Die Post in den USA ist staatlich betrieben und wird U.S. Postal Services (USPS) genannt. Nicht zu verwechseln mit UPS!
Briefmarken bekommt man in Postämtern (U.S. Post Office), vielen Supermärkten sowie manchmal in Touristen-Shops.
Briefmarke in Englisch heißt: stamp (im Plural: stamps); gesprochen: stemps
Post und Porto in den USA
Post Tarife International von USA nach West-Europa, beispielsweise Deutschland, Österreich, Schweiz: Standard-Brief (1 oz): $ 1.70 (man sollte eine GLOBAL FOREVER Marke kaufen). Flat-Rate Umschläge ab: $ 3.15 Postkarte: $ 1.70
Sogenannte FOREVER Marken gelten auch in den folgenden Jahren, selbst wenn die Preise anziehen. Es gibt GLOBAL FOREVER für internationale Briefe und FOREVER für Domestic (Inland) Briefe.
Wenn man schwerere oder grössere Umschläge zu verschicken hat, sollte man sich im Postamt nach der dafür günstigsten Versandart erkundigen. Es gibt beispielsweise Flat-Rate Umschläge oder manchmal kann auch der Versand via Päckchen günstig sein.
Die Website des U.S. Postal Services, siehe Link am Ende des Artikels, bietet einen Kalkulator zum Berechnen von Versandkosten von Paketen an.
Post Tarife National (innerhalb der USA): Brief (1 oz): 78 cent (Für Nicht-Standard Briefumschläge evtl. mehr) Postkarte: 61 cent für die Normal-Postkarten (Maximum length: 6″, Maximum height: 4 1/4″)
Gewichts-Umrechnung: 1 oz (ounce) == 28.35 g
Öffnungszeiten US Post Offices haben i.d.R. von 8.30 bis 17.30 Uhr auf. Diese Zeiten variieren allerdings von Post zu Post und Stadt zu Stadt. Es sollen nur Anhaltspunkte sein. In großen Städten kann es auch 24 Std. Postämter geben. Postfächer bei der U.S. Post können Sie ohne Wohnsitz nicht mieten. Bei den privaten Anbietern schon. Es reicht einen Antrag auszufüllen und im voraus zu bezahlen. Sie können auch die Nachsendung ins Ausland, z.B. an Ihren Heimatwohnsitz als Dienstleistung bestellen.
Beförderungsdauer Postkarten/Briefe per Luftpost durch die U.S. Post nach D, A, CH dauern ca. 1 Woche. Express-Briefe sind schneller und können zu Festpreisen erworben werden, was günstig ist, wenn der Brief einmal schwer ist
Der Beiname bedeutet „Bienenstock“ Staat – zu verstehen im Sinne, dass man bienenfleißig, ausdauernd und sparsam für sich selbst ist, um ans Ziel zu kommen und etwas zu erwirtschaften – alte Pionier-Tugenden. So haben es die Siedler geprägt und das wurde in das Staats Emblem sowie den Beinamen übernommen. „Wenn es einen Platz gibt, an dem kein anderer hin möchte, dann möchte ich dorthin!“ sagte Brigham Young, der „Führer der Heiligen der letzten Tage“. Im Sommer 1847 machte er sich auf den Weg, auf der Suche nach diesem Platz. und bekam als erster Mormone das Great Salt Lake Valley zu Gesicht. Die Mormonen haben schließlich diese trockene Wüstenland zu einer blühenden Oase gemacht. Der Name „Utah“ ist abgeleitet vom Namen des hier ehemals lebenden Indianerstammes, der „Utes“.
Utah ist reich an Bergen, hat ca. ein Dutzend Parks, kristallklare Seen, ein trockenes Sommerklima und im Norden des Staates perfekten Pulverschnee im Winter.
Utah Süden ist Heimat von einigen der interessantesten Nationalparks der USA; im Norden rund um Salt Lake City finden sich einige der besten Skigebiete des Landes. Salt Lake City ist somit Ausgangspunkt für Wintersportaktivitäten und Moab ist ein Startpunkt für die bedeutenden Naturparks Arches Nationalpark, Bryce Canyon Nationalpark, Canyonlands Nationalpark, Monument Valley sowie für Aktivitäten wie Rafting, Mountain Biking, Kajak, Reiten, Off-Road etc. Mehr zu den Parks unter dem Stichwort Nationalparks: Nationalparks
Moab, die Stadt, die auf den Colorado River hinabschaut, war eine der Städte des Wilden Westens in der Butch Cassidy und andere Berühmtheiten ein- und ausgingen. Das kleine Städtchen Moab hat eines der besten Informationszentren für Freizeitgestaltung in Utah. In den Straßen der Stadt herrscht offene Tür in gemütlichen Restaurants, Open-Air Cafes. Oder streifen Sie durch teils ungewöhnliche Souvenirgeschäfte. Die Stadt, die auf den Colorado River hinabschaut, war eine der Städte des Wilden Westens in der Butch Cassidy und andere Berühmtheiten ein- und ausgingen. So diente Moab auch regelmäßig als Drehort für Filme. Moab ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in den Arches Nationalpark und für viele andere Aktivitäten, u.a. Mountain Biking. Moab wird von Mountain Bikern als die Hauptstadt dieses Sportes bezeichnet.
Off-Road, Jeep- sowie ATV Tours
Weiterhin ist dies der Ort für alle motorisierten Off-Road Freunde, gleich ob mit Dirt-Bike, ATV oder Jeep. Auch in den Parks, z.B. Canyonlands kann man Off-Road gehen. Wichtig ist genug Wasser und Benzin zu haben. Wer unerfahren ist, sollte auf den Wegen bleiben, wobei auch die schon ganz schön ausgefahren sein können. Karten lesen können ist ein weiteres Plus, falls Sie nicht verloren gehen wollen.
Es gibt geführte ATV Tours sowie ungeführte Touren für Jeep Wrangler und ATV’s, die man an etlichen Stellen in der Stadt mieten kann.
Eine Tour zum Selbstfahren mit einem Jeep oder ATV ist Chickens Corner: insgesamt einfach zu fahren mit ein paar schwierigeren Stellen. Die insgesamt nur 25 mi lange Strecke (nur ‚hin‘) dauert ca. 2-3 Stunden, je nachdem wie schnell man fährt und wie oft man anhält. Es kann leicht zu 4 Stunden werden! Rückweg geht meistens deutlich schneller. Man fährt zu Beginn und am Ende der Strecke am Colorado River entlang. Die Tour endet gegenüber von Dead Horse State Park und man hat ebenfalls einen tollen Blick auf den Colorado River.
Mountain Biking
Utah ist das Mountain Bike Gebiet schlechthin – von den Ausblicken her und von den Schwierigkeitsgraden.
White Rim Trail: Beginnt bei Moab und ist ein Offroad Trail am Canyon Rand entlang – 340m über dem Green River und Colorado River. Liegt im Canyonlands National Park, südwestlich von Moab. 26 mi mittlerer Schwierigkeit.
Slidrock Bike Trail bei Moab: Der bekannteste Trail der Gegend, dies mittlerweile weltweit. Hier trifft man sich. Phantastische Ausblicke und ‚real off-road’… Eine Testschleife für Mountain Biker, die keine Erfahrung auf dem roten, teilweise rutschigen, Stein haben, findet sich am Anfang des Trails. Zeitaufwand für Slidrock Trail ist ca. 2-4 Stunden für die Rundstrecke, je nach Erfahrung.
Umgebung von Moab: Highway 279 bis an den Colorado River
Wenn man in Moab auf der Hauptstraße (North Main Street) Richtung Nord fährt und die Stadt verlässt, dann kommt man gleich am Ortsausgang über eine kleine Brücke, die den Colorado River überspannt. Von dort aus bleiben Sie auf der Straße für weitere ca. 1.3 mi und biegen dann links (West) auf die „279“ (man sollte ebenfalls ein Schild mit „Potash“ hier sehen, aber das können wir nicht dauerhaft garantieren).
Nach kurzer Fahrt werden Sie dan zur Ihrer ‚Rechten‘ Steilwände sehen und achten Sie dabei auf die ‚Petroglyphen‘, die aus der Zeit der Anasazi Indianer stammen. Oft erkennen Sie die Stellen daran, dass schon andere Autos am Straßenrand parken. Auf jeden Fall führt Sie die Straße weiter und direkt an den Colorado River, der zu Ihrer Linken fliesst.
Die beste Stelle zum Anhalten und die Füsse in den Fluss zu stecken werden Sie leicht selbst finden, aber als Anhaltspunkt: es gibt auf der linken Seite eine Art Picnic Area bzw. mittlerweile auch ausgebaut zum Campingplatz.
