John D. Rockefeller Biografie

0
John Davison Rockefeller, 1885 [The Rockefeller Archive Center, Public Domain]
John Davison Rockefeller, 1885 [The Rockefeller Archive Center, Public Domain]

John Davison Rockefeller

John D. Rockefeller wurde am 8.7.1839 in Richford im Staate New York geboren.
Nach dem Schulabschluss mit 16 Jahren machte er eine Ausbildung bei Hewitt & Tuttle zum Buchhalter. Das erste Vierteljahr erhielt er keinerlei Bezahlung, dann drückte ihm eines Tages Hewitt 50 Dollar in die Hand und meinte, dass er ab sofort pro Monat 25 Dollar erhalten werde. Einige Monate später wurde Rockefeller dann zum Kassierer befördert. Im Alter von 20 Jahren hatte er sich ein Vermögen von 1.000 Dollar zusammengespart – die gleiche Summe borgte er sich noch mal von seinem Vater.

Mit den 2.000 Dollar in der Tasche gründete er mit Maurice B. Clark sein erstes Unternehmen.
Noch im selben Jahr, es war das Jahr 1859, bohrten sie in der Erde bei Titusville, Pennsylvania nach dem Stoff, der den späteren Reichtum des John D. Rockefeller begründen sollte – Erdöl. 1863 nahmen Rockefeller und Clark einen weiteren Partner mit in die Firma auf. Es war Samuel Andrews, dieser besaß einige Patente für die Raffination von Rohöl. Die Gesellschaft hieß nun: Andrews, Clark & Co..

Und die Gewinne sprudelten im wahrsten Sinne des Wortes nur so aus der Erde heraus. Im Jahr 1865, die Firma hatte mittlerweile fünf Gesellschafter, kam es unter den Gesellschaftern zum Streit über Fragen des Managements. Mit dem Ergebnis, dass man die Gesellschaft an den Meistbietenden verkaufen werde. Rockefeller bot 72.500 Dollar, erwarb sie damit, zahlte seine Gesellschafter aus und gründete mit Samuel Andrew eine neue Company, die sie Rockefeller & Andrew nannten. Die Firma expandierte, wohl auch wegen der beginnenden industriellen Revolution. 1870 gründeten die beiden zusammen mit Rockefeller’s Bruder William, S.V. Harkness, Henry M. Flagler und anderen die Standard Oil Company. Die Gesellschaft hatte ein Grundkapital von 1.000.000 Dollar.

Drei Jahre später hatte sich ‚Standard Oil‘ alle konkurrierenden Unternehmen in der näheren Umgebung einverleibt. 1878 kontrollierte die ‚Standard Oil‘ ungefähr 90% der Raffinerien in Amerika. Es dauerte nicht lange, da hatten sie eine Monopolstellung in der Erdöl verarbeitenden Industrie inne. All die Teilbereiche und Companies vereinte Rockefeller 1882 im ‚Standard Oil Trust‘. Das Grundkapital betrug 70 Millionen Dollar. 10 Jahre später rügten die obersten Richter des Staates Ohio den Status der Standard Oil Company, etwa vergleichbar mit einem Anti-Trust Verfahren. Mit einem juristischen Trick versuchte Rockefeller sein Imperium zu retten. Der Staat New Jersey hatte eine andere Rechtsprechung als der Bundesstaat Ohio und so konnte er einen Großteil seiner Geschäfte von New Jersey aus führen. Die neu gegründete Firma hieß ‚Standard Oil Company of New Jersey‘. Von New Jersey aus tätigte John D. Rockefeller nun bis zu seinem Rückzug aus dem Geschäftsleben 1911 seine umfangreichen und lukrativen Geschäfte.

Längst hatte sich aber das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten, der Supreme Court, dem Fall ‚Standard Oil‘ angenommen. Mit dem Rücktritt Rockefellers als Präsident der Standard Oil zerschlug das Gericht im selben Jahr noch sein Imperium. Die 38 Unternehmen, die der ‚Standard Oil Trust‘ bis dahin unter einem Dach vereinte, wurden in eigenständige Gesellschaften umgewandelt.

Aber John D. Rockefeller setzte nicht nur als Geschäftsmann Maßstäbe. Rockefeller war Philanthrop. Sein Anliegen war es, das Wohlergehen der Menschheit überall in der Welt zu fördern. Die Unterstützung von Hilfsbedürftigen und sein soziales und kulturelles Engagement waren bis dahin in der amerikanischen Geschichte einzigartig.

Rockefeller gab für diese und andere Zwecke im Laufe seines Lebens ungefähr 540.000.000 Dollar aus. Er konnte es sich auch leisten, galt er doch als der Krösus seiner Epoche. Fachleute schätzten sein Privatvermögen auf 1 Milliarde Dollar. All seine wohltätigen Engagements wurden 1913 in der ‚Rockefeller Foundation‘ zusammengefasst. Anfänglich sollte sie nur karitativen Zwecken und der medizinischen Forschung dienen, mit dem Ziel Volkskrankheiten und Seuchen zu bekämpfen. Aber schon Anfang der 30er Jahre investierte sie im gesamten wissenschaftlichen Spektrum Gelder.

John D. Rockefeller starb am 23. Mai 1937.

Sein Sohn, John D. Rockefeller Jr. fühlte sich dem Erbe seines Vaters verpflichtet und setzte das soziale Engagement seines Vaters fort. Er gründete eine ganze Reihe von Institutionen, die in der Geschichte Amerikas bisher einzigartig waren und noch heute für die Wissenschaft Medizin und Wohltätigkeitsorganisationen von Bedeutung sind.

Noch heute ist die Foundation in den Bereichen der Medizin und des Gesundheitswesens, sowie in den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften tätig. Ihr wichtigstes Ziel ist jedoch die Linderung des Hungers in der Welt. Die Rockefeller – Foundation hat ihren Sitz in New York City.

Die Geschichte des Rockefeller Centers

Rockefeller Center, NYC: Alljährlich findet hier die feierliche Erleuchtungszeremonie des Weihnachtsbaumes statt.
Rockefeller Center, NYC: Alljährlich findet hier die feierliche Erleuchtungszeremonie des Weihnachtsbaumes statt.

Das Gelände, auf dem heute das Rockefeller Center steht, wurde 1928 von John D. Rockefeller gepachtet. Rockefeller, der Mäzen, hatte diesen Standort ursprünglich für den Bau der Metropolitan Opera vorgesehen.
Aber es war die Zeit der Weltwirtschaftskrise und die Kulturmanager der Oper bekamen kalte Füße und so beschloss Rockefeller das Areal selber zu bebauen.
Er beauftragte den Architekten Raymond Hood mit der Aufgabe. Dieser ging 1932 ans Werk und beendete es 1940. Was da vom Erdboden bis in den Himmel ragte und an den Wolken kratzte, war eine Stadt in der Stadt.

