Baker City, Oregon, USA

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Geiser Grand in Baker City, Oregon, USA
Geiser Grand in Baker City, Oregon, USA

Viktorianische Eleganz, historisches West-Städtchen und Gemütlichkeit
Die kleine Stadt Baker City liegt unscheinbar im Nordosten von Oregon, direkt am Interstate Highway I-84.
Man bekommt bei der Ansicht auf der Straßenkarte nicht unbedingt das Verlangen, dort bei Abfahrt 306 den Highway zu verlassen, um sich in Baker City umzuschauen. Doch das wäre ein Fehler!

Der kleine Ort ist immer einen Abstecher wert oder sogar ein Übernachtung.
Einst führte der berühmte Oregon Trail die Siedler hier entlang auf ihrem Weg nach Westen. Das ‚Oregon Trail Museum‘ in Baker City berichtet davon und führt vor Augen, wie hart der Weg einst war.

Baker City entwickelte um 1860 herum eine regelrechte Pracht – genauer gesagt viktorianische Eleganz – es war zur Zeit der Goldfunde. Damals bekam die Stadt den Beinamen ‚Queen City of the Mines‘.
Mehr als 100 historische und hervorragend erhaltene Häuser zeugen davon – man kann sie entlang der Main Street und der umliegenden Querstraßen schön abschreiten: Das Bowen Home von 1895, das Luther B. Ison Home von 1887, Mint und Fox Building von 1889 und viele andere.

Eine wahre Pracht von innen und außen stellt das Geiser Grand Hotel inmitten der City dar.
1889 von Harry und Jake Warshauer, zwei durch Goldfunde schier unermesslich reich gewordene Brüder erbaut, ist das Geiser Grand in Baker City die Top Adresse, wenn’s um Wohnen und Speisen geht.
Oder man nimmt nur einen Kaffee zu sich.

Nur um die 30 (riesige und geschmackvoll eingerichtete Zimmer) schaffen das totale Wohnbehagen – vor der Grundsanierung waren es noch mehr als doppelt so viele, aber man entschied sich für Komfort statt Masse. Als Tagungshotel ebenfalls schon lange ein Geheimtipp für Firmen.

All unsere Artikel zu Oregon finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/oregon/

Crazy Horse Memorial — Häuptling ‚Crazy Horse‘ und sein Pferd, South Dakota, USA

Black Hills Region, South Dakota

Crazy Horse, South Dakota
Model im Vordergrund, Skulptur zu sehen im Hintergrund: Crazy Horse, South Dakota

Die Crazy Horse Skulptur als Model ist beim Visitor Center zu sehen. Die Fertigstellung der Skulptur im Felsen ist nicht abzusehen, der Fortschritt im Laufe der Jahre ist nur gering.

„My fellow chiefs and I would like the white man to know the red man has great heroes, too“

…so ein Zitat von Lakota Chief Henry Standing Bear.

Crazy Horse ist die zweite grosse Skulptur in South Dakota. Wenn sie fertiggestellt ist, wird es das größte Kunstwerk seiner Art in der Welt sein. Sie stellt Häuptling ‚Crazy Horse‘ und sein Pferd dar, ist aber noch nicht fertiggestellt. 1949 begann Bildhauer Korczak Ziolkowski das Werk, nachdem er von den Führern der Lakota-Sioux gefragt wurde, ob er ein Denkmal zu Ehren der indianischen Kultur schaffen kann.
Er akzeptierte, konnte jedoch bis zu seinem Tode 1982 nur noch einen Teil vom Gesicht von Crazy Horse schaffen. Seine Familie setzte das Projekt fort und vollendete das Gesicht, um es am 3. Juni 1998 öffentlich vorzustellen. Die Arbeit geht allerdings weiter und zur Zeit wird am Pferd gearbeitet, auf dem Crazy Horse sitzt.
Eine grosse, ausführliche Ausstellung zur Indianer-Kultur der Region findet sich im Visitor Center.

Crazy Horse, South Dakota
Crazy Horse, South Dakota

Lage
Ca. 17 mi westlich von Mt. Rushmore an der US 385 (von Mt. Rushmore westlich auf der US 244 fahren und am Ende südlich abbiegen).

Öffnungszeiten
siehe Website

Ca. Eintrittspreise (können sich jederzeit ändern, siehe Website)
$30.00 pro Auto, wenn mehr als 2 Insassen
$24.00 pro Auto mit max. 2 Insassen
$12.00 pro Person zu Fuß
$7.00 pro Person auf Motorrad

Website: https://crazyhorsememorial.org/

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat

Mt. Rushmore, South Dakota, USA — die vier Präsidentenköpfe

Black Hills Region: Mt. Rushmore – die vier Präsidentenköpfe

Mt. Rushmore, South Dakota
Mt. Rushmore, South Dakota

Mt. Rushmore National Monument in South Dakota: die dargestellten Präsidenten sind:
George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln. Mehr zur Geschichte der USA und Biografien hier: Geschichte USA

Der Künstler Gutzon Borglum began 1927 damit, die Skulptur, den ‚Shrine to Democracy‘ zu fertigen, was insgesamt 14 Jahre dauerte. Damals kostete das Denkmal $1 Million. Der Mt. Rushmore liegt in einer Höhe von 1.889 m, die Köpfe sind 18m gross und befinden sich in einer Höhe von ca. 152 m vom Boden.

Empfohlene Aktivitäten
Von der Grand View Terrace das Denkmal betrachten; im Visitor Center Informationen über die Geschichte der Skulptur und der Präsidenten einholen; den ‚Presidential Trail‘, einen Weg zum Fuß des Berges, gehen; das ‚Sculptor’s Studio‘ besichtigen (nur im Sommer möglich).

Avenue of the Flags, Mt. Rushmore, South Dakota
Avenue of the Flags, Mt. Rushmore, South Dakota

Avenue of the Flags
Dieser Weg, der vom Concession Gebäude zur ‚Grandview Terrace‘ führt, bietet eindrucksvolle Blicke auf das Denkmal. Die Flaggen aller 56 Staaten/Territorien der USA wehen hier.

Programm
In der Sommersaison zwischen Mitte Mai und Mitte September ist auch das ‚Sculpture Studio‘ geöffnet und die abendliche Beleuchtung des Memorials findet um 21.00 Uhr im Amphitheater statt. Die Ranger sind anwesend und geben Hintergrundinformationen. Erkundigen Sie sich im Visitor Center nach den Terminen dieser Informationsveranstaltungen.

Sculpture Studio
1939 von Borglum eingerichtet, zeigt es Plastiken und dokumentiert den Entstehungsprozess des Denkmals.

