Der Beiname stammt von den großen Silber-Funden im Staat.
Nevada wird meistens nur mit Las Vegas und Wüste in Verbindung gebracht – das ist natürlich nicht alles: alleine das aus dem Spanischen abgeleitete Wort Nevada, das ’schneebedeckt‘ bedeutet, gibt zu denken.
Gemeint haben die Spanier wohl damit Nord Nevada, was mit dem Lake Tahoe (den teilt sich Nevada mit Californien) zu einem der gefragtesten Ski-Gebiete gehört. Das gesamte Lake Tahoe Gebiet ist daneben eines der schönsten Freizeitgebiete, sowohl im Sommer als auch im Winter, und erstreckt sich teils in Nevada und teils in Kalifornien. In Nevada lebt eine beachtliche Zahl an Basken, die Anfang des 20. Jahrhunderts einwanderten, um als Schafhirten auf den weiten, offenen Flächen zu arbeiten.
Jedes Jahr, anlässlich des 4. Juli, zieht es Tausende Basken nach Nevada, um gemeinsam traditionelle Spiele, Wettbewerbe und Speisen zu genießen. Das Festival findet in Elko statt, ca. 300 Meilen östlich von Reno auf der I-80. Nevada ist einer der am wenigsten besiedelten Staaten der USA und 80% des Staatsgebietes sind in öffentlicher Hand – dadurch existieren auch eine Vielzahl von Möglichkeiten der Freizeitaktivität im Bereich, Ski, Wandern und Mountain Biking. Las Vegas wird oft als Hauptstadt des Staates angenommen, aber es nur die bekannteste und größte Stadt des Staates. Carson City ist seit 1864 die Hauptstadt. Reno ist die zweitbekannteste Stadt des Staates, nicht zuletzt machte sich die City einst als ein beliebter Ort für Scheidungen ein Namen, so wie Las Vegas einen für Heiraten hat.
Gold Produktion Unter allen Staaten rangiert Nevada auf Platz 1 in der Goldproduktion. Hier werden ca. 66% allen Goldes der USA geschürft, was im Jahr 1996 einen Wert von 2,7 Milliarden Dollar ausmachte.
Silber Produktion Nevada hat wie erwähnt den Beinamen ‚The Silver State‘. Auch hier liegt der Staat auf Platz 1 der Produktion und stellt 33% des U.S. Aufkommens pro Jahr bereit.
21 Jahre ist das Mindestalter zum Spielen. Man sollte zum Spielcasino-Besuch immer seinen Ausweis mitnehmen, denn a) besteht die Möglichkeit, das Sie kontrolliert werden (z.B. wenn Sie zu jung aussehen) und b) falls Sie grössere Summen gewinnen, müssen Sie Ihre Identität angeben, sonst wird nicht ausgezahlt (wegen der Steuer; gilt auch für Nicht-Amerikaner!).
Zusatzinfos: Daten und Fakten zum Staat Nevada finden Sie hier auf unserer Seite zum Staat: Nevada – Daten und Fakten
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Reisezeit und Wetter
Mehr als doppelt so hoch gelegen wie Las Vegas (Las Vegas ca. 660 m, Reno 1.370 m) ist Reno deutlich frischer, vor allem zum Abend und in der Nacht, als Las Vegas. Die umgebene Wüste ist auch verantwortlich für die starken Tag/Nacht-Schwankungen. Auch im April schon können Sie abends mit T-Shirt herumlaufen, aber eben nicht immer – außerhalb der heißen Sommermonate nimmt sich am besten immer etwas zum Überziehen mit, falls man den Radius des Hotels verlässt. Das ist schon deshalb angeraten, da die Klimaanlagen der Hotels, Restaurants und Shops auf Hochtouren laufen.
1864 wurde Carson City als Hauptstadt des Staates ausgewählt. Carson City ist heute ebenfalls Spieler-Stadt mit ca. 7 bedeutenden Casinos. So war das Kapitol bis 1972 das höchste Gebäude bis ein Kasino es übertrumpfte. Heutzutage sind nur noch die Exekutive im Capitol ansässig, die Legislative und die Judikative sind in anderen Gebäuden auf dem gleichen Geländekomplex untergebracht.
Das Carson City Capitol ist für Besucher zwischen ca. 8 und 17 Uhr geöffnet; Änderungen vorbehalten.
Die besten Veranstaltungen in Carson City sind:
Cowboy Jubilee & Poetry (März)
Wild West Walking Tour (Mai)
Taste of Downtown
Carson City Rendezvous (Juni)
Silver Dollar Car Classic (Juli)
Nevada State Museum Coin Show (August)
Kit Carson Trail “Ghost Walk”, Nevada Day (Oktober)
Victorian Christmas Home Tour (Dezember)
Sehenswürdigkeiten in Carson City sind:
Nevada State Railroad Museum, Adresse: 2180 South Carson Street (U.S. Highway 395) bei Fairview Drive
Carson City Fire Museum, Adresse: 777 S Stewart Street
Nevada State Museum (Carson City Mint), Adresse: 600 N. Carson St. (Hwy. 395) an der Ecke zur Robinson Street
State Capitol, Adresse: 101 North Carson Street
Governor’s Mansion
Brewery Arts Center
Reno
Es ist nicht verwunderlich, warum über 5 Millionen Besucher jedes Jahr nach Reno kommen. Eine Kette hoch empor ragender Berge umgibt die Region in jeder Richtung. Die Geographie reicht von hohen Wüstenhügeln bis in Täler, die mit reichlich Baumbestand für Abwechslung sorgen. Ergänzend zur Schönheit des Gebietes und einem milden Klima mit vier eindeutigen Jahreszeiten bietet Reno mit dem angrenzenden Lake Tahoe eine außerordentliche Mischung an Geschichte und Kultur, Weltklasse Ski- und Golf Ressorts sowie rund um die Uhr Glücksspiel und Entertainment.
Das Glücksspiel ist von Anfang an ein Teil von Amerikas Geschichte gewesen. Trotz seiner Illegalität wurde es in Reno in zunehmendem Maße populär. Die erste territoriale Gesetzgebung aus dem Jahr 1861 verbot das Glücksspiel, aber dessen ungeachtet wurde das Spielen in den Hinterzimmern der Saloons und Hotels fortgesetzt. Erst Mitte der 30er Jahre eröffnete Raymond Smith hier den Harold’s Club und brachten das Kartenspiel von den rückseitigen Räumen nach vorne. Er war es auch, der das das Glücksspiel auch für Frauen öffnete. In den 70er Jahren erfuhr die Gambling Industrie in Reno ein rasches Wachstum. Das Eldorado, das Sundowner, Fitzgerald und Circus Circus bildeten die Skyline von Reno. 1978 öffneten weitere 5 Casinos: Das Comstock, Onslow, Kolonial, Sahara Reno (jetzt das Flamingo Hilton) und das MGM Grand, seinerzeit einmal das größte Casino der Welt, jetzt das Reno Hilton. Mit der Eröffnung des Silver Legacy Resort Casino im Jul 1995 entstand mit 37 Etagen der höchste Hotel/Casino Tower in Nevada. Skywalks verbinden das Silver Legacy mit dem Circus Circus und dem Eldorado.
Hot August Nights in Reno
Das grösste Event des Jahres in Reno: Auto – Klassiker aus den 50er und 60er Jahren präsentieren sich samt Ihrer Besitzer, vielfach in Original-Klamotten der Zeit und mit passender Rock’n’Roll Musik in der Stadt.
San Francisco: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Pier 39
Die Stadt liegt auf einer 46,6-Quadrat-Meilen (120 qkm) grossen Halbinsel, die im Westen durch den Pazifik, im Norden durch die Goldenen Gate Meeresenge und von Norden nach Osten durch die San Francisco Bay begrenzt wird.
Letztere versieht sie mit einem der schönsten landumschlossenen Häfen der Welt. Die Bucht wird durch zwei Sehenswürdigkeiten überspannt, die Golden Gate und die San Francisco-Oakland Bay Brücken und darüber hinaus noch von den 4 Inseln Alcatraz, Angel, Yerba Buena und Treasure verziert.
Die Stadt ist auf über 40 Hügeln errichtet. Infolgedessen gibt es in fast jeder Straße einen tollen Blick auf die Bucht.
Nob Hill, San Francisco
Die Haupthügel, die der City den (römischen) Spitznamen „Stadt der sieben Hügel“ gab, sind Nob, Russian Telegraph, Twin Peaks, Mount Davidson, Rincon und Lone Mountain.
Auf einem Stück der Filbert Street (zwischen Hyde St. und Leavenworth St) findet sich die größte Steigung: 31,5 Grad!
Lombard Street ist nicht die steilste Straße aber die berühmteste wegen der Serpentinen.
Levis Strauss hat seinen Sitz in San Francisco.
Levi Strauss Headquarter, San FranciscoLevi Strauss Headquarter, San Francisco
Einige der Hauptattraktionen sind die Jahrhunderte alten Cable Cars (Amerika’s einziges mobiles historisches Denkmal), die Piers mit ihren zahlreichen Bayview-Restaurants plus deren Bewohner, die Seelöwen, dann weiterhin Alcatraz (ehemals Amerika’s Hochsicherheitsgefängnis, jetzt ein Nationalpark), Chinatown, die größte asiatische Enklave außerhalb Asiens, der Golden Gate Park mit seinem japanischen Teegarten, das Steinhart Aquarium, das Morrison Planetarium, einigen Weltklasse Museen und die 1.000 Morgen große Mission Dolores, gegründet durch die spanischen Padres 1776, das Japancenter, das viktorianische Shoppingviertel bekannt als Cow Hollow und Ocean Beach.
San Francisco hat ausgezeichnete Restaurants. Es ist schwer, sich zu entscheiden und es ist genauso schwer eine schlechte Wahl zu treffen, mit Ausnahme der Touristenfallen, die sie aber schon an den Taxis, die mit ihren Werbeaufklebern fahren, erkennen können. Und die, die am Fisherman’s Wharf sind. Ein „chices“ Restaurant in SF kann ein wahres Sinneserlebniss sein … und sehr teuer. Ein „normales“ macht oftmals mehr Spass, zumal auch die Bewohner SF’s hier anzutreffen sind. Eine echte Herausforderung aber sind ganz sicher die ungezählten ethnischen Restaurants.
San Francisco
San Francisco zählt heute zu den besonders toleranten Städten bezogen auf ethnische Herkunft, Glauben, Lebenseinstellung und anderem. Chinesen (siehe auch das China Town), Japaner, Italiener, Russen und viele andere Gruppen prägen San Francisco’s Stadtbild und Lifestyle mit.
Die Stadt rangiert bezogen auf die Lebenshaltungskosten unter den 10 teuersten Städten der USA – sie ist im mittleren Spektrum dieser Gruppe angesiedelt.
Top Sehenswürdigkeiten in San Francisco
Union Square
San Francisco
Von den Bürgerkriegs Demonstrationen zur Unterstützung der Unionskräfte (daher auch der Name), über Konzerte, Kunst und Mode Events, Unions Square hat alles erlebt!
Der Platz reflektiert die Geschichte und die Seele von San Francisco und dient als ein Treffpunkt für Einheimische und Touristen, seit er 1847 eröffnet wurde.
Was als Sandhügel in einer reinen Wohngegend begann, hat sich durch die Jahre in DIE Top-Shopping Ecke verwandelt.
Viele der größten Kaufhäuser und Shops von San Francisco wie Macy’s, Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue, Shreve & Company, Gumps, Tiffanys, Cartier und praktisch jedes Designer-Label kann hier gefunden werden.
Tatsächlich hat der Union Square mehr High-End Fashion pro Quadratmeter, als jede andere Shopping-Meile in Nordamerika.
Cable Car
San Francisco Cable CarCable Car, San Francisco
Seit 2. August 1873 gibt es die Cable Car in SF. An diesem Tag fuhr die erste Cable Car die Clay Street hinab.
Seinerzeit gab es immer wieder Unfälle mit Pferdekutschen, bei dem die Wagen rückwärts die steilen Straßen hinab brausten. Die gefährliche Beförderung durch Pferde auf den abschüssigen Strassen sollte mit Hilfe der Cable Cars ersetzt werden.
Zu ihrer Hoch-Zeit Ende des 19. Jh. gab es um die 600 Bahnen auf 21 Linien mit ca. 160 km Schienennetz und bis zum grossen Erdbeben 1906 war es in SF das Haupt- Fortbewegungsmittel.