Zu dem Gesamtkomplex, dem zwischen 1947 und 1973 noch weitere fünf Wolkenkratzer hinzugefügt wurden, gehören die ‚Radio City Music Hall‘, das ‚RCA Building‘, die ‚NBC-Studios‘ und eine unterirdische Shopping-Mall.
Über allen thront jedoch das 250 Meter hohe ‚General Electric Building‘. In der 70. Etage des GE Buildings befindet sich nur für die Gäste des Restaurants „Rainbow Room“ eine Aussichtsplattform.
Heute besteht das Rockefeller Center aus 21 miteinander verbundenen Business Skyscrapern.
Aber nicht nur Büroräume beherbergt das Rockefeller Center, sondern bis dato auch über 30 Restaurants und Ausstellungsräume.

MEHR ZU: New York City Sehenswürdigkeiten

MEHR ZU: Weihnachtsbaumerleuchtung NYC

Marilyn Monroe – die Frau die zur Kultfigur für Generationen wurde

0
Marilyn Monroe - eine Kultfigur
Marilyn Monroe – eine Kultfigur

Marilyn Monroe

Norma Jean Baker, so ihr richtiger Name, wurde am 1. Juni 1926 als uneheliches Kind des Bäckers Edward Mortenson und der Cutterin (bei Colombia Pictures) Gladys Baker in Los Angeles, Kalifornien, geboren. In der Geburtsurkunde hiess sie noch Mortenson, aber Norma wuchs mit dem Namen ihrer Mutter auf. Mit 16 glaubte sie zudem herausgefunden zu haben, dass Edward gar nicht ihr Vater war. Der Name Monroe kam erst später mit dem Filmen – es ist der Geburtsname ihrer Mutter. Ihr Vater starb, als sie noch nicht einmal vier Jahre alt war. Ihre Mutter, die an Depression litt und schon einige Zeit ihres Lebens in psychiatrischen Abteilungen von Sanatorien verbrachte, war nicht in der Lage, sich um die kleine Marilyn zu kümmern.

So wurde Marilyn zuerst in die Obhut von Pflegeeltern gegeben, um dann später von diesen in ein Waisenhaus gebracht zu werden.

Mit bereits 16 Jahren im Jahre 1942 heiratete Marilyn das erste Mal. Ihr Mann James Dougherty, ein Fabrik-Arbeiter, half ihr zumindest aus ihrer momentanen Situation heraus. Nachdem ihr Mann beschlossen hatte, zur See zu fahren, machte Marilyn einen Job in einer Flugzeugfabrik, in der sie dann auch als Model ‚entdeckt‘ wurde. Keine grossen Sachen, lediglich ein paar Fotos, aber es brachte Geld und wurde schliesslich zu ihrem Vollzeit-Job. Auf 33 Titelseiten war sie schliesslich zu sehen. Ihre Ehe hielt nur 4 Jahre und nach der Scheidung, ermutigt durch die ersten Gehversuche als Model, machte sich Marilyn auf nach Hollywood. So entstanden während des Krieges ihre ersten Pin-Up Fotos. Diese Aufnahmen zogen jedoch weitere Engagements nach sich. Ihr Haar -damals noch dunkelblond- mußte sie dem Geschmack und den Erwartungen ihres Publikums zuliebe in wasserstoffblond umfärben.

Das kam nicht nur bei den Fotografen an, sondern auch bei den Filmgewaltigen in Hollywood. 1946 unterschrieb sie bei 20th Century Fox ihren ersten Vertrag – zunächst war sie nun Kleindarstellerin und ihr erster Film hieß ‚The Shocking Miss Pilgrim‘.
Norma nannte sich nun Marilyn Monroe. Es war auch ein Gebilde der Filmverantwortlichen, die schlichtweg den Vornamen Marilyn von einer anderen Schauspielerin ausborgten (Marilyn Miller). Norma alias Marilyn soll den Wunsch geäußert haben, Jean Monroe, zu heißen, aber dies gefiel den Herren der Branche nicht. So wurde Marilyn Monroe aus ihr. Zwei Jahre später war es bei Columbia Pictures dann soweit und sie durfte ihre erste Hauptrolle spielen. Sie muss wohl nicht überzeugt haben und so wurde ihr Vertrag nicht verlängert. Aber jemand anderes interessierte sich für sie: das Playboy-Magazin. Man war sich schnell einig und so entstanden die berühmten Nacktaufnahme im Playboy-Kalender von ihr, die sich später in jedem Spind der Männerwelt wiederfand und zum Sammlerobjekt avancierte. Auch Hollywood stand jetzt wieder vor ihrer Tür. Sie spielte in ein paar Filmen Nebenrollen und dann kam ‚Niagara‘ und ‚Gentlemen Prefer Blondes‘ (Blondinen bevorzugt). Damit wurde sie zum Star und zur Sexgöttin.

1954 heirate Marilyn zum zweiten Mal, diesmal war es der Baseball Spieler Joe DiMaggio – die Scheidung erfolgte 9 Monate später. Man sagte, dass er nicht mit dem Star-Leben seiner Frau und ihrem Ruf als Sexgöttin klar kam.

Nach ein paar Filmen, in denen sie die naive Blondine verkörperte, wollte sie von diesem Image weg und ernsthafte Charakterrollen spielen. Hollywood bot sie ihr nicht an und so gründete sie nach dem Film ‚The Seven Year Itch‘ (Das verflixte 7. Jahr), der ein Riesenerfolg war, ihre eigene Produktionsgesellschaft. Das erste Ergebnis dieser Arbeit war ‚Bus Stop‘, der durchaus Anerkennung fand.

1956 war es Zeit für die dritte Ehe: diesmal mit Autor Arthur Miller. Miller unterstütze Marilyn wo auch immer er nur konnte. Das Dilemma war nur, dass die Gewaltigen in Hollywood keine ernsthafte Schauspielerin in ihr sahen, sondern sie nur für die Klischee Rollen der Blonden besetzen wollten. Marilyn erschien unzufrieden zu sein: Zickigkeit und Star-Allüren wurden ihr nachgesagt, schliesslich flüchtete sie sich in die Welt von Drogen und war alles andere als zuverlässig und liess auch Drehtermine platzen. Sie wußte alles besser und hörte auf keinen Rat mehr. So wurde dann auch ihr nächster Film “The Prince And The Showgirl“ (Der Prinz und die Tänzerin) trotz der Mitwirkung von Laurence Olivier zum Flop und sie kehrte reumütig nach Hollywood zurück.

