Haystack Rock, Cannon Beach, Oregon, USASonnenuntergang am Haystack Rock, Cannon Beach, Oregon, USA
Haystack Rock mit seiner auffälligen Form ist das Wahrzeichen von Cannon Beach, einer Top Destination an der Oregon Küste.
Cannon Beach bietet ein Urlaubsort Flair, ist voll und ganz auf Tourismus ausgelegt und Hotels sind nicht gerade billig, ausser man besucht Cannon Beach zwischen Oktober und Mai, wenn alles ruhig zugeht, nur wenige Restaurants noch geöffnet haben und das Wetter frisch bis kalt sein kann. Der Sommer ist dann Hochsaison und oft ausgebucht. Die Strände von Cannon Beach sind gewaltig: breit und kilometerlang.
Man findet im Ort und Umgebung auch viele kleine Hotels, B&B’s und AirBnB’s.
Cannon Beach liegt an der US 101, ca. 25 mi südlich von Astoria und ca. 70 mi westlich von Portland.
Cannon Beach, Oregon, USACannon Beach, Oregon, USA
Ecola State Park
Ecola State Park, Oregon, USAOregon Küste
Nur 5-10 Minuten nördlich von Cannon Beach findet sich Ecola State Park, dessen Name vom indianischen Wort für Wal abgeleitet ist. Wenn man auf den Klippen hoch über dem Strand steht, hat man einen fantastischen Blick über die Küste. Indian Beach ist herrlich für Strandspaziergänge und wenn man den Sonnenuntergang beobachten will.
Haystack Rock, Cannon Beach, Oregon, USALeuchttürme an Oregon’s Küste (hier: Heceta)Oregon KüsteOregon Küste
Oregon’s Nördliche Küste
Wer gerne in der Brandung windsurft oder am Strand einen Drachen steigen lassen möchte, freut sich über eine kräftige Brise. Doch wenn man lieber sonnenbadet, ein gemütliches Picknick veranstaltet oder mit den Kindern eine Sandburg baut, ist starker Wind weniger willkommen.
Oregon, das Urlaubsparadies im Nordwesten der USA, hat zum Glück beides zu bieten.
Beschrieben sind die Strände hier von Norden nach Süden. Einige sind nur bei Ebbe nutzbar und stehen bei Flut unter Wasser. Deshalb sollte man sich vorher vor Ort eine Gezeitentabelle besorgen. Die gibt es in Geschäften oder in der Lokalzeitung. Oder ganz einfach auf dem Handy suchen. In deutsch beispielsweise: Gezeiten Cannon Beach oder im Englischen „High tide low tide Cannon Beach“. Oder „Tides Chart Cannon Beach“. High Tide ist die Flut und Low Tide is Ebbe.
Crescent Beach im Ecola State Park hat schon in einigen Filmen „mitgespielt” und gehört zu den meistfotografierten Stränden Oregons. Kein Wunder, dass es ausgerechnet der Fotograf Robert L. Potts ist, dem dieser malerische Strand spontan in den Sinn kommt, wenn es um ein windgeschütztes Plätzchen an der Küste geht.
Etwas weiter südlich – zwischen Cannon Beach und Arch Rock – findet man den Strand am Hug Point, der sogar einen hübschen kleinen Wasserfall und eine Höhle zu bieten hat, aber nur bei Ebbe erreichbar ist – bevor die Flut kommt, sollte man ihn wieder verlassen.
Sonnenuntergang am Haystack Rock, Cannon Beach, Oregon, USA
Der Short Sand Beach im Oswald West State Park ist nicht nur einer der schönsten an der gesamten Küste von Oregon, sondern zudem auch rundum umschlossen und damit im Sommer wie im Winter geschützt. Er ist vor allem auch bei Surfern sehr beliebt.
Im Cape Lookout State Park, am “Three Capes Loop”, liegt der Strand am Cape Lookout. Ein Redakteur der Zeitschrift Oregon Coast, Jason F. Jensen, schrieb über diesen Strand einmal, das Wasser sei hier tropisch, fast wie in der Karibik. Er empfahl, oben am Berg zu parken und dann hinunterzuklettern, auch wenn der Weg etwas steil ist.
Der Strand von Hidden Cove am nördlichen Rand von Lincoln City ist genau das, was der Name verspricht: versteckt.
Die meiste Zeit steht er nämlich unter Wasser. Man „findet” ihn nur bei Ebbe, wenn man vom nördlichen Ende des weitaus bekannteren Roads End Beach weiterläuft.
Bevor die Flut kommt, sollte man ihn aber wieder verlassen. Spektakuläre Felsgebilde bekommt man vor der Küste am Fogarty Creek State Park zu sehen, rund 5 km südlich von Gleneden Beach. Man erreicht den Strand, der im Winter sogar noch geschützter liegt als im Sommer, über einen Pfad, der unter dem Highway 101 hindurchführt.
Robert Potts empfiehlt auch Cape Cove Beach an der bei nördlicher Brise windabgewandten Seite des Cape Perpetua: „Hier ist es garantiert warm, wenn alle anderen im kühlen Wind frieren.” Der Strand liegt direkt unterhalb des Besucherzentrums, ist aber auch bei Flut überspült und daher nur während der Ebbe nutzbar.
Bei den Bewohnern des Städtchens Florence ist der Devil’s Elbow Beach äußerst populär. Er liegt beim malerischen Leuchtturm am Heceta Head, ungefähr 16 km nördlich der Küstengemeinde. Den Leuchtturm selbst kann man nachmittags besichtigen, und gleich daneben gibt es im alten Wärterhaus sogar eine Frühstückspension.
Leuchttürme an Oregon’s Küste (hier: Yaquina)Oregon’s Strände
Oregon’s Südliche Küste
Drei sehr schöne Strände findet man innerhalb von zehn Kilometern, wenn man von Charleston aus dem Cape Arago Highway bis zum Ende folgt.
Gut drei Kilometer südlich der Stadt liegt der Bastendorff Beach in der Nähe des gleichnamigen Parks. Er empfiehlt sich vor allem wegen seiner zahlreichen Zeltplätze und seinem großen Picknickbereich.
Noch einmal anderthalb Kilometer weiter südlich lockt der sehr flache Strand am Sunset Bay State Park mit angenehm warmem Wasser und nach weiteren fünf Kilometern der Cape Arago State Park. Hier ist es die südlichste Bucht – die South Cove –, die im Sommer guten Windschutz bietet. Von hier hat man einen herrlichen Ausblick auf das vorgelagerte Riff und Shell Island (die Muschelinsel), die häufig von Seehunden und Seelöwen besucht wird.
Neben der alten Küstenstraße, südlich des Otter Point State Park, gelangt man zu dem flachen und sehr breiten Bailey Beach. Einen schönen Ausblick auf Hunter Island genießt man vom Strand an der rund zehn Kilometer weiter südlich gelegenen Südseite des Cape Sebastian. Gerade an einem richtig windigen Tag spürt man hier sofort den Unterschied. Allerdings verschwindet auch dieser Strand regelmäßig in der Flut, um dann bei Ebbe wieder aufzutauchen.
Innerhalb des “Samuel H. Boardman State Scenic Corridor” gibt es schließlich noch zwei weitere windgeschützte Strände kurz vor der Grenze zu Kalifornien.
Seinem Namen alle Ehre macht der Secret Beach an der Thunder Rock Cove. Hier donnert die Brandung mit lautem Getöse gegen die Felsen, aber der Strand mit dem kleinen Wasserfall und den wilden Angoraziegen, die mitunter am Hang grasen, ist ein echter „Geheimtipp” unter Kennern. Ganz in der Nähe und leicht zugänglich ist der Whaleshead Beach: hier kann man fast am Strand parken.
Sandwüsten gibt es in Arizona und Kalifornien und New Mexico, aber die Great Sand Dunes of Colorado sind etwas besonderes in Ansehen und Größe. Wer in Colorado herumfährt und sich in die Landschaft hineingesehen hat, der erwartet einfach keine ‚echten‘ Sanddünen, vor allem keine, die Hunderte Meter hoch sind.
Great San Dunes Nationalpark, Colorado
Es sind die höchsten Sanddünen in Nordamerika.
Wie völlig ‚fehl am Platz‘ wirken diese goldenen Sandberge am Fuß der schneebedeckten Rocky Mountains.
Great San Dunes Nationalpark, Colorado
Great San Dunes Nationalpark, Colorado
Great San Dunes Nationalpark, Colorado
Das 153 qkm große Areal ist 38 mi nordöstlich von Alamosa gelegen und über die I-25 und dann US 160 und dann SR 150 zu erreichen.
Zu schwer, um mit dem Wind über die „Sangre de Cristo Range“ getragen zu werden, hat sich der Sand hier seit ca. 15.000 Jahren abgelegt. Das Resultat ist eine 101 qkm große, sich ständig in der Form verändernde Sanddüne. Gerüchte von ganzen Planwagen-Trecks, die in der 250 m hohen Düne verschwunden sind, halten sich ebenso, wie die von Kreaturen, die im Inneren der Düne leben.
Das „echte Wüstengefühl“ bekommt man sicher beim Ersteigen der Düne. Im Sommer ist es ratsam, die kühleren Morgentemperaturen zu nutzen für den Aufstieg vom Parkplatz bis zum höchsten Punkt. Dieser höchste Punkt ist bis zu 213 m hoch. Der Sand kann sich im Sommer bis zu 70 Grad Celsius aufheizen.
Ein Minimum von 2 Stunden wird benötigt, um die Sanddünen zu besichtigen bzw. wenn man ganz nach oben will. Aber ein halber Tag ist realistischer bei der Zeitplanung. Der Park liegt etwas abseits der üblichen Touristenrouten und ist daher nicht so überlaufen. Wenn man sich in Sandboarding oder Sandschlitten fahren versuchen will, muss man mehr Zeit einkalkulieren und auch das Sportgerät noch mieten, was nicht im Park möglich ist. Die Park Website gibt Auskunft darüber.
Im Frühling und Sommer können die Temperaturen leicht bis 40 Grad Celsius erreichen. Der Herbst bietet milde, nicht zu heiße Temperaturen – die beste Möglichkeit die Düne zu besuchen. Im Sommer ist die Sonnenstrahlung sehr intensiv und man sollte an Sonnenschutz und Wasser denken. Wenn sie Glück haben, können sie im Winter die Düne mit weißer Haube erleben.
