Yosemite Nationalpark, Kalifornien — ein Klassiker unter den Naturparks

Yosemite Nationalpark, Kalifornien
Yosemite Nationalpark, Kalifornien

Einleitung & Überblick

Im Jahre 1890 wurde das Gebiet schon zum Nationalpark erklärt, um einen Teil der Central Sierra Nevada, die sich an Kalifornien’s Ostflanke entlangstreckt, zu schützen. Zuvor war ein Teil des heutigen Parks bereits von Abraham Lincoln im jahre 1864 ‚reserviert‘ worden, um es zu schützen. Als dann im Jahre 1890 der Yosemite Nationalpark gegründet wurde, kam noch die Region Tuolumne Meadows sowie das High Country, die Hochregionen dazu.
Viele Besucher sind spontan an die Alpen erinnert, wenn sie den Yosemite Park besuchen, aber trotz einer vielleicht ansatzweisen Ähnlichkeit wird man schnell die Vielfalt und Unterschiedlichkeit feststellen.
Die Höhenunterschiede reichen von 600 m bis knapp 4.000 m und daher ist die Jahreszeit entscheidend, in wie weit man den Park erkunden kann.
Folgende Strassen sind wegen Schnee von ca. Oktober bis manchmal hinein in den Juni geschlossen: Tioga, Glacier Point sowie Mariposa Grove.

Trotz teilweiser heftiger Gewitter ist der frühe Sommer die Jahreszeit der Wahl, wenn es um einen Besuch im Yosemite Park geht. Man kommt dann richtig in den Genuss der vielfältigen alpinen Landschaften, kann die Riesenbäume, genannt Sequoia Trees bewundern, daneben Wasserfälle (verpassen Sie nicht den 739 m hohen Yosemite Falls, die im Mai/Juni am gewaltigsten sind und im August manchmal schon ausgetrocknet sind) und das durch Gletscher geformte Yosemite Valley. Dies alles geht bei angenehmen Temperaturen besser als im Winter, wenngleich es milde Winter sind.
Zwischen Januar und März sind die nassesten Monate und wenig Besucher kommen in den Park.
Im Juni beginnt der richtige Tourismus und findet Juli, August seinen Höhepunkt, was zu heftigen Autoschlangen im Park führen kann. Ein Vorteil für den Besucher, der sich so ca. Juni hier einfindet ist, dass er eine gute Chance hat, die blühenden Wildblumenwiesen des Yosemite Valleys oder Wawona’s zu sehen. Etwas später ab Juli, August blüht es überall auf den Tuolumne Meadows. Neben Wandern kann man selbstverständlich Radtouren unternehmen, Schwimmen, Rafting Touren machen, Klettern, Fischen, geführte Reittouren unternehmen und sogar im Winter am Badger Pass Ski laufen.
Tierbeobachtung gehört für viele Besucher zu den Hauptgründen den Park zu besuchen. Der Yosemite Park hat eine weitreichende Reputation für seine braunfelligen Bewohner, die Bären.
Ranger werden alle Besucher immer wieder darauf hinweisen, im besonderen wenn sie Camping machen, jegliche Lebensmittel in Bären-sicheren Behältern, einer Art Schliessfach im Wald, wegzusperren. Autos werden regelmässig – i.d.R. nachts, mit Leichtigkeit von Bären aufgebrochen. Grund: angebrochene Cola-Flaschen, alte Fast-Food Verpackungen etc. ziehen die Tiere an, die im Laufe der Jahre gelernt haben, sich dies zu Nutzen zu machen.

Wenn Sie wandern, dann gilt es hier wie in allen anderen Regionen, wo Bären vorkommen, dass man mit möglichst viel Geräuschkulisse wandert, z.B. Glöckchen am Rucksack befestigt. Viele Infos zu Bären können die Ranger geben.
Die Landschaft des Yosemite Parks wird in drei Kategorien eingeteilt:

  • Alpine Wilderness (Hochlagenregion)
  • Wälder (Haine) mit Giant Sequoias (Riesenbäume, Mammutbäume)
  • das Yosemite Valley (Tal)

200 Meilen (320 km) Straßen stehen dem Besucher zur Verfügung und zeigen wie groß der Park ist. Der Yosemite Park ist ein Auto-freundlicher Park, d.h. weitestgehend können die Sehenswürdigkeiten per Auto erforscht werden. Allerdings arbeitet der Park darauf hin, dass mehr und mehr Besucher auf die kostenlosen Shuttle Busse umsteigen, vor allem in der Sommer Hochsaison. Einerseits schützt man die Umwelt und andererseits ist das Verkehrsaufkommen teilweise so hoch, dass selbst=fahren schon keinen Spaß mehr macht.

Auch wenn man den Park gut mit dem Fahrzeug erkunden kann, so wird man das richtige Gefühl und den perfekten Yosemite Eindruck erst bekommen, wenn man einige der Trails (Wanderwege) macht. Das Spektrum reicht von ‚Mini-Wanderungen‘ von wenigen Hundert Metern bis zu Mehrtages Touren.

Im Visitor Center des Park kann man sich informieren. Manche Ranger sprechen sogar deutsch, wenn Sie Glück haben.

Anfahrt

Der Park ist ganzjährig geöffnet, aber seine Hauptbesuchszeit ist May-September. Insgesamt sehen ca. 4-5 Mio Besucher jährlich den Park. Zwischen November und April sind viele Gegenden des Parks nicht mit dem Auto erreichbar.
Die Tioga Rd (Hwy 120 queer durch den Park) sowie die Glacier Point Rd sind geschlossen bis Ende Mai, manchmal sogar bis in den Juni hinein.

Es gibt 4 Eingänge in den Park: Highway 120 kommt sowohl im Westen, als auch im Osten in den Park. Highway 140 kommt im Westen herein und Highway 41 im Süden.

Visitor Center

Das Yosemite Valley Visitor Center ist ganzjährig offen. Daneben gibt es noch: Tuolumne Visitor Center am Tioga Pass, wenn man von Osten herein kommt.

Beste Reisezeit

Juni, Juli, August, September sind die Monate, in denen alle Parkbereiche geöffnet sind, was die Strassen einschliesst.
Randmonate wie Mai und Oktober haben bereits Einschränkungen. In den restlichen Wintermonaten sind weite Teile des Parks für Autos nicht erreichbar.
Yosemite National Park ist generell ganzjährig geöffnet.

Frühling
(April & Mai) Die beste Zeit für Wasserfälle!
Bereiche des Parks: Während Yosemite Valley und Wawona ganzjährig erreichbar bleiben mit dem Auto, bleiben die Tioga sowie Glacier Point Road geschlossen (oft bis Ende Mai). gelegentlich werden Ketten vorgeschrieben.

Klima: Sehr unterschiedlich: Spektrum reicht von sonnigen, warmen Tagen bis hin zu Eisregen- und Schneestürmen.
Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 69°F (21°C) / 39°F (4°C)

Flüsse & Wasserfälle: Sowie das Wetter etwas wärmer wird, führt auch der kleinste Bach Wasser. Sie können viele kleine Wasserfälle entlang des Tales entdecken, die oft gar keinen Namen tragen. Die grossen, bekannten Wasserfälle werden am stärksten im Mai und Juni sein.

Wildblumen: Die Saison startet Mitte / Ende Mai.

Sommer
(Juni bis September)
Es ist die Hauptsaison des Parks.
Alle Bereiche des Parks sind offen.
Klima: Warm bis heiss mit gelegentlichen Regefällen, gewöhnlich in der Form von Nachmittags Gewittern. Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 87°F (31°C) / 51°F (10°C) Flüsse & Wasserfälle: Alle Flüsse führen Wasser und somit sind alle Wasserfälle präsent. Je später im Sommer, desto weniger Wasser ist zu erwarten und Wasserfälle verschwinden. Yosemite Falls kann im Augsut bereits komplett trocken und nicht existent sein. Vernal, Nevada und Bridalveil existieren ganzjährig, aber es kann auch spärlich sein.
Wildblumen: Yosemite Valley & Wawona: beste Zeit ist der Juni.
Tuolumne Meadows: beste Zeit ist der Mitte- / Spätsommer (ab Juli), um die alpinen Blumen zu sehen.

Herbst
(Oktober & November)
Noch immer eine schöne Zeit und dazu noch kaum Besucher. man ist schon ganz schön alleine.
Die meisten Parkbereiche bleiben bis Ende Oktober offen und man hat gute Chance, den Park erforschen zu können. Tioga Road wird allerdings oft Ende September schon geschlossen. Für Yosemite Valley und Wawona besteht Zugang das ganze Jahr über, allerdings muss man im Winter Schneeketten mitführen, da diese dann gelegentlich vorgeschrieben werden.
Klima: Sehr unterschiedlich. Das reicht von sonnig warm bis regnerisch oder verschneit.
Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 54°F (12°C) / 35°F (2°C)
Flüsse & Wasserfälle: Wasser wird sehr knapp und Yosemite Falls wird entweder wenig oder kein Wasser führen. Vernal, Nevada und Bridalveil existieren ganzjährig, aber es kann auch spärlich sein.
Herbstfarben: Yosemite ist bekannt für seine schöne Herbststimmung und die Farben der Blätter. Allerdings sind die meisten Bäume im Park Nadelbäume, so dass man keine Verfärbung sehen wird.

Winter
(Dezember bis März)
Viel Schnee und Ruhe.
Badger Pass Ski Area ist bekannt für gute Langlauf Möglichkeiten.
Klima: Winter im Yosemite sind schneereich und kalt. Oft jedoch sonnig.
Yosemite Valley & Wawona (4,000 ft / 1,200 m): 53°F (12°C) / 28°F (-2°C)
Flüsse & Wasserfälle: Wasserstände sind niedrig aber sobald er erste Schnee sowie Regen gefallen sind, beginnt Yosemite Falls wieder stärker zu fliessen.

Durchschnittstemperaturen und Niederschlag für Yosemite Valley (4,000 feet / 1,220 m)

MonatMaximumMinimumNiederschlag
 (F / C)(F / C)(inches / cm)
January49/926/-36.2/15.7
February55/1328/-26.1/15.5
March59/1531/05.2/13.2
April65/1835/23.0/7.6
May73/2342/51.3/3.3
June82/2848/90.7/1.8
July90/3254/120.4/1.0
August90/3253/110.3/0.8
September87/3047/80.9/2.3
October74/2339/42.1/5.3
November58/1431/05.5/14
December48/926/-35.6/14.2

Eintritt

Pro Pkw $35.oo / Motorrad $30.oo / Zu Fuß oder Rad: $20.oo — Eintritt gültig für 7 Tage. 
Tipp: Denken Sie über einen Nationalpark Jahrespass nach, denn ab 3 Parks kann man bereits sparen und Motorradgruppen können mit 2 Motorrädern auf einen Pass in die Parks kommen.

Campingplätze

Es gibt ca. 13 Campgrounds im Park. Die Hälfte der Campgrounds kann reserviert werden und bei den anderen geht nach der Regel, wer zuerst kommt, …. Genannt „first-come, first-served basis“.
Von April bis September wird empfohlen eine Reservierung zu machen, weil dies die Hochsaison ist. Die Plätze, die nicht reserviert werden können, füllen sich oft bereits um die Mittagszeit.

Alle Infos zum Camping inklusive Reservierungslink auf der offiziellen Yosemite National Park website: https://www.nps.gov/yose/planyourvisit/campgrounds.htm

Park Website (englisch)

www.nps.gov/yose/

Yosemite Nationalpark, Kalifornien
Yosemite Nationalpark, Kalifornien

Was man im Yosemite Nationalpark ansehen sollte…

Tuolumne Meadows, Wildblumen Wiesen, Wasserfälle

Beginnen Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch des Visitor Centers (Besucherzentrums) in Yosemite Village, wo sie eine Ausstellung über die Geschichte von Yosemite erwartet. Parkranger geben Ihnen gerne Auskunft und sind nach Möglichkeit behilflich.
Zur Einstimmung sollten Sie sich den Film „The Spirit of Yosemite“ anschauen, der halbstündlich im Auditorium hinter dem Visitor Center gezeigt wird. Sehen Sie sich auch das Indianerdorf hinter dem Visitor Center an. Das Indian Cultural Museum informiert über die Kulturgeschichte der Miwok- und Paiute-Stämme, den ursprünglichen Bewohnern des Tals. Die Museumsgalerie enthält Ausstellungen verschiedener Künstler, die Yosemite zum Gegenstand ihrer Kunst machten.