Tickets gibts beim Schaffner und die Linien (3 gibt es noch mit 37 Bahnen mit 17 km Schienennetz) fahren 7 Tage die Woche zwischen ungefähr 5.30 Uhr und 00.30 Uhr. Diese Zeiten variieren leicht je nach Linie. Linien
Powell-Mason Line: Powell / Market St. – Nob Hill -Bay St. / Fisherman’s Wharf
Powell-Hyde Line: Powell/Market St. – Nob Hill – Russian Hill – Victorian Park / Fisherman’s Wharf
California Street Line: Financial District – Chinatown – Nob Hill – Van Ness Ave.
Tip: Die California St. Line ist meistens nicht so voll wie die anderen – natürlich ohne Gewähr.
Alamo Square
Alamo Square ist das Kronjuwel der Victorianischen Häuser San Francisco’s.
Diese Reihe Häuser, die „Postcard Row“ ( Postkartereihe) genannt wird, ist eine der am meisten fotografierten Wohnstraßen in Amerika. Einige der Häuser sind für Privathaustouren geöffnet, andere sind zu kleinen Bed/Breakfasts umfuntioniert. Lage: Umgeben von der Webster, Broderick, Oak und Golden Gate Street.
Allgemein zu den Viktorianischen Häusern in San Francisco: In der Capp Street zwischen 22nd und 23nd St und am Alamo Square sind ein paar der schönsten zu finden.
Fisherman’s Wharf
Fisherman’s Wharf San Francisco
Entlang Jefferson Street finden sich Shops, Restaurants, ein Wax Museum, Ripley’s Believe It or Not! – Museum, der Ghirardelli Square, eine ehemalige Schokoladenfabrik, die heute ein Open-Air Center mit Restaurants, Shops und allem, was der geübte Tourist schon kennt und liebt, ist. Fisherman’s Wharf ist vermutlich das populärste Ziel neben der Golden Gate Bridge für Touristen der Stadt. Immer noch werden hier jährlich Tausende Tonnen Fisch und Krustentiere an Land gebracht.
Fishermen’s Wharf wird von knapp 12 Mio. Menschen jährlich besucht. Der Grand Canyon von 5 Millionen!
Die Wharf bietet Geschäfte, Restaurants und Märkte im Überfluß und ist sicherlich sehr ‚touristisch‘, aber die Atmosphäre hat ihren Reiz. Die Seelöwen Kolonie gleich 2 Blocks östlich bei Pier 39 ist in direkter Nachbarschaft und sollte nicht verpasst werden.
Fisherman’s Wharf erreichte seine Hochzeit im späten 1800 Jh. Zu dieser Zeit wurden dort mehr Fische verkauft als an allen anderen Orten der Westküste zusammen.
Pier 39
San Francisco Pier 39
Ein alter restaurierter Waren Pier mit Restaurants, Shops etc.. Mit 10-12 Mio Besuchern im Jahr der zweitmeistbesuchte Ort in California. Sie finden Pier 39 zwei Strassenblöcke östlich von Fisherman’s Wharf.
Pier 39 ist vielleicht am bekanntesten durch die Seehund Kolonie geworden, die es zu einem Besucher Magneten gemacht haben.
Wenn Sie Tiere mögen, dann müssen Sie hierher kommen und sich das ‚Spektakel‘ ansehen.
Die Fähre nach Alcatraz geht ebenfalls weg von Fishermans Wharf / Pier 39.
Ghirardelli Schokolade steht für San Francisco. Die Ghirardelli Chocolate Company sitzt heutzutage in San Leandro, schräg gegenüber von San Francisco. Der Ghirardelli Square in San Francisco bezieht sich genau auf diese Schokoladen Fabrik, die im 19. Jahrhundert aus mehreren Gebäuden bestand und hier im Herzen von San Francisco ansässig war. Gegründet einst von Domenico, genannt Domingo, Ghirardelli, einem 1817 in Italien geborenen Auswanderer. Das ‚Chocolate Festival‘ im September am Ghirardelli Square erinnert an die einstige Schokoladenfabrik hier. 1960 wurde die Ghirardelli Schokoladenfabrik von der ‚Golden Grain Macaroni Company‘ aufgekauft und nach San Leandro verlegt. Zwei Bürger San Franciscos waren daraufhin beunruhigt darüber, dass die alten Ziegelgebäude, die so eng mit der Stadtgeschichte verbunden waren, vielleicht abgerissen würden und so kauften sie den gesamten Block auf. Es handelte sich dabei um William Matson Roth und seine Mutter Mrs. William P. Roth. William verwandelte die alten Strukturen in ein Shopping und Dining Complex und eröffnete den ’neuen‘ Ghirardelli Square 1964. Ein Erfolg seitdem. Ghirardelli Square: 900 North Point Street zwischen Beach und Larkin Streets. Dies ist nahe dem westlichen Ende von Fisherman’s Wharf; zwei Blocks östlich von Van Ness Avenue und einen Block westlich des Cable Car Wendepunktes bei Beach und Hyde Streets.
The Cannery
In Del Monte’s ehemaliger Konservenfabrik wurden einst Pfirsiche in Dosen gepackt. Heute kann man durch dieses historische Gebäude, auf drei Etagen, über Balkone, Brücken, und einem einladenden Hof schlendern. Um die 30 Shops und etliche Cafes/Restaurants erwarten den Besucher. Hier kann man sich unter 100-Jahre alten Olivenbäumen entspannen und einen Snack oder auch eine komplette Mahlzeit haben, während man sich von den Straßenkünstlern unterhalten lässt. Lage: 2801 Leavenworth Street; ein halber Block entfernt vom Wendeplatz der Hyde St Cable Car
Chinatown
Chinatown San FranciscoChinatown San Francisco
Die grösste ‚Chinatown‘ überhaupt, wird gesagt – hier sollen mehr Chinesen wohnen als sonstwo ausserhalb Chinas. Grob eingerahmt durch Broadway, Bush St., Kearny St. und Stockton St. umfasst Chinatown San Francisco 16 Strassenblöcke. Dragon Gate ist der offizielle Eingang zu Chinatown. Die ‚Haupstrasse ist die Grant Avenue mit Shops, Tempeln, Teestuben, Lebensmittelläden und guten, preiswerten Restaurants, Fast Food und mehr. Ebenfalls kommerzieller Mittelpunkt ist die Stockton St.. Das Herz China Towns ist Portsmouth Square, wo sich 1850 der erste chinesische Einwanderer niedergelassen hat.
Auch Chinatown ist von dem Erdbeben 1906 nicht verschont geblieben, es wurde weitestgehend zerstört. Den Wiederaufbau nahm man zum Anlass, das heutige Chinatown ganz im chinesischen Stil zu errichten.
Der Höhepunkt für die Einwohner von Chinatown ist das Chinesische New Year: Zwischen Mitte Jan. und Mitte Feb. (richtet sich nach dem Mondkalender) wird hier mit Paraden, Löwentanz, Feuerwerk und dem 20m langen goldenen Drachen das neue Jahr begrüsst.
Castro Viertel
Castro Viertel, San Francisco
Das Interessante an San Francisco sind seine verschiedenartigen Nachbarschaften – eine davon zeigt exemplarisch die liberale Einstellung San Francsico’s. Ein Muss für jeden Besucher ist das Castro Viertel, das am oberen Ende der Market Street zu finden ist. In den 60er und 70er Jahren entdeckte die Schwulenszene San Francisco für sich und kaufte sich mehr und mehr in der Gegend um die Castro Street ein. Später wurde das Veirtel nach der Strasse benannt. In aller Welt ist das Castro Viertel mit seinen vielen Gebäuden im viktorianischen Stil heute ein Symbol als das Zentrum von San Francisco’s homosexuellem Leben bekannt. So werden Geschäfte, Restaurants und Bars i.d.R. von der Szene betrieben. Die Regenbogenfahne als Symbol wird man an vielen Gebäuden finden.
Historisch: Schauen Sie sich das historische Castro Movie Theater (gebaut 1930) in der Castro St./Market St. an. Ende Juni (letztes Wochenende) findet die Pride Parade statt, im Oktober gehören die Castro Street Fair (Anfang Oktober) und die Halloween Parade (31. Oktober) zu San Francisco’s Haupt Festivals.
Coit Tower – ein Symbol San Francisco’s
Coit Tower, San FranciscoStadt der sieben Hügel, San Francisco
Die wohlhabende Lillie Hitchcock Coit bewunderte die Feuerwehrmänner, die das Feuer des Erdbebens von 1906 bekämpften so sehr, dass sie ein Drittel ihres Vermögens für die Verschönerung der City of San Francisco vermachte.
Der 1934 Coit Tower (entworfen als klassisches Kolonnade sollte er nie wirklich eine Feuerdüse darstellen) wurde als Denkmal für sie errichtet.
1932 ließ sie zu Ehren der tapferen Männer am Washington Square eine Bronzestatue, Feuerwehrmänner – die Schläuche halten und eine junge Frau retten – errichten.
Adresse: 1 Telegraph Hill Blvd im Pioneer Park
Bus: #39 MUNI Bus fährt zum Coit Tower ca. alle 20 min. vom Washington Square aus.
San Francisco’s Hügel / Lombard Street
San Francisco Lombard Street
Laut eines Stadtarchivars hat San Francisco 42 Hügel, die sich zwischen 200 bis 938 m Höhe bewegen. Aber für die, deren Lieblingssport es ist, Freunde aus dem Flachland zu erschrecken, zählen nur die folgenden 10 steilsten Straßen der Stadt in absteigender Folge:
#1 und #2: Filbert zwischen Leavenworth & Hyde; 22nd Street zwischen Church & Vicksburg, beide 31.5% Gefälle.
#3: Jones zwischen Union & Filbert, 29%
#4: Duboce zwischen Buena Vista & Alpine, 27.9%
#5 und #6: Jones zwischen Green & Union; Webster zwischen Vallejo & Broadway, beide 26%
#7 und #8: Duboce zwischen Divisadero & Alpine; Duboce zwischen Castro & Divisadero, beide 25%
#9: Jones zwischen Pine & California, 24.8%
#10: Fillmore zwischen Vallejo & Broadway, 24%
Lombard Street Vielleicht San Francisco’s am meisten fotografierte Strasse. Berühmt ist sie, weil sie steil und serpentinenartig einen Hügel hinunterführt – mitten im Wohngebiet. Zum Fotografieren geht man entweder ‚an den Start‘ auf der Hyde Street und fotografiert nach unten oder aber, was besser ist, nach unten auf die Leavenworth Street und fotografiert nach oben. Von Hyde Street (wo auch die Cable Car hält) kann man die Lombard nach unten befahren. Ebenfalls von der Hyde Street brilliante Blicke auf die Bucht, den Ghirardelli Square und Alcatraz.
Golden Gate Bridge und Golden Gate Park
San Francisco Golden Gate Bridge und ParkSan Francisco Bay
Die Golden Gate Bridge verbindet San Francisco mit dem Marin County (da, wo die gleichnamigen Mountain Bikes geboren wurden). Gebaut wurde sie zwischen 1933-1937. 11 Arbeiter kamen dabei ums Leben. Gesamtlänge der Brücke ist 2.824 m und 1.280 m davon ist der Haupt-Hänge-Teil lang. Die Türme (oder nennt man sie Säulen), die die Konstruktion tragen, sind mit 227 m über dem Wasser die höchsten Brücken-Säulen der Welt. Unter der Brücke bleiben noch ca. 67 m Luft, um auch grosse Schiffe in die Bucht einlaufen zu lassen. Bis zu acht Meter kann die Brücke ’schwingen‘, um auch Windgeschwindigkeiten bis zu 100 mph (160 km/h) verkraften zu können. Die Farbe der Brücke wird als ‚International Orange‘ bezeichnet und gewählt, weil man der Meinung war, diese Farbe fügt sich am besten in die Umgebung ein. Im Nebel ist sie am eindrucksvollsten.
Am Fuß der Bridge liegt Fort Point. Das Fort wurde zwischen 1853 und 1861 gebaut um den Zugang zur San Francisco Bay zu schützen. Um die Brücke zu überfahren, werden Ihnen eine Gebühr bei Fahrt in Südrichtung abverlangt. Umgekehrt frei. Fussgänger, Radfahrer sind auf der Brücke erlaubt.