Saison, Lage, Eintritt
Hauptbesuchsmonate sind Juli und August.
Mt. Rushmore liegt südwestlich (23mi) von Rapid City;
Von der I-90 kommend Exit 57 auf die US16 bis Keystone; auf die US16A, und dan auf die SR244. Wer von Süden kommt, fährt auf der US385 bis zur SR244.

Eintritt: ca. $10 für das Parken; ein Nationalpark Pass kann nicht darauf angewendet werden. Das Monument kostet keinen weiteren Eintritt.

Website: https://www.nps.gov/moru/

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat

Black Hills Region: Custer State Park, Wind Cave und Jewel Cave in South Dakota, USA

Bison
Bison

Übersicht Black Hills Region

Der Black Hills National Forest liegt im Westen von South Dakota und geht bis zum angrenzenden nordöstlichen Wyoming. Das Gebiet ist um die 4.000 qkm groß, liegt ca. 1.200m höher als die umgebene Prairie – insgesamt liegt die vorwiegend mit Pinien bewaldete Bergkette mit 18 Gipfeln in einer Höhe über 2.100m.

Den Namen bekamen die Black Hills ursprünglich von den Sioux Indianer, die die Wälder ‚paha sapa‘ nannten (die Berge, die schwarz sind). Die Bewaldung ist so dicht, daß von Ferne betrachtet der Eindruck entsteht, sie seien schwarz. Alle Gipfel dürfen erklettert werden. Ein insgesamt riesieges Stück Natur mit Seen, Flüssen und reichem Tiervorkommen – allerdings und für viele erleichternd, Bären-frei.

In dieser Region befinden sich Sehenswürdigkeiten wie:

Mt. Rushmore
– das Crazy Horse Denkmal
Jewel Cave National Memorial, die drittlängste Höhle der Welt
Custer State Park, der zusammen mit dem angrenzenden Wind Cave Nationalpark Heimat der größten Ansammlung freilebender Amerikanischer Bisons ist. Und ganz im Süden, noch südlich vom Ort ‚Hot Springs‘ findet man das ‚Black Hills Wild Horse Sanctuary‘, wo man Herden freilebender Mustangs erleben kann.

Visitor Centers
Allgemeines Visitor Center für die Black Hills
Black Hills National Forest Visitor Center: westlich von Rapid City am Pactola Reservoir Dam / Highway 385.

Geöffnet täglich: 9 a.m. to 5 p.m., Mitte Mai bis Labor Day weekend (Feiertage USA)

Camping allgemein
Insgesamt stehen im Gebiet ca. 30 Campingplätze mit ca 700 Plätzen zur Verfügung. Geöffnet zwischen Mitte Mai und Oktober;
Viele Plätze können gegen Gebühr reserviert werden über den National Recreation Reservation Service, siehe: https://www.recreation.gov/
Mehr Camping Infos zu den Black Hills, siehe: https://www.fs.usda.gov/activity/blackhills/recreation/camping-cabins

Offizielle Website der Black Hills: https://www.fs.usda.gov/blackhills/

Custer State Park

Im Park lebt eine Herde von ca. 1.500 Bisons – fahren Sie den ‚Wildlife Loop Road‚, eine 16 mi Strecke, die von der US 16A weggeht und auf die SR 87 im Park trifft.

Die SR 87 (Needles Highway) zählt auch zu den ‚Scenic Drives‘, den sehenswerten Strecken im Park. Der Name stammt vom Felsen ‚Needles Eye‘, einem 12 m hohen, nadelartigen Granitfelsen, an dem der Highway vorbeiführt.
Auf dieser Rundfahrt haben Sie eine gute Chance die Bisons in direkter Nähe zu sehen.
Die ‚tatanka‘ – so nennen die Lakota-Sioux den Bison- wiegen an die 1.000 kg und man bekommt den Rat, nicht aus dem Wagen auszusteigen.
Andere Tiere, die man hier im Park sehen kann, sind Elche, Steinböcke, Bighorn Sheep und andere.

Der 2.207 m hohe Harney Peak, der höchste Berg South Dakotas, ist einer der beliebtesten Punkte für Aktivitäten wie Wandern, Klettern, Reiten, Jeep Touren und (Küchen) Planwagen Aktivitäten.

Eintritt
ca. $20 / Fahrzeug pro Woche

Visitor Center im Custer State Park
Peter Norbeck Visitor Center liegt an der US16A.

Camping im Custer State Park
9 Campingplätze; siehe Details unter Camping auf der offiziellen Park Website: https://gfp.sd.gov/csp-campgrounds/

Park Website: https://gfp.sd.gov/parks/detail/custer-state-park/

Wind Cave National Park

Direkt südlich an den Custer State Park anschliessend. 7 mi nördlich von Hot Springs an der US 385 gelegen.
Ihren Namen hat die Kalksteinhöhle aufgrund unterirdischer Winde, die durch Druckunterschiede in den Höhlenebenen auftreten. 1881 wurde die Höhle entdeckt, da ein pfeifendes Geräusch auftrat, wenn Luft aus der Höhle austrat oder eintrat. Diese einzige bekannte Öffnung mit wenigen Quadratzentimetern wurde vergrößert und zum heutigen Eingang gemacht.
Mit 82 mi eine der großen Höhlen, die der Welt größte Anzahl von Formationen/Strukturen bietet. Es ist die viert-längste Höhle der USA und die siebt-längste der Welt.

Verschiedene Führungen werde angeboten zwischen $10 und $30; Jugendliche erhalten Ermäßigung. Diese Gebühr fällt nur beim Besuch der Höhlen an, nicht für den Besuch des Parks, in dem ebenfalls wie im Custer Park Bisons, Elche etc. beobachtet werden können.

Offizielle Website: https://www.nps.gov/wica/

Ein anderes Highlight der Region finden Sie nur wenige Meilen entfernt:

Jewel Cave National Monument

13 mi westlich von Custer; geöffnet 8.00 – 19.30 Uhr; Führungen alle 20-30 min; verschiedene geführte Touren finden statt.
Temperatur ganzjährig in der Höhle: 9C bei 98% Luftfeuchtigkeit !
Die 3. längste Höhle der Welt. Mehr als 120 mi Gänge wurden vermessen. Es soll noch mehr geben. Seinen Namen bekam die Höhle durch seine waben-artigen ‚Calcite crystals‘ (Kalzit Kristalle/Strukturen), die bei Beleuchtung wie Juwelen glänzen.
Fahrstühle bringen den Besucher bis knapp 90 m unter die Oberfläche.