Es lohnt sich der Ausflug jedoch nur an sonnigen Tagen.
Es gibt keine wirklichen Wege – man geht da, wo man glaubt am einfachsten die Düne hochzukommen. Die Gipfeltour kann an jeder beliebigen Stelle beginnen.
Zur Entschädigung gibt es phantastische Ausblicke auf das gesamte 101 qkm große Dünenfeld.
Wer ganz bis zum höchsten Punkt der Dünen steigen will, braucht eine sehr gute Kondition, da das Bergauflaufen im Sand extrem anstrengend ist, aber es macht ungeheuren Spaß.
Cameras sollten gut geschützt werden, da bei plötzlich auftretenden Sandstürmen (was durchaus an der Regel ist) kaum etwas vor den Sandkörnern sicher ist und auch ohne Sandsturm immer irgendwelche Sandpartikel fliegen.
Man sollte ebenfalls die ‚dünnere‘ Luft in dieser Höhe bedenken, die einen Aufstieg schwerer macht. Wer nicht nur Dünen Erklimmer sein will, kann im Visitor Center den Verlauf von 1-10 km langen Wanderwegen ersehen, z.B. Monteville Nature Trail, Mosca Pass Trail, oder Sand Creek Trail.
Lage
Highway 150 erreichbar über I-25 South Ausfahrt Walsenburg. Dort die 160 West bis Blanca. Dann noch 18 Meilen auf Highway 150, die sich aber schon lohnen, denn man wird plötzlich die Silhouette der Dünen erkennen, zunächst sehr winzig und dann später beeindruckend gross.
Visitor Center
Das Visitor Center liegt gleich hinter dem Parkeingang und zeigt in einer Ausstellung die Entstehungsgeschichte der Dünen sowie die kontinuierliche Veränderung.
Man kann hier Informationen zu verschiedenen Wanderwegen bekommen, die 1 bis 10 km lang sind.
Offen das ganze Jahr von 8.00 – 18.00. (Öffnungszeiten können im Sommer variieren) Thanksgiving und 25. Dez. ist das Visitor Center geschlossen, ebenfalls bei sehr schlechten Wetterverhältnissen.
Eintritt
$25 pro Auto und $20 pro Motorrad. Gültig 7 Tage.
Übrigens: Ein Jahrespass, der für alle U.S. Nationalparks gültig ist (‚America the Beautiful‘ ist der Name) kostet übrigens $80 und ist bei mehreren geplanten Parkbesuchen vielleicht der bessere Weg: Jahrespass für alle U.S. Nationalparks
Atemberaubende Kulisse, Outdoor-Aktivitäten, erstklassige Hotellerie, Restaurants, Galerien, Einkaufsmöglichkeiten. Festivals, Kunstereignisse und Aufführungen. Action, Erholung und Entspannung. Erinnerungen auf Lebenszeit!
Sedona liegt im Herzen von Nordzentral-Arizona in einer Höhe von 1500m über dem Meeresspiegel, 120 Meilen nördlich von Phoenix und 30 Meilen südlich von Flagstaff.
Die atemberaubende Schönheit der Natur, das durchweg milde Klima, die klare Luft und das reine Wasser machen Sedona zu einem der beliebtesten Touristenorte Arizonas.
Sedona’s größte Attraktion ist die rote Felsenlandschaft. Jeep Touren sind die beliebteste Art, das “back country” zu erleben sowie Wissenswertes über die Geschichte, Kultur, Pflanzen, Tierwelt und die Ureinwohner zu erfahren.
Red Rock, Sedona, Arizona
Des weiteren kann man reiten und wandern oder den Red Rock aus der Vogelperspektive betrachten: Per Flugzeug, Helikopter oder auch mit einem Heißluftballon entdecken Sie u.a. den Grand Canyon und historische Indianerstätten. Die Felsenkathedrale am Red Rock Crossing ist einer der meistfotografierten Naturansichten der USA.
Tuzigoot National Monument, westlich von Sedona, ist eine prähistorische Ruine errichtet von den Sinagua Indianern. Um alles zu sehen, sollte man mindestens 4-5 Tage in Sedona bleiben.
Kunst, Kultur und shopping
Sedona gilt als bedeutendes Kunstzentrum, mit über 40 Galerien und einem kulturellen Erbe, welches man selbst sehen, erleben und in der Literatur wiederfinden kann. Das Sedona Arts Center bietet regelmäßig Ausstellungen sowie Workshops, bei denen man in Kunst und Handwerk unterrichtet wird.
Wichtige Events sind das Sedona Festival of Lights (Luminaria) Mitte Dezember, das Sedona International Film Festival (https://www.sedonafilmfestival.com/) Ende Februar/Anfang März und das Sedona Arts Festival (https://www.sedonaartsfestival.org/) im Oktober. Ende September ist das Sedona WineFest und Ende Oktober das Red Rocks Oktoberfest.
Sedona ist ein aber auch wahres Einkaufsparadies: Geschäfte, Galerien und Boutiquen bieten einzigartiges Kunsthandwerk, typische Kleidung, Schmuck und Geschenkartikel für jeden Geschmack. Die besten Geschäfte der Stadt findet man in modernen Einkaufszentren.
Der Coconino National Forest und mehrere staatliche Parks von Arizona bieten auf einer Fläche von ca. 8.000 km² unbegrenzte Möglichkeiten für Freizeit Erholung und Tagesausflüge vom Schwimmen auf dem Slide Rock über Angeln im Oak Creek bis hin zum Camping, Wandern, Mountain Biking und Reiten durch eine herrliche Umgebung. Mehrere ausgezeichnete Golfplätze, eingebettet in eine atemberaubende Landschaft, machen Sedona zu einer äußerst beliebten Golfdestination.
In einem Umkreis von ca. 100mi / 160km von Sedona’s magischen roten Felsen liegt eine große Zahl natürlicher und von Menschenhand erschaffener Wunder: historische Indianer Ruinen, riesige Krater, ein berühmtes Observatorium, die größte Geisterstadt sowie der unvergleichliche Grand Canyon. Für die weniger Abenteuerlustigen lassen sich viele Ausflüge auch bequem mit dem PKW von Sedona aus organisieren, um all die schönen und interessanten Plätze der Umgebung zu erleben.
Die 470 Meilen, das sind 756 km, zwischen Los Angeles und San Francisco sind das meistbefahrene Stück der eigentlich noch weiterführenden Route.
Karte des Highway-1 in Kalifornien
Die Route in Kurzform Der Highway 1, das ist der Abschnitt, der der Küste folgt, vereint sich immer wieder einmal mit dem Highway 101 auf seinem Weg, der südlich von Leggett in Nordkalifornien beginnt. VOn Legget geht es über Mendocino nach San Francisco. Von dort über Monterey und San Louis Obispo nach Lompoc, Santa Barbara und Los Angeles. Sein letztes Teilstück hat er dann nördlich von San Clemente, wo er auf den Highway I-5 trifft.
Im Strassenatlas wird die Panoramastrasse ‚California 1‘ genannt; klassisch wird sie aber meistens als Highway Number 1 oder Pacific Coast Highway bezeichnet. Letztes drückt auch aus, was er ist: eine Küstenstrasse am Pacific und jeder, der sie einmal bei schönem Wetter gefahren ist, weiss, dass „Küstenstrasse am Pacific“ nicht annähernd das ausdrückt, was man einem an Emotionen beim „erfahren“ der Strasse begegnet. Richtung Wer sich die Route einmal anschauen möchte, der wird sich überlegen, ob Nord-Süd oder umgekehrt der bessere Weg ist. Wir würden Süd-Nord vorschlagen, weil San Francisco als Stadt vom Ambiente her die richtige und passende Endstation bildet, aber entscheiden Sie selbst.
Karte des Highway-1 in Kalifornien
Fahrzeit
Kein Zweifel, man kann das Ganze in einem Tag ‚abhaken‘ – aber schliesslich ist der Weg das Ziel und wer „rasen“ will, ist besser auf anderen Highway’s aufgehoben. Es wird zur Sommerzeit ohnehin sehr schwer werden schnell zu fahren, denn ungezählte Wohnmobile und „sightseeing people“ werden dem Schnellfahrer den Spass nehmen. Wer in einem Tag fahren will, kommt zudem abends in San Francisco oder L.A. an und wird kaum Momente zum Ausspannen finden.
Zwischen San Simeon (ungefähr Hearst Castle) und Monterey ist die Strasse extrem kurvenreich und man wird ohnehin viel Zeit dafür brauchen. Also empfehlen wir irgendetwas zwischen 2 und 5 Tagen – je nach Zeit und Gemütlichkeit des Reisenden.
Highway Nr.1 – Abschnitt: Los Angeles, Malibu, Santa Barbara, Lompoc
Malibu
Es geht Richtung Malibu.
Hier ist Gelegenheit, sich im Prominentenort umzuschauen oder die insgesamt 27 mi Strand zu begutachten. Aber Malibu ist schnell wieder vergessen und es geht Richtung Santa Barbara, was weitaus exklusiver und mit mehr prominenten Namen in Verbindung zu bringen ist. Nach vielleicht 2 Stunden oder mehr hat man die 100 mi hinter sich gebracht.
Santa Barbara
Santa Barbara
Santa Barbara hat seinen Ruf, teuer, exklusiv, sauber und natürlich touristisch zu sein, nicht umsonst, das wird klar, wenn man erstmal aussteigt. Wer Zeit und Geld mitbringt, kann sich einmal in den gehobenen Geschäften umsehen. Mindestens so ordentlich ist auch die „Queen of the Missions“: die 1786 als 10te erbaute spanische Mission der insgesamt 21 in California. Ihr richtiger Name ist „Mission Santa Barbara“.
Eine weitere Attraktion ist der angeblich grösste Feigenbaum der Welt, der bei der Chapala und Montecito Street steht. Heute ist er ins Register der grössten kalifornischen Bäume eingetragen und hat einen Umfang von mehr als 12m bei einer Höhe von 24m. Ein Seemann, der 1876 aus der Morton Bay in Australien zurückkehrte, soll den Baum als Setzling seiner Geliebten mitgebracht haben und in ihrem Garten angepflanzt haben. Nachdem Sie wegzog, hat ihn der Nachbesitzer des Hauses an die jetzige Stelle verpflanzt.