Mehr in der Umgebung:
Wenn Sie auf der 279 weiter fahren Richtung Westen, dann kommen Sie zur Dead Horse Point Rd (nach insgesamt vielleicht 13-15 mi auf der 279), die Sie zum Dead Horse Point State Park bringt, der Ihnen eine atemberaubende Sicht auf den dort grünen Colorado River von hoch oben gibt. Eine Stelle, die man nicht missen sollte.
Die ganze Gegend rund um Canyonlands ist beeindruckend, aber noch ein Tip: falls Sie bis hinunter nach Arizona auf Ihrer Reise kommen, dann haben wir einen weiteren Tip für Colorado River Freunde in der Nähe von Page, Arizona: Horseshoe Bend.
Der Park liegt inmitten des Navajo Indianer Reservat, welches sich von Arizona nach Utah erstreckt. Das Visitor Center, welches vom Besucher angefahren werden sollte, liegt 4 mi südöstl. der US 163. Dort bekommt man Informationen über mögliche Touren, die man entweder selbst oder geführt machen kann. In Kayenta, AZ oder in Mexican Bluff, UT kann man ebenfalls Jeep-Touren und Pferde-Trips buchen sowie Motels finden.
Monument Valley Sonnenaufgang
Monument Valley ist für Freunde des amerikanischen Südwestens sicher eine der beeindruckendsten Regionen. Es ist 1.695 m über dem Meeresspiegel gelegen und umfaßt eine Fläche von 120 qkm.
Im Park liegt ‚Mystery Valley‘, das durch seine weit über 300 m aufragenden, einzeln stehenden roten Felssteingebilde aus vielen Western bekannt ist. Der kleine Ort Goulding, eine alte Indianerstadt, die aus einer 1923 gegründeten Handelsstation entstand, ist ein guter Ausgangspunkt für den Besucher. Man kann sich im Park selbst umschauen, z.B. auf einem holprigen 17 mi Rundweg oder eine Pferde- oder Jeep-Tour im Visitor Center buchen.
Monument Valley bietet allerdings auch schon von den öffentlichen Strassen eindrucksvolle und typische Aussichten, d.h. man kommt schon hier auf seine Kosten, auch wenn man keine Touren macht.
Aktivitäten
Pferde-Touren und Jeep Touren sind die Hauptaktivitäten. Mountain Biking ist nicht möglich im Park. Wer wandern will, der braucht eine Genehmigung. Western Pferde-Touren Im kleinen Ort Bluff kann man nach Anbietern von Pferde Touren Ausschau halten. Adressen können wir hier mit Aussicht auf Aktualität nicht geben.
Die Sommermonate sind Hauptreisezeit. Frühling und Herbst bieten sich auch sehr gut an, dann ist aber wenig Betrieb und nicht alle Touranbieter (Pferd/Jeep) sind geöffnet. Die Sommer sind trocken und heiss mit Temperaturen bis an die 40 Grad C. Am Abend kühlt es etwas ab. Dies ist auf die Höhe zurückzuführen, die auch Grund für kalte Winter bis -10 Grad ist.
Lage
Der Park liegt entlang des US Highway 163. Der Park liegt im Navajo Indianer Reservat im südöstlichen Bereich Utah’s sowohl nördlich als auch südlich der Grenze von Arizona und Utah. Viele Besucher durchfahren die Landschaft lediglich und erfahren den Park und die beeindruckenden Felsformationen auf diese Weise. Wer möchte kann auch zum ausgeschilderten Visitor Center abfahren. Die Navajo Nation verwaltet den Park und das Center. Jeep Touren können gebucht werden, Kunsthandwerk wird ebenfalls zum Verkauf angeboten. Der Park ist ganzjährig geöffnet.
Um ein Gerät in den USA zu betreiben, was nicht dort gekauft wurde, benötigt man erstens einen Stecker-Adapter und zweitens muss das Gerät bezogen auf die Voltzahl auf 110/120 V umschaltbar sein.
Stecker-Adapter:
Dieser dient lediglich dazu, die Form des Netzsteckers anzupassen – es bedeutet nicht, dass gleichzeitig die Voltzahl angepasst wird!
Diese Adapter werden in Reisefachgeschäften, Kaufhäusern, Elektrogeschäften angeboten, meistens als Set mit Stecker-Adaptern für die ganze Welt. Mit 20 Euro sollte man hinkommen.
Dieses Set sollte man sich unbedingt im Heimatland kaufen und nicht in den USA, da es hier Adapter nur für den umgekehrten Fall, nämlich, dass ein Amerikaner mit seinen Steckern ins Ausland verreist, gibt.
Man sollte sich aber auch Gedanken um die Qualität des Reiseadapters machen, zum Beispiel ist es ratsam einen mit „Erdung“ zu nehmen. Vielleicht 10 Euro teurer, aber sicherer, vor allem wenn man nicht nur Telefone und iPads laden will, sondern auch mal einen Wasserkocher anschliesst. Allerdings immer auf die Gesamtwattzahl des angeschlossenen Gerätes achten.
Redaktionstipp: Ein Stecker (Schweizer Produkt) mit Erdung, international einsetzbar und kompakt: Steckeradapter mit Erdung – bei Amazon
Volt-Umschaltbarkeit
Unbedingte Voraussetzung bei dem in die USA mitgebrachten Gerät, sonst funktioniert es nicht oder schlecht.
Ob ein Gerät umschaltbar ist, kann man i.d.R. am Geräte Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite ersehen. Bei manchen Geräten auch in das Gerätegehäuse eingestanzt.
Wenn dort bei Stromeingang 110/220 Volt steht, bedeutet dies, dass das Gerät auch mit 110 Volt betrieben werden kann. Entweder ist ein manueller Umschalter am Gerät oder es kann sich automatisch anpassen.
Wenn das Gerät an seinem Stromstecker einen Adapter hat, dann ist dort auch der erwähnte Aufkleber.
Gerät nicht umschaltbar? Wenn ein Gerät nicht umschaltbar auf 110 Volt ist, dann gibt es noch die Variante, einen Umwandler, der auch oft als Adapter bezeichnet wird, zu kaufen. Dieses ist im Allgemeinfall nicht zu empfehlen, da sich der Preis und Aufwand nicht lohnt. Überdenken Sie besser, sich das entsprechende Gerät in den USA neu zu kaufen, wenn Sie nicht darauf verzichten können. Bei Geräten, die -nennen wir es- international ausgelegt sind, sollte eine Umschaltung immer vorhanden sein, so z.B. bei Notebooks, Handy-Ladegeräten, sogar ein teurer Fön läßt sich umschalten! Und ein billiger Fön nur für die Dauer der Reise gibt es bei Walmart oder Target schnell zu kaufen.
Wir haben die Antwort für alle Interessierten recherchiert und können vielleicht mit der gefundenen Antwort vielen Kindern und Eltern dieses Jahr helfen, einen besseren Einblick in Santa’s Navigation zu bekommen.
Jedes Jahr am Weihnachtsabend sitzen Hunderte von freiwilligen Helfern an den Telefonen des Nordamerikanischen Luftraumsicherungszentrums NORAD in Colorado und beantworten zig-Tausende von Anrufen von Kindern, die sich wundern, ob Santa Claus es schaffen wird, rechtzeitig bei ihnen einzutreffen. Wer nicht anrufen will oder kann, kann zum Glück das Internet nutzen, um mehr zu erfahren. Einen Live Update der aktuellen Position des Weihnachtsmannes kann man auf der eigens dafür von NORAD ins Leben gerufenen Webseite (in 6 Sprachen) verfolgen. Die Kinder und vor allem deren Eltern können so besser planen, wann es Zeit sein wird ins Bett zu gehen. Videos und Informationen zum Weihnachtsmann ergänzen den Service. Mittels Google Earth kann man dann die Position des Weihnachtsmannes in 3D (3-dimensional) orten.
ORAD bedeutet North American Aerospace Defense Command und die Einrichtung hat ihren Sitz in Colorado, USA. Wie einige von Ihnen sich nun schon gedacht haben, ist es natürlich nicht NORAD’s primäre Aufgabe die Position des Weihnachtsmannes zu überwachen. Dies ist nur eine Zusatzaufgabe am Weihnachtstag, ansonsten sind die Mitarbeiter dafür verantwortlich, den gesamten nordamerikanischen Luftraum zu überwachen. Es ist eine Kooperation zwischen Kanada und den USA.