Der schmale Schlauch des Yosemite Valleys mit seinen begrenzenden Felswänden ist einer der Lieblingspunkte von Besuchern, die entweder wegen der herrlichen, hohen Wasserfälle des Valleys oder den Wildblumenwiesen kommen.

Beides hat seinen größten Reiz im Juni-Juli, wenn die Schneeschmelze die Wasserfälle anschwellen lässt und den Blumensamen Energie zum Keimen gibt.

Mehr als 50 Meilen entfernt liegt ein anderes und andersartiges Wildblumenparadies, es ist Tuolumne Meadows mit seiner alpinen Note. Die Blütezeit ist wegen der Höhe (ca. 2.500 m) leicht verschoben und man wird im Juli und August auf seine Kosten kommen.
Ein traumhaftes Gebiet zum Wandern und Klettern.

Auf dem Weg dorthin kommt man noch in Tuolumne Groves vorbei und das bedeutet Staunen vor den riesigen Giant Sequoia Trees.

Auch in Mariposa Grove (ca. 35 Meilen entfernt von Yosemite Valley), stehen die Riesen, darunter „Grizzly Grant“, der der älteste Vertreter in Mariposa sein soll.
Wer sich mehr dafür interessiert, dem bieten das Museum hier und ein umgestürzter Baum Gelegenheit, sich darin zu vertiefen.
Mehr zum Thema Baum gibt es auch im Wawona Basin zu sehen. Es handelt sich um den Wawona Tree, den man einst im Jahre 1881 durchtunnelte, einfach, um Besuchern etwas zu bieten.
Im Winter 1968/69 stürtze der vermutlich Tausende Jahre alte Riese mit mehr als 70 m dann um. Wawona ist für noch mehr ‚Altes‘ zuständig: besuchen Sie das historische Wawona Hotel und sehen Sie andere historische Gebäude.

Beginnen Sie Ihren Besuch auf jeden Fall im Visitor Center beginnen, dort können Sie sich mit Karten und Infomaterial versorgen um damit die Gegend ergründen.

Yosemite Valley

North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail
North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail

Wenn Sie im Yosemite Valley ankommen, dann sollte man erst einmal parken und ins Visitor Center gehen. Die zu gehenden Distanzen im Valley sind nicht zu groß und man hat ebenfalls die Möglichkeit den Shuttle Bus zu nehmen, der einen bequem zu den interessanten Stellen bringt. Falls man nur einen Tag Zeit hat, was für den Park sehr wenig ist, aber natürlich vorkommt, dann ist es das beste auf dem Parkplatz bei „Curry Village“ zu parken und die Aktivitäten von hier aus zu starten.

Oft bezeichnet als „das unvergleichliche Tal“ („The Incomparable Valley“), ist Yosemite Valley wohl eines der weltweit bekanntesten Beispiele für ein Gletschertal. Mit seinen tosenden Wasserfällen, steilen Granitwänden, rundgeschliffenen Felskuppen und mächtigen Felsblöcken ist es ein echtes Naturwunder. Seit dem Naturforscher John Muir (1838 – 1914) haben sich Dichter, Maler, Fotografen und Millionen von Besuchern über 150 Jahre an der Schönheit des Tals begeistert.

Das Yosemite-Tal zeichnet sich durch Steilwände und einen flachen Talboden aus. Die Entstehung begann, als sich während der Eiszeiten alpine Gletscher ihren Weg durch den Canyon des Merced River bahnten. Das Eis hobelte und scheuerte weicheren Granit ab, ließ aber die härteren Teile als isolierte Blöcke, wie z.B. El Capitan oder Cathedral Rocks, stehen. Durch die Gletschermassen wurde der Canyon, den der Merced bereits vorher durch die Auffaltungen der Sierra Nevada hindurch geformt hatte, wesentlich verbreitert. Als die Gletscher schließlich zu schmelzen begannen, riegelte die zurückgelassene Endmoräne das Schmelzwasser ab, so dass das Wasser in dem neuen, U-förmigen Tal einen See bildete. Sedimentablagerungen füllten diesen prähistorischen Lake Yosemite im Laufe der Zeit und ließen den heutigen flachen Talboden entstehen. Derselbe Vorgang wiederholt sich gegenwärtig im Mirror Lake am Fuße des Half Dome.

Im Gegensatz zum Yosemite Valley wurde der westlich des Parks gelegene Bereich des Merced Canyon (entlang des Highway 140) nicht von den Gletschern erreicht. Aus diesem Grunde besteht hier ein typischer, durch ein Flussbett geprägter V-förmiger Canyon.

Das Yosemite-Tal ist heute ein Mosaik von mit Wildblumen und Sträuchern übersäten Wiesen, Eichenwäldern sowie Nadelwäldern mit Mischbeständen von Gelbkiefer, Flusszeder (Rauchzypresse) und Douglasie. Viele Tierarten, vom Monarchfalter bis zu den Maultierhirschen und Schwarzbären, finden in den verschiedenen Lebensräumen ihr Zuhause. Von den Steilwänden stürzen zahlreiche Wasserfälle ins Tal herunter. Im Mai und Juni führen sie in der Regel das meiste Wasser; im August und September hingegen fallen einige ganz trocken. Neben den Yosemite Falls, mit 739 Metern die fünfthöchsten Wasserfälle der Welt, zählen Bridalveil (189 Meter), Vernal (97 Meter), Nevada (181 Meter) und Illilouette Falls (113 Meter) zu den beeindruckenden Sehenswürdigkeiten des Parks. Beginnen Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch des Visitor Centers (Besucherzentrums) in Yosemite Village, wo sie eine Ausstellung über die Geschichte von Yosemite erwartet. Parkranger (Parkwächter) geben Ihnen gerne Auskunft und sind nach Möglichkeit behilflich. Zur Einstimmung sollten Sie sich den Film „The Spirit of Yosemite“ anschauen, der halbstündlich im Auditorium hinter dem Visitor Center gezeigt wird. Sehen Sie sich auch das Indianerdorf hinter dem Visitor Center an. Das Indian Cultural Museum informiert über die Kulturgeschichte der Miwok- und Paiute-Stämme, den ursprünglichen Bewohnern des Tals. Die Museumsgalerie enthält Ausstellungen verschiedener Künstler, die Yosemite zum Gegenstand ihrer Kunst machten. Hinweis: Lassen Sie Ihren Wagen bei der Ankunft im Yosemite Valley bitte auf dem Parkplatz stehen – die Entfernungen sind gering. Machen Sie von den kostenlosen Pendelbussen Gebrauch, die den größten Teil des Tals befahren, oder gehen Sie zu Fuß. In beiden Fällen sparen Sie Benzin und schonen Ihre Nerven. Wenn Sie das Tal nur tagsüber besuchen, parken Sie Ihren Wagen bitte auf einem der speziell gekennzeichneten Tagesparkplätze (day-use parking), von wo aus ebenfalls Shuttlebusse verkehren. Wiesen, Flussufer und Eichenwälder wurden in der Vergangenheit durch menschliche Nutzung stark beeinträchtigt. Bitte respektieren Sie die Bemühungen zur Wiederherstellung der Natur und bleiben Sie auf den markierten Wegen!

Wanderungen in der Nähe des Yosemite Village Visitor Centers

Upper Yosemite Fall / Cooks Meadow
Upper Yosemite Fall / Cooks Meadow

Cook’s Meadow Loop

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 1,6 km Rundwanderweg, 45 Minuten.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Visitor Center – Shuttlebus-Haltestelle 5. Dieser kurze Spaziergang bietet ihnen atemberaubende Ansichten von Half Dome, Glacier Point und den Royal Arches. Von der Shuttlebus-Haltestelle 5 (Visitor Center) gehen sie entlang des Radweges in Richtung Yosemite Falls (östlich). An der Haltestelle 6 überqueren sie die Straße (achten sie auf Autoverkehr!) und folgen dem Radweg. Halten sie sich an der Weggabelung links. Am Parkplatz der Sentinel Bridge können sie einen schönen Ausblick auf Half Dome genießen, der ihnen vielleicht von den Fotografien Ansel Adams’ bekannt ist (hierzu müssen sie den Rundweg kurz verlassen, aber es lohnt sich!). Am Parkplatz folgen sie dann dem Bohlensteg zurück über die Wiese in nördlicher Richtung. Überqueren sie die Straße und folgen sie dem Weg zurück zum Visitor Center oder der Haltestelle 5. Der Wanderweg ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Yosemite Nationalpark -- Lower Yosemite Fall
Yosemite Nationalpark — Lower Yosemite Fall

Lower Yosemite Fall

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 1,7 km Rundwanderweg, 45 Minuten.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Shuttlebus-Haltestelle 6 (Lower Yosemite Fall Trailhead) Der leichte und kurze Spaziergang auf asphaltiertem Wege belohnt Besucher mit der spektakulären Ansicht der Upper und Lower Yosemite Falls. Im Spätsommer und Herbst (Anfang August bis Anfang Oktober), nach der Schneeschmelze und vor dem Wintereinbruch, kommt der Wasserfluss in der Regel zum Erliegen. Im Frühjahr und Frühsommer müssen sie mit starker Gischt rechnen. Ein kleiner Abstecher am Anfang des Weges führt sie zu John Muirs erster Wohnstätte am Yosemite Creek. Der östlich der Wasserfälle gelegene Teil des Wanderweges ist rollstuhlgeeignet, der westliche Teil rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail
North American Wall des El Capitan gesehen vom Valley Floor Loop Trail

Valley Floor Loop

Einstufung: mäßig
Länge / Dauer: 20,9 km Gesamtstrecke, 5 bis 7 Stunden
10,5 km halbe Strecke, 2,5 bis 3,5 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Lower Yosemite Falls Wanderweg, Shuttlebus-Haltestelle 6, alternativ: überall entlang des Wanderweges. Diese Wanderung durch das Tal führt sie entlang einer Vielzahl der ersten Wege in Ost-West-Richtung und der alten Wagenstrecken. Wenn sie die Halbstrecke laufen wollen, queren sie das Tal nahe der El Capitan Crossover Road. Für die volle Strecke gehen sie weiter bis zum Bridalveil Fall. Der Valley Floor Loop ist eine oft vernachlässigte Wanderroute, die ihnen Ruhe (solitude!) bietet, trotz eventuell gelegentlicher Schwierigkeiten, die genaue Wegstrecke zu finden. Sie wandern durch Wiesen, Wälder und entlang des Merced River. Entlang des Weges werden sie durch hervorragende Ausblicke auf Sentinel Rock, Cathedral Rocks, Bridalveil Fall, El Capitan, die Three Brothers und Yosemite Falls belohnt.

Mit dem Auto erreichbare Wanderwege

Yosemite Nationalpark -- Bridal Veil Fall
Yosemite Nationalpark — Bridal Veil Fall

Bridal Veil Fall

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 800 Meter Rundwanderweg, 20 Minuten.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Bridal Veil Fall Parkplatz – Wanderweg Der asphaltierte Weg führt sie vom Parkplatzbereich zum Fuß des Wasserfalls, der meistens das ganze Jahr über fließt. Der Rückweg führt über die selbe Strecke. Starke Gischt im Frühjahr und Frühsommer. Der Wanderweg ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Panorama Trail

Einstufung: mäßig
Länge / Dauer: 13,7 km Wegstrecke, Abstieg ins Tal (-975 Höhenmeter); 6 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Panorama Trailhead, Glacier Point. Wie der Name schon andeutet, bietet diese Wanderung grandiose Panoramablicke des Yosemite Valley. Der Weg überquert den Illilouette Fall nach ca. 3 km und verläuft – teilweise bergauf – weiter entlang der Panorama Cliffs. Oberhalb des Nevada Fall trifft man auf die Mist und John Muir Trails, die nach Happy Isles führen. Im Sommer steht ein kostenpflichtiger Bustransport zur Verfügung. Reservierungen sind erforderlich und können an allen Tour Desks im Park vorgenommen werden.