Lompoc
Wenn man nun weiter nordwärts fährt, hat man es gleich wieder mit einem Superlativ der botanischen Szene zu tun: Lompoc heisst der kleine Ort und ist „Blumensamen Hauptstadt der Welt“, denn die meisten Blumensamen der Welt stammen hierher. Dies wird auch gar nicht verheimlicht, denn wer im Sommer hier des Weges kommt, wird in einem wahren Blumenmeer versinken. Viele Häuser des Ortes sind ebenfalls mit Schmuckbildern verziert.
„La Purisma Conception Maria Santisima“ ist die spanische Mission, die man ganz in der Nähe besichtigen kann. Sie wurde nach der Mission Santa Barbara als 11te im Jahre 1787 erbaut. Hervorragend restauriert und erhalten liegt sie in einer 40.000qm Parkanlage, die zum Ausruhen einlädt.
Filmkulisse und Naturschutzgebiet zugleich sind die Guadalupe-Nipomo Dunes mit den mehr als 150 m hohen Dünen. Damit gehören sie zu den grössten im Land und erstrecken sich über mehr als 6km entlang der Küste bei dem Ort Guadalupe.
Highway Nr.1 – Abschnitt: Pismo – San Louis Obispo – Morro Bay
Pismo
ist der nächste sehenswerte Stop, den man einplanen sollte: An 32km Strand kann man sich erholen, Kanu fahren oder reiten. Wer Hunger bekommt, sollte einmal Clam Chowder Soup oder Clams in irgend einer anderen Variation probieren, denn Pismo war einst eine Berühmtheit dafür – heute sind die Fänge nicht mehr der Rede wert oder die Clams zu klein.
Pismo ist relaxed und noch nicht versnobbt. Man sollte nicht zu früh hier sein, denn wie an der gesamten Küste muss man morgens immer mit Nebel rechnen. Ab 10, 11 Uhr sollte der dann so langsam verschwinden.
San Louis Obispo
Weiter geht’s von Pismo nach San Louis Obispo. Hier ist wieder ein Halt für einen weiteren Besuch einer spanischen Mission. Es ist die „Mission San Louis Obispo de Tolosa“, die als 5te im Jahre 1772 gebaut wurde. Das San Louis Lighthouse Hotel „Tip San Louis Obispo“. Das Madonna Inn ist ein Themen-Hotel und jedes der über 100 Zimmer hat eine andere Dekoration: von Rock’n Roll bis Blumenzimmer. Ansonsten ist San Louis Obispo vermutlich nicht so sehr der Hit. Aber weiter im Norden wird’s wieder richtig schön… Wer ein paar Fotos schiessen will, der macht einen Ausflug in den Montana de Oro State Park und begibt sich bis zum Aussichtspunkt mit herrlichem Ausblick hoch über dem Pacific und geniesst die Fahrt durch Eukalyptus-Wälder und landet am Strand. Etwas ausruhen und dann kann es weiter gehen.
Morro Rock
„Gibraltar des Pacific“ heisst die nächste Station: Morro Bay
Den riesigen 175m hohen Felsen -einst ein Vulkan- mitten im Hafen kann man nicht übersehen und wer abends hier ankommt und den früheren spanischen Hafen mit der untergehenden Sonne sehen kann, wird sich lange an den kleinen Ort erinnern. Vorausgesetzt man fühlt sich nicht gestört durch die hunderte oder tausenden Vögeln, die heute auf dem Felsen leben. Darunter etliche vom Aussterben bedrohte Arten. Leider ist das ehemalige verträumte Fischerdorf natürlich nicht mehr ganz das, was es einmal war – eine Spur zuviel Tourismus.
Besuchenswert ist hier aber auch das Morro Bay Aquarium, das ein Rehabilitations Center für gestrandete oder kranke Meeres-Säugetiere unterhält. Für Kinder: Seehunde füttern ist möglich.
Highway Nr. 1, Abschnitt: Cambria – Piedras Blancas – Big Sur – Carmel
Cambria
Kleine Läden, Restaurants laden zum Verweilen ein. Ein Abstecher zum Moonstone Beach (man fährt vom Highway 1 kurz weg) lohnt sich auch für einen Sonnenuntergang oder einfach nur, um sich die Füsse zu vertreten auf einem Weg entlang der Dünen. Gerade angenehm, bevor man dann nach San Simeon und somit zum Pflicht-Stop, dem Hearst Castle kommt.
Piedras Blancas Elephant Seal Point
Piedras Blancas Elephant Seal View Point
Bei San Simeon, kurz bevor man Hearst Castle erreicht, liegt dieser Aussichtspunkt, der einem erlaubt ganz nah an die Elephant Seals Kolonie heranzukommen.
GPS Koordinaten ca. N35 39.36 W121 15.85
Bei Abenddämmerung herrscht eine besonders schöne Atmosphäre, denn man hat im Hintergrund noch das piedras Blancas Lighthouse (nördlich von Ihrem Standpunkt aus).
Hearst Castle
An der „1“ ist ein Besucherparkplatz, von wo aus mit einem Bus-Shuttle zum Schloss gefahren wird. Hearst Castle heisst es, weil es dem Zeitungs-Verleger William Randolph Hearst einst gehörte. Das Haupthaus hat 115 Zimmer, 50 weitere Zimmer sind auf drei Gästehäuser verteilt – zusammen 165 Zimmer.
Das Schloss liegt auf einem ca. 500 m höhen Berg namens ‚La Cuesta Encantada‘ – der verzauberte Berg. Das Grundstück mit Gärten, Terrassen, Pools, Wegen umfasst ca. 500.000qm. 1919 begann Hearst das Schloss -er selbst bezeichnete es immer als ‚die Ranch‘ – zu bauen, 1947 beendete er das Projekt unfertig und verstarb 1951.
Big Sur
Nach diesem Stop geht es zum vielleicht eindrucksvollsten Abschnitt des California Number 1: entlang der sogenannten „Big Sur“ Küste mit der Steilküste im Westen und den bis zu 1.500 m hohen Santa Lucia Mountains im Osten. Big Sur Coast, ein Teil Highway 1 Erlebnis, das ca. 90 mi bis südlich von Carmel in der Monterey Bay weitergeht. Gleich am Beginn, ca. 6 mi nach San Simeon kurz vor dem Leuchtturm ist ein Parkplatz auf der Seite vom Meer, also Westen: dort kann man sich die erste Impression von dem holen, was einen erwartet. Anhalten und den Fussweg Richtung Meer gehen. Wenn Sie Glück haben, finden Sie gerade ein Kolonie von Seehunden hier am Strand vor sich „hindösen“.
Später dann verpassen Sie bitte auch nicht „Pfeiffer Beach“, ein kleiner aber malerischer Strand. Abends ideal, um einen Sonnenuntergang zu beobachten. Er ist bei Anwohnern bekannt, von Touristen wird er aber nicht immer gefunden. Es führt eine befestigte Strasse (Sycamore Canyon Rd.) dorthin (von der US 1 weg), die ca. 2 mi lang ist und schwer zu sehen ist vom Highway aus. Sie liegt westlich zwischen dem Postamt von Big Sur und dem Pfeiffer Big Sur State Park. Der Weg ist befestigt aber schmal und nicht für grössere Wohnmobile geeignet. Ein Parkplatz befindet sich am Ende der Strasse. Übernachten ist am Beach nicht erlaubt.
Carmel
Bei Carmel ist wieder Halt angesagt. Erstens vielleicht zum Essen und die Residenzen von etlichen Persönlichkeiten zu betrachten, dann evtl. auch, um eine der bekanntesten Missionen zu besuchen, die Basilica San Carlos Borromeo del Rio Carmelo, die 1771 gebaut wurde. Hier ist auch die letzte Ruhestätte von Pater Junipero Serra, der die Missionen an der Küste ins Leben rief.
Highway Nr. 1, Abschnitt: 17 Miles Drive nach Monterey – Castroville – Santa Cruz – San Francisco
Monterey 17-mi Drive
Monterey Halbinsel
Die südlich von San Francisco gelegene Halbinsel hat im Laufe der Jahrhunderte viele Veränderungen durchlebt. Bereits 1542 zum ersten Mal durch den spanischen Entdecker Juan R. Cabrillo entdeckt, dauerte es bis 1770 das eine erste spanische Mission durch den Franziskaner Priester Junipero Serra und den spanischen Governeur Gaspar de Portolar erbaut wurde. Erst wurde bis ca. 1880 der Walfang als die Industrie der Region aufgebaut, dann folgte eine kurze Phase des Tourismus, die um 1920 durch Sardinenfang abgelöst wurde. Heute ist die Monterey Halbinsel keine Fischerei-Basis mehr, vielmehr ist sie bekannt durch ihre Orte Monterey und Carmel, Wohn- und Ruhesitz verschiedener Prominenz. Die Halbinsel bietet jede Menge aufregende Küstenabschnitte, Wanderwege durch Wälder und über Hügel, einen Jachthafen und Golf.
Die Stadt Monterey liegt am SR 1 (Highway 1) am nordöstlichen Eck der Halbinsel und ist ca. 200 km (125 mi) von San Francisco entfernt. Die kleine Stadt mit ca. 32.000 Einwohnern ist vielen Golfern durch die schönen Golf Courses bekannt. Das Monterey Aquarium ist eines der bedeutendsten in den USA und ist in der Adresse 886 Cannery Row zu finden. Kleine Restaurants am Wasser sind ebenfalls in der Nähe.
17-mi-Drive
Eine Fahrt entlang der Monterey Halbinsel Küste zwischen Carmel, Pacific Grove und Monterey. Diese Rundfahrt ist eigentlich ein Muss für alle Besucher. Der Abschnitt der Strecke, der an der Küste mit spektakulären Aussichten entlang führt, ist kostenpflichtig (ca. $10) aber seinen Preis wert. Sie bekommen eine Landkarte mit den eingezeichneten und erklärten Aussichtspunkten.
