Trinkgeld geben in USA – wieviel?

Trinkgeld heißt in den USA ‚tip‘ oder ‚gratuity‘

Trinkgeld ist meistens nicht im Preis eingeschlossen. Trinkgeld geben ist sehr üblich in Amerika und die Grundregel lautet: Bei jedem Trinkgeld kalkulieren Sie die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft der Person ein und die Umstände (z.B. extra schweres Gepäck, etc.).

 

Münzen und Geldscheine in USA
Münzen und Geldscheine in USA

Bedienungs Personal lebt im Wesentlichen von den Trinkgeldern, dem sogenannten „Tip“.
Deswegen sollte man es nicht versäumen, dem Grad der Zufriedenheit entsprechend Trinkgeld zu geben. Üblich sind bei Zufriedenheit ca. 15%-20% vom Rechnungpreis.

Bei Kofferträgern ist die Faustregel: $1-2 pro Gepäckstück, man sollte kalkulieren, ob man leichtes oder schweres oder viel Gepäck hat.

Taxi: 10%-15%, wenn er ’nur‘ fährt, aber ca. 20%, wenn er hilfsbereit ist und auch die Koffer ein- und auslädt. Oder für die Koffer $1-2 pro Gepäckstück.

Zimmermädchen je nach Hotel und Qualität: $1-$2-bis-$5 pro Nacht.  Bei Kreuzfahrten wird Ihnen oft eine Information mit den ‚Trinkgeldregeln‘ gegeben.

Friseur: Trinkgeld auf jeden Fall, aber sicher kommt es darauf an, ob es Ihr Stammfriseur ist oder Sie nur einmal in diesen Laden gehen. Man will es sich sicherlich nicht mit seinem Haarschneider ‚verderben‘. 10 bis 20% sind in Ordnung. Falls Ihnen das bei dem Haarschneidepreis, den der Salon nimmt, zu viel erscheint, dann leisten Sie sich vermutlich einen zu ‚teuren‘ Schnitt. Teure Salons ‚erwarten‘ auch großzügigen ‚Tip‘.

Shuttle Bus Fahrer: Trinkgeld nur, wenn er bei den Koffern behilflich ist. 1-2 Dollar pro Gepäckstück. Machen Sie es davon abhängig, wie freundlich und entgegenkommend der Fahrer ist.

Valet Parking: bedeutet, dass Ihnen jemand vom Restaurant, Hotel, Shopping Center, etc. den Wagen parkt und wiederholt. Dieser Service kostet einerseits ohnehin eine Gebühr, aber zudem wird auch Trinkgeld für die ausführende Person erwartet.
2-5 Dollar sind normal und falls Sie sich in teuren Etablissements bewegen, ist dies auch höher… Sie selbst müssen sich wohlfühlen…. Allerdings bezieht sich das Trinkgeld geben auf das Wiederholen des Wagens nicht auf das anfängliche Parken.

Supermarkt Tipping?
Manchmal lesen Sie im Internet, dass man in Supermärkten, wo ihnen jemand die Ware an der Kasse einpackt und diese auch zum Auto bringt, dieser Person (meistens Rentner oder Schüler) ein Trinkgeld für den Service geben muss. Klartext: das stammt aus touristischer Gerüchteküche. Die meisten Supermärkte haben Verordnungen, dass dies nicht gemacht werden soll und hängen sogar Hinweisschilder auf, dass dieser Service ‚kostenlos‘ ist und auch so bleiben soll. Der ‚bagger‘, wie die Tätigkeitsbezeichnung korrekt ist, darf im Prinzip kein Trinkgeld annehmen, wenn Sie es anbieten. Der Supermarkt steht auf dem Standpunkt, dass der Betreffende schliesslich einen Lohn für seine Behilflichkeit bekommt. Sie würden ja auch nicht der Person hinter der Wursttheke ein Trinkgeld geben, oder? Also: Falls Sie solche Ratschläge auf anderen USA Seiten lesen, vergessen Sie es gleich wieder. Aber: gerade für’s Trinkgeld gilt: wenn Sie es ‚fühlen‘ und nicht anders können, dann machen Sie es einfach!

Restroom / Toiletten Attendant: Falls in der Toilette jemand einen Service anbietet (Handtücher reichen, Duftwasser, etc.), also ständig dort für Ordnung und Annehmlichkeit sorgt, so ist der Trinkgeld Rahmen 50c bis 1 Dollar.

Bartender: pro Getränk ca. 15% oder $1 pro alkoholisches Getränk.

Wenn Sie sich den ganzen Abend an der Theke aufhalten, so geben Sie Trinkgeld wie beim Tischbedienungspersonal. Bestellen Sie nur einen Drink, so geben Sie ca. 15% bis zu 1 Dollar per Drink. Es gibt natürlich Ausnahmen, z.B. wo man Massenabfertigung feststellt, da ist meistens kein Trinkgeld angesagt.

San Antonio – Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

San Antonio, Texas
San Antonio, Texas

Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

  • Riverwalk
  • La Villita
  • The Alamo
  • King William Historic District
  • El Mercado
  • HemisFair Park
  • Tower of the Americas
  • Casa Navarro
  • San Antonio Museum of Art
  • Buckhorn Saloon & Museum
  • Pioneer, Trail Drivers & Texas Rangers Memorial Museum
  • San Antonio Honky-Tonks
  • Spanische Missionen

Spanische Missionen in San Antonio

  • Mission San Jose y San Miguel de Aguayo
  • Mission Nuestra Senora de la Purisma Concepcion de Acuna
  • Mission San Juan Capistrano
  • Mission San Francisco de la Espada
  • Mission de Valero ( The Alamo)

San Antonio Reiseziel Übersicht

Eine Reisezielübersicht (Einleitung, Flughafen, Wetter, Lage, Geschichte) finden Sie in unserem Artikel: San Antonio Reisezielübersicht

Alle unsere Artikel zu San Antonio finden Sie unter dem Schlagwort San Antonio oder durch Eingabe von San Antonio im Suchfeld der Suche: San Antonio

San Antonio Riverwalk

Riverwalk - San Antonio
Riverwalk – San Antonio
Riverwalk - San Antonio
Riverwalk – San Antonio

Was als Landschafts und Flutverhütungs-Projekt in den 40er Jahren anfing, verlieh San Antonio schließlich eine neue Identität.
Vom einst schäbigen Charakter der City setzte durch die Wiederbelebung des Riverwalks für die Weltausstellung 1968 (HemisFair) eine Renaissance ein, die sich immer weiter fortsetzt.