Den Film, den ihr die Hollywood-Bosse auf den Leib schneiderten – es war ‚Some like it Hot‘ (Manche mögen’s heiss) – wurde ein riesiger Erfolg. Ihr Mann schrieb nun für sie das Drehbuch zu ‚Misfits‘ (Nicht gesellschaftfähig), aber noch bevor der Film in die Kinos kam, scheiterte die Ehe und Marilyn Monroe gab sich einer längeren psycho-therapeutischen Behandlung hin. Nach Beendigung des Klinikaufenthaltes drehte sie ihren letzten Film: ‚Something’s Got to Give‘.
Wegen Unzuverlässigkeit wurde sie gefeuert.

Vier Wochen später, es war der 5. August 1962, fand man sie leblos in ihrem Appartement auf. Der Obduktionsbericht ergab, dass sie an einer Überdosis an Aufputschmitteln verstorben ist.

Marilyn Monroe wurde nur 36 Jahre alt

Es gibt aber auch noch andere Theorien zu ihrem Tode. Manche mutmaßen, dass ihr ihre Beziehungen zu John und Robert Kennedy zum Verhängnis wurden. Aber das sind Spekulationen, die nie bewiesen worden sind.

Die offizielle Version ist, dass sie vermutlich an sich selbst scheiterte und mit der Realität nicht mehr zurecht kam. Einerseits die gefeierte glamouröse Sexgöttin, auf der anderen Seite die mit schweren privaten Problemen zu kämpfende Norma Jean. Die psychiatrische Behandlung unter Dr. Ralph Greenson schien nichts zu helfen, einige Stimmen kamen auf, die gerade danach fragten, welche Rolle Greenson eigentlich gespielt hatte oder ob er überhaupt eine spielte. Marilyn‘ s Leistungskurve soll zumindest in den Jahren seiner Betreuung deutlich zurückgegangen sein. Ob und was das bedeutet, kann heute nicht mehr geklärt werden.
Der Wunsch nach Ruhm und vor allem die Anerkennung, um die sie zu Lebzeiten so sehr gebuhlt hatte, erfüllte sich erst nach ihrem Tod. Marilyn zählt nun zu den Top-Entertainern des 20. Jahrhunderts und ist zu einer Legende -vergleichbar mit James Dean, der auch durch Unfall früh ums Leben kam- geworden.

James Dean – Kultfigur der 50-60er Jahre

2

James Dean Kurz-Biographie

James Dean
James Dean auf einem Poster

Unter dem Namen James Byron Dean wurde er am 8. Februar 1931 in Marion, Indiana, geboren. Die Grundlage für seinen künstlerischen Werdegang legte er mit dem Besuch der Schauspielschule an der University of California. Danach besuchte er das anerkannte und renommierte ‚Actor’s Studio‘ in New York.

Die gute Ausbildung verhalf ihm zu einem ersten großen Broadway Erfolg. Elia Kazan, den er im ‚Actor’s Studio‘ kennenlernte, vermittelte ihm danach einen ersten Hollywood-Vertrag, der zu James Dean’s großen Durchbruch verhalf. Es war Elia Kazan’s Steinbeck-Verfilmung ‚East of Eden‘ im Jahre 1955.
Mit dieser Rolle baute sich James Dean sein Image als jugendlicher aber sensibler Rebell, der auf der Suche nach der Wahrheit auch die sozialen Werte einer scheinbaren Elternhaus Harmonie, umkrempelt.

Sein zweiter Film folgte im gleichen Jahr:
‚Rebel Without a Cause‘ – Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Die Uraufführung seines letzten Films ‚Giant‘ im Jahre 1956 erlebte Jimmy Dean nicht mehr. Er verunglückte am 30. September 1955 im Alter von 24 Jahren mit seinem Porsche Spyder 550 in der Nähe der kleinen Stadt Salinas, California.
Diese drei Filme ließen ihn jedoch zum Idol einer ganzen Generation werden und somit doch ‚unsterblich‘ – ein Weiterleben nach dem Tode, wie er kurz vorher noch in einem Interview philosophierte.

„Wenn ein Mann eine Brücke zwischen Tod und Leben schlagen kann ….Ich meine …,wenn er auch nach seinem Tod weiter lebt …, dann war er ein grosser Mann!“

James Dean Zitat

Veterans Day am 11. November, ein amerikanischer Feiertag

0
Veterans Day Poster kommen jedes Jahr heraus (va.gov)
Veterans Day Poster kommen jedes Jahr heraus (va.gov)

Veterans Day findet am 11. November eines jeden Jahres statt.

Ein Feiertag zum Gedenken an alle Kriegsteilnehmer aller Kriege, die Veteranen. Erstmalig anläßlich des Endes des Ersten Weltkrieges am 11. November 1919 begangen worden.

Der Name Veterans Day entstand erst später – ursprünglich nannte man ihn den ‚Tag des Waffenstillstandes‘, den Armistice Day.

Der 11. November 1918 um 11.00 Uhr war das Ende des Ersten Weltkrieges und der Anlass, die 11. Stunde am 11. Tag im 11. Monat in Erinnerung an die Opfer des Krieges zu verweilen und einen Gedenktag ins Leben zu rufen. Die Menschen wollten den Ersten Weltkrieg als den ‚letzten‘ Krieg sehen, „the War to end all Wars“. Er war es leider nicht, wie sich herausstellte.

Der 11. November wurde der Tag, den sowohl die USA als auch England und Frankreich und andere Nationen zum Tag des Unbekannten Soldaten machten, dem Tag, an dem jeweils auf dem bedeutendsten Friedhof des Landes ein unbekannter Soldat, der im Krieg starb, beerdigt wurde.
Diese Tradition setzte später nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Korea- und Vietnam-Krieg fort.
Dieser bedeutendste Friedhof in den USA ist Arlington Cemetery bei Washington, D.C..

Diese Zeremonie legte den Grundstein für den 11. November als den Tag des zukünftigen Feiertages, des Armistice Day. Verschiedene Bestrebungen später, den Feiertag auf einen anderen Tag zu legen, scheiterten allesamt an der symbolischen Bedeutung von 11-11.

Der Name Armistice Day wurde 1926 vom Kongress offiziell bestätigt, aber erst 1938 offiziell als Feiertag bestätigt. Allerdings stellte sich mit Beginn des Zweiten Weltkrieges heraus, dass die Hoffnung, dass kein weiterer Krieg nach dem Ersten Weltkrieg folgen würde, falsch war. Und der Korea Krieg forderte später erneute Opfer.

Es entstand unter den Bürgern der Eindruck, dass der Name Armistice Day unpassend sei, es gehe vielmehr darum, einen Gedenktag für alle Soldaten, Gefallenen und Verletzten, also aller Veteranen, zu haben.

Erstmals sollen es Bürger in Emporia, Kansas, gewesen sein, die dem Feiertag einen neuen Namen gegeben haben: Veterans‘ Day – zu Ehren der aus ihrer Stadt in den Krieg gezogenen Männer.