Carmel-by-the-Sea
Carmel-by-the-Sea Carmel, die kleine Stadt, die dafür bekannt ist, dass sich hier ehemalige Hollywood Grössen zur Ruhe gesetzt haben. Die am meisten besuchte Sehenswürdigkeit ist die Spanische Mission „Basilica San Carlos Borromeo del Rio Carmelo“, die 1771 erbaut wurde. Father Junipero Serra, der alle Missions in Südkalifornien ins Leben rief, hat hier seine letzte Ruhe gefunden. Neon Reklame, Billboards und Hot Dog Stände sind in Carmel nicht erlaubt, um seinen Charme zu erhalten. Clint Eastwood, der hier lebt, ist Teilhaber an der Mission Ranch, einem kleinen Hotel und Restaurant in der Nähe von Downtown Carmel. Ebenso ist er Teilhaber etlicher Golfanlagen, Pensionen, dem 17-Mile-Drive und es gehört ihm so einiges an Land. Clint Eastwood ist ebenso politisch und sozial stark engagiert in Carmel.
Cypress-Inn in Carmel-by-the Sea
Das Bed & Breakfast „Cypress Inn“ in der 7th Ave Ecke Lincoln wurde von Doris Day gegründet und ist immer einen Besuch wert, auch wenn Sie dort nicht wohnen. Es hat eine kleine Expresso Bar und eine Gartenterrasse zum Sitzen. Übrigens: natürlich ist dieses Hotel Hunde-freundlich und Ihr Vierbeiner ist immer willkommen. Nicht nur Doris Day ist stark im Tierschutz engagiert, sondern der ganze Ort zählt zu den tierfreundlichsten in den USA. Brian Smith von den Beach Boys, Joan Fontaine, Merv Griffin, Alan Funt, Kim Novak, Betty White, John Travolta, Timothy Bottoms, Ted Turner, Sammy Hagar, Michael Tucker und Jill Eikenberry haben hier entweder gewohnt oder tun es immer noch. Web: https://cypress-inn.com/
Pacific Grove Ein Fussweg führt kilometerlang entlang der wunderbaren und eindrucksvollen Küste von Pacific Grove. Der kleine Ort hat sich seinen Flair bewahrt und besticht durch Ruhe und Einfachheit.
Point Pinos Lighthouse Es ist das älteste durchgehend funktionstüchtige Lighthouse der Westküste. Point Pinos ist seit 1. Februar 1855 im Einsatz – das Alcatraz Island Lighthouse wurde zwar 8 Monate eher in Betrieb genommen aber dann 1909 während des Ausbaus des Gefängnisses ersetzt.
Santa Cruz
Wer dies nicht will, fährt gleich weiter über Castroville, die „Artischocken Hauptstadt“ , nach Santa Cruz, was ein wenig an New Yorks Coney Island mit seinem Vergnügungspark Charakter erinnert. Die Fahrgeschäfte haben sogar historischen Wert. Der 1924 gebaute Roller Coaster (Achterbahn) und das Loof Caroussel aus dem Jahre 1911. Im Mark Abbott Memorial Lighthouse (West Cliff Drive, Tel. 831-420-6289) kann man sich über die Geschichte des Surfens informieren.
San Francisco
Dann von hier ist es nur noch ein Katzensprung und wir sind in San Francisco angelangt, der faszinierenden Metropole in Nord Kalifornien. Wer kurz vorher nochmal Lust auf Strand und Baden in kleinen Buchten bekommt, macht zwischen Santa Cruz und Half Moon Bay einen Stop. Verschiedene Strände, meistens ist man alleine, laden dazu ein. Dann in San Francisco ist es mit der Ruhe aus und eines der besten Großstadterlebnisse kann beginnen. Mehr in unserem Artikel: San Francisco – was man gesehen haben sollte
Entlang der US 7 zwischen Lyons und Estes Park, Colorado
Scenic Drives oder Scenic Byways heißen die Strassen, die besondere Aussichten versprechen.
Auf den Scenic Byways kann man auch Colorado von seiner schönsten Seite erleben – Natur so weit das Auge reicht: Von den weiten Hochebenen im Osten zu den gewaltigen Bergketten im Westen – Colorados abwechslungsreiche Landschaft ist und bleibt die Top-Touristenattraktion dieses US-Bundesstaates. So gaben bei einer durchgeführten Studie 89 Prozent der Befragten an, ihren Urlaub vor allem aufgrund der schönen Natur und Landschaft Colorados in dieser Region im Südwesten Amerikas verbringen zu wollen.
In der Nähe von Estes Park, Colorado
Eine beeindruckende Möglichkeit, Colorado zu erkunden, bieten 21 sehenswerte Nebenstraßen – die sogenannten „Scenic Byways“. Diese zwischen 30 und 782 Kilometer langen Routen führen durch besonders pittoreske Gegenden des Landes und laden zur idyllischen Fahrt von 30 Minuten bis hin zu drei Tagen ein.
Auf den malerischen Strecken passiert man bedeutende Indianersiedlungen, Old-West Forts oder auch verlassene Minen und Geisterstädten und wandelt auf den historischen Spuren Colorados.
Mountain Goat, Colorado
So haben einige der heutigen Straßen beispielsweise ihren Ursprung im 16. Jahrhundert – die Zeit, zu der die Spanier ins Land kamen, um das wilde Terrain zu erforschen. Ihnen folgten im 19. Jahrhundert die ersten Siedler und Goldgräber, die die Zivilisation mit sich brachten.
Nachfolgend einige der Scenic Byways vorgestellt:
Mount Blue Sky (ehem. Mt Evans)
Diesen Ausflug darf man auf keinen Fall verpassen wenn man in der Gegend um Denver ist.
Der Mount Evans liegt sozusagen vor Denver’s Haustür – er ist zudem von Denver aus mit seinen 4.347m leicht und von vielen Stellen aus sichtbar. Was ihn einzigartig macht ist, dass man bis zum Gipfel hinauffahren kann – es ist ein Scenic Drive, also eine ‚Landschaftlich sehr reizvolle Fahrstrecke‘ und die Strasse ist die höchste, befestigte Strasse in Nordamerika.
Die Landschaft wechselt ständig und der ‚Echo Lake‘, an dem man von der CO 103 Strasse dann auf die CO 5 hinauf zum Gipfel abbiegt, ist sicher einen Stop wert.
Eine der meistgefahrenen Byways in Colorado — die Strecke ist 55 mi lang und man fährt so ca. 1.5 bis 2 Stunden. Es ist Colorado’s ältester Scenic Byway der 1918 eingerichtet wurde. Die Strecke geht von Nord nach Süd (oder umgekehrt) und liegt zwischen Estes Park und Black Hawk (nördlich von Idaho Springs, siehe auch die Mt Evans Beschreibung zuvor).
Wer von Estes Park aus startet, der beginnt auf der US 7 und biegt dann bei einem Schild, welches Allenspark ausweist, nach Süden ab. Wenn Sie nicht den Peak to Peak Highway fahren wollen, dann lesen Sie weiter und nehmen die US 7 weiter nach Lyons und beispielsweise von dort nach Boulder.
US 7 zwischen Lyons und Estes Park
Entlang der US 7 zwischen Lyons und Estes Park, Colorado
Gleich nördlich von Boulder liegt Lyons, über das der Weg nach Estes Park geht. Es führen 2 Strassen von Lyons nach Estes Park: die US 36 (als Verlängerung der Strasse, die Sie bereits von Boulder kamen) sowie die US 7, die länger ist aber auch schöner. Die U.S. 7 ist eingestuft als Panorama Strasse, ein Scenic Byway, wie es offiziell heißt. Wir empfehlen die U.S. 7 nach Estes Park zu nehmen.
Suchen Sie sich einen sonnigen Tag für Ihre Fahrt aus. Es sind von Lyons nur ca. 35 mi nach Estes Park auf der U.S. 7 und Sie können mit ein paar mal anhalten um die 1 Stunde Fahrzeit rechnen. Lyons ist ein super kleiner verträumter Ort wo man auf einen Kaffee oder Sandwich anhalten sollte.
Auf den ersten 10 mi fahren Sie durch Wälder und Wiesen und schlängeln sich langsam zuf die 8.500 bis 9.000 ft hoch, was ca. 2.300- 2.700 m sind. Sie können nun schon die herrlichen Berge sehen und die Strasse wird mittels Schild als Scenic Byway ausgeschildert. Immer wieder gibt es Halte-Einbuchtungen, die man für Photos nutzen kann.
Nach ca. 24 bis 25 mi hinter Lyons erreichen Sie eine Seitenstraße, die Long’s Peak Rd heißt und die zum Trail Head (Wanderweg) hinauf zum 14.259 ft (4.346 m) hohen Long’s Peak führt. Die Strasse geht natürlich nur noch wenige Hundert Meter bis zum Parkplatz und der Ranger Hütte am Wanderweg, aber wer sich zutraut den Gipfel zu erwandern, für den nachfolgend die Eckdaten der Tour: Es sind zu Fuss ca. 14 mi (22.5 km) zum Gipfel. Es werden für einen Tagestrip ca. 12-14 Stunden stramme Wanderung angesetzt. Die ersten Wanderer kommen ca. um 1:30 morgens zum Parkplatz und brechen auf, um den Sonnenaufgang am Gipfel oder kurz darunter zu erleben. Empfohlene Startzeit ist zwischen 1:30 und 3:30 morgens. Man muss dementsprechend etwas durch die Dunkelheit wandern, was etwas unheimlich sein kann. Aber: es sind vermutlich noch etliche andere unterwegs. Wer später eintrifft, wird unter Umständen keinen Parkplatz mehr bekommen. Der beste Monat ist meistens der August. Also viel Spaß und natürlich muss man sich noch mit Kartenmaterial und Information versorgen, bevor man geht. Wer dann nachmittags zurück ist, sollte sich in Longmont, Colorado, welches nur wenige Meilen entfernt ist und nach dem Berg benannt wurde, bei einem Bier und solidem Essen (Burgers, BBQ, Sandwiches, Salate) im „Pumphouse Brewery“ (Main Street an der Ecke der 5th Ave) entspannen.