Heute ist der Riverwalk eine der wichtigen Bereiche der Stadt, die man als Besucher sehen sollte – der Riverwalk eignet sich hervorragend zum Entspannen, um einen Bissen zu Essen oder um sich unterhalten zu lassen.
Der Riverwalk zieht immer mehr Hotels, und modernere, anspruchsvollere Geschäfte sowie Restaurants an.

Es handelt sich dabei um eine Flaniermeile (3mi), unterhalb der Straßen, entlang beider Seiten des Flusses, mit Shops, Kunsthandwerk, Galerien und Cafes. Manche Stellen, wo gerade keine Shops sind, sind sogar romantisch ruhig.

Bootstouren auf dem Fluß werden angeboten – die Tickets findet man an vielen Stellen entlang des Riverwalks. Anfang Januar wird der Fluß für ca. eine Woche trockengelegt, um gereinigt zu werden.

Zugänglich ist der River Walk vom Convention Center, der Rivercenter Mall Lagoon, der South Alamo St., Lojoya St., Presa St. , Navarro St.. St. Mary’s Market, Commerce St. und Crocket. Street.

Riverwalk - San Antonio
Riverwalk – San Antonio

Der River Walk in San Antonio wurde 2014 deutlich verlängert und im Zuge einer umfangreichen Renovierung wurde die bekannte Attraktion von rund drei auf annähernd 20 Kilometer erweitert. Dadurch wurde der River Walk zur längsten linearen Parkanlage der USA.

Seit jeher galt das Kanalsystem in der Innenstadt von San Antonio als einer der größten Anziehungspunkte von Texas. Besucher können Bootsfahrten auf dem Fluss unternehmen, in schicken Hotels mit direktem Blick auf das Fluss-System wohnen und in den verschiedensten Restaurants am Ufer sitzen. Auch Shoppingfreunde kommen entlang des River Walks voll auf Ihre Kosten. In der Vorweihnachtszeit erstrahlen der Fluss und die angrenzenden Gebäude, Wege und Brückchen in festlichem Licht.

Nähere Infos erhalten Besucher unter https://www.thesanantonioriverwalk.com

La Villita

La Villita - San Antonio
La Villita – San Antonio

An der Ostseites des San Antonio Rivers , neben dem Riverwalk und gegenüber dem HemisFair Park liegt ‚La Villita‘, , Das über 200 Jahre alte , wiederhergestellte, historische Mexican Village war eine der ersten Siedlungen der Stadt die seinen Metrobereich längst auf über 1 Million Menschen ausgedehnt hat.

La Villita - San Antonio
La Villita – San Antonio

Heute ist La Villita ein National Historic Distrikt.
Besucher können hier Stunden verbringen und die zahlreichen Shops des Kunsthandwerkes , wie Glasbläser, Spinner, Töpfer, Juweliere etc. besuchen. La Villita liegt unmittelbar am Riverwalk im Herzen von San Antonio

The Alamo

The Alamo - San Antonio
The Alamo – San Antonio
The Alamo - San Antonio
The Alamo – San Antonio

The Alamo – Mission San Antonio de Valero
Die erste Mission, die ihre Berühmtheit im März 1836 in der Battle of Alamo erlangte. Dies bezeichnete die Loslösung von Texas von Mexico in der Texanischen Revolution.

Die Mission wurde 1718 von Pater Antonio Olivares als Mission und spanischer Aussenposten Mission San Antonio de Valero errichtet.

Als der mexikanische General Santa Ana 1835 einen Angriff auf The Alamo startete, wurde er von General Sam Houston in der bekannten Schlacht um Alamo, die mit den Worten ‚Remember the Alamo‘ begann, geschlagen.

Dies war der Moment der Gründung der Republik Texas.
189 Texaner starben und vor allem Ihnen zu Ehren steht das Denkmal.

Alamo Cenotaph
Das Monument dominiert die Piazza vor dem Alamo. Von dem italienischen Bildhauer Pompeo Coppini, der Texas als seine Heimat adoptierte, entworfen. Die Namen derer, die beim Alamo starben, sind in den Marmor geschrieben.

100 Alamo Plaza, Downtown am San Antonio River
Mo-Sa 9.00-17.30 Uhr geöffnet, So. eine Stunde später geöffnet.
Eintritt frei, Spenden erwünscht. Geschlossen am 24./25. Dez.

Website: The Alamo http://www.thealamo.org/

Der U.S. Nationalparkservice betreut die Missionen und Sie können alle Missionen und Besuchszeiten auf der Website (Englisch) https://www.nps.gov/saan/ finden. 
Einen Trip Planner mit Karte hat NPS hier: 
https://www.nps.gov/saan/planyourvisit/directions.htm

King William Historic District

San Antonio Mansions
San Antonio Mansions

Der King William Historic District liegt am südlichen Ufer des Flusses.
Über 25 Blocks hinweg präsentiert sich in diesem Viertel der City die viktorianische Zeit mit z.T. prachtvollen restaurierten Häusern, die einst von wohlhabenden deutschen Händlern bewohnt wurden.

Der King William Historic District war einst Ackerland das der Mission San Antonio de Valero gehört, dem Alamo.
Als im Jahr 1793 wurde die Mission säkularisiert und das Land unter den Bewohnern aufgeteilt oder auf öffentlichen Auktionen verkauft .
In der Jahren um 1860 wurde das Land in Grundstuecke unterteilt und die heute noch existierenden Straßen wurden angelegt. Zu dieser Zeit wanderten viele Deutsche nach Texas ein und liessen sich in dieser Gegend nieder.
So kam es das der Bezirk zu dieser Zeit besser unter dem Namen „Sauerkrautschlaufe“ bekannt war.

