Panoramastraßen in Colorado: Mt Evans, Peak to Peak, Estes Park, San Juan Skyway

Entlang der US 7 zwischen Lyons und Estes Park, Colorado
Entlang der US 7 zwischen Lyons und Estes Park, Colorado

Scenic Drives oder Scenic Byways heißen die Strassen, die besondere Aussichten versprechen.

Auf den Scenic Byways kann man auch Colorado von seiner schönsten Seite erleben –
Natur so weit das Auge reicht: Von den weiten Hochebenen im Osten zu den gewaltigen Bergketten im Westen – Colorados abwechslungsreiche Landschaft ist und bleibt die Top-Touristenattraktion dieses US-Bundesstaates. So gaben bei einer durchgeführten Studie 89 Prozent der Befragten an, ihren Urlaub vor allem aufgrund der schönen Natur und Landschaft Colorados in dieser Region im Südwesten Amerikas verbringen zu wollen.

In der Nähe von Estes Park, Colorado
In der Nähe von Estes Park, Colorado

Eine beeindruckende Möglichkeit, Colorado zu erkunden, bieten 21 sehenswerte Nebenstraßen – die sogenannten „Scenic Byways“. Diese zwischen 30 und 782 Kilometer langen Routen führen durch besonders pittoreske Gegenden des Landes und laden zur idyllischen Fahrt von 30 Minuten bis hin zu drei Tagen ein.

Auf den malerischen Strecken passiert man bedeutende Indianersiedlungen, Old-West Forts oder auch verlassene Minen und Geisterstädten und wandelt auf den historischen Spuren Colorados.

Mountain Goat, Colorado
Mountain Goat, Colorado

So haben einige der heutigen Straßen beispielsweise ihren Ursprung im 16. Jahrhundert – die Zeit, zu der die Spanier ins Land kamen, um das wilde Terrain zu erforschen. Ihnen folgten im 19. Jahrhundert die ersten Siedler und Goldgräber, die die Zivilisation mit sich brachten.

Nachfolgend einige der Scenic Byways vorgestellt:

Mount Blue Sky (ehem. Mt Evans)

Diesen Ausflug darf man auf keinen Fall verpassen wenn man in der Gegend um Denver ist.

Der Mount Evans liegt sozusagen vor Denver’s Haustür – er ist zudem von Denver aus mit seinen 4.347m leicht und von vielen Stellen aus sichtbar.
Was ihn einzigartig macht ist, dass man bis zum Gipfel hinauffahren kann – es ist ein Scenic Drive, also eine ‚Landschaftlich sehr reizvolle Fahrstrecke‘ und die Strasse ist die höchste, befestigte Strasse in Nordamerika.

Die Landschaft wechselt ständig und der ‚Echo Lake‘, an dem man von der CO 103 Strasse dann auf die CO 5 hinauf zum Gipfel abbiegt, ist sicher einen Stop wert.

Unseren Artikel dazu finden Sie hier: Mount Blue Sky (ehem. Mt Evans), Colorado

Mountain Goat, Mt. Evans, Colorado
Mountain Goat, Mt. Evans, Colorado

Peak to Peak Highway

Eine der meistgefahrenen Byways in Colorado — die Strecke ist 55 mi lang und man fährt so ca. 1.5 bis 2 Stunden. Es ist Colorado’s ältester Scenic Byway der 1918 eingerichtet wurde. Die Strecke geht von Nord nach Süd (oder umgekehrt) und liegt zwischen Estes Park und Black Hawk (nördlich von Idaho Springs, siehe auch die Mt Evans Beschreibung zuvor).

Wer von Estes Park aus startet, der beginnt auf der US 7 und biegt dann bei einem Schild, welches Allenspark ausweist, nach Süden ab. Wenn Sie nicht den Peak to Peak Highway fahren wollen, dann lesen Sie weiter und nehmen die US 7 weiter nach Lyons und beispielsweise von dort nach Boulder.

US 7 zwischen Lyons und Estes Park

Entlang der US 7 zwischen Lyons und Estes Park, Colorado
Entlang der US 7 zwischen Lyons und Estes Park, Colorado

Gleich nördlich von Boulder liegt Lyons, über das der Weg nach Estes Park geht. Es führen 2 Strassen von Lyons nach Estes Park: die US 36 (als Verlängerung der Strasse, die Sie bereits von Boulder kamen) sowie die US 7, die länger ist aber auch schöner. Die U.S. 7 ist eingestuft als Panorama Strasse, ein Scenic Byway, wie es offiziell heißt. Wir empfehlen die U.S. 7 nach Estes Park zu nehmen.

Suchen Sie sich einen sonnigen Tag für Ihre Fahrt aus. Es sind von Lyons nur ca. 35 mi nach Estes Park auf der U.S. 7 und Sie können mit ein paar mal anhalten um die 1 Stunde Fahrzeit rechnen. Lyons ist ein super kleiner verträumter Ort wo man auf einen Kaffee oder Sandwich anhalten sollte.

Auf den ersten 10 mi fahren Sie durch Wälder und Wiesen und schlängeln sich langsam zuf die 8.500 bis 9.000 ft hoch, was ca. 2.300- 2.700 m sind. Sie können nun schon die herrlichen Berge sehen und die Strasse wird mittels Schild als Scenic Byway ausgeschildert. Immer wieder gibt es Halte-Einbuchtungen, die man für Photos nutzen kann.

Nach ca. 24 bis 25 mi hinter Lyons erreichen Sie eine Seitenstraße, die Long’s Peak Rd heißt und die zum Trail Head (Wanderweg) hinauf zum 14.259 ft (4.346 m) hohen Long’s Peak führt. Die Strasse geht natürlich nur noch wenige Hundert Meter bis zum Parkplatz und der Ranger Hütte am Wanderweg, aber wer sich zutraut den Gipfel zu erwandern, für den nachfolgend die Eckdaten der Tour:
Es sind zu Fuss ca. 14 mi (22.5 km) zum Gipfel. Es werden für einen Tagestrip ca. 12-14 Stunden stramme Wanderung angesetzt. Die ersten Wanderer kommen ca. um 1:30 morgens zum Parkplatz und brechen auf, um den Sonnenaufgang am Gipfel oder kurz darunter zu erleben. Empfohlene Startzeit ist zwischen 1:30 und 3:30 morgens. Man muss dementsprechend etwas durch die Dunkelheit wandern, was etwas unheimlich sein kann. Aber: es sind vermutlich noch etliche andere unterwegs. Wer später eintrifft, wird unter Umständen keinen Parkplatz mehr bekommen. Der beste Monat ist meistens der August.
Also viel Spaß und natürlich muss man sich noch mit Kartenmaterial und Information versorgen, bevor man geht. Wer dann nachmittags zurück ist, sollte sich in Longmont, Colorado, welches nur wenige Meilen entfernt ist und nach dem Berg benannt wurde, bei einem Bier und solidem Essen (Burgers, BBQ, Sandwiches, Salate) im „Pumphouse Brewery“ (Main Street an der Ecke der 5th Ave) entspannen.

Es lässt sich übrigens hervorragend auch in Boulder Downtown das eine oder andere Bier trinken: Die „Walnut Brewery“ ist eine Micro Brewery in der Walnut Street und das „BJ“ ist eine ebenfalls Micro Brewery (mit ausgezeichnetem Weißbier) in der Pearl Street, Downtown. Beides sind vielbesuchte Inn-Kneipen seit vielen Jahren.

Wir gehen davon aus, dass die meisten Leser allerdings nur einfach die Aussicht der U.S. 7 Fahrstrecke genießen wollen und dann nach wenigen weiteren Meilen in Estes Park entspannen wollen und weiter in den Rocky Mountain Nationalpark wollen.

Herbstfarben -- US 7 zwischen Lyons und Estes Park, Colorado
Herbstfarben im Oktober in Colorado

San Juan Skyway

Die 6-stündige Rundreise beginnt in Durango, einer kleinen Stadt mit netten Läden, Galerien und Restaurants, führt weiter durch eine einzigartige Berglandschaft und vorbei an historischen Orten wie Telluride, Silverton und Ouray und endet schließlich am Mesa Verde Nationalpark.

Dieser hütet eine der größten Ansammlungen prähistorischer Ruinen ganz Nordamerikas und erstreckt sich über zwei Millionen Hektar unberührter Natur.
Mit ihren in Felsen gebauten, mehrstöckigen Wohnstätten, Felsenmalereien und Tongefäßen hinterließen auch die Anasazi-Indianer hier Zeugnisse einer weit entwickelten Kultur auf dem Colorado Plateau.

Weiterführende Informationen zu den Panorama Strassen in Colorado:

Colorado CDOT Website: https://www.codot.gov/travel/scenic-byways

Offroad pur — Black Bear Pass Colorado

Vorab, diese Route geht auf keinen Fall mehr mit Mietwagen, denn es ist eine anspruchsvolle Offroad Strecke, die nur mit höhergelegten Fahrzeugen machbar ist und man muss ein erfahrener Offroader sein!

Egal ob man selbst off-road fahren will oder sich lieber vom ‚Fachmann‘ durch die Berge schaukeln lässt, dieser Ausflug ist für alle geeignet, die grundsätzlich etwas Abenteuerlust haben und off-road schon immer mal machen wollten. Ich habe mich für den Fahrer entschieden – man hatte es mir so empfohlen, wenn ich nicht sehr erfahren sei. Und guten Rat nimmt man ja gerne an.

Der ‚King of the Hills‘ wird er genannt, der Pass, der auf einer Höhe von 3.914m liegt; es geht los, ein weiterer Tag mit Colorado’s blauem Himmel und Sonnenschein, die Strecke fängt unspektakulär an, wenn man mal von den wirklich fantastischen Ausblicken absieht, die man überall genießt. Vom Red Mountain Pass an der US 550 zwischen Silverton und Ouray geht es stetig hinauf bis man schließlich freien Blick hinunter ins Tal hat, wo sich die alte Minenstadt Telluride an die Berge anschmiegt. Da unten ist unser Ziel also. Es geht weiter und die Strasse, die bis dato eben zwar eine unbefestigte aber gut zu fahrende war, verändert radikal ihr Gesicht und wird verdächtig schmal. Hier bewahrheitet sich, was schon vorher laufend von Straßenschildern vorausgesagt wurde: One-Way

Einbahnstraße alleine wäre noch schön, aber der Bodenbelag ist jetzt purer Fels mit losem Geröll und es geht ziemlich -das ist noch stark geschmeichelt- steil ‚runter. Ich habe Verständnis dafür, dass manch einer an dieser Stelle gerne wieder umkehren würde – wenn es ginge, aber einmal entschieden, heißt dann immer nur noch: immer voraus – so sieht er also aus, der ‚point of no return‘.

Trotz kleinstem Gang und leichtem Bremsen merkt man, wie ab und an ein Rad wegrutscht. Die großzügige Bodenfreiheit des Jeeps verhindert ein Aufsetzen an einigen (oder etlichen) Stellen. Teilweise wird die Strasse so eng, dass man nicht durch die scharfe S-Kurve kommt und dann heißt es: Zurücksetzen und hin und her, bis man ‚rum ist – und das mit ein paar tausend Fuss Abgrund dicht bei den Rädern!

Der ‚King of the Hills‘ ist seinem Namen gerecht geworden – die Fahrt lohnt sich! Bevor man nach Telluride reinkommt, führt der Weg noch an den Bridal Veil Falls, Colorado’s mit 99m höchsten Wasserfällen, vorbei, die den Stop vor allem bei diesem Wetter wert sind.

Telluride, die alte Bergminen Stadt, scheint noch in einer anderen Zeit zu existieren, die Gebäude erinnern vielfach an den alten Westen. Heute entweder Ausgangspunkt für Off-Road-Touren oder auch ein wenig bekanntes Ski-Gebiet.

Wer die Black Bear Pass Strecke fahren will, kann dies entweder selbst machen, wenn er ein Offroad Fahrzeug mit genügend Bodenfreiheit hat oder nimmt sich in Telluride einen Veranstalter. Von Silverton aus kann man gleiches machen.

Nevada – Reiseziel Übersicht

Nevada
Nevada

Nevada – USA

The Silver State

Der Beiname stammt von den großen Silber-Funden im Staat.

Nevada wird meistens nur mit Las Vegas und Wüste in Verbindung gebracht – das ist natürlich nicht alles: alleine das aus dem Spanischen abgeleitete Wort Nevada, das ’schneebedeckt‘ bedeutet, gibt zu denken.

Gemeint haben die Spanier wohl damit Nord Nevada, was mit dem Lake Tahoe (den teilt sich Nevada mit Californien) zu einem der gefragtesten Ski-Gebiete gehört.
Das gesamte Lake Tahoe Gebiet ist daneben eines der schönsten Freizeitgebiete, sowohl im Sommer als auch im Winter, und erstreckt sich teils in Nevada und teils in Kalifornien.
In Nevada lebt eine beachtliche Zahl an Basken, die Anfang des 20. Jahrhunderts einwanderten, um als Schafhirten auf den weiten, offenen Flächen zu arbeiten.

Jedes Jahr, anlässlich des 4. Juli, zieht es Tausende Basken nach Nevada, um gemeinsam traditionelle Spiele, Wettbewerbe und Speisen zu genießen. Das Festival findet in Elko statt, ca. 300 Meilen östlich von Reno auf der I-80.
Nevada ist einer der am wenigsten besiedelten Staaten der USA und 80% des Staatsgebietes sind in öffentlicher Hand – dadurch existieren auch eine Vielzahl von Möglichkeiten der Freizeitaktivität im Bereich, Ski, Wandern und Mountain Biking.
Las Vegas wird oft als Hauptstadt des Staates angenommen, aber es nur die bekannteste und größte Stadt des Staates. Carson City ist seit 1864 die Hauptstadt. Reno ist die zweitbekannteste Stadt des Staates, nicht zuletzt machte sich die City einst als ein beliebter Ort für Scheidungen ein Namen, so wie Las Vegas einen für Heiraten hat.

Gold Produktion
Unter allen Staaten rangiert Nevada auf Platz 1 in der Goldproduktion. Hier werden ca. 66% allen Goldes der USA geschürft, was im Jahr 1996 einen Wert von 2,7 Milliarden Dollar ausmachte.

Silber Produktion
Nevada hat wie erwähnt den Beinamen ‚The Silver State‘. Auch hier liegt der Staat auf Platz 1 der Produktion und stellt 33% des U.S. Aufkommens pro Jahr bereit.