Es lässt sich übrigens hervorragend auch in Boulder Downtown das eine oder andere Bier trinken: Die „Walnut Brewery“ ist eine Micro Brewery in der Walnut Street und das „BJ“ ist eine ebenfalls Micro Brewery (mit ausgezeichnetem Weißbier) in der Pearl Street, Downtown. Beides sind vielbesuchte Inn-Kneipen seit vielen Jahren.
Wir gehen davon aus, dass die meisten Leser allerdings nur einfach die Aussicht der U.S. 7 Fahrstrecke genießen wollen und dann nach wenigen weiteren Meilen in Estes Park entspannen wollen und weiter in den Rocky Mountain Nationalpark wollen.
Herbstfarben im Oktober in Colorado
San Juan Skyway
Die 6-stündige Rundreise beginnt in Durango, einer kleinen Stadt mit netten Läden, Galerien und Restaurants, führt weiter durch eine einzigartige Berglandschaft und vorbei an historischen Orten wie Telluride, Silverton und Ouray und endet schließlich am Mesa Verde Nationalpark.
Dieser hütet eine der größten Ansammlungen prähistorischer Ruinen ganz Nordamerikas und erstreckt sich über zwei Millionen Hektar unberührter Natur. Mit ihren in Felsen gebauten, mehrstöckigen Wohnstätten, Felsenmalereien und Tongefäßen hinterließen auch die Anasazi-Indianer hier Zeugnisse einer weit entwickelten Kultur auf dem Colorado Plateau.
Weiterführende Informationen zu den Panorama Strassen in Colorado:
Vorab, diese Route geht auf keinen Fall mehr mit Mietwagen, denn es ist eine anspruchsvolle Offroad Strecke, die nur mit höhergelegten Fahrzeugen machbar ist und man muss ein erfahrener Offroader sein!
Egal ob man selbst off-road fahren will oder sich lieber vom ‚Fachmann‘ durch die Berge schaukeln lässt, dieser Ausflug ist für alle geeignet, die grundsätzlich etwas Abenteuerlust haben und off-road schon immer mal machen wollten. Ich habe mich für den Fahrer entschieden – man hatte es mir so empfohlen, wenn ich nicht sehr erfahren sei. Und guten Rat nimmt man ja gerne an.
Der ‚King of the Hills‘ wird er genannt, der Pass, der auf einer Höhe von 3.914m liegt; es geht los, ein weiterer Tag mit Colorado’s blauem Himmel und Sonnenschein, die Strecke fängt unspektakulär an, wenn man mal von den wirklich fantastischen Ausblicken absieht, die man überall genießt. Vom Red Mountain Pass an der US 550 zwischen Silverton und Ouray geht es stetig hinauf bis man schließlich freien Blick hinunter ins Tal hat, wo sich die alte Minenstadt Telluride an die Berge anschmiegt. Da unten ist unser Ziel also. Es geht weiter und die Strasse, die bis dato eben zwar eine unbefestigte aber gut zu fahrende war, verändert radikal ihr Gesicht und wird verdächtig schmal. Hier bewahrheitet sich, was schon vorher laufend von Straßenschildern vorausgesagt wurde: One-Way
Einbahnstraße alleine wäre noch schön, aber der Bodenbelag ist jetzt purer Fels mit losem Geröll und es geht ziemlich -das ist noch stark geschmeichelt- steil ‚runter. Ich habe Verständnis dafür, dass manch einer an dieser Stelle gerne wieder umkehren würde – wenn es ginge, aber einmal entschieden, heißt dann immer nur noch: immer voraus – so sieht er also aus, der ‚point of no return‘.
Trotz kleinstem Gang und leichtem Bremsen merkt man, wie ab und an ein Rad wegrutscht. Die großzügige Bodenfreiheit des Jeeps verhindert ein Aufsetzen an einigen (oder etlichen) Stellen. Teilweise wird die Strasse so eng, dass man nicht durch die scharfe S-Kurve kommt und dann heißt es: Zurücksetzen und hin und her, bis man ‚rum ist – und das mit ein paar tausend Fuss Abgrund dicht bei den Rädern!
Der ‚King of the Hills‘ ist seinem Namen gerecht geworden – die Fahrt lohnt sich! Bevor man nach Telluride reinkommt, führt der Weg noch an den Bridal Veil Falls, Colorado’s mit 99m höchsten Wasserfällen, vorbei, die den Stop vor allem bei diesem Wetter wert sind.
Telluride, die alte Bergminen Stadt, scheint noch in einer anderen Zeit zu existieren, die Gebäude erinnern vielfach an den alten Westen. Heute entweder Ausgangspunkt für Off-Road-Touren oder auch ein wenig bekanntes Ski-Gebiet.
Wer die Black Bear Pass Strecke fahren will, kann dies entweder selbst machen, wenn er ein Offroad Fahrzeug mit genügend Bodenfreiheit hat oder nimmt sich in Telluride einen Veranstalter. Von Silverton aus kann man gleiches machen.
Der Beiname stammt von den großen Silber-Funden im Staat.
Nevada wird meistens nur mit Las Vegas und Wüste in Verbindung gebracht – das ist natürlich nicht alles: alleine das aus dem Spanischen abgeleitete Wort Nevada, das ’schneebedeckt‘ bedeutet, gibt zu denken.
Gemeint haben die Spanier wohl damit Nord Nevada, was mit dem Lake Tahoe (den teilt sich Nevada mit Californien) zu einem der gefragtesten Ski-Gebiete gehört. Das gesamte Lake Tahoe Gebiet ist daneben eines der schönsten Freizeitgebiete, sowohl im Sommer als auch im Winter, und erstreckt sich teils in Nevada und teils in Kalifornien. In Nevada lebt eine beachtliche Zahl an Basken, die Anfang des 20. Jahrhunderts einwanderten, um als Schafhirten auf den weiten, offenen Flächen zu arbeiten.
Jedes Jahr, anlässlich des 4. Juli, zieht es Tausende Basken nach Nevada, um gemeinsam traditionelle Spiele, Wettbewerbe und Speisen zu genießen. Das Festival findet in Elko statt, ca. 300 Meilen östlich von Reno auf der I-80. Nevada ist einer der am wenigsten besiedelten Staaten der USA und 80% des Staatsgebietes sind in öffentlicher Hand – dadurch existieren auch eine Vielzahl von Möglichkeiten der Freizeitaktivität im Bereich, Ski, Wandern und Mountain Biking. Las Vegas wird oft als Hauptstadt des Staates angenommen, aber es nur die bekannteste und größte Stadt des Staates. Carson City ist seit 1864 die Hauptstadt. Reno ist die zweitbekannteste Stadt des Staates, nicht zuletzt machte sich die City einst als ein beliebter Ort für Scheidungen ein Namen, so wie Las Vegas einen für Heiraten hat.
Gold Produktion Unter allen Staaten rangiert Nevada auf Platz 1 in der Goldproduktion. Hier werden ca. 66% allen Goldes der USA geschürft, was im Jahr 1996 einen Wert von 2,7 Milliarden Dollar ausmachte.
Silber Produktion Nevada hat wie erwähnt den Beinamen ‚The Silver State‘. Auch hier liegt der Staat auf Platz 1 der Produktion und stellt 33% des U.S. Aufkommens pro Jahr bereit.
21 Jahre ist das Mindestalter zum Spielen. Man sollte zum Spielcasino-Besuch immer seinen Ausweis mitnehmen, denn a) besteht die Möglichkeit, das Sie kontrolliert werden (z.B. wenn Sie zu jung aussehen) und b) falls Sie grössere Summen gewinnen, müssen Sie Ihre Identität angeben, sonst wird nicht ausgezahlt (wegen der Steuer; gilt auch für Nicht-Amerikaner!).
Zusatzinfos: Daten und Fakten zum Staat Nevada finden Sie hier auf unserer Seite zum Staat: Nevada – Daten und Fakten
Alle unsere Artikel zu Nevada finden Sie unter dem Stichwort oder Suche nach ‚Nevada‘:Nevada Reiseartikel
Reisezeit und Wetter
Mehr als doppelt so hoch gelegen wie Las Vegas (Las Vegas ca. 660 m, Reno 1.370 m) ist Reno deutlich frischer, vor allem zum Abend und in der Nacht, als Las Vegas. Die umgebene Wüste ist auch verantwortlich für die starken Tag/Nacht-Schwankungen. Auch im April schon können Sie abends mit T-Shirt herumlaufen, aber eben nicht immer – außerhalb der heißen Sommermonate nimmt sich am besten immer etwas zum Überziehen mit, falls man den Radius des Hotels verlässt. Das ist schon deshalb angeraten, da die Klimaanlagen der Hotels, Restaurants und Shops auf Hochtouren laufen.
1864 wurde Carson City als Hauptstadt des Staates ausgewählt. Carson City ist heute ebenfalls Spieler-Stadt mit ca. 7 bedeutenden Casinos. So war das Kapitol bis 1972 das höchste Gebäude bis ein Kasino es übertrumpfte. Heutzutage sind nur noch die Exekutive im Capitol ansässig, die Legislative und die Judikative sind in anderen Gebäuden auf dem gleichen Geländekomplex untergebracht.
Das Carson City Capitol ist für Besucher zwischen ca. 8 und 17 Uhr geöffnet; Änderungen vorbehalten.
Die besten Veranstaltungen in Carson City sind:
Cowboy Jubilee & Poetry (März)
Wild West Walking Tour (Mai)
Taste of Downtown
Carson City Rendezvous (Juni)
Silver Dollar Car Classic (Juli)
Nevada State Museum Coin Show (August)
Kit Carson Trail “Ghost Walk”, Nevada Day (Oktober)
Victorian Christmas Home Tour (Dezember)
Sehenswürdigkeiten in Carson City sind:
Nevada State Railroad Museum, Adresse: 2180 South Carson Street (U.S. Highway 395) bei Fairview Drive
Carson City Fire Museum, Adresse: 777 S Stewart Street
Nevada State Museum (Carson City Mint), Adresse: 600 N. Carson St. (Hwy. 395) an der Ecke zur Robinson Street
State Capitol, Adresse: 101 North Carson Street
Governor’s Mansion
Brewery Arts Center
Reno
Es ist nicht verwunderlich, warum über 5 Millionen Besucher jedes Jahr nach Reno kommen. Eine Kette hoch empor ragender Berge umgibt die Region in jeder Richtung. Die Geographie reicht von hohen Wüstenhügeln bis in Täler, die mit reichlich Baumbestand für Abwechslung sorgen. Ergänzend zur Schönheit des Gebietes und einem milden Klima mit vier eindeutigen Jahreszeiten bietet Reno mit dem angrenzenden Lake Tahoe eine außerordentliche Mischung an Geschichte und Kultur, Weltklasse Ski- und Golf Ressorts sowie rund um die Uhr Glücksspiel und Entertainment.