Nun, es war im Jahre 1955, als die neue Aufgabe, also den Weihnachtsmann zu leiten und zu verfolgen, dazu kam. Es begann mit einer falschen Telefonnummer…
Am 24. Dezember 1955 kam ein Anruf beim Continental Air Defense Command (CONAD) Operations Center (Vorgänger von NORAD) in Colorado Springs, Colorado, an. Der Anrufer war jedoch weder der Präsident noch ein General! Es war ein kleines Mädchen, dass eine Telefonnumer in einer Werbeanzeige der Tageszeitung gelesen hatte: die Anzeige eines lokalen Geschäftes versprach, dass man mehr über den Weihnachtsmann und wo er gerade sei, erfahren könne, wenn man anrufe.
Die Anzeige sagte “Hey, Kiddies! Ruft mich direkt unter folgender Nummer an!” Aber… die Nummer unterlag einem Druckfehler und war nun die tatsächliche Telefonnummer dieser militärischen Einrichtung und zwar vom Operationszentrum!
Schichtleiter in dieser Nacht war Colonel Harry Shoup, der später unter auch unter dem Namen “Santa Colonel” bekannt wurde. Col. Shoup erhielt noch mehr Anrufe in dieser nacht aber statt aufzulegen instruierte er seine Mitarbeiter etwas über die Position von Santa zu ermitteln und dies den Anrufern mitzuteilen. Damit war die neue Aufgabe geboren.
Als im Jahre 1958 dann NORAD geformt wurde, übernahm es pflichtbewußt die Aufgabe der Vorgängerorganisation.
Mittlerweile sitzen Hunderte von Freiwilligen am Weihnachtsabend an den Telefonen und beantworten ca. eine halbe Million von Anrufen und Tausende von Emails.
Die „NORAD Tracks Santa Web Site“ ist so beliebt, daß sie nach Freischaltung im Dezember ca. 1 Milliarde Aufrufe erhält von Besuchern aus 210 verschiedenen Ländern der Erde!
Nur wenige amerikanische Städte haben eine wichtigerere Rolle in Amerika’s Geschichte gespielt als Boston. Während der Revolution und dem Bürgerkrieg war Boston der wichtigste politische Standort.
Das Telefon und die ersten Anästhesiemethoden wurden in Boston entwickelt. Amerika’s erste Zeitung, die Boston News Letters, wurde ebenfalls in Boston publiziert. Und Boston war die Heimat einiger herausragender amerikanischer Autoren wie Ralph Waldo Emerson and Henry David Thoreau.
Um 1620/30 wurde es von den Pilgrims Fathers gegründet. Die Hafenstadt mit ca. 600.000 Einwohnern ist heute eine Finanz- und Kulturmetropole. Die für den Touristen sehenswerten Stadtteile verteilen sich über das ganze Stadtgebiet.
Boston — die Stadt die sich auch America’s Walking City nennt
Downtown Boston featured eine üppige Palette an Attraktionen, sowohl moderne als auch historische. Erfreulicherweise ist Downtown äußerst gut zu Fuss zu besichtigen. Die City war auch die erste in der Nation, die einen „Historischen Walking Trail“ geschaffen hat, den Freedom Trail. Dieser Freedom Trail ist für den Besucher die perfekte Einführung in das, was Boston zu bieten hat.
Beacon Hill, ein weiterer Distrikt, zählt zu den romantischen Ecken in Boston. Viele kleine noch mit Kopfsteinpflaster gepflasterte Straßen mit alten Backsteinhäusern – eingerahmt von Bäumen – lassen nicht die Vermutung aufkommen, man sei in Amerika.
Am gegenüberliegenden Fluss-Ufer liegt Cambridge. Hier sind das angesehene Massachusetts Institute of Technologie (MIT) sowie die Harvard University beheimatet.
Egal, wie lange Sie in Boston Zeit haben, die folgenden Sehenswürdigkeiten sind die besten und wichtigsten der Stadt:
Faneuil Hall, Quincy Market in Boston
Massachusetts State House (New State House) sowie Old State House, Boston
Old South Meeting House, Boston
Black Heritage Trail
Freedom Trail, Boston
USS Constitution
Paul Revere House
Boston Marathon Ziellinie (Finishing Line)
Benjamin Franklin Statue
Prudential Center und Skywalk
Boston Common
John Hancock Tower, Boston
Boston Tea Party – Griffith’s Wharf
Granary Burying Ground
Cambridge inklusive Harvard Square, Harvard University, Central und Porter Square
Alle unsere Reiseartikel zu Boston finden Sie unter dem Stichwort ‚Boston‘: Reiseartikel zu Boston
Beste Reisezeit und Temperaturen
Kalte Winter und moderate, angenehme Sommer. Eine Jacke ist aufgrund von kühlerem Atlantikwind für den Abend, je nach Jahreszeit, einzuplanen.
Die Winter sind meistens kalt und schneereich. Von Frühling bis Herbst sind ideale Zeiten, um die Stadt zu Fuss zu erkunden. Der Herbst bietet zusätzlich die Möglichkeit den Indian Summer in der Umgebung zu genießen.
Durchschnittstemperaturen in Grad Celsius für Boston
Monat
Max
Min
Jan
2,8
-5
Feb
2,8
-5
Mrz
7,2
-0,5
Apr
13,3
4,4
Mai
20
10
Jun
24,4
15
Jul
27,7
18,3
Aug
26,6
17,2
Sep
22,7
13,9
Okt
17,2
8,3
Nov
11,1
3,3
Dez
4,4
-2,8
Fremdenverkehrsamt, Öffentlicher Transport, Zahlen, Info
Öffentliche Verkehrsmittel
Die Massachusetts Bay Transportation Authority, kurz MBTA genannt, betreibt Busse und Bahnen. Stadtbahnen werden auch kurz ‚T‘ genannt. Website: www.mbta.com
Die U-Bahnen (Subway) sind mit Farben bezeichnet: Red Line, Green Line, Blue Line, Orange Line oder Silver Line.
Um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln („T“) fahren zu können brauchen Sie eine CharlieCard oder CharlieTicket. Das einfache CharlieTicket wird vom Fremdenverkehrsamt / MBTA für Besucher empfohlen, ausser man fährt sehr viel. Tickets sind erhältlich an den meisten Subway Stationen in Automaten. Kosten ca. $2.75 oder weniger mit der CharlieCard. Kinder bis 11 Jahren sind frei.
Wer sich für die CharlieCard interessiert: https://mbta.com/fares/charliecard
Bevölkerung
675,647 (2020 U.S. Census) 617,594 (2010 U.S. Census)
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Boston finden Sie unter dem Stichwort ‚Boston‘: Reiseartikel zu Boston
Unsere Liste der besten Sehenswürdigkeiten
Egal, wie lange Sie in Boston Zeit haben, die folgenden Sehenswürdigkeiten sind die besten und wichtigsten der Stadt. Viele davon erreichen Sie auch, wenn Sie den Freedom Trail gehen — das ist vielleicht der beste Start für Ihren Boston Aufenthalt.
Freedom Trail, Boston
Boston Common
State House
Park Street Church
Granary Burying Ground
King’s Chapel and Burying Ground
Benjamin Franklin’s Statue / First Public School Marker
Old Corner Bookstore
Old South Meeting House
Old State House
Boston Massacre Site
Faneuil Hall / Quincy Market
Paul Revere House
Old North Church
Copp’s Hill Burying Ground
USS Constitution
Bunker Hill Monument
Black Heritage Trail
Paul Revere House
Boston Marathon Ziellinie (Finishing Line)
Prudential Center und Skywalk
John Hancock Tower, Boston
Boston Tea Party – Griffith’s Wharf
Cambridge inklusive Harvard Square, Harvard University, Central und Porter Square
Boston’s Freedom Trail
Freedom Trail Wegweiser Plaquette im Boden
Der Freedom Trail ist die perfekte Einführung in das, was Boston zu bieten hat. Vom White House zum Millennium Trail benannt, bringt der 4km lange Trail durch die Stadt die Geschichte der Amerikanischen Revolution ins Gedächtnis zurück. Der Trail ist tatsächlich durch eine rote Linie markiert, die die Besucher durch Boston’s Strassen und Fußwege zu insgesamt 16 historischen und modernen Attraktionen führt. Für den gesamten Trail benötigt man ca. 2-3 Stunden.