21 Jahre ist das Mindestalter zum Spielen.
Man sollte zum Spielcasino-Besuch immer seinen Ausweis mitnehmen, denn a) besteht die Möglichkeit, das Sie kontrolliert werden (z.B. wenn Sie zu jung aussehen) und b) falls Sie grössere Summen gewinnen, müssen Sie Ihre Identität angeben, sonst wird nicht ausgezahlt (wegen der Steuer; gilt auch für Nicht-Amerikaner!).

Zusatzinfos: Daten und Fakten zum Staat Nevada finden Sie hier auf unserer Seite zum Staat: Nevada – Daten und Fakten

Alle unsere Artikel zu Nevada finden Sie unter dem Stichwort oder Suche nach ‚Nevada‘: Nevada Reiseartikel

Reisezeit und Wetter

Mehr als doppelt so hoch gelegen wie Las Vegas (Las Vegas ca. 660 m, Reno 1.370 m) ist Reno deutlich frischer, vor allem zum Abend und in der Nacht, als Las Vegas.
Die umgebene Wüste ist auch verantwortlich für die starken Tag/Nacht-Schwankungen.
Auch im April schon können Sie abends mit T-Shirt herumlaufen, aber eben nicht immer – außerhalb der heißen Sommermonate nimmt sich am besten immer etwas zum Überziehen mit, falls man den Radius des Hotels verlässt. Das ist schon deshalb angeraten, da die Klimaanlagen der Hotels, Restaurants und Shops auf Hochtouren laufen.

Las Vegas

Lesen Sie unseren Artikel zu Vegas hier: Las Vegas — was man unbedingt sehen sollte (neben den Casinos)

Ergänzend dazu: Glücksspiel in Las Vegas seit 1931

Carson City, die Hauptstadt von Nevada

1864 wurde Carson City als Hauptstadt des Staates ausgewählt. Carson City ist heute ebenfalls Spieler-Stadt mit ca. 7 bedeutenden Casinos. So war das Kapitol bis 1972 das höchste Gebäude bis ein Kasino es übertrumpfte. Heutzutage sind nur noch die Exekutive im Capitol ansässig, die Legislative und die Judikative sind in anderen Gebäuden auf dem gleichen Geländekomplex untergebracht.

Das Carson City Capitol ist für Besucher zwischen ca. 8 und 17 Uhr geöffnet; Änderungen vorbehalten.

Die besten Veranstaltungen in Carson City sind:

  • Cowboy Jubilee & Poetry (März)
  • Wild West Walking Tour (Mai)
  • Taste of Downtown
  • Carson City Rendezvous (Juni)
  • Silver Dollar Car Classic (Juli)
  • Nevada State Museum Coin Show (August)
  • Kit Carson Trail “Ghost Walk”, Nevada Day (Oktober)
  • Victorian Christmas Home Tour (Dezember)

Sehenswürdigkeiten in Carson City sind:

  • Nevada State Railroad Museum, Adresse: 2180 South Carson Street (U.S. Highway 395) bei Fairview Drive
  • Carson City Fire Museum, Adresse: 777 S Stewart Street
  • Nevada State Museum (Carson City Mint), Adresse: 600 N. Carson St. (Hwy. 395) an der Ecke zur Robinson Street
  • State Capitol, Adresse: 101 North Carson Street
  • Governor’s Mansion
  • Brewery Arts Center

Reno

Es ist nicht verwunderlich, warum über 5 Millionen Besucher jedes Jahr nach Reno kommen.
Eine Kette hoch empor ragender Berge umgibt die Region in jeder Richtung. Die Geographie reicht von hohen Wüstenhügeln bis in Täler, die mit reichlich Baumbestand für Abwechslung sorgen.
Ergänzend zur Schönheit des Gebietes und einem milden Klima mit vier eindeutigen Jahreszeiten bietet Reno mit dem angrenzenden Lake Tahoe eine außerordentliche Mischung an Geschichte und Kultur, Weltklasse Ski- und Golf Ressorts sowie rund um die Uhr Glücksspiel und Entertainment.

Das Glücksspiel ist von Anfang an ein Teil von Amerikas Geschichte gewesen. Trotz seiner Illegalität wurde es in Reno in zunehmendem Maße populär.
Die erste territoriale Gesetzgebung aus dem Jahr 1861 verbot das Glücksspiel, aber dessen ungeachtet wurde das Spielen in den Hinterzimmern der Saloons und Hotels fortgesetzt.
Erst Mitte der 30er Jahre eröffnete Raymond Smith hier den Harold’s Club und brachten das Kartenspiel von den rückseitigen Räumen nach vorne.
Er war es auch, der das das Glücksspiel auch für Frauen öffnete.
In den 70er Jahren erfuhr die Gambling Industrie in Reno ein rasches Wachstum.
Das Eldorado, das Sundowner, Fitzgerald und Circus Circus bildeten die Skyline von Reno.
1978 öffneten weitere 5 Casinos: Das Comstock, Onslow, Kolonial, Sahara Reno (jetzt das Flamingo Hilton) und das MGM Grand, seinerzeit einmal das größte Casino der Welt, jetzt das Reno Hilton.
Mit der Eröffnung des Silver Legacy Resort Casino im Jul 1995 entstand mit 37 Etagen der höchste Hotel/Casino Tower in Nevada. Skywalks verbinden das Silver Legacy mit dem Circus Circus und dem Eldorado.

Hot August Nights in Reno

Das grösste Event des Jahres in Reno: Auto – Klassiker aus den 50er und 60er Jahren präsentieren sich samt Ihrer Besitzer, vielfach in Original-Klamotten der Zeit und mit passender Rock’n’Roll Musik in der Stadt.

San Francisco – was man unbedingt sehen muss

San Francisco, Kalifornien
San Francisco: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Pier 39

Die Stadt liegt auf einer 46,6-Quadrat-Meilen (120 qkm) grossen Halbinsel, die im Westen durch den Pazifik, im Norden durch die Goldenen Gate Meeresenge und von Norden nach Osten durch die San Francisco Bay begrenzt wird.

Letztere versieht sie mit einem der schönsten landumschlossenen Häfen der Welt. Die Bucht wird durch zwei Sehenswürdigkeiten überspannt, die Golden Gate und die San Francisco-Oakland Bay Brücken und darüber hinaus noch von den 4 Inseln Alcatraz, Angel, Yerba Buena und Treasure verziert.

Die Stadt ist auf über 40 Hügeln errichtet. Infolgedessen gibt es in fast jeder Straße einen tollen Blick auf die Bucht.

Nob Hill, San Francisco
Nob Hill, San Francisco

Die Haupthügel, die der City den (römischen) Spitznamen „Stadt der sieben Hügel“ gab, sind Nob, Russian Telegraph, Twin Peaks, Mount Davidson, Rincon und Lone Mountain.

Auf einem Stück der Filbert Street (zwischen Hyde St. und Leavenworth St) findet sich die größte Steigung: 31,5 Grad!

Lombard Street ist nicht die steilste Straße aber die berühmteste wegen der Serpentinen.

Levis Strauss hat seinen Sitz in San Francisco.

Levi Strauss Headquarter, San Francisco
Levi Strauss Headquarter, San Francisco
Levi Strauss Headquarter, San Francisco
Levi Strauss Headquarter, San Francisco


Einige der Hauptattraktionen sind die Jahrhunderte alten Cable Cars (Amerika’s einziges mobiles historisches Denkmal), die Piers mit ihren zahlreichen Bayview-Restaurants plus deren Bewohner, die Seelöwen, dann weiterhin Alcatraz (ehemals Amerika’s Hochsicherheitsgefängnis, jetzt ein Nationalpark), Chinatown, die größte asiatische Enklave außerhalb Asiens, der Golden Gate Park mit seinem japanischen Teegarten, das Steinhart Aquarium, das Morrison Planetarium, einigen Weltklasse Museen und die 1.000 Morgen große Mission Dolores, gegründet durch die spanischen Padres 1776, das Japancenter, das viktorianische Shoppingviertel bekannt als Cow Hollow und Ocean Beach.

San Francisco hat ausgezeichnete Restaurants. Es ist schwer, sich zu entscheiden und es ist genauso schwer eine schlechte Wahl zu treffen, mit Ausnahme der Touristenfallen, die sie aber schon an den Taxis, die mit ihren Werbeaufklebern fahren, erkennen können. Und die, die am Fisherman’s Wharf sind. Ein „chices“ Restaurant in SF kann ein wahres Sinneserlebniss sein … und sehr teuer. Ein „normales“ macht oftmals mehr Spass, zumal auch die Bewohner SF’s hier anzutreffen sind. Eine echte Herausforderung aber sind ganz sicher die ungezählten ethnischen Restaurants.

San Francisco
San Francisco

San Francisco zählt heute zu den besonders toleranten Städten bezogen auf ethnische Herkunft, Glauben, Lebenseinstellung und anderem. Chinesen (siehe auch das China Town), Japaner, Italiener, Russen und viele andere Gruppen prägen San Francisco’s Stadtbild und Lifestyle mit.
Die Stadt rangiert bezogen auf die Lebenshaltungskosten unter den 10 teuersten Städten der USA – sie ist im mittleren Spektrum dieser Gruppe angesiedelt.

Top Sehenswürdigkeiten in San Francisco

Union Square

San Francisco
San Francisco

Von den Bürgerkriegs Demonstrationen zur Unterstützung der Unionskräfte (daher auch der Name), über Konzerte, Kunst und Mode Events, Unions Square hat alles erlebt!
Der Platz reflektiert die Geschichte und die Seele von San Francisco und dient als ein Treffpunkt für Einheimische und Touristen, seit er 1847 eröffnet wurde.
Was als Sandhügel in einer reinen Wohngegend begann, hat sich durch die Jahre in DIE Top-Shopping Ecke verwandelt.
Viele der größten Kaufhäuser und Shops von San Francisco wie Macy’s, Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue, Shreve & Company, Gumps, Tiffanys, Cartier und praktisch jedes Designer-Label kann hier gefunden werden.
Tatsächlich hat der Union Square mehr High-End Fashion pro Quadratmeter, als jede andere Shopping-Meile in Nordamerika.

Cable Car

San Francisco Cable Car
San Francisco Cable Car
Cable Car, San Francisco
Cable Car, San Francisco

Seit 2. August 1873 gibt es die Cable Car in SF. An diesem Tag fuhr die erste Cable Car die Clay Street hinab.
Seinerzeit gab es immer wieder Unfälle mit Pferdekutschen, bei dem die Wagen rückwärts die steilen Straßen hinab brausten. Die gefährliche Beförderung durch Pferde auf den abschüssigen Strassen sollte mit Hilfe der Cable Cars ersetzt werden.
Zu ihrer Hoch-Zeit Ende des 19. Jh. gab es um die 600 Bahnen auf 21 Linien mit ca. 160 km Schienennetz und bis zum grossen Erdbeben 1906 war es in SF das Haupt- Fortbewegungsmittel.
Tickets gibts beim Schaffner und die Linien (3 gibt es noch mit 37 Bahnen mit 17 km Schienennetz) fahren 7 Tage die Woche zwischen ungefähr 5.30 Uhr und 00.30 Uhr. Diese Zeiten variieren leicht je nach Linie.
Linien
Powell-Mason Line: Powell / Market St. – Nob Hill -Bay St. / Fisherman’s Wharf
Powell-Hyde Line: Powell/Market St. – Nob Hill – Russian Hill – Victorian Park / Fisherman’s Wharf
California Street Line: Financial District – Chinatown – Nob Hill – Van Ness Ave.
Tip: Die California St. Line ist meistens nicht so voll wie die anderen – natürlich ohne Gewähr.

Alamo Square

Alamo Square ist das Kronjuwel der Victorianischen Häuser San Francisco’s.
Diese Reihe Häuser, die „Postcard Row“ ( Postkartereihe) genannt wird, ist eine der am meisten fotografierten Wohnstraßen in Amerika. Einige der Häuser sind für Privathaustouren geöffnet, andere sind zu kleinen Bed/Breakfasts umfuntioniert. Lage: Umgeben von der Webster, Broderick, Oak und Golden Gate Street.

Allgemein zu den Viktorianischen Häusern in San Francisco: In der Capp Street zwischen 22nd und 23nd St und am Alamo Square sind ein paar der schönsten zu finden.

Fisherman’s Wharf

Fisherman's Wharf San Francisco
Fisherman’s Wharf San Francisco

Entlang Jefferson Street finden sich Shops, Restaurants, ein Wax Museum, Ripley’s Believe It or Not! – Museum, der Ghirardelli Square, eine ehemalige Schokoladenfabrik, die heute ein Open-Air Center mit Restaurants, Shops und allem, was der geübte Tourist schon kennt und liebt, ist. Fisherman’s Wharf ist vermutlich das populärste Ziel neben der Golden Gate Bridge für Touristen der Stadt. Immer noch werden hier jährlich Tausende Tonnen Fisch und Krustentiere an Land gebracht.
Fishermen’s Wharf wird von knapp 12 Mio. Menschen jährlich besucht. Der Grand Canyon von 5 Millionen!
Die Wharf bietet Geschäfte, Restaurants und Märkte im Überfluß und ist sicherlich sehr ‚touristisch‘, aber die Atmosphäre hat ihren Reiz. Die Seelöwen Kolonie gleich 2 Blocks östlich bei Pier 39 ist in direkter Nachbarschaft und sollte nicht verpasst werden.

Fisherman’s Wharf erreichte seine Hochzeit im späten 1800 Jh. Zu dieser Zeit wurden dort mehr Fische verkauft als an allen anderen Orten der Westküste zusammen.

Pier 39

San Francisco Pier 39
San Francisco Pier 39

Ein alter restaurierter Waren Pier mit Restaurants, Shops etc.. Mit 10-12 Mio Besuchern im Jahr der zweitmeistbesuchte Ort in California. Sie finden Pier 39 zwei Strassenblöcke östlich von Fisherman’s Wharf.
Pier 39 ist vielleicht am bekanntesten durch die Seehund Kolonie geworden, die es zu einem Besucher Magneten gemacht haben.
Wenn Sie Tiere mögen, dann müssen Sie hierher kommen und sich das ‚Spektakel‘ ansehen.

Die Fähre nach Alcatraz geht ebenfalls weg von Fishermans Wharf / Pier 39.