1967 schließlich wurde der King William District zum ersten Historic Neighborhood District in Texas ernannt.
Zwei der historischen Häuser sind für die Öffentlichkeit offen:
– Guenther House
– Stevens Homestead

El Mercado

Der Markt, könnte auch irgendwo in Mexiko sein.
Es ist tatsächlich der größte mexikanische Markt außerhalb von Mexiko.
Kleidung, Schmuck, Pinatas, Lederwaren, Kunstgalerien, Margeritas, Enchiladas und Musik prägen hier das Bild.
Und….wundern Sie sich nicht, wenn Sie sich plötzlich mitten in einer Fiesta befinden!

Täglich geöffnet von 10-18.00Uhr, im Juni, Juli und Aug. bis 20.00 Uhr

El Mercado
Santa Rosa & Commerce St.

HemisFair Park

HemisFair Park liegt Downtown San Antonio gegenüber demConvention Center im Schatten des Alamo Domes. Parken kann man an der Ostseite des Parks abseits der Bowie St.

1968 fand hier die Weltaustellung statt. Mittlerweile wurde das Gelände komplett renoviert und 1990 ein Spielplatz für Kinder hinzugefügt. Der 750 ft. hohe Tower of the Americas ist das Wahrzeichen des Parks.
Oben gibt es eine Aussichtsplattform und Restaurant mit phantastischem Blick auf die Stadt. Der gleaserne Aufzug kostet fährt taeglich von 8-23.00 Uhr hoch. Preis ca. $3, Kids ca. $1

Der Park an sich ist ein guter Platz zum Relaxen in Downtown San Antonio.

Tower of the Americas

Aussicht vom Tower of the Americas, San Antonio, Texas
Aussicht vom Tower of the Americas, San Antonio, Texas

Nach der Wiedereröffnung des Tower of the Americas können Besucher die quirlige Stadt wieder aus der Höhe betrachten

San Antonio feiert die Wiedereröffnung eines Wahrzeichens: Nach einer elf Millionen US-Dollar teuren Renovierung hat der Tower of the Americas wieder seine Pforten geöffnet. Der rund 250 Meter hohe Turm ist der zweithöchste der USA und bietet von der Aussichtsplattform Rundum-Blicke auf Texas’ spanische Metropole.

Website: https://www.toweroftheamericas.com/

San Antonio Museum of Art

Im Brauhaus ist das Kunst-Museum untergebracht, in den Türmen des Brauhauses sind Galerien, im Garten kann man Skulpturen sehen. Schwerpunkt des Museums sind Nord- und Südamerikanische Kunst und Werkstoffe: Spanische Kolonialzeit Kunst, Prä-Kolumbianische Skulpturen und Töpferei, Amerikanische Kunst des 18. und 19. Jh., sowie auch griechische und römische Antiquitäten.

An der US 81 Business Route; 200 W Jones Ave.
Geöffnet:
Di 10.00-20.00 Uhr
Mi-Sa 10.00-17.00 Uhr
So 12.00-17.00 Uhr
Geschlossen Thanksgiving und am 25. Dez.. Eintritt $7, Ermäßigungen für Senioren, Kinder und Studenten.

Website: https://www.samuseum.org/

Buckhorn Saloon & Museum, Cowboy Museum

Buckhorn Saloon & Museum
318 E. Houston Street, San Antonio, Tel: 210-247-4000
1881 eröffnete Albert Friedrich den ersten Buckhorn Saloon und er befand es als den richtigen Platz, um seine Sammlung von Stier Hörnern auszustellen. Mit den Jahren brachten ihm Trapper und Cowboys immer mehr Hörner und die Sammlung wuchs schnell – er bezahlte mit Drinks. Heutzutage ist es die Hall of Horns, Feathers and Fins und unterteilt in verschiedene Ausstellungen. Die „The Hall of Texas History“ ist ein Waxmuseum, das texanische Geschichte zwischen 1532-1898 präsentiert. Durch die Figuren wirkt die Ausstellung irgendwie ‚lebendig‘. …Nicht zu vergessen: die ca. 118 Jahre alte Bar und der Store sind sehenswert. Das Museum ist täglich zwischen 10.00 und 18.00 Uhr geöffnet.

Cowboy Museum
209 Alamo Plaza
Ein sehenswertes Full Size Replika einer Westernstadt, die hauptsächlich aus Altmaterialien gebaut wurde.
Mit Saloon, General Store, Gefängnis und Kavallerie-Fort. Die Ausstellungsstücke erinnern an die Zeiten der Cowboys und Indianer, der Viehbarone und wilden Schießereien.

Website: http://www.buckhornmuseum.com/

San Antonio Honky Tonks

San Antonio und Umgebung ist Heimat einiger fast berühmter „Texas honky-tonks“, die in alter Tradition auch heute noch Freitags und Samstags richtig zum Leben erwachen. Fiedeln und Steel Guitars spielen Klassiker wie „Waltz Across Texas“ oder South Texas Musik von George Strait.

Also, wohin?

  • Arkey Blue’s Silver Dollar in Bandera
  • Floore’s Country Store in Helotes
  • Gruene Hall in Gruene
  • Leon Springs Dance Hall

sind Top Lokationen wenn’s um authentische honky-tonks geht.

Pioneer, Trail Drivers & Texas Rangers Memorial Museum

Pioneer, Trail Drivers & Texas Rangers Memorial Museum
3805 Broadway
Die „Trail Drivers“-Sammlung erinnert an die Zeiten der großen Antriebe zwischen 1886 und 1895, als mehr als 10 Million Vieh in den Norden von Texas getrieben wurden; Sättel, Eisen zum Brandmarken, Sporen und der „Pioneer Room“ reflektieren den Lebenstil früher Texassiedler.