Das Glücksspiel ist von Anfang an ein Teil von Amerikas Geschichte gewesen. Trotz seiner Illegalität wurde es in Reno in zunehmendem Maße populär. Die erste territoriale Gesetzgebung aus dem Jahr 1861 verbot das Glücksspiel, aber dessen ungeachtet wurde das Spielen in den Hinterzimmern der Saloons und Hotels fortgesetzt. Erst Mitte der 30er Jahre eröffnete Raymond Smith hier den Harold’s Club und brachten das Kartenspiel von den rückseitigen Räumen nach vorne. Er war es auch, der das das Glücksspiel auch für Frauen öffnete. In den 70er Jahren erfuhr die Gambling Industrie in Reno ein rasches Wachstum. Das Eldorado, das Sundowner, Fitzgerald und Circus Circus bildeten die Skyline von Reno. 1978 öffneten weitere 5 Casinos: Das Comstock, Onslow, Kolonial, Sahara Reno (jetzt das Flamingo Hilton) und das MGM Grand, seinerzeit einmal das größte Casino der Welt, jetzt das Reno Hilton. Mit der Eröffnung des Silver Legacy Resort Casino im Jul 1995 entstand mit 37 Etagen der höchste Hotel/Casino Tower in Nevada. Skywalks verbinden das Silver Legacy mit dem Circus Circus und dem Eldorado.
Hot August Nights in Reno
Das grösste Event des Jahres in Reno: Auto – Klassiker aus den 50er und 60er Jahren präsentieren sich samt Ihrer Besitzer, vielfach in Original-Klamotten der Zeit und mit passender Rock’n’Roll Musik in der Stadt.
San Francisco: Golden Gate Bridge, Alcatraz, Pier 39
Die Stadt liegt auf einer 46,6-Quadrat-Meilen (120 qkm) grossen Halbinsel, die im Westen durch den Pazifik, im Norden durch die Goldenen Gate Meeresenge und von Norden nach Osten durch die San Francisco Bay begrenzt wird.
Letztere versieht sie mit einem der schönsten landumschlossenen Häfen der Welt. Die Bucht wird durch zwei Sehenswürdigkeiten überspannt, die Golden Gate und die San Francisco-Oakland Bay Brücken und darüber hinaus noch von den 4 Inseln Alcatraz, Angel, Yerba Buena und Treasure verziert.
Die Stadt ist auf über 40 Hügeln errichtet. Infolgedessen gibt es in fast jeder Straße einen tollen Blick auf die Bucht.
Nob Hill, San Francisco
Die Haupthügel, die der City den (römischen) Spitznamen „Stadt der sieben Hügel“ gab, sind Nob, Russian Telegraph, Twin Peaks, Mount Davidson, Rincon und Lone Mountain.
Auf einem Stück der Filbert Street (zwischen Hyde St. und Leavenworth St) findet sich die größte Steigung: 31,5 Grad!
Lombard Street ist nicht die steilste Straße aber die berühmteste wegen der Serpentinen.
Levis Strauss hat seinen Sitz in San Francisco.
Levi Strauss Headquarter, San FranciscoLevi Strauss Headquarter, San Francisco
Einige der Hauptattraktionen sind die Jahrhunderte alten Cable Cars (Amerika’s einziges mobiles historisches Denkmal), die Piers mit ihren zahlreichen Bayview-Restaurants plus deren Bewohner, die Seelöwen, dann weiterhin Alcatraz (ehemals Amerika’s Hochsicherheitsgefängnis, jetzt ein Nationalpark), Chinatown, die größte asiatische Enklave außerhalb Asiens, der Golden Gate Park mit seinem japanischen Teegarten, das Steinhart Aquarium, das Morrison Planetarium, einigen Weltklasse Museen und die 1.000 Morgen große Mission Dolores, gegründet durch die spanischen Padres 1776, das Japancenter, das viktorianische Shoppingviertel bekannt als Cow Hollow und Ocean Beach.
San Francisco hat ausgezeichnete Restaurants. Es ist schwer, sich zu entscheiden und es ist genauso schwer eine schlechte Wahl zu treffen, mit Ausnahme der Touristenfallen, die sie aber schon an den Taxis, die mit ihren Werbeaufklebern fahren, erkennen können. Und die, die am Fisherman’s Wharf sind. Ein „chices“ Restaurant in SF kann ein wahres Sinneserlebniss sein … und sehr teuer. Ein „normales“ macht oftmals mehr Spass, zumal auch die Bewohner SF’s hier anzutreffen sind. Eine echte Herausforderung aber sind ganz sicher die ungezählten ethnischen Restaurants.
San Francisco
San Francisco zählt heute zu den besonders toleranten Städten bezogen auf ethnische Herkunft, Glauben, Lebenseinstellung und anderem. Chinesen (siehe auch das China Town), Japaner, Italiener, Russen und viele andere Gruppen prägen San Francisco’s Stadtbild und Lifestyle mit.
Die Stadt rangiert bezogen auf die Lebenshaltungskosten unter den 10 teuersten Städten der USA – sie ist im mittleren Spektrum dieser Gruppe angesiedelt.
Top Sehenswürdigkeiten in San Francisco
Union Square
San Francisco
Von den Bürgerkriegs Demonstrationen zur Unterstützung der Unionskräfte (daher auch der Name), über Konzerte, Kunst und Mode Events, Unions Square hat alles erlebt!
Der Platz reflektiert die Geschichte und die Seele von San Francisco und dient als ein Treffpunkt für Einheimische und Touristen, seit er 1847 eröffnet wurde.
Was als Sandhügel in einer reinen Wohngegend begann, hat sich durch die Jahre in DIE Top-Shopping Ecke verwandelt.
Viele der größten Kaufhäuser und Shops von San Francisco wie Macy’s, Neiman Marcus, Saks Fifth Avenue, Shreve & Company, Gumps, Tiffanys, Cartier und praktisch jedes Designer-Label kann hier gefunden werden.
Tatsächlich hat der Union Square mehr High-End Fashion pro Quadratmeter, als jede andere Shopping-Meile in Nordamerika.
Cable Car
San Francisco Cable CarCable Car, San Francisco
Seit 2. August 1873 gibt es die Cable Car in SF. An diesem Tag fuhr die erste Cable Car die Clay Street hinab.
Seinerzeit gab es immer wieder Unfälle mit Pferdekutschen, bei dem die Wagen rückwärts die steilen Straßen hinab brausten. Die gefährliche Beförderung durch Pferde auf den abschüssigen Strassen sollte mit Hilfe der Cable Cars ersetzt werden.
Zu ihrer Hoch-Zeit Ende des 19. Jh. gab es um die 600 Bahnen auf 21 Linien mit ca. 160 km Schienennetz und bis zum grossen Erdbeben 1906 war es in SF das Haupt- Fortbewegungsmittel.
Tickets gibts beim Schaffner und die Linien (3 gibt es noch mit 37 Bahnen mit 17 km Schienennetz) fahren 7 Tage die Woche zwischen ungefähr 5.30 Uhr und 00.30 Uhr. Diese Zeiten variieren leicht je nach Linie. Linien
Powell-Mason Line: Powell / Market St. – Nob Hill -Bay St. / Fisherman’s Wharf
Powell-Hyde Line: Powell/Market St. – Nob Hill – Russian Hill – Victorian Park / Fisherman’s Wharf
California Street Line: Financial District – Chinatown – Nob Hill – Van Ness Ave.
Tip: Die California St. Line ist meistens nicht so voll wie die anderen – natürlich ohne Gewähr.
Alamo Square
Alamo Square ist das Kronjuwel der Victorianischen Häuser San Francisco’s.
Diese Reihe Häuser, die „Postcard Row“ ( Postkartereihe) genannt wird, ist eine der am meisten fotografierten Wohnstraßen in Amerika. Einige der Häuser sind für Privathaustouren geöffnet, andere sind zu kleinen Bed/Breakfasts umfuntioniert. Lage: Umgeben von der Webster, Broderick, Oak und Golden Gate Street.
Allgemein zu den Viktorianischen Häusern in San Francisco: In der Capp Street zwischen 22nd und 23nd St und am Alamo Square sind ein paar der schönsten zu finden.
Fisherman’s Wharf
Fisherman’s Wharf San Francisco
Entlang Jefferson Street finden sich Shops, Restaurants, ein Wax Museum, Ripley’s Believe It or Not! – Museum, der Ghirardelli Square, eine ehemalige Schokoladenfabrik, die heute ein Open-Air Center mit Restaurants, Shops und allem, was der geübte Tourist schon kennt und liebt, ist. Fisherman’s Wharf ist vermutlich das populärste Ziel neben der Golden Gate Bridge für Touristen der Stadt. Immer noch werden hier jährlich Tausende Tonnen Fisch und Krustentiere an Land gebracht.
Fishermen’s Wharf wird von knapp 12 Mio. Menschen jährlich besucht. Der Grand Canyon von 5 Millionen!
Die Wharf bietet Geschäfte, Restaurants und Märkte im Überfluß und ist sicherlich sehr ‚touristisch‘, aber die Atmosphäre hat ihren Reiz. Die Seelöwen Kolonie gleich 2 Blocks östlich bei Pier 39 ist in direkter Nachbarschaft und sollte nicht verpasst werden.
Fisherman’s Wharf erreichte seine Hochzeit im späten 1800 Jh. Zu dieser Zeit wurden dort mehr Fische verkauft als an allen anderen Orten der Westküste zusammen.
Pier 39
San Francisco Pier 39
Ein alter restaurierter Waren Pier mit Restaurants, Shops etc.. Mit 10-12 Mio Besuchern im Jahr der zweitmeistbesuchte Ort in California. Sie finden Pier 39 zwei Strassenblöcke östlich von Fisherman’s Wharf.