Four Mile Trail

Einstufung: anstrengend
Länge / Dauer: 15,5 km Rundstrecke; 975 Höhenmeter, 6 bis 8 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Four Mile Trailhead am Southside Drive. Alternativ von der Shuttlebus-Haltestelle 7, dies verlängert die Wegstrecke um ca. 800 Meter. Diese Wanderung startet nahe dem Fuß von Sentinel Rock und windet sich auf die Spitze des Glacier Point oberhalb des Yosemite Valley. Obwohl die meisten Wanderer diese Strecke hin und zurück hinlegen, bietet sich im Sommer als Alternative an, die Strecke bergauf zum Glacier Point mit dem Bus (kostenpflichtig) zurückzulegen. Im Winter ist diese Strecke aufgrund von Vereisung gesperrt.

Mit dem Shuttlebus erreichbare Wanderwege

Mirror Lake / Meadow

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 3,2 km Rundwanderweg bis zum See, 1 Stunde
Länge / Dauer: 8 km Wanderweg um den See herum, 2 Stunden.
Beschreibung: Ausgangspunkt: Mirror Lake Trailhead an der Shuttlebus-Haltestelle 17. Von der Haltestelle führt ein asphaltierter Wanderweg direkt bis zum Ufer des Mirror Lake. Dieser See verlandet langsam durch Sedimentablagerungen. Wanderer können hier auf einem Rundweg um den See herum weiterlaufen. Diese Strecke führt oberhalb des Sees entlang der Westseite des Tenaya Creek, überquert eine Brücke nach dem Snow Creek Trailhead und führt an der Ostseite des Mirror Lakes zurück. Bei hohem Wasserstand im Winter und Frühjahr reflektieren sich die umliegenden Felswände im Wasser des Sees. Zusätzlich kann man hier hervorragend Tiere beobachten. Informationstafeln am Rand des Weges schildern detailliert den langsamen Prozess vom See zur Wiese. Die Zufahrtstraße ist frei für Autos mit gültigem Behindertenausweis (im Visitor Center erhältlich), die Wegstrecke bis zum See ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Happy Isles

Einstufung: leicht
Länge / Dauer: 800 Meter, 20 Minuten
Beschreibung: Ausgangspunkt: Happy Isles – Shuttlebus-Haltestelle 16 Auf dieser kurzen Wanderung gelangen Sie zum Happy Isles Nature Center. In diesem familienfreundlichen Besucherzentrum erwarten Sie Dioramen, interaktive Ausstellungselemente und ein Buchladen. Weitere kurze Wanderungen führen vom Nature Center in die unmittelbare Umgebung. Der Weg zum Nature Center ist rollstuhlgeeignet mit Begleitperson.

Yosemite Nationalpark -- Vernal Fall gesehen vom Mist Trail
Yosemite Nationalpark — Vernal Fall gesehen vom Mist Trail

Vernal & Nevada Falls

Einstufung: mäßig bis anstrengend
Länge / Dauer: Vernal Fall Fußgängerbrücke (Aussichtspunkt): 2,6 km Rundwanderweg; 120 Höhenmeter; 1,5 Stunden; mäßig
Länge / Dauer: Oberkante Vernal Fall: 4,8 km Rundwanderweg; 300 Höhenmeter; 3 Stunden; anstrengend
Länge / Dauer: Oberkante Nevada Fall: 11,2 km Rundwanderweg; 600 Höhenmeter; 5 bis 6 Stunden; anstrengend
Beschreibung: Ausgangspunkt: Happy Isles – Shuttlebus-Haltestelle 16 Von der Fußgängerbrücke haben sie einen hervorragenden Ausblick auf den Vernal Fall. 300 Meter hinter der Brücke gabelt sich die Route in den Mist Trail und den John Muir Trail. Um direkt zur Oberkante des Vernal Fall zu gelangen, folgen sie dem Mist Trail, der nach 800 Metern an den Fuß einer steilen Granittreppe mit über 600 Stufen gelangt. Es besteht Rutschgefahr! Im Frühjahr und Sommer wird der Mist Trail seinem Namen gerecht, da riesige Mengen Gischt den Aufstieg zu einer feuchten Angelegenheit werden lassen (Regenjacke oder aber bei gutem Wetter einfach oben in der Sonne trocknen). Zur Oberkante des Nevada Fall gelangt man nach 3,2 km über den Mist Trail, der oberhalb des Vernal Fall über eine Bücke führt und sich dann in Serpentinen nach oben windet. Den Rückweg kann man dann über den John Muir Trail antreten, der einen schönen Ausblick auf den Nevada Fall bietet und an der oben beschriebenen Weggabelung wieder auf die Ausgangsroute führt. (Streckenführung im Winter markiert bzw. Strecke geschlossen).

Upper Yosemite Fall

Einstufung: anstrengend
Länge / Dauer: 11,6 km Rundstrecke; 820 Höhenmeter; 6 bis 8 Stunden
Beschreibung: Ausgangspunkt: Upper Yosemite Fall Trailhead / Camp 4 (Shuttlebus-Haltestelle 7) Als einer der ältesten historischen Wanderwege in Yosemite, führt sie diese von 1873 bis 1877 angelegte Route an die Oberkante des sechsthöchsten Wasserfalls der Welt, 739 Meter über dem Talboden. Verlassen sie die Wegführung auf keinen Fall, da sich direkt neben dem Weg teilweise sehr steile Abhänge befinden. Spektakuläre Aussichten können sie vom Columbia Rock, ungefähr 1,5 km (und mehrere Serpentinen) nach dem Start der Wanderung genießen.

Half Dome

Half Dome und Merced River gesehen von Sentinel Bridge (oben); Half Dome mit Seilen zum Aufstieg (Bild unten)
Half Dome und Merced River gesehen von Sentinel Bridge (oben); Half Dome mit Seilen zum Aufstieg (Bild unten)

Einstufung: sehr anstrengend
Länge / Dauer: 27,4 km Rundstrecke; 1.450 Höhenmeter, 10 bis 12 Stunden
Seilgeländer installiert von ungefähr Ende Mai bis Mitte Oktober Achtung: Bitte beginnen Sie den Aufstieg auf keinen Fall, wenn 1. die Seilgeländer nicht installiert sind, 2. die Wahrscheinlichkeit besteht, dass es regnet oder 3. die Möglichkeit eines Gewitters (Blitzschlag!) besteht! Lebensgefahr!
Beschreibung: Ausgangspunkt: Shuttlebus-Haltestelle 16 (Happy Isles) Folgen sie dem Mist Trail oder dem John Muir Trail bis zum Nevada Fall. Bleiben sie auf diesem Weg, den Hinweisschildern Richtung Half Dome folgend. Die letzten 275 Meter des Weges sind ein steiler Anstieg über den Rücken (Ostseite) von Half Dome. Das Seilgeländer dient dem Halt auf den letzten 120 Metern. Es besteht aus zwei Stahlseilen in ungefähr einem Meter Abstand an armhohen Pfeilern, die im Fels verankert sind. Die Spitze von Half Dome ist eine relativ große, ebene Oberfläche.

Tuolumne Meadows and the High Country

Wenn es im Sommer in den Wiesen, Seen und auf den freiliegenden Granithängen förmlich von Leben wimmelt, zeigen sich die umliegenden, zerklüfteten Gipfel der Sierra Nevada in ihrer ganzen Schönheit. Die Pflanzen und Tiere nutzen die wenigen warmen Tage intensiv für Wachstum, Vermehrung und die Vorratssuche für den kommenden Winter.

Tioga Road

Die Tioga Road (Highway 120), schlängelt sich durch die Hochgebirgslandschaften Yosemites. 1882/83 als Zufahrtstraße für eine Mine gebaut, wurde sie 1961 neu trassiert und erweitert. Die Straße zieht sich durch eine malerische Landschaft mit glitzernden Seen, duftenden Wiesen, Felskuppen und Bergkuppen, die vor nur 10.000 Jahren noch unter Gletschern begraben lagen. Von den vielen Aussichtspunkten entlang der Straße bietet sich ein einmaliger Blick. Am Tiogapass überquert die Straße in einer Höhe von 3.031 Metern den Kamm der Sierra Nevada und ist damit die höchstgelegene Autostraße Kaliforniens. Die Tioga Road ist vom Herbst (meist Oktober/ November) bis in das späte Frühjahr hinein (Ende Mai oder auch bis Ende Juni) geschlossen.

Tuolumne Meadows – subalpine Landschaft

Tuolumne Meadows (2.600 Meter / 55 Meilen / 89 km von Yosemite Valley, ca. 1½ Stunden Fahrzeit) ist die größte subalpine Wiesenlandschaft in der Sierra Nevada. Im Sommer haben hier ein Visitor Center, ein Campingplatz, ein Laden und eine Tankstelle geöffnet. Seit langem ein beliebter Ausgangspunkt für Tagesausflüge oder Rucksacktouren, finden sich hier im Winter vor allem Bergsteiger ein. In den Sommermonaten sind die Bergwiesen mit einer blühenden Vielfalt an Feldblumen sowie vielen Tieren ein lohnendes Ausflugsziel.

Bitte denken Sie daran, dass übermäßiger Fußgängerverkehr den empfindlichen Wiesen stark schaden kann. Fahrräder, Kinderwagen sowie Fahrzeuge aller Art sind grundsätzlich nicht zugelassen. Denken Sie bei Ihren Ausflügen bitte daran, dass Sie sich in Höhen zwischen 2.000 und 4.000 Metern bewegen, wo selbst geübte Wanderer bei großer körperlicher Anstrengung leicht außer Atem gelangen können. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die Natur hier zu genießen!

Glacier Point

Der Ausblick von Glacier Point über die schier unermesslich weite Sierra Nevada ist überwältigend, insbesondere zum Sonnenuntergang oder bei Vollmond, wenn das Licht die Granitfelsen märchenhaft erscheinen lässt.

Von hier, der Spitze einer 975 Meter tiefen, senkrecht abfallenden Felsklippe, bietet sich ein Blick über das gesamte Yosemite Valley aus der Vogelperspektive.
Auf der gegenüberliegenden Seite stürzen die Yosemite Falls 2.425 ft (739 m) tief ins Tal. Dahinter bilden die Gipfel der High Sierra eine beeindruckende Kulisse. Die einzelnen Berge sind auf Schautafeln gekennzeichnet.

Im Sommer (ca. Mitte Mai bis Ende Oktober) können Sie Glacier Point mit dem Auto erreichen (52 km/ 32 Meilen von Yosemite Valley, ca. eine Stunde Fahrt).
Zahlreiche Wanderwege führen von hier zu weiteren spektakulären Aussichtspunkten über das Yosemite Valley.

Im Winter ist die Straße bis zum Skigebiet am Badger Pass zugänglich. Glacier Point wird dann zu einem beliebten Ausflugsziel für Skilangläufer.

Giant Sequoia Groves

Im Yosemite Nationalpark gibt es drei Mammutbaumhaine.

Mariposa Grove, Tuolumne Grove, Merced Grove

Mariposa Grove, 56 Kilometer von Yosemite Valley entfernt am Highway 41 gelegen, ist der größte.
Tuolumne Grove und Merced Grove befinden sich unweit von Crane Flat entlang des Highway 120.