Beste Aussicht auf die Skyline von San Francisco hat man am besten von Vista Point (eine der Ausfahrten nördlich der Brücke an der Ostseite der US1 auf auf der Marin County Seite der Brücke) und die vielleicht beste Aussicht auf die Golden Gate Bridge inklusive der Stadt genießt man von Battery Spencer am Fort Baker, welches ein U.S. Army Posten aus dem Jahre 1905 ist (liegt gleich nordwestlich der Golden Gate Bridge).
Haupteingang bei Stanyan Street, an der Ecke Fell Street.
Mittelpunkt des Golden Gate Parkes sind sicher die Gärten und Museen:
Conservatory of Flowers – das Sinnbild und das älteste Gebäude (1878 erbaut / Viktorianischer Stil) des Parks zeigt Tausende tropische Pflanzen.
Der Tulip Garden – der Tulpengarten liegt neben der Windmühle am JFK Drive, nahe Ocean Beach.
Strybing Arboretum and Botanical Gardens – Nach Herkunftsländern geordnet zeigt dieser Garten mehr als 6.000 Pflanzen in 17 extra unterteilten Gärten, einen japanischen Mondanbetungsgarten und einen (kleinen) Sequoia-Hain.
California Academy of Sciences – Hier ist ein Planetarium und ein Aquarium mit über 10.000 Tieren untergebracht.
In der Hall of Earth and Space Sciences werden die Erdbeben, von 1865 und 1906 in SF simuliert.
M.H. de Young Memorial Museum – Von der Antike bis zur Neuzeit werden hier Kunstgegenstände aus aller Welt präsentiert. Hier ist auch das Asian Art Museum untergebracht – mit einer ausgiebigen Jadesammlung und Schmuck.
Angrenzend liegt der 1894 angelegte Japanese Tea Garden
Presidio
Das Presidio von San Francisco ist einer der jüngsten National Parks in Amerika und war einmal der wichtigste Militär Stützpunkt an der Westküste. Über eine Zeitspanne von 200 Jahren wehten hier drei Flaggen – die spanische, mexikanische und amerikanische. Von hier hat man eine der besten Aussichten auf den Pazifik und die Goldenen Gate Bridge. Insgesamt findet man in dem Park 11 mi Wanderwege, darunter die Golden Gate Promenade und den bekannten Coastal Trail, der sich von der Goldenen Gate Bridge bis zum Cliff House erstreckt und damit ist er einer der schönsten Trails in San Francisco. Entlang des Trail befindet sich auch Baker Beach, der Favorit unter Einheimischen. Adresse: The Presidio Visitor Information Center, National Park Service Building, 102 Montgomery Street Web: https://www.nps.gov/prsf/
Museum of Modern Art
Das San Francisco Museum of Modern Art ist das zweitgrößte Museum für zeitgenössische Kunst in den Vereinigten Staaten.
Schon das Museums Gebäude ist ein Kunstwerk für sich und bietet eine der umfangreichsten Sammlungen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Adresse: 151 Third Street
Alcatraz, San FranciscoFisherman’s Wharf San Francisco
Auf Alcatraz waren die unverbesserlichsten und unbekehrbarsten Häftlinge der Nation untergebracht, d.h. wer hierher verlegt wurde, der war in anderen Gefängnissen als schwierig eingestuft worden. Alcatraz war ein Bundesgefängnis und so konnten aus allen Staaten Gefangene hierher ‚ausrangiert‘ werden.
Anstelle von Häftlingen zieht die Insel in der San Francisco Bay heute mehr als eine Million Besucher im Jahr an. Mit der Fähre von Fisherman’s Wharf aus nimmt man Kurs auf die Insel, die einst Al Capone und Machine Gun Kelly ihre „Heimat“ nannten.
1934 wurde das bekannte Hochsicherheitsgefängnis eingerichtet.
Ein gelungener Ausbruch ist nicht bekannt geworden, wenngleich ein Drei-Mann-Team niemals gefunden wurde und Spekulationen im Umlauf sind, dass die es geschafft haben könnten. Das Gefängnis hatte als einziges in der Nation Warmwasserduschen – nicht um einen gewissen Luxus ins Gefängnisleben zu bringen, sondern vielmehr, um die Insassen nicht an kaltes Wasser zu gewöhnen und ihnen ggfs. eine Flucht zu erleichtern. Bis 1963 diente der ‚Fels‘ (The Rock) als Gefängnis. Heute ist er Touristenanziehpunkt.
In Zeiten des Goldrausches an der Westküste zeigte die Army das erste Mal ca. 1805 Interesse an der Felseninsel. Es wurde Fort Alcatraz eingerichtet. Später wurde es während des Bürgerkrieges (12. April 1861 – 9. Mai 1865) noch verstärkt, aber das Fort wurde nie ins Kriegsgeschehen einbezogen. Es bestand ca. bis 1907 — einige Jahre später wurden die Gefängniastrukturen errichtet und das Fort verschwand.
Im Februar 2014 fanden Geologen aus Texas mittels Bodenradars Spuren des alten Forts unterhalb der Gefängnisgebäude. Es wird gehofft, dass ggf.im Gefängnishof irgendwann Ausgrabungen begonnen werden können.
Besucher Info: Zu erreichen mit der Blue and Gold Fleet Fähre, die von Fisherman’s Wharf, Pier 41, abfährt.
Alcatraz wird vom Nationalpark Service verwaltet: Alle Infos im Web unter: https://www.nps.gov/alca
Bear Gulch Reservoir, Pinnacles National Park (Effeietsanders [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)])
Pinnacles National Park bezieht seinen Namen von den Felsformationen, die ihn prägen. Sie stamen aus den Überresten eines Vulkanes, der ursprünglich ca. 195 Meilen (314 km) weiter südlich angesiedelt war aber durch Erosion und Erbewegung entlang des Andreasgrabens nördlich gewandert ist. Derzeit bewegt sich das Gebiet 3-6 Zentimeter pro Jahr.
Pinnacles Nationalpark / Blick auf die High Peaks (Photo NPS/Beth Hudick)
Besucher kommen nach Pinnacles National Park um sich an Tierwelt und Natur zu erfreuen, zu wander und für Rock-Climbing. Vielfach genutzt von Zeitgenossen aus der San Francisco Bay Area, die dem Stadtleben entfliehen wollen.
Es ist der 59ste Nationalpark der USA.
Eintritt: $30 pro Fahrzeug $25 pro Motorrad $15 Fußgänger / Fahrradfahrer
Durango war das Minen- und Schmelz-Zentrum während des Gold- und Silber-Booms.
Historic Strater Hotel, Durango, Colorado
Bekannt als Tor zu einem der szenenreichsten Orte des Staates ist hier inzwischen alles sauber und ordentlich herausgeputzt für den Tourismus. Das Ergebnis ist eine sehr schöne Hauptstraße mit Häusern aus der Jahrhundertwende mit vielen Hotels, Geschäften und Restaurants.
Durango, Colorado
Am Wochenende ist die kleine Stadt lebendiger als manche große: Viele schön gestaltete Cafes und Bars bieten Live-Musik, auf der Main Street ‚cruisen‘ Harleys, Indians und Victory’s und vor allem an schönen Sommerabenden ist es ein Vergnügen in Durango zu verweilen. Motels sind entweder in Downtown gelegen oder nur unweit entfernt, so dass man keine Probleme haben sollte, die Stadt zu Fuss zu erkunden.
Silverton
Silverton, Colorado
Silverton ist eine kleine ursprünglicher Ort im Südwesten von Colorado und nur ca. 70 Meilen nördlich von Durango.
Der Ort zeichnet sich durch eine Old West Atmosphäre aus – die Häuser entlang der Main Street erwecken unweigerlich den Eindruck, den man aus alten Western Filmen kennt. Unterschied heute: die Main Street ist geteert und die alten Häuser sind in farbenreich angestrichen. In einem der zahlreichen Cafe’s einen Kaffee zu nehmen ist ein Vergnügen: es herrscht kein Rummel, eher Ruhe, man genießt den Sonnenschein und spricht ein wenig mit anderen Reisenden, die vermutlich wie Sie den San Juan Skyway, einer der schönsten Scenic-Highways in Colorado, fahren. Dieser führt von Durango über Silverton, Ouray, Telluride – viele der bekannten Orte in Colorado, welche die gute alte Zeit reflektieren.
Aber bleiben Sie in Silverton nicht nur auf der Main Street: gehen Sie einmal in die wenigen Querstraßen und die Parallelstraße zur Main Street (viel mehr Strassen gibt es auch schon gar nicht). Hier werden Sie dann alte farbenfreudig restaurierte Häuser und Läden finden und diesmal ist die Strasse gleich unbefestigt! Ein eindrucksvolles Flair.
Wer nicht mit dem eigenen PKW den San Juan Skyway hierher fahren will, kann von Durango aus die alte historische Eisenbahn „Durango-Silverton“ nehmen. Motorradfahrer und Leute, die gerne in den Bergen fahren, werden aber ganz sicherlich die Strasse bevorzugen, die sich von den Aussichten mehr als lohnt! Da es über 3.000m hinaufgeht, sollte man von Oktober bis mindestens April als Motorradfahrer warme Sachen dabei haben.
Ouray
Ouray, Colorado
Ouray (phonetisch: jUHreh) liegt im Südwesten von Colorado. Die ehemalige Bergminen-Stadt hat noch etwas Ursprüngliches und ist nicht so herausgeputzt wie andere Touristen-Orte – dafür ursprünglicher. Hierher zu kommen lohnt sich auf jeden Fall, wenn man in Colorado unterwegs ist – wer den San Juan Skyway, eine herrlicher Scenic-Highway fährt, kommt hier automatisch lang. Leerstehende Häuser mischen sich neben schöne Restaurierte, und es gibt viele nette kleine Cafes und Restaurants.
Ouray, Colorado
Ebenfalls is Ouray ein Ort mit heißen Quellen und man wird das Schwimmbad am Rande der Stadt meistens gut besucht vorfinden. In Ouray beginnt auch der „Million Dollar Highway“, der sich von Ouray bis Silverton erstreckt. Ob die US 550 ihren Namen wegen der hohen Baukosten, dem Wert des Goldes in den Minen oder wegen seiner spektakulären Panoramen erhalten hat, ist bis heute unklar. Dennoch gehört er zu den bekanntesten im Land. Off-Roader bezeichnen den kleinen Ort auf knapp 2.400m Höhe gerne als die Off-Road ‚Hauptstadt‘ des Staates: Entlang oder in den umgebenden Bergen mit Höhen bis über 4.000 m schlängeln sich die alten Bergminen-Straßen. Viele der Strassen sind wegen Schnee bis Juni/Juli geschlossen. Erfahrene Off-Roader brauchen z.B. für eine 3 mi Strecke (Black Bear Trail hinunter nach Telluride) ca. 3 Std.!
Im Jahre 1890 wurde das Gebiet schon zum Nationalpark erklärt, um einen Teil der Central Sierra Nevada, die sich an Kalifornien’s Ostflanke entlangstreckt, zu schützen. Zuvor war ein Teil des heutigen Parks bereits von Abraham Lincoln im jahre 1864 ‚reserviert‘ worden, um es zu schützen. Als dann im Jahre 1890 der Yosemite Nationalpark gegründet wurde, kam noch die Region Tuolumne Meadows sowie das High Country, die Hochregionen dazu. Viele Besucher sind spontan an die Alpen erinnert, wenn sie den Yosemite Park besuchen, aber trotz einer vielleicht ansatzweisen Ähnlichkeit wird man schnell die Vielfalt und Unterschiedlichkeit feststellen. Die Höhenunterschiede reichen von 600 m bis knapp 4.000 m und daher ist die Jahreszeit entscheidend, in wie weit man den Park erkunden kann. Folgende Strassen sind wegen Schnee von ca. Oktober bis manchmal hinein in den Juni geschlossen: Tioga, Glacier Point sowie Mariposa Grove.