Offizielle Website: https://www.nps.gov/jeca/

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat

Badlands Nationalpark, South Dakota

Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Norbeck Pass, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Norbeck Pass, Badlands Nationalpark [photo: NPS]
Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS, Sarah Feldt]
Brule Formation, Badlands Nationalpark [photo: NPS, Sarah Feldt]

1978 wurde Badlands zum Nationalpark erklärt, nachdem es bereits seit 1939 National Monument war. Der Park liegt im Südwesten des Staates und hat eine Fläche von ungefähr 1.000 qkm. Charakterisiert ist die Landschaft durch aufragende scharfkantige Felsgebilde und einer Prairie-Landschaft, die gleichzeitig die grösste, geschützte dieser Art in den USA ist.

Frei laufende Bisonherden sind eine der Sehenswürdigkeiten des Parks und die nicht sehr scheuen Tiere lassen sich gut fotografieren. Halten Sie Abstand von mindestens 30 m, falls Sie ausserhalb des Fahrzeuges sind.

Für archäologisch Interessierte ist anzumerken, das der Badlands Nationalpark der Welt reichstes Vorkommen an Fossilien der Oligocene Epoche, die 23 bis 35 Mio. Jahre zurückdatiert, aufweist. Aus diesen Funden kann die Evolutionsgeschichte vieler Säugetieren aufgezeigt werden.

Wandern Beim Visitor Center erhalten Sie eine Karte. Die beste Jahreszeit für’s Wandern ist Frühling und Herbst, wenn die Tagestemperatur nicht zu heiss ist und die Nächte kühl sind. April und Mai können verregnet sein. Mitte Sommer können die Temperaturen leicht über 37 Grad C klettern. Die Herbstzeit bringt manchmal recht früh Schnee bzw. Blizzards (Schnee und Eis-Stürme). Der Winter ist nur für erfahrene Outdoor Menschen geeignet.

Rundwege mit dem Auto Eine 30 mi lange Strasse beginnt an der I-90 und ist als ein Rundweg konzipiert. Sage Creek Rim Road ist eine Schotterstrasse und man muss den passenden Wagen und das richtige Wetter erwischen.

Mögliche Stationen Ihres Parkaufenthaltes

  • Das Ben Reifel Visitor Center besuchen und sich ausführlich informieren. Es ist das Park Hauptquartier und Ranger stehen für Fragen bereit.
  • Fahren Sie den Badlands Loop (Highway 240 Loop Road), welches die Haupt Park Strasse ist – das dauert ca. 60 Minuten.
  • Bei Interesse fahren Sie die Sage Creek Rim Road bis Robert’s Prairie Dog Town und erleben hoffentlich interessante Einblicke in die Tierwelt. Ausserdem hat man sehr schöne Blicke auf die Landschaft. Rechnen Sie mit 30 bis 60 Minuten Zeitaufwand. Nach schlechtem Wetter ist die Sage Creek Rim Road oft unbefahrbar. Erkundigen Sie sich im Visitor Center nach dem Zustand, wenn Sie Zweifel haben.
  • Besuchen Sie Big Pig Dig (ca. 30 Minuten Zeitaufwand).
  • Das White River Visitor Center im Süd Distirkt des Parks besuchen. Es wird von Angehörigen des Oglala Sioux Tribe betrieben.
    Wer den Südteil des Parks erforschen will, sollte sich im White River Visitor Center informieren, welche Strassen man nehmen kann.

Wandern

Für Wanderungen stehen Wege (Trails) in der Länge zwischen 400m und 8 mi stehen zur Verfügung. Beim Visitor Center erhalten Sie eine Karte.
Die beste Jahreszeit für Backcountry Wandern (Hinterland Wandern und Campen) ist Frühling und Herbst, wenn die Tagestemperatur nicht zu heiss ist und die Nächte kühl sind. April und Mai können verregnet sein. Mitte Sommer können die Temperaturen leicht über 37 Grad C klettern, was einen Wanderung anstrengend macht und einen dazu zwingt, viel Wasserreserven zu haben.
Die Herbstzeit bringt manchmal recht früh Schnee bzw. Blizzards (Schnee und Eis-Stürme), die gefährlich sein können. Im Winter sollten nur diejenigen ins Backcountry aufbrechen, die eine Ausbildung oder gute Erfahrung mit Wetter und Natur haben.

Daten & Fakten

Öffnungszeiten
Der Park ist ganzjährig 24 Stunden geöffnet. Bitte beachten: Das Besucherzentrum hat eigene Öffnungszeiten. Jährlich ca. 1.1 Mio. Besucher. Stärkster Andrang zwischen Mitte Juni bis September; am wenigsten ist los zwischen Mitte November bis Mitte März.

Lage & Anfahrt

Der Park liegt im Südwesten des Staates South Dakota. Interstate 90 (I-90) verläuft nördlich des Parks in Ost-West Richtung und bietet Anschluss zur haupt Park Strasse, der Badlands Loop Road. Wenn Sie über den I-90 kommen sollten, dann nehmen Sie Exit 131 (Cactus Flat / Richtung Interior) und folgen der Beschilderung. Es sind ca. 3 Meilen bis zum Nordost Eingang. Wenn Sie über den I-90 aus Richtung Rapid City kommen und östlich fahren, dann nehmen Sie Exit 110 beim Ort Wall, South Dakota. Folgen Sie der Beschilderung. Es sind ca. 7 Meilen bis zum Pinnacles Entrance.

State Highway 44 ist eine alternative Route, die südlich des Parks verläuft. Der Highway ist landschaftlich interessanter als der Interstate 90 und verbindet sich dann beim Ort Interior (Südost Eingang) mit dem Highway 240, der in den Park geht.

Visitor Center

Ben Reifel Visitor Center

Das Besucherzentrum ist ebenfalls das Park Hauptquartier und liegt am Cedar Pass nahe dem Südeingang des Parks. Informationen, Filme, Ausstellungen, Bücher. Ganzjährig geöffnet.
Ungefähre Öffnungszeiten des Besucherzentrums:
7:00 bis 19:00 Uhr (Juni bis Mitte August)
8:00 bis 17:00 Uhr (Mitte August bis April / Mai)
Geschlossen an Thanksgiving, 25. Dezember und Neujahrstag

White River Visitor Center

Im Stronghold District am Highway 27 (Pine Ridge Indianer Reservation). Informationen, Filme, Ausstellungen, Bücher. Geöffnet Juni bis August.
Als Besucher des Parks sollten Sie als erstes aber das Ben Reifel Haupt Besucherzentrum aufsuchen, siehe oben.

Park Eintritt
Pro Auto $30
Pro Motorrad: $25
Jeweils gültig für 7 Tage.

