Nur wenige amerikanische Städte haben eine wichtigerere Rolle in Amerika’s Geschichte gespielt als Boston. Während der Revolution und dem Bürgerkrieg war Boston der wichtigste politische Standort.
Das Telefon und die ersten Anästhesiemethoden wurden in Boston entwickelt. Amerika’s erste Zeitung, die Boston News Letters, wurde ebenfalls in Boston publiziert. Und Boston war die Heimat einiger herausragender amerikanischer Autoren wie Ralph Waldo Emerson and Henry David Thoreau.
Um 1620/30 wurde es von den Pilgrims Fathers gegründet. Die Hafenstadt mit ca. 600.000 Einwohnern ist heute eine Finanz- und Kulturmetropole. Die für den Touristen sehenswerten Stadtteile verteilen sich über das ganze Stadtgebiet.
Boston — die Stadt die sich auch America’s Walking City nennt
Downtown Boston featured eine üppige Palette an Attraktionen, sowohl moderne als auch historische. Erfreulicherweise ist Downtown äußerst gut zu Fuss zu besichtigen. Die City war auch die erste in der Nation, die einen „Historischen Walking Trail“ geschaffen hat, den Freedom Trail. Dieser Freedom Trail ist für den Besucher die perfekte Einführung in das, was Boston zu bieten hat.
Beacon Hill, ein weiterer Distrikt, zählt zu den romantischen Ecken in Boston. Viele kleine noch mit Kopfsteinpflaster gepflasterte Straßen mit alten Backsteinhäusern – eingerahmt von Bäumen – lassen nicht die Vermutung aufkommen, man sei in Amerika.
Am gegenüberliegenden Fluss-Ufer liegt Cambridge. Hier sind das angesehene Massachusetts Institute of Technologie (MIT) sowie die Harvard University beheimatet.
Egal, wie lange Sie in Boston Zeit haben, die folgenden Sehenswürdigkeiten sind die besten und wichtigsten der Stadt:
Faneuil Hall, Quincy Market in Boston
Massachusetts State House (New State House) sowie Old State House, Boston
Old South Meeting House, Boston
Black Heritage Trail
Freedom Trail, Boston
USS Constitution
Paul Revere House
Boston Marathon Ziellinie (Finishing Line)
Benjamin Franklin Statue
Prudential Center und Skywalk
Boston Common
John Hancock Tower, Boston
Boston Tea Party – Griffith’s Wharf
Granary Burying Ground
Cambridge inklusive Harvard Square, Harvard University, Central und Porter Square
Alle unsere Reiseartikel zu Boston finden Sie unter dem Stichwort ‚Boston‘: Reiseartikel zu Boston
Beste Reisezeit und Temperaturen
Kalte Winter und moderate, angenehme Sommer. Eine Jacke ist aufgrund von kühlerem Atlantikwind für den Abend, je nach Jahreszeit, einzuplanen.
Die Winter sind meistens kalt und schneereich. Von Frühling bis Herbst sind ideale Zeiten, um die Stadt zu Fuss zu erkunden. Der Herbst bietet zusätzlich die Möglichkeit den Indian Summer in der Umgebung zu genießen.
Durchschnittstemperaturen in Grad Celsius für Boston
Monat
Max
Min
Jan
2,8
-5
Feb
2,8
-5
Mrz
7,2
-0,5
Apr
13,3
4,4
Mai
20
10
Jun
24,4
15
Jul
27,7
18,3
Aug
26,6
17,2
Sep
22,7
13,9
Okt
17,2
8,3
Nov
11,1
3,3
Dez
4,4
-2,8
Fremdenverkehrsamt, Öffentlicher Transport, Zahlen, Info
Öffentliche Verkehrsmittel
Die Massachusetts Bay Transportation Authority, kurz MBTA genannt, betreibt Busse und Bahnen. Stadtbahnen werden auch kurz ‚T‘ genannt. Website: www.mbta.com
Die U-Bahnen (Subway) sind mit Farben bezeichnet: Red Line, Green Line, Blue Line, Orange Line oder Silver Line.
Um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln („T“) fahren zu können brauchen Sie eine CharlieCard oder CharlieTicket. Das einfache CharlieTicket wird vom Fremdenverkehrsamt / MBTA für Besucher empfohlen, ausser man fährt sehr viel. Tickets sind erhältlich an den meisten Subway Stationen in Automaten. Kosten ca. $2.75 oder weniger mit der CharlieCard. Kinder bis 11 Jahren sind frei.
Wer sich für die CharlieCard interessiert: https://mbta.com/fares/charliecard
Bevölkerung
675,647 (2020 U.S. Census) 617,594 (2010 U.S. Census)
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Boston finden Sie unter dem Stichwort ‚Boston‘: Reiseartikel zu Boston
Unsere Liste der besten Sehenswürdigkeiten
Egal, wie lange Sie in Boston Zeit haben, die folgenden Sehenswürdigkeiten sind die besten und wichtigsten der Stadt. Viele davon erreichen Sie auch, wenn Sie den Freedom Trail gehen — das ist vielleicht der beste Start für Ihren Boston Aufenthalt.
Freedom Trail, Boston
Boston Common
State House
Park Street Church
Granary Burying Ground
King’s Chapel and Burying Ground
Benjamin Franklin’s Statue / First Public School Marker
Old Corner Bookstore
Old South Meeting House
Old State House
Boston Massacre Site
Faneuil Hall / Quincy Market
Paul Revere House
Old North Church
Copp’s Hill Burying Ground
USS Constitution
Bunker Hill Monument
Black Heritage Trail
Paul Revere House
Boston Marathon Ziellinie (Finishing Line)
Prudential Center und Skywalk
John Hancock Tower, Boston
Boston Tea Party – Griffith’s Wharf
Cambridge inklusive Harvard Square, Harvard University, Central und Porter Square
Boston’s Freedom Trail
Freedom Trail Wegweiser Plaquette im Boden
Der Freedom Trail ist die perfekte Einführung in das, was Boston zu bieten hat. Vom White House zum Millennium Trail benannt, bringt der 4km lange Trail durch die Stadt die Geschichte der Amerikanischen Revolution ins Gedächtnis zurück. Der Trail ist tatsächlich durch eine rote Linie markiert, die die Besucher durch Boston’s Strassen und Fußwege zu insgesamt 16 historischen und modernen Attraktionen führt. Für den gesamten Trail benötigt man ca. 2-3 Stunden.
Stationen entlang des Trails sind:
Boston Common
State House
Park Street Church
Granary Burying Ground
King’s Chapel and Burying Ground
Benjamin Franklin’s Statue / First Public School Marker
Old Corner Bookstore
Old South Meeting House
Old State House
Boston Massacre Site
Faneuil Hall
Paul Revere House
Old North Church
Copp’s Hill Burying Ground
USS Constitution
Bunker Hill Monument
Beginnen Sie im Boston Common Garden, von dort aus durch die Stadt am alten Parlamentsgebäude vorbei, der Faneuil Hall weiter zum Quincy Market. Der Quincy Market ist das touristische Zentrum Bostons. Ganz in seiner unmittelbaren Nachbarschaft befindet sich der Financial District. Weiter geht es in Richtung North End. Um nach Bunker Hill zu gelangen, müssen Sie die Charles Town Bridge überqueren.
Die USS Constitution kann im Hafen kostenlos besichtigt werden. Von dort ist es nur ein Katzensprung nach Bunker Hill.
Beacon Hill, ein weiterer District, zählt zu den romantischen Ecken in Boston. Viele kleine noch mit Kopfsteinpflaster gepflasterte Straßen, gesäumt von alten Backsteinhäusern und Bäumen, lassen die Vermutung aufkommen, man sei nicht in Amerika.
Am gegenüberliegenden Ufer liegt Cambridge. Hier ist das Massachusetts Institute of Technologie (MIT) und die Harvard University beheimatet.
Inmitten der City liegt der Boston Common, der älteste öffentliche Park in den USA, der um 1634 zu Beginn der Besiedlung von New England angelegt wurde. Einst als militärisches Übungsgelände gekauft, war der Boston Common der Vollzugsort für die Todesstrafe (durch erhängen) und diente gleichzeitig als Weidefläche für Schafe und Kühe.
Heute ist er ein Erholungspark und dient den Bewohnern Bostons für Freizeit Aktivitäten , Konzerte, Paraden, und Picnic. Im Sommer kann man sich im Frog Pond abkühlen. Wenn man den Freedom Trail geht, eine historische Tour, die man zu Fuß machen kann, ist der Boston Common auch dabei.