Trotz teilweiser heftiger Gewitter ist der frühe Sommer die Jahreszeit der Wahl, wenn es um einen Besuch im Yosemite Park geht. Man kommt dann richtig in den Genuss der vielfältigen alpinen Landschaften, kann die Riesenbäume, genannt Sequoia Trees bewundern, daneben Wasserfälle (verpassen Sie nicht den 739 m hohen Yosemite Falls, die im Mai/Juni am gewaltigsten sind und im August manchmal schon ausgetrocknet sind) und das durch Gletscher geformte Yosemite Valley. Dies alles geht bei angenehmen Temperaturen besser als im Winter, wenngleich es milde Winter sind. Zwischen Januar und März sind die nassesten Monate und wenig Besucher kommen in den Park. Im Juni beginnt der richtige Tourismus und findet Juli, August seinen Höhepunkt, was zu heftigen Autoschlangen im Park führen kann. Ein Vorteil für den Besucher, der sich so ca. Juni hier einfindet ist, dass er eine gute Chance hat, die blühenden Wildblumenwiesen des Yosemite Valleys oder Wawona’s zu sehen. Etwas später ab Juli, August blüht es überall auf den Tuolumne Meadows. Neben Wandern kann man selbstverständlich Radtouren unternehmen, Schwimmen, Rafting Touren machen, Klettern, Fischen, geführte Reittouren unternehmen und sogar im Winter am Badger Pass Ski laufen. Tierbeobachtung gehört für viele Besucher zu den Hauptgründen den Park zu besuchen. Der Yosemite Park hat eine weitreichende Reputation für seine braunfelligen Bewohner, die Bären. Ranger werden alle Besucher immer wieder darauf hinweisen, im besonderen wenn sie Camping machen, jegliche Lebensmittel in Bären-sicheren Behältern, einer Art Schliessfach im Wald, wegzusperren. Autos werden regelmässig – i.d.R. nachts, mit Leichtigkeit von Bären aufgebrochen. Grund: angebrochene Cola-Flaschen, alte Fast-Food Verpackungen etc. ziehen die Tiere an, die im Laufe der Jahre gelernt haben, sich dies zu Nutzen zu machen.
Wenn Sie wandern, dann gilt es hier wie in allen anderen Regionen, wo Bären vorkommen, dass man mit möglichst viel Geräuschkulisse wandert, z.B. Glöckchen am Rucksack befestigt. Viele Infos zu Bären können die Ranger geben. Die Landschaft des Yosemite Parks wird in drei Kategorien eingeteilt:
Alpine Wilderness (Hochlagenregion)
Wälder (Haine) mit Giant Sequoias (Riesenbäume, Mammutbäume)
das Yosemite Valley (Tal)
200 Meilen (320 km) Straßen stehen dem Besucher zur Verfügung und zeigen wie groß der Park ist. Der Yosemite Park ist ein Auto-freundlicher Park, d.h. weitestgehend können die Sehenswürdigkeiten per Auto erforscht werden. Allerdings arbeitet der Park darauf hin, dass mehr und mehr Besucher auf die kostenlosen Shuttle Busse umsteigen, vor allem in der Sommer Hochsaison. Einerseits schützt man die Umwelt und andererseits ist das Verkehrsaufkommen teilweise so hoch, dass selbst=fahren schon keinen Spaß mehr macht.
Auch wenn man den Park gut mit dem Fahrzeug erkunden kann, so wird man das richtige Gefühl und den perfekten Yosemite Eindruck erst bekommen, wenn man einige der Trails (Wanderwege) macht. Das Spektrum reicht von ‚Mini-Wanderungen‘ von wenigen Hundert Metern bis zu Mehrtages Touren.
Im Visitor Center des Park kann man sich informieren. Manche Ranger sprechen sogar deutsch, wenn Sie Glück haben.
Anfahrt
Der Park ist ganzjährig geöffnet, aber seine Hauptbesuchszeit ist May-September. Insgesamt sehen ca. 4-5 Mio Besucher jährlich den Park. Zwischen November und April sind viele Gegenden des Parks nicht mit dem Auto erreichbar. Die Tioga Rd (Hwy 120 queer durch den Park) sowie die Glacier Point Rd sind geschlossen bis Ende Mai, manchmal sogar bis in den Juni hinein.
Es gibt 4 Eingänge in den Park: Highway 120 kommt sowohl im Westen, als auch im Osten in den Park. Highway 140 kommt im Westen herein und Highway 41 im Süden.
Visitor Center
Das Yosemite Valley Visitor Center ist ganzjährig offen. Daneben gibt es noch: Tuolumne Visitor Center am Tioga Pass, wenn man von Osten herein kommt.
Beste Reisezeit
Juni, Juli, August, September sind die Monate, in denen alle Parkbereiche geöffnet sind, was die Strassen einschliesst. Randmonate wie Mai und Oktober haben bereits Einschränkungen. In den restlichen Wintermonaten sind weite Teile des Parks für Autos nicht erreichbar. Yosemite National Park ist generell ganzjährig geöffnet.
Frühling (April & Mai) Die beste Zeit für Wasserfälle! Bereiche des Parks: Während Yosemite Valley und Wawona ganzjährig erreichbar bleiben mit dem Auto, bleiben die Tioga sowie Glacier Point Road geschlossen (oft bis Ende Mai). gelegentlich werden Ketten vorgeschrieben.
Klima: Sehr unterschiedlich: Spektrum reicht von sonnigen, warmen Tagen bis hin zu Eisregen- und Schneestürmen. Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 69°F (21°C) / 39°F (4°C)
Flüsse & Wasserfälle: Sowie das Wetter etwas wärmer wird, führt auch der kleinste Bach Wasser. Sie können viele kleine Wasserfälle entlang des Tales entdecken, die oft gar keinen Namen tragen. Die grossen, bekannten Wasserfälle werden am stärksten im Mai und Juni sein.
Wildblumen: Die Saison startet Mitte / Ende Mai.
Sommer (Juni bis September) Es ist die Hauptsaison des Parks. Alle Bereiche des Parks sind offen. Klima: Warm bis heiss mit gelegentlichen Regefällen, gewöhnlich in der Form von Nachmittags Gewittern. Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 87°F (31°C) / 51°F (10°C) Flüsse & Wasserfälle: Alle Flüsse führen Wasser und somit sind alle Wasserfälle präsent. Je später im Sommer, desto weniger Wasser ist zu erwarten und Wasserfälle verschwinden. Yosemite Falls kann im Augsut bereits komplett trocken und nicht existent sein. Vernal, Nevada und Bridalveil existieren ganzjährig, aber es kann auch spärlich sein. Wildblumen: Yosemite Valley & Wawona: beste Zeit ist der Juni. Tuolumne Meadows: beste Zeit ist der Mitte- / Spätsommer (ab Juli), um die alpinen Blumen zu sehen.
Herbst (Oktober & November) Noch immer eine schöne Zeit und dazu noch kaum Besucher. man ist schon ganz schön alleine. Die meisten Parkbereiche bleiben bis Ende Oktober offen und man hat gute Chance, den Park erforschen zu können. Tioga Road wird allerdings oft Ende September schon geschlossen. Für Yosemite Valley und Wawona besteht Zugang das ganze Jahr über, allerdings muss man im Winter Schneeketten mitführen, da diese dann gelegentlich vorgeschrieben werden. Klima: Sehr unterschiedlich. Das reicht von sonnig warm bis regnerisch oder verschneit. Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 54°F (12°C) / 35°F (2°C) Flüsse & Wasserfälle: Wasser wird sehr knapp und Yosemite Falls wird entweder wenig oder kein Wasser führen. Vernal, Nevada und Bridalveil existieren ganzjährig, aber es kann auch spärlich sein. Herbstfarben: Yosemite ist bekannt für seine schöne Herbststimmung und die Farben der Blätter. Allerdings sind die meisten Bäume im Park Nadelbäume, so dass man keine Verfärbung sehen wird.
Winter (Dezember bis März) Viel Schnee und Ruhe. Badger Pass Ski Area ist bekannt für gute Langlauf Möglichkeiten. Klima: Winter im Yosemite sind schneereich und kalt. Oft jedoch sonnig. Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 53°F (12°C) / 28°F (-2°C) Flüsse & Wasserfälle: Wasserstände sind niedrig aber sobald er erste Schnee sowie Regen gefallen sind, beginnt Yosemite Falls wieder stärker zu fliessen.
Durchschnittstemperaturen und Niederschlag für Yosemite Valley (4,000 feet / 1,220 m)
Monat
Maximum
Minimum
Niederschlag
(F / C)
(F / C)
(inches / cm)
January
49/9
26/-3
6.2/15.7
February
55/13
28/-2
6.1/15.5
March
59/15
31/0
5.2/13.2
April
65/18
35/2
3.0/7.6
May
73/23
42/5
1.3/3.3
June
82/28
48/9
0.7/1.8
July
90/32
54/12
0.4/1.0
August
90/32
53/11
0.3/0.8
September
87/30
47/8
0.9/2.3
October
74/23
39/4
2.1/5.3
November
58/14
31/0
5.5/14
December
48/9
26/-3
5.6/14.2
Eintritt
Pro Pkw $35.oo / Motorrad $30.oo / Zu Fuß oder Rad: $20.oo — Eintritt gültig für 7 Tage. Tipp: Denken Sie über einen Nationalpark Jahrespass nach, denn ab 3 Parks kann man bereits sparen und Motorradgruppen können mit 2 Motorrädern auf einen Pass in die Parks kommen.
Campingplätze
Es gibt ca. 13 Campgrounds im Park. Die Hälfte der Campgrounds kann reserviert werden und bei den anderen geht nach der Regel, wer zuerst kommt, …. Genannt „first-come, first-served basis“. Von April bis September wird empfohlen eine Reservierung zu machen, weil dies die Hochsaison ist. Die Plätze, die nicht reserviert werden können, füllen sich oft bereits um die Mittagszeit.
Beginnen Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch des Visitor Centers (Besucherzentrums) in Yosemite Village, wo sie eine Ausstellung über die Geschichte von Yosemite erwartet. Parkranger geben Ihnen gerne Auskunft und sind nach Möglichkeit behilflich. Zur Einstimmung sollten Sie sich den Film „The Spirit of Yosemite“ anschauen, der halbstündlich im Auditorium hinter dem Visitor Center gezeigt wird. Sehen Sie sich auch das Indianerdorf hinter dem Visitor Center an. Das Indian Cultural Museum informiert über die Kulturgeschichte der Miwok- und Paiute-Stämme, den ursprünglichen Bewohnern des Tals. Die Museumsgalerie enthält Ausstellungen verschiedener Künstler, die Yosemite zum Gegenstand ihrer Kunst machten.
Der schmale Schlauch des Yosemite Valleys mit seinen begrenzenden Felswänden ist einer der Lieblingspunkte von Besuchern, die entweder wegen der herrlichen, hohen Wasserfälle des Valleys oder den Wildblumenwiesen kommen.
Beides hat seinen größten Reiz im Juni-Juli, wenn die Schneeschmelze die Wasserfälle anschwellen lässt und den Blumensamen Energie zum Keimen gibt.
Mehr als 50 Meilen entfernt liegt ein anderes und andersartiges Wildblumenparadies, es ist Tuolumne Meadows mit seiner alpinen Note. Die Blütezeit ist wegen der Höhe (ca. 2.500 m) leicht verschoben und man wird im Juli und August auf seine Kosten kommen. Ein traumhaftes Gebiet zum Wandern und Klettern.
Auf dem Weg dorthin kommt man noch in Tuolumne Groves vorbei und das bedeutet Staunen vor den riesigen Giant Sequoia Trees.
Auch in Mariposa Grove (ca. 35 Meilen entfernt von Yosemite Valley), stehen die Riesen, darunter „Grizzly Grant“, der der älteste Vertreter in Mariposa sein soll. Wer sich mehr dafür interessiert, dem bieten das Museum hier und ein umgestürzter Baum Gelegenheit, sich darin zu vertiefen. Mehr zum Thema Baum gibt es auch im Wawona Basin zu sehen. Es handelt sich um den Wawona Tree, den man einst im Jahre 1881 durchtunnelte, einfach, um Besuchern etwas zu bieten. Im Winter 1968/69 stürtze der vermutlich Tausende Jahre alte Riese mit mehr als 70 m dann um. Wawona ist für noch mehr ‚Altes‘ zuständig: besuchen Sie das historische Wawona Hotel und sehen Sie andere historische Gebäude.
Beginnen Sie Ihren Besuch auf jeden Fall im Visitor Center beginnen, dort können Sie sich mit Karten und Infomaterial versorgen um damit die Gegend ergründen.