Sparen Sie mit dem Jahres Nationalparkpass ‚America The Beautiful‘

Unterkunft, Wohnen, RV, Camping

Wohnen im Park

Cedar Pass Lodge: geöffnet zwischen Mitte April bis Mitte Oktober. Website: https://www.cedarpasslodge.com/

Wohnen außerhalb des Parks

In den umliegenden Orten, beispielsweise Rapid City im Nordwesten des Parks.

Campingplätze

Beide Campingplätze werden öffentlich durch den Nationalpark Service betrieben:

Cedar Pass Campground
$22 / Nacht im Zelt (2 Personen) im Sommer. Ca. $22 für Wohnmobile. Details und Reservierungs-Infos: https://www.nps.gov/badl/planyourvisit/camping.htm

Sage Creek Campground
Kostenlos; einfacher Campingplatz ohne Wasser und mit nur Not-Toiletten. Bison Herden wandern gelegentlich durch den Campground.

Beide Campingplätze nehmen keine Reservierungen und sind selten vollständig gefüllt.

RV’s im Park

Wohnmobile nur auf dem Cedar Pass Campground möglich.

Offizielle Park Website: https://www.nps.gov/badl/

Klima & Temperaturen

Reisezeit / Saison
Geöffnet ganzjährig. Jährlich ca. 1.1 Mio. Besucher. Hauptsaison ist im späten Frühling und im Sommer. Stärkster Andrang zwischen Mitte Juni bis September; am wenigsten ist los zwischen Mitte November bis Mitte März. Aber der Park erscheint auch im Hochsommer nie überfüllt. Man sollte die Sommermonate wegen des guten Wetters wählen.

Klima & Temperaturen

Die Sommer sind sehr heiss und es fällt in dieser Zeit ein Grossteil des Niederschlages, am meisten im Juni; die Winter sind sehr kalt. Insgesamt gilt das Wetter im Park als sehr unbestimmt und wechselhaft. Wer campen will, sollte sich immer im Ben Reifel Visitor Center nach den neuesten Prognosen erkundigen. Thunderstorms sind im Sommer durchaus möglich.

South Dakota, weitere Reiseinfos zum Staat

Scottsdale, Arizona — Sonnenschein, Luxus Urlaubsort

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Scottsdale ist ein Golfer Paradies
Scottsdale ist ein Golfer Paradies
Old Adobe Mission, Scottsdale
Old Adobe Mission, Scottsdale
Scottsdale Civic Center, Downtown
Scottsdale Civic Center, Downtown
Scottsdale
Scottsdale

Scottsdale

Gesegnet mit Sonnenschein, westlich-gewürzter Kultur und Geschichte, ist Scottsdale, Arizona, ein besonderes Reiseziel. Wer nach Phoenix kommt sollte überlegen, ob man nicht in Scottsdale wohnt, weil es schöner ist als Phoenix.

Scottsdale ist ein gehobener (Luxus) ‚Vorort‘ von Phoenix, aber eben kein Vorort sondern unabhängige Stadt. Top Golf Resorts, Spas und Hotels nebst gehobenen Restaurants findet man in Scottsdale. Die kleine Innenstadt Oldtown hat immer noch den Flair des alten Westens, aber die Bar und Restaurantszene ist definitiv 21. Jahrhundert. In Sachen Shopping kann man alle Luxusmarken und Geschäfte dieser Welt finden und daneben natürlich Souvenirläden.

Folgendes ist nur eine Auswahl der vielen Aktivitäten, die Scottsdale zu einem attraktiven Reiseziel machen. Besucher können neue Höhen bei einer Ballon Fahrt im Heißluftballon erreichen und dabei die Schönheit der Sonora Wüste erleben. Die kühlen Wasser des Salt River auf einem Floss runter fahren, anschließend eintauchen ins kristallblaue Wasser oder über den Saguaro Lake in einem Kayak gleiten. Der Apache Trail, südlich von Scottsdale und westlich von Phoenix, ist eine sehenswerte Fahrstrecke durch die Wüste inklusive alter Minenstadt.

Scottsdale befindet sich in der Mitte des Bundesstaates Arizona, genau im Herzen der üppigen Sonora Wüste. Das Sonoran Desert ist das reichste und biologisch mannigfaltigste Wüstenökosystem in Amerika und ist die Heimat von Tausender Spezies – Pflanzen und Tiere. Diese einmalige Szenerie mit mehr als 330 Sonnentagen macht die Stadt zu einem Gastgeber der Superlative, atemberaubenden Vistas und einer Fülle von Freizeitaktivitäten.

Reiseinformation zu ARIZONA

Finden Sie dazu mehr unter ARIZONA – Reisetipps und Informationen
oder unter dem Such-Stichwort: Arizona

Scottsdale
Scottsdale

Old Town Scottsdale

Scottsdale
Scottsdale
Scottsdale Biltmore Fashion Mall
Scottsdale Biltmore Fashion Mall
Scottsdale El Pedegral
Scottsdale El Pedegral

Schlendern durch Old Town bringt Sie zurück in das ursprünglichen Scottsdale. Wie gesagt, Shopping in Scottsdale ist nichs für Schwächlinge. Und Scottsdales Shops in Old Town sind mindestens so mannigfaltig und aufregend wie die Schätze, die Sie dort finden. Besucher in Old Town Scottsdale treffen hier auf mehr als 500 Shops und Boutiquen, außerordentliche Kunstgalerien, ausgezeichnete Restaurants, Nightclubs, Bars, Saloons und Museen. Die Innenstadt besteht aus vier Bezirken.
Die historische Altstadt hat zahlreiche historische Einrichtungen wie z. B. den Rusty Spur Saloon und den Cavalliere’s Blacksmith Shop, während die 5th Avenue mehr einheimische amerikanische Kunst anbietet.
Der Marshall Way Arts District ist mehr bekannt für seine Verschiedenartigkeit an handgemachter, tragbarer Kunst bis zu Gemälden. Im Main Street Arts & Antiques District finden Besucher neben feinen Restaurants auch Antiquitäten.

Fifth Avenue Shopping District
Der Fifth Avenue Arts District von der Scottsdale Road bis zum Goldwater Boulevard kombiniert das Ambiente des alten Scottsdale mit einigen der besten Restaurants in Arizonas, einzigartigen Shops, Saloons, zeitgenössischer Kunst und einheimischen Galerien, sowie Juwelieren und viel Nightlife.
Über 35 Restaurants und um die 80 Shops befinden sich innerhalb dieses kurzen Stücks von 5 Minuten Wegstrecke. Bob Parks’ Horse Fountain ist übrigens eines der beliebtesten Fotomotive in dieser Ecke.