Pier 39 ist vielleicht am bekanntesten durch die Seehund Kolonie geworden, die es zu einem Besucher Magneten gemacht haben.
Wenn Sie Tiere mögen, dann müssen Sie hierher kommen und sich das ‚Spektakel‘ ansehen.
Die Fähre nach Alcatraz geht ebenfalls weg von Fishermans Wharf / Pier 39.
Ghirardelli Schokolade steht für San Francisco. Die Ghirardelli Chocolate Company sitzt heutzutage in San Leandro, schräg gegenüber von San Francisco. Der Ghirardelli Square in San Francisco bezieht sich genau auf diese Schokoladen Fabrik, die im 19. Jahrhundert aus mehreren Gebäuden bestand und hier im Herzen von San Francisco ansässig war. Gegründet einst von Domenico, genannt Domingo, Ghirardelli, einem 1817 in Italien geborenen Auswanderer. Das ‚Chocolate Festival‘ im September am Ghirardelli Square erinnert an die einstige Schokoladenfabrik hier. 1960 wurde die Ghirardelli Schokoladenfabrik von der ‚Golden Grain Macaroni Company‘ aufgekauft und nach San Leandro verlegt. Zwei Bürger San Franciscos waren daraufhin beunruhigt darüber, dass die alten Ziegelgebäude, die so eng mit der Stadtgeschichte verbunden waren, vielleicht abgerissen würden und so kauften sie den gesamten Block auf. Es handelte sich dabei um William Matson Roth und seine Mutter Mrs. William P. Roth. William verwandelte die alten Strukturen in ein Shopping und Dining Complex und eröffnete den ’neuen‘ Ghirardelli Square 1964. Ein Erfolg seitdem. Ghirardelli Square: 900 North Point Street zwischen Beach und Larkin Streets. Dies ist nahe dem westlichen Ende von Fisherman’s Wharf; zwei Blocks östlich von Van Ness Avenue und einen Block westlich des Cable Car Wendepunktes bei Beach und Hyde Streets.
The Cannery
In Del Monte’s ehemaliger Konservenfabrik wurden einst Pfirsiche in Dosen gepackt. Heute kann man durch dieses historische Gebäude, auf drei Etagen, über Balkone, Brücken, und einem einladenden Hof schlendern. Um die 30 Shops und etliche Cafes/Restaurants erwarten den Besucher. Hier kann man sich unter 100-Jahre alten Olivenbäumen entspannen und einen Snack oder auch eine komplette Mahlzeit haben, während man sich von den Straßenkünstlern unterhalten lässt. Lage: 2801 Leavenworth Street; ein halber Block entfernt vom Wendeplatz der Hyde St Cable Car
Chinatown
Chinatown San FranciscoChinatown San Francisco
Die grösste ‚Chinatown‘ überhaupt, wird gesagt – hier sollen mehr Chinesen wohnen als sonstwo ausserhalb Chinas. Grob eingerahmt durch Broadway, Bush St., Kearny St. und Stockton St. umfasst Chinatown San Francisco 16 Strassenblöcke. Dragon Gate ist der offizielle Eingang zu Chinatown. Die ‚Haupstrasse ist die Grant Avenue mit Shops, Tempeln, Teestuben, Lebensmittelläden und guten, preiswerten Restaurants, Fast Food und mehr. Ebenfalls kommerzieller Mittelpunkt ist die Stockton St.. Das Herz China Towns ist Portsmouth Square, wo sich 1850 der erste chinesische Einwanderer niedergelassen hat.
Auch Chinatown ist von dem Erdbeben 1906 nicht verschont geblieben, es wurde weitestgehend zerstört. Den Wiederaufbau nahm man zum Anlass, das heutige Chinatown ganz im chinesischen Stil zu errichten.
Der Höhepunkt für die Einwohner von Chinatown ist das Chinesische New Year: Zwischen Mitte Jan. und Mitte Feb. (richtet sich nach dem Mondkalender) wird hier mit Paraden, Löwentanz, Feuerwerk und dem 20m langen goldenen Drachen das neue Jahr begrüsst.
Castro Viertel
Castro Viertel, San Francisco
Das Interessante an San Francisco sind seine verschiedenartigen Nachbarschaften – eine davon zeigt exemplarisch die liberale Einstellung San Francsico’s. Ein Muss für jeden Besucher ist das Castro Viertel, das am oberen Ende der Market Street zu finden ist. In den 60er und 70er Jahren entdeckte die Schwulenszene San Francisco für sich und kaufte sich mehr und mehr in der Gegend um die Castro Street ein. Später wurde das Veirtel nach der Strasse benannt. In aller Welt ist das Castro Viertel mit seinen vielen Gebäuden im viktorianischen Stil heute ein Symbol als das Zentrum von San Francisco’s homosexuellem Leben bekannt. So werden Geschäfte, Restaurants und Bars i.d.R. von der Szene betrieben. Die Regenbogenfahne als Symbol wird man an vielen Gebäuden finden.
Historisch: Schauen Sie sich das historische Castro Movie Theater (gebaut 1930) in der Castro St./Market St. an. Ende Juni (letztes Wochenende) findet die Pride Parade statt, im Oktober gehören die Castro Street Fair (Anfang Oktober) und die Halloween Parade (31. Oktober) zu San Francisco’s Haupt Festivals.
Coit Tower – ein Symbol San Francisco’s
Coit Tower, San FranciscoStadt der sieben Hügel, San Francisco
Die wohlhabende Lillie Hitchcock Coit bewunderte die Feuerwehrmänner, die das Feuer des Erdbebens von 1906 bekämpften so sehr, dass sie ein Drittel ihres Vermögens für die Verschönerung der City of San Francisco vermachte.
Der 1934 Coit Tower (entworfen als klassisches Kolonnade sollte er nie wirklich eine Feuerdüse darstellen) wurde als Denkmal für sie errichtet.
1932 ließ sie zu Ehren der tapferen Männer am Washington Square eine Bronzestatue, Feuerwehrmänner – die Schläuche halten und eine junge Frau retten – errichten.
Adresse: 1 Telegraph Hill Blvd im Pioneer Park
Bus: #39 MUNI Bus fährt zum Coit Tower ca. alle 20 min. vom Washington Square aus.
San Francisco’s Hügel / Lombard Street
San Francisco Lombard Street
Laut eines Stadtarchivars hat San Francisco 42 Hügel, die sich zwischen 200 bis 938 m Höhe bewegen. Aber für die, deren Lieblingssport es ist, Freunde aus dem Flachland zu erschrecken, zählen nur die folgenden 10 steilsten Straßen der Stadt in absteigender Folge:
#1 und #2: Filbert zwischen Leavenworth & Hyde; 22nd Street zwischen Church & Vicksburg, beide 31.5% Gefälle.
#3: Jones zwischen Union & Filbert, 29%
#4: Duboce zwischen Buena Vista & Alpine, 27.9%
#5 und #6: Jones zwischen Green & Union; Webster zwischen Vallejo & Broadway, beide 26%
#7 und #8: Duboce zwischen Divisadero & Alpine; Duboce zwischen Castro & Divisadero, beide 25%
#9: Jones zwischen Pine & California, 24.8%
#10: Fillmore zwischen Vallejo & Broadway, 24%
Lombard Street Vielleicht San Francisco’s am meisten fotografierte Strasse. Berühmt ist sie, weil sie steil und serpentinenartig einen Hügel hinunterführt – mitten im Wohngebiet. Zum Fotografieren geht man entweder ‚an den Start‘ auf der Hyde Street und fotografiert nach unten oder aber, was besser ist, nach unten auf die Leavenworth Street und fotografiert nach oben. Von Hyde Street (wo auch die Cable Car hält) kann man die Lombard nach unten befahren. Ebenfalls von der Hyde Street brilliante Blicke auf die Bucht, den Ghirardelli Square und Alcatraz.
Golden Gate Bridge und Golden Gate Park
San Francisco Golden Gate Bridge und ParkSan Francisco Bay
Die Golden Gate Bridge verbindet San Francisco mit dem Marin County (da, wo die gleichnamigen Mountain Bikes geboren wurden). Gebaut wurde sie zwischen 1933-1937. 11 Arbeiter kamen dabei ums Leben. Gesamtlänge der Brücke ist 2.824 m und 1.280 m davon ist der Haupt-Hänge-Teil lang. Die Türme (oder nennt man sie Säulen), die die Konstruktion tragen, sind mit 227 m über dem Wasser die höchsten Brücken-Säulen der Welt. Unter der Brücke bleiben noch ca. 67 m Luft, um auch grosse Schiffe in die Bucht einlaufen zu lassen. Bis zu acht Meter kann die Brücke ’schwingen‘, um auch Windgeschwindigkeiten bis zu 100 mph (160 km/h) verkraften zu können. Die Farbe der Brücke wird als ‚International Orange‘ bezeichnet und gewählt, weil man der Meinung war, diese Farbe fügt sich am besten in die Umgebung ein. Im Nebel ist sie am eindrucksvollsten.
Am Fuß der Bridge liegt Fort Point. Das Fort wurde zwischen 1853 und 1861 gebaut um den Zugang zur San Francisco Bay zu schützen. Um die Brücke zu überfahren, werden Ihnen eine Gebühr bei Fahrt in Südrichtung abverlangt. Umgekehrt frei. Fussgänger, Radfahrer sind auf der Brücke erlaubt.
Beste Aussicht auf die Skyline von San Francisco hat man am besten von Vista Point (eine der Ausfahrten nördlich der Brücke an der Ostseite der US1 auf auf der Marin County Seite der Brücke) und die vielleicht beste Aussicht auf die Golden Gate Bridge inklusive der Stadt genießt man von Battery Spencer am Fort Baker, welches ein U.S. Army Posten aus dem Jahre 1905 ist (liegt gleich nordwestlich der Golden Gate Bridge).
Haupteingang bei Stanyan Street, an der Ecke Fell Street.
Mittelpunkt des Golden Gate Parkes sind sicher die Gärten und Museen:
Conservatory of Flowers – das Sinnbild und das älteste Gebäude (1878 erbaut / Viktorianischer Stil) des Parks zeigt Tausende tropische Pflanzen.