Trotz menschlicher Einflüsse haben diese Baumriesen, deren Größe in der Tier- und Pflanzenwelt unerreicht ist, ihren Platz über Jahrtausende behauptet. Sequoias existierten bereits zu Beginn der Geschichte der westlichen Welt. Als ältester noch lebender Baum im Mariposa Grove gilt der etwa 2.700 Jahre alte „Grizzly Giant.“

Die Ökologie der Mammutbäume ist komplex und erst in den vergangenen Jahrzehnten von Wissenschaftlern hinreichend erforscht worden. Sequoias sind nicht nur hervorragend an die immer wieder auftretenden Waldbrände angepasst, sondern für ihre Vermehrung sogar auf Feuer angewiesen. Holz und Rinde dieser Bäume sind feuerbeständig. Brandspuren an den Stämmen großer, gesunder Bäume sind Zeugen dafür, dass sie zahlreiche Brände überlebt haben. Die winzigen Samen brauchen zur Keimung entblößten, mineralhaltigen Boden und die Sprösslinge Sonnenlicht. Früher legten häufige, natürliche Waldbrände das geeignete Samenbeet frei, drängten konkurrierende Arten zurück und ließen eine mineralienreiche Erde zurück.

Doch als Folge der jahrzehntelang praktizierten Feuerunterdrückung sammelte sich Altholz am Waldboden an und hemmte so die Fortpflanzung der Mammutbäume. Auf diese Weise konnten schattentolerante Bäume in den Lebensraum der Sequoias vordringen. Heute werden im Rahmen eines gesteuerten Waldbrandmanagements vom National Park Service künstliche Brände angelegt, die natürliche Waldbrände simulieren und die Wachstumsbedingungen des Waldes verbessern sollen. Nähere Informationen hierüber erhalten Sie in den Besucherzentren des Parks.

Alle drei Haine sind mit dem Auto zu erreichen. Von den jeweiligen Parkplätzen führen kurze Wanderungen zu den Bäumen. Zum Mariposa Grove kann von Mai bis Oktober ein kostenloser Shuttlebus von Wawona aus genutzt werden. Darüber hinaus können Sie den Mariposa Grove bei einer Rundfahrt in einem offenen Bus erleben (Tickets sind an den Verkaufsstellen z.B. im Ahwahnee, der Yosemite Lodge oder im Yosemite Village erhältlich). Die Wege sind das ganze Jahr über für Wanderungen oder Skilanglauf geöffnet.

(Siehe auch Sequoia / Kings Canyon Nationalpark)

Wawona

Wawona war einst ein Indianerlager. 1856 baute Galen Clark an dieser Stelle ein Hotel, das nach ihm benannt wurde (Clark Station). Besucher konnten hier auf dem Weg von Yosemite Valley nach Mariposa übernachten. Nachdem 1864 das Yosemite Valley und der Mariposa Grove of Giant Sequoias durch den „Yosemite Grant“ unter Schutz gestellt wurden, ernannte man Clark zum ersten Parkaufseher („Guardian of Yosemite“). Als 1875 die Wawona Road eröffnet wurde, erwarben die Gebrüder Washburn das Gelände und bauten dort das Wawona Hotel, das auch heute noch in Betrieb ist. Wawona ist der ideale Ort, um mehr über die Erschließung Yosemites und die Menschen, die daran beteiligt waren, zu erfahren. Im Pioneer Yosemite History Center finden Sie eine Anzahl von Siedlerhäusern mit historischen Einrichtungen, die hierher verlegt wurden, sowie eine Sammlung alter Pferdekutschen.

Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Natural Entrance - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Natural Entrance – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Der ca. 190 qkm große Park wurde 1930 zum Nationalpark gemacht. Mehr als 85 bekannte Höhlen gibt es im Park, u.a. die Lechuguilla Cave, welches der Nation tiefste Kalksteinhöhle mit 478m ist. Das Alter der Höhlenformation wird auf 2-4 Millionen Jahre geschätzt.

Insgesamt ist die Carlsbad Cavern ein Höhlensystem, das über ca. 30 mi unterirdischer Korridore miteinander verknüpft ist. Der natürliche Eingang ist ungefähr 40m breit und 12m hoch. Damit zählt die Carlsberg Cavern zu den am besten begehbaren Höhlen überhaupt.

Fledermäuse
Zwischen Mitte Mai und Ende September ist ein besonderes Spektakel zu beobachten.
Jede Nacht fliegen tausende von Fledermäusen bei Einbruch der Dunkelheit aus der Höhle nach draussen, um Insekten zu jagen. Gegen Morgendämmerung kehren sie zurück. Eine halbe Stunde dauert es ungefähr, bis die Höhle sich geleert hat.

Die Höhlen
Mehr zu den einzelnen Höhlen, die man besichtigen kann, finden Sie auf der nächsten Seite. Ebenfalls mehr Informationen zu den körperlichen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen.

Ausrüstung
Für alle Touren außer Big Cave und Natural Entrance sind körperliche oder / und Kleidungs-/Schuhwerks-Voraussetzungen zu erfüllen. Ebenfalls werden Batterien u.U. gefordert, um die Lampen zu bestücken.
Weitere Empfehlungen wie lange Hosen, Knieschutz etc. kommen u.U. zum tragen. Bevor Sie eine Tour machen, informieren Sie sich im Visitor Center nach den speziellen Anforderungen.

Schuhwerk und Kleidung
Aufgrund steiler Wege in der Höhle wird rutschfestes Schuhwerk, z.B. Turnschuhe, empfohlen. Die Temperatur in der Höhle ist konstant 13,3 Grad – daher ist ein Pullover zum Mitnehmen empfohlen.

Carlsbad Caverns, die Höhlen

Temple of the Sun - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Temple of the Sun – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Chinese Theatre - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Chinese Theatre – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Big Room

Hat Ausmasse von 548m in der einen Richtung und 335m in die andere.
Bis zu 77m hoch ist die Decke. Die Höhle ist sehr einfach zu begehen und man kann viele verschiedene Kalksteinformationen sehen. Vor allem, wenn man wenig Zeit hat, ist diese Tour, die man ohne Führung machen kann, empfohlen.

Natural Entrance - Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico
Natural Entrance – Carlsbad Caverns Nationalpark, New Mexico

Natural Entrance

Kann ebenfalls in Eigenregie erkundet werden und führt ca. 230 Höhenmeter hinab, was man bezogen auf die eigene Körperfitness berücksichtigen sollte.
Die Route führt einen zu so interessant klingenden Höhlen und Sehenswürdigkeiten wie Bat Cave, Devil’s Spring, Iceberg Rock, Green Lake Overview und Boneyard, der an einen Schweizer Käse erinnert.

Hall of the White Giant

Eine geführte Tour, die zu einer abgelegenen Höhle führt.
Man muss streckenweise kriechen und etwas klettern, daher gilt die Tour als etwas anstrengend.

King’s Palace

Geführte Tour, die täglich (zwischen Memorial Day und 3. Sonntag im August) zur vollen Stunde zwischen 9.00 und 15.00 Uhr durchgeführt wird.
Rest des Jahres alle 2 Stunden und nur bis 14.00 Uhr. Mindestalter: 4 Jahre

Spider Cave

Die schwierigste Tour, die Klettern, Kriechen beinhaltet.

Left Hand Tunnel

Eine kurze geführte Lampentour unter 1 km. Eine leichte Tour, die sich mit dem Entstehen der Höhle und den Formationen beschäftigt.
Täglich um 9.00 Uhr. Mindestalter: 6 Jahre. Lower Cave
Die Tour führt entlang von Wasserbecken, Kalksteinformationen und zeigt Spuren frühzeitiger Entdecker.
Streckenweise muss der Besucher über Leitern klettern.

Slaughter Canyon Cave

Eine wenig erschlossene Höhle, die erstaunliche Formationen aufweist.
Sie liegt etwas abseits und man kann bis zum Parkplatz fahren. Lage:
25 mi weiter südwestlich an der US 62 / 180, dann noch 11 mi westlich auf der CR 418, der CR 422 und der CR 423. Am Ende ist die Strasse ungeteert.

Eintritt

$15 pro Person (ab 16 Jahre)

Website: https://www.nps.gov/cave/

Spartipp: Nationalpark Jahrespass

Süd-Kalifornien – ein Tour Vorschlag

Alleine der Begriff „Southern California“ lässt sofort die bekannten Assoziationen aufkommen: Relaxed Life, Beach, Surfing, Sun, Fun, … South California, das der Abschnitt südlich von L.A. bis San Diego.

Santa Monica Pier, Kalifornien
Santa Monica Pier, Kalifornien
Landkarte Südkalifornien Region L.A.


Beginnen Sie unsere Tour westlich von L.A. in Santa Monica. Wir führen Sie nach Venice und in so bekannte Surf-Orte wie Manhattan Beach, Hermosa Beach und Huntington Beach.

Entdecken Sie dann weiter Laguna Beach, Oceanside, Carlsbad, Encinitas/Cardiff…

Santa Monica

Ein Name, der Luxus, feines Leben, Stars und und und … als Assoziationen hervorruft.
Santa Monica ist ein Badeort nach bestem Riviera Vorbild, südlich von Malibu und Brentwood, mit fließendem Übergang zu Downtown L.A. und Beverly Hills.

Durch seine Nähe zu Los Angeles (8mi zum Airport und 13mi nach Downtown LA) eignet sich Santa Monica bestens zum Wohnen, wenn man etwas außerhalb in perfekter Atmosphäre residieren möchte.

Kilometerlange Sandstrände, Strandpromenade und Palmen prägen generell das Erscheinungsbild – der Ocean Front Walk ist durch Treppen und Brücken mit dem Strand verbunden.

Palisades Park
Der günstigste Blickwinkel, um die Santa Monica Bucht und den Pazifischen Ozean zu sehen, ist vom Palisades Park, der sich auf Santa Monica‘s Sandsteinklippen befindet.
Dieser Sammelplatz für Einheimische und Besucher ist gleichzeitig auch der Ort für öffentliche Kunstausstellungen, einem Meditationscenter und dem Santa Monica Visitors Center.

Das Santa Monica Pier
Was die Menschen heute auf dem Piers tun, unterscheidet sich stark zu dem was sie vor mehr als 100 Jahren taten. Tag und Nacht wird hier geangelt, werden das Meer, die Wellen und die Wunder der Unterwasserwelt beobachtet, wird unter den Sternen getanzt, Karussell oder Achterbahn gefahren, gegessen und getrunken. Das Pier ist der Ort für Spaß und Unterhaltung.

Beach Volleyball
Vielleicht die typische Beschäftigung für Südkalifornien und vor allem für Santa Monica, dass man durchaus als das Mekka für diesen Sport bezeichnen kann. Auch die Olympia Teams trainieren hier. Gleich um die Ecke vom ‚Dragon’s Head‘ am Pier, findet man eine Reihe von Volley-Plätzen.
Öffentliche Plätze findet man einige am Strand auf der Südseite des Piers. Wer nur zuschauen möchte, findet sich in Gesellschaft vieler Gleichgesinnter auf den Holzstufen die zum Pier führen. Wer sich Equipment mieten will, kann dies in etlichen Shops entlang des Ocean Front Walks und am Bike Path.

Venice

Venice Beach, Kalifornien
Venice Beach, Kalifornien

Jim Morrison von den ‚Doors‘ wurde in Venice geboren, ‚Mustang‘-Freunde kennen den Shelby-Mustang, der hier in einer Werkstatt zusammengeschraubt wurde, Muskel bepackte Typen, die Gewichte stemmen am Beach und freaky Künstler auf dem Boulevard – das fällt einem bei Venice erst einmal ein.

Venice bekam seinen Namen durch Abbot Kinney, einen Zigaretten Millionär, der sich im Jahre 1900 von seinem Geld dieses Stück Land kaufte und ‚Ähnlichkeiten‘ mit Venedig in Italien sah. Also nahm er sich Architekten und begann seine Wunschstadt zu erschaffen, wozu auch gehörte, künstliche Kanäle (15 mi) anzulegen.

