Ein Hauch von Bayern — Leavenworth, im Staat Washington, USAEin Hauch von Bayern — Leavenworth, im Staat Washington, USA
Man wird kaum glauben, dass man sich in Amerika befindet. Der kleine Ort liegt eingebettet in die Cascade Mountains, ca 120 mi östlich von Seattle.
Am schönsten zu erreichen über den Highway 2, der nördlich des Interstate Highways I-90 verläuft und direkt von/bis Seattle geht. Dieser Weg ist landschaftlich sehr reizvoll. Außerdem stimmt die Berglandschaft schon einmal recht bayrisch ein, was dann bei der Ankunft in Leavenworth seinen Höhepunkt erreichen wird. Ansonsten kann man auch vom I-90 aus den Exit 106, nördlich über den Highway 97, dann weiter auf den Highway 2, nehmen.
Wenn man einmal die englische Sprache, die man natürlich auch hier überall hört, vernachlässigt, dann wüssten Sie nicht, dass Sie vielleicht doch nicht in Bayern sind. Selbstverständlich spricht man hier auch vielerorts die deutsche Sprache, schließlich sind Straßennamen deutsch, die Läden und Wirtshäuser heißen deutsch und bayerische Volkmusik strömt aus Lautsprechern.
Die ‚Bank of America‘ verzichtet hier in ‚Klein-Bayern‘ dann sogar auf ihre zweite Logofarbe Rot und beschließt ganz bayerisch korrekt in Weiss-Blau aufzutreten – selbstverständlich in einem Haus bayerischer Bauweise.
Vielleicht haben Sie Glück und kommen gerade zu einem Zeitpunkt in den Ort, wenn auf dem Marktplatz eine Veranstaltung (vielleicht gar ein Bierfest) stattfindet. Ansonsten ist Leavenworth, WA, immer einen Besuch wert.
Ein Hauch von Bayern — Leavenworth, im Staat Washington, USALeavenworth, im Staat Washington, USA
Wann reisen? Man kann Leavenworth das ganze Jahr hindurch besuchen, es lohnt sich immer. Besondere Veranstaltungen sind der Fasching im Februar, das Mai-Fest, das Summer Festival im Juli/August und das Oktoberfest. Dann stellt sich Leavenworth besonders schön zu Weihnachten dar: man wird selten eine andere Stadt finden, die derart aufwendig geschmückt ist.
Unterkunft und Restaurants? Dazu braucht es kaum Angaben, da der Ort klein und beschaulich ist. Kommen Sie frühzeitig (gegen Mittag) in der Sommersaison, wenn Sie spontan übernachten wollen, dann haben Sie noch gute Chancen. Wirtshäuser finden sich rund um den Markplatz.
Wie wurde Leavenworth was es heute ist?
Leavenworth, in der Gebirgskette der Cascades gelegen, ist weder Filmattrappe noch Domizil bayerischer Immigranten, sondern das Resultat findiger Einwohner, die einen Weg aus der drohenden Arbeitslosigkeit suchten. Denn während Leavenworth Ende des 19. Jahrhunderts durch Eisenbahn, Holzfällerei und Sägewerk einen wirtschaftlichen Boom erlebte, von dem die Einwohner des Ortes viele Jahre lang gut leben konnten, sahen sie mit Beginn der 30er Jahre plötzlich einer Flaute entgegen – die Great Northern Railway Company bediente die Strecke nach Leavenworth nicht mehr, wodurch es mit der Holzfällerei in der Gegend den Bach hinunter ging und das Sägewerk letztendlich geschlossen wurde.
Dreißig Jahre war Leavenworth nahe daran, zu einer Geisterstadt zu werden bis die noch verbliebenen Einwohner in den 60er Jahren den richtigen Entschluss gefasst hatten: Leavenworth sollte bis ins kleinste Detail bayerisch werden, damit man beruflich von Holzfällerei auf Tourismus umsatteln konnte. Denn die Leavenworther kannten schließlich die Vorliebe der Amerikaner für einen Urlaub in Bayern – was lag da näher, als Bayern in die Vereinigten Staaten zu verlegen? Mit gemeinsamen Kräften machten die Bewohner aus ihrem Ort ein vollkommen bayerisches Dorf, in dem äußerlich seither nichts mehr an die USA erinnert. Die Authentizität der bayrischen Szenerie wird durch die Cascade Mountains abgerundet und lässt die Häuser im Fachwerk-Stil täuschend echt wirken.
Selbst die Niederlassung einer weltweiten Fast-Food-Kette, der örtliche Supermarkt sowie die Tankstelle bekamen eine bayerische Fassade mit Holzverzierung, großem Balkon und Blumenkästen. Restaurants und Hotels mit deutsch klingenden Namen wie „Alpenrose Inn“, „The Enzian Falls Hütte“, „King Ludwig’s“, „Café Christa“ oder „Best of the Wurst“ schossen in Leavenworth wie Pilze im bayerischen Wald aus dem Boden… und sorgen dafür, dass heute jährlich mehr als eine Million Besucher aus aller Welt in Leavenworth bestens beherbergt werden.
Sequim Lavender Festival (photo: Sequim Lavender Festival)Sequim Lavender Festival (photo: Sequim Lavender Festival; D. Dungeness)
Von Juli bis August liegt ein zarter Duft von Lavendel über den Feldern des Sequim-Dungeness Valley in Washington State, denn dies ist die Blütezeit des blauvioletten Gewächses.
Seit 1996 findet das alljährliche Sequim Lavender Festival Mitte Juli statt. Auf den Lavendelfarmen im Sequim-Dungeness Valley erfahren Interessierte während der Festtage eine Menge über die Verwendungsmöglichkeiten der Duftpflanze: Ob zum Kochen, als Heilpflanze, Dekoration oder Grundlage von Parfümen und Ölen – Lavendel kann vielfältig genutzt werden. Mit einem Shuttlebus gelangen Besucher problemlos von Farm zu Farm.
Täglich können Interessierte zwischen 9 und 18 Uhr während des Festivals die fast 40 Lavendelfarmen im Sequim-Dungeness Valley besuchen. In verschiedenen Workshops binden die Teilnehmer ihre eigenen Lavendelsträußchen, mischen einen duftenden Badezusatz oder erfahren Wissenswertes über Anbau und Pflege der Pflanze im eigenen Garten. Beim Schlendern durch die dunkelviolett blühenden Felder genießen Besucher den zarten Duft des Lavendel. Zudem gibt es verschiedene aus Lavendel zubereitete Speisen zu kosten: Neben schmackhaften Lavendelbonbons und -honig können Gäste Lavendel-Torten und -Konfitüren probieren.
In der Innenstadt von Sequim findet während der drei Festivaltage die Festival Street Fair statt. Insgesamt ca. 150 Aussteller zeigen regionales Kunsthandwerk und offerieren den Besuchern regionaltypische Speisen und Weine. Nach dem Besuch der Lavendelfarmen bietet die Festival Street Fair die ideale Möglichkeit, bei Musik und gutem Essen einen gemütlichen Tag ausklingen zu lassen.
Auch die nähere Umgebung bietet zahlreiche interessante Ausflugsmöglichkeiten. So lohnt sich die Fahrt in den nahe gelegenen Olympic National Park.
Von der Hurricane Ridge aus, einer kleinen Berghütte im Nationalpark, genießen Besucher die atemberaubende Aussicht auf den gletscherbedeckten Gipfel des Mount Olympus mit seinen 2.428 Metern. Auf ausgezeichneten Wegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade entdecken Wanderer die alpinen Bergwiesen des Nationalparks. Etwa eine halbe Autostunde nördlich von Sequim liegt das Tierschutzgebiet Dungeness National Wildlife Refuge genau unter einer der größten Vogelzugstrassen Nordamerikas.
Ornithologen können hier über 250 verschiedene Vogelarten beobachten. Zudem ist die Dungeness Nehrung sowie die Bucht vor Sequim ein Paradies für Kajakfahrer.