Stationen entlang des Trails sind:
Boston Common
State House
Park Street Church
Granary Burying Ground
King’s Chapel and Burying Ground
Benjamin Franklin’s Statue / First Public School Marker
Old Corner Bookstore
Old South Meeting House
Old State House
Boston Massacre Site
Faneuil Hall
Paul Revere House
Old North Church
Copp’s Hill Burying Ground
USS Constitution
Bunker Hill Monument
Beginnen Sie im Boston Common Garden, von dort aus durch die Stadt am alten Parlamentsgebäude vorbei, der Faneuil Hall weiter zum Quincy Market. Der Quincy Market ist das touristische Zentrum Bostons. Ganz in seiner unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich der Financial District. Weiter geht es in Richtung North End. Um nach Bunker Hill zu gelangen, müssen Sie die Charles Town Bridge überqueren.
Die USS Constitution kann im Hafen kostenlos besichtigt werden. Von dort ist es nur ein Katzensprung nach Bunker Hill.
Beacon Hill, ein weiterer District, zählt zu den romantischen Ecken in Boston. Viele kleine noch mit Kopfsteinpflaster gepflasterte Straßen, gesäumt von alten Backsteinhäusern und Bäumen, lassen die Vermutung aufkommen, man sei nicht in Amerika.
Am gegenüberliegenden Ufer liegt Cambridge. Hier ist das Massachusetts Institute of Technologie (MIT) und die Harvard University beheimatet.
Inmitten der City liegt der Boston Common, der älteste öffentliche Park in den USA, der um 1634 zu Beginn der Besiedlung von New England angelegt wurde. Einst als militärisches Übungsgelände gekauft, war der Boston Common der Vollzugsort für die Todesstrafe (durch erhängen) und diente gleichzeitig als Weidefläche für Schafe und Kühe.
Heute ist er ein Erholungspark und dient den Bewohnern Bostons für Freizeit Aktivitäten , Konzerte, Paraden, und Picnic. Im Sommer kann man sich im Frog Pond abkühlen. Wenn man den Freedom Trail geht, eine historische Tour, die man zu Fuß machen kann, ist der Boston Common auch dabei.
Gleich neben dem Boston Common liegt der Public Garden, der älteste botanische Garten in den Vereinigten Staaten. Auf dem See kann man mit ‚Schwanenbooten‘ (Tretboote) fahren. Die Swan Boats gibt es seit 1877 und sind eine der ältesten Traditionen in Boston. Nur im Sommer werden sie allerdings betrieben. Für Kinder dürften die vielen bronzenen Enten Statuen im Park ein Highlight sein.
Faneuil Hall, Quincy Market in Boston
Quincy Market, BostonFaneuil Hall, Boston
Umrahmt ist dieses Gebiet in Downtown Boston, bestehend aus 4 Bereichen (Faneuil Hall, Quincy Market, North Market, South Market), von der Clinton Street, Chatham Street und Commercial Street. Man kommt hier auch entlang, wenn man den historischen „Freedom Trail“ geht.
Faneuil Hall und Quincy Market sind ist Boston’s Antwort auf Shopping Malls. Mehr als 170 Jahre alt, diente Quincy Market bis in die 60er Jahre als der zentrale Grossmark Bostons. Heute ist er zentraler Anlaufpunkt aller Besucher, aber auch Einheimischer zum Shoppen und Schlemmen.
Auch wenn Shopping nicht zu Ihren Lieblings-Beschäftigungen gehört, wird Quincy Market mit über 150 Restaurants, Shops und Gourmetständen einen Eindruck hinterlassen. Bei gutem Wetter sorgen Jongleure, Schwertschlucker, Mimen, Zauberer und Musikanten für Unterhaltung. Auch „die Wiege der Freiheit“ genannt, denn hier war es, wo Samual Adams mit Gleichgesinnten zusammentraf und Boston Rolle in der Unabhängigkeitsbewegung prägte.
Faneuil Hall, die erstmalig 1742 von dem wohlhabenden Händler Peter Faneuil erbaut wurde, um der Bevölkerung einen Platz für öffentliche Versammlungen und einen Marktplatz zu bieten. 1961 wurde sie durch das grosse Feuer zerstört und danach wiederaufgebaut. Es ist das Hauptquartier und Museum der ältesten militärischen Einheit der Vereinigten Staaten, der „Ancient and Honorable Artillery Company“ of Massachusetts aus dem Jahre 1638.
Eines der besten Beispiele klassischer Architektur in den Vereinigten Staaten. Eingänge, Fensterbögen und die Kuppel sind die herausragenden Elemente des von Charles Bulfinch geplanten Capitols. Das State House wurde 1775 errichtet. Der Grund, auf dem es sich befindet, gehörte damals John Hancock, der das Land für sein Vieh nutzte. Heute ist das Old State House immer noch Sitz der Legislative von Massachusetts.
Massachusetts State House (New State House)
New State House, Boston
Beacon Street / Ecke Park Street; Unmittelbar am Boston Common.
Boston ist die einzige amerikanische Stadt in der ein Gebäude, dessen Grundsteinlegung nach oder im Jahr 1795 stattgefunden hat, das „Neue State House“ genannte werden kann. Gouverneur Samuel Adams legt den Grundstein zum New State Haus. Architekt Charles Bulfinch entwarf das Kapitol und 1802 wurden die Dachziegeln durch Kupfer Ummantelung ersetzt. Während des zweiten Weltkrieges war es schwarz lackiert und Blattgold deckt nun die Kuppel. Hier trifft sich bis zum heutigen Tage die Legislative.
Das Repräsentantenhaus versammelt sich unter einem hölzernen Fisch, der sogenannte „Sacred Cod“ ( heiliger Kabeljau) der an die Bedeutung der Fischerei für die lokale Wirtschaft erinnern soll.
Geführte und selbst-geführte Touren sind möglich. Achten Sie auf die zahlreichen Statuen im Außenbereich: Diese reichen von von Mary Dyer, einer Quäkerin, die 1660 auf Grund religiösen Überzeugungen im Boston Common gehängt wurde bis zu President John F. Kennedy aufzugeben werden. Das 60 ft hohe Denkmal an der Rückseite (bei Bowdoin St.) veranschaulicht Beacon Hill’s ursprüngliche Höhe, bevor es um 1900 zur Müll Deponie wurde.
Old South Meeting House
Old South Meeting House, Boston
Adresse: 310 Washington St, Boston
No TAX on TEA! waren die Schlagworte in dem Versammlungsort, an dem am 16. Dezember 1773 von 5.000 besorgten Bürgern beschlossen wurde, daß auf dem aus England stammenden Tee keine Steuer liegen solle. Diese Entscheidung führte zur Boston Tea Party.
Das Old South Meeting House ist seit jeher ein Ort für die ‚freie Rede‘ gewesen, heute kann man hier Ausstellungen zu Themen sehen, die das Land beeinflußten. ‚Voices of Protest‘ erklärt die Geschichte seiner bekannten Sprecher.
Granary Burying Ground
Granary Burying Ground, Boston
Adresse: Tremont Street, Boston
Der Friedhof is Boston’s berühmtester wegen seiner angesehenen „Bewohner“. Neben drei Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung (John Hancock, Robert Treat Paine und Samuel Adams) liegen hier auch Paul Revere, James Otis, und Peter Faneuil, sowie Ben Franklin’s Eltern, die beim Boston Massacre ums Leben kamen.
Geöffnet täglich 9.00-17.00 Uhr; im Winter nur bis 15.00 Uhr.
Kings Chapel und Burying Ground
Adresse: Tremont Street, Boston
Die Kirche wurde 1688 gegründet und in seine heutigen Form 1754 fertiggestellt. Sie war die erste anglikanische in Boston. I.d.R. zwischen 10.00 und 14.00 Uhr geöffnet, im Sommer auch länger. Gegenüber liegt King’s Chapel Burying Ground, Boston’s ältester Friedhof.
Paul Revere House
Paul Revere Statue, Boston
Adresse: 19 North Square, Boston
1680 im Kolonialstil errichtet ist es das älteste Haus aus Holz in Boston. Das Haus war fast schon 100 Jahre alt als der Patriot Revere seinen berühmten Mitternachtsritt tat um jeden Ort und jede Farm in Middlesex zu warnen, das die Briten im Anmarsch sind. Letzendliche wurde Revere dann auch von den Engländern gefangen genommen. Die meisten von Revere’s 16 Kindern, zwei Ehefrauen und eine Schwiegermutter lebten hier. Geoeffnet täglich von 9.30 Uhr bis 17.15 Uhr.
USS Constitution
USS Constitution
Adresse U.S.S. Constitution Museum: 22 Charlestown Navy Yard # 22, Charlestown, MA
Das ca. 200 Jahre alte Segel-Kriegschiff schlug seine bekannteste Schlacht im Krieg von 1812. Das im Schiff untergebrachte Museum erlaubt Ihnen mehr über die Geschichte und das Leben an Bord zu erfahren.