Yosemite Valley
North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail
Wenn Sie im Yosemite Valley ankommen, dann sollte man erst einmal parken und ins Visitor Center gehen. Die zu gehenden Distanzen im Valley sind nicht zu groß und man hat ebenfalls die Möglichkeit den Shuttle Bus zu nehmen, der einen bequem zu den interessanten Stellen bringt. Falls man nur einen Tag Zeit hat, was für den Park sehr wenig ist, aber natürlich vorkommt, dann ist es das beste auf dem Parkplatz bei „Curry Village“ zu parken und die Aktivitäten von hier aus zu starten.
Oft bezeichnet als „das unvergleichliche Tal“ („The Incomparable Valley“), ist Yosemite Valley wohl eines der weltweit bekanntesten Beispiele für ein Gletschertal. Mit seinen tosenden Wasserfällen, steilen Granitwänden, rundgeschliffenen Felskuppen und mächtigen Felsblöcken ist es ein echtes Naturwunder. Seit dem Naturforscher John Muir (1838 – 1914) haben sich Dichter, Maler, Fotografen und Millionen von Besuchern über 150 Jahre an der Schönheit des Tals begeistert.
Das Yosemite-Tal zeichnet sich durch Steilwände und einen flachen Talboden aus. Die Entstehung begann, als sich während der Eiszeiten alpine Gletscher ihren Weg durch den Canyon des Merced River bahnten. Das Eis hobelte und scheuerte weicheren Granit ab, ließ aber die härteren Teile als isolierte Blöcke, wie z.B. El Capitan oder Cathedral Rocks, stehen. Durch die Gletschermassen wurde der Canyon, den der Merced bereits vorher durch die Auffaltungen der Sierra Nevada hindurch geformt hatte, wesentlich verbreitert. Als die Gletscher schließlich zu schmelzen begannen, riegelte die zurückgelassene Endmoräne das Schmelzwasser ab, so dass das Wasser in dem neuen, U-förmigen Tal einen See bildete. Sedimentablagerungen füllten diesen prähistorischen Lake Yosemite im Laufe der Zeit und ließen den heutigen flachen Talboden entstehen. Derselbe Vorgang wiederholt sich gegenwärtig im Mirror Lake am Fuße des Half Dome.
Im Gegensatz zum Yosemite Valley wurde der westlich des Parks gelegene Bereich des Merced Canyon (entlang des Highway 140) nicht von den Gletschern erreicht. Aus diesem Grunde besteht hier ein typischer, durch ein Flussbett geprägter V-förmiger Canyon.
Das Yosemite-Tal ist heute ein Mosaik von mit Wildblumen und Sträuchern übersäten Wiesen, Eichenwäldern sowie Nadelwäldern mit Mischbeständen von Gelbkiefer, Flusszeder (Rauchzypresse) und Douglasie. Viele Tierarten, vom Monarchfalter bis zu den Maultierhirschen und Schwarzbären, finden in den verschiedenen Lebensräumen ihr Zuhause. Von den Steilwänden stürzen zahlreiche Wasserfälle ins Tal herunter. Im Mai und Juni führen sie in der Regel das meiste Wasser; im August und September hingegen fallen einige ganz trocken. Neben den Yosemite Falls, mit 739 Metern die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt, zählen Bridalveil (189 Meter), Vernal (97 Meter), Nevada (181 Meter) und Illilouette Falls (113 Meter) zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten des Parks. Beginnen Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch des Visitor Centers (Besucherzentrums) in Yosemite Village, wo sie eine Ausstellung über die Geschichte von Yosemite erwartet. Parkranger (Parkwächter) geben Ihnen gerne Auskunft und sind nach Möglichkeit behilflich. Zur Einstimmung sollten Sie sich den Film „The Spirit of Yosemite“ anschauen, der halbstündlich im Auditorium hinter dem Visitor Center gezeigt wird. Sehen Sie sich auch das Indianerdorf hinter dem Visitor Center an. Das Indian Cultural Museum informiert über die Kulturgeschichte der Miwok- und Paiute-Stämme, den ursprünglichen Bewohnern des Tals. Die Museumsgalerie enthält Ausstellungen verschiedener Künstler, die Yosemite zum Gegenstand ihrer Kunst machten. Hinweis: Lassen Sie Ihren Wagen bei der Ankunft im Yosemite Valley bitte auf dem Parkplatz stehen – die Entfernungen sind gering. Machen Sie von den kostenlosen Pendelbussen Gebrauch, die den größten Teil des Tals befahren, oder gehen Sie zu Fuß. In beiden Fällen sparen Sie Benzin und schonen Ihre Nerven. Wenn Sie das Tal nur tagsüber besuchen, parken Sie Ihren Wagen bitte auf einem der speziell gekennzeichneten Tagesparkplätze (day-use parking), von wo aus ebenfalls Shuttlebusse verkehren. Wiesen, Flussufer und Eichenwälder wurden in der Vergangenheit durch menschliche Nutzung stark beeinträchtigt. Bitte respektieren Sie die Bemühungen zur Wiederherstellung der Natur und bleiben Sie auf den markierten Wegen!
Wanderungen in der Nähe des Yosemite Village Visitor Centers
Upper Yosemite Fall / Cooks Meadow
Cook’s Meadow Loop
Einstufung: leicht Länge / Dauer: 1,6 km Rundwanderweg, 45 Minuten. Beschreibung: Ausgangspunkt: Visitor Center – Shuttlebus-Haltestelle 5. Dieser kurze Spaziergang bietet ihnen atemberaubende Ansichten von Half Dome, Glacier Point und den Royal Arches. Von der Shuttlebus-Haltestelle 5 (Visitor Center) gehen sie entlang des Radweges in Richtung Yosemite Falls (östlich). An der Haltestelle 6 überqueren sie die Straße (achten sie auf Autoverkehr!) und folgen dem Radweg. Halten sie sich an der Weggabelung links. Am Parkplatz der Sentinel Bridge können sie einen schönen Ausblick auf Half Dome genießen, der ihnen vielleicht von den Fotografien Ansel Adams’ bekannt ist (hierzu müssen sie den Rundweg kurz verlassen, aber es lohnt sich!). Am Parkplatz folgen sie dann dem Bohlensteg zurück über die Wiese in nördlicher Richtung. Überqueren sie die Straße und folgen sie dem Weg zurück zum Visitor Center oder der Haltestelle 5. Der Wanderweg ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.
Yosemite Nationalpark — Lower Yosemite Fall
Lower Yosemite Fall
Einstufung: leicht Länge / Dauer: 1,7 km Rundwanderweg, 45 Minuten. Beschreibung: Ausgangspunkt: Shuttlebus-Haltestelle 6 (Lower Yosemite Fall Trailhead) Der leichte und kurze Spaziergang auf asphaltiertem Wege belohnt Besucher mit der spektakulären Ansicht der Upper und Lower Yosemite Falls. Im Spätsommer und Herbst (Anfang August bis Anfang Oktober), nach der Schneeschmelze und vor dem Wintereinbruch, kommt der Wasserfluss in der Regel zum Erliegen. Im Frühjahr und Frühsommer müssen sie mit starker Gischt rechnen. Ein kleiner Abstecher am Anfang des Weges führt sie zu John Muirs erster Wohnstätte am Yosemite Creek. Der östlich der Wasserfälle gelegene Teil des Wanderweges ist rollstuhlgeeignet, der westliche Teil rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.
North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail
Valley Floor Loop
Einstufung: mäßig Länge / Dauer: 20,9 km Gesamtstrecke, 5 bis 7 Stunden 10,5 km halbe Strecke, 2,5 bis 3,5 Stunden Beschreibung: Ausgangspunkt: Lower Yosemite Falls Wanderweg, Shuttlebus-Haltestelle 6, alternativ: überall entlang des Wanderweges. Diese Wanderung durch das Tal führt sie entlang einer Vielzahl der ersten Wege in Ost-West-Richtung und der alten Wagenstrecken. Wenn sie die Halbstrecke laufen wollen, queren sie das Tal nahe der El Capitan Crossover Road. Für die volle Strecke gehen sie weiter bis zum Bridalveil Fall. Der Valley Floor Loop ist eine oft vernachlässigte Wanderroute, die ihnen Ruhe (solitude!) bietet, trotz eventuell gelegentlicher Schwierigkeiten, die genaue Wegstrecke zu finden. Sie wandern durch Wiesen, Wälder und entlang des Merced River. Entlang des Weges werden sie durch hervorragende Ausblicke auf Sentinel Rock, Cathedral Rocks, Bridalveil Fall, El Capitan, die Three Brothers und Yosemite Falls belohnt.
Mit dem Auto erreichbare Wanderwege
Yosemite Nationalpark — Bridal Veil Fall
Bridal Veil Fall
Einstufung: leicht Länge / Dauer: 800 Meter Rundwanderweg, 20 Minuten. Beschreibung: Ausgangspunkt: Bridal Veil Fall Parkplatz – Wanderweg Der asphaltierte Weg führt sie vom Parkplatzbereich zum Fuß des Wasserfalls, der meistens das ganze Jahr über fließt. Der Rückweg führt über die selbe Strecke. Starke Gischt im Frühjahr und Frühsommer. Der Wanderweg ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.
Panorama Trail
Einstufung: mäßig Länge / Dauer: 13,7 km Wegstrecke, Abstieg ins Tal (-975 Höhenmeter); 6 Stunden Beschreibung: Ausgangspunkt: Panorama Trailhead, Glacier Point. Wie der Name schon andeutet, bietet diese Wanderung grandiose Panoramablicke des Yosemite Valley. Der Weg überquert den Illilouette Fall nach ca. 3 km und verläuft – teilweise bergauf – weiter entlang der Panorama Cliffs. Oberhalb des Nevada Fall trifft man auf die Mist und John Muir Trails, die nach Happy Isles führen. Im Sommer steht ein kostenpflichtiger Bustransport zur Verfügung. Reservierungen sind erforderlich und können an allen Tour Desks im Park vorgenommen werden.
Four Mile Trail
Einstufung: anstrengend Länge / Dauer: 15,5 km Rundstrecke; 975 Höhenmeter, 6 bis 8 Stunden Beschreibung: Ausgangspunkt: Four Mile Trailhead am Southside Drive. Alternativ von der Shuttlebus-Haltestelle 7, dies verlängert die Wegstrecke um ca. 800 Meter. Diese Wanderung startet nahe dem Fuß von Sentinel Rock und windet sich auf die Spitze des Glacier Point oberhalb des Yosemite Valley. Obwohl die meisten Wanderer diese Strecke hin und zurück hinlegen, bietet sich im Sommer als Alternative an, die Strecke bergauf zum Glacier Point mit dem Bus (kostenpflichtig) zurückzulegen. Im Winter ist diese Strecke aufgrund von Vereisung gesperrt.
Mit dem Shuttlebus erreichbare Wanderwege
Mirror Lake / Meadow
Einstufung: leicht Länge / Dauer: 3,2 km Rundwanderweg bis zum See, 1 Stunde Länge / Dauer: 8 km Wanderweg um den See herum, 2 Stunden. Beschreibung: Ausgangspunkt: Mirror Lake Trailhead an der Shuttlebus-Haltestelle 17. Von der Haltestelle führt ein asphaltierter Wanderweg direkt bis zum Ufer des Mirror Lake. Dieser See verlandet langsam durch Sedimentablagerungen. Wanderer können hier auf einem Rundweg um den See herum weiterlaufen. Diese Strecke führt oberhalb des Sees entlang der Westseite des Tenaya Creek, überquert eine Brücke nach dem Snow Creek Trailhead und führt an der Ostseite des Mirror Lakes zurück. Bei hohem Wasserstand im Winter und Frühjahr reflektieren sich die umliegenden Felswände im Wasser des Sees. Zusätzlich kann man hier hervorragend Tiere beobachten. Informationstafeln am Rand des Weges schildern detailliert den langsamen Prozess vom See zur Wiese. Die Zufahrtstraße ist frei für Autos mit gültigem Behindertenausweis (im Visitor Center erhältlich), die Wegstrecke bis zum See ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.
Happy Isles
Einstufung: leicht Länge / Dauer: 800 Meter, 20 Minuten Beschreibung: Ausgangspunkt: Happy Isles – Shuttlebus-Haltestelle 16 Auf dieser kurzen Wanderung gelangen Sie zum Happy Isles Nature Center. In diesem familienfreundlichen Besucherzentrum erwarten Sie Dioramen, interaktive Ausstellungselemente und ein Buchladen. Weitere kurze Wanderungen führen vom Nature Center in die unmittelbare Umgebung. Der Weg zum Nature Center ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.