Die Ranger Sammlung ehrt die frühen Gesetzesvertreter. Die Außenskulpturen stellen einen Texas-Ranger und einen Trail Driver dar. Geöffnet von Mai-August 10-17.00 Uhr, Sept.-April von 11-16.00 Uhr

Spanische Missionen in San Antonio: Übersicht und Geschichte

The Alamo - San Antonio
The Alamo – San Antonio

Siehe unser Artikel: San Antonio – Spanische Missionen

San Antonio – Reiseziel Übersicht

The Alamo - San Antonio
The Alamo – San Antonio

San Antonio’s Stadtkern ist weitestgehend vor 1930 entstanden und konnte seine Optik wahren. Heute existieren die alten Gebäude Seite an Seite mit modernen Hochhäusern.

Der San Antonio River bringt einen Hauch Romantik in die Stadt und obwohl unter anderem die Deutschen einen starken Beitrag zur seiner Architektur, Küche und Musik geleistet haben, ist San Antonio vorwiegend in hispanisch bevölkert.
Entlang dem River Walk, wo alte Zypressen-Bäume und Palmen die Restaurants am Flussufer beschatten, kann man sich am besten das San Antonio Feeling einfangen.

Luxus-Hotels und Geschäfte, fünf US Militär Stützpunkte und fünf spanische Missionen residieren in der Stadt.
Einer der Hauptanziehungspunkte ist das geschichtsträchtige „The Alamo“, das Symbol der Loslösung von Mexico.

San Antonio verfügt weder über die Skyline einer modernen Öl-City noch über die weite trockene Steppenlandschaft des wilden Westens.

Aber die siegreiche Kombination aus Smalltown-Wärme, Respekt für Vielfalt und dem Selbstbewußtsein, verwurzelt in der auffälligen Geschichte, machen San Antonio zu einem erstklassigen Ziel in Texas.

Geschichte: Die aufgezeichnete Geschichte San Antonio’s geht zurück in den Anfang des 18. Jahrhunderts.
Entstanden aus einem Dorf der Coahuiltecan Indianer. Die Identität der Stadt hat sich durch den Zusammenfluß spanischer und deutscher Kulturen entwickelt. Gut sichtbar wird das anhand der Spanischen Piazzen und den winzigen Seitenstraßen. Der deutsche Einfluß wird am besten in der Architektur sichtbar. Hinzu kommt reichlich mexikanische Atmosphäre, die an beinahe jeder Ecke spürbar ist.
1718 wurde ein Fort und die Franziskaner Mission San Antonio de Valero an diesem Platz errichtet. 1803 übernahm die spanische Kavallerie die Mission und nannte sie um in Mission del Alamo del Parras.

Mit dem Eintritt von Texas in die Union begann die verstärkte Besiedlung von San Antonio durch Europäer, vorwiegend aus Deutschland. Dieser Einfluß war so stark, daß in dieser Zeit Strassenschilder auch in Deutsch auftauchten. Der King William Historic District, der Texas‘ erster war, spiegelt heute noch den Einfluß.

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeiten finden Sie in unserem Artikel: San Antonio Sehenswürdigkeiten

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Wetter

Beste Reisezeit / Saison
Ganzjährige Saison. Besonders angenehm erscheinen die Temperaturen im Frühjahr und Herbst. Sommer bedeutet Hitze mit starker Luftfeuchtigkeit; häufige Gewitter.

Klima & Temperaturen
Sehr milde Winter aufgrund der fast tropischen Lage. Sommermonate heiss und mit hoher Luftfeuchtigkeit. Im Winter fallen die Temperaturen nur im absoluten Ausnahmefall einmal unter den Gefrierpunkt. Wind kommt meistens aus Süden. Im Winter kann Wind mit Richtung aus Norden kalte Luft transportieren.

MonatMaxMin
Jan16,65,5
Feb18,87,2
Mrz22,210
Apr25,514,4
Mai29,418,3
Jun33,322,2
Jul34,423,3
Aug34,422,7
Sep31,620,5
Okt27,715,5
Nov21,19,4
Dez18,35,5

Daten und Fakten

Einwohner
City of San Antonio: ca 1.2 Mio

Airport
San Antonio International Airport
Website: https://www.sanantonio.gov/sat

Höhenlage
ca. 198 m

Visitor Center
Es liegt gleich gegenüber vom ‚The Alamo‘
Adresse: 317Alamo Plaza, San Antonio

Karte

San Antonio – Spanische Missionen

Spanische Missionen in San Antonio

  • Mission San Jose y San Miguel de Aguayo
  • Mission Nuestra Senora de la Purisma Concepcion de Acuna
  • Mission San Juan Capistrano
  • Mission San Francisco de la Espada
  • Mission de Valero ( The Alamo), siehe San Antonio Sehenswürdigkeiten

San Antonio Reiseziel Übersicht

Eine Reisezielübersicht (Einleitung, Flughafen, Wetter, Lage, Geschichte) finden Sie in unserem Artikel: San Antonio Reisezielübersicht

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Spanische Missionen in San Antonio: Übersicht und Geschichte

The Alamo - San Antonio
The Alamo – San Antonio
  • Glaubens-Konvertierung der Indianer zum römisch-katholischen Glauben
  • Ausweitung des spanischen Einflussbereiches
  • Verteidigung spanischen Gebietes nach Norden hin

Letzterer Punkt war für Spanien mit besonderer Priorität versehen, als der Franzose La Salle 1685 ein Fort bei Lavaca Bay errichten ließ.
Anfang des 18. Jahrhunderts ließen sich erste spanische Siedler und Missionare an den Ufern des San Antonio Flusses nieder und im Spätfrühling des Jahres 1718 wurde die Mission San Antonio de Valero als erste der 5 Missionen in San Antonio fertigestellt.

Der U.S. Nationalparkservice betreut die Missionen und Sie können alle Missionen und Besuchszeiten auf der Website (Englisch) https://www.nps.gov/saan/ finden.
Einen Trip Planner mit Karte hat NPS hier:
https://www.nps.gov/saan/planyourvisit/directions.htm

Missionen waren immer vollkommen auf Selbstversorgung und regionaler Verwaltung eingestellt, d.h. eine Kombination aus Farm, Kirche und Verteidigungseinrichtung. Landwirtschaftliche Überschüsse wurden entweder an nicht so erfolgreiche Missionen gegeben oder verkauft.
Ein ausgefeiltres Bewässerungssystem war ebenfalls Bestandteil und Markenzeichender spanischen Missionen. Schöne Beispiele finden sich noch heute in der Nähe der Mission San Francisco de la Espada (1731-1824).