Black Heritage Trail
Die meisten Besucher erforschen den bekannten „Freedom Trail“ – entweder mit geführter Tour oder auf eigene Faust. Weit weniger bekannt ist hingegen der Black Heritage Trail.
Den Black Heritage Trail kann man in Eigenregie erforschen. Er führt an Stätten vorbei, die historische Bedeutung für die schwarze Bevölkerung hatten, als die sich in diesem Viertel zwischen 1800 und 1900 in Massachusetts angesiedelt haben.
Die 2,5 km lange Tour führt durch Beacon Hill und neben geschichtlich relevanten Sehenswürdigkeiten kann man auch einen exquisiten und fast schon gemütlichen Stadtteil erkunden.
Die Häuser sind meist aus rotem Backstein, eher klein aber fein, nett bepflanzt und die schmalen Gassen geben einen wirklich europäischen Flair. Man kann eine Führung machen oder den Stadtteil auf eigene Faust erkunden. Touren werden vom Museum of African American History während der Saison angeboten.
1. Robert Gould Shaw and 54th Regiment Memorial
2. George Middleton House
3. The Phillips School
4. John J. Smith House
5. Charles Street Meeting House
6. Lewis and Harriet Hayden House
7. John Coburn House
8-12. Smith Court Residences
13. Abiel Smith School
14. The African Meeting House
Benjamin Franklin Statue
Adresse: 45 School Street, Boston Im Garten der Old City Hall. Die Statue wurde von Richard S. Greenough hergestellt und war die erste Portrait Statue, die in Boston errichtet wurde. Auf der Tafel kann man die Geschichte Franklin’s nachlesen.
Boston Marathon Finishing Line
Marathon Finishing Line gesehen vom Skywalk / Prudential Center Observatory
Achten sie auf die gelb-blaue Linie auf der Boylston St (zwischen Dartmouth St u. Exeter St). Vor der Boston Public Library (700 Boylston St). Sie ist das Ziel eines der wohl bedeutendsten Marathons in den USA.
Boston aus der Vogelperspektive, Blick auf die City vom Prudential Center Observation Deck / Skywalk
Blicke vom Prudential Center Observatory / Skywalk Boston
800 Boylston Street, Boston, MA
Im 50 Stock des Prudential Towers erwartet Sie das Skywalk Observatory, Boston’s sky-high Aussichtspunkt für 360-Grad-Blicke auf Boston, Cambridge und darüber hinaus. Lassen Sie Ihre Augen und Ohren stauenn, mit der Audiotour die Die City aus historischer und kultureller Sicht erklaert.
Das höchste Gebäude von Boston mit 225 m Höhe und 60 Stockwerken wurde von Star-Architekt I.M. Pei geplant. Die Architektur ist modernistisch, monolithisch und durch die durchgehende, komplett bläulich verspiegelte Glasfassade gleichzeitig minimalistisch. An klaren Tagen spiegelt der Turm seine Umgebung wider und fügt sich dadurch in das Stadtbild ein. Der Stil wurde in Deutschland einige Jahre später unter anderem bei der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main aufgegriffen. Es kann und sollte besichtigt werden und bietet eine sensationelle Sicht vom 60. Stock aus auf die Stadt.
Boston Tea Party – Griffin’s Wharf
Boston Tea Party — Griffin’s Wharf
Adresse: Congress Street Bridge, Boston, MA
Ein Nachbau der ‚Beaver II‘ und Erinnerung an die Geschehnisse des 16. Dez 1773. Vor über 200 Jahren schlich sich eine Gruppe wütender Patrioten, die als Indianer verkleidet waren durch die dunklen Straßen des kolonialen Boston. Mit Feuer in ihren Augen bewegten sie sich verstohlen durch die Nacht zum Griffith Wharf zu einem „Rendezvous“ mit der Geschichte.
Im Boston Tea Party Ships & Museum erfahren Sie mehr zu wichtigsten Ereignis, das schliesslich zur Revolution führte, und die daraus resultierenden politische und wirtschaftliche Veränderungen.
1930 wurden sie ins Leben gerufen und heutzutage geben Amerikaner ca. 48 Mio. Dollar für sie pro Jahr aus. Wer sind sie? Kleine, mit weißer Creme gefüllte Kuchenrollen (, die sich vielleicht Hundert Jahre halten würden). Der Nachsatz resultiert aus der scherzhaften Bemerkung von Amerikanern, die sich denken, dass Twinkies aus Chemikalien pur bestehen müssen, denn man kann sie wirklich ‚ewig‘ aufheben.
500 Millionen Stück! werden pro Jahr von der Firma Hostess, Chicago, die wiederum der Interstate Bakeries Corporation, Kansas City (MO) gehört, produziert. Entweder man hasst oder liebt Twinkies, so lautet unser Fazit über dieses Phänomen am süßen Produkthimmel. 8 Mio. Pfund Zucker, 7 Mio. Pfund Mehl und 1 Mio. Eier werden für die Jahresproduktion der süßen Kuchenrollen verbraucht.
Twinkies wurden in der großen Zeit der Depression als billiges, süßes Leckerli von Jimmy Dewar, dem Manager der Schiller Park Bakery, Illinois, erfunden. Er erkannte, dass bestimmte Backformen, die für die Little Shortbread Fingers benutzt wurden, nur im Sommer jahreszeit-bedingt Verwendung fanden und entschied, dass man die Formen für eine Ganzjahresprodukt nutzen sollte. So erfand er die kleinen Teigrollen, die mit Bananencreme gefüllt wurden. Während des 2. Weltkrieges gab es dann einen Bananen-Engpass und die Creme wurde durch Vanille ersetzt, was auch noch heute die Füllung darstellt.
Als Jimmy Dewar auf dem Weg zu einer Ausstellung nach St. Louis war, wo er sein Produkt zeigen wollte, sah er ein Billboard fu einem ganz anderen Thema, was er aber mochte: „Twinkle Toe Shoes“. Dies war für ihn der Ideengeber und er nannte die Röllchen schnell ‚Twinkies‘.
Twinkies sind ein amerikanischer Klassiker und wenngleich sie aus dem Schul-Mittagssnack verschwunden sind, so stellen sie eine Ikone der Food Industrie dar.
Wer den Film Zombieland gesehen hat, erinnert sich an die Referenz zu den Twinkies…
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Philadelphia finden Sie unter dem Stichwort ‚Philadelphia‘: Reiseartikel zu Philadelphia
Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten
Philadelphia hat zu viele Sehenswürdigkeiten, um sie in eine Top 10 Liste zu packen, aber nachfolgend haben wir einmal alles gelistet 9aus verschiedenen Interessensgebieten), was man auf seinem ersten Trip nach Philly sehen sollte und das benötigt schon ein paar Tage.
Als Pennsylvania State House in der Zeit von 1732 bis 1756 erbaut, ist dies der Ort, an dem die Unabhängigkeitserklärung von der Versammlung angenommen und die Verfassung der USA aufgesetzt wurde.
Neben der Independence Hall liegt die Congress Hall, in der der amerikanische Senat und das Repräsentantenhaus zwischen 1790 und 1800, als Philadelphia Hauptstadt der USA war, zusammenkamen. Auf der anderen Seite der Independence Hall liegt die Old City Hall, in der zwischen 1791 und 1800 der Oberste Gerichtshof der USA untergebracht war. Es werden zeitlich festgelegte, kostenlose Führungen angeboten.
Congress Hall
6th Street und Chestnut Street Congress Hall, im Herzen des historischen Bezirks von Philadelphia, ist ein ehrwürdiges Gebäude mit einer sehr bunten Vergangenheit. Anfänglich war es das Philadelphia County Gerichtsgebäude und in den folgenden Jahren wurden viele sehr wichtige Entscheidungen, die das Land beeinflußten, hier getroffen. Der Kongreß nutzte das Gebäude als seinen Versammlungsort von 1790 bis zum Jahrhundertwechsel.