Main Street Arts &Antiques District
Hier findet sich eine der größten Konzentrationen an Galerien im Land.
Speisemöglichkeiten reichen hier von exotisch bis traditionell.
Main Streets eklektische Ansammlung von Geschäften erstreckt sich von Kunst, Schmuck und Bücher bis hin zu zu historischen Artikeln aus dem Westen und der ganzen Welt.

Marshall Way Contemporary Arts District
Die pulsierende Kunstszene der zeitgenössischen Kunst befindet sich zwischen der Indian School Road und der 5th Avenue.

Scottsdale Fashion Square
Für alle die, die shoppen ernsthaft betrieben ist Scottsdale Fashion Square das Shopping auf olympischem Niveau. Als grösste Mall des Südwestens, umfaßt der Fashion Square 167.225m² und bietet High-end Shopping, Restaurants und Entertainment mit überals 225 Shops und Gaststätten.
Einige der hier befindlichen shops, die Sie hier antreffen werden Bang u. Olufsen, Tiffany und Co., Boss Hugo, Sephora, Adrienne Vittadini, Dana Buchman und Louis Vuitton.

The Borgata & Kierland Commons

The Borgata of Scottsdale
Ihr nächster Haltepunkt ist ‚The Borgata of Scottsdale‘, wo Sie mehr als 40 elegante Boutiquen, Gallerien und Restaurants in einer Atmosphäre direkt aus dem toskanischen Dorf Gimignano abgenommen, antreffen. Die gepflasterten Gewege, Brunnen und der Open-Air Rahmen dieses einzigartigen Centers liefern Ihnen das Italien der Renaissancezeit im sonnigen, amerikanischen Südwesten.

Kierland Commons
Hier in diesem Einkaufszentrum, das von Süden auf der Scottsdale Road fahrend auf der linken Seite kurz vor der Bell Rd. liegt, finden Sie erstklassige, gehobene Boutiquen, Design Shops für Wohn-Zubehör, Restaurants. Die Atmosphäre ist ruhig und gehoben.

The Shops at Gainey Village
Nur ein paar Minuten weiter nördlich liegen The Shops at Gainey Village, eine unverwechselbare Mischung aus vornehmen Geschäften, Boutiquen, modischen Restaurants und erstklassige Speiselokalen in einer rustikalen „Dorfatmosphäre“.

Rusty Spur Saloon

Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown
Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown
Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown
Rusty Spur Saloon, Scottsddale Oldtown

Der älteste Saloon in Scottsdale und eine Besucher Attraktion direkt in Oldtown Scottsdale.

Old Adobe Mission

Old Adobe Mission, Scottsdale
Old Adobe Mission, Scottsdale

Zwei Jahre lang, von 1931 bis 1933, arbeiteten die mexikanischen Familien der Gegend um die Main Ave und Brown Ave, um die Kirche ihrer Träume zu errichten.
Im Jahr 1933 wurde die erste Messe in der Old Adobe Mission gefeiert. 1949 schließlich wurde es eine eigene kleine Gemeinde mit einem Pastor. Besucher erhielten hier ihr das Sakrament und feierten Fiestas.

Wegen der sich explosionsartig vermehrenden katholischen Bevölkerung im Jahr 1956 wurde die kleine Mission schließlich verlassen und die Gläubigen zog es in die größeren Kirchen. Seit dieser Zeit wird die Old Adobe Mission als Zentrum für religiöse Erziehung für Kinder aber oder auch für die Proben der Scottsdale Symphonie benutzt.
2000 bildete sich ein Ausschuss, der sich für der Wiederherstellung der ursprünglichen, historischen Mission einsetzte. Ziel ist es, die Mission zu einem Zentrum der Ruhe und der Reflexion für Einheimische und Touristen zu machen. (Web: https://www.oldadobemission.org/)

Native Trails präsentiert von der the Fort McDowell Yavapai Nation

Live Events in Oldtown / Downtown Scottsdale
Live Events in Oldtown / Downtown Scottsdale
Scottsdale Civic Center, Downtown
Scottsdale Civic Center, Downtown

Jedes Jahr von Januar bis März wird die Scottsdale Civic Center Mall (Downtown Park) lebendig mit traditioneller, amerikanischer Musik, Tanz, Kunst und mehr.

‚Native Trails‘ wird seit 2003 von der Fort McDowell Yavapai Nation und produziert vom the Scottsdale Center for the Performing Arts präsentiert. Die künstlerisch aufbereitete Reise zu den ersten Nationen von Arizona und Nordamerika sollen Sie nicht verpassen, wenn sie in der Nähe sind.
Neu hinzugekommen sind die kulinarischen feinen Sachen, immer nur Samstags. Lokale Köche und Händler zeigen den Umgang mit den Ingredienzien, die in Arizona und den traditionellen, sowie der in zeitgenössischem Küche verwendet werden.

Musikalische Darbietungen mit traditionellen Instrumenten wie Flöten, Kürbissen und Trommeln erfreuen Ihre Ohren.

Eine Vielzahl der Stammes-Tänze, vom ‚pow wow‘ und ‚energy dance‘ bis zum den traditionellen ‚hoop dance‘ wird Sie beeindrucken.

Adresse: Scottsdale Civic Center Mall

Klima und Temperaturen

Saison / Beste Reisezeit
Oktober bis März ist Hauptsaison, weil die Temperaturen nicht mehr zu heiß sind.
Im Januar/Februar findet das wichtigste Golfturnier statt und man kann mit deutlich höheren Hotelpreisen rechnen. Ebenfalls findet Mitte Januar die Barrett-Jackson Autoshow und Auktion in Scottsdale statt, die eine der Haupt Auktionen für Auto Klassiker in der Welt ist. Diese Show zieht Interessenten und Zuschauer zu Tausenden nach Scottsdale und lässt ebenfalls die Hotelpreise steigen.

April bis Ende September lassen Temperaturen oberhalb 40 Grad C erwarten, was für Besucher anstrengend sein kann, wenn man sich im Freien aufhält – denken Sie daran, immer genug Trinkwasser mit sich zu führen. Die niedrige Luftfeuchtigkeit um die 20 Prozent oder niedriger verhindert, dass man das Schwitzen und den Wasserverlust des Körpers spürt und führt schnell zu De-Hydrierung des Körpers, was mit Kopfschmerz, Schwindel, Wadenkrämpfen und Übelkeit einhergeht. Gerade beim Golfspielen wird leicht vergessen, den Wasserverlust regelmäßig aufzufüllen.

Klima und Temperaturen
Ganzjähriger Sonnenschein und milde Temperaturen machen Scottsdale / Phoenix zu einem von Amerika’s Top Zielen. Scottsdale / Phoenix Wetter ist warm, sunny und trocken Die jährliche Durchschnittstemperatur sind angenehme 72 Grad (Fahrenheit) und die niedrige Luftfeuchtigkeit macht die Sommerhitze leicht erträglich.
Scottsdale/Phoenix hat durchschnittlich ca. 325 Sonnentage im Jahr.