Zusätzlich zum Alamo wurden im frühen 18. Jahrhundert vier weitere Missionen in San Antonio von franziskanischen Ordensbrüdern begründet.

Eine Karte für eine Fahrt entlang dem „Mission Trail“ hält das Visitors Center bereit.
El Dia de las Misiones (Der Tag der Missionen) ist ein bunter, alljährlicher Salut für diese historischen Strukturen – immer am ersten Sonntag im August. Alle Missionen sind täglich von 9-18.00 Uhr geöffnet (April-Sept.) und von 8-17.00 Uhr (März bis Oktober).

Die Missionen gehören alle heute zum San Antonio Missions National Historical Park. Die Missionen in San Antonio sind:

  • Mission San Antonio de Valero (1718-1793)
    – die erste Mission, die ihre Berühmtheit im März 1836 in der Battle of Alamo erlangte.
  • Mission San Jose y San Miguel de Aguayo (1720-1824)
  • Mission San Juan Capistrano (1731-1824)
  • Mission San Francisco de la Espada (1731-1824)
  • Mission Nuestra Señora de la Purisima Concepcion de Acuna (1731-1824)

Mission San Jose y San Miguel de Aguayo

Bekannt auch als die „Queen of Missions„, ist sie sowohl eine staatliche als auch eine Nationale Historische Stelle. 1720 gegründet.
Die Kirche wurde in den Jahren 1768-82 gebaut. Die ganze Mission, einschließlich der Aussenmauer, den Indianer Dwellings,dem Getreidespeicher und Werkstätten ist bereits restauriert. Die alte Mehl-Mühle wurde ungefähr 1790 als erste in Texas gebaut.

Besonders herausragend hier sind die Fassade, die Kuppel und das Sakristei-Fenster, das auch als „The Rose Window“ oder „Rosa’s Window“ bekannt ist.
Im Getreidespeicher befindet sich ein Modell der Mission, wie sie im späten 17. Jh. aussah.
Adresse: 6539 San Jose Dr. an der Mission Rd.

Mission Nuestra Senora de la Purisma Concepcion de Acuna

Gegründet 1731, mehr als 20 Jahre unter Konstruktion.
Die massive Kirche mit Zwillings Türmen und Kuppel ist die älteste nicht restaurierte Stein-Kirche in den USA und hat den Zustand wie im Jahr der Fertigstellung 1755. Die benachbarten Arkaden sind teilweise wiederhergestellt.

Die Akustik der Kirche wird mit dem Mormonen Tabernakel gleichgesetzt.

Adresse: 807 Mission Rd, San Antonio

Mission San Juan Capistrano

Wie Espada und Concepcion wurde diese Mission auch im Jahr 1731 gegründet.
Umfangreiche Restaurationsarbeiten sind bereits durchgeführt worden.
Neben der charmanten kleinen Kapelle mit offenem Glockenturm stehen noch die Ruinen von einer größeren Kirche, die aber nie vervollständigt wurde.
In der Mission werden Artefakte aus der spanischen kolonialen Periode ausgestellt.

Adresse: 9101 Graf Road

Mission San Francisco de la Espada

Die Mission San Francisco de la Espada wurde auch 1731 gegründet und ist die Lieblingsmission von vielen Studenten der spanischen Periode in Texas und sehr populär bei Fotografen.
Das kleine Kirchengebäude ist bereits mehrmals wieder hergestellt worden; dennoch immer noch im Gebrauch.

Ein paar Ruinen der Mauern, die einmal die Mission umgaben, sowie Fundamente eines Getreidespeichers sind noch sichtbar.
Hier ist auch das Bewässerungssystem „Espada Dam“ und „Acequia“ zu finden, das heute noch Wasser führt.
„The Aqueduct“, ebenfalls zur Mission de la Espada gehörend, überspannt mit zwei Bögen (gefertigt aus Sandstein) den Piedras Creek und transportierte das Wasser des „Acequia“ über den Fluss ins umliegende Farmland.
Adresse: 10040 Espada Rd.

Dallas — Sehenswürdigkeiten und Reisetipps

Dallas, zweitgrößte Stadt in Texas, ist die Cowboyhauptstadt des Südwestens. Dallas ist ein bedeutendes Geschäfts-, Finanz- und Industriezentrum mit über 630 Einkaufszentren.
Eine einmalige Mischung südwestlicher Wärme, weltbürgerlicher Offenheit, dem alten Charme des Wilden Westens und modernen Lebensstils.

Dallas ist das Bankzentrum des Südwestens. Nicht zu vergessen sind zahlreiche Ölgesellschaften, die ihren Sitz hier errichtet haben und regionale Niederlassungen der Bundesbehörden.
Der internationale Flughafen Dallas-Fort Worth, ist einer der flächenmäßig größten Airports der Welt.
Eine Fülle von Parks und Seen unter einem herrlichen, sonnigen Himmel machen aus Dallas einen idealen Ort für Spaß im Freien und Dallas bietet eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten für Amateursportler. Mit über 2.000 Quadratkilometern öffentlicher Parks sind Tennis, Golf, Fußball, Fahrradfahren, Rollerskates und Baseball in Dallas beliebte Freizeitaktivitäten. In einem Umkreis von 160 km hat Dallas mehr als 60 Seen.

Dallas wurde als kleiner, isolierter Handelsposten gegründet; heute ist die Stadt weder klein noch isoliert.

Dallas Skyline
Dallas Skyline

Dallas Reiseziel Übersicht

Eine Reisezielübersicht (Einleitung, Flughafen, Wetter, Lage, Geschichte) finden Sie in unserem Artikel: Dallas Reisezielübersicht

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Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das Old Red Courthouse, der West End Historic District, das Museum The Sixth Floor – aus diesem Gebäude heraus wurde 1963 J.F. Kennedy erschossen.