Allerdings schlug in den kommenden Jahren sein Experiment, ein zweites Venedig zu schaffen, fehl, und er schüttete etliche seiner Kanäle wieder zu und verfolgte stattdessen die Idee, ein ‚Coney Island‘ der Westküste, einen Amüsierpark am Pacific zu schaffen. 1939 war er mit seinem Vorhaben fertig.

Bereits 1925 wurde Venice zu L.A. eingemeindet und seitdem hat sich das Stadtviertel wiederum oft im Aussehen verwandelt. Hippies, Fitnessfreaks, Künstler wurden seitdem von Venice angezogen und es ist ein bunter Mix heutzutage. An schönen Sonnentagen ist es ein Muss, wenigstens einmal am Ocean Front Walk zu promenieren und sich das gemischte Publikum von Body-Enthusiasten, Musikern, Strassenkünstlern und Abgedrehten einzuverleiben.

Ob man an den vielen Billigläden mit Sonnenbrillen für $2 und Billig-T-shirts Gefallen findet, bleibt jedem selbst überlassen. Am nördlichen Ende des Venice City Beach findet man dann die Gewichtheber-Typen, Basketball-Spieler, manchmal auch Pro’s- und Softball-Tennis-Player mit manchmal guten Einlagen. Die meisten Besucher sehen Venice nur tagsüber, nachts ist Venice zum Teil auch etwas unsicher und die Bars nicht jedermanns Geschmack

Venice befindet sich ca. 20 km westlich von Downtown L.A.. Erreichbar z.B. über den Washington Blvd Exit auf I-405.

Manhattan Beach

Manhattan Beach, Kalifornien
Manhattan Beach, Kalifornien
Manhattan Beach, Kalifornien
Manhattan Beach, Kalifornien

19 Meilen südwestlich von L.A. am Ende der Santa Monica Bay gelegen, ist auch Manhattan Beach einer der Surf- und Wunsch-Wohnorte vor den Toren der MegaCity.

Um die 35.000 Menschen geniessen hier ganzjährig die 2,1 Meilen Beach oder z.B. das ca. 280 m (928ft) lange Pier zum Angeln oder Relaxen.

Hermosa Beach

Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien
Hermosa Beach, Kalifornien

Hermosa Beach, was im Spanischen „Wundervoller Strand“ bedeutet, ist ein absolutes „Must“ für alle, die Southern California Lifestyle spüren wollen. Beach Volley ist die zweitbeliebteste Freizeitbeschäftigung (nach dem Surfen) im kleinen Ort, wenn man nicht gerade in einem der kleinen Cafe’s abhängt.

Durchschnittstemperaturen im Sommer ca. 21 Grad, im Winter so um die 12 Grad. Das mag manch einer nicht für Southern California erwarten, aber das ist am Pacific die Regel, von hier bis runter nach San Diego. Keine Angst, wer vor Ort ist, wird nicht frieren, es geht im wesentlichen um den Wind direkt am Meer, der die Temperatur wunderbar erträglich hält. Wer’s heisser mag, sollte lieber nach Florida, die Südwest Staaten oder in die Staaten im Mittleren Westen. Aber auch im California Inland wird es so heiss, dass manch einem der Spass vergeht. Deswegen lebt man hier eben, wenn man’s sich leisten kann, in einem der Küstenorte.

Unsere Wertung: Hermosa Beach ist unser absoluter Lieblingsort in L.A.’s direkter Umgebung.

Huntington Beach

Huntington Beach, Kalifornien
Huntington Beach, Kalifornien

Huntington Beach – Ein klassischer Surf-Ort vor den Toren L.A.’s. Aber nicht irgendeiner! Ein klassischer Surf-Ort vor den Toren L.A.’s. Aber nicht irgendeiner!

Heimat der US Open of Surfing Championship (Ende Juli, Anfang August) und der Bud Surf Tour. Kurzum, der Surfer’s Almanac sagt: „the most heavily surfed beach on the West Coast“. Im Winter geht’s Surf-mässig zur Sache, auch wenn da keine Meisterschaften sind, dann sind die Wellen besser. Im Sommer ein gigantischer Badestrand und sogar im August ist man fast alleine. Wie gesagt, Herbst, Winter, dann trifft man sich in „HB“.

Laguna Beach

Laguna Beach, Kalifornien
Laguna Beach, Kalifornien

Ca. 50 Meilen südlich von L.A. gelegen, ist die kleine Stadt Laguna Beach sicherlich eine der Juwelen der Küstenorte.
Die Hektik der L.A. Metro Area ist hier nicht mehr zu spüren. Menschen sind relaxed und wer hier lebt, der weiss, dass er an einem der schönsten Flecken an der southern Calfornia Coast wohnt.

Es ist ein Ort der Kunst, der netten Geschäfte und Residenzen.

Ein alljährliches Festival im Juli und August sticht dabei besonders heraus: das Festival of Arts – Pageant of the Masters. Menschen stellen berühmte Gemälde aller Epochen ‚live‘ nach. So kommen Sie vielleicht in den Genuss, das ‚Abendmahl‘ einmal in Grossformat zu sehen. Die Darsteller nehmen also den Charakter einer Person des Bildes an und verharren starr in dieser Position. Die Räumlichkeiten werden detailliert nachgebildet.

So gibt es viele Gemälde, die man in dieser Form einmal bewundern kann. Ein absolutes Muss zu Sehen, auch für Nicht-Kunstliebhaber. Die Jahreszeit ist zudem exzellent zum abendlichen Schlendern durch den Ort oder am Meer.

Oceanside

Man braucht von Oceanside zu L.A.’s Stadtgrenze im Norden ca. 30 min mit dem Auto auf der I-5, aber: durch L.A.’s Ausmasse und Verkehr können es leicht 2+ Stunden bis zum L.A. Airport sein!

Nach San Diego sind es nur 20-25 min und man kann direkt in Downtown sein, wenn man den I-5 nimmt. Wer an der Küste nach San Diego fährt braucht deutlich länger, weil man doch immer wieder von wunderbaren Stränden abgelenkt wird.

Oceanside hat ca. 160.000 Einwohner, wovon leicht 40.000 Militärpersonal und Angehörige sind. Oceanside hat schöne Beachabschnitte, das längste hölzerne Pier der Westküste und eine kleine nette Marina. Wenn Sie uns fragen, wir würden bei Anita’s, einem Mexican Restaurant, abends essen gehen. Zum American Breakfast sollte man definitiv Angelo’s Burgers ins Auge fassen. Herzhaftes mit Eiern, Chili, Tacos, Tortillas und Burgern kann man dort leicht am Morgen bekommen. Angelo’s Burgers ist eine Kette mit interessanter Historie. Tony Regakis ist Grieche und kam 1969 ohne ‚Alles‘ nach America und machte sein Glück – so wie man es sich vorstellt. Das älteste Cafe in Oceanside, das 101 Cafe, bietet normales American Breakfast in Diner Atmosphäre, leider vollkommen überteuert und mehr als Touristen-Falle zu sehen.

Was sonst in keinem anderen Reiseführer beschrieben ist…:
Oceanside hat seit Jahren Kriminalitätsprobleme, die die Stadt nicht in den Griff bekommt. Cross-street shootings, das ist das Schlagwort und sonst eigentlich mehr bekannt von L.A. (wo man’s aber auch erwartet). Die meisten Opfer sind zwar die (Jugend) Gangmitglieder selbst, aber wer abends durch Oceanside streift, wird sicher bald keine Lust mehr dazu haben… Besuchen Sie Oceanside tagsüber und geniessen es! Für abends nehmen Sie Carlsbad, Encinitas u.s.w. weiter südlich ins Visier, wo man relaxed durch die Strassen gehen kann.

Oceanside ist auch bekannt für das Militärgebiet Fort Pendleton, das sich im Norden von Oceanside anschliesst. Hier werden Marines und Navy Seals ausgebildet und das Trainingsgebiet ist eines der grössten seiner Art in der Welt. So liegt es nahe, dass die Stadt Oceanside durch die Anwesenheit des Militärpersonals ebenfalls einen eigenen Charakter erhält.

Carlsbad

Carlsbad, Kalifornien
Carlsbad, Kalifornien

Carlsbad nennt sich nach dem europäischen gleichnamigen Ort, der auch Vorbild bei der alten, ursprünglichen Bauweise in Carlsbad war.
Dies typische Fachwerk fällt sofort auf, wenn man in den Ort von Norden her hineinfährt.

Dann ist man auch im ‚alten‘ Carlsbad, im ‚Village‘, wie es genannt wird. Hier sind die Restaurants, Coffee Shops und die Geschäfte.
Alles im kleinen Stil und selbst im Sommer, der Hochsaison scheinen die Läden von weiniger Interesse für den Besucher zu sein, da meistens verwaist.

Wo sich die Massen treffen, ist am Beach. Auch hier in Carlsbad scheint die Hauptbeschäftigung Surfen zu sein, wenngleich es noch viel besser weiter im Süden an der Küste werden wird.

Unsere Favoriten, in Sachen Essen gehen, sind zwei Lokale:
Einmal die „Pizza Port Brewing Company“, wo eben -wie der Name vermuten lässt- Pizza gegessen und Bier getrunken wird. Aber die Atmosphäre ist mehr die einer IN-Kneipe plus Biergarten (wo geraucht werden kann).
Drinnen ist es meistens rammel-voll, was nicht heisst, dass man auf den Bänken keinen Platz mehr findet. An der Bar, wo man auch einfach nur trinkend ‚ab’sitzen kann, findet man selbstgebrautes Bier, u.a. ein Weissbier.
Draussen im Biergarten ist’s meistens nicht so voll, vielleicht weil die Frühabendsonne noch zu sehr blendet.

Tip 2 ist das Fischlokal Jay’s, direkt am Carlsbad Blvd, der Hauptstrasse, gelegen.
Es ist klein, sieht rustikal und einfach aus, aber ist ein Carlsbad Insider Tip.
Die Fischgerichte sind hervorragend abgeschmeckt und es richt immer und überall ein klein wenig nach Knoblauch. Die Preise sind normal und wurden nicht überzogen nur weil Carlsbad einen ‚Namen‘ hat, dennoch nicht so günstig wie der Pizza Port. Das Lokal ist Hunde- und Raucher-freundlich, sofern man draussen sitzt.

Encinitas

Ein schöner und natürlicher Ort ohne jeglichen Schicki-Micki Flair. Encinitas (gesprochen: enn-zieh-niieh-das) und auch der vergleichbar aussehende Ort Cardiff sind die klassischen Surfer-Orte an Californiens Südküste.

An den Beaches werden im Herbst / Winter auch Surf-Meisterschaften abgehalten – nur zu dieser Jahreszeit sieht und spürt man die gewaltigen mehrere Meter hohen Wellen, die eine ‚Pipe‘ beim Überrollen bilden.

Im Winter sind die Wellen derart gewaltig, dass jedes Jahr neue Stücke von der Küste und Steilküste weggespült werden. Wer oben am Berg wohnt, wird in dieser Jahreszeit meinen, dass ein Güterzug durch sein Schlafzimmer fährt, wenn sich die gewaltigen Wellen nachts brechen.

Encinitas bietet Laid-Back Flair, d.h. man kann gemütlich in den wenigen Cafes frühstücken und relaxen, bevor man zum Beach geht.

Encinitas verfügt auch über einen Dog Beach, wo man mitsamt Vierbeiner baden kann – komplett sauber, wir haben nie irgendwelchen ‚Schmutz‘ gefunden, die Hundebesitzer nehmen es ernst mit der Sauberkeit, die Voraussetzung für die Offenhaltung der Dog Beaches in ganz California ist.

Unser Mittags- und Abends-Essen-gehen Tip lautet: Rosanna’s, direkt an der Hauptstrasse, Ecke ‚G‘ Street. Rosanna und Ehemann Jean-Louis starteten zwar vor langer Zeit Ihren Italian Deli hier, aber haben nichts von Ihren Kochrezepten vergessen – so authentisch zubereitete Speisen findet man selten.