Die Seehunde haben eine eigene Live-Cam: www.pier39.com/sealions/

Ghirardelli Square

Ghirardelli Schokolade steht für San Francisco.
Die Ghirardelli Chocolate Company sitzt heutzutage in San Leandro, schräg gegenüber von San Francisco. Der Ghirardelli Square in San Francisco bezieht sich genau auf diese Schokoladen Fabrik, die im 19. Jahrhundert aus mehreren Gebäuden bestand und hier im Herzen von San Francisco ansässig war.
Gegründet einst von Domenico, genannt Domingo, Ghirardelli, einem 1817 in Italien geborenen Auswanderer.
Das ‚Chocolate Festival‘ im September am Ghirardelli Square erinnert an die einstige Schokoladenfabrik hier.
1960 wurde die Ghirardelli Schokoladenfabrik von der ‚Golden Grain Macaroni Company‘ aufgekauft und nach San Leandro verlegt.
Zwei Bürger San Franciscos waren daraufhin beunruhigt darüber, dass die alten Ziegelgebäude, die so eng mit der Stadtgeschichte verbunden waren, vielleicht abgerissen würden und so kauften sie den gesamten Block auf.
Es handelte sich dabei um William Matson Roth und seine Mutter Mrs. William P. Roth. William verwandelte die alten Strukturen in ein Shopping und Dining Complex und eröffnete den ’neuen‘ Ghirardelli Square 1964. Ein Erfolg seitdem.
Ghirardelli Square: 900 North Point Street zwischen Beach und Larkin Streets. Dies ist nahe dem westlichen Ende von Fisherman’s Wharf; zwei Blocks östlich von Van Ness Avenue und einen Block westlich des Cable Car Wendepunktes bei Beach und Hyde Streets.

The Cannery

In Del Monte’s ehemaliger Konservenfabrik wurden einst Pfirsiche in Dosen gepackt.
Heute kann man durch dieses historische Gebäude, auf drei Etagen, über Balkone, Brücken, und einem einladenden Hof schlendern. Um die 30 Shops und etliche Cafes/Restaurants erwarten den Besucher.
Hier kann man sich unter 100-Jahre alten Olivenbäumen entspannen und einen Snack oder auch eine komplette Mahlzeit haben, während man sich von den Straßenkünstlern unterhalten lässt.
Lage: 2801 Leavenworth Street; ein halber Block entfernt vom Wendeplatz der Hyde St Cable Car

Chinatown

Chinatown San Francisco
Chinatown San Francisco
Chinatown San Francisco
Chinatown San Francisco

Die grösste ‚Chinatown‘ überhaupt, wird gesagt – hier sollen mehr Chinesen wohnen als sonstwo ausserhalb Chinas.
Grob eingerahmt durch Broadway, Bush St., Kearny St. und Stockton St. umfasst Chinatown San Francisco 16 Strassenblöcke.
Dragon Gate ist der offizielle Eingang zu Chinatown. Die ‚Haupstrasse ist die Grant Avenue mit Shops, Tempeln, Teestuben, Lebensmittelläden und guten, preiswerten Restaurants, Fast Food und mehr. Ebenfalls kommerzieller Mittelpunkt ist die Stockton St..
Das Herz China Towns ist Portsmouth Square, wo sich 1850 der erste chinesische Einwanderer niedergelassen hat.

Auch Chinatown ist von dem Erdbeben 1906 nicht verschont geblieben, es wurde weitestgehend zerstört. Den Wiederaufbau nahm man zum Anlass, das heutige Chinatown ganz im chinesischen Stil zu errichten.

Der Höhepunkt für die Einwohner von Chinatown ist das Chinesische New Year: Zwischen Mitte Jan. und Mitte Feb. (richtet sich nach dem Mondkalender) wird hier mit Paraden, Löwentanz, Feuerwerk und dem 20m langen goldenen Drachen das neue Jahr begrüsst.

Castro Viertel

Castro Viertel, San Francisco
Castro Viertel, San Francisco

Das Interessante an San Francisco sind seine verschiedenartigen Nachbarschaften – eine davon zeigt exemplarisch die liberale Einstellung San Francsico’s. Ein Muss für jeden Besucher ist das Castro Viertel, das am oberen Ende der Market Street zu finden ist.
In den 60er und 70er Jahren entdeckte die Schwulenszene San Francisco für sich und kaufte sich mehr und mehr in der Gegend um die Castro Street ein. Später wurde das Veirtel nach der Strasse benannt. In aller Welt ist das Castro Viertel mit seinen vielen Gebäuden im viktorianischen Stil heute ein Symbol als das Zentrum von San Francisco’s homosexuellem Leben bekannt. So werden Geschäfte, Restaurants und Bars i.d.R. von der Szene betrieben.
Die Regenbogenfahne als Symbol wird man an vielen Gebäuden finden.

Historisch: Schauen Sie sich das historische Castro Movie Theater (gebaut 1930) in der Castro St./Market St. an.
Ende Juni (letztes Wochenende) findet die Pride Parade statt, im Oktober gehören die Castro Street Fair (Anfang Oktober) und die Halloween Parade (31. Oktober) zu San Francisco’s Haupt Festivals.

Coit Tower – ein Symbol San Francisco’s

Coit Tower, San Francisco
Coit Tower, San Francisco
Stadt der sieben Hügel, San Francisco
Stadt der sieben Hügel, San Francisco

Die wohlhabende Lillie Hitchcock Coit bewunderte die Feuerwehrmänner, die das Feuer des Erdbebens von 1906 bekämpften so sehr, dass sie ein Drittel ihres Vermögens für die Verschönerung der City of San Francisco vermachte.
Der 1934 Coit Tower (entworfen als klassisches Kolonnade sollte er nie wirklich eine Feuerdüse darstellen) wurde als Denkmal für sie errichtet.
1932 ließ sie zu Ehren der tapferen Männer am Washington Square eine Bronzestatue, Feuerwehrmänner – die Schläuche halten und eine junge Frau retten – errichten.
Adresse: 1 Telegraph Hill Blvd im Pioneer Park
Bus: #39 MUNI Bus fährt zum Coit Tower ca. alle 20 min. vom Washington Square aus.

San Francisco’s Hügel / Lombard Street

San Francisco Lombard Street
San Francisco Lombard Street

Laut eines Stadtarchivars hat San Francisco 42 Hügel, die sich zwischen 200 bis 938 m Höhe bewegen. Aber für die, deren Lieblingssport es ist, Freunde aus dem Flachland zu erschrecken, zählen nur die folgenden 10 steilsten Straßen der Stadt in absteigender Folge:

#1 und #2: Filbert zwischen Leavenworth & Hyde;
22nd Street zwischen Church & Vicksburg, beide 31.5% Gefälle.

#3: Jones zwischen Union & Filbert, 29%

#4: Duboce zwischen Buena Vista & Alpine, 27.9%

#5 und #6: Jones zwischen Green & Union; Webster zwischen Vallejo & Broadway, beide 26%

#7 und #8: Duboce zwischen Divisadero & Alpine; Duboce zwischen Castro & Divisadero, beide 25%

#9: Jones zwischen Pine & California, 24.8%

#10: Fillmore zwischen Vallejo & Broadway, 24%

Lombard Street
Vielleicht San Francisco’s am meisten fotografierte Strasse.
Berühmt ist sie, weil sie steil und serpentinenartig einen Hügel hinunterführt – mitten im Wohngebiet. Zum Fotografieren geht man entweder ‚an den Start‘ auf der Hyde Street und fotografiert nach unten oder aber, was besser ist, nach unten auf die Leavenworth Street und fotografiert nach oben.
Von Hyde Street (wo auch die Cable Car hält) kann man die Lombard nach unten befahren. Ebenfalls von der Hyde Street brilliante Blicke auf die Bucht, den Ghirardelli Square und Alcatraz.

Golden Gate Bridge und Golden Gate Park

San Francisco Golden Gate Bridge und Park
San Francisco Golden Gate Bridge und Park
San Francisco Bay
San Francisco Bay

Die Golden Gate Bridge verbindet San Francisco mit dem Marin County (da, wo die gleichnamigen Mountain Bikes geboren wurden).
Gebaut wurde sie zwischen 1933-1937. 11 Arbeiter kamen dabei ums Leben.
Gesamtlänge der Brücke ist 2.824 m und 1.280 m davon ist der Haupt-Hänge-Teil lang.
Die Türme (oder nennt man sie Säulen), die die Konstruktion tragen, sind mit 227 m über dem Wasser die höchsten Brücken-Säulen der Welt. Unter der Brücke bleiben noch ca. 67 m Luft, um auch grosse Schiffe in die Bucht einlaufen zu lassen.
Bis zu acht Meter kann die Brücke ’schwingen‘, um auch Windgeschwindigkeiten bis zu 100 mph (160 km/h) verkraften zu können.
Die Farbe der Brücke wird als ‚International Orange‘ bezeichnet und gewählt, weil man der Meinung war, diese Farbe fügt sich am besten in die Umgebung ein. Im Nebel ist sie am eindrucksvollsten.

Am Fuß der Bridge liegt Fort Point. Das Fort wurde zwischen 1853 und 1861 gebaut um den Zugang zur San Francisco Bay zu schützen.
Um die Brücke zu überfahren, werden Ihnen eine Gebühr bei Fahrt in Südrichtung abverlangt. Umgekehrt frei. Fussgänger, Radfahrer sind auf der Brücke erlaubt.

Beste Aussicht auf die Skyline von San Francisco hat man am besten von Vista Point (eine der Ausfahrten nördlich der Brücke an der Ostseite der US1 auf auf der Marin County Seite der Brücke) und die vielleicht beste Aussicht auf die Golden Gate Bridge inklusive der Stadt genießt man von Battery Spencer am Fort Baker, welches ein U.S. Army Posten aus dem Jahre 1905 ist (liegt gleich nordwestlich der Golden Gate Bridge).

Haupteingang bei Stanyan Street, an der Ecke Fell Street.

Mittelpunkt des Golden Gate Parkes sind sicher die Gärten und Museen:

Conservatory of Flowers – das Sinnbild und das älteste Gebäude (1878 erbaut / Viktorianischer Stil) des Parks zeigt Tausende tropische Pflanzen.

Der Tulip Garden – der Tulpengarten liegt neben der Windmühle am JFK Drive, nahe Ocean Beach.

Strybing Arboretum and Botanical Gardens – Nach Herkunftsländern geordnet zeigt dieser Garten mehr als 6.000 Pflanzen in 17 extra unterteilten Gärten, einen japanischen Mondanbetungsgarten und einen (kleinen) Sequoia-Hain.

California Academy of Sciences – Hier ist ein Planetarium und ein Aquarium mit über 10.000 Tieren untergebracht.

In der Hall of Earth and Space Sciences werden die Erdbeben, von 1865 und 1906 in SF simuliert.

M.H. de Young Memorial Museum – Von der Antike bis zur Neuzeit werden hier Kunstgegenstände aus aller Welt präsentiert. Hier ist auch das Asian Art Museum untergebracht – mit einer ausgiebigen Jadesammlung und Schmuck.

Angrenzend liegt der 1894 angelegte Japanese Tea Garden

Presidio

Das Presidio von San Francisco ist einer der jüngsten National Parks in Amerika und war einmal der wichtigste Militär Stützpunkt an der Westküste.
Über eine Zeitspanne von 200 Jahren wehten hier drei Flaggen – die spanische, mexikanische und amerikanische.
Von hier hat man eine der besten Aussichten auf den Pazifik und die Goldenen Gate Bridge.
Insgesamt findet man in dem Park 11 mi Wanderwege, darunter die Golden Gate Promenade und den bekannten Coastal Trail, der sich von der Goldenen Gate Bridge bis zum Cliff House erstreckt und damit ist er einer der schönsten Trails in San Francisco.
Entlang des Trail befindet sich auch Baker Beach, der Favorit unter Einheimischen.
Adresse: The Presidio Visitor Information Center, National Park Service Building, 102 Montgomery Street
Web: https://www.nps.gov/prsf/

Museum of Modern Art

Das San Francisco Museum of Modern Art ist das zweitgrößte Museum für zeitgenössische Kunst in den Vereinigten Staaten.
Schon das Museums Gebäude ist ein Kunstwerk für sich und bietet eine der umfangreichsten Sammlungen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Adresse: 151 Third Street

Web: https://www.sfmoma.org/

Alcatraz

Alcatraz, San Francisco
Alcatraz, San Francisco
Fisherman's Wharf San Francisco
Fisherman’s Wharf San Francisco

Auf Alcatraz waren die unverbesserlichsten und unbekehrbarsten Häftlinge der Nation untergebracht, d.h. wer hierher verlegt wurde, der war in anderen Gefängnissen als schwierig eingestuft worden. Alcatraz war ein Bundesgefängnis und so konnten aus allen Staaten Gefangene hierher ‚ausrangiert‘ werden.
Anstelle von Häftlingen zieht die Insel in der San Francisco Bay heute mehr als eine Million Besucher im Jahr an. Mit der Fähre von Fisherman’s Wharf aus nimmt man Kurs auf die Insel, die einst Al Capone und Machine Gun Kelly ihre „Heimat“ nannten.
1934 wurde das bekannte Hochsicherheitsgefängnis eingerichtet.
Ein gelungener Ausbruch ist nicht bekannt geworden, wenngleich ein Drei-Mann-Team niemals gefunden wurde und Spekulationen im Umlauf sind, dass die es geschafft haben könnten. Das Gefängnis hatte als einziges in der Nation Warmwasserduschen – nicht um einen gewissen Luxus ins Gefängnisleben zu bringen, sondern vielmehr, um die Insassen nicht an kaltes Wasser zu gewöhnen und ihnen ggfs. eine Flucht zu erleichtern. Bis 1963 diente der ‚Fels‘ (The Rock) als Gefängnis. Heute ist er Touristenanziehpunkt.

In Zeiten des Goldrausches an der Westküste zeigte die Army das erste Mal ca. 1805 Interesse an der Felseninsel. Es wurde Fort Alcatraz eingerichtet. Später wurde es während des Bürgerkrieges (12. April 1861 – 9. Mai 1865) noch verstärkt, aber das Fort wurde nie ins Kriegsgeschehen einbezogen. Es bestand ca. bis 1907 — einige Jahre später wurden die Gefängniastrukturen errichtet und das Fort verschwand.
Im Februar 2014 fanden Geologen aus Texas mittels Bodenradars Spuren des alten Forts unterhalb der Gefängnisgebäude. Es wird gehofft, dass ggf.im Gefängnishof irgendwann Ausgrabungen begonnen werden können.

Besucher Info: Zu erreichen mit der Blue and Gold Fleet Fähre, die von Fisherman’s Wharf, Pier 41, abfährt.