Einen erstklassigen Blick auf Downtown Dallas und auf die hochmodernen Wolkenkratzer hat man vom Reunion Tower aus.

  • J. F. Kennedy Memorial
  • Historical Plaza
  • Dealey Plaza
  • The Sixth Floor
  • Pioneer Plaza
  • Eisenhower Birthplace State Historical Park
  • West End Historic District
  • Southfork Ranch

Mehr Details zu den Sehenswürdigkeiten nachfolgend:

J. F. Kennedy Memorial

JFK Memorial in Dallas
JFK Memorial in Dallas

Am 22. November 1963 kam John F. Kennedy, der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, bei einem Attentat in Dallas ums Leben.
Nur wenige Stunden nach dem Attentat wurde Lee Harvey Oswald als Verdächtiger verhaftet und zwei Tage später im Polizeigewahrsam von Jack Ruby erschossen.
Die Umstände der Ermordung des Präsidenten und die Frage, ob Oswald Mittäter und Hintermänner hatte, waren Gegenstand mehrerer staatlicher Untersuchungen und zahlreicher Verschwörungstheorien.

Das J. F. Kennedy Memorial ist ein Denkmal für den 35. Präsidenten, der hier in der Nähe erschossen wurde. Gedacht als ein Platz der Meditation mit schalldichten Wänden und gen Himmel offen für spirituelle Kommunikation.
Das gänzlich schlichte Denkmal wurde von Philip Johnson entworfen und ist auf Land errichtet, welches die City of Dallas dafuer spendete.

J. F. Kennedy Memorial
Main und Market St.

Historical Plaza

Old Red Courthouse, Dallas
Old Red Courthouse, Dallas

Auf der Historical Plaza können Sie in einem breiten Spektrum mehr über Dallas’ County’s Geschichte, sowie zahlreiche architektonische Stile finden.

Besonders sehenswert ist u.a. das Old Red Courthouse, das im Jahr 1890 im Romasesque Revival-Stil gebaut wurde. Oder die John Neely Bryan Cabin, eine Rekonstruktion der Cabin, die vom Gründer von Dallas 1841errichtet wurde.

Dies ist auch die Stelle, an der die Stadt Dallas ihren Anfang hatte. John Neely Bryan, ein Kolonist und Stadt-Gründer aus Tennessee, machte im Jahr 1839 einen Besuch in der Nähe des Trinity Rivers und baute an diese Stelle im Jahr 1842 eine Blockhütte.
In den darauffolgenden Jahren diente diese zunächst als Schule, dann als Kirche. Die gegenwärtige Rekonstruktion wurde 1936 vervollständigt.

Dealey Plaza

Dealey Plaza, Dallas, Texas
Dealey Plaza, Dallas, Texas

Die Stelle ist ein Nationaler Historischer Orientierungspunkt, der nach dem frühen Verleger George Bannerman Dealey benannt wurde. Heute ist der Park eng assoziiert mit der Erschießung Kennedy’s . Die grasbedeckte Anhöhe am Rand des Parks ist ungefähr die Stelle, wo Kennedy getroffen wurde.

Die Stelle des Kennedy Attentats
Die Stelle des Kennedy Attentats

The Sixth Floor

Sixth Floor Museum, Dallas - Das Fenster, aus dem heraus JFK erschossen wurde
Sixth Floor Museum, Dallas – Das Fenster, aus dem heraus JFK erschossen wurde

Das Sixth Floor Museum ist das Denkmal die und Ausstellung zu Ehren von J.F. Kennedy.
Die Ausstellung ist im 6. Stock der ehemaligen Schulbuchverwaltung, der Stelle, von der aus Kennedy erschossen wurde.

Geöffnet: täglich 9.00-18.00 Uhr. Geschlossen 25. Dez., Thanksgiving.

411 Elm St.

Website: https://www.jfk.org/

Pioneer Plaza

Pioneer Plaza, Dallas, Texas
Pioneer Plaza, Dallas, Texas

Die Gruppe aus 70 Bronze Longhorns und ihren Cowboys ist die größte bildhauerische Skulptur in der Welt. Pioneer Plaza und die Skulptur befinden sich an der Stelle des historischen Trails, der Anfang 1854 zum Viehtrieb benutzt wurde.

Pioneer Plaza:
Young & Griffin Sts.

Eisenhower Birthplace State Historical Park

Der 34. Präsident Dwight D. Eisenhower kannte seine Geburtsstätte nicht – bis 1940 der Name seines Vaters bekannt wurde. Seine Mutter bestätigte daraufhin, das ihr Sohn in diesem Haus, das die Familie Eisenhower seinerzeit gemietet hatte, das Licht der Welt erblickt hat.

Eisenhower Birthplace
208 E. Day St. & Lamar Avenue Denison, Texas

Website: http://www.thc.texas.gov/historic-sites/eisenhower-birthplace-state-historic-site

West End Historic District

West End Historic District, Dallas, Texas
West End Historic District, Dallas, Texas

Der West End Historic District umgeben von Marquet St, Pacific Ave, Woodall Rogers & McKinney Ave’s.

Der West End Historic District ist Dallas’ einmaliges Restaurant, Shop und Nightlife Viertel. Hier ist eine breite Vielfalt von internationaler Küche und Entertainment von vornehm bis leger Zuhause.

Gelegen auf der West Seite von Downtown Dallas, ist dieses Gebiet, das auch als das Lagerhaus-Gebiet bekannt ist, reich an historischen Gebäuden, die zurück bis zur Jahrhundertwende datieren. Im West End wurden alte Lagerhäuser zu einem Einkaufs- und Unterhaltungskomplex umfunktioniert.

In der Dallas Alley befindet sich ein großer Entertainment Komplex, wo Sie theoretisch die Nacht durchtanzen können. Oder fahren Sie in einer Kutsche vorbei an den Häusern aus der Jahrhundertwende, die inzwischen zu Shops geworden sind , trinken Sie einen Kaffee und schlendern sie einfach vorbei an zahlreichen Straßencafés in einer einzigartigen Atmosphäre.