Key West setzt den Markierungspunkt für den südlichsten Punkt der kontinentalen USA, steht für ausgelassene Parties in Duval Street, für freidenkerische Menschen, für subtropisches Klima, für das berühmte Hemingway House und andere historische Plätze.
Key West ist ein vielfältiger subtropischer Ort, wo Künstler sowie Lebenskünstler, Prominenz, Freidenker, Touristen sowie natürlich die alteingesessenen und neuen Bewohner ein relaxtes Leben führen. Klima und Wetter ist ganzjährig angenehm – immer weht ein leichter Wind.
„Hogs Breath Saloon“ oder „Sloppy Joe’s“ gehören bei den meisten Besuchern zum abendlichen Kneipenprogramm dazu. Sloppy Joe’s war die Stammkneipe von Ernest Miller Hemingway, als er hier auf der Insel lebte. Das originale Sloppy Joe’s ist heute das „Capt. Tony’s“. Gallerien, einfache sowie teure Geschäfte, eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und historisches lassen einen Besuch von Key West als Pflichtprogramm eines Florida-Urlaubes erscheinen.
Key West Aktivitäten sind – wenn es das Wetter will – meistens ‚open air‘. Restaurants, Kneipen: Entweder ganz ohne oder mit offenen Fenstern und Türen; oder im Garten / Hof. Künstler, Musiker, Maler sind am Abend auf der Duval Street, der Touristen-Hauptstrasse oder beim Mallory Square (Old Town) reichlich zu finden.
Nacktbadestrände gibt es -wie irrtümlicherweise oft angenommen- keinen in Key West. In Resort-Hotelanlagen kann es sein, dass Kleidung ‚optional‘ ist. Es gibt einen öffentlichen Beach in der Nähe, auf Boca Chica Key, an dem sich aber anscheinend niemand um nackte Tatsachen kümmert — dieser Beach ist dann in Big Coppit Key. Es gibt auch eine Kneipe in Key West auf der Duval Street wo man alle Hüllen fallen lassen kann, so wird gesagt…
Ernest Hemingway, Tennessee Williams, Elizabeth Bishop, Robert Frost und Jimmy Buffett sind nur einige der Bekanntheiten, die sich von der Insel magisch angezogen fühlten. Aber nicht nur die Prominenz sah das Besondere in dem kleinen Paaradies. Erst Piraten, dann Fischersleute, Lebenskünstler und Aussteiger sowie kubanische Zigarrendreher zog es in der Vergangenheit her.
Key West spiegelt sein interessantes Flair, einem Mix aus dem kulturellen Einfluss der Immigranten von den Bahamas sowie Kuba, in seinen Restaurants, Zigarrenshops, Museen, und dem Baustil vieler Häuser. Der vielfach als Key West Stil bezeichnete Bauweise von Häusern ist rein technisch der Bahamian Architecture Style – kopiert an vielen Orten der USA, vor allem im restlichen Florida.
Cayo Hueso — bevor die Insel zu Key West wurde, nannten sie die Spanier „die Insel der Knochen“ – „cayo hueso“, weil sie bei Ihrer Landung hier zahllose Knochenreste von verstorbenen Indianern fanden.
Highway US 1 / Die Seven Mile Bridge
7 Mile Bridge Richtung Key West7 Mile Bridge (links die neue, rechts die historische Brücke) Richtung Key West
Der sogenannte Overseas Highway stellt das südlichste Stück des U.S. Highway 1 der Ostkütse dar und führt Reisende über 42 Brücken, inklusive der längsten, der ‚7 Mile Bridge‘, nach Key West. Ein Beiname de U.S. 1 ist auch ‚The Highway That Goes to Sea‘.
Die Straße folgt einem originalen Trail, der 1912 geschaffen wurde, als Henry Flagler seine Eisenbahnstrecke (Florida East Coast Railroad) von Miami nach Key West ausdehnte. Das Eisenbahnunterfangen wurde eingestellt, nachdem die bis dahin geschaffene Infrastruktur nach einem Hurricane 1935 schwer beschädigt wurde. Der Bau des Highways begann in den späten 30er Jahren. Dazu wurde teilweise benutzt, was von der Eisenbahnstrecke als Untergrund geschaffen war. 1938 wurde der Highway fertiggestellt und markierte den Punkt als Südflorida und die Keys vom Tourismus endlich erschlossen werden konnten. Der Overseas Highway ist gesamt 113 Meilen (182 km) lang und verknüpft mittels 42 Brücken die meisten der Florida Keys. 1982 wurde 37 Brücken ersetzt durch moderne und breitere, darunter auch die eindruckvollste, die 7-Mile-Bridge bei Marathon Key. An vielen Stellen sieht man als Reisender neben der Brücke, auf der man fährt, im Abstand von 20-100m die alten Brücken, die parallel laufen und der Fahrt ein besonderes Flair geben. In ca. vier Stunden fährt man heute von Miami nach Key West. Wer zwischendrin aber einiges sehen will, der sollte einen Tag einkalkulieren.
Meilensteine – Meile 0
Meilenmarker Null in Key West
U.S. 1 startet bei Mile 0 in Key West — wer nach Key West reist wird auf der Route jede Meile einen Meilenstein (grünes Strassenschild mit weisser Aufschrift oder Pfosten) sehen, der runterzählt. In Key West findet man dann Meilenstein 0, der den Beginn des Highways U.S. 1 East markiert. Die Schilder beginnen mit Meile 126 gleich südlich von Florida City Richtung Key West.
Meile 0 steht in Key West an der Ecke von Fleming und Whitehead Street. Florida Keys Bewohner werden bei Ortsangaben oder Entfernungsangaben immer wieder die Meilennummer nennen, da sie ein präziser Referenzpunkt ist. Also, Sie wissen nun worum es geht.
Southernmost Point
Der Southernmost Point ist ein Wahrzeichen von Key West und stellt symbolisch den südlichsten Punkt der kontinentalen USA dar. geographisch ist er es nicht. Er steht an der Ecke von South Street und Whitehead Street und ist meistens recht stark bevölkert von Touristen, die sich davor fotografieren lassen. Bestes Licht für Photos ist morgens, weil die Sonne dann hinter dem Fotografen steht. Von hier sind es nur Minuten zu Fuss zum Hemingway House und dem Lighthouse Museum.
Hemingway House in Key West
Hemingway besaß die Villa von 1931 bis zu seinem Tod 1961. Die Villa im spanischen Kolonialstil wurde aus heimischem Steinen konstruiert und besaß den ersten Swimming Pool in Key West. Der Bau des Pools in den späten 30er Jahren verschlang 20.000 Dollar. Dieser Preis veranlaßte Hemingway, einen Penny aus seiner Hosentasche zu nehmen und ihn in den nassen Zement der umliegenden Veranda zu drücken. Im Spaß verkündet er den Baubeauftragten: „Hier, nehmen Sie den letzten Penny, den ich besitze!“ Der Penny ist noch heute an der Stelle. Auch besaß Hemingway die erste Inhouse-Küche.
Hemingway-House in Key West
Zur damaligen Zeit wurden die Küchen in Key West’s Häusern -wegen der ohnehin schon großen Hitze in der heißen Jahrezeit- außerhalb des Wohnbereiches gebaut. Die meisten seiner größten Roman-Erfolge und seiner Kurzgeschichten schrieb Hemingway hier. Der Nobelpreis- und Pulitzer Preis Gewinner wird von vielen als der größte und einflußreichste amerikanische Schriftsteller aller Zeit betrachtet. Viele Katzen und Kätzchen, die direkten Nachkommen von Hemingway’s beinahe 50 Katzen, leben noch immer hier. Sie sind die charmanteste lebende Erinnerungen an „Papa“ Hemingway und genießen ein lebenslanges Wohnrecht. Sie können sie nicht verpassen, denn sie tollen überall herum bzw. liegen träge im Schatten unter der Veranda… und fühlen sich keineswegs in ihrer Ruhe gestört. Nachdem sie die Führung durch sein Haus gemacht haben, können Sie auf einer der Bänke im Garten Platz nehmen, den Hemingway übrigens selber anlegte. Die geführte Tour durch das Haus, seine Arbeitsstätte und das Anwesen zeigen interessante Aspekte aus seinem Leben. U.a. die Geschichte des Pools und seiner Frau(en). Hemingway schrieb u.a. das Werk ‚ For Whom the Bell Tolls‘, ‚Snow of Kilimanjaro‘, ‚Green Hills of Africa‘ in diesem Haus.