Kansas war es auch, das im Kongress den Vorschlag zur offiziellen Namensänderung des Feiertages einbrachten. Am 1. Juni 1954 erklärte Präsident Eisenhower den 11. November zum Feiertag. Armistice Day war abgelöst.

Am 28. Juni 1968 wurde der Gedenktag auf den 4. Montag im Oktober gelegt. Der Sinn sollte sein, dass ein ‚langes Wochenende‘ für die Berufstätigen entstehen konnte. Am 25. Oktober 1971 wurde dies erstmalig praktiziert. Man erkannte jedoch, dass dies von den Bürgern nicht so gesehen wurde und so änderte Gerald R. Ford am 20. September 1975 das Datum zurück auf den 11. November. 1978 trat dieses Gesetz dann in Kraft.

Gedenkfeier Arlington
An jedem 11. November um 11.00 Uhr findet die am höchsten angesiedelte offizielle Zeremonie auf dem Arlington Friedhof bei Washington statt.
Vom Visitor Center aus verkehrt ein kostenloser Shuttle Service Bus zur Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten und dem Amphitheater, in dem die Zeremonie stattfindet. Man muss früh dort sein.

Halloween in Amerika

Halloween wird in den Vereinigten Staaten besonders ausgeprägt zelebriert, ist aber auch in England/Schottland/Irland unter dem Namen ‚Trick or Treat‘ bekannt, hat sogar dort seinen Ursprung.

Gartendekoration zu Halloween
Gartendekoration zu Halloween

In Deutschland kam Halloween ca. 1991 auf den Plan als der Karneval wegen dem damaligen Golfkrieg ausfiel und die Industrie einen ‚Ersatz‘ suchte. Heutzutage soll es ca. von einem Fünftel der Bevölkerung gefeiert werden.

Zurück nach Amerika: ‚Trick or Treat‘ wird von Kindern, die verkleidet durch die Nachbarschaft ziehen, gerufen, wenn sich die Tür öffnet. Also: Entweder man bekommt Süßigkeiten oder es wird ein ‚Streich‘ gespielt — so zumindest ist die Theorie. Wer nicht an Halloween teilnehmen will, soll an diesem Abend die Außenbeleuchtung ausgeschaltet lassen. Kinder werden mittlerweile immer von den Eltern begleitet, die Unbedarftheit der Vergangenheit ist vorbei.

Teenager ziehen es vor eine eigene Party zu machen, mit Süßigkeiten kann man da nicht mehr ankommen, ja, die Zeiten ändern sich halt.

Bei Erwachsenen, die keine Kinder haben, ist sowieso die Party und die Verkleidung das Wichtigste.

Zur Geschichte: Seit mehr als Tausend Jahren existiert der Halloween Abend – bereits seit ca. dem Jahre 800 existiert der religiöse Feiertag ‚All Saints‘ Day‘ und der Vorabend wurde als der ‚All Hakkiw‘ Abend bezeichnet, woraus Halloween entstand.

Auch war der 31.Oktober der letzte Tag des Keltischen Neuen Jahres und im Glauben der Kelten war es der Tag, an dem die Geister der Verstorbenen mit den Lebenden zusammentreffen. So begannen die Menschen Brot zu backen und damit an diesem Abend in einer Kostümierung durch die Stadt zu ziehen, um die Seelen der Geister zu treffen. Durch die Lebensmittel, die am Rande der Stadt abgelegt wurden, sollten die Geister ‚versöhnlich‘ gestimmt werden, so dass sie noch vor Anbruch des Neuen Jahres um Mitternacht friedvoll abziehen würden.
Die Kelten sind die Vorfahren der heutigen Engländer, Iren und Schotten und so sind die britischen Inseln der eigentliche Geburtsort Halloween’s. Als der christliche Glaube Einzug hielt, war der 31. Oktober nicht länger der letzte Tag des Jahres und der Brauch veränderte sich dahingehend, dass es sich um einen Tag für Kinder handelte, an dem sie als Geister verkleidet von Haus zu Haus zogen und um Süßigkeiten (treat) baten – andernfalls, wenn sie nichts bekommen würden, wird und wurde dem Besitzer des Hauses ein ‚kleiner Scherz‘, ein Streich (trick) gespielt: Daher der Ausdruck: ‚Trick or Treat‘.

Um 1840 begann dann die große Auswanderungswelle in die Vereinigten Staaten und der Brauch wanderte sozusagen mit dahin aus.
Heute ist Halloween auch bei Erwachsenen ein sehr beliebter Tag, an dem überall im Lande Parties und Veranstaltungen stattfinden. Auf den offiziellen Veranstaltungen werden gerne Spenden für gemeinnützige Zwecke gesammelt. Zu den Parties, die meistens Kostüm-Parties sind, verkleiden sich die Erwachsenen vielfach als historische Figuren oder politische Köpfe. In allen Supermärkten und Kaufhäusern kann man im Oktober derlei Masken und Verkleidungen kaufen. Der Brauch des ‚Streich spielens‘ wird vereinzelt ebenfalls ausgeübt und ist vergleichbar mit der in Deutschland bekannten ‚Freinacht‘: Autos werden mit Klo-Papier umwickelt oder mit Seife und Rasierschaum ‚eingecremt‘ und vieles andere.

Da Halloween in seinem Ursprung mit Geistern in Verbindung steht, sind ‚Geister-Gesichter‘, Laken, Skelette, Hexen, Schwarze Katzen und anderes die Symbole für Halloween geworden und damit erklärt sich auch, dass viele Häuser zu der Zeit ebenfalls mit ‚Spinnweben‘ und allerlei Hexenkram geschmückt sind und dermaßen viele Kinder-Kostüme in diese Richtung gehen.

Schwarz ist eine der Halloween Farben, was daher rührt, dass die Menschen früher immer erst des Nachts mit Ihren Lebensmitteln an den Stadtrand zogen. Orange ist die zweite und kommt von den Kürbissen, in die Gesichter geschnitzt sind. Dies ist ebenfalls ein Brauch, der seinen Ursprung in der ‚Alten Welt‘ hat. Das Aushöhlen des Kürbisses und das Hineinschnitzen von böse drein blickenden Gesichtern kommt von einer Legende, die von einem Mann namens ‚Jack‘ spricht, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte und so bis zum ‚Jüngsten Tag‘ mit einer Laterne durch die Welt schreiten musste. Daher ist dieser Brauch, eine Kerze in einen ausgehölten Kürbis zu stellen, als ‚Jack o‘ lantern‘ bekannt geworden.

Wer heute einen solchen Kürbis, im amerikanischen ‚pumpkin‘ genannt, in sein Fenster stellt, zeigt den Kindern, die von Haus zu Haus ziehen, dass es hier etwas geben wird.

Wieviel geben die Amerikaner für Halloween aus?