Alcatraz wird vom Nationalpark Service verwaltet: Alle Infos im Web unter: https://www.nps.gov/alca

Reiseführer Tipps: San Francisco

Reiseführer / Bücher zu San Francisco

Pinnacles Nationalpark, Kalifornien

Pinnacles National Park, California

Bear Gulch Reservoir, Pinnacles National Park (Effeietsanders [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)])
Bear Gulch Reservoir, Pinnacles National Park (Effeietsanders [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)])

Pinnacles National Park bezieht seinen Namen von den Felsformationen, die ihn prägen. Sie stamen aus den Überresten eines Vulkanes, der ursprünglich ca. 195 Meilen (314 km) weiter südlich angesiedelt war aber durch Erosion und Erbewegung entlang des Andreasgrabens nördlich gewandert ist. Derzeit bewegt sich das Gebiet 3-6 Zentimeter pro Jahr.

Pinnacles Nationalpark / Blick auf die High Peaks (Photo NPS/Beth Hudick)
Pinnacles Nationalpark / Blick auf die High Peaks (Photo NPS/Beth Hudick)

Besucher kommen nach Pinnacles National Park um sich an Tierwelt und Natur zu erfreuen, zu wander und für Rock-Climbing. Vielfach genutzt von Zeitgenossen aus der San Francisco Bay Area, die dem Stadtleben entfliehen wollen.

Es ist der 59ste Nationalpark der USA.

Eintritt:
$30 pro Fahrzeug
$25 pro Motorrad
$15 Fußgänger / Fahrradfahrer

Eintritt gültig für 7 Tage.

Spar Tipp: Denken Sie über einen Jahres Nationalpark Pass nach, wenn Sie mehrere Nationalparks besuchen wollen: Jahres U.S. Nationalpark Pass – America the Beautiful

Die offizielle Parkseite ist (englisch): http://www.nps.gov/pinn/

Pinnacles Nationalpark Video

Durango, Silverton und Quray – 3 Orte in Colorado, die man sehen sollte

Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad, Durango, Colorado
Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad, Durango, Colorado
Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad, Durango, Colorado
Durango-Silverton Narrow Gauge Railroad, Durango, Colorado

Durango

Durango war das Minen- und Schmelz-Zentrum während des Gold- und Silber-Booms.

Historic Strater Hotel, Durango, Colorado
Historic Strater Hotel, Durango, Colorado

Bekannt als Tor zu einem der szenenreichsten Orte des Staates ist hier inzwischen alles sauber und ordentlich herausgeputzt für den Tourismus. Das Ergebnis ist eine sehr schöne Hauptstraße mit Häusern aus der Jahrhundertwende mit vielen Hotels, Geschäften und Restaurants.

Durango, Colorado
Durango, Colorado

Am Wochenende ist die kleine Stadt lebendiger als manche große: Viele schön gestaltete Cafes und Bars bieten Live-Musik, auf der Main Street ‚cruisen‘ Harleys, Indians und Victory’s und vor allem an schönen Sommerabenden ist es ein Vergnügen in Durango zu verweilen.
Motels sind entweder in Downtown gelegen oder nur unweit entfernt, so dass man keine Probleme haben sollte, die Stadt zu Fuss zu erkunden.

Silverton

Silverton, Colorado
Silverton, Colorado

Silverton ist eine kleine ursprünglicher Ort im Südwesten von Colorado und nur ca. 70 Meilen nördlich von Durango.

Der Ort zeichnet sich durch eine Old West Atmosphäre aus – die Häuser entlang der Main Street erwecken unweigerlich den Eindruck, den man aus alten Western Filmen kennt. Unterschied heute: die Main Street ist geteert und die alten Häuser sind in farbenreich angestrichen. In einem der zahlreichen Cafe’s einen Kaffee zu nehmen ist ein Vergnügen: es herrscht kein Rummel, eher Ruhe, man genießt den Sonnenschein und spricht ein wenig mit anderen Reisenden, die vermutlich wie Sie den San Juan Skyway, einer der schönsten Scenic-Highways in Colorado, fahren. Dieser führt von Durango über Silverton, Ouray, Telluride – viele der bekannten Orte in Colorado, welche die gute alte Zeit reflektieren.

Aber bleiben Sie in Silverton nicht nur auf der Main Street: gehen Sie einmal in die wenigen Querstraßen und die Parallelstraße zur Main Street (viel mehr Strassen gibt es auch schon gar nicht). Hier werden Sie dann alte farbenfreudig restaurierte Häuser und Läden finden und diesmal ist die Strasse gleich unbefestigt! Ein eindrucksvolles Flair.

Wer nicht mit dem eigenen PKW den San Juan Skyway hierher fahren will, kann von Durango aus die alte historische Eisenbahn „Durango-Silverton“ nehmen. Motorradfahrer und Leute, die gerne in den Bergen fahren, werden aber ganz sicherlich die Strasse bevorzugen, die sich von den Aussichten mehr als lohnt! Da es über 3.000m hinaufgeht, sollte man von Oktober bis mindestens April als Motorradfahrer warme Sachen dabei haben.

Ouray

Ouray, Colorado
Ouray, Colorado

Ouray (phonetisch: jUHreh) liegt im Südwesten von Colorado. Die ehemalige Bergminen-Stadt hat noch etwas Ursprüngliches und ist nicht so herausgeputzt wie andere Touristen-Orte – dafür ursprünglicher.
Hierher zu kommen lohnt sich auf jeden Fall, wenn man in Colorado unterwegs ist – wer den San Juan Skyway, eine herrlicher Scenic-Highway fährt, kommt hier automatisch lang.
Leerstehende Häuser mischen sich neben schöne Restaurierte, und es gibt viele nette kleine Cafes und Restaurants.

Ouray, Colorado
Ouray, Colorado


Ebenfalls is Ouray ein Ort mit heißen Quellen und man wird das Schwimmbad am Rande der Stadt meistens gut besucht vorfinden.
In Ouray beginnt auch der „Million Dollar Highway“, der sich von Ouray bis Silverton erstreckt. Ob die US 550 ihren Namen wegen der hohen Baukosten, dem Wert des Goldes in den Minen oder wegen seiner spektakulären Panoramen erhalten hat, ist bis heute unklar. Dennoch gehört er zu den bekanntesten im Land.
Off-Roader bezeichnen den kleinen Ort auf knapp 2.400m Höhe gerne als die Off-Road ‚Hauptstadt‘ des Staates:
Entlang oder in den umgebenden Bergen mit Höhen bis über 4.000 m schlängeln sich die alten Bergminen-Straßen. Viele der Strassen sind wegen Schnee bis Juni/Juli geschlossen.
Erfahrene Off-Roader brauchen z.B. für eine 3 mi Strecke (Black Bear Trail hinunter nach Telluride) ca. 3 Std.!

Yosemite Nationalpark, Kalifornien — ein Klassiker unter den Naturparks

Yosemite Nationalpark, Kalifornien
Yosemite Nationalpark, Kalifornien

Einleitung & Überblick

Im Jahre 1890 wurde das Gebiet schon zum Nationalpark erklärt, um einen Teil der Central Sierra Nevada, die sich an Kalifornien’s Ostflanke entlangstreckt, zu schützen. Zuvor war ein Teil des heutigen Parks bereits von Abraham Lincoln im jahre 1864 ‚reserviert‘ worden, um es zu schützen. Als dann im Jahre 1890 der Yosemite Nationalpark gegründet wurde, kam noch die Region Tuolumne Meadows sowie das High Country, die Hochregionen dazu.
Viele Besucher sind spontan an die Alpen erinnert, wenn sie den Yosemite Park besuchen, aber trotz einer vielleicht ansatzweisen Ähnlichkeit wird man schnell die Vielfalt und Unterschiedlichkeit feststellen.
Die Höhenunterschiede reichen von 600 m bis knapp 4.000 m und daher ist die Jahreszeit entscheidend, in wie weit man den Park erkunden kann.
Folgende Strassen sind wegen Schnee von ca. Oktober bis manchmal hinein in den Juni geschlossen: Tioga, Glacier Point sowie Mariposa Grove.

Trotz teilweiser heftiger Gewitter ist der frühe Sommer die Jahreszeit der Wahl, wenn es um einen Besuch im Yosemite Park geht. Man kommt dann richtig in den Genuss der vielfältigen alpinen Landschaften, kann die Riesenbäume, genannt Sequoia Trees bewundern, daneben Wasserfälle (verpassen Sie nicht den 739 m hohen Yosemite Falls, die im Mai/Juni am gewaltigsten sind und im August manchmal schon ausgetrocknet sind) und das durch Gletscher geformte Yosemite Valley. Dies alles geht bei angenehmen Temperaturen besser als im Winter, wenngleich es milde Winter sind.
Zwischen Januar und März sind die nassesten Monate und wenig Besucher kommen in den Park.
Im Juni beginnt der richtige Tourismus und findet Juli, August seinen Höhepunkt, was zu heftigen Autoschlangen im Park führen kann. Ein Vorteil für den Besucher, der sich so ca. Juni hier einfindet ist, dass er eine gute Chance hat, die blühenden Wildblumenwiesen des Yosemite Valleys oder Wawona’s zu sehen. Etwas später ab Juli, August blüht es überall auf den Tuolumne Meadows. Neben Wandern kann man selbstverständlich Radtouren unternehmen, Schwimmen, Rafting Touren machen, Klettern, Fischen, geführte Reittouren unternehmen und sogar im Winter am Badger Pass Ski laufen.
Tierbeobachtung gehört für viele Besucher zu den Hauptgründen den Park zu besuchen. Der Yosemite Park hat eine weitreichende Reputation für seine braunfelligen Bewohner, die Bären.
Ranger werden alle Besucher immer wieder darauf hinweisen, im besonderen wenn sie Camping machen, jegliche Lebensmittel in Bären-sicheren Behältern, einer Art Schliessfach im Wald, wegzusperren. Autos werden regelmässig – i.d.R. nachts, mit Leichtigkeit von Bären aufgebrochen. Grund: angebrochene Cola-Flaschen, alte Fast-Food Verpackungen etc. ziehen die Tiere an, die im Laufe der Jahre gelernt haben, sich dies zu Nutzen zu machen.

Wenn Sie wandern, dann gilt es hier wie in allen anderen Regionen, wo Bären vorkommen, dass man mit möglichst viel Geräuschkulisse wandert, z.B. Glöckchen am Rucksack befestigt. Viele Infos zu Bären können die Ranger geben.
Die Landschaft des Yosemite Parks wird in drei Kategorien eingeteilt:

  • Alpine Wilderness (Hochlagenregion)
  • Wälder (Haine) mit Giant Sequoias (Riesenbäume, Mammutbäume)
  • das Yosemite Valley (Tal)

200 Meilen (320 km) Straßen stehen dem Besucher zur Verfügung und zeigen wie groß der Park ist. Der Yosemite Park ist ein Auto-freundlicher Park, d.h. weitestgehend können die Sehenswürdigkeiten per Auto erforscht werden. Allerdings arbeitet der Park darauf hin, dass mehr und mehr Besucher auf die kostenlosen Shuttle Busse umsteigen, vor allem in der Sommer Hochsaison. Einerseits schützt man die Umwelt und andererseits ist das Verkehrsaufkommen teilweise so hoch, dass selbst=fahren schon keinen Spaß mehr macht.

Auch wenn man den Park gut mit dem Fahrzeug erkunden kann, so wird man das richtige Gefühl und den perfekten Yosemite Eindruck erst bekommen, wenn man einige der Trails (Wanderwege) macht. Das Spektrum reicht von ‚Mini-Wanderungen‘ von wenigen Hundert Metern bis zu Mehrtages Touren.

Im Visitor Center des Park kann man sich informieren. Manche Ranger sprechen sogar deutsch, wenn Sie Glück haben.

Anfahrt

Der Park ist ganzjährig geöffnet, aber seine Hauptbesuchszeit ist May-September. Insgesamt sehen ca. 4-5 Mio Besucher jährlich den Park. Zwischen November und April sind viele Gegenden des Parks nicht mit dem Auto erreichbar.
Die Tioga Rd (Hwy 120 queer durch den Park) sowie die Glacier Point Rd sind geschlossen bis Ende Mai, manchmal sogar bis in den Juni hinein.

Es gibt 4 Eingänge in den Park: Highway 120 kommt sowohl im Westen, als auch im Osten in den Park. Highway 140 kommt im Westen herein und Highway 41 im Süden.

Visitor Center

Das Yosemite Valley Visitor Center ist ganzjährig offen. Daneben gibt es noch: Tuolumne Visitor Center am Tioga Pass, wenn man von Osten herein kommt.

Beste Reisezeit

Juni, Juli, August, September sind die Monate, in denen alle Parkbereiche geöffnet sind, was die Strassen einschliesst.
Randmonate wie Mai und Oktober haben bereits Einschränkungen. In den restlichen Wintermonaten sind weite Teile des Parks für Autos nicht erreichbar.
Yosemite National Park ist generell ganzjährig geöffnet.

Frühling
(April & Mai) Die beste Zeit für Wasserfälle!
Bereiche des Parks: Während Yosemite Valley und Wawona ganzjährig erreichbar bleiben mit dem Auto, bleiben die Tioga sowie Glacier Point Road geschlossen (oft bis Ende Mai). gelegentlich werden Ketten vorgeschrieben.

Klima: Sehr unterschiedlich: Spektrum reicht von sonnigen, warmen Tagen bis hin zu Eisregen- und Schneestürmen.
Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 69°F (21°C) / 39°F (4°C)

Flüsse & Wasserfälle: Sowie das Wetter etwas wärmer wird, führt auch der kleinste Bach Wasser. Sie können viele kleine Wasserfälle entlang des Tales entdecken, die oft gar keinen Namen tragen. Die grossen, bekannten Wasserfälle werden am stärksten im Mai und Juni sein.

Wildblumen: Die Saison startet Mitte / Ende Mai.

Sommer
(Juni bis September)
Es ist die Hauptsaison des Parks.
Alle Bereiche des Parks sind offen.
Klima: Warm bis heiss mit gelegentlichen Regefällen, gewöhnlich in der Form von Nachmittags Gewittern. Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 87°F (31°C) / 51°F (10°C) Flüsse & Wasserfälle: Alle Flüsse führen Wasser und somit sind alle Wasserfälle präsent. Je später im Sommer, desto weniger Wasser ist zu erwarten und Wasserfälle verschwinden. Yosemite Falls kann im Augsut bereits komplett trocken und nicht existent sein. Vernal, Nevada und Bridalveil existieren ganzjährig, aber es kann auch spärlich sein.
Wildblumen: Yosemite Valley & Wawona: beste Zeit ist der Juni.
Tuolumne Meadows: beste Zeit ist der Mitte- / Spätsommer (ab Juli), um die alpinen Blumen zu sehen.