Hemingway Home & Museum ist ganzjährig geöffnet von 9 Uhr bis 17 Uhr. Sie bekommen ein Begleitpapier in deutscher Sprache und können das Haus auch in Eigenregie besichtigen. Die deutsche Beschreibung führt Sie durch die einzelnen Zimmer. Adresse: 907 Whitehead Street Im Web: https://www.hemingwayhome.com/
Das Lighthouse Museum liegt schräg gegenüber vom Hemingway Haus.
Lighthouse Key West
Das Museum zeigt Florida’s Leuchttum-Geschichte und die der Leuchtturmwärter Familien sowie militärisches Allerlei aus jener Zeit. Man kann auf den Leuchtturm aus dem Jahre 1847 hinaufgehen (Wendeltreppe, 88 Stufen) und die ausgestellten Gegenstände besichtigen. Was aber noch besser ist, ist der Blick über Key West! Adresse: 938 Whitehead St.
Truman Little White House
Truman Little White House Museum, 111 Front St. auf dem schön angelegten Truman Annex Gelände, was heute für normal bis gehobenes private Wohnen in bester und ruhiger Lage mit Zugang zum Waser steht.
Little White House, Key WestLittle White House, Key West
Truman, der während seiner Amtszeit 10 Mal in Jey West war, liebte die Insel so sehr, dass er eines Tages einmal scherzhalber an seine Frau schrieb, dass „er sich gewogen fühlt, die Hauptstadt hierher zu verlegen, damit er dauerhaft hier wohnen könne.“ Andere Präsidenten, die das Haus für Treffen nutzten waren: Dwight Eisenhower, John Kennedy und Jimmy Carter. Web: https://www.trumanlittlewhitehouse.com/
Duval Street ist voll mit Open Air Bars, u.a. Sloppy Joe’s, Hog’s Breath Saloon, The Bull und Duval Village.
Duval Street – Sloppy Joe’s ist die vermutlich bekannteste Bar in Key West. Sie liegt an der Duval Street, die die Hauptstrasse der Insel ist. „Sloppy Joe“ Russel’s Bar öffnete offiziell am December 5, 1933, nachdem die Prohoibition aufgehoben wurde.
Sloppy Joe in Key West
Duval Street beginnt 100 m entfernt vom Southernmost Point und zieht sich bis zum Mallory Square. Alles in allem etwas mehr als eine Meile, anderthalb Kilometer. Man kann sich die Zeit leicht mit ungezählten Shops und Open-Air Kneipen vertreiben. Klassiker unter den Bars sind Sloppy Joe, The Bull sowie Hog’s Breath Saloon.
Am Mallory Square in Key West gehen die Tram / Conch Touren los.
Mallory Square liegt am nördlichen Ende der Duval Street und ist Startpunkt für die gemütlichen Old Town Trolley Tours. Gleich in der Nähe, in der angrenzenden Front Street, startet der Sightseeing Zug Conch Tour Train. Sightseeing Bus Tours in Key West: Conch Tour Train, 501 Front St., sowie Old Town Trolley Tours, Mallory Square. Beide Veranstalter zeigen vom Open-Air Bus aus die wichtigsten Stellen von Key West. Abfahrt ca. alle halbe Stunde.
Harbor Walk
Ein Jachthafen mit 156 Plätzen zeigt fantastische Jachten, Katamarane, Segelschiffe und -boote. Hier ist der Ausgangspunkt für Katamarantouren, Schnorcheltrips, Sunset-Dinner Cruises und allerlei mehr.
Wenn Sie den Harbor Walk entlanggehen, kommen Sie zu den Abfahrtspunkten der fantastischen Segel Cruises, dem Schooner Wharf: Die Segelschiffe, die in Key West’s Hafen liegen und für Touren bereitstehen, sind eine wirkliche Überlegung wert.
Harbour Walk – klassische Segeltour
Sunset Cruises mit Dinner und Drinks für ca. 50-90 Dollar sind das Erlebnis wert, vor allem, wenn Sie die Segler einmal ‚in Echt‘ sehen. Im Bild zu sehen ist der ‚Schooner America‘, eine exakte Nachbildung der vielleicht bekanntesten und schnellsten Segel Racing Yacht von einst, die den America’s Cup gewann. Ca. 50m lang und eine Augenweide…. Aber auch die anderen haben ein magisches Flair. Alle mit leicht unterschiedlichem Ausflugsprogramm, entscheiden Sie selbst: Schooner Western Union, Liberty Clipper sowie Schooner Liberty.
Key West Cemetery
Der vielleicht bekannteste Grabstein des Friedhofs sagt: „I Told You I Was Sick.“ (Ich sagte Dir ich bin krank). Key West’s Friedhof liegt inmitten im historischen District der Stadt und ist einen Besuch wert. Anders als andere Friedhöfe, natürlich tropischer, aber auch interessanter, vor allem für Fotografen. Etwas vergleichbar mit den New Orleans Friedhöfen. Eine Gedenkstätte erinnert an die Seeleute, die starben, als das Schlachtschiff ‚Maine‘ 1898 im Havana Harbor explodierte.
Key West Cemetery (Friedhof)
Aber auch folgendes ist ungewöhnlich. Tiere sind hier ebenfalls begraben, so findet man das Grab der drei Yorkshire Terrier mit der Aufschrift: „His Beautiful Little Spirit Was a Challenge to Love.“ Sogar ein Reh mit Namen ‚Elfina‘ ist hier begraben.
Key Lime Pie
Etwas zum Süßes zum Essen braucht irgendwann jeder. Der klassische Kuchen in Key West ist der Key Lime Pie — ein Kuchen, eine Torte, eine Philosophie. Entweder man mag es oder man findet es schrecklich. Der Boden ist eine Art Mürbeteig und die Creme darauf eine Limonen-Eigelb Mischung, gelblich und cremig-bis-fest. Farbe muss gelb nicht grünlich, wie bei Imitaten oft zu sehen, sein. Schwierig ist es nur, den wirklich guten Key Lime Pie zu finden. Aber Sie werden ihn in vielen Restaurant auf der Dessert – Karte finden. Aber auch in Eis-Parlors und Cafes wird er angeboten, z.B. auf der Duval Street. Man muss verschiedene probieren, denn das Rezept wird immer wieder anders interpretiert. Mittlerweile gibt es Key Lime Pie natürlich in ganz Florida, mal besser, mal schlechter. Probiert sollte man ihn wenigstens haben, um zu wissen, wovon man spricht.
Die Altstadt, das French Quarter, auch Vieux Carré genannt, mit spanischen und kreolischen Architektureinflüssen (Kreolen sind die Nachkommen der französischen oder spanischen Siedler), der Jazz und seine Geschichte, das kosmopolitischen Flair sowie die kreolischen Küche (Cajun-Kitchen) machen New Orleans zu etwas Besonderem.
Jazz Festivals, der ‚Faschingsdienstag‘ mit dem ‚Mardi Gras Festival‘ sowie jeden Spätsommer das ‚Cajun Rivers Festival‘ ziehen Tausende von Besuchern an. Außerhalb dieser Festivals hat New Orleans seinen Ruf weg für seine Kneipenszene und Nachtleben. New Orleans ist auch ein recht gefährliches Pflaster: Sie sollten sich in Ihrem Hotel informieren, wo man sicher ist und wo nicht. Gehen Sie nicht durch einsame Seitenstraßen, tragen Sie keinen Schmuck und vielleicht sogar sollte man 2 Geldbörsen haben, falls man überfallen wird. Dies soll keine Angst machen, aber New Orleans hat keinen guten Ruf in Sachen Kriminalität. Eine Einleitung zu New Orleans inklusive Reisezeit und Wetter finden Sie hier: New Orleans — Einleitung, Reisezeit und Info
French Quarter
Diese 70 Blocks zwischen Canal St., Rampart St., Esplanade Ave und dem Mississippi waren der Beginn von New Orleans. In vielerlei Hinsicht bleibt das French Quarter das Herz der Stadt, nicht nur wegen seiner Historie, sondern auch, weil es immer noch so lebendig ist.