In den USA werden heutzutage geschätzte 2,5 Milliarden Dollar jährlich für Halloween Süßigkeiten ausgegeben und wenn man Party- und Kostümausgaben dazurechnet geht die Summe auf 8 bis 9 Milliarden hoch – das ist nach Weihnachten die höchste Summe anlässlich eines Feiertages. Man geht davon aus, dass zwei Drittel der Erwachsenen an Halloween Parties teilnehmen und nicht selten 100 Dollar und mehr für Kostümierung, Süßigkeiten und Dekorationen ausgeben.

Indian Summer in den Neuenglandstaaten — was ist das?

Indian Summer in den Neuengland Staaten

Herbstblätter -- Indian Summer
Herbstblätter — Indian Summer

Der Indian Summer bezeichnet allgemein gesprochen eine herbstliche Jahreszeit, in der die Temperaturen wärmer und freundlicher als ’normal‘ sind und sich ein besonderes Farbenspiel der Blätter an den Bäumen vollzieht.
In Europa wir in diesem Zusammenhang auch von einem ‚Altweibersommer‘ gesprochen.

Die Hauptassoziation mit dem Begriff ‚Indian Summer‘ in den Vereinigten Staaten sind die Neuengland Staaten (Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island und Vermont).
Dies sind jedoch nicht die einzigen Staaten, die einen solchen Herbst erleben.

Grob ausgedrückt betrachten wir einen Bereich, der von den mittleren Atlantikstaaten hoch bis Neuengland bzw. Kanada geht, dann Richtung Westen schauend ein Bereich Ohio’s (Ohio Tal), die Grossen Seen, der Mittlere Westen und die Great Plains Staaten. Das ist jede Menge aber wenn man betrachtet, dass wir im Prinzip von einer Klimaveränderung während des Herbstes sprechen, bevor es auf den Winter zugeht, dann liegt es nahe, dass die Staaten, die einen Winter haben und Laubwald, bei passenden Luftströmungen auch einen ‚Indian Summer‘ erleben können.

Wann spricht man vom Indian Summer?

Es geht vor allem um die Intensität der Laubverfärbung und das ist das beeindruckende Moment. Eine normale Braun oder ansatzweise Rot-Färbung macht noch keinen Indian Summer. Die Baumarten im Zusammenspiel mit den Wetterbedingungen im Spätsommer machen einen Indian Summer aus – wenn dieses Zusammenspiel nicht richtig funktioniert, dann kann der Indian Summer schon einmal ausfallen!

Die Neuengland Staaten erzielen durch die Zusammensetzung Ihrer Laubwälder eine besonders starke Rotfärbung des Laubes, hervorgerufen durch Bäume wie die Red Maple, die Mountain Maple und die Sugar Maple sowie Black (Red, Scarlet, White) Oak, Hornbeam, Sumac and Tupelo.

Wann tritt der Indian Summer ein?

Der (optimale) Indian Summer tritt Ende September bis Mitte Oktober auf, meistens nach einer ersten kurzen Frostperiode. Andere sprechen davon, dass es kein Frost sein darf, sondern lediglich kalte Nächte mit folgenden sonnigen, warmen Tagen. Ein verregneter Sommer, der dem Herbst vorausging, sorgt für eine intensivere Verfärbung der Blätter, denn die Bäume haben dadurch eine ’stressfreie‘ Sommerperiode und entfalten im Herbst ein schöneres Farbenspektrum.

Die Verfärbung der Blätter und der sogenannte Peak Point, d.h. der maximale Einfärbungsgrad der Blätter, ist ein nur kurzer Moment, der nach einem oder wenigen Tagen bereits wieder abklingt. Der Peak Point ist weiter im Norden eher und zieht dann hinunter in die südlicher gelegenen Staaten.

Wer also den Indian Summer ‚voll‘ erleben will, MUSS den Peak Point treffen!

Indian Summer – Wie entstand der Name?

Im Zusammenhang mit dem freundlichen Herbstwetter und der Laubverfärbung wurde der Begriff erstmalig 1778 in einem Schriftstück referenziert, als der Franzose St. John de Crevecoeur das Phänomen in einem Brief beschrieb.

Allerdings kann er nicht der Erfinder des Begriffs gewesen sein, da er nur davon sprach, dass ‚man‘ diese Jahreszeit so nenne.

Also woher kommt der Begriff dann?

Eine Erklärung für den Begriff kommt aus Indianischen Überlieferungen.
Die Jahreszeit war die Haupt Jagdzeit für verschiedene Tiere (die auch gerade durch das milde Wetter veranlasst waren, nochmals vor dem Winter zu grasen und Reserven zu bilden).
Das Rot des Laubes war ’so rot wie das Blut‘ der zu erlegenden Tiere…

Aber auch die Theorie, dass dies ein Begriff ist, der von Seefahrern geprägt wurde, die Ihre Schiffe in dieser Jahreszeit beluden, da es die Zeit des ruhigeren Wetters für die Fahrt in Richtung Indischer Ozean war, ist einleuchtend.

Tatsächlich trugen etliche Schiffe die Initialen I.S. im Ladebereich – ob sie für Indian Summer standen, konnte nicht wirklich geklärt werden.

Auf jeden Fall lässt sich das Phänomen ‚Indian Summer‘ gerade in den Neu-England Staaten sehr schön beobachten und die Zeit initiiert einen regelrechten ‚Laub‘-Tourismus. Weniger Laub-Tourismus, doch ähnlich schöne Ansichten lassen sich in einigen Rocky Mountain Staaten beobachten.

Lesen Sie Mehr zum Indian Summer in Maine

Unser Artikel: Herbsturlaub in Maine – wo sind die besten Regionen?

Webseiten der einzelnen Staaten mit Stand des Indian Summers

MAINE: www.maine.gov/dacf/mfs/projects/fall_foliage/

MASSACHUSETTS: www.massvacation.com/explore/seasons/fall-foliage/

CONNECTICUT: www.depdata.ct.gov/forestry/foliage/foliagemap.htm

NEW HAMPHIRE: www.visitnh.gov/foliage-tracker

VERMONT: www.vermontvacation.com/Fall.aspx sowie: www.vermontvacation.com/landing-pages/recreation/foliage/foliage-forecaster

NEW YORK STATE: https://www.iloveny.com/things-to-do/fall/foliage-report/

Wetter in den USA: Reiseplanung für Rundreisen mit Auto oder Wohnmobil

Hurricane IRMA trifft Florida am 9-Sep 2017 (NOAA's GOES East satellite captured this infrared image of Hurricane Irma in the Bahamas at 4:45 a.m. EDT. Credits: NASA/NOAA GOES Project)
Hurricane IRMA trifft Florida am 9-Sep 2017 (NOAA’s GOES East satellite captured this infrared image of Hurricane Irma in the Bahamas at 4:45 a.m. EDT. Credits: NASA/NOAA GOES Project)

Wetterverhältnisse in den USA können extrem und gefährlich sein

Oft wird der Faktor Wetter bei der Reiseplanung vollständig weggelassen und man merkt vor Ort, dass man so, wie angedacht, die Route nur schwer oder gar nicht fahren kann.
Vorweg: in den USA sind die Wetterverhältnisse extremer als in Deutschland – in beide Richtungen des Spektrums.