Herbst
(Oktober & November)
Noch immer eine schöne Zeit und dazu noch kaum Besucher. man ist schon ganz schön alleine.
Die meisten Parkbereiche bleiben bis Ende Oktober offen und man hat gute Chance, den Park erforschen zu können. Tioga Road wird allerdings oft Ende September schon geschlossen. Für Yosemite Valley und Wawona besteht Zugang das ganze Jahr über, allerdings muss man im Winter Schneeketten mitführen, da diese dann gelegentlich vorgeschrieben werden.
Klima: Sehr unterschiedlich. Das reicht von sonnig warm bis regnerisch oder verschneit.
Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 54°F (12°C) / 35°F (2°C)
Flüsse & Wasserfälle: Wasser wird sehr knapp und Yosemite Falls wird entweder wenig oder kein Wasser führen. Vernal, Nevada und Bridalveil existieren ganzjährig, aber es kann auch spärlich sein.
Herbstfarben: Yosemite ist bekannt für seine schöne Herbststimmung und die Farben der Blätter. Allerdings sind die meisten Bäume im Park Nadelbäume, so dass man keine Verfärbung sehen wird.

Winter
(Dezember bis März)
Viel Schnee und Ruhe.
Badger Pass Ski Area ist bekannt für gute Langlauf Möglichkeiten.
Klima: Winter im Yosemite sind schneereich und kalt. Oft jedoch sonnig.
Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 53°F (12°C) / 28°F (-2°C)
Flüsse & Wasserfälle: Wasserstände sind niedrig aber sobald er erste Schnee sowie Regen gefallen sind, beginnt Yosemite Falls wieder stärker zu fliessen.

Durchschnittstemperaturen und Niederschlag für Yosemite Valley (4,000 feet / 1,220 m)

MonatMaximumMinimumNiederschlag
 (F / C)(F / C)(inches / cm)
January49/926/-36.2/15.7
February55/1328/-26.1/15.5
March59/1531/05.2/13.2
April65/1835/23.0/7.6
May73/2342/51.3/3.3
June82/2848/90.7/1.8
July90/3254/120.4/1.0
August90/3253/110.3/0.8
September87/3047/80.9/2.3
October74/2339/42.1/5.3
November58/1431/05.5/14
December48/926/-35.6/14.2

Eintritt

Pro Pkw $35.oo / Motorrad $30.oo / Zu Fuß oder Rad: $20.oo — Eintritt gültig für 7 Tage. 
Tipp: Denken Sie über einen Nationalpark Jahrespass nach, denn ab 3 Parks kann man bereits sparen und Motorradgruppen können mit 2 Motorrädern auf einen Pass in die Parks kommen.

Campingplätze

Es gibt ca. 13 Campgrounds im Park. Die Hälfte der Campgrounds kann reserviert werden und bei den anderen geht nach der Regel, wer zuerst kommt, …. Genannt „first-come, first-served basis“.
Von April bis September wird empfohlen eine Reservierung zu machen, weil dies die Hochsaison ist. Die Plätze, die nicht reserviert werden können, füllen sich oft bereits um die Mittagszeit.

Alle Infos zum Camping inklusive Reservierungslink auf der offiziellen Yosemite National Park website: https://www.nps.gov/yose/planyourvisit/campgrounds.htm

Park Website (englisch)

www.nps.gov/yose/

Yosemite Nationalpark, Kalifornien
Yosemite Nationalpark, Kalifornien

Was man im Yosemite Nationalpark ansehen sollte…

Tuolumne Meadows, Wildblumen Wiesen, Wasserfälle

Beginnen Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch des Visitor Centers (Besucherzentrums) in Yosemite Village, wo sie eine Ausstellung über die Geschichte von Yosemite erwartet. Parkranger geben Ihnen gerne Auskunft und sind nach Möglichkeit behilflich.
Zur Einstimmung sollten Sie sich den Film „The Spirit of Yosemite“ anschauen, der halbstündlich im Auditorium hinter dem Visitor Center gezeigt wird. Sehen Sie sich auch das Indianerdorf hinter dem Visitor Center an. Das Indian Cultural Museum informiert über die Kulturgeschichte der Miwok- und Paiute-Stämme, den ursprünglichen Bewohnern des Tals. Die Museumsgalerie enthält Ausstellungen verschiedener Künstler, die Yosemite zum Gegenstand ihrer Kunst machten.

Der schmale Schlauch des Yosemite Valleys mit seinen begrenzenden Felswänden ist einer der Lieblingspunkte von Besuchern, die entweder wegen der herrlichen, hohen Wasserfälle des Valleys oder den Wildblumenwiesen kommen.

Beides hat seinen größten Reiz im Juni-Juli, wenn die Schneeschmelze die Wasserfälle anschwellen lässt und den Blumensamen Energie zum Keimen gibt.

Mehr als 50 Meilen entfernt liegt ein anderes und andersartiges Wildblumenparadies, es ist Tuolumne Meadows mit seiner alpinen Note. Die Blütezeit ist wegen der Höhe (ca. 2.500 m) leicht verschoben und man wird im Juli und August auf seine Kosten kommen.
Ein traumhaftes Gebiet zum Wandern und Klettern.

Auf dem Weg dorthin kommt man noch in Tuolumne Groves vorbei und das bedeutet Staunen vor den riesigen Giant Sequoia Trees.

Auch in Mariposa Grove (ca. 35 Meilen entfernt von Yosemite Valley), stehen die Riesen, darunter „Grizzly Grant“, der der älteste Vertreter in Mariposa sein soll.
Wer sich mehr dafür interessiert, dem bieten das Museum hier und ein umgestürzter Baum Gelegenheit, sich darin zu vertiefen.
Mehr zum Thema Baum gibt es auch im Wawona Basin zu sehen. Es handelt sich um den Wawona Tree, den man einst im Jahre 1881 durchtunnelte, einfach, um Besuchern etwas zu bieten.
Im Winter 1968/69 stürtze der vermutlich Tausende Jahre alte Riese mit mehr als 70 m dann um. Wawona ist für noch mehr ‚Altes‘ zuständig: besuchen Sie das historische Wawona Hotel und sehen Sie andere historische Gebäude.

Beginnen Sie Ihren Besuch auf jeden Fall im Visitor Center beginnen, dort können Sie sich mit Karten und Infomaterial versorgen um damit die Gegend ergründen.

Yosemite Valley

North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail
North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail

Wenn Sie im Yosemite Valley ankommen, dann sollte man erst einmal parken und ins Visitor Center gehen. Die zu gehenden Distanzen im Valley sind nicht zu groß und man hat ebenfalls die Möglichkeit den Shuttle Bus zu nehmen, der einen bequem zu den interessanten Stellen bringt. Falls man nur einen Tag Zeit hat, was für den Park sehr wenig ist, aber natürlich vorkommt, dann ist es das beste auf dem Parkplatz bei „Curry Village“ zu parken und die Aktivitäten von hier aus zu starten.

Oft bezeichnet als „das unvergleichliche Tal“ („The Incomparable Valley“), ist Yosemite Valley wohl eines der weltweit bekanntesten Beispiele für ein Gletschertal. Mit seinen tosenden Wasserfällen, steilen Granitwänden, rundgeschliffenen Felskuppen und mächtigen Felsblöcken ist es ein echtes Naturwunder. Seit dem Naturforscher John Muir (1838 – 1914) haben sich Dichter, Maler, Fotografen und Millionen von Besuchern über 150 Jahre an der Schönheit des Tals begeistert.

Das Yosemite-Tal zeichnet sich durch Steilwände und einen flachen Talboden aus. Die Entstehung begann, als sich während der Eiszeiten alpine Gletscher ihren Weg durch den Canyon des Merced River bahnten. Das Eis hobelte und scheuerte weicheren Granit ab, ließ aber die härteren Teile als isolierte Blöcke, wie z.B. El Capitan oder Cathedral Rocks, stehen. Durch die Gletschermassen wurde der Canyon, den der Merced bereits vorher durch die Auffaltungen der Sierra Nevada hindurch geformt hatte, wesentlich verbreitert. Als die Gletscher schließlich zu schmelzen begannen, riegelte die zurückgelassene Endmoräne das Schmelzwasser ab, so dass das Wasser in dem neuen, U-förmigen Tal einen See bildete. Sedimentablagerungen füllten diesen prähistorischen Lake Yosemite im Laufe der Zeit und ließen den heutigen flachen Talboden entstehen. Derselbe Vorgang wiederholt sich gegenwärtig im Mirror Lake am Fuße des Half Dome.

Im Gegensatz zum Yosemite Valley wurde der westlich des Parks gelegene Bereich des Merced Canyon (entlang des Highway 140) nicht von den Gletschern erreicht. Aus diesem Grunde besteht hier ein typischer, durch ein Flussbett geprägter V-förmiger Canyon.

Das Yosemite-Tal ist heute ein Mosaik von mit Wildblumen und Sträuchern übersäten Wiesen, Eichenwäldern sowie Nadelwäldern mit Mischbeständen von Gelbkiefer, Flusszeder (Rauchzypresse) und Douglasie. Viele Tierarten, vom Monarchfalter bis zu den Maultierhirschen und Schwarzbären, finden in den verschiedenen Lebensräumen ihr Zuhause. Von den Steilwänden stürzen zahlreiche Wasserfälle ins Tal herunter. Im Mai und Juni führen sie in der Regel das meiste Wasser; im August und September hingegen fallen einige ganz trocken. Neben den Yosemite Falls, mit 739 Metern die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt, zählen Bridalveil (189 Meter), Vernal (97 Meter), Nevada (181 Meter) und Illilouette Falls (113 Meter) zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten des Parks. Beginnen Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch des Visitor Centers (Besucherzentrums) in Yosemite Village, wo sie eine Ausstellung über die Geschichte von Yosemite erwartet. Parkranger (Parkwächter) geben Ihnen gerne Auskunft und sind nach Möglichkeit behilflich. Zur Einstimmung sollten Sie sich den Film „The Spirit of Yosemite“ anschauen, der halbstündlich im Auditorium hinter dem Visitor Center gezeigt wird. Sehen Sie sich auch das Indianerdorf hinter dem Visitor Center an. Das Indian Cultural Museum informiert über die Kulturgeschichte der Miwok- und Paiute-Stämme, den ursprünglichen Bewohnern des Tals. Die Museumsgalerie enthält Ausstellungen verschiedener Künstler, die Yosemite zum Gegenstand ihrer Kunst machten. Hinweis: Lassen Sie Ihren Wagen bei der Ankunft im Yosemite Valley bitte auf dem Parkplatz stehen – die Entfernungen sind gering. Machen Sie von den kostenlosen Pendelbussen Gebrauch, die den größten Teil des Tals befahren, oder gehen Sie zu Fuß. In beiden Fällen sparen Sie Benzin und schonen Ihre Nerven. Wenn Sie das Tal nur tagsüber besuchen, parken Sie Ihren Wagen bitte auf einem der speziell gekennzeichneten Tagesparkplätze (day-use parking), von wo aus ebenfalls Shuttlebusse verkehren. Wiesen, Flussufer und Eichenwälder wurden in der Vergangenheit durch menschliche Nutzung stark beeinträchtigt. Bitte respektieren Sie die Bemühungen zur Wiederherstellung der Natur und bleiben Sie auf den markierten Wegen!

Wanderungen in der Nähe des Yosemite Village Visitor Centers

Upper Yosemite Fall / Cooks Meadow
Upper Yosemite Fall / Cooks Meadow

Cook’s Meadow Loop

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 1,6 km Rundwanderweg, 45 Minuten.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Visitor Center – Shuttlebus-Haltestelle 5. Dieser kurze Spaziergang bietet ihnen atemberaubende Ansichten von Half Dome, Glacier Point und den Royal Arches. Von der Shuttlebus-Haltestelle 5 (Visitor Center) gehen sie entlang des Radweges in Richtung Yosemite Falls (östlich). An der Haltestelle 6 überqueren sie die Straße (achten sie auf Autoverkehr!) und folgen dem Radweg. Halten sie sich an der Weggabelung links. Am Parkplatz der Sentinel Bridge können sie einen schönen Ausblick auf Half Dome genießen, der ihnen vielleicht von den Fotografien Ansel Adams’ bekannt ist (hierzu müssen sie den Rundweg kurz verlassen, aber es lohnt sich!). Am Parkplatz folgen sie dann dem Bohlensteg zurück über die Wiese in nördlicher Richtung. Überqueren sie die Straße und folgen sie dem Weg zurück zum Visitor Center oder der Haltestelle 5. Der Wanderweg ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Yosemite Nationalpark -- Lower Yosemite Fall
Yosemite Nationalpark — Lower Yosemite Fall

Lower Yosemite Fall

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 1,7 km Rundwanderweg, 45 Minuten.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Shuttlebus-Haltestelle 6 (Lower Yosemite Fall Trailhead) Der leichte und kurze Spaziergang auf asphaltiertem Wege belohnt Besucher mit der spektakulären Ansicht der Upper und Lower Yosemite Falls. Im Spätsommer und Herbst (Anfang August bis Anfang Oktober), nach der Schneeschmelze und vor dem Wintereinbruch, kommt der Wasserfluss in der Regel zum Erliegen. Im Frühjahr und Frühsommer müssen sie mit starker Gischt rechnen. Ein kleiner Abstecher am Anfang des Weges führt sie zu John Muirs erster Wohnstätte am Yosemite Creek. Der östlich der Wasserfälle gelegene Teil des Wanderweges ist rollstuhlgeeignet, der westliche Teil rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail
North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail

Valley Floor Loop

Einstufung: mäßig
Länge / Dauer: 20,9 km Gesamtstrecke, 5 bis 7 Stunden
10,5 km halbe Strecke, 2,5 bis 3,5 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Lower Yosemite Falls Wanderweg, Shuttlebus-Haltestelle 6, alternativ: überall entlang des Wanderweges. Diese Wanderung durch das Tal führt sie entlang einer Vielzahl der ersten Wege in Ost-West-Richtung und der alten Wagenstrecken. Wenn sie die Halbstrecke laufen wollen, queren sie das Tal nahe der El Capitan Crossover Road. Für die volle Strecke gehen sie weiter bis zum Bridalveil Fall. Der Valley Floor Loop ist eine oft vernachlässigte Wanderroute, die ihnen Ruhe (solitude!) bietet, trotz eventuell gelegentlicher Schwierigkeiten, die genaue Wegstrecke zu finden. Sie wandern durch Wiesen, Wälder und entlang des Merced River. Entlang des Weges werden sie durch hervorragende Ausblicke auf Sentinel Rock, Cathedral Rocks, Bridalveil Fall, El Capitan, die Three Brothers und Yosemite Falls belohnt.