Gleich neben dem Boston Common liegt der Public Garden, der älteste botanische Garten in den Vereinigten Staaten. Auf dem See kann man mit ‚Schwanenbooten‘ (Tretboote) fahren. Die Swan Boats gibt es seit 1877 und sind eine der ältesten Traditionen in Boston. Nur im Sommer werden sie allerdings betrieben. Für Kinder dürften die vielen bronzenen Enten Statuen im Park ein Highlight sein.
Faneuil Hall, Quincy Market in Boston
Quincy Market, BostonFaneuil Hall, Boston
Umrahmt ist dieses Gebiet in Downtown Boston, bestehend aus 4 Bereichen (Faneuil Hall, Quincy Market, North Market, South Market), von der Clinton Street, Chatham Street und Commercial Street. Man kommt hier auch entlang, wenn man den historischen „Freedom Trail“ geht.
Faneuil Hall und Quincy Market sind ist Boston’s Antwort auf Shopping Malls. Mehr als 170 Jahre alt, diente Quincy Market bis in die 60er Jahre als der zentrale Grossmark Bostons. Heute ist er zentraler Anlaufpunkt aller Besucher, aber auch Einheimischer zum Shoppen und Schlemmen.
Auch wenn Shopping nicht zu Ihren Lieblings-Beschäftigungen gehört, wird Quincy Market mit über 150 Restaurants, Shops und Gourmetständen einen Eindruck hinterlassen. Bei gutem Wetter sorgen Jongleure, Schwertschlucker, Mimen, Zauberer und Musikanten für Unterhaltung. Auch „die Wiege der Freiheit“ genannt, denn hier war es, wo Samual Adams mit Gleichgesinnten zusammentraf und Boston Rolle in der Unabhängigkeitsbewegung prägte.
Faneuil Hall, die erstmalig 1742 von dem wohlhabenden Händler Peter Faneuil erbaut wurde, um der Bevölkerung einen Platz für öffentliche Versammlungen und einen Marktplatz zu bieten. 1961 wurde sie durch das grosse Feuer zerstört und danach wiederaufgebaut. Es ist das Hauptquartier und Museum der ältesten militärischen Einheit der Vereinigten Staaten, der „Ancient and Honorable Artillery Company“ of Massachusetts aus dem Jahre 1638.
Eines der besten Beispiele klassischer Architektur in den Vereinigten Staaten. Eingänge, Fensterbögen und die Kuppel sind die herausragenden Elemente des von Charles Bulfinch geplanten Capitols. Das State House wurde 1775 errichtet. Der Grund, auf dem es sich befindet, gehörte damals John Hancock, der das Land für sein Vieh nutzte. Heute ist das Old State House immer noch Sitz der Legislative von Massachusetts.
Massachusetts State House (New State House)
New State House, Boston
Beacon Street / Ecke Park Street; Unmittelbar am Boston Common.
Boston ist die einzige amerikanische Stadt in der ein Gebäude, dessen Grundsteinlegung nach oder im Jahr 1795 stattgefunden hat, das „Neue State House“ genannte werden kann. Gouverneur Samuel Adams legt den Grundstein zum New State Haus. Architekt Charles Bulfinch entwarf das Kapitol und 1802 wurden die Dachziegeln durch Kupfer Ummantelung ersetzt. Während des zweiten Weltkrieges war es schwarz lackiert und Blattgold deckt nun die Kuppel. Hier trifft sich bis zum heutigen Tage die Legislative.
Das Repräsentantenhaus versammelt sich unter einem hölzernen Fisch, der sogenannte „Sacred Cod“ ( heiliger Kabeljau) der an die Bedeutung der Fischerei für die lokale Wirtschaft erinnern soll.
Geführte und selbst-geführte Touren sind möglich. Achten Sie auf die zahlreichen Statuen im Außenbereich: Diese reichen von von Mary Dyer, einer Quäkerin, die 1660 auf Grund religiösen Überzeugungen im Boston Common gehängt wurde bis zu President John F. Kennedy aufzugeben werden. Das 60 ft hohe Denkmal an der Rückseite (bei Bowdoin St.) veranschaulicht Beacon Hill’s ursprüngliche Höhe, bevor es um 1900 zur Müll Deponie wurde.
Old South Meeting House
Old South Meeting House, Boston
Adresse: 310 Washington St, Boston
No TAX on TEA! waren die Schlagworte in dem Versammlungsort, an dem am 16. Dezember 1773 von 5.000 besorgten Bürgern beschlossen wurde, daß auf dem aus England stammenden Tee keine Steuer liegen solle. Diese Entscheidung führte zur Boston Tea Party.
Das Old South Meeting House ist seit jeher ein Ort für die ‚freie Rede‘ gewesen, heute kann man hier Ausstellungen zu Themen sehen, die das Land beeinflußten. ‚Voices of Protest‘ erklärt die Geschichte seiner bekannten Sprecher.
Granary Burying Ground
Granary Burying Ground, Boston
Adresse: Tremont Street, Boston
Der Friedhof is Boston’s berühmtester wegen seiner angesehenen „Bewohner“. Neben drei Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung (John Hancock, Robert Treat Paine und Samuel Adams) liegen hier auch Paul Revere, James Otis, und Peter Faneuil, sowie Ben Franklin’s Eltern, die beim Boston Massacre ums Leben kamen.
Geöffnet täglich 9.00-17.00 Uhr; im Winter nur bis 15.00 Uhr.
Kings Chapel und Burying Ground
Adresse: Tremont Street, Boston
Die Kirche wurde 1688 gegründet und in seine heutigen Form 1754 fertiggestellt. Sie war die erste anglikanische in Boston. I.d.R. zwischen 10.00 und 14.00 Uhr geöffnet, im Sommer auch länger. Gegenüber liegt King’s Chapel Burying Ground, Boston’s ältester Friedhof.
Paul Revere House
Paul Revere Statue, Boston
Adresse: 19 North Square, Boston
1680 im Kolonialstil errichtet ist es das älteste Haus aus Holz in Boston. Das Haus war fast schon 100 Jahre alt als der Patriot Revere seinen berühmten Mitternachtsritt tat um jeden Ort und jede Farm in Middlesex zu warnen, das die Briten im Anmarsch sind. Letzendliche wurde Revere dann auch von den Engländern gefangen genommen. Die meisten von Revere’s 16 Kindern, zwei Ehefrauen und eine Schwiegermutter lebten hier. Geoeffnet täglich von 9.30 Uhr bis 17.15 Uhr.
USS Constitution
USS Constitution
Adresse U.S.S. Constitution Museum: 22 Charlestown Navy Yard # 22, Charlestown, MA
Das ca. 200 Jahre alte Segel-Kriegschiff schlug seine bekannteste Schlacht im Krieg von 1812. Das im Schiff untergebrachte Museum erlaubt Ihnen mehr über die Geschichte und das Leben an Bord zu erfahren.
Black Heritage Trail
Die meisten Besucher erforschen den bekannten „Freedom Trail“ – entweder mit geführter Tour oder auf eigene Faust. Weit weniger bekannt ist hingegen der Black Heritage Trail.
Den Black Heritage Trail kann man in Eigenregie erforschen. Er führt an Stätten vorbei, die historische Bedeutung für die schwarze Bevölkerung hatten, als die sich in diesem Viertel zwischen 1800 und 1900 in Massachusetts angesiedelt haben.
Die 2,5 km lange Tour führt durch Beacon Hill und neben geschichtlich relevanten Sehenswürdigkeiten kann man auch einen exquisiten und fast schon gemütlichen Stadtteil erkunden.
Die Häuser sind meist aus rotem Backstein, eher klein aber fein, nett bepflanzt und die schmalen Gassen geben einen wirklich europäischen Flair. Man kann eine Führung machen oder den Stadtteil auf eigene Faust erkunden. Touren werden vom Museum of African American History während der Saison angeboten.
1. Robert Gould Shaw and 54th Regiment Memorial
2. George Middleton House
3. The Phillips School
4. John J. Smith House
5. Charles Street Meeting House
6. Lewis and Harriet Hayden House
7. John Coburn House
8-12. Smith Court Residences
13. Abiel Smith School
14. The African Meeting House
Benjamin Franklin Statue
Adresse: 45 School Street, Boston Im Garten der Old City Hall. Die Statue wurde von Richard S. Greenough hergestellt und war die erste Portrait Statue, die in Boston errichtet wurde. Auf der Tafel kann man die Geschichte Franklin’s nachlesen.