In diesen heiligen Hallen wurde die „Bill of Rights“ der Verfassung hinzugefügt, ein Ereignis, das ihr zu großem Ruhm verholfen hat. Andere wichtige Ereignisse, die hier stattfanden, waren die Aufnahme neuer Staaten wie Tennessee, Kentucky und Vermont in die Union und die Amtseinführungen von John Adams und George Washington’s zweite Amtsperiode im Jahre 1797 fanden im zweiten Stock des Gebäudes statt. Geöffnet: täglich 9.00-17.00 Uhr Eintritt: frei
Declaration House
Ecke 7th & Market Street Hier können Sie die originalen Dokumente der Unabhängigkeitserklärung sehen. Neben dem an sich schon interessanten Dokument, das den Verlauf amerikanischer Geschichte veränderte, sind auch Thomas Jefferson’s Änderungen des Original Schriftstückes ausgestellt. Die Chance, die Unabhängigkeitserklärung zu sehen, sollte genügen, um Sie in das 1976 komplett restaurierte House zu locken. Geöffnet: täglich 9.00-17.00 Uhr Eintritt: frei
Liberty Bell – Die Freiheitsglocke
Liberty Bell, Philadelphia
Die wohl berühmteste Glocke der Welt wurde von der Gießerei Whitechapel Bell Foundry in London gegossen und 1752 nach Philadelphia geschickt, um das neue Pennsylvania State House, die heutige Independence Hall, zu schmücken. Noch bevor sie aufgehängt wurde, entdeckte man in ihr einen Riss, woraufhin sie von zwei Handwerkern aus Philadelphia, John Stow und John Pass, neu gegossen wurde. Geläutet wurde die Glocke, um die Bürger Philadelphias zu wichtigen Anlässen zusammenzurufen, wie zum Beispiel zur ersten Verlesung der Unabhängigkeitserklärung.
Das letzte Mal sollte die Glocke im Jahr 1846 zum Geburtstag von George Washington schlagen. Obwohl sie bei diesem Anlass einen neuen Sprung bekam und seitdem nicht mehr läuten kann, wurde die Freiheitsglocke für Generationen von Amerikanern zu einem Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit. Besucher können sie sich anschauen und von Park Rangers ihre Geschichte erzählen lassen. Der Eintritt in den Pavillon der Freiheitsglocke ist frei. Die Geschichte der Glocke liegt übersetzt in mehreren Sprachen vor, darunter auch in Deutsch.
Dies ist die älteste durchgehend bewohnte Wohnstraße in den USA und ein nationales historisches Wahrzeichen. Einst prägten hier Kunsthandwerker, darunter der Schmied Jeremiah Elfreth, das Straßenbild mit seinen 33 Häusern im Kolonialstil. In zwei Gebäuden werden Führungen angeboten, wobei man einen Überblick über die 300-jährige Geschichte der Straße sowie einen Einblick in den Alltag der im 18. Jahrhundert hier lebenden Menschen erhält. 126 Elfreth’s Alley (Nähe Second Street zwischen Arch und Race Street)
City Hall
Town Hall, Philadelphia
Das Rathaus, exakt im Zentrum von Philadelphia, ist eine visuell atemberaubende Struktur. Mit der riesigen Statue von William Penn auf dem Turm und hunderte anderer Statuen rundherum, ist es unmöglich, das Gebäude zu übersehen. Das Bau dauerte dreißig Jahre und über 23 Millionen Dollar waren bei seiner Fertigstellung im Jahre 1900 dafür ausgegeben worden. Ein Philadelphia-Gesetz verbietet den Bau von Häusern, die die City Hall, im wahrsten Sinne des Wortes, in den Schatten stellen würden. Aus diesem Grund kann die City Hall praktisch von jedem Punkt aus in Philadelphia gesehen werden. Für die beste Sicht auf die Stadt, nehmen Sie den Fahrstuhl zum Aussichtsdeck. Von dort werden Sie alles zu sehen bekommen. Es ist eines der berühmtesten Regierungsgebäude in der Welt.
Italian Market
Italian Market, Philadelphia
9th Street zwischen Wharton und Christian Street
Auf diesem farbenfrohen Platz im Süden Philadelphias findet der weltweit größte Markt unter freiem Himmel statt, voller Geschichte und traditioneller Bräuche, die bis zu seiner Gründung durch italienische Einwanderer vor 125 Jahren zurückreichen. Marktbesucher finden hier eine unglaubliche Auswahl an einheimischen und internationalen Küchenartikeln und Lebensmitteln, darunter frische Pasta, Käse, Gewürze, Fleisch, getrocknete Früchte sowie eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Website: www.phillyitalianmarket.com
Reading Terminal Market
Reading Terminal, PhiladelphiaReading Terminal, Philadelphia
12th St & Arch Street
Der in einer ehemaligen Bahnhofshalle gelegene Markt mit mehr als 80 Verkaufsständen ist einer der interessantesten Plätze in Philadelphia. Die Händler, darunter auch einige Amish People, bieten frische Lebensmittel und lecker zubereitete Speisen wie das berühmte „Philadelphia Cheesesteak“ und andere regionale und internationale Spezialitäten an. Website: readingterminalmarket.org
Das Betsy Ross House
Betsy Ross House, Philadelphia
239 Arch Street
Als eine von den populärsten Touristenattraktionen der Stadt, wird das Betsy Ross House von der Stadt Philadelphia selbst unterhalten. Immer wieder gibt es hitzige Debatten darüber, ob die erste amerikanische Fahne von Betsy hier produziert wurde oder nicht oder ob sie überhaupt in diesem Haus lebte. Website: http://historicphiladelphia.org/betsy-ross-house/what-to-see/
Penn’s Landing
Penn’s Landing, Philadelphia
Das Gelände stellt die Stelle dar, wo William Penn‘s Boot 1682 landete und wo er den ersten Fuß auf das Land setzte, das bald nach ihm benannt werden würde. Heutzutage ist Penn‘s Landing der Abschluß von einem großen Park-Gebiet, das sich von der Market St. zur Lombard St. erstreckt. Schnell haben sich Restaurants und Shops in der Hoffnung auf gute Geschäfte hier angesiedelt. Auf der Great Plaza finden jedes Jahr das Riverblues- und das Jambalaya Jam – Festival statt. Die Blue Cross River Rink ist im Winter eine beliebte Schlittschuhbahn. Wenn alte Schiffe Ihr Steckenpferd sind, dann schauen Sie mal zum Independence Seaport Museum. Es ist ein sehr schöner Teil von Philadelphia und die Restaurants lassen keine Wünsche offen.
Gazela of Philadelphia
Segelschiff an Penn’s Landing von Richtung der Market Street Die Gazela of Philadelphia, früher die Gazel Primeiro genannt, ist ein großes Segel-Schiff. Es ist die letzte einer Kabeljau Angelflotte und war von 1883 bis 1969 in Betrieb. Sie ist das größte und älteste Schiff ihrer Art, das heute noch segelt. Die ‚Kabeljau-Tage‘ hat sie lange hinter sich – statt dessen segelt sie die Atlantikküste rauf und runter, wo sie sich bei Hafen-Festen und Feiern gerne zeigt. Ausserdem ist die Gazela ist auch ein kleines See-Museum. Freiwillige verbringen den Winter an Bord und reparieren das Boot.
USS OLYMPIA
Segelschiff an Penn’s Landing bei der Spruce Street Das Segelschiff nahm an der Battle of Manila während des Spanisch-Amerikanischen Krieges teil. Kapitän war George Dewey. Es ist heute ein Museum für Freunde alter Seegeschichte, für alle anderen vielleicht nicht so interessant. Man bekommt die Tickets beim ‚Independence Seaport‘; im Sommer auch direkt am Schiff.
South Street & Old City
South Street / Old City, Philadelphia
South Street
Philadelphias Einwohner nennen diese Straße the hippest street in town. Zu recht, denn allabendlich zieht es unzähligen Philadelphians hierher in die vielen Restaurants und Nachclubs. In South Street werden Trends geboren und ausgelebt. Bar und Cocktail Lounge in Downey’s gehören zu den neuesten der Stadt. Das Copabanana ist bekannt für seine große Auswahl an Margaritas und Biersorten. Von ausgezeichnetem Ruf sind zudem das Katmandu, Rock Lobster und Egypt Nightclub on the Waterfront. In den Hallen von Dave & Busters kann sich austoben, wer an Großbildschirmen und Leinwänden die neuesten und besten Videogames spielen möchte.
Old City
Die Altstadt Philadelphias hat ihren guten Ruf in erster Linie ihrer Restaurantszene mit exquisiter Küche und trendigem Ambiente zu verdanken. Im Buddakan schreiten die Gäste zunächst an einem Wasserfall vorbei zu ihren Tischen, bevor sie dort unter den Augen eines riesigen vergoldeten Buddhas speisen. Dem Restaurant Tangerine, das an eine marokkanische Casbah erinnert, verhilft ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem zu seiner ganz besonderen Stimmung. In das Havanna von Ernest Hemingway fühlt sich zurückversetzt, wer die entspannende Atmosphäre im Cuba Libre genießt. Für gehobenen Stil des Interieurs wie der Küche steht das Fork, während im Bluezette karibisches Feeling zu genießen ist. Champagnerfreunde suchen gerne Swanky Bubbles auf, wo sie zwischen mehreren Dutzend verschiedenen französische Champagnersorten wählen können. Dagegen bietet das Continental Martinis aller Macharten, die ganz stilecht unter olivenförmigen Lampen genossen werden.