Mit dem Auto erreichbare Wanderwege

Yosemite Nationalpark -- Bridal Veil Fall
Yosemite Nationalpark — Bridal Veil Fall

Bridal Veil Fall

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 800 Meter Rundwanderweg, 20 Minuten.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Bridal Veil Fall Parkplatz – Wanderweg Der asphaltierte Weg führt sie vom Parkplatzbereich zum Fuß des Wasserfalls, der meistens das ganze Jahr über fließt. Der Rückweg führt über die selbe Strecke. Starke Gischt im Frühjahr und Frühsommer. Der Wanderweg ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Panorama Trail

Einstufung: mäßig
Länge / Dauer: 13,7 km Wegstrecke, Abstieg ins Tal (-975 Höhenmeter); 6 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Panorama Trailhead, Glacier Point. Wie der Name schon andeutet, bietet diese Wanderung grandiose Panoramablicke des Yosemite Valley. Der Weg überquert den Illilouette Fall nach ca. 3 km und verläuft – teilweise bergauf – weiter entlang der Panorama Cliffs. Oberhalb des Nevada Fall trifft man auf die Mist und John Muir Trails, die nach Happy Isles führen. Im Sommer steht ein kostenpflichtiger Bustransport zur Verfügung. Reservierungen sind erforderlich und können an allen Tour Desks im Park vorgenommen werden.

Four Mile Trail

Einstufung: anstrengend
Länge / Dauer: 15,5 km Rundstrecke; 975 Höhenmeter, 6 bis 8 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Four Mile Trailhead am Southside Drive. Alternativ von der Shuttlebus-Haltestelle 7, dies verlängert die Wegstrecke um ca. 800 Meter. Diese Wanderung startet nahe dem Fuß von Sentinel Rock und windet sich auf die Spitze des Glacier Point oberhalb des Yosemite Valley. Obwohl die meisten Wanderer diese Strecke hin und zurück hinlegen, bietet sich im Sommer als Alternative an, die Strecke bergauf zum Glacier Point mit dem Bus (kostenpflichtig) zurückzulegen. Im Winter ist diese Strecke aufgrund von Vereisung gesperrt.

Mit dem Shuttlebus erreichbare Wanderwege

Mirror Lake / Meadow

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 3,2 km Rundwanderweg bis zum See, 1 Stunde
Länge / Dauer: 8 km Wanderweg um den See herum, 2 Stunden.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Mirror Lake Trailhead an der Shuttlebus-Haltestelle 17. Von der Haltestelle führt ein asphaltierter Wanderweg direkt bis zum Ufer des Mirror Lake. Dieser See verlandet langsam durch Sedimentablagerungen. Wanderer können hier auf einem Rundweg um den See herum weiterlaufen. Diese Strecke führt oberhalb des Sees entlang der Westseite des Tenaya Creek, überquert eine Brücke nach dem Snow Creek Trailhead und führt an der Ostseite des Mirror Lakes zurück. Bei hohem Wasserstand im Winter und Frühjahr reflektieren sich die umliegenden Felswände im Wasser des Sees. Zusätzlich kann man hier hervorragend Tiere beobachten. Informationstafeln am Rand des Weges schildern detailliert den langsamen Prozess vom See zur Wiese. Die Zufahrtstraße ist frei für Autos mit gültigem Behindertenausweis (im Visitor Center erhältlich), die Wegstrecke bis zum See ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Happy Isles

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 800 Meter, 20 Minuten
Beschreibung: Ausgangspunkt: Happy Isles – Shuttlebus-Haltestelle 16 Auf dieser kurzen Wanderung gelangen Sie zum Happy Isles Nature Center. In diesem familienfreundlichen Besucherzentrum erwarten Sie Dioramen, interaktive Ausstellungselemente und ein Buchladen. Weitere kurze Wanderungen führen vom Nature Center in die unmittelbare Umgebung. Der Weg zum Nature Center ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Yosemite Nationalpark -- Vernal Fall gesehen vom Mist Trail
Yosemite Nationalpark — Vernal Fall gesehen vom Mist Trail

Vernal & Nevada Falls

Einstufung: mäßig bis anstrengend
Länge / Dauer: Vernal Fall Fußgängerbrücke (Aussichtspunkt): 2,6 km Rundwanderweg; 120 Höhenmeter; 1,5 Stunden; mäßig
Länge / Dauer: Oberkante Vernal Fall: 4,8 km Rundwanderweg; 300 Höhenmeter; 3 Stunden; anstrengend
Länge / Dauer: Oberkante Nevada Fall: 11,2 km Rundwanderweg; 600 Höhenmeter; 5 bis 6 Stunden; anstrengend
Beschreibung: Ausgangspunkt: Happy Isles – Shuttlebus-Haltestelle 16 Von der Fußgängerbrücke haben sie einen hervorragenden Ausblick auf den Vernal Fall. 300 Meter hinter der Brücke gabelt sich die Route in den Mist Trail und den John Muir Trail. Um direkt zur Oberkante des Vernal Fall zu gelangen, folgen sie dem Mist Trail, der nach 800 Metern an den Fuß einer steilen Granittreppe mit über 600 Stufen gelangt. Es besteht Rutschgefahr! Im Frühjahr und Sommer wird der Mist Trail seinem Namen gerecht, da riesige Mengen Gischt den Aufstieg zu einer feuchten Angelegenheit werden lassen (Regenjacke oder aber bei gutem Wetter einfach oben in der Sonne trocknen). Zur Oberkante des Nevada Fall gelangt man nach 3,2 km über den Mist Trail, der oberhalb des Vernal Fall über eine Bücke führt und sich dann in Serpentinen nach oben windet. Den Rückweg kann man dann über den John Muir Trail antreten, der einen schönen Ausblick auf den Nevada Fall bietet und an der oben beschriebenen Weggabelung wieder auf die Ausgangsroute führt. (Streckenführung im Winter markiert bzw. Strecke geschlossen).

Upper Yosemite Fall

Einstufung: anstrengend
Länge / Dauer: 11,6 km Rundstrecke; 820 Höhenmeter; 6 bis 8 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Upper Yosemite Fall Trailhead / Camp 4 (Shuttlebus-Haltestelle 7) Als einer der ältesten historischen Wanderwege in Yosemite, führt sie diese von 1873 bis 1877 angelegte Route an die Oberkante des sechsthöchsten Wasserfalls der Welt, 739 Meter über dem Talboden. Verlassen sie die Wegführung auf keinen Fall, da sich direkt neben dem Weg teilweise sehr steile Abhänge befinden. Spektakuläre Aussichten können sie vom Columbia Rock, ungefähr 1,5 km (und mehrere Serpentinen) nach dem Start der Wanderung genießen.

Half Dome

Half Dome und Merced River gesehen von Sentinel Bridge (oben); Half Dome mit Seilen zum Aufstieg (Bild unten)
Half Dome und Merced River gesehen von Sentinel Bridge (oben); Half Dome mit Seilen zum Aufstieg (Bild unten)

Einstufung: sehr anstrengend
Länge / Dauer: 27,4 km Rundstrecke; 1.450 Höhenmeter, 10 bis 12 Stunden
Seilgeländer installiert von ungefähr Ende Mai bis Mitte Oktober Achtung: Bitte beginnen Sie den Aufstieg auf keinen Fall, wenn 1. die Seilgeländer nicht installiert sind, 2. die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es regnet oder 3. die Möglichkeit eines Gewitters (Blitzschlag!) besteht! Lebensgefahr!
Beschreibung: Ausgangspunkt: Shuttlebus-Haltestelle 16 (Happy Isles) Folgen sie dem Mist Trail oder dem John Muir Trail bis zum Nevada Fall. Bleiben sie auf diesem Weg, den Hinweisschildern Richtung Half Dome folgend. Die letzten 275 Meter des Weges sind ein steiler Anstieg über den Rücken (Ostseite) von Half Dome. Das Seilgeländer dient dem Halt auf den letzten 120 Metern. Es besteht aus zwei Stahlseilen in ungefähr einem Meter Abstand an armhohen Pfeilern, die im Fels verankert sind. Die Spitze von Half Dome ist eine relativ große, ebene Oberfläche.

Tuolumne Meadows and the High Country

Wenn es im Sommer in den Wiesen, Seen und auf den freiliegenden Granithängen förmlich von Leben wimmelt, zeigen sich die umliegenden, zerklüfteten Gipfel der Sierra Nevada in ihrer ganzen Schönheit. Die Pflanzen und Tiere nutzen die wenigen warmen Tage intensiv für Wachstum, Vermehrung und die Vorratssuche für den kommenden Winter.

Tioga Road

Die Tioga Road (Highway 120), schlängelt sich durch die Hochgebirgslandschaften Yosemites. 1882/83 als Zufahrtstraße für eine Mine gebaut, wurde sie 1961 neu trassiert und erweitert. Die Straße zieht sich durch eine malerische Landschaft mit glitzernden Seen, duftenden Wiesen, Felskuppen und Bergkuppen, die vor nur 10.000 Jahren noch unter Gletschern begraben lagen. Von den vielen Aussichtspunkten entlang der Straße bietet sich ein einmaliger Blick. Am Tiogapass überquert die Straße in einer Höhe von 3.031 Metern den Kamm der Sierra Nevada und ist damit die höchstgelegene Autostraße Kaliforniens. Die Tioga Road ist vom Herbst (meist Oktober/ November) bis in das späte Frühjahr hinein (Ende Mai oder auch bis Ende Juni) geschlossen.

Tuolumne Meadows – subalpine Landschaft

Tuolumne Meadows (2.600 Meter / 55 Meilen / 89 km von Yosemite Valley, ca. 1½ Stunden Fahrzeit) ist die größte subalpine Wiesenlandschaft in der Sierra Nevada. Im Sommer haben hier ein Visitor Center, ein Campingplatz, ein Laden und eine Tankstelle geöffnet. Seit langem ein beliebter Ausgangspunkt für Tagesausflüge oder Rucksacktouren, finden sich hier im Winter vor allem Bergsteiger ein. In den Sommermonaten sind die Bergwiesen mit einer blühenden Vielfalt an Feldblumen sowie vielen Tieren ein lohnendes Ausflugsziel.

Bitte denken Sie daran, dass übermäßiger Fußgängerverkehr den empfindlichen Wiesen stark schaden kann. Fahrräder, Kinderwagen sowie Fahrzeuge aller Art sind grundsätzlich nicht zugelassen. Denken Sie bei Ihren Ausflügen bitte daran, dass Sie sich in Höhen zwischen 2.000 und 4.000 Metern bewegen, wo selbst geübte Wanderer bei großer körperlicher Anstrengung leicht außer Atem gelangen können. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die Natur hier zu genießen!

Glacier Point

Der Ausblick von Glacier Point über die schier unermesslich weite Sierra Nevada ist überwältigend, insbesondere zum Sonnenuntergang oder bei Vollmond, wenn das Licht die Granitfelsen märchenhaft erscheinen lässt.

Von hier, der Spitze einer 975 Meter tiefen, senkrecht abfallenden Felsklippe, bietet sich ein Blick über das gesamte Yosemite Valley aus der Vogelperspektive.
Auf der gegenüberliegenden Seite stürzen die Yosemite Falls 2.425 ft (739 m) tief ins Tal. Dahinter bilden die Gipfel der High Sierra eine beeindruckende Kulisse. Die einzelnen Berge sind auf Schautafeln gekennzeichnet.

Im Sommer (ca. Mitte Mai bis Ende Oktober) können Sie Glacier Point mit dem Auto erreichen (52 km/ 32 Meilen von Yosemite Valley, ca. eine Stunde Fahrt).
Zahlreiche Wanderwege führen von hier zu weiteren spektakulären Aussichtspunkten über das Yosemite Valley.

Im Winter ist die Straße bis zum Skigebiet am Badger Pass zugänglich. Glacier Point wird dann zu einem beliebten Ausflugsziel für Skilangläufer.

Giant Sequoia Groves

Im Yosemite Nationalpark gibt es drei Mammutbaumhaine.

Mariposa Grove, Tuolumne Grove, Merced Grove

Mariposa Grove, 56 Kilometer von Yosemite Valley entfernt am Highway 41 gelegen, ist der größte.
Tuolumne Grove und Merced Grove befinden sich unweit von Crane Flat entlang des Highway 120.

Trotz menschlicher Einflüsse haben diese Baumriesen, deren Größe in der Tier- und Pflanzenwelt unerreicht ist, ihren Platz über Jahrtausende behauptet. Sequoias existierten bereits zu Beginn der Geschichte der westlichen Welt. Als ältester noch lebender Baum im Mariposa Grove gilt der etwa 2.700 Jahre alte „Grizzly Giant.“

Die Ökologie der Mammutbäume ist komplex und erst in den vergangenen Jahrzehnten von Wissenschaftlern hinreichend erforscht worden. Sequoias sind nicht nur hervorragend an die immer wieder auftretenden Waldbrände angepasst, sondern für ihre Vermehrung sogar auf Feuer angewiesen. Holz und Rinde dieser Bäume sind feuerbeständig. Brandspuren an den Stämmen großer, gesunder Bäume sind Zeugen dafür, dass sie zahlreiche Brände überlebt haben. Die winzigen Samen brauchen zur Keimung entblößten, mineralhaltigen Boden und die Sprösslinge Sonnenlicht. Früher legten häufige, natürliche Waldbrände das geeignete Samenbeet frei, drängten konkurrierende Arten zurück und ließen eine mineralienreiche Erde zurück.

Doch als Folge der jahrzehntelang praktizierten Feuerunterdrückung sammelte sich Altholz am Waldboden an und hemmte so die Fortpflanzung der Mammutbäume. Auf diese Weise konnten schattentolerante Bäume in den Lebensraum der Sequoias vordringen. Heute werden im Rahmen eines gesteuerten Waldbrandmanagements vom National Park Service künstliche Brände angelegt, die natürliche Waldbrände simulieren und die Wachstumsbedingungen des Waldes verbessern sollen. Nähere Informationen hierüber erhalten Sie in den Besucherzentren des Parks.