Daten und Fakten

Fläche
184 square miles

Verkehrsmittel
Kostenloser Trolley in Old Town Scottsdale

Bevölkerung
250 ooo
(geschätzt 2019)

Flughafen
Phoenix Sky Harbor International Airport (Phoenix International Airport)
Scottsdale Airport (regionaler Flughafen)

Höhe
1250 ft (380 m) über dem Meeresspiegel

Arizona: Glen Canyon Damm Lake Powell, die Stadt Page, Horseshoe Bend und Antelope Canyon

3 Top Sehenswürdigkeiten nahe der Stadt Page in Arizona: das Glen Canyon Erholungsgebiet mit dem Staudamm am Lake Powell, der Horseshoe Bend wo sich der Colorado River wie ein Hufeisen um die Felsen schmiegt sowie der Antelope Canyon, der ein einzigartiges Lichtspiel bietet.

Lake Powell bei Page, Arizona
Lake Powell bei Page, Arizona

Der Glen Canyon Staudamm, der den Lake Powell staut, liegt am Rande der Stadt Page, Arizona. Page wiederum liegt ca. 135 mi nördlich von Flagstaff an der US 89 (oberhalb der Kreuzung zur SR 98) ungefähr 9 mi südlich der Grenze zu Utah. Sie befinden sich also fast in Utah unweit des Monument Valley.

Lake Powell Staudamm, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm, Page, Arizona

Der Glen Canyon Damm ist der erste Staudamm in einer Reihe von ca. 8 weiteren, die den Colorado River stauen. Ihm folgend ist der Hoover Dam weiter südlich an der Grenze Arizona-Nevada.
Der Glen Canyon Staudamm liegt in einem Naherholungsgebiet rund um den Lake Powell, der einer der grössten von Menschenhand erschaffenen künstlichen Seen in den USA ist (Platz 2 nach Lake Mead).
Die Uferlinie ist länger als die Küstenlinie der US Westküste und bietet beige-weiss-sandige Strände, herrlich warmes Wasser im Sommer (ca. 22-24 Grad C) und ungezählte Wassersport Möglichkeiten.
Der Damm wurde 1956 vom Kongress genehmigt und dient drei Zwecken: Stromgewinnung, Wasser-Reservoir und Naherholungsgebiet.
Es dauerte 17 Jahre bis der See seine volle Kapazität gestaut hatte. Die letzten Jahre waren sehr trockene mit wenig Schmelzwasser von den Rockies und der Wasserspiegel sank um Dutzende Meter.

Lake Powell Staudamm Elektrizitätserzeugung, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm Elektrizitätserzeugung, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm Besucherzentrum, Page, Arizona
Lake Powell Staudamm Besucherzentrum, Page, Arizona
Lake Powell mit Staudamm am rechten Bildrand in der Ferne, Page, Arizona
Lake Powell mit Staudamm am rechten Bildrand in der Ferne, Page, Arizona

Seinen jährliche Höchststand erreicht er ca. im Juli, wenn die Schneeschmelze zu Ende geht. Diese kann ca. 6-15 Meter mehr Wasserstand bringen, je nachdem, wie schneereich die Winter in den Bergen waren.
Der gewonnene Strom kann täglich 1.4 Mio Haushalte in Utah, Arizona, Colorado und Kalifornien bedienen.
Eine geführte Tour (kostenlos) wir angeboten im Visitor Center.

Rainbow Bridge National Monument, Utah

Die steinerne Brücke ist mit 88 m Spannweite einer der größten der Welt. Vom Lake Powell aus ist sie per Boot zu erreichen. Mehr dazu in unserem Artikel Rainbow Bridge National Monument, Utah.

Horseshoe Bend am Colorado River

Horseshoe Bend bei Page, Arizona
Horseshoe Bend bei Page, Arizona

Wie man den Horseshoe Bend findet: Lokalisieren Sie einmal auf einer Karte die Kreuzung der US 89 mit der Staatsstraße 98 gleich südlich von Page, Arizona. Von dieser Kreuzung sind es ca. 1.4 mi weiter in südlicher Fahrrichtung auf der US 89.

Auf der nach westen gewandten Seite der Strasse kommt dann ein braunes Schild, welches die unbesfestigte Strasse hinter zum Parkplatz ankündigt. man geht dann ca. 1.2 km zu Fuss bis zum Canyon. Page liegt ca. 135 mi nördlich von Flagstaff an der US 89 (oberhalb der Kreuzung zur SR 98) ungefähr 9 mi südlich der Grenze zu Utah.

Das Bild spricht für sich selbst, lassen Sie sich beeindrucken von der Stille und dem Blick, den Sie dort haben werden.
Einen ähnlichen Anblick, wenngleich aus grösserer Entfernung, hat man am Dead Horse Point State Park bei Moab in Utah.

Antelope Canyon

Antelope Canyon unweit von Page, Arizona
Antelope Canyon unweit von Page, Arizona

Der Canyon liegt ca. 5 mi östlich der Stadt Page, Arizona, entlang der US 98 im Gebiet der Navajo Nation. Page liegt ca. 135 mi nördlich von Flagstaff an der US 89 (oberhalb der Kreuzung zur SR 98) ungefähr 9 mi südlich der Grenze zu Utah.

Es gibt einen Upper und Lower Canyon und beide sind kostenpflichtig.

Die Kosten sind in den letzten Jahren richtig hoch gegangen und aus dem einstigen Geheimtipp des Südwestens ist ein Touristenmagnet geworden. Lange Wartezeiten, und dann schiebt man sich durch den Canyon. Fotografieren ist nicht immer erlaubt oder möglich, weil es einfach zu voll ist. Man kommt sich schnell wie bei einem Viehtrieb vor, ohne Rechte. Die teurere ‚Tour for Photographers‘ erlaubt zusätzlich, dass man den Lichteinfall durch die schmale Öffnung des Canyon miterleben kann, was wie ein Licht-Stab im Canyon aussieht. Aber keine Illusionen, es wird nur wenig Zeit erlaubt, das Photo zu schießen, es ist alles hier auf schnellen Durchsatz der Besucher ausgelegt.

Wir haben den Canyon vor 20 Jahren, vor 10 Jahren und vor kurzer Zeit gesehen und heutzutage ist es fast nicht mehr wert die Tour zu machen. Früher war es fantastisch. Aber wer es nie gesehen hat, sollte sich sein eigenes Bild machen, keine Frage.