New Orleans, LouisianaNew Orleans, LouisianaNew Orleans, Louisiana
Menschen aus allen Bevölkerungsschichten, Rassen und jeden Alters leben hier in der Altstadt und ‚bewachen‘ ihre architektonischen Schätze mit Stolz. 1718 wurde das Viertel geplant und 1721 von europäischen Architekten umgesetzt: Ziel war es, ein Viertel zu gestalten, das ein europäisches Straßensystem haben sollte und dessen Straßen senkrecht auf den Mississippi zulaufen. Außerdem sollte ein repräsentativer öffentlicher Platz gestaltetet werden.
Kennzeichnend für das Viertel ist nun, dass es Spanisch und nicht Französisch ist. Verheerende Brände in den Jahren 1788 und 1798 zerstörten nämlich den größten Teil der französischen Struktur. Straßennamen wechselten von französischen zu spanischen und wieder zurück zu französischen. Die goldenen und blauen Schilder an den Eckgebäuden weisen auf die Straßennamen früherer Zeiten hin und an jeder Ecke lauern die Erinnerungen an bekannte Namen. Der Jazz ist sicher immer noch eine der Hauptanziehungspunkte im French Quarter, im speziellen die Preservation Hall.
Preservation Hall in New Orleans, Louisiana
Die Preservation Hall of Jazz sollte auf keinen Fall auf dem Programm fehlen. Hier sind (fast) alle Jazz-Legenden bereits aufgetreten und tun es zum Teil noch immer. Von aussen eher unscheinbbar, sollte man bereits mindestens 30 Minuten vor Beginn dort seit. Nicht selten werden Sie nach einer halben Stunde wieder hinausgebeten, um anderen auch eine Chance zu geben, diese einmaligen Sessions zu erleben.
Cafe Du Monde
Im French Quarter von New Orleans befindet sich zweifellose eines der berühmtesten Cafes der Stadt. Seit 1862 besuchen Einheimische und Touristen das Cafe du Monde wegen seiner berühmten Beignet’s (man spricht: bihnjeh) und dem Cafe au Lait.
Beignet im Cafe Du Monde in New Orleans, Louisiana
Zu dieser Zeit war New-Orleans die größte Stadt im Süden wegen seiner günstigen Lage am Mississippi River. Das war bevor Eisenbahnen das Transportmittel des Handels wurden. Die Farmer verkauften ihre frischen Erzeugnisse direkt am angrenzenden French Market. Damals wie heute ist Kaffee ein wichtiger Bestandteil im Leben der New Orleanian’s Tip: Probieren Sie auf jeden Fall ein Beignet, das immer frisch gebacken und heiß serviert wird. Adressen: French Market, 800 Decatur Street. Rund um die Uhr geöffnet. Sowie am Riverwalk Marketplace, One Poydras. Geöffnet Mon-Sat 8am-9pm, Son 8am-7pm.
Central Grocery
Die Central Grocery an der 923 Decatur St ist nicht nur berühmt für ihr Muffuletta Sandwich, sondern es ist auch die Geburtsstätte dieser italienischen Köstlichkeit.
Central Grocery, New Orleans, Louisiana
Viele betrachten dieses alteingesessene Lebensmittelgeschäft und Familienunternehmen als ein absolutes ‚Muss‘, das bei einem New Orleans Besuch nicht fehlen darf. Was ist Muffuletta? Es ist nicht ein einfach ein Sandwich; es ist eine Mahlzeit, die in ein Pizzateig-ähnliches, italienisches Brötchen verpackt wird. Die Kalorien zählen nicht, wenn Sie Spaß haben: Salami, Schinken, Mortadella, Provolone und Olivenpaste. Inzwischen wird Muffuletta in vielen Lokalen und Shops in New Orleans angeboten, aber dennoch empfehlen wir: Gehen Sie zur Quelle: Die Central Grocery in der Decatur Street ist ein italienischer Lebensmittel Laden, in dem die Muffuletta vor ungefähr einem Jahrhundert für die hungrigen sizilianischen Arbeiter der nahe gelegenen Docks erfunden wurde.
St. Louis Cemetery #1 – Graveyard Shift
Die berühmte Vodoo Queen, Marie Laveau, verbringt ihr Leben nach dem Tode auf dem St. Louis Cemetery #1, gleich ausserhalb des French Quarters.
New Orleans, Louisiana
Gut ein Jahrhundert nach ihrem Tod glauben ihre Anhänger immer noch an Ihre Macht. Marie Laveaus Grab auf dem ältesten Friedhof von New Orleans wird bis zum heutigen Tag mit ‚gris-gris‘, einer Art Zauber in Form von X’en gekennzeichnet.
Cemetery No 1 in New Orleans, Louisiana
Wenn Sie Marie’s ewige Kraft testen möchten, besuchen Sie sie auf dem St. Louis #1 an der der Bassin Street. Kennzeichnen Sie das Grab mit Kreide oder Ziegelsteinen mit XXX, reiben Sie Ihrem Fuß dreimal auf dem Boden, danach klopfen Sie 3x an das Grab (um die Toten zu wecken), um sich dann anschließend etwas zu wünschen. Problem bei der Sache: Uns wurde gesagt, dass man das nicht machen soll, wenn man sich nicht wirklich mit Voodoo und der Bedeutung solcher Rituale auskennt. …Ihre Entscheidung.
New Orleans Jazz National Historical Park
Die meisten historischen Parks im Parksystem der USA werden gegründet, um einer Schlacht, einem Ort oder einer Person zu gedenken, die eine wichtige Rolle in der Geschichte der Nation spielte. Im Jahr 1994 autorisierte der Kongreß den New Orleans Jazz National Historical Park als nationalen Tribut zur einzigartig amerikanischen Erfindung – den Jazz. Der Zweck des Parks ist es, die Ursprünge und Entwicklung des Jazz zu konservieren um su gewährleisten das New Orleans als als sein Geburtsort erkannt wird.
Adresse: 916 St. Peter Street, New Orleans
Louis Armstrong Park
Im Jahr 1987 beschloss der Kongress, daß „Jazz ein seltener und wertvoller nationaler amerikanischer Schatz ist, dem wir unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung widmen sollten“. Die Mission des Parks ist es, Amerika als globalen Führer in der Verbreitung des New-Orleans Jazz zu unterstützen, um dadurch allgemeine Anerkennung und Verständis der Ursprünge, der Frühgeschichte, der Entwicklung und der Weiterentwicklung dieser einzigartig amerikanischen Musikkunstform zu erlangen.
Fredericksburg liegt im texanischen Hill Country. Das texanische ‚Hill Country‘ ist eine der sieben Regionen in Texas im Dreieck zwischen Austin, Fredericksburg und New Braunfels heißt nicht umsonst Hügelland. In dieser Gegend haben sich vor langer Zeit deutsche Einwanderer niedergelassen, weil ihnen die Landschaft so vertraut erschien.
Fredericksburg, Texas
In Fredericksburg heißt die Main Street noch „Hauptstrasse“ und wo immer man hinsieht: deutsche Erinnerungen: bayerische Flaggen, Warsteiner, Antiquitäten-Läden mit deutschem Handwerk und vieles mehr.
Anfang Oktober steht in dem kleinen Städtchen Fredericksburg alles im Zeichen von zünftiger Musik, deftiger Küche und süffigem Bier. Denn beim Oktoberfest feiern die Einwohner das vor langer Zeit von deutschen Einwanderern mitgebrachte Fest, für das die Bayern in aller Welt berühmt sind. Dutzende Stände rund um den „Marienplatz“ bieten dem Besucher für rund 5 Dollar Eintritt alles, was man in Texas als typisch deutsch versteht.