Boston Marathon Finishing Line
Marathon Finishing Line gesehen vom Skywalk / Prudential Center Observatory
Achten sie auf die gelb-blaue Linie auf der Boylston St (zwischen Dartmouth St u. Exeter St). Vor der Boston Public Library (700 Boylston St). Sie ist das Ziel eines der wohl bedeutendsten Marathons in den USA.
Boston aus der Vogelperspektive, Blick auf die City vom Prudential Center Observation Deck / Skywalk
Blicke vom Prudential Center Observatory / Skywalk Boston
800 Boylston Street, Boston, MA
Im 50 Stock des Prudential Towers erwartet Sie das Skywalk Observatory, Boston’s sky-high Aussichtspunkt für 360-Grad-Blicke auf Boston, Cambridge und darüber hinaus. Lassen Sie Ihre Augen und Ohren stauenn, mit der Audiotour die Die City aus historischer und kultureller Sicht erklaert.
Das höchste Gebäude von Boston mit 225 m Höhe und 60 Stockwerken wurde von Star-Architekt I.M. Pei geplant. Die Architektur ist modernistisch, monolithisch und durch die durchgehende, komplett bläulich verspiegelte Glasfassade gleichzeitig minimalistisch. An klaren Tagen spiegelt der Turm seine Umgebung wider und fügt sich dadurch in das Stadtbild ein. Der Stil wurde in Deutschland einige Jahre später unter anderem bei der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt am Main aufgegriffen. Es kann und sollte besichtigt werden und bietet eine sensationelle Sicht vom 60. Stock aus auf die Stadt.
Boston Tea Party – Griffin’s Wharf
Boston Tea Party — Griffin’s Wharf
Adresse: Congress Street Bridge, Boston, MA
Ein Nachbau der ‚Beaver II‘ und Erinnerung an die Geschehnisse des 16. Dez 1773. Vor über 200 Jahren schlich sich eine Gruppe wütender Patrioten, die als Indianer verkleidet waren durch die dunklen Straßen des kolonialen Boston. Mit Feuer in ihren Augen bewegten sie sich verstohlen durch die Nacht zum Griffith Wharf zu einem „Rendezvous“ mit der Geschichte.
Im Boston Tea Party Ships & Museum erfahren Sie mehr zu wichtigsten Ereignis, das schliesslich zur Revolution führte, und die daraus resultierenden politische und wirtschaftliche Veränderungen.
1930 wurden sie ins Leben gerufen und heutzutage geben Amerikaner ca. 48 Mio. Dollar für sie pro Jahr aus. Wer sind sie? Kleine, mit weißer Creme gefüllte Kuchenrollen (, die sich vielleicht Hundert Jahre halten würden). Der Nachsatz resultiert aus der scherzhaften Bemerkung von Amerikanern, die sich denken, dass Twinkies aus Chemikalien pur bestehen müssen, denn man kann sie wirklich ‚ewig‘ aufheben.
500 Millionen Stück! werden pro Jahr von der Firma Hostess, Chicago, die wiederum der Interstate Bakeries Corporation, Kansas City (MO) gehört, produziert. Entweder man hasst oder liebt Twinkies, so lautet unser Fazit über dieses Phänomen am süßen Produkthimmel. 8 Mio. Pfund Zucker, 7 Mio. Pfund Mehl und 1 Mio. Eier werden für die Jahresproduktion der süßen Kuchenrollen verbraucht.
Twinkies wurden in der großen Zeit der Depression als billiges, süßes Leckerli von Jimmy Dewar, dem Manager der Schiller Park Bakery, Illinois, erfunden. Er erkannte, dass bestimmte Backformen, die für die Little Shortbread Fingers benutzt wurden, nur im Sommer jahreszeit-bedingt Verwendung fanden und entschied, dass man die Formen für eine Ganzjahresprodukt nutzen sollte. So erfand er die kleinen Teigrollen, die mit Bananencreme gefüllt wurden. Während des 2. Weltkrieges gab es dann einen Bananen-Engpass und die Creme wurde durch Vanille ersetzt, was auch noch heute die Füllung darstellt.
Als Jimmy Dewar auf dem Weg zu einer Ausstellung nach St. Louis war, wo er sein Produkt zeigen wollte, sah er ein Billboard fu einem ganz anderen Thema, was er aber mochte: „Twinkle Toe Shoes“. Dies war für ihn der Ideengeber und er nannte die Röllchen schnell ‚Twinkies‘.
Twinkies sind ein amerikanischer Klassiker und wenngleich sie aus dem Schul-Mittagssnack verschwunden sind, so stellen sie eine Ikone der Food Industrie dar.
Wer den Film Zombieland gesehen hat, erinnert sich an die Referenz zu den Twinkies…
Info: Alle unsere Reiseartikel zu Philadelphia finden Sie unter dem Stichwort ‚Philadelphia‘: Reiseartikel zu Philadelphia
Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten
Philadelphia hat zu viele Sehenswürdigkeiten, um sie in eine Top 10 Liste zu packen, aber nachfolgend haben wir einmal alles gelistet 9aus verschiedenen Interessensgebieten), was man auf seinem ersten Trip nach Philly sehen sollte und das benötigt schon ein paar Tage.
Als Pennsylvania State House in der Zeit von 1732 bis 1756 erbaut, ist dies der Ort, an dem die Unabhängigkeitserklärung von der Versammlung angenommen und die Verfassung der USA aufgesetzt wurde.
Neben der Independence Hall liegt die Congress Hall, in der der amerikanische Senat und das Repräsentantenhaus zwischen 1790 und 1800, als Philadelphia Hauptstadt der USA war, zusammenkamen. Auf der anderen Seite der Independence Hall liegt die Old City Hall, in der zwischen 1791 und 1800 der Oberste Gerichtshof der USA untergebracht war. Es werden zeitlich festgelegte, kostenlose Führungen angeboten.
Congress Hall
6th Street und Chestnut Street Congress Hall, im Herzen des historischen Bezirks von Philadelphia, ist ein ehrwürdiges Gebäude mit einer sehr bunten Vergangenheit. Anfänglich war es das Philadelphia County Gerichtsgebäude und in den folgenden Jahren wurden viele sehr wichtige Entscheidungen, die das Land beeinflußten, hier getroffen. Der Kongreß nutzte das Gebäude als seinen Versammlungsort von 1790 bis zum Jahrhundertwechsel.
In diesen heiligen Hallen wurde die „Bill of Rights“ der Verfassung hinzugefügt, ein Ereignis, das ihr zu großem Ruhm verholfen hat. Andere wichtige Ereignisse, die hier stattfanden, waren die Aufnahme neuer Staaten wie Tennessee, Kentucky und Vermont in die Union und die Amtseinführungen von John Adams und George Washington’s zweite Amtsperiode im Jahre 1797 fanden im zweiten Stock des Gebäudes statt. Geöffnet: täglich 9.00-17.00 Uhr Eintritt: frei
Declaration House
Ecke 7th & Market Street Hier können Sie die originalen Dokumente der Unabhängigkeitserklärung sehen. Neben dem an sich schon interessanten Dokument, das den Verlauf amerikanischer Geschichte veränderte, sind auch Thomas Jefferson’s Änderungen des Original Schriftstückes ausgestellt. Die Chance, die Unabhängigkeitserklärung zu sehen, sollte genügen, um Sie in das 1976 komplett restaurierte House zu locken. Geöffnet: täglich 9.00-17.00 Uhr Eintritt: frei
Liberty Bell – Die Freiheitsglocke
Liberty Bell, Philadelphia
Die wohl berühmteste Glocke der Welt wurde von der Gießerei Whitechapel Bell Foundry in London gegossen und 1752 nach Philadelphia geschickt, um das neue Pennsylvania State House, die heutige Independence Hall, zu schmücken. Noch bevor sie aufgehängt wurde, entdeckte man in ihr einen Riss, woraufhin sie von zwei Handwerkern aus Philadelphia, John Stow und John Pass, neu gegossen wurde. Geläutet wurde die Glocke, um die Bürger Philadelphias zu wichtigen Anlässen zusammenzurufen, wie zum Beispiel zur ersten Verlesung der Unabhängigkeitserklärung.
Das letzte Mal sollte die Glocke im Jahr 1846 zum Geburtstag von George Washington schlagen. Obwohl sie bei diesem Anlass einen neuen Sprung bekam und seitdem nicht mehr läuten kann, wurde die Freiheitsglocke für Generationen von Amerikanern zu einem Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit. Besucher können sie sich anschauen und von Park Rangers ihre Geschichte erzählen lassen. Der Eintritt in den Pavillon der Freiheitsglocke ist frei. Die Geschichte der Glocke liegt übersetzt in mehreren Sprachen vor, darunter auch in Deutsch.