Yosemite Nationalpark — Vernal Fall gesehen vom Mist Trail
Vernal & Nevada Falls
Einstufung: mäßig bis anstrengend Länge / Dauer: Vernal Fall Fußgängerbrücke (Aussichtspunkt): 2,6 km Rundwanderweg; 120 Höhenmeter; 1,5 Stunden; mäßig Länge / Dauer: Oberkante Vernal Fall: 4,8 km Rundwanderweg; 300 Höhenmeter; 3 Stunden; anstrengend Länge / Dauer: Oberkante Nevada Fall: 11,2 km Rundwanderweg; 600 Höhenmeter; 5 bis 6 Stunden; anstrengend Beschreibung: Ausgangspunkt: Happy Isles – Shuttlebus-Haltestelle 16 Von der Fußgängerbrücke haben sie einen hervorragenden Ausblick auf den Vernal Fall. 300 Meter hinter der Brücke gabelt sich die Route in den Mist Trail und den John Muir Trail. Um direkt zur Oberkante des Vernal Fall zu gelangen, folgen sie dem Mist Trail, der nach 800 Metern an den Fuß einer steilen Granittreppe mit über 600 Stufen gelangt. Es besteht Rutschgefahr! Im Frühjahr und Sommer wird der Mist Trail seinem Namen gerecht, da riesige Mengen Gischt den Aufstieg zu einer feuchten Angelegenheit werden lassen (Regenjacke oder aber bei gutem Wetter einfach oben in der Sonne trocknen). Zur Oberkante des Nevada Fall gelangt man nach 3,2 km über den Mist Trail, der oberhalb des Vernal Fall über eine Bücke führt und sich dann in Serpentinen nach oben windet. Den Rückweg kann man dann über den John Muir Trail antreten, der einen schönen Ausblick auf den Nevada Fall bietet und an der oben beschriebenen Weggabelung wieder auf die Ausgangsroute führt. (Streckenführung im Winter markiert bzw. Strecke geschlossen).
Upper Yosemite Fall
Einstufung: anstrengend Länge / Dauer: 11,6 km Rundstrecke; 820 Höhenmeter; 6 bis 8 Stunden Beschreibung: Ausgangspunkt: Upper Yosemite Fall Trailhead / Camp 4 (Shuttlebus-Haltestelle 7) Als einer der ältesten historischen Wanderwege in Yosemite, führt sie diese von 1873 bis 1877 angelegte Route an die Oberkante des sechsthöchsten Wasserfalls der Welt, 739 Meter über dem Talboden. Verlassen sie die Wegführung auf keinen Fall, da sich direkt neben dem Weg teilweise sehr steile Abhänge befinden. Spektakuläre Aussichten können sie vom Columbia Rock, ungefähr 1,5 km (und mehrere Serpentinen) nach dem Start der Wanderung genießen.
Half Dome
Half Dome und Merced River gesehen von Sentinel Bridge (oben); Half Dome mit Seilen zum Aufstieg (Bild unten)
Einstufung: sehr anstrengend Länge / Dauer: 27,4 km Rundstrecke; 1.450 Höhenmeter, 10 bis 12 Stunden Seilgeländer installiert von ungefähr Ende Mai bis Mitte Oktober Achtung: Bitte beginnen Sie den Aufstieg auf keinen Fall, wenn 1. die Seilgeländer nicht installiert sind, 2. die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es regnet oder 3. die Möglichkeit eines Gewitters (Blitzschlag!) besteht! Lebensgefahr! Beschreibung: Ausgangspunkt: Shuttlebus-Haltestelle 16 (Happy Isles) Folgen sie dem Mist Trail oder dem John Muir Trail bis zum Nevada Fall. Bleiben sie auf diesem Weg, den Hinweisschildern Richtung Half Dome folgend. Die letzten 275 Meter des Weges sind ein steiler Anstieg über den Rücken (Ostseite) von Half Dome. Das Seilgeländer dient dem Halt auf den letzten 120 Metern. Es besteht aus zwei Stahlseilen in ungefähr einem Meter Abstand an armhohen Pfeilern, die im Fels verankert sind. Die Spitze von Half Dome ist eine relativ große, ebene Oberfläche.
Tuolumne Meadows and the High Country
Wenn es im Sommer in den Wiesen, Seen und auf den freiliegenden Granithängen förmlich von Leben wimmelt, zeigen sich die umliegenden, zerklüfteten Gipfel der Sierra Nevada in ihrer ganzen Schönheit. Die Pflanzen und Tiere nutzen die wenigen warmen Tage intensiv für Wachstum, Vermehrung und die Vorratssuche für den kommenden Winter.
Tioga Road
Die Tioga Road (Highway 120), schlängelt sich durch die Hochgebirgslandschaften Yosemites. 1882/83 als Zufahrtstraße für eine Mine gebaut, wurde sie 1961 neu trassiert und erweitert. Die Straße zieht sich durch eine malerische Landschaft mit glitzernden Seen, duftenden Wiesen, Felskuppen und Bergkuppen, die vor nur 10.000 Jahren noch unter Gletschern begraben lagen. Von den vielen Aussichtspunkten entlang der Straße bietet sich ein einmaliger Blick. Am Tiogapass überquert die Straße in einer Höhe von 3.031 Metern den Kamm der Sierra Nevada und ist damit die höchstgelegene Autostraße Kaliforniens. Die Tioga Road ist vom Herbst (meist Oktober/ November) bis in das späte Frühjahr hinein (Ende Mai oder auch bis Ende Juni) geschlossen.
Tuolumne Meadows – subalpine Landschaft
Tuolumne Meadows (2.600 Meter / 55 Meilen / 89 km von Yosemite Valley, ca. 1½ Stunden Fahrzeit) ist die größte subalpine Wiesenlandschaft in der Sierra Nevada. Im Sommer haben hier ein Visitor Center, ein Campingplatz, ein Laden und eine Tankstelle geöffnet. Seit langem ein beliebter Ausgangspunkt für Tagesausflüge oder Rucksacktouren, finden sich hier im Winter vor allem Bergsteiger ein. In den Sommermonaten sind die Bergwiesen mit einer blühenden Vielfalt an Feldblumen sowie vielen Tieren ein lohnendes Ausflugsziel.
Bitte denken Sie daran, dass übermäßiger Fußgängerverkehr den empfindlichen Wiesen stark schaden kann. Fahrräder, Kinderwagen sowie Fahrzeuge aller Art sind grundsätzlich nicht zugelassen. Denken Sie bei Ihren Ausflügen bitte daran, dass Sie sich in Höhen zwischen 2.000 und 4.000 Metern bewegen, wo selbst geübte Wanderer bei großer körperlicher Anstrengung leicht außer Atem gelangen können. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die Natur hier zu genießen!
Glacier Point
Der Ausblick von Glacier Point über die schier unermesslich weite Sierra Nevada ist überwältigend, insbesondere zum Sonnenuntergang oder bei Vollmond, wenn das Licht die Granitfelsen märchenhaft erscheinen lässt.
Von hier, der Spitze einer 975 Meter tiefen, senkrecht abfallenden Felsklippe, bietet sich ein Blick über das gesamte Yosemite Valley aus der Vogelperspektive. Auf der gegenüberliegenden Seite stürzen die Yosemite Falls 2.425 ft (739 m) tief ins Tal. Dahinter bilden die Gipfel der High Sierra eine beeindruckende Kulisse. Die einzelnen Berge sind auf Schautafeln gekennzeichnet.
Im Sommer (ca. Mitte Mai bis Ende Oktober) können Sie Glacier Point mit dem Auto erreichen (52 km/ 32 Meilen von Yosemite Valley, ca. eine Stunde Fahrt). Zahlreiche Wanderwege führen von hier zu weiteren spektakulären Aussichtspunkten über das Yosemite Valley.
Im Winter ist die Straße bis zum Skigebiet am Badger Pass zugänglich. Glacier Point wird dann zu einem beliebten Ausflugsziel für Skilangläufer.
Giant Sequoia Groves
Im Yosemite Nationalpark gibt es drei Mammutbaumhaine.
Mariposa Grove, Tuolumne Grove, Merced Grove
Mariposa Grove, 56 Kilometer von Yosemite Valley entfernt am Highway 41 gelegen, ist der größte. Tuolumne Grove und Merced Grove befinden sich unweit von Crane Flat entlang des Highway 120.
Trotz menschlicher Einflüsse haben diese Baumriesen, deren Größe in der Tier- und Pflanzenwelt unerreicht ist, ihren Platz über Jahrtausende behauptet. Sequoias existierten bereits zu Beginn der Geschichte der westlichen Welt. Als ältester noch lebender Baum im Mariposa Grove gilt der etwa 2.700 Jahre alte „Grizzly Giant.“
Die Ökologie der Mammutbäume ist komplex und erst in den vergangenen Jahrzehnten von Wissenschaftlern hinreichend erforscht worden. Sequoias sind nicht nur hervorragend an die immer wieder auftretenden Waldbrände angepasst, sondern für ihre Vermehrung sogar auf Feuer angewiesen. Holz und Rinde dieser Bäume sind feuerbeständig. Brandspuren an den Stämmen großer, gesunder Bäume sind Zeugen dafür, dass sie zahlreiche Brände überlebt haben. Die winzigen Samen brauchen zur Keimung entblößten, mineralhaltigen Boden und die Sprösslinge Sonnenlicht. Früher legten häufige, natürliche Waldbrände das geeignete Samenbeet frei, drängten konkurrierende Arten zurück und ließen eine mineralienreiche Erde zurück.
Doch als Folge der jahrzehntelang praktizierten Feuerunterdrückung sammelte sich Altholz am Waldboden an und hemmte so die Fortpflanzung der Mammutbäume. Auf diese Weise konnten schattentolerante Bäume in den Lebensraum der Sequoias vordringen. Heute werden im Rahmen eines gesteuerten Waldbrandmanagements vom National Park Service künstliche Brände angelegt, die natürliche Waldbrände simulieren und die Wachstumsbedingungen des Waldes verbessern sollen. Nähere Informationen hierüber erhalten Sie in den Besucherzentren des Parks.
Alle drei Haine sind mit dem Auto zu erreichen. Von den jeweiligen Parkplätzen führen kurze Wanderungen zu den Bäumen. Zum Mariposa Grove kann von Mai bis Oktober ein kostenloser Shuttlebus von Wawona aus genutzt werden. Darüber hinaus können Sie den Mariposa Grove bei einer Rundfahrt in einem offenen Bus erleben (Tickets sind an den Verkaufsstellen z.B. im Ahwahnee, der Yosemite Lodge oder im Yosemite Village erhältlich). Die Wege sind das ganze Jahr über für Wanderungen oder Skilanglauf geöffnet.
Wawona war einst ein Indianerlager. 1856 baute Galen Clark an dieser Stelle ein Hotel, das nach ihm benannt wurde (Clark Station). Besucher konnten hier auf dem Weg von Yosemite Valley nach Mariposa übernachten. Nachdem 1864 das Yosemite Valley und der Mariposa Grove of Giant Sequoias durch den „Yosemite Grant“ unter Schutz gestellt wurden, ernannte man Clark zum ersten Parkaufseher („Guardian of Yosemite“). Als 1875 die Wawona Road eröffnet wurde, erwarben die Gebrüder Washburn das Gelände und bauten dort das Wawona Hotel, das auch heute noch in Betrieb ist. Wawona ist der ideale Ort, um mehr über die Erschließung Yosemites und die Menschen, die daran beteiligt waren, zu erfahren. Im Pioneer Yosemite History Center finden Sie eine Anzahl von Siedlerhäusern mit historischen Einrichtungen, die hierher verlegt wurden, sowie eine Sammlung alter Pferdekutschen.
Natural Entrance – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Der ca. 190 qkm große Park wurde 1930 zum Nationalpark gemacht. Mehr als 85 bekannte Höhlen gibt es im Park, u.a. die Lechuguilla Cave, welches der Nation tiefste Kalksteinhöhle mit 478m ist. Das Alter der Höhlenformation wird auf 2-4 Millionen Jahre geschätzt.