New Braunfels liegt im texanischen Hill Country. Das texanische ‚Hill Country‘ ist eine der sieben Regionen in Texas im Dreieck zwischen Austin, Fredericksburg und New Braunfels heißt nicht umsonst Hügelland. In dieser Gegend haben sich vor langer Zeit deutsche Einwanderer niedergelassen, weil ihnen die Landschaft so vertraut erschien. Deutsche Straßennamen, Bräuche sowie Antiquitäten-Läden mit deutschem Handwerk erinnern daran. Darüber hinaus tragen viele Einwohner deutsche Namen.
Schlitterbahn
Eine der größten Attraktionen ist der Mega Wasser-Themenpark „Schlitterbahn“. Und der Park hat eine US-weite Reputation als einer der besten.
Railroad Museum
Zeigt die Geschichte der Eisenbahn dieser Gegend. Das Museum ist nicht zu verfehlen und liegt in Downtown.
Natural Bridge Caverns
Natural Bridge Caverns sind die größten für Touristen zu entdeckende Höhlen in Texas. Sie wurden 1960 durch eine Gruppe Forscher der St. Mary’s University in San Antonio entdeckt. Das Alter der Höhlen wird auf 12 Millionen Jahre geschätzt. Ein Tour Anbieter lässt den Besucher die Höhlen entdecken und man kann sich sogar abseilen lassen.
Wurstfest
Auf den pfiffigen Namen Wurstfest hört dieses Festival in New Braunfels. Die Einwohner der kleinen Stadt geben sich mit drei Tagen nicht zufrieden und weiten das Fest gleich auf zehn Tage am Stück aus. Das Wurstfest startet immer am letzten Freitag vor dem 1. Montag im November. Rund 50 Stände mit Souvenirs, herzhaften Snacks und einem Bierzelt ziehen jährlich bis zu 75.000 Besucher an. Die Veranstaltung findet seit Mitte der 60er Jahre statt und gilt als Institution.
Aufgrund der südlichen Lage ist New Braunfels ein ganzjährig geeignetes Reiseziel. Wer hohe Luftfeuchtigkeit nicht mag, sollte den Sommer meiden.
Durchschnittliche Temperaturen
Klima und Temperaturen im Allgemeinen
New Braunfels gehört zu Central Texas und das Wetter hat durchaus tropischen Charakter im Sommer: heiß und feucht. Wechselhaftigkeit ist ein Markenzeichen. Sommerzeit ist auch Hurricane und Tornado-Zeit. Die Winter verlaufen meistens mild, es gibt nur 25 Tage pro Jahr im Durchschnitt, die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben.
Deutsche und Texas haben eine enge Verbindung – gemessen an der Bevölkerungszahl im Jahr 2000 leiten sich aus reinen deutschen Vorfahren ca. 8% der Texaner ab und aus teilweisen nochmals die gleiche Zahl ab. So sind Deutschstämmige die zweit-stärkste ethnische Gruppe nach den Hispanics.
Fredericksburg, Texas
Einwanderungswelle Wenngleich einzelne deutschstämmige Einwanderer schon in der Zeit, als die Mexikaner und Spanier die Kontrolle über das Gebiet hatten, eingewandert sind, so werden allgemein die frühen 1830er Jahre als der Beginn einer starken deutschen Einwanderungswelle benannt.
German Belt Ein interessantes Phänomen in Texas ist der sogenannte German Belt. Deutsche hatten bei ihrer Immigration in die neue Welt ein starkes Zusammenhaltgefühl und siedelten stets in ‚geschlossenen Gruppen‘, blieben weitestgehend unter sich. Wurden die Siedlungen zu gross oder unattraktiv oder kamen ganze „Dörfer“ geschlossen in die Neue Welt, so zog man weiter und siedelte an neuer Stelle. Es entstand eine Art Gürtel, eben der German Belt. Dieser begann bei Galveston und Houston im Südosten und zog sich über Zentral-Texas gen Westen nach Kerrville, Mason und Hondo – allgemein gesprochen das Gebiet von der Küste, den Coastal Plain nach Hill Country. Letzteres oder ein Teil davon wird noch heute als ‚German Hill Country‘ bezeichnet. Betrachtet man diese Orte, so stellt man fest, dass sich der Belt über eine riesige Distanz zieht und sicherlich nicht als eng geschlossen bezeichnet werden kann, aber in Texas ist eben alles etwas grösser…
Auslöser Nun kann man sich fragen, was diese Immigrationswelle auslöste, schliesslich war hier kein Goldrausch und es handelte sich nicht um den Goldenen Westen. Migrations-Wissenschaftlern ist dies kein unbekanntes Phänomen: Es wird als ‚Konzept starker Persönlichkeiten‘, ‚Ketten-Migration‘ oder ‚Amerika-Briefe‘ bezeichnet. Ausgelöst durch eine Persönlichkeit, die eine besonders ausgeprägte Führungsnatur und Motivationskraft hat, um andere zu beeinflussen und mit sich zu reissen. Im Falle von Texas handelt es sich um Friedrich Diercks, einem Gärtner aus Nordwestdeutschland, dem Gebiet um Oldenburg. Diercks, der sich allerdings einen anderen Namen zulegte, nämlich Johann Friedrich Ernst, wurde zu zentralen Figur der Einwanderungswelle. Seine in die Heimat versandten ‚Amerika-Briefe‘ sprühten von Begeisterung und die Idee des Aufbruchs, des Neuanfangs mit fantastischen wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen, setze sich in den Köpfen der bis dato ‚Daheimgebliebenen‘ fest. Zigtausende folgtem seinem Ruf. Ernst selbst hatte bei seiner Einwanderung Missouri als Ziel. In New Orleans hörte er jedoch davon, dass westlich in der Kolonie, die von einem Stephen F. Austin gegründet worden war, Land vergeben wurde. Ernst bewarb sich und bekam 1831 ein 1.600ha groses Stück Land zugeteilt. Er siedelte und von hier aus motivierte er durch seine Briefe die dann folgenden Aussiedler. Das Gebiet, heute Austin County, wurde zum Startpunkt des German Belt. Die ersten Siedler blieben in seiner Nähre und liessen sich in Orten wie Industry, Cat Spring und Rockhouse nieder.
Ernst’s Briefe wurden in Norddeutschland in Zeitungen abgedruckt und initierten somit vorwiegend einen Einwandererstrom aus Oldenburg, Holstein und Westfalen. Der deutschen Mentalität und Gewohnheit entsprechend in kleinen begrenzten Gemeinden auf engem Raum zu leben wurde interessanterweise auch auf das neue Land übertragen – man konnte fast beobachten, wie ganze Gemeinden einfach ein paar tausend Kilomenter von Europa nach Amerika versetzt wurden. Frühere Nachbarn waren oft auch wieder in Texas Nachbarn. Aber dieses Verhalten war auch die notwendige Grundlage, um Sprache, Gebräuche und Traditionen aufrechtzuerhalten.
Adlige und die Aussicht auf Macht Der Zustrom deutscher Einwanderer, die von Ernst’s euphorischen und stets nur positiven Briefen bezüglich Texas‘ mitgerissen wurden, hielt das Jahrzehnt über an.
Lange genug, um bei einer kleiner Gruppe -bis dato unbedeutender- Adliger in Deuschland die Idee aufkeimen zu lassen, sich in einem neuen Land mit Einfluss, Macht, Ansehen und natürlich Wohlstand zu versehen. Ihre Idee war, in der nun unabhängigen Republik Texas, unter Umständen auch politischen Einfluss gewinnen zu können.
Gesagt – getan, das ‚Texas Projekt‘ wurde ins Leben gerufen und ein Verein wurde gegründet: der Adelsverein – Verein zum Schutze Deutscher Einwanderer in Texas.