Dies ist die älteste durchgehend bewohnte Wohnstraße in den USA und ein nationales historisches Wahrzeichen. Einst prägten hier Kunsthandwerker, darunter der Schmied Jeremiah Elfreth, das Straßenbild mit seinen 33 Häusern im Kolonialstil. In zwei Gebäuden werden Führungen angeboten, wobei man einen Überblick über die 300-jährige Geschichte der Straße sowie einen Einblick in den Alltag der im 18. Jahrhundert hier lebenden Menschen erhält. 126 Elfreth’s Alley (Nähe Second Street zwischen Arch und Race Street)
City Hall
Town Hall, Philadelphia
Das Rathaus, exakt im Zentrum von Philadelphia, ist eine visuell atemberaubende Struktur. Mit der riesigen Statue von William Penn auf dem Turm und hunderte anderer Statuen rundherum, ist es unmöglich, das Gebäude zu übersehen. Das Bau dauerte dreißig Jahre und über 23 Millionen Dollar waren bei seiner Fertigstellung im Jahre 1900 dafür ausgegeben worden. Ein Philadelphia-Gesetz verbietet den Bau von Häusern, die die City Hall, im wahrsten Sinne des Wortes, in den Schatten stellen würden. Aus diesem Grund kann die City Hall praktisch von jedem Punkt aus in Philadelphia gesehen werden. Für die beste Sicht auf die Stadt, nehmen Sie den Fahrstuhl zum Aussichtsdeck. Von dort werden Sie alles zu sehen bekommen. Es ist eines der berühmtesten Regierungsgebäude in der Welt.
Italian Market
Italian Market, Philadelphia
9th Street zwischen Wharton und Christian Street
Auf diesem farbenfrohen Platz im Süden Philadelphias findet der weltweit größte Markt unter freiem Himmel statt, voller Geschichte und traditioneller Bräuche, die bis zu seiner Gründung durch italienische Einwanderer vor 125 Jahren zurückreichen. Marktbesucher finden hier eine unglaubliche Auswahl an einheimischen und internationalen Küchenartikeln und Lebensmitteln, darunter frische Pasta, Käse, Gewürze, Fleisch, getrocknete Früchte sowie eine große Auswahl an frischem Obst und Gemüse. Website: www.phillyitalianmarket.com
Reading Terminal Market
Reading Terminal, PhiladelphiaReading Terminal, Philadelphia
12th St & Arch Street
Der in einer ehemaligen Bahnhofshalle gelegene Markt mit mehr als 80 Verkaufsständen ist einer der interessantesten Plätze in Philadelphia. Die Händler, darunter auch einige Amish People, bieten frische Lebensmittel und lecker zubereitete Speisen wie das berühmte „Philadelphia Cheesesteak“ und andere regionale und internationale Spezialitäten an. Website: readingterminalmarket.org
Das Betsy Ross House
Betsy Ross House, Philadelphia
239 Arch Street
Als eine von den populärsten Touristenattraktionen der Stadt, wird das Betsy Ross House von der Stadt Philadelphia selbst unterhalten. Immer wieder gibt es hitzige Debatten darüber, ob die erste amerikanische Fahne von Betsy hier produziert wurde oder nicht oder ob sie überhaupt in diesem Haus lebte. Website: http://historicphiladelphia.org/betsy-ross-house/what-to-see/
Penn’s Landing
Penn’s Landing, Philadelphia
Das Gelände stellt die Stelle dar, wo William Penn‘s Boot 1682 landete und wo er den ersten Fuß auf das Land setzte, das bald nach ihm benannt werden würde. Heutzutage ist Penn‘s Landing der Abschluß von einem großen Park-Gebiet, das sich von der Market St. zur Lombard St. erstreckt. Schnell haben sich Restaurants und Shops in der Hoffnung auf gute Geschäfte hier angesiedelt. Auf der Great Plaza finden jedes Jahr das Riverblues- und das Jambalaya Jam – Festival statt. Die Blue Cross River Rink ist im Winter eine beliebte Schlittschuhbahn. Wenn alte Schiffe Ihr Steckenpferd sind, dann schauen Sie mal zum Independence Seaport Museum. Es ist ein sehr schöner Teil von Philadelphia und die Restaurants lassen keine Wünsche offen.
Gazela of Philadelphia
Segelschiff an Penn’s Landing von Richtung der Market Street Die Gazela of Philadelphia, früher die Gazel Primeiro genannt, ist ein großes Segel-Schiff. Es ist die letzte einer Kabeljau Angelflotte und war von 1883 bis 1969 in Betrieb. Sie ist das größte und älteste Schiff ihrer Art, das heute noch segelt. Die ‚Kabeljau-Tage‘ hat sie lange hinter sich – statt dessen segelt sie die Atlantikküste rauf und runter, wo sie sich bei Hafen-Festen und Feiern gerne zeigt. Ausserdem ist die Gazela ist auch ein kleines See-Museum. Freiwillige verbringen den Winter an Bord und reparieren das Boot.
USS OLYMPIA
Segelschiff an Penn’s Landing bei der Spruce Street Das Segelschiff nahm an der Battle of Manila während des Spanisch-Amerikanischen Krieges teil. Kapitän war George Dewey. Es ist heute ein Museum für Freunde alter Seegeschichte, für alle anderen vielleicht nicht so interessant. Man bekommt die Tickets beim ‚Independence Seaport‘; im Sommer auch direkt am Schiff.
South Street & Old City
South Street / Old City, Philadelphia
South Street
Philadelphias Einwohner nennen diese Straße the hippest street in town. Zu recht, denn allabendlich zieht es unzähligen Philadelphians hierher in die vielen Restaurants und Nachclubs. In South Street werden Trends geboren und ausgelebt. Bar und Cocktail Lounge in Downey’s gehören zu den neuesten der Stadt. Das Copabanana ist bekannt für seine große Auswahl an Margaritas und Biersorten. Von ausgezeichnetem Ruf sind zudem das Katmandu, Rock Lobster und Egypt Nightclub on the Waterfront. In den Hallen von Dave & Busters kann sich austoben, wer an Großbildschirmen und Leinwänden die neuesten und besten Videogames spielen möchte.
Old City
Die Altstadt Philadelphias hat ihren guten Ruf in erster Linie ihrer Restaurantszene mit exquisiter Küche und trendigem Ambiente zu verdanken. Im Buddakan schreiten die Gäste zunächst an einem Wasserfall vorbei zu ihren Tischen, bevor sie dort unter den Augen eines riesigen vergoldeten Buddhas speisen. Dem Restaurant Tangerine, das an eine marokkanische Casbah erinnert, verhilft ein ausgeklügeltes Beleuchtungssystem zu seiner ganz besonderen Stimmung. In das Havanna von Ernest Hemingway fühlt sich zurückversetzt, wer die entspannende Atmosphäre im Cuba Libre genießt. Für gehobenen Stil des Interieurs wie der Küche steht das Fork, während im Bluezette karibisches Feeling zu genießen ist. Champagnerfreunde suchen gerne Swanky Bubbles auf, wo sie zwischen mehreren Dutzend verschiedenen französische Champagnersorten wählen können. Dagegen bietet das Continental Martinis aller Macharten, die ganz stilecht unter olivenförmigen Lampen genossen werden.
Old Christ Church and Cemetery
Kirche und Grabstätte von Benjamin Franklin Die Kirche ist im gregorianischen Architektur Stil im Jahre 1754 komplettiert worden. Eine bemerkenswerte Tatsache über der Kirche ist, daß sie vollkommen über Lotterien, die durch Benjamin Franklin veranlaßt wurden, finanziert wurde. Zu dieser Zeit war das eine sehr innovative Idee. Die Kirche selbst ist ein Gedenkstätte für Franklins Genialität und Beharrlichkeit. Auf dem angrenzenden Friedhof hat Benjamin Franklin gemeinsam mit seiner Frau Deborah 1790 seine letzte Ruhe gefunden. Adresse: 2nd Street
Carpenters‘ Hall
320 Chestnut St
Dieses im georgianischen Stil errichtete Gebäude wurde zwischen 1770 und 1774 für die Zunft der Zimmerleute erbaut. 1774 trat hier der erste Kontinentalkongress zusammen, und während des Unabhängigkeitskrieges wurde es als Krankenhaus genutzt. Besucher können heute Teile des Gebäudes besichtigen. Website: www.carpentershall.org
Second Bank of the United States
420 Chestnut Street (Between S. 4th and S. 5th)
Das im 19. Jahrhundert im griechisch-neoklassizistischen Stil erbaute, frühere Bankgebäude beherbergt eine Portraitgalerie mit Gemälden von führenden Persönlichkeiten und Politikern aus der Kolonialzeit der USA.