Durch extreme Trockenheit werden viele Brände hervorgerufen — jedes Jahr leiden besonders Kalifornien und die Rocky Mountain Staaten unter Feuern. Sehen Sie dazu auch unsere Seite mit Link zu den aktuellen Reports zu Wald- und Flächenbränden: Waldbrände / Feuer in Kalifornien – aktuelle Hinweise.

Winterreisen: ‚Winter Travel‘ in den USA sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Blizzards können in rasanter Geschwindigkeit ein Fahren mit dem Auto oder Wohnmobil zur Katastrophe werden lassen.

Aber auch der Sommer birgt natürlich Gefahren, insbesondere durch Flächenbrände, Hurricanes an der Süd- und Nordostküste, Tornados im mittleren Westen und einiges anderes.

Wetterberichte: Apps auf Mobiltelefonen

Neben Fernsehen ist heutzutage unbedingt anzuraten ein Mobilphone mit Wetter-Apps zu nutzen, um permanent up-to-date zu sein. Die Navigations-Apps auf Mobiltelefonen zeigen zudem meistens gesperrte Strassen an, die bei der Vor-Ort Routenplanung helfen, beispielsweise wenn Wetterverhältnisse Sperrungen erfordern.

Wetter Apps (wie Weather.com oder auch die vom Red Cross) auf dem Mobiltelefon können gut genutzt werden, um Extremwetter-Warnungen mitzubekommen.

Beste Reisezeiten

Diese Liste ist nicht vollständig, aber gibt einige Anhaltspunkte:

Grand Canyon, Bryce Canyon, Zion, Arches, Yellowstone, Yosemite, Niagara Falls: Mai-Oktober. In der restlichen Zeit kann mit Schnee gerechnet werden.

Montana, Idaho, Oregon Inland, Wyoming, Colorado, Utah Nord: Mai-Oktober

Neu-England Staaten: September/Oktober. Die Sommer können hohe Luftfeuchtigkeit und für Camper interessant, viele Mosquitos und Stechfliegen bringen. Winter sind i.d.R. schneereich und kalt.

Ski in Colorado, Utah, Nord Arizona: Jan-März

Westküste: Mai-Oktober

Florida südlich Tampa/Orlando: ganzjährig, wobei die beste Zeit während des deutschen Winters ist.
Florida nördlich Tampa/Orlando, South Carolina, Alabama, Louisiana: März bis November

Natürlich ist es auch in den restlichen Monaten in den genannten Gebieten sehr schön, z.B. den Arches oder Bryce Canyon im Schnee zu erleben kann ein Erlebnis sein, vor allem für Fotografen. Planen Sie Winterrundreisen nur, wenn Sie Schnee und Eis beim Fahren sowie Umwege nicht scheuen.

Einige pauschale aber vielleicht hilfreiche Wetterregeln

Bevor Sie in die USA reisen, planen Sie die richtige Jahreszeit für ihren Besuch anhand des Wetters.

Alles, was sich mit den Nationalparks im Südwesten und den Rocky Mountains im allgemeinen zusammenhängt, bedeutet: November bis Anfang April muss mit Schnee und Schneestürmen gerechnet werden.

Für Fahrten entlang der Westküste, insbesondere des Highways US 1 gilt: die Vormittage haben oft bis meistens Nebel und man sieht wenig. Planen Sie für den Nachmittag dafür ein.

Juli, August im Südwesten der USA bedeutet extreme Hitze und Trockenheit. De-Hydration und Hitzschlag sind bei Besuchern an der Tagesordnung, da oft auf einen Kopfschutz verzichtet wird und zu wenig Wasser mit sich geführt wird. Die niedrige Luftfeuchtigkeit um die 10-20% lässt einen nicht spüren, dass man sehr viel Wasser ausschwitzt!

Juni-November bedeutet Hurricane Saison: denken Sie daran, vor Ort den Wetterbericht im Fernsehen min. 1 x täglich zu schauen. Dann sind Sie auf der ‚recht‘ sicheren Seite, denn man hat reichlich Vorwarnzeit (i.d.R. einige Tage).

Generell bei Fahrten im Spätherbst bis Anfang April: sollten Sie Pass-Strassen geplant haben, so schauen Sie die Höhe dieser an. Für alles im Rocky Mountain Bereich sollten Sie ein Fahrzeug mit 4-WD planen, alles andere ist reines Wetter-Glücksspiel. Selbst mit 4-Rad hat man keine Garantien, denn oft sind Ketten Pflicht, wenn es zu stark schneit. Für Wohnmobile ist Winter Travel generell nur den ‚Aller-Erfahrensten‘ noch zu raten.

Hurricanes, Tornados und Blizzards

An der südlichen Atlantikküste sowie allen Aniegerstaaten zum Golf von Mexico ist mit Hurricanes zu rechnen, die zu Evakuierungen führen können.

Tornados kommen von Frühjahr bis Herbst in grossen Teilen der Vereinigten Staaten vor, allerdings besonders in den Staaten des Mittleren Westens und speziell im ‚Tornado Alley‘ Gebiet. In den letzten Jahren, durch Klimawandel bedingt, treten Tornadoes häufiger und auch in Regionen auf, die vor zehn bis 20 Jahren noch verschont wurden.

Hurricanes

Juli-November bedeutet Hurricane Saison: denken Sie daran, vor Ort den Wetterbericht im Fernsehen min. 1 x täglich zu schauen. Dann sind Sie auf der sicheren Seite, denn man hat reichlich Vorwarnzeit (i.d.R. einige Tage).

Schnee, Blizzards, Pässe

Generell bei Fahrten im Spätherbst bis Anfang April: sollten Sie Pass-Strassen geplant haben, so schauen Sie die Höhe dieser an. Für alles im Rocky Mountain Bereich sollten Sie ein Fahrzeug mit 4-WD planen, alles andere ist reines Wetter-Glücksspiel. Selbst mit 4-Rad hat man keine Garantien, denn oft sind Ketten Pflicht, wenn es zu stark schneit. Für Wohnmobile ist Winter Travel generell nur den Erfahrenen zu raten.
Heftige Schneestürme werden „Blizzards“ genannt. Dieses Wetterphänomen kann recht schnell eintreten und ein Blizzard beginnt oft ‚harmlos aussehend‘.
Der Schnee, der auf die Strassen fällt wird oft durch den begleitenden Wind am Anfang schnell weggeweht und man kann die Schneemengen nicht korrekt einschätzen.
In der Regel fallen die Temperaturen recht stark ab und Scheibenwischer vereisen und werden untauglich – Sicht oft gleich null.
Der Schnee akkumuliert rasend schnell und oft werden Autofahrer regelrecht auf der Strasse eingeschneit. Es ist immer ratsam, dass man Decken oder Isoliermatten im Auto hat, wenn man längere Strecken im Winter reisen will. Ebenfalls Zeitungen, die einen guten Isoliereffekt bieten können, wenn man sonst nichts hat.
Beachten Sie Wetterankündigungen und vermeiden Sie zu fahren, wenn ein Sturm angekündigt wird.