Tausende von Bauen wurden überzeugt, nach Texas zu kommen und den wirtschaftlichen Erfolg zu spüren. Ganze Dörfer in Deutschland wurden dadurch stark in ihrer Bevölkerung reduziert – manche komplett ‚ausgewandert‘.
Zwischen 1844 und 1847 kamen so ca. 7.000 Bauern und auch Handelstreibende nach Texas.
Viele der Einwanderer blieben einfach in Galveston, Houston und San Antonio hängen; einige erlebten die Neue Welt nur kurz, da die ersten Epidemien bereits eingeschleppt waren. Wenngleich das Projekt den Verein finanziell ruinierte statt zu sanieren, bemühte man sich vom Verein aus, immer mehr eigenständige Gemeinden zu etablieren.
John O. Meusebach war einer der Adligen, der stark an der Auswanderungs-Motivation von Deutschen arbeitete und zugleich einer der Köpfe des Adligenvereins. Man spricht davon, dass er an die 35 Gemeinden zur Auswanderung bewegen konnte. Die bekanntesten Orte, die von ihm und dem Verein gegründet wurden, waren New Braunfels und Fredericksburg, die heute noch eine deutliche deutschstämmige Bevölkerung aufweisen und in denen deutsche Traditionen hochgehalten werden.
Ein anderer massgeblicher Kopf war Henri Castro, der aus seinem Heimatgebiet, dem Elsass, mehr als 2.000 deutschsprachige Siedler zum Umzug animierte und den Ort Castroville gründete, dem Zentrum der Elsass-Deutschen.
Bis 1850 hatte der German Belt bereits seine Gestalt angenommen; man versuchte zwar weiterhin durch Briefe neue Auswanderungswillige zu finden, allerdings wurde es schwieriger, denn der Bürgerkrieg, der zwar erst etliche Jahre später beginnen sollte, zeichnete sich bereits ab und sorgte dann erst einmal für einen Stop der Einwanderungswelle.
Nach dem Bürgerkrieg Nach dem Krieg ging es 1865 dann aber im noch stärkeren Masse weiter und bis 1890 blickte man auf ca. 40.000 weitere Einwanderer, die sich über Texas verteilten und eigene Besiedlungsprojekte starteten. Einige gingen schief, andere waren erfolgreich. San Antonio, Galveston und Houston gehörten dennoch immer wieder aufgrund ihrer Wirtschaftskraft zu bevorzugten Siedlungsgebieten. Ende der 1880er waren in San Antonio ein Drittel der Bevölkerung Deutsche. Der heutige ‚King William Historic District‘, der auf der King William Street basiert, einst eine der einflussreichsten und wohlhabendsten Nachbarschaften in San Antonio, gibt noch heute einen Eindruck der damaligen Zeit.
Ruhe Seit den 1950er Jahren ist es insgesamt stiller um die Aufrechterhaltung deutscher Sitten und Gebräuche in Texas geworden, zumindest ist die Dominanz und das Enklaven-Dasein langsam geschwunden. Sicherlich ist die Tradition nicht vergessen und die Zahl der deutschstämmigen wird das Deutschtum nicht vergessen lassen, aber der Texaner von heute, auch wenn er seine deutsche Wurzeln kennt und liebt, fühlt sich als Texaner und nicht als Deutscher. Die Migration ist abgeschlossen.
Verschiedenheit der Einwanderer Über die Jahrzehnte der Einwanderung kamen die verschiedensten Gruppen nach Texas – nicht nur im religiösen Sinne, wo das Spektrum von Atheisten bis Protestanten und Katholiken ging, sondern auch vom Bildumgsstand und dem gesellschaftlichen Umfeld. Das Pedernales River Valley hatte so für eine Zeit lang den Ruf, die Heimat der ‚tanzenden und trinkenden‘ Deutschen zu sein, wobei es sich sowohl um lutherische als auch katolische Farmer handelte. Die sogenannten ‚Freidenker‘, wobei es sich um Interlektuelle und politisch im Heimatland Verfolgte handelte, konzentrierten sich auf das Upper Valley of the Guadalupe. Das Llano Valley war bekannt für deutsche Methodisten. Auf Kultur, Gesellschaft und Politik übten einige der dominanten Einwanderer ebenfalls eine nachhaltige Wirkung aus. Namen wie Chester W. Nimitz (Militär), Robert J. Kleberg (Rancher), Gustav Schleicher (Politik) und Charles A. Schreiner (Handel) sind noch heute bekannt.
Bräuche Deutsche Zeitungen, Vereine, Handwerke und anderes ist noch viel zu finden. Der Brauch der Osterfeuer stammt vermutlich von Einwanderern aus Westfalen und Niedersachsen, Ostereier und -sträuche sowie Weihnachtsbäume sollen ebenfalls von deutschen Einwanderern verbreitet worden sein. Am Oster-Samstag abends ist es in Fredericksburg heute noch ein alljährlicher Brauch, die Osterfeuer zu entzünden.
Besucher Der Besucher von Texas kann sich bei seinen Reisen die vielen deutschen Kolonien und Einflüsse anschauen. Schützenfeste, Tradtionsvereine und ‚deutsche Wurscht‘ sind immer noch eine Besonderheit im Texas von heute. Eine Fahrt durch ‚German Hill Country‘ wird viele Erinnerungen an Deutschland hervorrufen.
Bisbee ist eine ehemalige Minenstadt mit Kupfer, Gold- und Silbervorkommen. Sie wurde benannt nach Richter Judge DeWitt Bisbee, der auch einer der Investoren der Copper Queen Mine gewesen ist.
Bisbee’s Innenstadt ist sehr nett gestaltet und die viktorianischen Häuser sowie das Art Deco Courthouse locken Besucher in Scharen an.
Hier einige der Sehenswürdigkeiten der kleinen Stadt:
Cochise County Courthouse, die Copper Queen Mine, die unterirdische und oberirdische Touren Touren anbietet, das Phelps Dodge General Office Building, welches im National Historic Landmark Register eingetragen ist und heutzutage das Bisbee Mining & Historical Museum beherbergt.
Weiterhin das historische Copper Queen Hotel aus dem Jahre 1902, in welchem man heutzutage immer noch Wohnen kann!
Der ‚Lavender Pit‘ ist eine nicht mehr in Betrieb stehende oberirdische Mine inmitten der Stadt.
Ein weiteres interessantes Bauwerk ist das 1909 errichtete Warren Ballpark Stadium, das immer noch in Betrieb ist und eines der ältesten der USA ist.
Wie man hinkommt
Bisbee erreicht man von Phoenix aus über die I-10 und nimmt dann die US 80 Richtung Süd, die auch durch Tombstone führt.
Der Park auf einen Blick: Er ist ca. 4 Std. Autofahrt von Phoenix und ca. 1,5 Std. von Flagstaff entfernt. Eintritt: Achtung: Nicht US Bürger zahlen seit der Trump Regierung einen Aufschlag von $100, ausser man hat einen Jahrespass erstanden! Tipp: Denken Sie über den Nationalpark Jahres-Pass für USA Nationalparks nach, denn der beinhaltet alle Nationalpark und lohnt sich ab 3-4 Parks.
Wenn man wenig Zeit mitbringt: Die Mehrzahl der Besucher hat wenig Zeit und will trotzdem den Eindruck des Grand Canyon mit nach Hause nehmen. In diesem Fall fährt man in den Park zur South Rim, und muss nicht mehr als 0.5 bis 3 km vom Visitor Center aus gehen, um auf dieser ganzen Strecke in den Canyon zu sehen. Souvenier Shop, Kaffee etc. ist ebenfalls angeboten. Wer übernachten will im Park, findet hervorragende Lodges für diesen Zweck direkt am Canyon. Mit dem Auto oder dem Parkbus kann man Rundfahrten an der Canyon-Rim unternehmen. Der kostenlose Shuttle Bus, der alle 15-20 min fährt bringt einen zu allen guten Punkten der South Rim — in 3-4 Stunden kann man diese bequem in einer Kombi von Busstrecken und Zu-Fuß-Strecken erkunden.