Franklin Court
Franklin Court, Philadelphia
314 Market Street
An dem Ort, auf dem einst das Haus Benjamin Franklins stand, ist heute eine Stahlkonstruktion zu sehen, die einen Eindruck von der Struktur des damaligen Hauses vermittelt. Hier stehen auch das erste Postamt der USA, einige archäologische Fundstücke und eine Druckerei aus dem 18. Jahrhundert. Website: www.nps.gov/inde/planyourvisit/franklincourtcourtyard.htm
Eastern State Penitentiary
Eastern State Penitentiary
22nd Street und Fairmont Ave
Die Justizvollzugsanstalt Eastern State Penitentiary wurde in den 20iger Jahren des 19. Jahrhunderts auf Grund eines radikalen Umdenkens bei der Behandlung von Straftätern gebaut. In den gewölbten Zellen mit Dachfenster verbüßten einige der berühmtesten Verbrecher der Vereinigten Staaten, darunter Willie Sutton und Al Capone, einen Teil ihrer Strafen. Nachdem das Gebäude im Jahre 1971, 142 Jahre nachdem es in Dienst genommen worden war, geschlossen wurde, dienen Zellentrakte und Wachtürme heute als Museum. Website: www.easternstate.org
Philadelphia Museum of Art
Philadelphia Museum of Art
26th Street at Benjamin Franklin Parkway
Einen Überblick über 2.000 Jahre Kunstgeschichte vermitteln die Sammlungen und Sonderausstellungen des Philadelphia Museum of Art mit Meisterwerken aus Malerei, Bildhauerei, dekorativer Kunst und Architektur aus Europa, Asien und Amerika. In dem imposanten neoklassizistischen Gebäude finden regelmäßig Veranstaltungen statt, etwa Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen oder Familien-Events. Website: www.philamuseum.org
Pennsylvania Academy of Fine Arts
Pennsylvania Academy of The Fine Arts in Philadelphia – ein Maßstab in Sachen Kunst. Die älteste Kunstschule der USA samt Museum wurde im Jahre 2005 200 Jahre alt. Namhafte Ausstellungen, Symposien und geöffnete Studio-Türen bieten in jedem Jahr ein Portfolio vom Feinsten und Einblick in die amerikanische Kunst. Die Website der Kunstschule gibt Aufschluss über laufende Ereignisse. Website: www.pafa.org
Kimmel Center for the Performing Arts
Kimmel Center, Philadelphia
Das erst im Dezember 2001 eröffnete Kimmel Center for the Performing Arts ist eine Hommage an darstellende Künste und Architektur. Als Herzstück der Avenue of the Arts in Philadelphia umfasst das Kimmel Center zwei separate Gebäude. In der mit 2.500 Sitzplätzen ausgestatteten Verizon Hall, die in Form eines Cellos gebaut wurde, finden Aufführungen des weltberühmten Philadelphia Orchestra sowie von Peter Nero and the Philly Pops statt. Im 650 Sitzplätze fassenden Perelman Theater werden Tanz- und Musikaufführungen dargeboten. Das Meisterwerk des Architekten Rafael Vinoly beeindruckt unter anderem durch sein gewölbtes Glasdach, das sich über 45 Meter in den Himmel erhebt. Das Center, das einen gesamten Häuserblock in der Innenstadt einnimmt, ist auch ein beliebter Treffpunkt innerhalb des Art Districts in der Stadt und verfügt über ein Restaurant, eine Geschenkboutique sowie einen Dachgarten. Website: www.kimmelcenter.org
Independence Seaport Museum
211 Columbus Blvd. Nähe Walnut Street, Penn’s Landing — Entdecken Sie das maritime Erbe von Philadelphia mit interaktiven Ausstellungen, Schiffsmodellen und mehr als 14.000 Ausstellungsstücken. Zu besichtigen gibt es auch das Kreuzfahrtschiff Olympia von Admiral Deweys aus dem Jahr 1892 oder das U-Boot Becuna aus dem zweiten Weltkrieg.
National Liberty Museum
321 Chestnut Street — Dieses im Volksmund „Haus der Helden“ genannte Gebäude auf dem Liberty Trail ist den amerikanischen Freiheitsidealen gewidmet. Mehr als 700 Menschen unterschiedlichster Herkunft werden hier geehrt. Ausstellungen, interaktive Vorführungen, Filme und Kunstwerke einschließlich der über sechs Meter hohen gläsernen „Flame of Liberty“ von Dale Chihuly sowie einer Porzellanausstellung aus dem Weißen Haus werden in den acht Galerien gezeigt.
Edgar Allen Poe National Historic Site
Adresse: 532 North 7th St.
Das kleine Backstein-Haus war Poe’s Heimat von 1843-1844. Während der sechs Jahre (1838-1844) die Poe in Philadelphia wohnte, erlangte er seine größten Erfolge als Redakteur und Kritiker und veröffentlichte einige seiner berühmtesten Erzählungen: „The Gold Bug“, „The Fall of the House of Usher“, „The Tell-Tale Heart“ und „The Murders in the Rue Morgue“. Von seinen mehreren Philadelphia Heimaten überlebt nur diese. Es stellt eine greifbare Verbindung mit Poe und seinen Tagen in Philadelphia her – Leben und Arbeit des Schriftstellers werden in diesem 3-Gebäude-Komplex dargestellt. Website: www.nps.gov/edal/
Head House Square
2nd Street und Pine Street
Head House Square ist eigentlich ein Marktplatz, der sich von der Pine Street bis zur Lombard Street in Philadelphia’s historischem Distrikt erstreckt. Seine Hauptanziehung ist die koloniale Atmosphäre, die quasi als Denkmal dafür dient, wie die Menschen früher, in der alten Zeit eingekauft haben. Für die erste Zeit in 1745 unter dem Namen New Market gegründet, wird der Platz heute von Marktleuten genutzt, ihre Waren anzubieten. An der Ecke des Marktes ist Head House, ein großes Gebäude mit einem Wetterhahn auf seiner Spitze. Dort wohnte früher der Market Master, dessen Aufgabe es war, die Qualität der Gütern, die getauscht wurden zu prüfen, um sicherzustellen das man auf dem aufsteigenden Ast war. Während des Sommers und im frühem Herbst, stellen zusätzlich Kunsthandwerker ihre selbstgemachten Stücke aus. Der Markt ist für Antiquitäten Liebhaber zu empfehlen. Geöffnet: täglich bis weit nach Einbruch der Dunkelheit, manchmal an den Wochenenden bis Mitternacht.
Masonic Temple & Museum
1 N Broad Street
Der Freimaurer Tempel ist eine von jenen Attraktionen, die so wenig bekannt sind, dass selbst viele Bewohner von Philadelphia ihn nicht kennen. Er wurde für die Grand Lodge von Freimaurern aus Philadelphia, eine frühe Inkarnation der Freimaurer von heute, konstruiert. Dieser Orden hat sein eigenes religiöses Glaubens- und Werte-System, ergänzt mit Code-Wörtern und anderen geheimen Informationen. Der Innere des Tempels ist riesig und bringt sieben verschiedene Hallen unter, jede in ihrem eigenen architektonischen Stil. Es gibt eine Gotik-Halle, eine orientalische, eine ägyptische, welche die berühmteste ist. Außerdem bringt der Tempel ein kleines Museum unter einschließlich einem Buch, das Benjamin Franklin zum Thema Freimaurerei geschrieben hat sowie die Freimaurer Schürze von George Washington. Website: www.pamasonictemple.org
Germantown
George Washington und das Capitol waren hier 1793 angesiedelt. Die erste amerikanische Bibel wurde hier veröffentlicht. Die Schriftstellerin Louisa May Alcott wurde hier geboren und der Maler Gilbert Stuart arbeitete in einer kleinen Scheune in Germantown. Amerika’s Geschichte kann empfunden werden in der Germantown Avenue und ist in Germantown’s historischen Gebäuden und Friedhöfen gespiegelt. Eine Menge Geschichte fand im Radius von nur wenigen Meilen in der historischer Stadt, jetzt Stadtteil von Philadelphia, statt.