Tornados

Mit Tornado Alley wird ein Streifen der USA bezeichnet, in dem am häufigsten starke Tornados zu beobachten sind. Allgemein gelten folgende Staaten als dazugehörig: Vom nördlichen Texas weiter hinauf nach Oklahoma, Kansas, und hinein nach Missouri, Nebraska sowie South Dakota.
Aber auch Iowa, das südliche Ohio sowie Alabama hatten extrem starke Tornados zu verzeichnen.
Die beste Vorbeugug ist auch hier wieder, dass man die Wetterberichte im Fernsehen genau verfolgt und die Warnungen der Wetter Apps beobachtet. Tornados treten als Beiprodukt zu starken Sommergewittern auf.

USA: Reise-Krankenversicherung, Arzt aufsuchen, Medikamente, Apotheken

Reiseapotheke
Reiseapotheke

Für den Fall, dass man bei einer Reise dann doch mal einen Arzt braucht oder auch nur ein paar Medikamente, sollte man sich mit den Gegebenheiten des Reiselandes vor der Reise vertraut machen und sich vorbereiten.

Die USA sind ein hochentwickeltes Land, wenn es zu medizinischer Versorgung kommt – die Kehrseite ist, dass Kosten und Preise mit die höchsten in der Welt sind.

Für Reisende oder Personen, die sich länger in den USA aufhalten wollen (beruflich oder über ein Visum), hier die Basisinformationen wie das alles so läuft in Amerika.

Reisekranken-Versicherung

Nehmen Sie sich die Sorge um eventuelle Kosten

Man sollte eine in Deutschland / Österreich / der Schweiz abgeschlossene Reisekrankenversicherung für den Zeitraum der Reise kaufen. Die Formulare bekommt man in jedem Reisebüro oder man findet Angebote online. Wählen Sie eine etablierte Versicherungsgesellschaft und lassen sich bei Zweifel vom Reisebüro oder Freuden, Kollegen beraten.

Preise hängen von der Reisedauer ab und oft auch vom Alter des Reisenden. Die Versicherung deckt dann genau den Zeitraum Ihrer Reise ab.

Man kann ebenfalls eine Reisekrankenversicherung für die Dauer von einem Jahr abschließen welche dann eine bestimmte Anzahl von Reisetagen in diesem Jahr beinhaltetet. Diese lohnt sich bei Reisenden oft schon, wenn sie 2-3 im Jahr unterwegs sind.

Wer beruflich in die USA geht, kann nicht unbedingt mit einer einfachen Reisekrankenversicherung auskommen. Dafür gibt es spezielle Langzeitversicherungen. Dauer bis zu einem Jahr, manchmal 2 Jahre. Diese Art der Versicherung kann a) von Langzeit-Urlaubern und b) von Personen, die beruflich ins Ausland gehen, in Anspruch genommen werden. Abgerechnet wird i.d.R. nach einem Tagessatz. Bei beruflich bedingtem Auslandsaufenthalt ist dieser Satz meistens höher.

Reisende mit Privatkrankenversicherung haben u.U. die Auslands-Reisekranken-Versicherung schon darin einbegriffen und sollten dies vor Abschluss einer Extra-Reisekrankenversicherung verifizieren.

Arztwahl

Man kann jeden beliebigen Arzt aufsuchen. Es ist Bar- oder Kreditkartenzahlung üblich.

Direkt auf Ihre Reisekrankenversicherung abgerechnet kann beim Arzt nicht werden – Sie erhalten die verauslagten Beträge von Ihrer Reisekrankenversicherung im Heimatland zurück. Die Bedingungen, was wann bezahlt wird, erhalten Sie bei der entsprechenden Gesellschaft auf Anfrage oder ist den Unterlagen zu entnehmen.

Sie können aber i.d.R. keine ‚vorsorglichen‘ Untersuchungen machen, sondern es muss einen nicht verschiebbaren Grund für Ihren Arzbesuch geben.

Vielleicht erscheint es dem einen oder anderen Urlauber, der nur ein paar Wochen in den USA ist, etwas schwierig selbst auf Arztsuche zu gehen und Termine zu machen. Letzteres ist vielleicht auch nicht möglich, weil Sie sofort Hilfe brauchen. Für diesen Fall möchten wir 3 Alternativen vorstellen:

Urgent Care Einrichtungen: dies sind kleine ärztliche Einrichtungen, die Patienten mit kleinen Verletzungen oder Gesundheitsproblemen sofort helfen können. Beispiele sind Schnittwunden, verstauchter Fuß, Magen-Darm-Probleme, etc. Diese Einrichtungen sind nicht die richtigen, wenn Sie ernsthafte Probleme haben und man wird Sie an ein Krankenhaus verweisen.

Krankenhaus: die Notaufnahme (ER genannt; sprich: i-ar; bedeutet Emergency Room) ist die richtige Anlaufstelle wenn Sie ernsthafte gesundheitliche Probleme haben, die nicht warten können.

Apotheken: Apotheken werden „pharmacy‘ genannt. Die meisten befinden sich in Drugstores oder Supermärkten, beispielsweise Walmart, Walgreens etc. Wenngleich Sie ohne amerikanisches Rezept keine verschreibungspflichtigen Medikamente bekommen, so kann das Personal vermutlich gute Tipps geben, was Sie freiverkäuflich bekommen können oder auch wo Sie eine Urgent Care Klinik oder ein Krankenhaus finden.

Medikamente

Verscheibungspflichtige Medikamente sowie auch jede Menge freiverkäufliche Mittel bekommt man in der sogenannten ‚pharmacy‘ die sich in ‚drugstores‘ wie beispielsweise Walgreens oder RideAid oder in den Supermärkten befinden.

Generell werden deutsche Rezepte nicht akzeptiert falls Sie verschreibungspflichtige Medikamente brauchen.

Freiverkäufliche Mittel werden als OTC (sprich: oh-tie-cie; bedeutet: over the counter) products bezeichnet.

