur Präsidentschaftswahl aufzustellen. ABER: Primaries und auch Caucuses sind nur indirekte Wahlen (wie die gesamte Präsidentschaftswahl auch nur indirekt ist und über das Electoral College entschieden wird). Die registrierten Wähler einer Partei stimmen also in einer Primary Wahl für einen der Kandidaten und die Partei nimmt dies zur Kenntnis. Die Wahlstimmen bestimmen lediglich eine Anzahl von Partei-Delegierten, die dann gemäß der Wählerstimmenverteilung auf der Nationalversammlung der Partei (auf der die Kandidaten für Präsident und Vize nominiert werden) abstimmen. Ob diese Delegierten an die Wählerstimmenverteilung gebunden sind oder nicht, bestimmt die Partei. Das Prozedere und die Regeln können sich jederzeit ändern und letztendlich hat die Partei somit ein Mittel, sich über Wählerstimmen hinwegzusetzen. Auch juristisch ist nicht klar ob eine Partei dem Delegierten vorschreiben kann was er letztendlich bei der Abstimmung macht oder ob er sogar frei entscheiden kann.

Am Beispiel der 2016 Wahl: Hillary Clinton hat die Primaries gegen Bernie Sanders knapp gewonnen und wurde auch aufgestellt als Präsidentschaft Kandidatin, allerdings hätten die Partei und die Delegierten auch entscheiden können, dass Bernie Sanders aufgrund seiner Erfolgskurve (von unbekanntem Kandidaten zu einem fast gleichwertig gewählten Kandidaten wie Hillary) große oder größere Chancen gehabt hätte bei der Präsidentschaftswahl 2016 — alles Spekulation, aber es soll zeigen, dass die Partei vielleicht nur aus Partei-internen Interesse oder Verbundenheit einen bestimmten Kandidaten aufstellt ungeachtet möglicher spontaner Energie oder Beliebtheit eines neuen Kandidaten.

Die grossen Ereignisse im Wahljahr

Im Januar des Wahljahres werden dann die ersten Primaries abgehalten.

Iowa und New Hampshire sind alle 4 Jahre die ersten beiden Staaten, die die Primaries abhalten – dies hat Tradition und obwohl diese Staaten klein sind, so handelt es sich um das erste grosse Wahl Event im Wahljahr und alle Augen der Nation sind darauf gerichtet. Kandidaten müssen sehen, dass sie einen best-möglichen Eindruck hinterlassen, denn Ausrutscher können sich durch alle folgenden Staaten ziehen. In Iowa und New Hampshire wird Wahlkampf auf recht persönlicher Ebene gehalten, d.h. viel Händeschütteln, kleine Wahlkampfveranstaltungen und so fort. Iowa ist ein repräsentativer Staat für den amerikanischen mittleren Westen und repräsentiert somit die Anliegen und Sorgen vieler anderer aus der Region. New Hampshire ist ein klassischer Vertreter der New England Staaten und es gilt das gleiche.

Einige Staaten halten keine Primary Elections ab, sondern nur einen Partei Caucus, was eine lokale Parteiveranstaltung ist.

Im Januar finden i.d.R. folgende Primary Elections (oder Caucus‘) statt: Iowa, New Hampshire, Wyoming Caucus, Michigan, Nevada Caucus, South Carolina, Florida, Maine.
Diese Liste ist jedoch nicht statisch und jeder Staat kann dann -auf Parteiebene- entscheiden, wann er wählen läßt. Parteiebene bedeutet, dass die Primary Election der Republikaner und Demokraten *nicht* unbedingt an einem Datum sein muss (beispielsweise 2008 in South Carolina); die Norm ist allerdings sehr wohl, dass sie an einem Datum zusammen stattfinden, alleine des Wahlaufwandes wegen.

Anfang Februar findet dann der sogenannte Super Tuesday statt: es ist der Primary Wahltag, an dem ca. weitere 20 Staaten zur Wahl laden. Das bedeutet, dass sich damit der letztendliche Kandidat pro Partei schon recht klar herausstellt und die Nominierung bei der Partei „National Convention“ fast klar ist.
Es muss nicht nur 1 (einen) Super Tuesday geben und man sollte diesen Begriff mehr als ‚Gruppen-Wahltag‘ betrachten, an dem sich eine bestimmte Zahl an Staaten einigt, dann die Primary Election abzuhalten.

Ein Grund für einen Staat *nicht* am Super Tuesday, sondern davor seine Primaries abzuhalten, ist, dass man ein größeres Augenmerk seitens der Nation (über die Medien) erhält und Wähler, die erst später in anderen Staaten wählen, mehr beeinflussen kann. Kandidaten, die sich bei Primaries stark und überzeugend darstellen, unter Presse Druck gut reagieren und Antworten auf brennende Fragen haben, können sich definitiv besser für das weitere Geschehen positionieren und haben Vorteile. Andere, die Schwächen zeigen, fallen meistens nach einer Primary Election aus dem Rennen (bedeutet: freiwilliges Aufgeben, weil von Analysten empfohlen).

Wie sieht das mit Primaries innerhalb einer Partei aus, die einen derzeitigen Präsidenten stellt, der willig ist erneut anzutreten?

Es gibt ebenfalls Primaries sofern es Gegenkandidaten gibt, die sich trauen gegen den amtierenden Präsidenten (aus der eigenen Partei) anzutreten. Obwohl nicht dagegenspricht, erscheint es etwas ‚rebellisch‘ gegen den amtierenden Präsidenten anzutreten und man darf davon ausgehen, dass der Präsident bereits etwas kontrovers ist. Die Partei sieht Gegenkandidaten nicht wirklich gerne, da es dem Wähler eine Gespaltenheit signalisiert, andererseits hat die Partei theoretisch die Möglichkeit einen starken Gegenkandidaten zu positionieren, falls sie den amtierenden Präsidenten nicht wirklich mag. Leider muss die Partei auch sehen, dass die Geschichte gelehrt hat, dass dieses Szenario (also: Präsident hat Mitbewerber) meistens zum Verlust der gesamten Wahl geführt hat (Jimmy Carter und George HW Bush waren solche Fälle). Carter wurde durch Reagan abgelöst und Bush durch Clinton).

2020: Trump wird herausgefordert werden von anderen republikanischen Kandidaten, allerdings sind dies bislang nicht die bekannten anderen Republikaner (welche sich entschieden haben Trump trotz Kontroversen und sogar offenen Wortgefechten zu stützen). Vielmehr sind es bislang Außenseiter, die sich entschieden haben gegen Trump anzutreten.

Bei den Demokraten starteten mehr als 20 Kandidaten aber das Feld wird jeden Monat dünner werden und man wird sehen, wer übrig bleibt in die Primaries der Demokraten zu gehen.

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