Der Tulip Garden – der Tulpengarten liegt neben der Windmühle am JFK Drive, nahe Ocean Beach.
Strybing Arboretum and Botanical Gardens – Nach Herkunftsländern geordnet zeigt dieser Garten mehr als 6.000 Pflanzen in 17 extra unterteilten Gärten, einen japanischen Mondanbetungsgarten und einen (kleinen) Sequoia-Hain.
California Academy of Sciences – Hier ist ein Planetarium und ein Aquarium mit über 10.000 Tieren untergebracht.
In der Hall of Earth and Space Sciences werden die Erdbeben, von 1865 und 1906 in SF simuliert.
M.H. de Young Memorial Museum – Von der Antike bis zur Neuzeit werden hier Kunstgegenstände aus aller Welt präsentiert. Hier ist auch das Asian Art Museum untergebracht – mit einer ausgiebigen Jadesammlung und Schmuck.
Angrenzend liegt der 1894 angelegte Japanese Tea Garden
Presidio
Das Presidio von San Francisco ist einer der jüngsten National Parks in Amerika und war einmal der wichtigste Militär Stützpunkt an der Westküste. Über eine Zeitspanne von 200 Jahren wehten hier drei Flaggen – die spanische, mexikanische und amerikanische. Von hier hat man eine der besten Aussichten auf den Pazifik und die Goldenen Gate Bridge. Insgesamt findet man in dem Park 11 mi Wanderwege, darunter die Golden Gate Promenade und den bekannten Coastal Trail, der sich von der Goldenen Gate Bridge bis zum Cliff House erstreckt und damit ist er einer der schönsten Trails in San Francisco. Entlang des Trail befindet sich auch Baker Beach, der Favorit unter Einheimischen. Adresse: The Presidio Visitor Information Center, National Park Service Building, 102 Montgomery Street Web: https://www.nps.gov/prsf/
Museum of Modern Art
Das San Francisco Museum of Modern Art ist das zweitgrößte Museum für zeitgenössische Kunst in den Vereinigten Staaten.
Schon das Museums Gebäude ist ein Kunstwerk für sich und bietet eine der umfangreichsten Sammlungen des zwanzigsten Jahrhunderts.
Adresse: 151 Third Street
Alcatraz, San FranciscoFisherman’s Wharf San Francisco
Auf Alcatraz waren die unverbesserlichsten und unbekehrbarsten Häftlinge der Nation untergebracht, d.h. wer hierher verlegt wurde, der war in anderen Gefängnissen als schwierig eingestuft worden. Alcatraz war ein Bundesgefängnis und so konnten aus allen Staaten Gefangene hierher ‚ausrangiert‘ werden.
Anstelle von Häftlingen zieht die Insel in der San Francisco Bay heute mehr als eine Million Besucher im Jahr an. Mit der Fähre von Fisherman’s Wharf aus nimmt man Kurs auf die Insel, die einst Al Capone und Machine Gun Kelly ihre „Heimat“ nannten.
1934 wurde das bekannte Hochsicherheitsgefängnis eingerichtet.
Ein gelungener Ausbruch ist nicht bekannt geworden, wenngleich ein Drei-Mann-Team niemals gefunden wurde und Spekulationen im Umlauf sind, dass die es geschafft haben könnten. Das Gefängnis hatte als einziges in der Nation Warmwasserduschen – nicht um einen gewissen Luxus ins Gefängnisleben zu bringen, sondern vielmehr, um die Insassen nicht an kaltes Wasser zu gewöhnen und ihnen ggfs. eine Flucht zu erleichtern. Bis 1963 diente der ‚Fels‘ (The Rock) als Gefängnis. Heute ist er Touristenanziehpunkt.
In Zeiten des Goldrausches an der Westküste zeigte die Army das erste Mal ca. 1805 Interesse an der Felseninsel. Es wurde Fort Alcatraz eingerichtet. Später wurde es während des Bürgerkrieges (12. April 1861 – 9. Mai 1865) noch verstärkt, aber das Fort wurde nie ins Kriegsgeschehen einbezogen. Es bestand ca. bis 1907 — einige Jahre später wurden die Gefängniastrukturen errichtet und das Fort verschwand.
Im Februar 2014 fanden Geologen aus Texas mittels Bodenradars Spuren des alten Forts unterhalb der Gefängnisgebäude. Es wird gehofft, dass ggf.im Gefängnishof irgendwann Ausgrabungen begonnen werden können.
Besucher Info: Zu erreichen mit der Blue and Gold Fleet Fähre, die von Fisherman’s Wharf, Pier 41, abfährt.
Alcatraz wird vom Nationalpark Service verwaltet: Alle Infos im Web unter: https://www.nps.gov/alca
Bear Gulch Reservoir, Pinnacles National Park (Effeietsanders [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)])
Pinnacles National Park bezieht seinen Namen von den Felsformationen, die ihn prägen. Sie stamen aus den Überresten eines Vulkanes, der ursprünglich ca. 195 Meilen (314 km) weiter südlich angesiedelt war aber durch Erosion und Erbewegung entlang des Andreasgrabens nördlich gewandert ist. Derzeit bewegt sich das Gebiet 3-6 Zentimeter pro Jahr.
Pinnacles Nationalpark / Blick auf die High Peaks (Photo NPS/Beth Hudick)
Besucher kommen nach Pinnacles National Park um sich an Tierwelt und Natur zu erfreuen, zu wander und für Rock-Climbing. Vielfach genutzt von Zeitgenossen aus der San Francisco Bay Area, die dem Stadtleben entfliehen wollen.
Es ist der 59ste Nationalpark der USA.
Eintritt: $30 pro Fahrzeug $25 pro Motorrad $15 Fußgänger / Fahrradfahrer
Durango war das Minen- und Schmelz-Zentrum während des Gold- und Silber-Booms.
Historic Strater Hotel, Durango, Colorado
Bekannt als Tor zu einem der szenenreichsten Orte des Staates ist hier inzwischen alles sauber und ordentlich herausgeputzt für den Tourismus. Das Ergebnis ist eine sehr schöne Hauptstraße mit Häusern aus der Jahrhundertwende mit vielen Hotels, Geschäften und Restaurants.
Durango, Colorado
Am Wochenende ist die kleine Stadt lebendiger als manche große: Viele schön gestaltete Cafes und Bars bieten Live-Musik, auf der Main Street ‚cruisen‘ Harleys, Indians und Victory’s und vor allem an schönen Sommerabenden ist es ein Vergnügen in Durango zu verweilen. Motels sind entweder in Downtown gelegen oder nur unweit entfernt, so dass man keine Probleme haben sollte, die Stadt zu Fuss zu erkunden.
Silverton
Silverton, Colorado
Silverton ist eine kleine ursprünglicher Ort im Südwesten von Colorado und nur ca. 70 Meilen nördlich von Durango.
Der Ort zeichnet sich durch eine Old West Atmosphäre aus – die Häuser entlang der Main Street erwecken unweigerlich den Eindruck, den man aus alten Western Filmen kennt. Unterschied heute: die Main Street ist geteert und die alten Häuser sind in farbenreich angestrichen. In einem der zahlreichen Cafe’s einen Kaffee zu nehmen ist ein Vergnügen: es herrscht kein Rummel, eher Ruhe, man genießt den Sonnenschein und spricht ein wenig mit anderen Reisenden, die vermutlich wie Sie den San Juan Skyway, einer der schönsten Scenic-Highways in Colorado, fahren. Dieser führt von Durango über Silverton, Ouray, Telluride – viele der bekannten Orte in Colorado, welche die gute alte Zeit reflektieren.
Aber bleiben Sie in Silverton nicht nur auf der Main Street: gehen Sie einmal in die wenigen Querstraßen und die Parallelstraße zur Main Street (viel mehr Strassen gibt es auch schon gar nicht). Hier werden Sie dann alte farbenfreudig restaurierte Häuser und Läden finden und diesmal ist die Strasse gleich unbefestigt! Ein eindrucksvolles Flair.
Wer nicht mit dem eigenen PKW den San Juan Skyway hierher fahren will, kann von Durango aus die alte historische Eisenbahn „Durango-Silverton“ nehmen. Motorradfahrer und Leute, die gerne in den Bergen fahren, werden aber ganz sicherlich die Strasse bevorzugen, die sich von den Aussichten mehr als lohnt! Da es über 3.000m hinaufgeht, sollte man von Oktober bis mindestens April als Motorradfahrer warme Sachen dabei haben.
Ouray
Ouray, Colorado
Ouray (phonetisch: jUHreh) liegt im Südwesten von Colorado. Die ehemalige Bergminen-Stadt hat noch etwas Ursprüngliches und ist nicht so herausgeputzt wie andere Touristen-Orte – dafür ursprünglicher. Hierher zu kommen lohnt sich auf jeden Fall, wenn man in Colorado unterwegs ist – wer den San Juan Skyway, eine herrlicher Scenic-Highway fährt, kommt hier automatisch lang. Leerstehende Häuser mischen sich neben schöne Restaurierte, und es gibt viele nette kleine Cafes und Restaurants.
Ouray, Colorado
Ebenfalls is Ouray ein Ort mit heißen Quellen und man wird das Schwimmbad am Rande der Stadt meistens gut besucht vorfinden. In Ouray beginnt auch der „Million Dollar Highway“, der sich von Ouray bis Silverton erstreckt. Ob die US 550 ihren Namen wegen der hohen Baukosten, dem Wert des Goldes in den Minen oder wegen seiner spektakulären Panoramen erhalten hat, ist bis heute unklar. Dennoch gehört er zu den bekanntesten im Land. Off-Roader bezeichnen den kleinen Ort auf knapp 2.400m Höhe gerne als die Off-Road ‚Hauptstadt‘ des Staates: Entlang oder in den umgebenden Bergen mit Höhen bis über 4.000 m schlängeln sich die alten Bergminen-Straßen. Viele der Strassen sind wegen Schnee bis Juni/Juli geschlossen. Erfahrene Off-Roader brauchen z.B. für eine 3 mi Strecke (Black Bear Trail hinunter nach Telluride) ca. 3 Std.!
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