Insgesamt ist die Carlsbad Cavern ein Höhlensystem, das über ca. 30 mi unterirdischer Korridore miteinander verknüpft ist. Der natürliche Eingang ist ungefähr 40m breit und 12m hoch. Damit zählt die Carlsberg Cavern zu den am besten begehbaren Höhlen überhaupt.
Fledermäuse Zwischen Mitte Mai und Ende September ist ein besonderes Spektakel zu beobachten. Jede Nacht fliegen tausende von Fledermäusen bei Einbruch der Dunkelheit aus der Höhle nach draussen, um Insekten zu jagen. Gegen Morgendämmerung kehren sie zurück. Eine halbe Stunde dauert es ungefähr, bis die Höhle sich geleert hat.
Die Höhlen Mehr zu den einzelnen Höhlen, die man besichtigen kann, finden Sie auf der nächsten Seite. Ebenfalls mehr Informationen zu den körperlichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.
Ausrüstung Für alle Touren außer Big Cave und Natural Entrance sind körperliche oder / und Kleidungs-/Schuhwerks-Voraussetzungen zu erfüllen. Ebenfalls werden Batterien u.U. gefordert, um die Lampen zu bestücken. Weitere Empfehlungen wie lange Hosen, Knieschutz etc. kommen u.U. zum tragen. Bevor Sie eine Tour machen, informieren Sie sich im Visitor Center nach den speziellen Anforderungen.
Schuhwerk und Kleidung Aufgrund steiler Wege in der Höhle wird rutschfestes Schuhwerk, z.B. Turnschuhe, empfohlen. Die Temperatur in der Höhle ist konstant 13,3 Grad – daher ist ein Pullover zum Mitnehmen empfohlen.
Carlsbad Caverns, die Höhlen
Temple of the Sun – Carlsbad Caverns Nationalpark, New MexicoChinese Theatre – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Big Room
Hat Ausmasse von 548m in der einen Richtung und 335m in die andere. Bis zu 77m hoch ist die Decke. Die Höhle ist sehr einfach zu begehen und man kann viele verschiedene Kalksteinformationen sehen. Vor allem, wenn man wenig Zeit hat, ist diese Tour, die man ohne Führung machen kann, empfohlen.
Natural Entrance – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Natural Entrance
Kann ebenfalls in Eigenregie erkundet werden und führt ca. 230 Höhenmeter hinab, was man bezogen auf die eigene Körperfitness berücksichtigen sollte. Die Route führt einen zu so interessant klingenden Höhlen und Sehenswürdigkeiten wie Bat Cave, Devil’s Spring, Iceberg Rock, Green Lake Overview und Boneyard, der an einen Schweizer Käse erinnert.
Hall of the White Giant
Eine geführte Tour, die zu einer abgelegenen Höhle führt. Man muss streckenweise kriechen und etwas klettern, daher gilt die Tour als etwas anstrengend.
King’s Palace
Geführte Tour, die täglich (zwischen Memorial Day und 3. Sonntag im August) zur vollen Stunde zwischen 9.00 und 15.00 Uhr durchgeführt wird. Rest des Jahres alle 2 Stunden und nur bis 14.00 Uhr. Mindestalter: 4 Jahre
Spider Cave
Die schwierigste Tour, die Klettern, Kriechen beinhaltet.
Left Hand Tunnel
Eine kurze geführte Lampentour unter 1 km. Eine leichte Tour, die sich mit dem Entstehen der Höhle und den Formationen beschäftigt. Täglich um 9.00 Uhr. Mindestalter: 6 Jahre. Lower Cave Die Tour führt entlang von Wasserbecken, Kalksteinformationen und zeigt Spuren frühzeitiger Entdecker. Streckenweise muss der Besucher über Leitern klettern.
Slaughter Canyon Cave
Eine wenig erschlossene Höhle, die erstaunliche Formationen aufweist. Sie liegt etwas abseits und man kann bis zum Parkplatz fahren. Lage: 25 mi weiter südwestlich an der US 62 / 180, dann noch 11 mi westlich auf der CR 418, der CR 422 und der CR 423. Am Ende ist die Strasse ungeteert.
Jamestown und seine 400 Jahre Geschichte (photo: Virginia Tourism)
Jamestown Besuch Im Mai 2007 feierte die Stadt Jamestown den 400. Jahrestag der Besiedlung Amerikas. Dieses Jubiläum war von höchster Bedeutung für die gesamte amerikanische Nation, und auch aus europäischer Sicht von Interesse. Ein Besuch in Jamestown ist jederzeit ein Erlebnis, und das zu allen Jahreszeiten.
Weißkopfseeadler Stolz sind die Ranger am James River auf die drei Brutpaare des Weißkopfseeadlers, die sich wieder angesiedelt haben an diesem Platz, der für die Geschichte der Vereinigten Staaten so bedeutungsvoll ist. Das Wappentier der Vereinigten Staaten fühlt sich wohl hier in diesem Teil des Bundesstaates Virginia, wo die Seele der USA intensiv zu spüren ist.
Als die ersten englischen Siedler im Mai 1607 mit ihren Schiffen vom Atlantik kommend in den James River einbogen und einige Kilometer weiter an Land gingen, achteten sie wohl weniger auf die Adler, doch sie gründeten unter schwierigen Bedingungen die erste dauerhafte Siedlung von Engländern in der Neuen Welt: Jamestown.
1607 James Fort English Style Building (photo: Aaron Zhu [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)])
Für Besucher der US-Ostküste ist Jamestown zusammen mit dem benachbarten Colonial Williamsburg – der im Stil des 18. Jahrhunderts original wieder errichteten früheren Hauptstadt von Virginia – ein Muss. In nur zweieinhalb Autostunden gelangt man von Washington D.C. nach Jamestown.
Das weitläufige historische Gelände am Fluss ist ganzjährig von 9 bis 17 Uhr für Besucher offen, eingebettet in eine ruhige bewaldete Landschaft. Zu sehen sind auch die drei Segelschiffe der englischen Siedler, die damals rund drei Monate für ihre Reise in die Neue Welt brauchten – und das bei großer Enge. Die Schiffe wurden original und seetüchtig nachgebaut und ankern in Jamestown, wo sie besichtigt werden können.
Kamen die Glasmacher aus Thüringen?
Inzwischen ist die fast 400jährige Geschichte von Jamestown gut erforscht, dennoch wird die archäologische Arbeit fortgesetzt und immer wieder kommen bedeutende Funde ans Tageslicht. Wo vor Jahrzehnten die ersten historischen Glasscherben gefunden wurden, steht heute eine Nachbildung der einfachen Glashütte, die voll in Betrieb ist. Es wird vermutet, dass es einst Siedler aus Thüringen waren, die dieses Handwerk mitbrachten. Im James Fort, dem Nachbau der ersten, 1607 errichteten Siedlung, wird das Alltagsleben der Bewohner von damals live dargestellt. Ein Museum informiert zusätzlich detailliert über die Geschichte von Jamestown und der Region, die auch Schauplatz großer Schlachten in den Unabhängigkeitskriegen war.
Williamsburg, Virginia
Nur zehn Kilometer von Jamestown entfernt erreicht man am Colonial Parkway eine weitere historische Stätte der USA, die einen besonderen Charme vorweist: Colonial Williamsburg, die frühere Hauptstadt von Virginia, komplett mit Gebäuden des 18. Jahrhunderts wieder errichtet und belebt durch Schauspieler, die in historischen Kostümen bekannte und berühmte Persönlichkeiten darstellen, aber auch einfache Bürger, Handwerker und Bauern, die mit Ochsenkarren unterwegs sind.
In einigen der historischen Holzhäuschen können Gäste des Hotels Williamsburg Inn übernachten.
Das Tularosa Basin, ein von Bergen gesäumtes Tal, liegt am nördlichen Ende der Chihuahua Wüste. Aus der Mitte dieses Tals erhebt sich der glitzernde, weisse Sand von New Mexico, eines der großen Naturwunder dieser Welt. Wellenähnliche Dünen aus Gips-Sand haben 275 Quadratmeilen Wüste unter sich begraben und das größte Gips-Dünenfeld der Welt geschaffen. Die weissen Dünen sind immer in Bewegung und verändern sich ständig in Form und Größe.
Im Gift Shop kann man spezielle Sand-Schlitten mieten, was ein irrer Spaß ist auf den Dünen. Ansonsten, wer das nicht will, der wird bei der Rundfahrt durch die Dünen oder bei kleinen Zu-Fuß Ausflügen in die Dünen auch so voll auf seine Kosten kommen.
In White Sands gibt es vier verschiedene Arten von Dünen:
Kuppelförmige Dünen
Die ersten Dünen, die sich in Richtung des Windes von Lake Lucero bilden, sind niedrige Sandhügel, die sich bis zu 10 Meter jährlich fortbewegen.
Barchandünen
Halbmondförmige Dünen bilden sich in Gebieten mit starkem Wind, der nur begrenzt neuen Sand mit sich bringt.
Diagonale Dünen
In Gebieten, die ausreichend mit Sand versorgt werden, verbinden sich die Dünen miteinander und bilden lange Bergketten aus Sand.
Parabelförmige Dünen
Entlang der Ränder des Dünenfeldes verankern Pflanzen die Ausläufer der halbmondförmigen Dünen miteinander und kehren ihre Form um.
Visitor Center
Adresse: 19955 Highway 70, Alamogordo, NM 88310
Denken Sie an ausreichend Wasser und Sonnencreme, wenn Sie die Dünen zu Fuß erklimmen wollen. Wir empfehlen auf jeden Fall einen Besuch im Visitor Center. Das historische Adobe-Gebäude enthält geologische Ausstellungen, die die Entstehung der Dünen erklärt. Auch finden Sie die Informationen, wie Sie am besten die Dünen erklimmen und erforschen. Ebenso können Sie hier die Plastik-Sitz-Schalen kaufen, auf denen man die Dünen runterrutschen kann.
Park Eintritt: $20 pro Fahrzeug oder $10 pro Erwachsener (der geringere Betrag kommt zum Ansatz); Jugendliche und Kinder unter 16 Jahren frei; Motorrad $15
Manchmal beschreiben Bilder eine Landschaft einfach besser als Worte. Oder, meistens ist das so. Wir haben ein wenig in den Bildern zu Monument Valley gesucht und hier sind einige der typischsten Eindrücke. Aber rein zufällig ausgesucht, denn wir haben Hunderte mehr.
Motorradtouren in Utah, Monument ValleyHole in the Rock, Utah, auf dem Weg ins Monument ValleyHole in the Rock, Utah, auf dem Weg ins Monument ValleyMexican Hat, Utah, Monument ValleyUtah, Monument ValleyUtah, Monument ValleyUtah, Monument ValleyUtah, Monument ValleyUtah, Monument Valley
Kepuhi Beach am West Ende von Molokai (photo: Rose_Braverman [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])Die Inseln von Hawaii (Karte)Wo liegt Hawaii ? (Karte)
Hawaii Inseln Reiseziel Übersicht
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Ostseite von Molokai (photo: Travis.Thurston [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)])
Kepuhi Beach am West Ende von Molokai (photo: Rose_Braverman [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])
Molokai – „The Friendly Isle“ in Zahlen
Länge: 61 km
Breite: 16 km
Fläche: 958 qkm
Höchste Erhebung: Kamakou Peak ligt im Osten der Insel und ist 1.514 m hoch.
Hauptstadt: Kaunakakai
Auf Molokai verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Insel Blume: White candlenut tree Blüte oder „kukui“ Blüte
Die Insel besitzt der Welt grössten Meeres-Klippen und hat atemberaubende Landschaften gekennzeichnet durch Gegensätze: im Westen trockene, unfruchtbare Erde und im Osten wunderbare Täler und Regenwald. Trocken und unfruchtbar bezeichnet auch das hawaiianische Wort „molo“.
Mit Beginn des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Missionarsfamilien auf der Insel an. Darunter die Meyer’s und Cooke’s, die sich für die Schönheit der Insel begeisterten und diese auch erhalten wollten. Mitte des 19. Jh. entstand, gegründet durch Kamehameha V, die Molokai Ranch, die Viehzucht betrieb und 40% der Inselfläche einnahm. Nach seinem Tod wurde sie verkauft und die Ananas-Zucht wurde zur Hauptindustrie. Dies war auch die Zeit, als die bekannte Firma Del Monte hier einstieg. Ab 1970 hat Del Monte dann verstärkt auf Tourismus für die Insel gesetzt und verkaufte riesiege Arenale im Westen am Strand zum Bau von Resorts.