Auf Tripadvisor.de findet man aktuelle Bewertungen und man kann evtl. sogar die Tour dort buchen )genauso wie auf Expedia und anderen Plattformen).

Website Tripadvisor.de: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g60834-d103191-Reviews-Antelope_Canyon-Page_Arizona.html

Man kann ebenfalls vor Ort buchen, entweder man geht ins Visitor Center in Page oder man informiert sich bei den Anbietern dort.

Der Upper Canyon gilt als der für Fotografen noch interessantere, vor allem wenn man den Lichtstrahl der Sonne zur Mittagszeit, der wie ein Laserstrahl in den bis zu 30 m tiefen Canyon einschneidet, sehen will.
Der Tourführer erzählt, dass der Canyon erst ca. 1931 von einem 12-jährigen Navajo Mädchen entdeckt wurde.

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Rainbow Bridge National Monument, Utah

Rainbow Bridge

Rainbow Bridge und Navajo Mountain, Utah
Rainbow Bridge und Navajo Mountain, Utah
Rainbow Bridge, Utah
Rainbow Bridge, Utah
Floating Dock / Fußweg zur Rainbow Bridge
Floating Dock / Fußweg zur Rainbow Bridge

Dank ihrer Größe und majestätischen Gestalt, nicht zu sprechen von den vielen Geheimnissen, die um sie existieren, hat sie die Menschheit von je her fasziniert.

Im frühen 20. Jh. wurde die Brücke auch über die Staatsgrenzen hinweg bekannt. Ca. 300.000 Besucher kommen nun jedes Jahr hier her.

Von ihrer Unterseite zur Oberseite des Bogens, sind es 88m – beinahe die Höhe der Freiheitsstatue.

Unterhalb der zerklüfteten, isolierten Canyons am Fuße des Navajo-Berges ist die „Regenbogenbrücke“ den Einheimischen bereits seit Jahrhunderten bekannt – und sie ist ihnen heilig. Zahlreiche Navajo und Paiute Familien wohnen noch heute in der Nähe.

Besucher werden gebeten die religiöse Bedeutung der Brücke für die Indianer zu respektieren und nicht zu klettern oder unter der Brücke zu gehen.
Obwohl die Rainbow Bridge unmittelbar an das Glen Canyon Erholungsgebiet / Lake Powell anschließt, ist es eine separate Einheit.

Rainbow Bridge wurde 1910 zum National Monument erklärt, der Spielraum für Aktivitäten ist sehr viel kleiner als in den Erholungsgebieten wie dem nahegelegenen Glen Canyon.

Zeit
Ein Minimum von einem halben Tag aber realistisch sollte man einen ganzen Tag einplanen. Bootsfahrt zur Rainbow Bridge, wandern zur Aussichtsfläche und zurück. Halbtagestouren nur in Wahweap!

Wie kommt man hin?
Auf dem Wasserweg ist die Rainbow Bridge über den Lake Powell zu erreichen. Tour Boote fahren ab Wahweap, Bullfrog, oder Halls von May bis September – es werden Halb- oder Ganztagestouren angeboten.
Siehe die Anbieter: www.antelopepointlakepowell.com sowie www.lakepowell.com

Man kann ebenfalls zur Bridge wandern, braucht dann aber einne Genehmigung der Navajo Nation: https://navajonationparks.org/

Klima
Im Sommer ist es z.T. extrem heiß, mit so gut wie keinem Schatten. Die Winter sind mäßig kalt, nachts Abkühlung oft unter den Gefrierpunkt. Der Frühling ist sehr wechselhaft mit oftmals starkem Wind.

Offizielle Website: https://www.nps.gov/rabr/

Camping und Wohnmobil in den USA

Camping und Wohnmobil USA
Camping und Wohnmobil USA

Camping ist beliebt bei Amerikanern und internationalen Reisenden. Daher sind die Campingplätze in den Nationalparks oft ausgebucht. Wer mit kleinem Zelt kommt hat auch kurzfristig etwas bessere Chancen als ein Wohnmobil Camper, denn die Stellplätze sind weniger in der Anzahl und in beliebten Parks schon Monate vorher ausgebucht.

Informieren Sie sich auf der Reservierungsseite des NPS (National Park Service) nach Ihrem Wunsch-Campingplatz.

Reservierungen

Gerade in den Sommermonaten füllen sich beliebte Campgrounds sehr früh. In den Nationalparks werden viele Plätze vom National Park Service betrieben, also öffentlich, und sind oft reservierbar.

Der National Park Service bietet für viele Parks folgende Reservierungsmöglichkeit an: www.recreation.gov/

Außer den Nationalparks sollte man sich informieren welche Campingplätze von den State Parks (des jeweiligen Staates) sowie vom BLM (Bureau of Land Management) angeboten werden. Solche liegen oft in fantastischer Lage.

Wir haben noch mehr ausführliche Infos dazu in unserem Artikel ‚Mit dem Wohnmobil / Camper / Zelt durch die USA‚ zusammengetragen.

Genehmigung?
In vielen Nationalparks braucht man zum Campen im Hinterland (also abseits der Haupt- sowie WoMo Campingplätze) einen Erlaubnisschein. Der kostet oft nichts und dient dazu, einen Überblick zu haben, wer sich wann zum Wandern aufgemacht hat. Manchmal dient er auch dazu, Plätze, die beliebt sind aber sehr klein, vor Überfüllung zu schützen. Erkundigen kann man sich im jeweiligen Visitor Center des Parks.

Der richtige Platz im Backcountry:

  • Den Platz vor Einbruch der Dunkelheit aussuchen
  • Einen ebenen, trockenen Platz, am besten Stein, Schotter, Sand, Tannennadeln, Laub suchen
  • Nasse Wiesen, Moos, Blumen und Pflanzen im Wald als Untergrund meiden, auch der Schonung der Natur wegen
  • Das Zelt weit genug von Wasser aufstellen, 20-30 m mindestens. Ebenfalls nicht an Hängen oder in ausgetrockneten Flussbetten aufstellen. Plötzliche starke Regenfälle könnten zur Gefahr werden
  • Das Zelt abseits von offenen Schneehängen aufstellen, wegen der Lawinengefahr
  • Nicht unter Bäumen mit abgestorbenen Ästen zelten, die bei starken Windböen abbrechen
  • Den Platz ‚Gewitter-sicher‘ auswählen
  • Essen in Gegenden mit Bären am besten weit entfernt vom Zelt in einem Baum aufhängen (hoch genug an einem Ast, auf den der Bär aufgrund seines Gewichtes nicht klettern kann)
  • Die ‚Küche‘ so aufstellen, dass der ganze Rauch und Geruch nicht direkt ins Zelt weht

Milwaukee — Heimat von Harley-Davidson und Miller Brauerei

Historischer Distrikt: Historic Third Ward

Im historischen Distrikt von Milwaukee, dem Historic Third Ward, findet man die höchste Konzentration an Kunstgalerien der Stadt.
Daneben zahlreiche Antikläden, Restaurants sowie ausgewählte Fachgeschäfte, um das Shoppingherz zu besänftigen. In dieser exklusive Lage der Stadt haben sich ebenfalls etliche Werbeagenturen, Architekten, Designer, das Broadway Theatre Center, das Milwaukee Institute of Art & Design sowie zahlreiche andere Firmen niedergelassen.
Das Viertel liegt nur 2 Blöcke südlich von Downtown.