Möglichkeit Nummer 2 ist: man will richtig wandern, den Canyon von seinem Innersten aus sehen, bis zum Colorado River vorstoßen et cetera. Für all diejenigen ist der Canyon das ideale Wandergebiet. Verschieden lange Trails ziehen sich durch den Canyon. Morgens vor Sonnenaufgang sehen die Besucher, die oben am Canyon Rand bleiben und sich auf den Sonnenaufgang vorbereiten, noch die Lagerfeuer der Trail-Camper weit unten im Canyon. Touren mit Pferd runter in den Canyon sind ebenfalls möglich und beliebt. Eine Ranch unten im Canyon bietet ebenfalls Übernachtungsmöglichkeit.
Das Visitor Center sollte für jeden Besucher immer der erste Anlaufpunkt sein. Hier erfährt man, auch in deutscher Sprache, welche Programme seitens der Ranger angeboten werden (z.B. Kurzwandreungen, bei denen Phänomene erklärt werden oder auf Dinge hingewiesen wird, die man vielleicht sonst nicht wahrnimmt). Auch Gesprächsrunden etc. Will man aktiv sein, so sollte man sich zu den geplanten eigenen Aktivitäten, z.B. Radfahren, Hiking (Wandern) etc. Infos beschaffen, z.B. bezgl. Begehbarkeit von Trails, Schwierigkeitsgrade, Zeitschätzungen etc., damit man Wassermengen, Streckenabschnitte besser einschätzen kann. Die Ranger geben sehr gerne Auskunft.
Grand Canyon Nationalpark – was man sehen muss!!!
Grand Canyon Nationalpark in Arizona
East Rim Drive (an der South Rim)
Man kann den East Rim Drive 26 mi von Grand Canyon Village bis Desert View selbst mit dem Auto befahren – allerdings nur von ca. November bis März, danach muss das Fahrzeug geparkt werden und es geht mit einem kostenlosen Bus-Shuttle weiter. Diese Tour gibt einen schnellen Eindruck vom Canyon und führt an den schönsten Aussichtspunkten vorbei.
Im Visitor Center Bereich: Beginnend am Visitor Center der South Rim geht ein kurzer, vielleicht eine Meile langer Weg an der Canyon Kante entlang. Man kann schön in den Canyon hineinschauen und kommt an Shops und Hotels des Grand Canyon Villages vorbei. Hier finden Sie auch das Lookout Studio und Kolb Studio. Alles ist gleich in der Nähe des Visitor Centers gelegen (10min zu Fuss oder fährt mit dem Auto und parkt direkt davor). Versuchen Sie hierher zu kommen, wenn es noch nicht so voll ist, denn aufgrund der Nähe zu den Unterkunftsmöglichkeiten, Parkplätzen und Shops etc. wird es zur Saison sehr voll.
Geführte Tour: Grand Canyon Rim Drive (South Rim): eine 70 mi lange Rundfahrt, die einmal morgens und einmal nachmittags veranstaltet wird. Morgens wird die West Rim gefahren und Punkte wie Hopi und Pima Points, Hermits Rest (Klippenbehausung). Nachmittags ist der East Rim Drive an der Reihe, der zum Yavapai Point, Mran Point und Lipan Point und Desert View (hier hat man vom Watchtower (Aussichtsturm) grandiose Ausblicke auf den Canyon, Painted Desert und den Kaibab National Forest. Buchen kann man an den ‚Transportation Desks‘ von Bright Angel Lodge, Maswik Lodge und Yavapai Lodge.
Grand Canyon Nationalpark in Arizona
Sonnenaufgang & Sonnenuntergang Grand Canyon
Sonnenaufgang
Der Mather Point an der South Rim ist einer der besten Punkte, um einen Sonnenaufgang am Canyon zu erleben. Weitere favorisierte Aussichtstellen sind: Hopi Point am West Rim Drive; Yavapai Point im Village Bereich; am East Rim Drive sind es Yaki Point und Lipan Point; oder versuchen Sie Desert View am Osteingang des Parks.
Sonnenuntergang
Abends wird aus romantischer Sicht vielleicht der Lipan Point Ihr Lieblingsplatz werden. Vielleicht sind Sie schon am Vorabend im Park und finden Ihren Lieblingsstandort für den nächsten Morgen selbst ‚raus. Die Abende im Grand Canyon können wunderbar entspannend sein.
Tabelle mit ungefähren Sonnenauf-/ -untergang Zeiten am Grand Canyon.
Werte stellen ca. Angaben dar.
Date
Sunrise
Sunset
1. Jan
7:41
17:28
1. Feb
7:29
17:56
1. Mar
6:59
18:24
1. Apr
6:15
18:50
1. May
5:36
19:16
1. Jun
5:13
19:40
1. Jul
5:16
19:49
1. Aug
5:36
19:33
1. Sep
6:00
18:56
1. Oct
6:24
18:12
1. Nov
6:51
17:33
1. Dec
7:21
17:15
Grand Canyon Nationalpark in Arizona
Nachfolgend mehr Details zum Grand Canyon Nationalpark
Der Grand Canyon wird in drei Teile eingeteilt:
South Rim
Die ‚South Rim‘ ist das ganze Jahr geöffnet. Eingang hat 24 Std. offen, Visitor-Center hat i.d.R. zwischen 8.00 Uhr morgens und 17.00 Uhr auf.
North Rim
Offen vom 15. Mai bis November. Aufgrund der Höhe liegt während des Rests des Jahres zu viel Schnee.
‚Rim‘ bedeutet ‚Kante‘ im Englischen. Somit geht es um die Süd- und Nordkante des Canyon.
Canyon
Der gesamte Bereich im Tal des Canyon entlang des Colorado Rivers.
90% der Besucher kommen zur South Rim, die zu allen Jahreszeiten wunderbare Aussichten auf den Canyon bietet. Nur 10 Prozent sehen die North Rim (Nordkante), die aufgrund ihrer höheren Lage im Winter nicht erreicht werden kann. Wer sie besuchen will, kann dies nur zwischen Mitte Mai bis Mitte Oktober. An der South Rim stehend kann man leicht auf die nur 16 km entfernt gegenüberliegende Nordseite schauen, jedoch muß man 215 mi (345 km) mit dem Auto fahren, um dort hinzukommen, da man um den Canyon herumfahren muß. Der Grand Canyon ist 277 mi (445 km) lang, 10 mi (16 km) breit und 1 mi (1,6 km) tief (an der South Rim).
Grand Canyon Nationalpark in Arizona
Die South Rim
Die South Rim (Südkante des Grand Canyons) erstreckt sich vom Visitor Center aus 25 mi nach Ost und über 250 mi nach West. Auf der ‚South Rim‘ liegen Aussichtspunkte nahe ‚Grand Canyon Village‘, an ‚Hermit’s Rest‘ und ‚Desert View‘. An der South Rim befindet sich die Grand Canyon Village mit dem Visitors Center. Das Visitor Center sollte auf jeden Fall die erste Station im Park sein.
Hier gibt es alle notwendigen Informationen von sehr engagierten Rangern, die in der Planung gerne behilflich sind. Auch wer keine herausfordernden Wanderungen unternehmen will, sollte sich hier informieren. Das drei-dimensionale Modell des Parks ist besonders und für jederman interessant. Der Park veröffentlicht zudem ‚The Guide‘, das ist die eigene Parkzeitung für die South Rim. Sie ist kostenlos im Visitors Center erhältlich und wird auch in deutscher Sprache herausgegeben. Im und um Grand Canyon Village gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Form von Hotels Motels und Cabins.
Die Busse, die einen zu den für den Autoverkehr gesperrten Punkten bringen, starten ebenfalls an der South Rim. Die Fahrt lohnt sich, zumal man an interessanten Stellen aussteigen kann und dann einfach mit dem nächsten Bus weiterfährt.