Germantown wurde Ende des 19. Jahrhunderts eine Industrie-Stadt. Dann in den 40er und 50er Jahren fingen die wohlhabenden Bürger an in die Vororte zu ziehen. Heute sind in Germantown historischen Stätten geschützt und die meisten sind für die Öffentlichkeit zugänglich. 1681 rief William Penn in einem Schreiben in deutscher Sprache potentielle Siedler in Deutschland auf nach Pennsylvania zu kommen. Die ersten Einwanderer, die aus der Region Krefeld gewesen sein sollen gründeten 1683 die neue Siedlung Germantown. Man betrachtet Germantown heute als den Ursprungsort der ethnischen Gruppe der Pennsylvania Dutch People.
Einige historische Gebäude und Plätze: Barron House, Connie Mack House, Concord School, Deshler-Morris House, Ebeneezer Maxwell House, Germantown Avenue, Gilbert Stuart Studio, Green Tree Tavern, Grumblethorpe, Johnson House, Mennonite Meetinghouse, Vernon Park Mehr zu Philly’ss Geschichte: Geschichte zu Philadelphia
Das heutige Weihnachten und der Brauch, dass der Weihnachtsmann am 25. Dezember Geschenke bringt, ist auf Umwegen entstanden – alles wurde zu dem modelliert, was es heute ist und alle scheinen zufrieden. Die Kinder, die Eltern, die Kirche, die Industrie. Schenken ist immer gut und das Weihnachtsfest ist das größte Shopping-Event des Jahres.
25. Dezember – Jesus‘ Geburt? Zwar wird mit dem 25. Dezember die Geburt Christi ‚gefeiert‘, aber dies könnte man hinterfragen. Es ist schwer zu recherchieren, wann denn nun dieses Jesus Kind geboren wurde, jede Quelle hat da andere Theorien, mal ganz von der Bibel zu schweigen, die sich wohl gar nicht zum Datum äußert, denn sonst wäre ja alles klar.
Auf jeden Fall ist es unschwer nachzuvollziehen, dass die Hirten, Könige, Schäflein und wer immer da in der Geschichte auftaucht, nicht winterlich gekleidet gewesen zu sein schienen oder irgendeinen Hinweis zu geben, dass es überhaupt Winter war. Selbst in Israel ist es frisch um den 25. Dezember herum.
Erst im 4. Jahrhundert ’nach Christus‘ wurde dann von einem Vertreter des Christentums der 25. Dezember als ein Tag zum Feiern der Christi Geburt festgelegt. Ob dieser Vertreter nun Julius I. im Jahre 320 war oder ein anderer, es ist schwer durch die verschiedenen Thesen durchzukommen und diese zu glauben, zumal im Beispiel Julius dieser zu der Zeit noch gar kein Pabst war… wie kann er dann den Tag festlegen?
Wie auch immer, am Ende scheint für einen Christen wohl nur zu zählen, dass es dann überhaupt irgendwann mal festgelegt wurde. Und das das dann die Geburt des Jesus Kindes war, wird weitläufig einfach so hingenommen.
Christmas
Das Weihnachtsfest, das heisst das Schenken, das Zelebrieren, das Schmücken von Bäumen… das gab es schon vorher, so zum Beispiel bei den Römern, die ihren Gott der Sonne mit dem heidnischen Feste Saturnalia feierten. Diese Festivitäten fanden anlässlich der Winter Sonnenwende am 22. December, manche sagen am 25. Dezember, statt und lassen sich schon bei Persern und Griechen finden, die ähnliche Feste hatten. Dem Christentum scheint daher der Monat Dezember und der Zeitraum um die heidnische Feierei sehr gelegen gekommen zu sein, um genau dann ihr „Christes Maesse“ (lat.) abzuhalten und den Grund des Festes in einen christlichen zu verwandeln.
Daher kommt der englische Ausdruck ‚Christmas‘. Die Abkürzung ‚XMas‘ wurde irgendwann im 16. Jahrhundert erfunden und das X wurde dem griechischen Wort Xristos entlehnt. Xmas macht sich heutzutage in der Werbung viel besser, klingt irgendwie ‚moderner‘.
In Amerika war es aber nicht etwa so, dass die Pilgrims mit Ihrer Ankunft auch das christliche Weihnachtsfest in die Neue Welt mitbrachten, sondern vielmehr hat sich das erst entwickelt, als mehr und mehr Immigranten mit ’nicht-so-strikt-religiösen‘ Bindungen den Einfluss der Pilgrims verwässern konnten. Pilgrims konnten nämlich auch nicht das genaue Geburtsdatum vom Jesus in der Bibel finden und wollten nicht einen so religiösen Anlass allzu ausgelassen feiern. Ausgelassen im Sinne von ‚fröhlich‘. So war etliche Zeit, soweit Pilgrims dies kontrollieren konnten, es in New England verboten Weihnachten zu feiern.
Nikolaus und Weihnachtsmann und Santa Claus
Der erste Bischof in Myra, was heutzutage die Türkei ist, war Saint Nicholas und der ist Namensgeber für den modernen Nikolaus geworden, der am 6. Dezember in den deutschsprachigen Ländern und den Niederlanden den Kindern Süßigkeiten bringt. Die Heiligsprechung erfolgte natürlich erst als man ihm seine guten Taten anrechnete: er war bekannt, Armen zu helfen und wo immer er konnte Gutes zu tun. Der Nikolaus-Brauch hat’s aber nicht bis nach Amerika geschafft, wo der Nikolaus dann irgendwie mit dem Weihnachtsmann begrifflich verschmolzen ist. Saint Nicholas verstarb Ende der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts, das Jahr ist nicht exakt klar, wichtig ist aber der Tag: 6. Dezember.
Über die vielen Jahrhunderte, die folgten, war nie ganz klar, wie denn nun der Weihnachtsmann aussehen würde. Die Zeichnungen und Vorstellungen reichten vom Gnom und vom Elfen bis zu in Fell gehüllte Riesen.
Coca-Cola® Hier kommt Coca-Cola® rettend ins Spiel und konnte erfolgreich Hilfe bei der Frage nach dem Aussehen leisten, schliesslich gibt es heutzutage darüber keine Frage mehr – es ist wohl jedem klar, wie der Weihnachtsmann aussieht.
Haddon Hubbard Sundblom (1899-1976) Er visualisierte Santa Claus für Coca-Cola® ab 1931 jährlich neu.
Die Firma Coca-Cola® beauftrage 1931 einen Top Designer der damaligen Kunstszene den Weihnachtsmann für eine Anzeigenkampagne zu gestalten. Der Künstler war Haddon Sundblom. Er war bekannt dafür, dass er, sofern ihm für etwas die Vorlagen fehlten, Dinge oder Personen aus seiner Umgebung oder auch sich selbst heranzog. Ob er das tat oder sich seiner schwedischen Vorfahrengeschichte und den Göttern der Sagen anpasste, ist nicht klar, aber der Gott Thor soll so ähnlich ausgesehen haben. Natürlich trug der kein rotes Gewand, aber vielleicht den Bart. Mit der Einführung dieser Kampagne war der Weihnachtsmann ein für allemal visualisiert. Er, der Santa Claus, oder Pere Noel…alle Länder haben ihn so übernommen.
In Amerika kommt im Gegensatz zu Deutschland der Santa aber nicht abends am 24., sondern erst morgens am 25. Dezember und lädt die Gechenke ab.
Goose Island Brauerei in Chicago: 312 Wheat Ale Beer
Biergenuss erleben im Mittleren Westen: In Chicago und Illinois präsentieren sich viele Kleinbrauereien mit familiärem Flair
Der fruchtbare Boden und das gute Klima machen den US-Bundesstaat Illinois zu einer idealen Region für Landwirtschaft. Angebaut wird beispielsweise Weizen, ein wichtiger Bestandteil bei der Herstellung von Bier. Diesen Vorteil nutzen viele heimische Bierbrauer, um so in meist kleinen Betrieben ihr eigenes und häufig sehr schmackhaftes Bier herzustellen.
Vor allem in der Millionenmetropole Chicago locken zahlreiche Kleinbrauereien, sogenannte „Microbreweries“.