Für Kleinigkeiten des alltäglichen Problems wie z.B. Kopfschmerzen, Erkältung etc. findet man in (fast) jedem Supermarkt oder im ‚drug store‘, der Drogerie also, eine Menge an freiverkäuflichen Mitteln und man benötigt oft kein Apothekenpersonal. Solche einfachen Medikamente sind i.d.R. sehr günstig.

Kopfschmerztabletten sind ein beliebtes ‚Mitbringsel‘ zurück nach Europa.

Reiseapotheke

Eine kleine Reiseapotheke, die Sie speziell auf Ihre eigenen Bedürfnisse hin ausstatten, sollten Sie immer in den Urlaub mitnehmen, um sich das Suchen nach diesen Mittelchen zu ersparen und um diese Dinge im schnellen Zugriff zu haben. In Ihre Reiseapotheke gehören auch Ihre persönlichen, verschreibungspflichtigen Medikamente, die Sie in einer Größenordnung, die sich auf Ihre Reisedauer bezieht, mitnehmen dürfen. Originalverpackung ist empfohlen, damit keine unnötigen Fragen bei der eventuellen Zollkontrolle bei der Einreise auftauchen.

Waschsalons und Waschen unterwegs im Urlaub

Waschsalon in den USA: Coin Laundry
Waschsalon in den USA: Coin Laundry
Waschsalon in den USA: Coin Laundry
Waschsalon in den USA: Coin Laundry
Waschsalon in den USA: Coin Laundry
Waschsalon in den USA: Coin Laundry

Wasch-Salons und Waschen in Hotels

Wenn die Klamotten durchgeschwitzt sind oder dreckig – das ist kein Problem bei Ihrem USA Aufenthalt. Einmal ausprobiert, werden Sie bei Ihren kommenden Urlauben nur noch die Hälfte Gepäck mitnehmen und zwischendurch mal Entspannen im Waschsalon.

Coin Laundry werden sie genannt
Der britische Ausdruck launderette oder laundromat sind eher ungewöhnlich und exotisch, aber ebenfalls anzutreffen.

Sie sehen meistens noch so aus wie zu Zeiten James Deans, …unscheinbar, aber hell mit Neonlicht durchflutet und die Musik spielt aus diversen Lautsprechern.
Ganz normale Leute, abgesehen davon, dass die vermutlich Mini-Wohnungen haben, wo kein Platz ist oder bei denen das Geld nicht reicht. Oder Touristen oder welche, die unter Leuten sein wollen statt in der Wohnung abzuhängen.

Waschpulver kommt aus dem Automaten
Je nachdem, in welcher City und Lage man einen Salon aufsucht sind die Preise. Von 3-6 Dollar pro Ladung muss man rechnen. Allerdings sind die Maschinen recht gross. Trockner geht extra.
Vermeiden Sie Waschsalons nachts, sofern Sie die Gegend nicht kennen. Und auch tagsüber, falls Sie das Gefühl haben, da hängen nur krumme Gestalten im Salon oder in der Strasse ab. Gehen Sie nur in Waschsalons, wo Leute drin sind, die Sie als o.k. empfinden.
Viele Waschsalons sind unbetreut und 24 Stunden, 7 Tage die Woche auf.

Waschmaschinen in Motels
Die meisten Motels haben Waschmaschinen und Trockner als Gemeinschaftsgut. Mit 25 Cent Stücken bewaffnet können Sie die Waschmaschinen und Trockner bestücken. Es ist nicht viel billiger als im Waschsalon, aber bequemer, da Sie gleich Ihre Koffer etc. im Zimmer haben und wieder einpacken können.
Motel Gast sollten Sie schon sein. Sich ‚reinmogeln‘ ist meistens nicht drin. Eine Ladung sollte für 4-5 Dollar zu haben sein.
Bei Hotels können Sie auch Glück haben, dass die Waschmaschinen zum Selbstgebrauch haben, aber je besser ein Hotel wird, desto unwahrscheinlicher ist dies.

Billiger wohnen als in Hotels: Jugendherbergen, Hostels in den USA

Wer bei der Unterkunft sparen will, sollte sich einmal Hostels in den USA näher ansehen — es müssen nicht immer Mehrbettzimmer sein, denn viele Hostels bieten Privatzimmer an.

Das bedeutet sehr einfache Ausstattung, keine übermäßig bequemen Matratzen, aber billiger. Neben den Mehrbett- oder Privatzimmern haben Hostels Gemeinschaftsräume: Küche, Waschmaschine/Trockner, Lounge-Room. Oft auch eine Bar oder Gemeinschaftsterrasse. Alles in allem auch eine gute Möglichkeit andere Reisende und Leute zu treffen.

Auch bei Hostels gibt es riesige Unterschiede — vor allem bezogen auf Ausstattung, Sauberkeit. Wir empfehlen, dass man sich alle verfügbaren Bewertungen durchliest und sich auf verschiedenen Plattformen umzusehen, was so gesagt wird. Letztendlich allerdings muss man seine eigene Entscheidung dann treffen, aber je öfter man in Hostels wohnt, desto besser wird die eigene Fähigkeit der Einschätzung und Bewertung von Hostels und anderer Leute Meinung.

Gemeinschaftsküche --Hostels sind eine günstige Alternative zu Hotels
Gemeinschaftsküche –Hostels sind eine günstige Alternative zu Hotels
Gemeinschafts Waschmaschine und Trockner -- Hostels sind eine günstige Alternative zu Hotels
Gemeinschafts Waschmaschine und Trockner — Hostels sind eine günstige Alternative zu Hotels
Hostels sind eine günstige Alternative zu Hotels
Hostels sind eine günstige Alternative zu Hotels

Wir möchten nicht den Ausdruck Jugendherberge benutzen, denn mittlerweile macht jede Altersgruppe von Hostels Gebrauch. Junge Leute sind dort natürlich mehr zu finden, aber Geld ist in jeder Generation knapp heutzutage und wer nur einen Platz zum Schlafen sucht und auf den Rest des Hotelambientes verzichten kann, könnte sich in Hostels wiederfinden.

Diese alternative Art den Wohnens bietet sich in den USA vor allem für Großstädte an, da die Hotelpreise dort oft in die Hunderte pro Nacht gehen können. Und Hostels liegen meistens in der Innenstadt. Ganz super-billige Großstadthotels sind manchmal die schlechtere Alternative zum Hostel, weil sie nicht umsonst so billig sind und ganz schöne Macken haben können oder Sicherheitsbedenken.

Hier einige Websites um sich einmal umzuschauen in der Welt der Hostels:

USA-weit

www.hostelworld.com/

www.hostels.com/

www.hiusa.org/hostels

New York

www.ymcanyc.org/

Allgemein

Auch bei TripAdvisor (www.tripadvisor.de/) kann man Hostels finden: In der Filterung wählt man unter Art der Unterkunft „Sonstige Unterkünfte“ und bei Hoteltyp „Günstig“.