East Rim Drive (an der South Rim)
Man kann den East Rim Drive 26 mi von Grand Canyon Village bis Desert View mit dem Auto befahren – allerdings nur von ca. November bis März, danach muss das Fahrzeug geparkt werden und es geht mit einem kostenlosen Shuttle Bus weiter.
Typische South Rim Aktivitäten
Grand Canyon Rim Drive: Ein 70 Meilen Rundtrip entlang der South Rim bietet spektakuläre Aussichten in unterschiedlichste Teile des Canyon. Es wird ein „Morning-Trip“ und ein „Afternoon-Trip“ angeboten.
South Rim Wandern
Es gibt kurze Tagestrips und mehrtägige Touren, die einen tief in den Inner Canyon bis zum Colorado River führen. Zu beachten ist, dass alle Touren unterhalb der Rim sehr anstrengend – vor allem in den heißen Sommermonaten – werden können.
Pferde und Maultiere
Touren per Pferd und Maultier können im Park gebucht werden. Ihre Tourführer sehen ‚Cowboy-gerecht‘ aus und man erlebt die Touren weniger anstrengend als bei Wanderungen und gleichzeitig mit dem richtigen Ambiente. Station gleich in der Nähe des Visitor Centers. Tagestrips bis zum Plateau Point und 2-Tagestrips bis zur Phantom Ranch am Fusse des Canyons sind möglich.
Bright Angle Trail
Beginnt westlich der Bright Angel Lodge. Führt von der South Rim 1600m tief in das Tal des Canyons. Der Trail ist eine mehrstündige Wanderung und bietet die Möglichkeit, bis zum Colorado River vorzudringen. Rechnen Sie mit 10km pro Strecke!
Grand Canyon Nationalpark in Arizona
Die North Rim
Die North Rim (Nordkante des Grand Canyons) ist bei Weitem nicht so stark touristisch entwickelt wie ihr Gegenüber, die South Rim.
Sie ist ca. 220 mi von Grand Canyon Village (South Rim) entfernt. Ca. 5 Std. Fahrt, denn man muss ‚aussen rum‘ fahren. Alternativ bleibt nur die Wanderung durch den Canyon. North Rim besuche sind mehr etwas für Besucher, die weniger an Souvenier Läden als an fordernder körperlicher Aktivität, sprich Wanderung, interessiert sind. Die Strassen zur ‚North Rim‘ sind von ca. November-Mitte Mai wegen starken Schneefalls gesperrt.
Klima der North Rim : An der ‚North Rim‘ (ca. 2.700m hoch gelegen) liegen die Temperaturen im Sommer bei angenehmen 20 Grad und im Winter erwarten den Besucher 180 bis 300 cm Schnee. Allerdings ist die ‚North Rim‘ im Winter für einige Monate (ca. November bis April/Mai) geschlossen.
Grand Canyon West gehört nicht zum Grand Canyon Nationalpark und wird separat von den Hualapai Indianern betrieben. Siehe unser Artikel: Skywalk und Grand Canyon West
1882 wurde Newport als Fischerei Stadt an der Yaquina Bay an Oregon’s Küste aus der Taufe gehoben. Die ersten Austern-Fischer entdeckten den Platz schon 1855. Offiziell als Ortschaft wurde Newport 1866 am Unabhängigkeitstag, gegründet. Heute leben hier knapp 10.000 Menschen und die Fischerei dominiert immer noch und macht einen großen Teil des wundervollen Flairs dieser Stadt aus.
Das zweite Standbein der Stadt ist heute der Tourismus: Saison ist im Sommer aber wer kilometerlange Spaziergänge an teilweise 100m breiten Sandstränden liebt, der sollte auch einmal im Frühling oder Herbst hierher kommen. Sogar der Winter bietet eine besondere Attraktion: den Zug der Wale – Yaquina Bay ist einer der besten Plätze in Nordamerika, um die 14m großen Grauwale bei ihrer fast 10.000 km Wanderung von den Gewässern Alaskas in die warmen Wasser von Baja California hier vorbeiziehen zu sehen. Das gleiche Spiel wiederholt sich von März bis Mai, wenn sie wieder zurückziehen.
Aber wie die Bewohner von Newport erzählen, sieht man Wale eigentlich das ganze Jahr über: aber man muss einen geübten Blick haben, um die ersten Zeichen, das Ausstoßen des Wassers in Fontänen in vielleicht 1 Meile von der Küste entfernt, zu sehen. Wer keinen Wal vom Strand aus zu Gesicht bekommt, der kann im Fischerhafen von Newport eine Tour buchen und aus nächster Nähe sein Glück versuchen.
Aber der Hafen alleine ist es wert, ihn genauer unter die Lupe zu nehmen: Seelöwen liegen faul auf jedem freien Liegeplatz, der sich zwischen den Booten bietet, herum und ‚grölen und schreien‘ den ganzen Tag über herum (und nachts endet das immer noch nicht).
Das „Oregon Coast Aquarium“( https://aquarium.org/ ) ist eine der meistbesuchten Attraktionen in Newport, aber darauf bleibt die Attraktivität der Stadt nicht beschränkt. Die zwei Leuchttürme der Yaquina Bay dürften auch beim letzten Besucher endgültig die Romantik der alten Tage in Erinnerung kommen lassen: Yaquina Head und Yaquina Bay heißen die beiden Prachtstücke von Leuchttürmen. Ersterer erlaubt eine Besichtigung bis hoch in die Leuchtstation.
Die Strände von Newport suchen ihresgleichen. Hotels bieten direkte Strandlage und mehr als 80 Restaurants liefern die Grundlage für Energie, wenn man lange Strandwanderungen unternimmt.
Walbeobachtung an der Küste von Oregon, hier: ein Hinweisschild bei Newport, OrgeonFisch Restaurant direkt am Hafen, Newport, OregonNewport, Oregon
Newport Coupons / Discounts Auf Newport’s Website finden sich etliche Coupons und Hinweise auf Discounts zu Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants: Website: http://discovernewport.com/get-deals
Yaquina Leuchtturm, Newport, Oregon
Yaquina Head Lighthouse / Leuchtturm
Leuchtürme sind romantisch, erinnern an eine andere Zeit und Reisende lieben sie.
Yaquina Head – Ein Leuchtturm in allerbestem Zustand, bilderbuchmässig restauriert. 1893 wurde der höchste Leuchtturm an der Küste von Oregon erstmalig in Betrieb genommen. Der Turm steht direkt an der Steilküste der Yaquina Bay – wenige Meilen von Newport entfernt. Er ist 93 ft (28.34m) hoch und präsentiert sich in klassischen Farben: unten weiss gestricherner Ziegel mit schwarzer Stahl-Kuppel und rotem Dach. Man kann den Leuchtturm besichtigen, welches auch heute noch in Betrieb ist. Zwei 1.000 Watt Birnen können bis zu 19 Meilen (30 km) hinaus auf Meer gesehen werden.
Tillamook – Tillamook County, das bedeutet für jedermann in den USA: Käse!
1909 gründeten Farmer im Tillamook County die Tillamook County Creamery Association (TCCA). Tillamook, der Ort, hat ca. 4.000 Bewohner, aber 6 mal soviel Kühe. Wer die US101 entlangfährt sollte unbedingt einen Stop hier einlegen und sich im Besucherzentrum der Käse-Firma umsehen und … natürlich die ausgelegten Probierstücke testen.
Tillamook Käsefabrik
Man kann im Shop dann auch alle Produkte kaufen.
Auch die Eiskrem von Tillamook gehört zu den Lieblingsprodukten der Besucher; in den Sommermonaten oft lange Schlangen!
Tillamook liegt am Highway 101 ca. 40 miles südlich von Cannon Beach, 75 mi südlich von Astoria und ca. 110 mi westlich von Portland.
More Information 4175 Highway 101 North (2 mi nördlich der Gemeinde Tillamook) Tillamook, Oregon
Eintritt frei
Öffnungszeiten: 8.00 bis 18.00 Uhr (Labor Day – Mitte Juni) 8.00 bis 20.00 Uhr (Mitte Juni – Labor Day) RV Parking : ja (nicht über Nacht)
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