Encinitas, Kalifornien
Encinitas, Kalifornien

San Diego

Dazu finden Sie alle Informationen hier: San Diego erkunden

Jamestown, Virginia: mehr als 400 Jahre Geschichte

0

Jamestown, Virginia

Jamestown und seine 400 Jahre Geschichte (photo: Virginia Tourism)
Jamestown und seine 400 Jahre Geschichte (photo: Virginia Tourism)

Jamestown Besuch Im Mai 2007 feierte die Stadt Jamestown den 400. Jahrestag der Besiedlung Amerikas. Dieses Jubiläum war von höchster Bedeutung für die gesamte amerikanische Nation, und auch aus europäischer Sicht von Interesse.
Ein Besuch in Jamestown ist jederzeit ein Erlebnis, und das zu allen Jahreszeiten.

Weißkopfseeadler
Stolz sind die Ranger am James River auf die drei Brutpaare des Weißkopfseeadlers, die sich wieder angesiedelt haben an diesem Platz, der für die Geschichte der Vereinigten Staaten so bedeutungsvoll ist. Das Wappentier der Vereinigten Staaten fühlt sich wohl hier in diesem Teil des Bundesstaates Virginia, wo die Seele der USA intensiv zu spüren ist.

Als die ersten englischen Siedler im Mai 1607 mit ihren Schiffen vom Atlantik kommend in den James River einbogen und einige Kilometer weiter an Land gingen, achteten sie wohl weniger auf die Adler, doch sie gründeten unter schwierigen Bedingungen die erste dauerhafte Siedlung von Engländern in der Neuen Welt: Jamestown.

1607 James Fort English Style Building (photo: Aaron Zhu [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)])

Für Besucher der US-Ostküste ist Jamestown zusammen mit dem benachbarten Colonial Williamsburg – der im Stil des 18. Jahrhunderts original wieder errichteten früheren Hauptstadt von Virginia – ein Muss. In nur zweieinhalb Autostunden gelangt man von Washington D.C. nach Jamestown.

Das weitläufige historische Gelände am Fluss ist ganzjährig von 9 bis 17 Uhr für Besucher offen, eingebettet in eine ruhige bewaldete Landschaft. Zu sehen sind auch die drei Segelschiffe der englischen Siedler, die damals rund drei Monate für ihre Reise in die Neue Welt brauchten – und das bei großer Enge. Die Schiffe wurden original und seetüchtig nachgebaut und ankern in Jamestown, wo sie besichtigt werden können.

Kamen die Glasmacher aus Thüringen?

Inzwischen ist die fast 400jährige Geschichte von Jamestown gut erforscht, dennoch wird die archäologische Arbeit fortgesetzt und immer wieder kommen bedeutende Funde ans Tageslicht. Wo vor Jahrzehnten die ersten historischen Glasscherben gefunden wurden, steht heute eine Nachbildung der einfachen Glashütte, die voll in Betrieb ist. Es wird vermutet, dass es einst Siedler aus Thüringen waren, die dieses Handwerk mitbrachten. Im James Fort, dem Nachbau der ersten, 1607 errich­teten Siedlung, wird das Alltagsleben der Bewohner von damals live dargestellt.
Ein Museum informiert zusätzlich detailliert über die Geschichte von Jamestown und der Region, die auch Schauplatz großer Schlachten in den Unabhängigkeitskriegen war.

Williamsburg, Virginia

Nur zehn Kilometer von Jamestown entfernt erreicht man am Colonial Parkway eine weitere historische Stätte der USA, die einen besonderen Charme vorweist: Colonial Williamsburg, die frühere Hauptstadt von Virginia, komplett mit Gebäuden des 18. Jahrhunderts wieder errichtet und belebt durch Schauspieler, die in historischen Kostümen bekannte und berühmte Persönlichkeiten darstellen, aber auch einfache Bürger, Handwerker und Bauern, die mit Ochsenkarren unterwegs sind.

In einigen der historischen Holzhäuschen können Gäste des Hotels Williamsburg Inn übernachten.

Website der Colonial Williamsburg Foundation: https://www.colonialwilliamsburg.com/

White Sands National Monument in New Mexico — schneeweisser Sand und Dünen soweit das Auge reicht

White Sands National Monument, New Mexico
White Sands National Monument, New Mexico

Das Tularosa Basin, ein von Bergen gesäumtes Tal, liegt am nördlichen Ende der Chihuahua Wüste.
Aus der Mitte dieses Tals erhebt sich der glitzernde, weisse Sand von New Mexico, eines der großen Naturwunder dieser Welt.
Wellenähnliche Dünen aus Gips-Sand haben 275 Quadratmeilen Wüste unter sich begraben und das größte Gips-Dünenfeld der Welt geschaffen.
Die weissen Dünen sind immer in Bewegung und verändern sich ständig in Form und Größe.

Im Gift Shop kann man spezielle Sand-Schlitten mieten, was ein irrer Spaß ist auf den Dünen. Ansonsten, wer das nicht will, der wird bei der Rundfahrt durch die Dünen oder bei kleinen Zu-Fuß Ausflügen in die Dünen auch so voll auf seine Kosten kommen.

In White Sands gibt es vier verschiedene Arten von Dünen:

Kuppelförmige Dünen

Die ersten Dünen, die sich in Richtung des Windes von Lake Lucero bilden, sind niedrige Sandhügel, die sich bis zu 10 Meter jährlich fortbewegen.

Barchandünen

Halbmondförmige Dünen bilden sich in Gebieten mit starkem Wind, der nur begrenzt neuen Sand mit sich bringt.

Diagonale Dünen

In Gebieten, die ausreichend mit Sand versorgt werden, verbinden sich die Dünen miteinander und bilden lange Bergketten aus Sand.

Parabelförmige Dünen

Entlang der Ränder des Dünenfeldes verankern Pflanzen die Ausläufer der halbmondförmigen Dünen miteinander und kehren ihre Form um.

Visitor Center

Adresse: 19955 Highway 70, Alamogordo, NM 88310

Denken Sie an ausreichend Wasser und Sonnencreme, wenn Sie die Dünen zu Fuß erklimmen wollen.
Wir empfehlen auf jeden Fall einen Besuch im Visitor Center. Das historische Adobe-Gebäude enthält geologische Ausstellungen, die die Entstehung der Dünen erklärt. Auch finden Sie die Informationen, wie Sie am besten die Dünen erklimmen und erforschen. Ebenso können Sie hier die Plastik-Sitz-Schalen kaufen, auf denen man die Dünen runterrutschen kann.

Park Eintritt: $20 pro Fahrzeug oder $10 pro Erwachsener (der geringere Betrag kommt zum Ansatz); Jugendliche und Kinder unter 16 Jahren frei; Motorrad $15

Offizielle Website: www.nps.gov/whsa/

Bilder Monument Valley, Utah, USA

Manchmal beschreiben Bilder eine Landschaft einfach besser als Worte. Oder, meistens ist das so. Wir haben ein wenig in den Bildern zu Monument Valley gesucht und hier sind einige der typischsten Eindrücke. Aber rein zufällig ausgesucht, denn wir haben Hunderte mehr.

Mehr zum Monument Valley und dem Südwesten: Südwesten der USA

Motorradtouren in Utah, Monument Valley
Motorradtouren in Utah, Monument Valley
Hole in the Rock, Utah, auf dem Weg ins Monument Valley
Hole in the Rock, Utah, auf dem Weg ins Monument Valley
Hole in the Rock, Utah, auf dem Weg ins Monument Valley
Hole in the Rock, Utah, auf dem Weg ins Monument Valley
Mexican Hat, Utah, Monument Valley
Mexican Hat, Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley
Utah, Monument Valley

Mehr Infos und Bilder

Mehr zum Monument Valley und dem Südwesten: Südwesten der USA

Hawaii: Molokai, Lanai und Kauai – Sehenswürdigkeiten

Kepuhi Beach am West Ende von Molokai (photo: Rose_Braverman [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])
Kepuhi Beach am West Ende von Molokai (photo: Rose_Braverman [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])
Die Inseln von Hawaii (Karte)
Die Inseln von Hawaii (Karte)
Wo liegt Hawaii ? (Karte)
Wo liegt Hawaii ? (Karte)

Hawaii Inseln Reiseziel Übersicht

Alle unsere Artikel zu Hawaii’s verschiedenen Inseln finden Sie unter dem Schlagwort Hawaii oder durch Eingabe von Hawaii im Suchfeld der Suche: Hawaii

HAWAII Allgemeine Informationen finden Sie hier: HAWAII – Reisevorbereitung und Tipps

Kurzübersichten zu den Inseln:

Die Insel Molokai, Hawaii

Molokai – „The Friendly Isle“ in Zahlen
Länge: 61 km
Breite: 16 km
Fläche: 958 qkm
Höchste Erhebung: Kamakou Peak ligt im Osten der Insel und ist 1.514 m hoch.
Hauptstadt: Kaunakakai
Auf Molokai verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Insel Blume: White candlenut tree Blüte oder „kukui“ Blüte

Die Insel besitzt der Welt grössten Meeres-Klippen und hat atemberaubende Landschaften gekennzeichnet durch Gegensätze: im Westen trockene, unfruchtbare Erde und im Osten wunderbare Täler und Regenwald. Trocken und unfruchtbar bezeichnet auch das hawaiianische Wort „molo“.

Mit Beginn des 19. Jahrhunderts kamen die ersten Missionarsfamilien auf der Insel an. Darunter die Meyer’s und Cooke’s, die sich für die Schönheit der Insel begeisterten und diese auch erhalten wollten. Mitte des 19. Jh. entstand, gegründet durch Kamehameha V, die Molokai Ranch, die Viehzucht betrieb und 40% der Inselfläche einnahm. Nach seinem Tod wurde sie verkauft und die Ananas-Zucht wurde zur Hauptindustrie. Dies war auch die Zeit, als die bekannte Firma Del Monte hier einstieg. Ab 1970 hat Del Monte dann verstärkt auf Tourismus für die Insel gesetzt und verkaufte riesiege Arenale im Westen am Strand zum Bau von Resorts.
1873 kam der belgische Priester Joseph Damien de Veuster auf die Insel und kümmerte sich 16 Jahre lang um die Bewohner der Lepra Kolonie, die Kamehameha V in Kalawao auf der Halbinsel im Norden errichtete. Auch „Father Damien“ starb an Lepra.

Palaau State Park

Liegt am Highway 470.
Wunderschöne Natur, mehr als 40 verschiedene Baumarten wachsen hier und das Fruchtbarkeitssymbol der Hawaiianer, ein phallusähnlicher Monolith, der “Phallic Rock”, den die Hawaiianerinnen bei Kinderwunsch aufsuchten und sich durch Fürbitten Hilfe erhofften. Einen faszinierenden Ausblick hat man vom Kalaupapa-Lookout über die Halbinsel Makanalua.

Tripadvisor Bewertungen: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g29221-d318104-Reviews-Palaau_State_Park-Molokai_Hawaii.html

Meyers Sugar Mill & Museum

Am Highway 470.
Eine Zucker Mühle die von dem Deutschen Rudolf W. Meyer Ende des 19.Jahrhundert gebaut wurde. Sie ist heute restauriert und wird für Interessierte in Betrieb genommen.