Alle drei Haine sind mit dem Auto zu erreichen. Von den jeweiligen Parkplätzen führen kurze Wanderungen zu den Bäumen. Zum Mariposa Grove kann von Mai bis Oktober ein kostenloser Shuttlebus von Wawona aus genutzt werden. Darüber hinaus können Sie den Mariposa Grove bei einer Rundfahrt in einem offenen Bus erleben (Tickets sind an den Verkaufsstellen z.B. im Ahwahnee, der Yosemite Lodge oder im Yosemite Village erhältlich). Die Wege sind das ganze Jahr über für Wanderungen oder Skilanglauf geöffnet.

(Siehe auch Sequoia / Kings Canyon Nationalpark)

Wawona

Wawona war einst ein Indianerlager. 1856 baute Galen Clark an dieser Stelle ein Hotel, das nach ihm benannt wurde (Clark Station). Besucher konnten hier auf dem Weg von Yosemite Valley nach Mariposa übernachten. Nachdem 1864 das Yosemite Valley und der Mariposa Grove of Giant Sequoias durch den „Yosemite Grant“ unter Schutz gestellt wurden, ernannte man Clark zum ersten Parkaufseher („Guardian of Yosemite“). Als 1875 die Wawona Road eröffnet wurde, erwarben die Gebrüder Washburn das Gelände und bauten dort das Wawona Hotel, das auch heute noch in Betrieb ist. Wawona ist der ideale Ort, um mehr über die Erschließung Yosemites und die Menschen, die daran beteiligt waren, zu erfahren. Im Pioneer Yosemite History Center finden Sie eine Anzahl von Siedlerhäusern mit historischen Einrichtungen, die hierher verlegt wurden, sowie eine Sammlung alter Pferdekutschen.

Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Natural Entrance - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Natural Entrance – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Der ca. 190 qkm große Park wurde 1930 zum Nationalpark gemacht. Mehr als 85 bekannte Höhlen gibt es im Park, u.a. die Lechuguilla Cave, welches der Nation tiefste Kalksteinhöhle mit 478m ist. Das Alter der Höhlenformation wird auf 2-4 Millionen Jahre geschätzt.

Insgesamt ist die Carlsbad Cavern ein Höhlensystem, das über ca. 30 mi unterirdischer Korridore miteinander verknüpft ist. Der natürliche Eingang ist ungefähr 40m breit und 12m hoch. Damit zählt die Carlsberg Cavern zu den am besten begehbaren Höhlen überhaupt.

Fledermäuse
Zwischen Mitte Mai und Ende September ist ein besonderes Spektakel zu beobachten.
Jede Nacht fliegen tausende von Fledermäusen bei Einbruch der Dunkelheit aus der Höhle nach draussen, um Insekten zu jagen. Gegen Morgendämmerung kehren sie zurück. Eine halbe Stunde dauert es ungefähr, bis die Höhle sich geleert hat.

Die Höhlen
Mehr zu den einzelnen Höhlen, die man besichtigen kann, finden Sie auf der nächsten Seite. Ebenfalls mehr Informationen zu den körperlichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.

Ausrüstung
Für alle Touren außer Big Cave und Natural Entrance sind körperliche oder / und Kleidungs-/Schuhwerks-Voraussetzungen zu erfüllen. Ebenfalls werden Batterien u.U. gefordert, um die Lampen zu bestücken.
Weitere Empfehlungen wie lange Hosen, Knieschutz etc. kommen u.U. zum tragen. Bevor Sie eine Tour machen, informieren Sie sich im Visitor Center nach den speziellen Anforderungen.

Schuhwerk und Kleidung
Aufgrund steiler Wege in der Höhle wird rutschfestes Schuhwerk, z.B. Turnschuhe, empfohlen. Die Temperatur in der Höhle ist konstant 13,3 Grad – daher ist ein Pullover zum Mitnehmen empfohlen.

Carlsbad Caverns, die Höhlen

Temple of the Sun - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Temple of the Sun – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Chinese Theatre - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Chinese Theatre – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Big Room

Hat Ausmasse von 548m in der einen Richtung und 335m in die andere.
Bis zu 77m hoch ist die Decke. Die Höhle ist sehr einfach zu begehen und man kann viele verschiedene Kalksteinformationen sehen. Vor allem, wenn man wenig Zeit hat, ist diese Tour, die man ohne Führung machen kann, empfohlen.

Natural Entrance - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Natural Entrance – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Natural Entrance

Kann ebenfalls in Eigenregie erkundet werden und führt ca. 230 Höhenmeter hinab, was man bezogen auf die eigene Körperfitness berücksichtigen sollte.
Die Route führt einen zu so interessant klingenden Höhlen und Sehenswürdigkeiten wie Bat Cave, Devil’s Spring, Iceberg Rock, Green Lake Overview und Boneyard, der an einen Schweizer Käse erinnert.

Hall of the White Giant

Eine geführte Tour, die zu einer abgelegenen Höhle führt.
Man muss streckenweise kriechen und etwas klettern, daher gilt die Tour als etwas anstrengend.

King’s Palace

Geführte Tour, die täglich (zwischen Memorial Day und 3. Sonntag im August) zur vollen Stunde zwischen 9.00 und 15.00 Uhr durchgeführt wird.
Rest des Jahres alle 2 Stunden und nur bis 14.00 Uhr. Mindestalter: 4 Jahre

Spider Cave

Die schwierigste Tour, die Klettern, Kriechen beinhaltet.

Left Hand Tunnel

Eine kurze geführte Lampentour unter 1 km. Eine leichte Tour, die sich mit dem Entstehen der Höhle und den Formationen beschäftigt.
Täglich um 9.00 Uhr. Mindestalter: 6 Jahre. Lower Cave
Die Tour führt entlang von Wasserbecken, Kalksteinformationen und zeigt Spuren frühzeitiger Entdecker.
Streckenweise muss der Besucher über Leitern klettern.

Slaughter Canyon Cave

Eine wenig erschlossene Höhle, die erstaunliche Formationen aufweist.
Sie liegt etwas abseits und man kann bis zum Parkplatz fahren. Lage:
25 mi weiter südwestlich an der US 62 / 180, dann noch 11 mi westlich auf der CR 418, der CR 422 und der CR 423. Am Ende ist die Strasse ungeteert.

Eintritt

$15 pro Person (ab 16 Jahre)

Website: https://www.nps.gov/cave/

Spartipp: Nationalpark Jahrespass

Süd-Kalifornien – ein Tour Vorschlag

Alleine der Begriff „Southern California“ lässt sofort die bekannten Assoziationen aufkommen: Relaxed Life, Beach, Surfing, Sun, Fun, … South California, das der Abschnitt südlich von L.A. bis San Diego.

Santa Monica Pier, Kalifornien
Santa Monica Pier, Kalifornien
Landkarte Südkalifornien Region L.A.


Beginnen Sie unsere Tour westlich von L.A. in Santa Monica. Wir führen Sie nach Venice und in so bekannte Surf-Orte wie Manhattan Beach, Hermosa Beach und Huntington Beach.

Entdecken Sie dann weiter Laguna Beach, Oceanside, Carlsbad, Encinitas/Cardiff…

Santa Monica

Ein Name, der Luxus, feines Leben, Stars und und und … als Assoziationen hervorruft.
Santa Monica ist ein Badeort nach bestem Riviera Vorbild, südlich von Malibu und Brentwood, mit fließendem Übergang zu Downtown L.A. und Beverly Hills.

Durch seine Nähe zu Los Angeles (8mi zum Airport und 13mi nach Downtown LA) eignet sich Santa Monica bestens zum Wohnen, wenn man etwas außerhalb in perfekter Atmosphäre residieren möchte.

Kilometerlange Sandstrände, Strandpromenade und Palmen prägen generell das Erscheinungsbild – der Ocean Front Walk ist durch Treppen und Brücken mit dem Strand verbunden.

Palisades Park
Der günstigste Blickwinkel, um die Santa Monica Bucht und den Pazifischen Ozean zu sehen, ist vom Palisades Park, der sich auf Santa Monica‘s Sandsteinklippen befindet.
Dieser Sammelplatz für Einheimische und Besucher ist gleichzeitig auch der Ort für öffentliche Kunstausstellungen, einem Meditationscenter und dem Santa Monica Visitors Center.

Das Santa Monica Pier
Was die Menschen heute auf dem Piers tun, unterscheidet sich stark zu dem was sie vor mehr als 100 Jahren taten. Tag und Nacht wird hier geangelt, werden das Meer, die Wellen und die Wunder der Unterwasserwelt beobachtet, wird unter den Sternen getanzt, Karussell oder Achterbahn gefahren, gegessen und getrunken. Das Pier ist der Ort für Spaß und Unterhaltung.

Beach Volleyball
Vielleicht die typische Beschäftigung für Südkalifornien und vor allem für Santa Monica, dass man durchaus als das Mekka für diesen Sport bezeichnen kann. Auch die Olympia Teams trainieren hier. Gleich um die Ecke vom ‚Dragon’s Head‘ am Pier, findet man eine Reihe von Volley-Plätzen.
Öffentliche Plätze findet man einige am Strand auf der Südseite des Piers. Wer nur zuschauen möchte, findet sich in Gesellschaft vieler Gleichgesinnter auf den Holzstufen die zum Pier führen. Wer sich Equipment mieten will, kann dies in etlichen Shops entlang des Ocean Front Walks und am Bike Path.

Venice

Venice Beach, Kalifornien
Venice Beach, Kalifornien

Jim Morrison von den ‚Doors‘ wurde in Venice geboren, ‚Mustang‘-Freunde kennen den Shelby-Mustang, der hier in einer Werkstatt zusammengeschraubt wurde, Muskel bepackte Typen, die Gewichte stemmen am Beach und freaky Künstler auf dem Boulevard – das fällt einem bei Venice erst einmal ein.

Venice bekam seinen Namen durch Abbot Kinney, einen Zigaretten Millionär, der sich im Jahre 1900 von seinem Geld dieses Stück Land kaufte und ‚Ähnlichkeiten‘ mit Venedig in Italien sah. Also nahm er sich Architekten und begann seine Wunschstadt zu erschaffen, wozu auch gehörte, künstliche Kanäle (15 mi) anzulegen.

Allerdings schlug in den kommenden Jahren sein Experiment, ein zweites Venedig zu schaffen, fehl, und er schüttete etliche seiner Kanäle wieder zu und verfolgte stattdessen die Idee, ein ‚Coney Island‘ der Westküste, einen Amüsierpark am Pacific zu schaffen. 1939 war er mit seinem Vorhaben fertig.

Bereits 1925 wurde Venice zu L.A. eingemeindet und seitdem hat sich das Stadtviertel wiederum oft im Aussehen verwandelt. Hippies, Fitnessfreaks, Künstler wurden seitdem von Venice angezogen und es ist ein bunter Mix heutzutage. An schönen Sonnentagen ist es ein Muss, wenigstens einmal am Ocean Front Walk zu promenieren und sich das gemischte Publikum von Body-Enthusiasten, Musikern, Strassenkünstlern und Abgedrehten einzuverleiben.

Ob man an den vielen Billigläden mit Sonnenbrillen für $2 und Billig-T-shirts Gefallen findet, bleibt jedem selbst überlassen. Am nördlichen Ende des Venice City Beach findet man dann die Gewichtheber-Typen, Basketball-Spieler, manchmal auch Pro’s- und Softball-Tennis-Player mit manchmal guten Einlagen. Die meisten Besucher sehen Venice nur tagsüber, nachts ist Venice zum Teil auch etwas unsicher und die Bars nicht jedermanns Geschmack

Venice befindet sich ca. 20 km westlich von Downtown L.A.. Erreichbar z.B. über den Washington Blvd Exit auf I-405.

Manhattan Beach

Manhattan Beach, Kalifornien
Manhattan Beach, Kalifornien
Manhattan Beach, Kalifornien
Manhattan Beach, Kalifornien

19 Meilen südwestlich von L.A. am Ende der Santa Monica Bay gelegen, ist auch Manhattan Beach einer der Surf- und Wunsch-Wohnorte vor den Toren der MegaCity.

Um die 35.000 Menschen geniessen hier ganzjährig die 2,1 Meilen Beach oder z.B. das ca. 280 m (928ft) lange Pier zum Angeln oder Relaxen.

Hermosa Beach

Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien

Hermosa Beach, was im Spanischen „Wundervoller Strand“ bedeutet, ist ein absolutes „Must“ für alle, die Southern California Lifestyle spüren wollen. Beach Volley ist die zweitbeliebteste Freizeitbeschäftigung (nach dem Surfen) im kleinen Ort, wenn man nicht gerade in einem der kleinen Cafe’s abhängt.

Durchschnittstemperaturen im Sommer ca. 21 Grad, im Winter so um die 12 Grad. Das mag manch einer nicht für Southern California erwarten, aber das ist am Pacific die Regel, von hier bis runter nach San Diego. Keine Angst, wer vor Ort ist, wird nicht frieren, es geht im wesentlichen um den Wind direkt am Meer, der die Temperatur wunderbar erträglich hält. Wer’s heisser mag, sollte lieber nach Florida, die Südwest Staaten oder in die Staaten im Mittleren Westen. Aber auch im California Inland wird es so heiss, dass manch einem der Spass vergeht. Deswegen lebt man hier eben, wenn man’s sich leisten kann, in einem der Küstenorte.

Unsere Wertung: Hermosa Beach ist unser absoluter Lieblingsort in L.A.’s direkter Umgebung.

Huntington Beach

Huntington Beach, Kalifornien
Huntington Beach, Kalifornien

Huntington Beach – Ein klassischer Surf-Ort vor den Toren L.A.’s. Aber nicht irgendeiner! Ein klassischer Surf-Ort vor den Toren L.A.’s. Aber nicht irgendeiner!

Heimat der US Open of Surfing Championship (Ende Juli, Anfang August) und der Bud Surf Tour. Kurzum, der Surfer’s Almanac sagt: „the most heavily surfed beach on the West Coast“. Im Winter geht’s Surf-mässig zur Sache, auch wenn da keine Meisterschaften sind, dann sind die Wellen besser. Im Sommer ein gigantischer Badestrand und sogar im August ist man fast alleine. Wie gesagt, Herbst, Winter, dann trifft man sich in „HB“.