Old Christ Church and Cemetery
Kirche und Grabstätte von Benjamin Franklin Die Kirche ist im gregorianischen Architektur Stil im Jahre 1754 komplettiert worden. Eine bemerkenswerte Tatsache über der Kirche ist, daß sie vollkommen über Lotterien, die durch Benjamin Franklin veranlaßt wurden, finanziert wurde. Zu dieser Zeit war das eine sehr innovative Idee. Die Kirche selbst ist ein Gedenkstätte für Franklins Genialität und Beharrlichkeit. Auf dem angrenzenden Friedhof hat Benjamin Franklin gemeinsam mit seiner Frau Deborah 1790 seine letzte Ruhe gefunden. Adresse: 2nd Street
Carpenters‘ Hall
320 Chestnut St
Dieses im georgianischen Stil errichtete Gebäude wurde zwischen 1770 und 1774 für die Zunft der Zimmerleute erbaut. 1774 trat hier der erste Kontinentalkongress zusammen, und während des Unabhängigkeitskrieges wurde es als Krankenhaus genutzt. Besucher können heute Teile des Gebäudes besichtigen. Website: www.carpentershall.org
Second Bank of the United States
420 Chestnut Street (Between S. 4th and S. 5th)
Das im 19. Jahrhundert im griechisch-neoklassizistischen Stil erbaute, frühere Bankgebäude beherbergt eine Portraitgalerie mit Gemälden von führenden Persönlichkeiten und Politikern aus der Kolonialzeit der USA.
Franklin Court
Franklin Court, Philadelphia
314 Market Street
An dem Ort, auf dem einst das Haus Benjamin Franklins stand, ist heute eine Stahlkonstruktion zu sehen, die einen Eindruck von der Struktur des damaligen Hauses vermittelt. Hier stehen auch das erste Postamt der USA, einige archäologische Fundstücke und eine Druckerei aus dem 18. Jahrhundert. Website: www.nps.gov/inde/planyourvisit/franklincourtcourtyard.htm
Eastern State Penitentiary
Eastern State Penitentiary
22nd Street und Fairmont Ave
Die Justizvollzugsanstalt Eastern State Penitentiary wurde in den 20iger Jahren des 19. Jahrhunderts auf Grund eines radikalen Umdenkens bei der Behandlung von Straftätern gebaut. In den gewölbten Zellen mit Dachfenster verbüßten einige der berühmtesten Verbrecher der Vereinigten Staaten, darunter Willie Sutton und Al Capone, einen Teil ihrer Strafen. Nachdem das Gebäude im Jahre 1971, 142 Jahre nachdem es in Dienst genommen worden war, geschlossen wurde, dienen Zellentrakte und Wachtürme heute als Museum. Website: www.easternstate.org
Philadelphia Museum of Art
Philadelphia Museum of Art
26th Street at Benjamin Franklin Parkway
Einen Überblick über 2.000 Jahre Kunstgeschichte vermitteln die Sammlungen und Sonderausstellungen des Philadelphia Museum of Art mit Meisterwerken aus Malerei, Bildhauerei, dekorativer Kunst und Architektur aus Europa, Asien und Amerika. In dem imposanten neoklassizistischen Gebäude finden regelmäßig Veranstaltungen statt, etwa Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen oder Familien-Events. Website: www.philamuseum.org
Pennsylvania Academy of Fine Arts
Pennsylvania Academy of The Fine Arts in Philadelphia – ein Maßstab in Sachen Kunst. Die älteste Kunstschule der USA samt Museum wurde im Jahre 2005 200 Jahre alt. Namhafte Ausstellungen, Symposien und geöffnete Studio-Türen bieten in jedem Jahr ein Portfolio vom Feinsten und Einblick in die amerikanische Kunst. Die Website der Kunstschule gibt Aufschluss über laufende Ereignisse. Website: www.pafa.org
Kimmel Center for the Performing Arts
Kimmel Center, Philadelphia
Das erst im Dezember 2001 eröffnete Kimmel Center for the Performing Arts ist eine Hommage an darstellende Künste und Architektur. Als Herzstück der Avenue of the Arts in Philadelphia umfasst das Kimmel Center zwei separate Gebäude. In der mit 2.500 Sitzplätzen ausgestatteten Verizon Hall, die in Form eines Cellos gebaut wurde, finden Aufführungen des weltberühmten Philadelphia Orchestra sowie von Peter Nero and the Philly Pops statt. Im 650 Sitzplätze fassenden Perelman Theater werden Tanz- und Musikaufführungen dargeboten. Das Meisterwerk des Architekten Rafael Vinoly beeindruckt unter anderem durch sein gewölbtes Glasdach, das sich über 45 Meter in den Himmel erhebt. Das Center, das einen gesamten Häuserblock in der Innenstadt einnimmt, ist auch ein beliebter Treffpunkt innerhalb des Art Districts in der Stadt und verfügt über ein Restaurant, eine Geschenkboutique sowie einen Dachgarten. Website: www.kimmelcenter.org
Independence Seaport Museum
211 Columbus Blvd. Nähe Walnut Street, Penn’s Landing — Entdecken Sie das maritime Erbe von Philadelphia mit interaktiven Ausstellungen, Schiffsmodellen und mehr als 14.000 Ausstellungsstücken. Zu besichtigen gibt es auch das Kreuzfahrtschiff Olympia von Admiral Deweys aus dem Jahr 1892 oder das U-Boot Becuna aus dem zweiten Weltkrieg.
National Liberty Museum
321 Chestnut Street — Dieses im Volksmund „Haus der Helden“ genannte Gebäude auf dem Liberty Trail ist den amerikanischen Freiheitsidealen gewidmet. Mehr als 700 Menschen unterschiedlichster Herkunft werden hier geehrt. Ausstellungen, interaktive Vorführungen, Filme und Kunstwerke einschließlich der über sechs Meter hohen gläsernen „Flame of Liberty“ von Dale Chihuly sowie einer Porzellanausstellung aus dem Weißen Haus werden in den acht Galerien gezeigt.
Edgar Allen Poe National Historic Site
Adresse: 532 North 7th St.
Das kleine Backstein-Haus war Poe’s Heimat von 1843-1844. Während der sechs Jahre (1838-1844) die Poe in Philadelphia wohnte, erlangte er seine größten Erfolge als Redakteur und Kritiker und veröffentlichte einige seiner berühmtesten Erzählungen: „The Gold Bug“, „The Fall of the House of Usher“, „The Tell-Tale Heart“ und „The Murders in the Rue Morgue“. Von seinen mehreren Philadelphia Heimaten überlebt nur diese. Es stellt eine greifbare Verbindung mit Poe und seinen Tagen in Philadelphia her – Leben und Arbeit des Schriftstellers werden in diesem 3-Gebäude-Komplex dargestellt. Website: www.nps.gov/edal/
Head House Square
2nd Street und Pine Street
Head House Square ist eigentlich ein Marktplatz, der sich von der Pine Street bis zur Lombard Street in Philadelphia’s historischem Distrikt erstreckt. Seine Hauptanziehung ist die koloniale Atmosphäre, die quasi als Denkmal dafür dient, wie die Menschen früher, in der alten Zeit eingekauft haben. Für die erste Zeit in 1745 unter dem Namen New Market gegründet, wird der Platz heute von Marktleuten genutzt, ihre Waren anzubieten. An der Ecke des Marktes ist Head House, ein großes Gebäude mit einem Wetterhahn auf seiner Spitze. Dort wohnte früher der Market Master, dessen Aufgabe es war, die Qualität der Gütern, die getauscht wurden zu prüfen, um sicherzustellen das man auf dem aufsteigenden Ast war. Während des Sommers und im frühem Herbst, stellen zusätzlich Kunsthandwerker ihre selbstgemachten Stücke aus. Der Markt ist für Antiquitäten Liebhaber zu empfehlen. Geöffnet: täglich bis weit nach Einbruch der Dunkelheit, manchmal an den Wochenenden bis Mitternacht.