Tripadvisor Bewertungen: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g60642-d534552-Reviews-Molokai_Museum_and_Cultural_Center-Kualapuu_Molokai_Hawaii.html

Halawa Valley Trail

Highway 450, von Kaunakakai zum Halawa Valley
Das Halawa Valley ist die älteste Ansiedlung der Polynesier und war bis vor einigen Jahrzehnten noch dicht bevölkert.
Tsunamis (Flutwellen) zerstörten das Dorf und vertrieben die Bewohner.
Der Trail beginnt bei der kleinen Kirche und dauert rund 2-3 Stunden, je nach Kondition und Wetterbedingungen. Gutes Schuhwerk wird empfohlen. Flüsse müssen durchquert werden. Ziel sind die Moaula Wasserfälle. Die Wege sind durch Markierungen gekennzeichnet, ein Verlaufen ist somit ausgeschlossen. Mangobäume, riesige Farne , Papayabäume, Bananenstauden, wilde Orchideen und Brotfruchtbäume säumen die Wege. Leider sind auch Moskitos ständige Begleiter. Aber am Ziel angelangt werden sie vom Anblick der 80 Meter in die Tiefe herabstürzenden Moaula und Hipuapua Wasserfälle begeistert sein. Im Pool das Moaula darf gebadet werden.

Tripadvisor Bewertungen: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g29221-d109858-Reviews-Halawa_Valley-Molokai_Hawaii.html

Strände

Halawa Bay
Die Halawa Bay hat die Form eines Halbmondes und ist bestens geeignet für alle maritimen Vergnügungen, allerdings nur im Bereich der Bucht. Der Strand liegt am Highway 450.

Papohaku Beach
Wer die Einsamkeit sucht und unberührte Natur, der ist hier richtig. Allerdings sollten Sie es vermeiden ins Wasser zu gehen, da hier tückische Stömungen einem das Baden vermiesen. Also nur Sonnenbaden und Faulenzen. Highway 460 bringt Sie hin.

Kepuhi Beach am West Ende von Molokai (photo: Rose_Braverman [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])
Kepuhi Beach am West Ende von Molokai (photo: Rose_Braverman [CC BY 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/3.0)])

Kepuhi Beach
Das ist wohl der schönste Strand auf Molokai. Surfer haben hier ihren Spaß, Schwimmer, Taucher, etc. nur an einigen Tagen während er Sommmermonate, warum ? Wegen der gefährlichen Strömungen und der sehr hohen Wellen. Der Strand liegt vor dem Hotel Kaluakoi.

Halena Beach
Ein geschützter Strand im Süden der Insel. Schwimmen, Schnorcheln und Tauchen sind hier möglich.

Die-Top Strände für Surfer sind:
Moomoni Beach, Pueoau Beach, Halawa Beach Park, Kepuhi Beach

Die Insel Lanai auf Hawaii

Ins Meer geflossene Lava bei Hulopoe Bay auf Lanai (photo: Steve Jurvetson (jurvetson on Flickr) https://www.flickr.com/people/jurvetson/ [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)])

Lanai – „The Pineapple Isle“ in Zahlen
Länge: 28 km
Breite: 21 km
Fläche: 362 qkm
Höchste Erhebung. Lanaihale 1.036 m
Hauptstadt: Lanai City
Auf Lanai verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel.

Lanai ist die zweitkleinste der Hauptinseln. Die höchste Erhebung ist der Lanaihale mit 1.036 m und die einzige Stadt der Insel ist Lanai City, die 487m hoch liegt.
Ihren Beinamen bekam sie, da sie einst der Welt grösste Ananas Plantage hatte. Die Firma Dole, deren Plantage es ist und war, besitzt noch heute 98% der Insel und hat als die Hauptindustrie den Tourismus hier etabliert. Die Firma besitzt auch die zwei Haupt-Hotels der Insel: „The Lodge at Koele“ und „Manele Bay Hotel“.
Interessant ist, dass die Insel keine Ampeln kennt und man sich schon von daher dem „Paradies-Zustand“ näher fühlt.

Ins Meer geflossene Lava bei Hulopoe Bay auf Lanai (photo: Steve Jurvetson (jurvetson on Flickr) https://www.flickr.com/people/jurvetson/ [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)])

Garden of the Gods
7 Meilen nordwestlich von Lanaicity.
Ein surrealistisch anmutender Felsengarten aus Lavagestein. Die jahrtausendlangen Arbeiten des Wasser, Windes und der Sonne haben ihn in einen unheimlichen Ort verwunschen. Beste Besuchszeiten sind kurz vor Sonnenaufgang bzw. Sonnenuntergang.

Mount Lanaihale
Den besten Überblick über die gesamte Insel und einige andere Hawaiiinseln wie z.B. Hawaii, Maui, Molokai, Kahoolawe und mit Glück auf Oahu, hat man vom 1.027 m hohen Lanaihale. Die Besteigung ist nur bei trockenem Wetter möglich. Aber auch mit Hilfe eines geländegängigen Fahrzeugs erreicht man den Gipfel.
Munro Trail: Das ist die Tour per Pedes auf den Mount Lanaihale. Sie dauert an die 7- 8 Stunden. Reizvoll ist sie, weil das ganze Areal zum Vogelschutzgebiet erklärt worden ist und das Zwitschern der Vögel den Wanderfreund entzücken wird.

Lanai City
Die Stadt wurde 1924 von dem Ananas König Jim Dole für seine Angestellen erbaut und war einst die grösste Annanas Plantage der Welt. 98% der Insel sind noch immer in Privatbesitz der Dole-Company. Auch heute noch hat sie den Charme einer verschlafenen Plantagenstadt, an der die Zeit spurlos vorüber ging.
Fast alle Insulaner wohnen hier. Ein Besuch dieser Stadt lohnt allemal und hat in den kühlen Abendstunden auch noch den Hauch des Romantischen.

Kaunolu Village
Highway 440, im Südwesten der Insel.
Kaunolu, das sind die Reste eines ehemaligen Fischerdorfes und dies war die ehemalige Sommerresidenz des Königs Kamehameha I..
Die zahlreichen Ruinen und Grabmäler sind heute nicht nur ein Anziehungspunkt für die Touristen, sondern auch ein wichtiger Ausgrabungsort für Archäologen.

Strände

Hulopoe Beach
Highway 440. Der vielleicht schönste Sandstrand auf Lanai. Bestens geeignet für das Tauchen, Schnorcheln und Schwimmen. Er ist auch der einzige Strand auf Lanai, an dem Schwimmen gefahrlos möglich ist.

Polihua Beach
Ein herrlicher weißer Sandstrand, der zwar weniger zum Schwimmen geeignet ist, da hier Unterwasserströmungen sehr gefährlich werden können, aber zum Relaxen prädestiniert ist. Wer Glück hat, der kann Meeresschildkröten beobachten.

Shipwrech Beach
Meilenlanger Sandstrand, ideal zum spazieren gehen und entspannen. Schwimmen, tauchen etc. nicht geraten.


Die Insel Kauai auf Hawaii

Kauai Welcome Sign (photo: dronepicr [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)])
Kauai (große Insel) mit Nihauu „the forbidden Island“ (photo: NASA)

Kauai – „The Garden Isle“ in Zahlen
Länge: 53 km
Breite: 40 km
Fläche 1.429 qkm
Höchste Erhebung: Kawaikini 1598 m
Hauptstadtt: Lihueda

Kauai, das ist die nördlichste der Inseln und zugleich die älteste. Sie spiegelt mit am besten das, was man sich unter exotischem Paradies vorstellt – die Landschaft ist atemberaubend und wurde für zahlreiche Filme als Kulisse verwendet.
Die Bewohner, deren Einkommen für mehr als 150 Jahre aus der Zuckerproduktion kam und die nun in das Zeitalter des Tourismus eingestiegen sind, haben einige Auflagen zum Schutz ihrer Natur ins Leben gerufen.
Es darf zum Beispiel kein Hotel auf Kauai höher als eine Kokonuspalme sein…in anderen Gegenden herrscht ein Bauverbot. 1992 wurde die Insel fast vollständig durch Hurricane „Iniki“ verwüstet.

Kilohana Plantation
Highway 50,3-2087 Kaumualii Hwy.,südlich von Lihue.
Hier steht eines der vornehmsten Herrenhäuser der Insel. Das Gebäude ist vollgestopft mit Antiquitäten und hawaiianischen Kunstgegenständen.

Website: http://kilohanakauai.com/

Tripadvisor Bewertungen: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g60623-d155346-Reviews-Kilohana_Plantation_Estate-Lihue_Kauai_Hawaii.html

Wailua Falls
Highway 56, bis Maalo Rd.
Zwei Wasserfälle in malerischer Umgebung stürzen 30 Meter in die Tiefe.

Kilauea Lighthouse
Der ehemalige Leuchtturm, der einst mit einer Muschellinse ausgerüstet war und dessen Lichtkegel aus 90 Meilen Entfernung zu sehen war, dient heute als Wetterstation. Das gesamte Areal ist heute geschützt, da hier viele Vögel, darunter Fregattvögel, Albatrosse und Sturmvögel ihre Nistplätze haben. Einen wunderschönen Blick hat man am Aussichtspunkt des National Wildlife Refuges.

Website U.S. Fish and Wildlife Service: https://www.fws.gov/refuge/kilauea_point/

Waimea Canyon Lookout
Highway 50, in die Kokee Rd.
Auf 951 Metern Höhe hat man einen einzigartigen Rundblick auf eine eindrucksvolle Landschaft. Die Anfahrt ist recht kurvenreich. Fahren sie die Strasse weiter und Sie erreichen nacheinander den Puu Hihina Lookout und den Puuo Kila Lookout. Befahren sie nun die Waimea Canyon Drive, um wieder auf den Highway 50 zu gelangen.

Tripadvisor Bewertungen: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g60627-d6665723-Reviews-Waimea_Canyon_State_Park-Waimea_Kauai_Hawaii.html

Spouting Horn Park
Kein Tourist sollte sich auf Kauai den imposanten Salzwassergeysir entgehen lassen, der dadurch entsteht, dass die Brandung unter die Lavadecke strömt, bzw. regelrecht hineingepresst wird . Das Wasser entweicht dann durch kleine Löcher, die sich in der Lavadecke befinden, durch den enormen Druck wieder an die Oberfläche.

Tripadvisor Bewertungen: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g60625-d669719-Reviews-Spouting_Horn-Poipu_Kauai_Hawaii.html

Na Pali Coast
Die wohl berühmteste Küste Hawaiis. Auf 50 Kilometer bietet sich dem Betrachter eine einzigartige Küstentregion. Die allerbeste Aussicht hat man vom Hubschrauber aus, aber auch vom Kalalau Lookout und vom Kuuo Kila Lookout.

Tripadvisor Bewertungen: https://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g9777534-d146816-Reviews-Na_Pali_Coast_State_Park-Wainiha_Kauai_Hawaii.html

Strände

Larsens Beach
Larsens beach bietet einen langen, weißen Strand. Bestens geeignet zum Schwimmen, tauschen, Schnorcheln und relaxen.

Kaupea Beach, auch als Secret Beach bezeichnet
Highway 56 dann auf die Kahiliwai Road. Idyllisch gelegener weißer Sandstrand, Bodysurfen, Tauchen und Schwimmen, ja sogar das Nacktbaden ist hier erlaubt.

Lumahai Beach
Lumahai Beach ist vermutlich einigen bekannt aus Film und Fernsehen. Nicht zu unrecht suchen sich die Filmschaffenden stets die besten Plätze aus. Sehr langer, weißer Sandstrand, der in der Mitte von Lavagestein und üppigem Pflanzenwuchs begrenzt wird. Sehr gutes Plätzchen zum Entspannen, Faulenzen Sonnenbaden. Vom Schwimmen wird wegen der imposanten Wellen abgeraten.

Lydgate State Park
Idealer Strand für die Kids. Hier ist das Baden gefahrlos möglich.

Hanalei Beach
Der Strand liegt in einer sichelförmigen Bucht. Und ist einer der angesagtesten Strände. Alle Wasserspielarten sind möglich. In den Wintermonaten ist hier Surfen angesagt.

Poipu Beach
Gehört mit zu den schönsten Stränden auf Kauai. Weiße Strände, ruhiges Wasser, Sonne im Überfluß.