Goose Island Brewery
Zum Beispiel Goose Island. Das 1988 eröffnete Familienunternehmen wird von John Hall geführt, der sich bei einer Reise durch Europa inspirieren ließ und nach seiner Rückkehr eine eigene Brauerei gründete. Diese war so erfolgreich, dass er bereits einige Jahre später eine weitere, größere eröffnete. Neben typisch amerikanischem Bier werden für die Gästen auch deutsche und belgische Biersorten gezapft. Heute ist die Goose Island Beer Co. eine der größten Gasthausbrauereien des gesamten Mittleren Westens. Goose Island Brewery
Revolution Brewery
Die Revolution Brewery, ebenfalls in Chicago beheimatet, existiert seit 2003. Der Gründer dieses Unternehmens, Josh Deth, ist ein früherer Mitarbeiter der Goose Island Beer Co. Schon während seiner College-Zeit stellte er zuhause eigenes Bier, und so entstand der Wunsch nach einer eigenen Brauerei – den er sich dann zusammen mit seiner Frau und Freunden erfüllte. Revolution Brewery
Half Acre Beer Company
Ebenfalls von einer Gruppe Gleichgesinnter wurde 2006 die Half Acre Beer Company in Chicago eröffnet. Die gemeinsame Liebe zu guten Bieren sowie der Wunsch, eigene Kreationen herzustellen, bildeten die Grundlage für diese Brauerei. Half Acre Beer
Piece Beer & Pizza
Daneben hat Chicago weitere Brauhäuser zu bieten, wie Piece. Die im Jahr 2001 eröffnete Brauerei wird von Jonathan Cutler geleitet, der bereits mehrere Jahre Erfahrungen in diesem Bereich hatte, bevor er beschloss, sein eigenes Bier herzustellen. Das Piece erhielt bereits mehrere Auszeichnungen und bietet sowohl amerikanisches, als auch deutsches Bier an. Piece Chicago Beer & Pizza
Berghoff-Brauhaus
Das Berghoff-Brauhaus, inmitten von Chicagos Loop gelegen, wird von Nachkommen eines deutschen Auswanderers geleitet. Der Dortmunder Herman Joseph Berghoff war 1870 nach Amerika gekommen und begann 1877 in Indiana mit dem Brauen. 1893 verkaufte er Bier auf der Weltausstellung in Chicago und blieb anschließend in der Stadt. Das 1898 eröffnete Berghoff Cafe gehört bis heute mit viel Tradition und vorzüglichen Biersorten zu den festen Institutionen in der Stadt. The Berghoff Restaurant
Carlyle Brewing
Auch außerhalb von Chicago findet man interessante Kleinbrauereien, wie Carlyle Brewing in der Umgebung von Rockford. Neben selbstgebrautem Bier bietet Besitzer Don Carlyle seinen Gästen Leckereien wie „brats“ (Bratwürste) und „hot pretzels“ (frisch gebackene Bretzeln). Carlyle Brewing
Mickey Finn’s Brewery
1993 eröffnete in Lake County die erste Brauerei mit dem Namen Mickey Finn’s Brewery. Sie ist auf die Einzigartigkeit ihres natürlichen Biers, das ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe hergestellt wird, bedacht. Neben amerikanischen, deutschen und belgischen Sorten bietet Mickey Finn’s seinen Gästen auch russisches Bier an. Mickey Finn’s Brewery
Lexington Hotel at Cliffbreakers Resort
Einen besonderen Biergenuss bietet das Lexington Hotel at Cliffbreakers Resort in Rockford in seinem Fauerbach Tap Room. Dort wird den Gästen das von der Familie Fauerbach erfundene gleichnamige Bier serviert, welches in einer 1848 eröffneten Brauerei das erste Mal hergestellt wurde. Nach großem Anfangserfolg folgte damals die Prohibition, die viele Kleinbrauereien nicht überlebten. Auch die Familie Fauerbach musste ihr Geschäft aufgeben, aber sie behielten dennoch die historische Trinkstube sowie die Rezepte in der Hoffnung, Nachkommen würden ihr Werk weiterführen. Und so kam es viele Jahre später auch. Bis heute wird das Bier, gebraut nach den originalen Rezepten, im Hotel serviert. Cliffbreakers Resort Hotel & Brewery
Springfield Brewing Company
Die 1997 von der Paul Mueller Company eröffnete Springfield Brewing Company zählt zu den besten Kleinbrauereien. Einmal jährlich nimmt sie an „The Great American Beer Festival“ teil und konnte in elf Jahren schon acht Medaillen erzielen. Die Biersorten enthalten auch saisonale und regionale Spezialitäten, wie zum Beispiel das Kölsch. Springfield Brewing Company
Deutscher Zoll – was kann man aus den USA zurück mitbringen?
Wenn Sie aus einem Nicht-EU Staat zurück nach Deutschland einreisen, dann müssen Sie am Deutschen Zoll vorbei.
Zu beachten sind generell 2 Dinge:
Einschränkungen, Genehmigungspflichtige Waren, Verbote
Freimengen, die Sie mitbringen können (nebst Beachtung obiger Einschränkungen)
Einschränkungen
Im Nachfolgenden einige Auszüge, damit Sie einordnen können, worum es hier geht. Die Details finden Sie dann anschließend unter dem Web-Link des Deutschen Zolls.
Arznei- und Betäubungsmittel: generell brauchen Sie eine Bescheinigung Ihres Arztes; die Regeln sind sehr umfangreich zu diesem Thema, sehen Sie daher den nachfolgenden Link zu den offiziellen Infos des Deutschen Zolls!
Bargeld und vergleichbare Zahlungsmittel: bleiben Sie unter 10.ooo Euro ansonsten gelten Anzeige- und Meldepflicht
Marken- und Produkt Piraterie
Kulturgüter
Lebensmittel
Waffen und Munition
Artenschutz-bezogene Güter
u.v.m.: bestimmte Hunderassen, Jugendgefährdende und verfassungswidrige Medien, Rohdiamanten, Feuerwerk, bestimmte Textilien, und ggfs. mehr.
Generell müssen Sie die Waren bei sich tragen und sie müssen für den persönlichen Bedarf des Reisenden sein. Dazu gehören auch Mitbringsel / Geschenke.
Insgesamt dürfen Sie Waren im Wert von bis zu 430 Euro zurückbringen (bei Flugreisen, Seereisen) wenn Sie ab 15 Jahre alt sind. Darunter nur 175 Euro.
Tabak: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak (oder diese Waren anteilig kombiniert)
Alkohol: 1 Liter Schnapps (22 oder mehr Vol%) oder 2 Liter Alkohol mit unter 22 Vol% oder diese beiden anteilsmäßig kombiniert. Zusätzlich dürfen Sie 4 Liter schäumende Weine (Anm. d. Red.: interessanter deutscher Amtsbegriff) und 16 Liter Bier !!! bringen.
Obige Beschreibung der Mengen und Arten kann sich natürlich jederzeit ändern, daher bitte studieren Sie folgende Webseite des Deutschen Zolls:
Informationen aus erster Hand bieten die Apps für Smartphone oder Tablet. Die App „Zoll und Reise“ hilft Ihnen, schnell und einfach herauszufinden, welche Waren bei der Einreise nach Deutschland erlaubt sind. Mit dem erweiterten Einfuhrabgabenrechner können Sie feststellen, welche Reisefreimengen gelten und was Sie voraussichtlich bezahlen müssen, sofern Sie diese überschreiten.
Thanksgiving ist einer der höchsten Feiertage der USA
Thanksgiving ist immer am 4. Donnerstag im November.
Es ist das klassische Erntedankfest. Im Prinzip genau so wie es in vielen Ländern der Erde zelebriert wird.
Der Ursprung des Erntedankfestes reicht weit zurück in die Vergangenheit. Bei den Römern wurde die Göttin des Getreides, es war ‚Ceres‘ mit einem Fest namens “Cerelia‘ geehrt – nebenbei bemerkt wurde im Englischen daraus das Wort ‚cereals‘, das Produkte wie CornFlakes etc. beschreibt, abgeleitet.
Die Griechen ehrten die Göttin des Getreides, die ‚Demeter‘ hieß, mit einem Festakt namens ‚Thesmosphoria‘. So kannten auch die Ägypter das ‚Min‘-Fest, die Juden das ‚Sukkoth‘ und die Chinesen das ‚Chung Ch’ui‘.
Was bedeutet Thanksgiving heute?
Heute ist es vor allem ein Fest des Essens und der Familie, des In-Sich-Kehrens.
Man geht davon aus, dass 30-40 Mio. Amerikaner zu diesen Tagen auf dem Weg zu ihren Familien sind, das heißt, wer auch reisen möchte, sollte besser früh buchen. Es gibt sehr traditionelle Thanksgiving Gerichte, der Truthahn ist dabei das Hauptgericht. Es gibt ungezählte Varianten des Rezeptes. Im Prinzip sieht es so aus: Truthahn mit Preiselbeeren, Kürbiskuchen, süßen Kartoffeln und Mais in Käserahm.