Masonic Temple & Museum
1 N Broad Street
Der Freimaurer Tempel ist eine von jenen Attraktionen, die so wenig bekannt sind, dass selbst viele Bewohner von Philadelphia ihn nicht kennen. Er wurde für die Grand Lodge von Freimaurern aus Philadelphia, eine frühe Inkarnation der Freimaurer von heute, konstruiert. Dieser Orden hat sein eigenes religiöses Glaubens- und Werte-System, ergänzt mit Code-Wörtern und anderen geheimen Informationen. Der Innere des Tempels ist riesig und bringt sieben verschiedene Hallen unter, jede in ihrem eigenen architektonischen Stil. Es gibt eine Gotik-Halle, eine orientalische, eine ägyptische, welche die berühmteste ist. Außerdem bringt der Tempel ein kleines Museum unter einschließlich einem Buch, das Benjamin Franklin zum Thema Freimaurerei geschrieben hat sowie die Freimaurer Schürze von George Washington. Website: www.pamasonictemple.org
Germantown
George Washington und das Capitol waren hier 1793 angesiedelt. Die erste amerikanische Bibel wurde hier veröffentlicht. Die Schriftstellerin Louisa May Alcott wurde hier geboren und der Maler Gilbert Stuart arbeitete in einer kleinen Scheune in Germantown. Amerika’s Geschichte kann empfunden werden in der Germantown Avenue und ist in Germantown’s historischen Gebäuden und Friedhöfen gespiegelt. Eine Menge Geschichte fand im Radius von nur wenigen Meilen in der historischer Stadt, jetzt Stadtteil von Philadelphia, statt.
Germantown wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Industrie-Stadt. Dann in den 40er und 50er Jahren fingen die wohlhabenden Bürger an in die Vororte zu ziehen. Heute sind in Germantown historischen Stätten geschützt und die meisten sind für die Öffentlichkeit zugänglich. 1681 rief William Penn in einem Schreiben in deutscher Sprache potentielle Siedler in Deutschland auf nach Pennsylvania zu kommen. Die ersten Einwanderer, die aus der Region Krefeld gewesen sein sollen gründeten 1683 die neue Siedlung Germantown. Man betrachtet Germantown heute als den Ursprungsort der ethnischen Gruppe der Pennsylvania Dutch People.
Einige historische Gebäude und Plätze: Barron House, Connie Mack House, Concord School, Deshler-Morris House, Ebeneezer Maxwell House, Germantown Avenue, Gilbert Stuart Studio, Green Tree Tavern, Grumblethorpe, Johnson House, Mennonite Meetinghouse, Vernon Park Mehr zu Philly’ss Geschichte: Geschichte zu Philadelphia
Das heutige Weihnachten und der Brauch, dass der Weihnachtsmann am 25. Dezember Geschenke bringt, ist auf Umwegen entstanden – alles wurde zu dem modelliert, was es heute ist und alle scheinen zufrieden. Die Kinder, die Eltern, die Kirche, die Industrie. Schenken ist immer gut und das Weihnachtsfest ist das größte Shopping-Event des Jahres.
25. Dezember – Jesus‘ Geburt? Zwar wird mit dem 25. Dezember die Geburt Christi ‚gefeiert‘, aber dies könnte man hinterfragen. Es ist schwer zu recherchieren, wann denn nun dieses Jesus Kind geboren wurde, jede Quelle hat da andere Theorien, mal ganz von der Bibel zu schweigen, die sich wohl gar nicht zum Datum äußert, denn sonst wäre ja alles klar.
Auf jeden Fall ist es unschwer nachzuvollziehen, dass die Hirten, Könige, Schäflein und wer immer da in der Geschichte auftaucht, nicht winterlich gekleidet gewesen zu sein schienen oder irgendeinen Hinweis zu geben, dass es überhaupt Winter war. Selbst in Israel ist es frisch um den 25. Dezember herum.
Erst im 4. Jahrhundert ’nach Christus‘ wurde dann von einem Vertreter des Christentums der 25. Dezember als ein Tag zum Feiern der Christi Geburt festgelegt. Ob dieser Vertreter nun Julius I. im Jahre 320 war oder ein anderer, es ist schwer durch die verschiedenen Thesen durchzukommen und diese zu glauben, zumal im Beispiel Julius dieser zu der Zeit noch gar kein Pabst war… wie kann er dann den Tag festlegen?
Wie auch immer, am Ende scheint für einen Christen wohl nur zu zählen, dass es dann überhaupt irgendwann mal festgelegt wurde. Und das das dann die Geburt des Jesus Kindes war, wird weitläufig einfach so hingenommen.
Christmas
Das Weihnachtsfest, das heisst das Schenken, das Zelebrieren, das Schmücken von Bäumen… das gab es schon vorher, so zum Beispiel bei den Römern, die ihren Gott der Sonne mit dem heidnischen Feste Saturnalia feierten. Diese Festivitäten fanden anlässlich der Winter Sonnenwende am 22. December, manche sagen am 25. Dezember, statt und lassen sich schon bei Persern und Griechen finden, die ähnliche Feste hatten. Dem Christentum scheint daher der Monat Dezember und der Zeitraum um die heidnische Feierei sehr gelegen gekommen zu sein, um genau dann ihr „Christes Maesse“ (lat.) abzuhalten und den Grund des Festes in einen christlichen zu verwandeln.
Daher kommt der englische Ausdruck ‚Christmas‘. Die Abkürzung ‚XMas‘ wurde irgendwann im 16. Jahrhundert erfunden und das X wurde dem griechischen Wort Xristos entlehnt. Xmas macht sich heutzutage in der Werbung viel besser, klingt irgendwie ‚moderner‘.
In Amerika war es aber nicht etwa so, dass die Pilgrims mit Ihrer Ankunft auch das christliche Weihnachtsfest in die Neue Welt mitbrachten, sondern vielmehr hat sich das erst entwickelt, als mehr und mehr Immigranten mit ’nicht-so-strikt-religiösen‘ Bindungen den Einfluss der Pilgrims verwässern konnten. Pilgrims konnten nämlich auch nicht das genaue Geburtsdatum vom Jesus in der Bibel finden und wollten nicht einen so religiösen Anlass allzu ausgelassen feiern. Ausgelassen im Sinne von ‚fröhlich‘. So war etliche Zeit, soweit Pilgrims dies kontrollieren konnten, es in New England verboten Weihnachten zu feiern.
Nikolaus und Weihnachtsmann und Santa Claus
Der erste Bischof in Myra, was heutzutage die Türkei ist, war Saint Nicholas und der ist Namensgeber für den modernen Nikolaus geworden, der am 6. Dezember in den deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden den Kindern Süßigkeiten bringt. Die Heiligsprechung erfolgte natürlich erst als man ihm seine guten Taten anrechnete: er war bekannt, Armen zu helfen und wo immer er konnte Gutes zu tun. Der Nikolaus-Brauch hat’s aber nicht bis nach Amerika geschafft, wo der Nikolaus dann irgendwie mit dem Weihnachtsmann begrifflich verschmolzen ist. Saint Nicholas verstarb Ende der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts, das Jahr ist nicht exakt klar, wichtig ist aber der Tag: 6. Dezember.
Über die vielen Jahrhunderte, die folgten, war nie ganz klar, wie denn nun der Weihnachtsmann aussehen würde. Die Zeichnungen und Vorstellungen reichten vom Gnom und vom Elfen bis zu in Fell gehüllte Riesen.
Coca-Cola® Hier kommt Coca-Cola® rettend ins Spiel und konnte erfolgreich Hilfe bei der Frage nach dem Aussehen leisten, schliesslich gibt es heutzutage darüber keine Frage mehr – es ist wohl jedem klar, wie der Weihnachtsmann aussieht.
Haddon Hubbard Sundblom (1899-1976) Er visualisierte Santa Claus für Coca-Cola® ab 1931 jährlich neu.
Die Firma Coca-Cola® beauftrage 1931 einen Top Designer der damaligen Kunstszene den Weihnachtsmann für eine Anzeigenkampagne zu gestalten. Der Künstler war Haddon Sundblom. Er war bekannt dafür, dass er, sofern ihm für etwas die Vorlagen fehlten, Dinge oder Personen aus seiner Umgebung oder auch sich selbst heranzog. Ob er das tat oder sich seiner schwedischen Vorfahrengeschichte und den Göttern der Sagen anpasste, ist nicht klar, aber der Gott Thor soll so ähnlich ausgesehen haben. Natürlich trug der kein rotes Gewand, aber vielleicht den Bart. Mit der Einführung dieser Kampagne war der Weihnachtsmann ein für allemal visualisiert. Er, der Santa Claus, oder Pere Noel…alle Länder haben ihn so übernommen.
In Amerika kommt im Gegensatz zu Deutschland der Santa aber nicht abends am 24., sondern erst morgens am 25. Dezember und lädt die Gechenke ab.
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