Laguna Beach

Laguna Beach, Kalifornien
Laguna Beach, Kalifornien

Ca. 50 Meilen südlich von L.A. gelegen, ist die kleine Stadt Laguna Beach sicherlich eine der Juwelen der Küstenorte.
Die Hektik der L.A. Metro Area ist hier nicht mehr zu spüren. Menschen sind relaxed und wer hier lebt, der weiss, dass er an einem der schönsten Flecken an der southern Calfornia Coast wohnt.

Es ist ein Ort der Kunst, der netten Geschäfte und Residenzen.

Ein alljährliches Festival im Juli und August sticht dabei besonders heraus: das Festival of Arts – Pageant of the Masters. Menschen stellen berühmte Gemälde aller Epochen ‚live‘ nach. So kommen Sie vielleicht in den Genuss, das ‚Abendmahl‘ einmal in Grossformat zu sehen. Die Darsteller nehmen also den Charakter einer Person des Bildes an und verharren starr in dieser Position. Die Räumlichkeiten werden detailliert nachgebildet.

So gibt es viele Gemälde, die man in dieser Form einmal bewundern kann. Ein absolutes Muss zu Sehen, auch für Nicht-Kunstliebhaber. Die Jahreszeit ist zudem exzellent zum abendlichen Schlendern durch den Ort oder am Meer.

Oceanside

Man braucht von Oceanside zu L.A.’s Stadtgrenze im Norden ca. 30 min mit dem Auto auf der I-5, aber: durch L.A.’s Ausmasse und Verkehr können es leicht 2+ Stunden bis zum L.A. Airport sein!

Nach San Diego sind es nur 20-25 min und man kann direkt in Downtown sein, wenn man den I-5 nimmt. Wer an der Küste nach San Diego fährt braucht deutlich länger, weil man doch immer wieder von wunderbaren Stränden abgelenkt wird.

Oceanside hat ca. 160.000 Einwohner, wovon leicht 40.000 Militärpersonal und Angehörige sind. Oceanside hat schöne Beachabschnitte, das längste hölzerne Pier der Westküste und eine kleine nette Marina. Wenn Sie uns fragen, wir würden bei Anita’s, einem Mexican Restaurant, abends essen gehen. Zum American Breakfast sollte man definitiv Angelo’s Burgers ins Auge fassen. Herzhaftes mit Eiern, Chili, Tacos, Tortillas und Burgern kann man dort leicht am Morgen bekommen. Angelo’s Burgers ist eine Kette mit interessanter Historie. Tony Regakis ist Grieche und kam 1969 ohne ‚Alles‘ nach America und machte sein Glück – so wie man es sich vorstellt. Das älteste Cafe in Oceanside, das 101 Cafe, bietet normales American Breakfast in Diner Atmosphäre, leider vollkommen überteuert und mehr als Touristen-Falle zu sehen.

Was sonst in keinem anderen Reiseführer beschrieben ist…:
Oceanside hat seit Jahren Kriminalitätsprobleme, die die Stadt nicht in den Griff bekommt. Cross-street shootings, das ist das Schlagwort und sonst eigentlich mehr bekannt von L.A. (wo man’s aber auch erwartet). Die meisten Opfer sind zwar die (Jugend) Gangmitglieder selbst, aber wer abends durch Oceanside streift, wird sicher bald keine Lust mehr dazu haben… Besuchen Sie Oceanside tagsüber und geniessen es! Für abends nehmen Sie Carlsbad, Encinitas u.s.w. weiter südlich ins Visier, wo man relaxed durch die Strassen gehen kann.

Oceanside ist auch bekannt für das Militärgebiet Fort Pendleton, das sich im Norden von Oceanside anschliesst. Hier werden Marines und Navy Seals ausgebildet und das Trainingsgebiet ist eines der grössten seiner Art in der Welt. So liegt es nahe, dass die Stadt Oceanside durch die Anwesenheit des Militärpersonals ebenfalls einen eigenen Charakter erhält.

Carlsbad

Carlsbad, Kalifornien
Carlsbad, Kalifornien

Carlsbad nennt sich nach dem europäischen gleichnamigen Ort, der auch Vorbild bei der alten, ursprünglichen Bauweise in Carlsbad war.
Dies typische Fachwerk fällt sofort auf, wenn man in den Ort von Norden her hineinfährt.

Dann ist man auch im ‚alten‘ Carlsbad, im ‚Village‘, wie es genannt wird. Hier sind die Restaurants, Coffee Shops und die Geschäfte.
Alles im kleinen Stil und selbst im Sommer, der Hochsaison scheinen die Läden von weiniger Interesse für den Besucher zu sein, da meistens verwaist.

Wo sich die Massen treffen, ist am Beach. Auch hier in Carlsbad scheint die Hauptbeschäftigung Surfen zu sein, wenngleich es noch viel besser weiter im Süden an der Küste werden wird.

Unsere Favoriten, in Sachen Essen gehen, sind zwei Lokale:
Einmal die „Pizza Port Brewing Company“, wo eben -wie der Name vermuten lässt- Pizza gegessen und Bier getrunken wird. Aber die Atmosphäre ist mehr die einer IN-Kneipe plus Biergarten (wo geraucht werden kann).
Drinnen ist es meistens rammel-voll, was nicht heisst, dass man auf den Bänken keinen Platz mehr findet. An der Bar, wo man auch einfach nur trinkend ‚ab’sitzen kann, findet man selbstgebrautes Bier, u.a. ein Weissbier.
Draussen im Biergarten ist’s meistens nicht so voll, vielleicht weil die Frühabendsonne noch zu sehr blendet.

Tip 2 ist das Fischlokal Jay’s, direkt am Carlsbad Blvd, der Hauptstrasse, gelegen.
Es ist klein, sieht rustikal und einfach aus, aber ist ein Carlsbad Insider Tip.
Die Fischgerichte sind hervorragend abgeschmeckt und es richt immer und überall ein klein wenig nach Knoblauch. Die Preise sind normal und wurden nicht überzogen nur weil Carlsbad einen ‚Namen‘ hat, dennoch nicht so günstig wie der Pizza Port. Das Lokal ist Hunde- und Raucher-freundlich, sofern man draussen sitzt.

Encinitas

Ein schöner und natürlicher Ort ohne jeglichen Schicki-Micki Flair. Encinitas (gesprochen: enn-zieh-niieh-das) und auch der vergleichbar aussehende Ort Cardiff sind die klassischen Surfer-Orte an Californiens Südküste.

An den Beaches werden im Herbst / Winter auch Surf-Meisterschaften abgehalten – nur zu dieser Jahreszeit sieht und spürt man die gewaltigen mehrere Meter hohen Wellen, die eine ‚Pipe‘ beim Überrollen bilden.

Im Winter sind die Wellen derart gewaltig, dass jedes Jahr neue Stücke von der Küste und Steilküste weggespült werden. Wer oben am Berg wohnt, wird in dieser Jahreszeit meinen, dass ein Güterzug durch sein Schlafzimmer fährt, wenn sich die gewaltigen Wellen nachts brechen.

Encinitas bietet Laid-Back Flair, d.h. man kann gemütlich in den wenigen Cafes frühstücken und relaxen, bevor man zum Beach geht.

Encinitas verfügt auch über einen Dog Beach, wo man mitsamt Vierbeiner baden kann – komplett sauber, wir haben nie irgendwelchen ‚Schmutz‘ gefunden, die Hundebesitzer nehmen es ernst mit der Sauberkeit, die Voraussetzung für die Offenhaltung der Dog Beaches in ganz California ist.

Unser Mittags- und Abends-Essen-gehen Tip lautet: Rosanna’s, direkt an der Hauptstrasse, Ecke ‚G‘ Street. Rosanna und Ehemann Jean-Louis starteten zwar vor langer Zeit Ihren Italian Deli hier, aber haben nichts von Ihren Kochrezepten vergessen – so authentisch zubereitete Speisen findet man selten.

Encinitas, Kalifornien
Encinitas, Kalifornien

San Diego

Dazu finden Sie alle Informationen hier: San Diego erkunden

Jamestown, Virginia: mehr als 400 Jahre Geschichte

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Jamestown, Virginia

Jamestown und seine 400 Jahre Geschichte (photo: Virginia Tourism)
Jamestown und seine 400 Jahre Geschichte (photo: Virginia Tourism)

Jamestown Besuch Im Mai 2007 feierte die Stadt Jamestown den 400. Jahrestag der Besiedlung Amerikas. Dieses Jubiläum war von höchster Bedeutung für die gesamte amerikanische Nation, und auch aus europäischer Sicht von Interesse.
Ein Besuch in Jamestown ist jederzeit ein Erlebnis, und das zu allen Jahreszeiten.

Weißkopfseeadler
Stolz sind die Ranger am James River auf die drei Brutpaare des Weißkopfseeadlers, die sich wieder angesiedelt haben an diesem Platz, der für die Geschichte der Vereinigten Staaten so bedeutungsvoll ist. Das Wappentier der Vereinigten Staaten fühlt sich wohl hier in diesem Teil des Bundesstaates Virginia, wo die Seele der USA intensiv zu spüren ist.

Als die ersten englischen Siedler im Mai 1607 mit ihren Schiffen vom Atlantik kommend in den James River einbogen und einige Kilometer weiter an Land gingen, achteten sie wohl weniger auf die Adler, doch sie gründeten unter schwierigen Bedingungen die erste dauerhafte Siedlung von Engländern in der Neuen Welt: Jamestown.

1607 James Fort English Style Building (photo: Aaron Zhu [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)])

Für Besucher der US-Ostküste ist Jamestown zusammen mit dem benachbarten Colonial Williamsburg – der im Stil des 18. Jahrhunderts original wieder errichteten früheren Hauptstadt von Virginia – ein Muss. In nur zweieinhalb Autostunden gelangt man von Washington D.C. nach Jamestown.

Das weitläufige historische Gelände am Fluss ist ganzjährig von 9 bis 17 Uhr für Besucher offen, eingebettet in eine ruhige bewaldete Landschaft. Zu sehen sind auch die drei Segelschiffe der englischen Siedler, die damals rund drei Monate für ihre Reise in die Neue Welt brauchten – und das bei großer Enge. Die Schiffe wurden original und seetüchtig nachgebaut und ankern in Jamestown, wo sie besichtigt werden können.

Kamen die Glasmacher aus Thüringen?

Inzwischen ist die fast 400jährige Geschichte von Jamestown gut erforscht, dennoch wird die archäologische Arbeit fortgesetzt und immer wieder kommen bedeutende Funde ans Tageslicht. Wo vor Jahrzehnten die ersten historischen Glasscherben gefunden wurden, steht heute eine Nachbildung der einfachen Glashütte, die voll in Betrieb ist. Es wird vermutet, dass es einst Siedler aus Thüringen waren, die dieses Handwerk mitbrachten. Im James Fort, dem Nachbau der ersten, 1607 errich­teten Siedlung, wird das Alltagsleben der Bewohner von damals live dargestellt.
Ein Museum informiert zusätzlich detailliert über die Geschichte von Jamestown und der Region, die auch Schauplatz großer Schlachten in den Unabhängigkeitskriegen war.

Williamsburg, Virginia

Nur zehn Kilometer von Jamestown entfernt erreicht man am Colonial Parkway eine weitere historische Stätte der USA, die einen besonderen Charme vorweist: Colonial Williamsburg, die frühere Hauptstadt von Virginia, komplett mit Gebäuden des 18. Jahrhunderts wieder errichtet und belebt durch Schauspieler, die in historischen Kostümen bekannte und berühmte Persönlichkeiten darstellen, aber auch einfache Bürger, Handwerker und Bauern, die mit Ochsenkarren unterwegs sind.

In einigen der historischen Holzhäuschen können Gäste des Hotels Williamsburg Inn übernachten.

Website der Colonial Williamsburg Foundation: https://www.colonialwilliamsburg.com/

White Sands National Monument in New Mexico — schneeweisser Sand und Dünen soweit das Auge reicht

White Sands National Monument, New Mexico
White Sands National Monument, New Mexico

Das Tularosa Basin, ein von Bergen gesäumtes Tal, liegt am nördlichen Ende der Chihuahua Wüste.
Aus der Mitte dieses Tals erhebt sich der glitzernde, weisse Sand von New Mexico, eines der großen Naturwunder dieser Welt.
Wellenähnliche Dünen aus Gips-Sand haben 275 Quadratmeilen Wüste unter sich begraben und das größte Gips-Dünenfeld der Welt geschaffen.
Die weissen Dünen sind immer in Bewegung und verändern sich ständig in Form und Größe.

Im Gift Shop kann man spezielle Sand-Schlitten mieten, was ein irrer Spaß ist auf den Dünen. Ansonsten, wer das nicht will, der wird bei der Rundfahrt durch die Dünen oder bei kleinen Zu-Fuß Ausflügen in die Dünen auch so voll auf seine Kosten kommen.

In White Sands gibt es vier verschiedene Arten von Dünen:

Kuppelförmige Dünen

Die ersten Dünen, die sich in Richtung des Windes von Lake Lucero bilden, sind niedrige Sandhügel, die sich bis zu 10 Meter jährlich fortbewegen.

Barchandünen

Halbmondförmige Dünen bilden sich in Gebieten mit starkem Wind, der nur begrenzt neuen Sand mit sich bringt.

Diagonale Dünen

In Gebieten, die ausreichend mit Sand versorgt werden, verbinden sich die Dünen miteinander und bilden lange Bergketten aus Sand.

Parabelförmige Dünen

Entlang der Ränder des Dünenfeldes verankern Pflanzen die Ausläufer der halbmondförmigen Dünen miteinander und kehren ihre Form um.

Visitor Center

Adresse: 19955 Highway 70, Alamogordo, NM 88310

Denken Sie an ausreichend Wasser und Sonnencreme, wenn Sie die Dünen zu Fuß erklimmen wollen.
Wir empfehlen auf jeden Fall einen Besuch im Visitor Center. Das historische Adobe-Gebäude enthält geologische Ausstellungen, die die Entstehung der Dünen erklärt. Auch finden Sie die Informationen, wie Sie am besten die Dünen erklimmen und erforschen. Ebenso können Sie hier die Plastik-Sitz-Schalen kaufen, auf denen man die Dünen runterrutschen kann.

Park Eintritt: $20 pro Fahrzeug oder $10 pro Erwachsener (der geringere Betrag kommt zum Ansatz); Jugendliche und Kinder unter 16 Jahren frei; Motorrad $15

Offizielle Website: www.nps.gov/whsa/