Die größte Veranstaltung des Landes dürfte die Thanksgiving-Parade vom Macy’s Kaufhaus in New York City sein, ein Event, an dem sogar in dieser Stadt mittags die Geschäfte schließen. Auch der Präsident hat eine Amtsaufgabe: Jedes Jahr wird von ihm der prächtigste, wie immer das auch festgestellt werden will, Truthahn begnadigt und kommt auf Lebzeiten in den Kinderzoo. Dies hilft freilich den anderen nichts, dennoch ändert sich auch bei diesem Traditionsessen die Einstellung der Esser: Tofu-Varianten sind bereits auf dem Vormarsch.
Thanksgiving und Amerika
In den Vereinigten Staaten begann alles mit der Einwanderungswelle nach Neu England Anfang des 17. Jahrhunderts.
Dieser Feiertag ist einer der wichtigsten des Jahres. Er geht zurück ins Jahr 1621, als die Pilgrims, die Pilgerväter, die einst mit der Besiedlung Neu Englands begannen, die erste und sehr erfolgreiche Ernte feierten. Es war ausreichend Nahrung vorhanden, darunter nicht nur Getreide, sondern auch geräuchertes Fleisch und gepökelter Fisch, so dass man Vorräte für den Winter hatte.
Die Geschichte des Thanksgiving ist stark mit der Geschichte und der Beziehung der Pilgrims zu den ansässigen Indianern verknüpft. Am 20. Juni 1676 proklamierte der regierende Rat unter Governeur William Bradford, der auch Führer der Pilgrims der Plymouth Kolonie war, in Charleston, Massachusetts, den 29. Juni als den ersten offiziellen Thanksgiving-Feiertag, der von allen anderen Kolonien und den benachbarten Indianer-Stämmen abgehalten werden sollte. Bei diesen Indianern handelte es sich um den Stamm der ‚Wampanoag‘ mit ihrem Anführer ‚Squanto‘; es handelte sich um einen mächtigen, starken und kriegerisch erfahrenen Stamm, der jedoch friedlich gegenüber den neuen Siedlern auftrat und Gastfreundschaft anbot. Einige behaupten, dies war der einzige Grund für die erfolgreiche Besiedlung Neu Englands.
Squanto hatte schon Jahre vor der Ankunft der Pilgrims den englischen Entdecker John Weymouth kennen- und schätzen gelernt, was in der heutigen Geschichte vielleicht als ein Grund für die dann später erfolgreiche Besiedlung des eigentlichen Indianerlandes gesehen werden kann. Denn Squanto betrachtete die Siedler als John Weymouth’s Leute und so fand das erste Thanksgiving Fest dann auch zusammen mit den Indianern statt.
Die Indianer wurden zwar zu den Pilgrims eingeladen, dennoch verdankten diese ihre Ernteerfolge nicht ihrem eigenen mitgebrachten Saatgut, das in der Erde des heutigen Massachusetts und Rhode Islands nur spärlich gedeihte, sondern dem Lernen von den Wampanoag. Ob die Pilgrim’s, die zwar heute als religiöse Flüchtlinge aus England betrachtet werden, allerdings wirklich so sehr aus Menschenliebe handelten, wird oft bezweifelt, denn aus Sicht der Pilgrims waren die nicht-christlichen Indianer doch gottesfern, ungläubig und Instrumente des Bösen. So könnte man die ‚Gastfreundschaft‘ beim Thanksgiving-Fest auch als intelligenten Schachzug betrachten, um Zeit zu gewinnen, bis mehr Schiffe mit mehr Siedlern zur Verstärkung ankamen.
Am Ende stand dann schließlich tatsächlich die immer weitere Zurückdrängung der Indianer. Als Schlüsselzeit steht dafür der ‚King Philip’s War‘, der blutige Krieg, der eine Generation später zwischen den Puritanern/Pilgrims und den Indianern stattfand. Die Indianer, die nicht getötet oder vertrieben wurden, kamen in die Sklaverei. Dies war der Beginn der Sklaven-Ära, die dann aufgrund der Erfahrung und des finanziellen Vorteiles, der schnell erkannt wurde, auf Afrikas Elfenbeinküste ausgedehnt wurde, wo afrikanische Gefangene gemacht wurden, um sie als Sklaven nach Amerika zu schaffen.
Die andere Sicht der Dinge…
Um die Pilgrims nun nicht in zu schlechtem Licht stehen zu lassen, soll noch die andere Sicht der Dinge gezeigt werden.
Manch einer sagt heute zur Verteidigung der ersten Generation der Pilgrims, dass diese als einzige die wirkliche Form der Völkerverständigung praktizierten und ein harmonisches Zusammenleben verschiedener Kulturen und Völker und Rassen aufgezeigt haben. Nun, das Ende der Geschichte bleibt gleich.
National Day of Mourning
Auf Coles Hill bei Plymouth Rock findet seit 1970 der ‚National Day of Mourning‘, der ‚Nationale Tag des Beklagens‘ statt, an dem sich viele der Nachkommen der Ur-Einwohner Amerikas dort versammeln und ‚ihrer‘ Geschichte gedenken.
Von diesem eher traurigen Abstecher in die nicht so feierliche Facette der Thanksgiving Geschichte zurück zu der Entwicklung des Feiertages:
Von dieser Proklamation an wurde von mehr und mehr Staaten der Feiertag eingeführt, allerdings dauerte es noch bis 1863, als Präsident Abraham Lincoln ihn als nationalen Feiertag bezeichnete. Auch wenn sich die folgenden Präsidenten nicht unbedingt immer auf den gleichen Tag einigten, so wurde meistens und auch heute der 4. Donnerstag des Novembers gewählt.
Genauer gesagt handelt es sich geschichtlich gesehen um Fort Laramie, das vom Trapper William Sublette und Robert Campbell 1834 als Handelsstation eingerichtet und 1849 von der US-Regierung gekauft wurde, um daraus eine Basis zu machen, von der aus Händler und Reisende geschützt werden konnten. Dieser Schutz stand in engem Zusammenhang mit der Urbevölkerung, den Indianern.
Die Sioux unter ihrem Anführer Red Cloud gaben nach einer als Massaker in die Geschichte eingegangenen Schlacht bei Sheridan 1868 auf.
Benannt wurde die Stadt nach einem Trapper namens Jacques LaRamie, der der erste Nicht-Indianer gewesen sein soll, der seinen Fuss hierhersetzte.
Laramie, Wyoming, USALaramie, Wyoming, USALaramie, Wyoming, USA
Altstadt
Die Altstadt von Laramie ist ruhig und attraktiv gestaltet. Ein wenig spürt man noch den Flair der alten Häuser und wie es wohl früher war. Viele kleine Cafes laden zu preisgünstigem, gutem Essen ein.
Shopping
Viele kleine Geschäfte und etliche davon mit touristischen Souvenirs. Aber man kann sich auch ganz und gar in alter Westernmanier von Stiefeln bis Stetson Hut einkleiden. Es dürfte für jedermann etwas zum Shoppen dabei sein.
Gesamteindruck
Laramie verspricht vom Namen mehr als es halten kann – wie erwähnt, es ist eine nette kleine Stadt, die allerdings den ‚Wow‘-Faktor missen lässt und nicht mit vergleichbaren Städten wie Jerome, Arizona, oder Tombstone, Arizona, mithalten kann. Insgesamt ist Laramie einen Stop wert, um es einmal gesehen zu haben, aber es ist mehr eine Stadt, die man auf der Durchreise besucht. Vergleichen Sie auch Colorado’s Städte: Silverton, Telluride, Ouray, Boulder.
Wie man hinkommt
Erreichbar über die I-80 von Cheyenne aus oder von Süden aus Denver, Colorado in einem bequemen Tagesausflug (I-25 Nord, dann I-80 West oder alternativ I-25 Nord, SR14 West und SR287 Nord bis Laramie)
Das restaurierte Wyoming Territorial Prison, das 1872 erbaut wurde und in dem auch Butch Cassidy saß (wohl auch nur in diesem Gefängnis, nirgendwo sonst konnte man ihn als Gast in Empfang nehmen).
Ein Museum zeigt im Park die Geschichte der U.S. Marshals auf.
Aber nicht nur Originalstücke der Zeit, sondern auch Filmausschnitte aus alten Hollywood Western, die hier spielten.
Frontier Town ist eine nachgebaute Trapperstadt des 19. Jh., in der auch Shows (selbstverständlich Gun-Shows) stattfinden und ein Diner Theater zu finden ist.
Geöffnet:
Mai – September: 9 a.m. – 4 p.m. täglich
Oktober – April: 10 a.m. – 3 p.m.
Donnerstag-Samstag
Eintritt: ca. $9.oo
Adresse: 975 Snowy Range Road, Laramie, östlich der Kreuzung zur I-80. Falls Sie über die I-80 anreisen, dann ist es Exit 311.
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