Ein paar Blocks weiter südlich kommt man von hier zur Dealey Plaza, und dem Sixth Floor Museum, von wo aus Kennedy erschossen wurde. Gleich anschließend an den Historic District befindet sich die McKinney Alley.
Im Sommer finden hier zwischen mehr als 100 Geschäften, Restaurants, Galerien und Nachtclubs fröhliche Straßenfeste statt. Das Straßenbild mit Straße-Verkäufern und Straßen Cafes ist herrlich bunt.

Southfork Ranch

Kennen Sie die noch aus der Fernsehserie Dallas?
3700 Hogge Drive, Parker, Texas
Vom N. Central Expressway den Exit Parker Rd #30 Ost nehmen.
Das Zuhause der bekannten Öl Dynastie. Auch wenn Bobby, J.R. und Miss Elli hier nie wirklich wohnten und alles nur eine Fernseherfindung ist, ist die Ranch Realität und zieht jedes Jahr Millionen Besucher an. Sie können auch mit einer Bahn, die am Visitor Center startet, um das gesamte Gelände fahren, das sich ca. 30 min (20 mi) nördlich von Dallas befindet.

Website: https://www.southforkranch.com/

Dallas — Reiseziel Übersicht

Dallas Skyline
Dallas Skyline

Sehenswürdigkeiten

Die Hauptsehenswürdigkeiten finden Sie in unserem Artikel: Dallas Sehenswürdigkeiten

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Dallas, zweitgrößte Stadt in Texas, ist die Cowboyhauptstadt des Südwestens. Dallas ist ein bedeutendes Geschäfts-, Finanz- und Industriezentrum mit über 630 Einkaufszentren.
Eine einmalige Mischung südwestlicher Wärme, weltbürgerlicher Offenheit, dem alten Charme des Wilden Westens und modernen Lebensstils.
Dallas ist das Bankzentrum des Südwestens. Nicht zu vergessen sind zahlreiche Ölgesellschaften, die ihren Sitz hier errichtet haben und regionale Niederlassungen der Bundesbehörden.
Der internationale Flughafen Dallas-Fort Worth, ist einer der flächenmäßig größten Airports der Welt.
Eine Fülle von Parks und Seen unter einem herrlichen, sonnigen Himmel machen aus Dallas einen idealen Ort für Spaß im Freien und Dallas bietet eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten für Amateursportler. Mit über 2.000 Quadratkilometern öffentlicher Parks sind Tennis, Golf, Fußball, Fahrradfahren, Rollerskates und Baseball in Dallas beliebte Freizeitaktivitäten. In einem Umkreis von 160 km hat Dallas mehr als 60 Seen.
Dallas wurde als kleiner, isolierter Handelsposten gegründet; heute ist die Stadt weder klein noch isoliert. Ca. 1.3 Mio Menschen leben hier und Fort Worth bringt nochmals eine knappe Million hinzu.

Sport – Rangers, Cowboys und Stars

Sport wird in Dallas groß geschrieben. Die Metropole bietet seinen Besuchern eine große Auswahl an Sportmöglichkeiten rund um seine mehr als 400 öffentlichen Parks und 60 Seen, die z. B. zum Wasserski fahren und Fischen einladen. Außerdem ca. 40 private und mehr als 30 öffentliche Golfplätze.

Die texanische Großstadt ist außerdem eine der wenigen Städte der USA, die über sechs Profi-Sportteams verfügt.
Den Dallas Cowboys, auch bekannt als das America’s Team, gelang es bereits fünf Mal, den Super Bowl der National Football League zu gewinnen.
Die Texas Ranger sind in der Major League Baseball gut vertreten.
Die Dallas Mavericks (Basketball) teilen sich mit den Dallas Stars (Hockey) die Reunion Arena.
Und es gibt sogar zwei Fußballteams in Dallas: die Sidekicks und die Burns.

Wetter

Klima / Temperaturen
In den Sommermonaten kann das Thermometer über 40 Grad klettern. Auch wenn dies nicht die Durchschnittstemperaturen sind, so verzeichnete Dallas in den vergangenen Jahren regelrechte Hitzeperioden mit 40 Grad C über Wochen hinweg. Juli und August sind die Monate mit dem geringsten Niederschlag, der ohnehin nicht hoch ist. Es kommt zu regelrechten Trockenperioden.

Beste Reisezeit
Hauptsaison ist für Besucher der Sommer. Angenehmste Reisezeit ist Frühling und Herbst, da es im Hochsommer sehr heiss werden kann.

Durchschnittstemperaturen in Grad Celsius für Dallas (Klammerwerte sind Fahrenheit)

MonatMaxMin
Jan13,32,3
Feb15,53,5
Mrz19,47,2
Apr23,812,7
Mai28,317,2
Jun32,722,2
Jul3523,8
Aug3523,8
Sep3119,4
Okt26,113,9
Nov18,86,6
Dez14,43,4

Daten und Fakten

Bevölkerung
Dallas City: 1.34 Mio (2017), 1.188.580 (2010)
Fort Worth: 870 Tsd (2017), 534.694 (2010)

Airport
Dallas/Fort Worth Internat’l Airport (DFW),
18 mi nordwestl. von Downtown zw. SR183 und SR114
Website: https://www.dfwairport.com/

Höhenlage
ca. 132 m

Karte

Dallas Geschichte

Dallas wurde 1841 von John Neely Bryan, einem Rechtsanwalt und Unternehmer aus Tennessee, gegründet und begann das 20. Jahrhundert als führendes Zentrum für Landwirtschaft, Eisenbahnen und Handel.

Im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts hielt Dallas mit dem Wandel der Zeiten Schritt: Industrie, Banken und Weltzentrum des Baumwollhandels bis in die 20er Jahre, Verwaltung von Ölfeldern und Dienstleistungen in den 30er Jahren, Luftfahrt und Waffenproduktion in den 40er Jahren, Großhandel und Vertrieb in den 50er Jahren, High-Tech-Produkte und Profisport in den 60er Jahren, Ausdehnung der Stadtregion und internationale Luftverkehrsdrehscheibe in den 70er Jahren und schließlich in den 80er Jahren internationale Geschäfte, Erschließung von Grundstücken und eindrucksvolle Wolkenkratzer.