Public Market im Historical Third Ward District in Milwaukee
Public Market im Historical Third Ward District in Milwaukee
Historical Third Ward District in Milwaukee

Milwaukee Public Market (Historic Third Ward)

400 N Water St, Milwaukee

Milwaukee Ale House

233 N Water St, Milwaukee

Harley-Davidson Museum in Milwaukee
Harley-Davidson Museum in Milwaukee
Harley-Davidson Museum in Milwaukee
Harley-Davidson Museum in Milwaukee

Harley-Davidson Motor Company und Museum

Die Harley-Davidson Motor Company wurde 1904 in Milwaukee, Wisconsin, gegründet. Seit 2008 gibt es ein hochmodernes Museum in Milwaukee, was ein ‚Muss‘ für echte Harley Fans ist.

Museum
Öffnungzeiten
Jeden Tag 9:00 – 18:00 und bis 20:00 an Donnertagen.
Harley-Davidson Museum®
400 W Canal Street, Milwaukee, WI 53201
https://www.harley-davidson.com/us/en/museum.html
Lesen Sie die ganze Story der Harley-Davidson Brüder in unserem Artikel: Die Harley-Davidson Geschichte

Mehr Harley gefällig?
House of Harley-Davidson
Im House of Harley-Davidson finden Sie auf 4.645 qm den Biker Heaven!
Eröffnet 1972 ist das ‚House of Harley Davidson‘ Milwaukee’s ältester Harley-Händler und einer der größten der Welt. Jedes Jahr vergibt Harley Davidson den Bar & Shild Award an die Top 25 Dealer in der Welt. The House of Harley hat den Preis bereits 14! Mal entgegen genommen. Ein riesiges Inventar von Teilen, Zubehör und Motorrad Kleidung ist immer auf Vorrat und kann meistens sofort sofort verschickt bzw. mitgenommen werden.
Adresse: 6221 W. Layton Ave., Milwaukee, Web: https://houseofharley.com/

Museum of Modern Art in Milwaukee

Milwaukee Museum of Modern Art

Das Milwaukee Art Museum beinhaltet den Santiago Calatrava-designed Quadracci Pavilion, der 2001 erbaut wurde und vom Time Magazine mit dem Preis “Best Design of 2001” ausgezeichnet wurde.
Das Milwaukee Art Museum stellt mehr als 20.000 Arbeiten aus und das Spektrum reicht von 19. und 20. Jahrhundert, wo seine Stärken liegen, bis in die Neuzeit.

Das Museum findet sich in Downtown Milwaukee am Ufer des Lake Michigan.
7 Tage die Woche geöffnet.
Adresse: 700 N. Art Museum Drive
Web: https://mam.org/

MillerCoors, Milwaukee, Wisconsin
MillerCoors, Milwaukee, Wisconsin

MillerCoors Brewing Company

Frederick J. Miller begann das Brauen von Bier im Jahre 1855 und gründete die Miller Brewing Company.
Einst eine lokale Milwaukee Brauerei ist diese nun zur zweitgrößten des Landes geworden mit einer Vielzahl verschiedener Biersorten. Sieben Brauereien, verteilt über das Land, produzieren heute für Miller.
Brewery Tour
Mit der Miller Brewery Tour können Besucher aus erster Hand erfahren, wie hier gearbeitet wird. Die Tour dauert eine Stunde und man sieht die Braukessel, das Verpackungs-Center und alte, historische Höhlen. Wer älter als 21 Jahre ist, der kann dann auch in der Probierstube zugreifen.
4251 West State Street, Milwaukee
Web: https://www.millercoors.com/breweries/miller-brewing-company/tours

Milwaukee Übersicht

Die erste Erwähnung eines Wortes, das Milwaukee ähnelt, wurde 1761 registriert. Lt. James Gorrell, ein in Green Bay stationierter britischer Offizier gab dem Gebiet den Namen Milwacky. Ein Begleiter des französischen Forschers Sieur La Salle, Pater Zenobe, fügte den Namen des Flusses ‚Mellioke‘ dazu. Die ersten Einwanderer in Milwaukee waren französische Händler und Trapper. In den 1830ern ließen sich zahlreiche Siedler mit ihren Familien nieder und die Bevölkerung wuchs bis 1837 zu mehrerem hundert an. Während des 19. Jahrhunderts kamen Einwanderer aus über 30 europäischen Ländern, die neben sich selbst noch ihre Fähigkeiten, ihre Kunst und ihre Küche mitbrachten. Die Gruppe der deutschen Einwanderer war die größte und mit ihnen kam die ‚Gemütlichkeit‘.

Milwaukee, die ‚Genuine American City‘, die ‚echt amerikanische Stadt‘. In ihr können Besucher authentische, amerikanische Eindrücke gewinnen. Milwaukee ist ein wahres Sammelbecken von Menschen und Kulturen. Eine Ort, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zusammenkommen. Trotz der modernen Glas- und Stahl-Gebäude, die in Downtown hoch in den Himmel wachsen, bleibt das europäische Erbe Milwaukee’s an vielen bemerkenswerten Gebäuden und Wohnhäusern sichtbar. Die City Hall und das Pabst Theater, beide um 1890 im flämischen Renaissance Stil errichtet, werden mit großem Einsatz geschützt. Die Einheimischen begrüßen die Rückkehr der deutschen Cafe’s und Biergärten, in denen Zithermusik gespielt und Sauerbraten serviert wird.

Milwaukee ist die größte City des Staates (knapp 600.000 Einwohner und tendenziell stagnierend oder sogar fallend) und sowohl kommerzielles als auch produktiver Mittelpunkt mit einem der betriebsamsten Häfen. Ein weiterer Bonus für Milwaukee ist das Headquarter von Harley Davidson. Gewiss ist ihr auch ihre Bekanntheit für Bier. Die Brauerei-Industrie ist sozusagen das Synonym für die City. Ein der größten Brauereien des Landes hat ihr Headquarter in Milwaukee: Miller.