Kekaha Beach
Kilometer langer Strand. Gut für Schnorchler, Schwimmer und Surfer.
Poilihale State Park
Vermutlich Kauais längster Strand. Ausdehnung ungefähr 30 km. Zum Schwimmen eignen sich jedoch nur sehr wenige Stellen.

Die Top Strände für Surfer
Hanalei, Kee Beach, Secret Beach, Brenecke Beach, Kalapaki Beach.

Der Blumenkranz ‚Lei‘ und der Begriff ‚Aloha‘

0

Der Blumenkranz Lei bedeutet „Herzlich Willkommen“, „Auf Wiedersehen“, „Liebe“ und „Danke“ in Hawaii.

Er ist eine Geste der Wertschätzung.
Gefertigt werden sie aus Unmengen von frisch gepflückten Blüten, Blättern, Früchten und/oder Muscheln, die dann kunstvoll aneinander gefädelt werden. Es gibt offene Lei’s und geschlossene, wobei die geschlossenen für die innige Liebe stehen und die Umarmung eines geliebten Wesens symbolisieren und die offenen Lei’s tragen diejenigen, von denen wir etwas lernen können – damit das Wissen derer aus beiden Enden ungehindert fließen kann.

Der Lei stammt aus Polynesien.

Noch vor einigen Jahren erhielt jeder Tourist am Flughafen ein Lei um den Hals gehängt – das geht heute bei mehr als 8 Millionen Touristen jährlich nicht mehr, heute bekommen (meistens) nur noch Prominente den Lei.

Kaum ein Geburtstag oder eine andere Hawaii-Feierlichkeit geht heute ohne den Lei. Die Zahl der Blumen-Farmen nimmt jedoch ständig ab. Die traditionellen Blumen wie Plumeria oder Tuberose können kaum in der Menge gezüchtet werden, wie sie gebraucht werden. Das bedeutet, dass der Bedarf an Lei-Blumen andersweitig gedeckt werden muss: Import aus Asien heisst die Lösung. Dendrobium Orchideen aus Thailand sind dabei der Hauptimport. leider leidet unter den Billigimporten die heimische Blumenindustrie noch mehr.

Aloha

Das Wort “Aloha“ hat verschiedene Beedutungen je nach Kontext aber generell drückt man eine von innen kommende Herzlichkeit aus.
Mit Aloha begrüßt und verabschiedet man sich auf Hawaii.

Aloha kann für „Liebe“, „Gastfreundschaft“ oder „Anteilnahme“ stehen.

Die Inseln von Hawaii (Karte)
Die Inseln von Hawaii (Karte)
Wo liegt Hawaii ? (Karte)
Wo liegt Hawaii ? (Karte)

Hawaii Inseln Reiseziel Übersicht

Alle unsere Artikel zu Hawaii’s verschiedenen Inseln finden Sie unter dem Schlagwort Hawaii oder durch Eingabe von Hawaii im Suchfeld der Suche: Hawaii

HAWAII Allgemeine Informationen finden Sie hier: HAWAII – Reisevorbereitung und Tipps

Chicago – Reiseziel Übersicht

3
Mit dem Boat eine Architektur Tour entlang des Chicago River machen
Mit dem Boat eine Architektur Tour entlang des Chicago River machen

‚New York den Ausländern, Los Angeles den Ausserirdischen und Chicago den Amerikanern‘ lautet ein amerikanisches Sprichwort.

Chicago, vielen auch bekannt als die Stadt Al Capone’s und der Prohibition, wird nicht selten mit New York verglichen. Die Architektur ist sicher einer der Gründe dafür.

Die „Windy City“, wie Chicago’s Beiname ist, liegt am Lake Michigan und ist die größte Stadt in Illinois. Einschließlich aller Vororte leben hier 8,5 Millionen Menschen. Berühmt ist Chicago besonders wegen der grandiosen Wolkenkratzer-Architektur.

Drei der zehn höchsten Gebäude der Welt, das Hancock Center (343 Meter), das Amoco Building (346 Meter) und der Sears Tower (443 Meter) (neuer Name ist: Willis Tower), sind hier zu finden.

Zu den weiteren Attraktionen gehören die Museen der Stadt wie das Art Institute Chicago und das Field Museum. Innerhalb des Loop, wie die Innenstadt der Metropole genannt wird, befinden sich zahlreiche Skulpturen internationaler Künstler wie Picasso, Miro und Chagall.

Von Deutschland aus gibt es mehrere tägliche Nonstop-Flüge zum internationalen Flughafen von Chicago O’Hare, beispielsweise mit United Airlines zweimal pro Tag ab Frankfurt und einmal täglich ab München. Die Flugzeit beträgt etwa neun Stunden.

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeiten finden Sie in unserem Artikel: CHICAGO Sehenswürdigkeiten

Alle unsere Artikel zu Chicago finden Sie unter dem Schlagwort Chicago oder durch Eingabe von Chicago im Suchfeld der Suche: Chicago

ILLINOIS Allgemeine Informationen finden Sie hier: ILLINOIS – Reisevorbereitung und Tipps

Wetter

Reisezeit / Saison
Ganzjährig, allerdings werden sicherlich viele Aktivitäten im Winter eingeschränkt. Illinois kann harte Wintereinbrüche haben. Wenngleich der Beiname „The Windy City“ verschiedene Geschichten kennt, ist es dennoch eine Tatsache, dass die Windgeschwindigkeiten zwischen den Skyscapern zunimmt und wenn es sich um kalten Wind handelt, dies sehr unangenehm sein kann.

Beste Reisezeit ist Frühling und früher Herbst wenn die Temperaturen angenehm und die Luftfeuchtigkeit nicht zu hoch ist und… gleichzeitig es nicht die Hochsaison ist.
Chicago als Kultur- und Unterhaltungsmetropole bietet auf jeden Fall ganzjährig Möglichkeiten.

Klima & Temperaturen
Warme Sommer, viel Wind, der vom Lake Michigan kommt. Im Winter teilweise extrem Kalt, wiederum stark beeinflußt durch den kalten Wind. Man sollte bei einer Reise flexibel in Sachen Kleidung ausgestattet sein und immer eine Jacke in Reichweite haben. Durch die hohe sommerliche Luftfeuchtigkeit kommt man leicht ins schwitzen und es kann sehr drückend sein.

Besucher Info: Flughafen, Fremdenverkehrsamt, Transportmittel, Karte

Einwohner
City: 2.7 Mio (geschätzt 2018)
Chicago’s Wachstumsrate ist im Prinzip um die 0% — seit 2010 ist die Bevölkerung eher geschwunden.

In Chicago’s Einzugsgebiet leben ca. 8.5 Mio Menschen.

Öffentliche Verkehrsmittel
Regional Transportation Authority (RTA)
Chicago Transit Authority (CTA)
Website CTA: https://www.transitchicago.com/

Website RTA: https://www.rtachicago.org/

Flughafen
O’Hare International Airport
und
Midway Airport
Die Airports sind leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

Website O’Hare sowie Midway: https://www.flychicago.com/

Straßen System
Das Straßennetz ist schachbrett-artig ausgelegt und State Street (Richtung Nord-Süd) & Madison Street (Richtung West-Ost) bilden den Mittelpunkt. State Street, die vertikale Achse) bezeichnet Adressen, die nördlich von Madison liegen als N State Street. In die andere Richtung als S State Street. Madison ist demnach die horizontale Achse und Adressen westlich der State Street werden mit W Madison Street bezeichnet. In die andere richtung also mit E Madison Street.

Höhe
202 m über dem Meeresspiegel

Visitor Center
Chicago Cultural Center
77 E. Randolph at Michigan Avenue

Chicago Water Works
163 E. Pearson at Michigan Avenue

Geschichte zu Chicago

Sehen Sie dazu unseren Artikel: Chicago Geschichte

Chicago Geschichte

1
Buckingham Fountain im Grant Park, gleich neben dem Millennium Park
Buckingham Fountain im Grant Park, gleich neben dem Millennium Park

DuSable baute die erste Siedlung im Jahre 1779 an der Mündung des Chicago River’s. 1830 wurde das Land verkauft, um den Bau des Illinois und Michigan Canal’s zu finanzieren, die Verbindung Chicagos mit dem Fluss Mississippi.

Drei Jahre später stieg die Bevölkerungszahl rasant auf 350 an und der Ort wurde Chicago genannt. Der Name wurde von einem Wort der Indianer mit der Bedeutung „stark“ oder „großartig“ abgeleitet. Im Jahre 1837 wurde der Ort als Stadt mit einer Bevölkerungszahl von 4.170 verzeichnet. Die Rolle Chicagos als ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt wurde 1848 untermauert, als der Illinois und Michigan Canal fertiggestellt wurden und die erste Lokomotive in die Stadt einfuhr.

In den darauffolgenden drei Jahren verdreifachte sich die Zahl der Bevölkerung. Am 8. Oktober 1871 entzündete sich ein Feuer auf der Westseite Chicagos. Zwei Tage später hatte das „Große Feuer von Chicago„, wie es später genannt wird, 300 Menschenleben gefordert, 90.000 Bewohner Chicagos verloren ihre Häuser und durch die Zerstörung entstand ein Schaden mit einem Wert von 200 Millionen Dollar. Die Katastrophe wurde als Möglichkeit genutzt, die gesamte Stadtstruktur neu zu planen und wieder aufzubauen.

1893 war die Stadt Chicago Gastgeber der World’s Columbia Exposition, die 26 Millionen Besucher innerhalb der sechsmonatigen Dauer der Ausstellung anzog. Um eine Beförderung der Besucher zu der Messe zu gewährleisten, nahm die Chicago Transit Authority die erste Hochbahn in Chicago in Betrieb. Heute befinden sich die ‚L‘ Bahnsysteme in einem Kreis um das zentrale Geschäftsviertel, und werden daher auch „the Loop“ genannt.

Der Beginn der kulturellen Bedeutung Chicagos kann auf diese Epoche zurückgeführt werden, in der das Orchester, die Bibliothek und die bedeutendsten Museen entstanden. Der ehemalige Columbian Exposition’s Palace der Darstellenden Künste ist heute das Museum für Industrie und Wissenschaften.

Im Jahre 1909 veröffentlichte die neugegründete Planungskommission von Chicago den umfassenden Stadtentwicklungsplan von Daniel Burnham.

Das unbebaute Ufer der Stadt, seine stadtweiten Parkanlagen und die Erhaltung des grünen Waldgürtels um die Stadt, waren ein Teil dieses einzigartigen Stadtentwicklungsplans, der erste, der jemals für eine amerikanische Stadt entwickelt wurde.

Das vielschichtige, aus vielen Nationalitäten bestehende, kulturelle Erbe Chicagos spiegelt sich in den Stadtteilen wider, die heute jedes Jahr tausende von Besuchern anziehen. Chicago ist die Heimat von fast drei Millionen Menschen aus allen Teilen der Welt, einschließlich Afrikanern, Amerikanern, Asiaten, Europäern, amerikanischen Ureinwohnern und vielen mehr.
Jedes Mal, wenn eine neue Gruppe anderer Nationalität nach Chicago kam, war ihr einzigartiger Gemeinschaftsgeist von dem Motto Chicagos „Ich werde“ geprägt und dies ermöglichte ihnen eine neue Gemeinschaft, ein neues Leben und eine neue Zukunft zu schaffen.

Dieser Geist hat die Bewohner der Stadt dazu gebracht, niemals aufzuhören zu träumen, aufzubauen, wiederaufzubauen, zu wachsen und große Leistungen für diese Welt zu vollbringen.

Sehenswürdigkeiten und Reisezielübersicht

Die Hauptsehenswürdigkeiten finden Sie in unserem Artikel: CHICAGO Sehenswürdigkeiten

Alle unsere Artikel zu Chicago finden Sie unter dem Schlagwort Chicago oder durch Eingabe von Chicago im Suchfeld der Suche: Chicago

ILLINOIS Allgemeine Informationen finden Sie hier: ILLINOIS – Reisevorbereitung und Tipps