1873 kam der belgische Priester Joseph Damien de Veuster auf die Insel und kümmerte sich 16 Jahre lang um die Bewohner der Lepra Kolonie, die Kamehameha V in Kalawao auf der Halbinsel im Norden errichtete. Auch „Father Damien“ starb an Lepra.
Palaau State Park
Liegt am Highway 470. Wunderschöne Natur, mehr als 40 verschiedene Baumarten wachsen hier und das Fruchtbarkeitssymbol der Hawaiianer, ein phallusähnlicher Monolith, der “Phallic Rock”, den die Hawaiianerinnen bei Kinderwunsch aufsuchten und sich durch Fürbitten Hilfe erhofften. Einen faszinierenden Ausblick hat man vom Kalaupapa-Lookout über die Halbinsel Makanalua.
Am Highway 470. Eine Zucker Mühle die von dem Deutschen Rudolf W. Meyer Ende des 19.Jahrhundert gebaut wurde. Sie ist heute restauriert und wird für Interessierte in Betrieb genommen.
Highway 450, von Kaunakakai zum Halawa Valley Das Halawa Valley ist die älteste Ansiedlung der Polynesier und war bis vor einigen Jahrzehnten noch dicht bevölkert. Tsunamis (Flutwellen) zerstörten das Dorf und vertrieben die Bewohner. Der Trail beginnt bei der kleinen Kirche und dauert rund 2-3 Stunden, je nach Kondition und Wetterbedingungen. Gutes Schuhwerk wird empfohlen. Flüsse müssen durchquert werden. Ziel sind die Moaula Wasserfälle. Die Wege sind durch Markierungen gekennzeichnet, ein Verlaufen ist somit ausgeschlossen. Mangobäume, riesige Farne , Papayabäume, Bananenstauden, wilde Orchideen und Brotfruchtbäume säumen die Wege. Leider sind auch Moskitos ständige Begleiter. Aber am Ziel angelangt werden sie vom Anblick der 80 Meter in die Tiefe herabstürzenden Moaula und Hipuapua Wasserfälle begeistert sein. Im Pool das Moaula darf gebadet werden.
Halawa Bay Die Halawa Bay hat die Form eines Halbmondes und ist bestens geeignet für alle maritimen Vergnügungen, allerdings nur im Bereich der Bucht. Der Strand liegt am Highway 450.
Papohaku Beach Wer die Einsamkeit sucht und unberührte Natur, der ist hier richtig. Allerdings sollten Sie es vermeiden ins Wasser zu gehen, da hier tückische Stömungen einem das Baden vermiesen. Also nur Sonnenbaden und Faulenzen. Highway 460 bringt Sie hin.
Kepuhi Beach am West Ende von Molokai (photo: Rose_Braverman [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])
Kepuhi Beach Das ist wohl der schönste Strand auf Molokai. Surfer haben hier ihren Spaß, Schwimmer, Taucher, etc. nur an einigen Tagen während er Sommmermonate, warum ? Wegen der gefährlichen Strömungen und der sehr hohen Wellen. Der Strand liegt vor dem Hotel Kaluakoi.
Halena Beach Ein geschützter Strand im Süden der Insel. Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen sind hier möglich.
Die-Top Strände für Surfer sind: Moomoni Beach, Pueoau Beach, Halawa Beach Park, Kepuhi Beach
Die Insel Lanai auf Hawaii
Ins Meer geflossene Lava bei Hulopoe Bay auf Lanai (photo: Steve Jurvetson (jurvetson on Flickr) https://www.flickr.com/people/jurvetson/ [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)])
Lanai – „The Pineapple Isle“ in Zahlen Länge: 28 km Breite: 21 km Fläche: 362 qkm Höchste Erhebung. Lanaihale 1.036 m Hauptstadt: Lanai City Auf Lanai verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Lanai ist die zweitkleinste der Hauptinseln. Die höchste Erhebung ist der Lanaihale mit 1.036 m und die einzige Stadt der Insel ist Lanai City, die 487m hoch liegt. Ihren Beinamen bekam sie, da sie einst der Welt grösste Ananas Plantage hatte. Die Firma Dole, deren Plantage es ist und war, besitzt noch heute 98% der Insel und hat als die Hauptindustrie den Tourismus hier etabliert. Die Firma besitzt auch die zwei Haupt-Hotels der Insel: „The Lodge at Koele“ und „Manele Bay Hotel“. Interessant ist, dass die Insel keine Ampeln kennt und man sich schon von daher dem „Paradies-Zustand“ näher fühlt.
Ins Meer geflossene Lava bei Hulopoe Bay auf Lanai (photo: Steve Jurvetson (jurvetson on Flickr) https://www.flickr.com/people/jurvetson/ [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)])
Garden of the Gods 7 Meilen nordwestlich von Lanaicity. Ein surrealistisch anmutender Felsengarten aus Lavagestein. Die jahrtausendlangen Arbeiten des Wasser, Windes und der Sonne haben ihn in einen unheimlichen Ort verwunschen. Beste Besuchszeiten sind kurz vor Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang.
Mount Lanaihale Den besten Überblick über die gesamte Insel und einige andere Hawaiiinseln wie z.B. Hawaii, Maui, Molokai, Kahoolawe und mit Glück auf Oahu, hat man vom 1.027 m hohen Lanaihale. Die Besteigung ist nur bei trockenem Wetter möglich. Aber auch mit Hilfe eines geländegängigen Fahrzeugs erreicht man den Gipfel. Munro Trail: Das ist die Tour per Pedes auf den Mount Lanaihale. Sie dauert an die 7- 8 Stunden. Reizvoll ist sie, weil das ganze Areal zum Vogelschutzgebiet erklärt worden ist und das Zwitschern der Vögel den Wanderfreund entzücken wird.
Lanai City Die Stadt wurde 1924 von dem Ananas König Jim Dole für seine Angestellen erbaut und war einst die grösste Annanas Plantage der Welt. 98% der Insel sind noch immer in Privatbesitz der Dole-Company. Auch heute noch hat sie den Charme einer verschlafenen Plantagenstadt, an der die Zeit spurlos vorüber ging. Fast alle Insulaner wohnen hier. Ein Besuch dieser Stadt lohnt allemal und hat in den kühlen Abendstunden auch noch den Hauch des Romantischen.
Kaunolu Village Highway 440, im Südwesten der Insel. Kaunolu, das sind die Reste eines ehemaligen Fischerdorfes und dies war die ehemalige Sommerresidenz des Königs Kamehameha I.. Die zahlreichen Ruinen und Grabmäler sind heute nicht nur ein Anziehungspunkt für die Touristen, sondern auch ein wichtiger Ausgrabungsort für Archäologen.
Strände
Hulopoe Beach Highway 440. Der vielleicht schönste Sandstrand auf Lanai. Bestens geeignet für das Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen. Er ist auch der einzige Strand auf Lanai, an dem Schwimmen gefahrlos möglich ist.
Polihua Beach Ein herrlicher weißer Sandstrand, der zwar weniger zum Schwimmen geeignet ist, da hier Unterwasserströmungen sehr gefährlich werden können, aber zum Relaxen prädestiniert ist. Wer Glück hat, der kann Meeresschildkröten beobachten.
Shipwrech Beach Meilenlanger Sandstrand, ideal zum spazieren gehen und entspannen. Schwimmen, tauchen etc. nicht geraten.
Die Insel Kauai auf Hawaii
Kauai Welcome Sign (photo: dronepicr [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)])Kauai (große Insel) mit Nihauu „the forbidden Island“ (photo: NASA)
Kauai – „The Garden Isle“ in Zahlen Länge: 53 km Breite: 40 km Fläche 1.429 qkm Höchste Erhebung: Kawaikini 1598 m Hauptstadtt: Lihueda
Kauai, das ist die nördlichste der Inseln und zugleich die älteste. Sie spiegelt mit am besten das, was man sich unter exotischem Paradies vorstellt – die Landschaft ist atemberaubend und wurde für zahlreiche Filme als Kulisse verwendet. Die Bewohner, deren Einkommen für mehr als 150 Jahre aus der Zuckerproduktion kam und die nun in das Zeitalter des Tourismus eingestiegen sind, haben einige Auflagen zum Schutz ihrer Natur ins Leben gerufen. Es darf zum Beispiel kein Hotel auf Kauai höher als eine Kokonuspalme sein…in anderen Gegenden herrscht ein Bauverbot. 1992 wurde die Insel fast vollständig durch Hurricane „Iniki“ verwüstet.
Kilohana Plantation Highway 50,3-2087 Kaumualii Hwy.,südlich von Lihue. Hier steht eines der vornehmsten Herrenhäuser der Insel. Das Gebäude ist vollgestopft mit Antiquitäten und hawaiianischen Kunstgegenständen.
Wailua Falls Highway 56, bis Maalo Rd. Zwei Wasserfälle in malerischer Umgebung stürzen 30 Meter in die Tiefe.
Kilauea Lighthouse Der ehemalige Leuchtturm, der einst mit einer Muschellinse ausgerüstet war und dessen Lichtkegel aus 90 Meilen Entfernung zu sehen war, dient heute als Wetterstation. Das gesamte Areal ist heute geschützt, da hier viele Vögel, darunter Fregattvögel, Albatrosse und Sturmvögel ihre Nistplätze haben. Einen wunderschönen Blick hat man am Aussichtspunkt des National Wildlife Refuges.
Waimea Canyon Lookout Highway 50, in die Kokee Rd. Auf 951 Metern Höhe hat man einen einzigartigen Rundblick auf eine eindrucksvolle Landschaft. Die Anfahrt ist recht kurvenreich. Fahren sie die Strasse weiter und Sie erreichen nacheinander den Puu Hihina Lookout und den Puuo Kila Lookout. Befahren sie nun die Waimea Canyon Drive, um wieder auf den Highway 50 zu gelangen.
Spouting Horn Park Kein Tourist sollte sich auf Kauai den imposanten Salzwassergeysir entgehen lassen, der dadurch entsteht, dass die Brandung unter die Lavadecke strömt, bzw. regelrecht hineingepresst wird . Das Wasser entweicht dann durch kleine Löcher, die sich in der Lavadecke befinden, durch den enormen Druck wieder an die Oberfläche.
Na Pali Coast Die wohl berühmteste Küste Hawaiis. Auf 50 Kilometer bietet sich dem Betrachter eine einzigartige Küstentregion. Die allerbeste Aussicht hat man vom Hubschrauber aus, aber auch vom Kalalau Lookout und vom Kuuo Kila Lookout.
Larsens Beach Larsens beach bietet einen langen, weißen Strand. Bestens geeignet zum Schwimmen, tauschen, Schnorcheln und relaxen.
Kaupea Beach, auch als Secret Beach bezeichnet Highway 56 dann auf die Kahiliwai Road. Idyllisch gelegener weißer Sandstrand, Bodysurfen, Tauchen und Schwimmen, ja sogar das Nacktbaden ist hier erlaubt.
Lumahai Beach Lumahai Beach ist vermutlich einigen bekannt aus Film und Fernsehen. Nicht zu unrecht suchen sich die Filmschaffenden stets die besten Plätze aus. Sehr langer, weißer Sandstrand, der in der Mitte von Lavagestein und üppigem Pflanzenwuchs begrenzt wird. Sehr gutes Plätzchen zum Entspannen, Faulenzen Sonnenbaden. Vom Schwimmen wird wegen der imposanten Wellen abgeraten.
Lydgate State Park Idealer Strand für die Kids. Hier ist das Baden gefahrlos möglich.
Hanalei Beach Der Strand liegt in einer sichelförmigen Bucht. Und ist einer der angesagtesten Strände. Alle Wasserspielarten sind möglich. In den Wintermonaten ist hier Surfen angesagt.
Poipu Beach Gehört mit zu den schönsten Stränden auf Kauai. Weiße Strände, ruhiges Wasser, Sonne im Überfluß.
Kekaha Beach Kilometer langer Strand. Gut für Schnorchler, Schwimmer und Surfer. Poilihale State Park Vermutlich Kauais längster Strand. Ausdehnung ungefähr 30 km. Zum Schwimmen eignen sich jedoch nur sehr wenige Stellen.
Die Top Strände für Surfer
Hanalei, Kee Beach, Secret Beach, Brenecke Beach, Kalapaki Beach.
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