Und die ganze Zeit über haben die Einwohner von Dallas nicht geruht, haben Läden, Restaurants, Museen und Konzertsäle, Parks und Spielplätze gebaut – all die Dinge, die eine Stadt lebens- und besuchenswert machen.

In den 90er Jahren hat sich Dallas herausgeputzt und gepflegt und einen Schwerpunkt auf die Entwicklung von Aktivitäten und Infrastrukturen in der Innenstadt gelegt. Diese Anstrengungen haben sich mehr als gelohnt, denn die Einwohner von Dallas pflegen einen Lebensstil, der nichts zu wünschen lässt, und die Stadt ist jahraus, jahrein das wichtigste Reiseziel für Besucher in Texas.

Rauchen in den USA

Rauchen in USA

Sicherlich sind die USA schon lange nicht mehr das Paradies für Raucher. Die Zeiten, in denen Sinatra auf der Bühne trank und rauchte, sind vorbei. Heute darf man froh sein, wenn man noch in den eigenen vier Wänden rauchen darf. Am 14. November wurde es in der kalifornischen Stadt San Rafael Gesetz, dass man nicht in den eigenen Wohnung rauchen darf, wenn man eine Wand mit einem Nachbarn teilt. Dies ist bei Apartments und Townhomes natürlich der Fall. Man muss sagen, dass San Rafael allerdings auch bemerkte, dass es vermutlich das strengste Gesetz innerhalb der ganzen USA sei.

Die Geschichte von Levi Strauss und der Erfindung der Levi’s Jeans

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Levi's Jeans
Levi’s Jeans

USA Reiseplanung / Preisspiegel USA: Levi’s Jeans kosten in den USA ca. 30-50 Dollar. Erhältlich in den meisten Kaufhäusern.

Dieser Artikel stellt eine Informationssammlung zum Thema Levi Strauss und der Erfindung der Jeans dar.

Levi Strauss Geschichte

Als der Vater von Levi Strauss, Hirsch Strauss, im Jahre 1845 starb, emigrierte zwei Jahre später seine Witwe Rebecca wegen sozialer Mißstände und vor allem wegen fehlender Zukunftsaussichten mit ihren Kindern, das sind Levi und seine beiden Schwestern Fanny und Mathilde im Jahre 1847 von Franken nach Amerika. Zum damaligen Zeitpunkt war Levi 18 Jahre (geboren am 26.2.1829), als er seine Geburtsstadt Buttenheim bei Bamberg mit der Großstadt New York tauscht. Levi arbeitet sodann im Laden seiner Halbbrüder Jonas und Louis, beides Kinder aus der ersten Ehe Hirsch Strauss‘.

Levi’s Kenntnisse der englischen Sprache waren ziemlich bescheiden, aber er schlug sich durch. Als in Kalifornien der Goldrush ausbrach, folgte auch der junge Levi dem Ruf des glänzenden Metalls. Es war im Jahre 1853, in dem er auch die Staatsbürgerschaft bekam, als er beschloss, nach San Francisco umzusiedeln.

In seinem Gepäck waren u. a. einige Stoffballen, Wagenplanen, Zeltplanen und Leinwandballen aus dem New Yorker Laden – und vermutlich auch Nadeln und Nähgarne. Auch in San Francisco war damit nicht viel Geld zu verdienen, aber Levi brauchte nicht lange, um zu erkennen, dass die hart arbeitenden Minenarbeiter strapazierfähige, robuste, schier unverwüstliche Hosen benötigten. Die hatten sie nicht und so kam er auf die Idee, Beinkleider aus robusten Zeltplanen zu fertigen. Er suchte sich den nächst besten Schneider, lieferte dem seine Zeltplanen und wenig später war die erste Hose fertig. Die Legende besagt, dass der erste Kunde von den unverwüstlichen Hosen so begeistert war, das er die ganze Nacht durch die Stadt zog und jedem, der es wissen wollte oder auch nicht, von den wunderbaren Hosen des Levi Strauss berichtete.

Die Jeans war geboren. Levi nennt sie ‚Waist overall‘. Blue war sie noch nicht, sondern braun, hüfthoch und gehalten wurde sie durch Hosenträger. Die Digger, die Goldgräber also, rissen ihm die Hosen förmlich aus der Hand.

Strauss vom Erfolg überrascht, eröffnete in San Francisco einen Laden, den ersten ‚Jeans-Shop‘ sozusagen. Mit der Zeit stellte sich jedoch heraus, dass diese robusten Hosen eine Schwäche hatten – die Nähte! Die Digger hatten die Angewohnheit, sich ihre Taschen mit sämtlichen Material , was eine Mine nur hergeben kann, vollzustopfen und das hält die beste Naht im unverwüstlichsten Stoff nicht lange aus. Da brachte ihn der Schneider Jakob Davis auf die Idee, die Schwachstellen mit Nieten zu verstärken. Levi war begeistert, stattete seine Hosen mit Nieten aus und ließ sich dies 1873 sogar patentieren. Wenig später erkannte man die Original Levi Hose an der Kupfernietenverstärkung der Taschen und an einer orange farbigen Doppelnaht. Von der braunen Zeltplane stieg er bald auf blauen Denim um. Ein durch ein neues in Frankreich erfundenes Webverfahren hergestellter und ebenfalls sehr robuster Stoff, dem ‚Serge de Nimes‘.

1890 ist das Gründungsjahr der ‚Levi Strauss & Company‘ – mit Firmensitz in San Francisco. Seine Waist Overalls bekommen die Produktionsnummer ‚501®‘. Im Laufe der Jahre kamen immer mehr verbesserte Details hinzu, aber auch typische Erkennungszeichen der echten Hose, da es immer mehr Nachahmer gab: da wurden z. B. der Doppelbogen (Arcuate) auf den hinteren Taschen, das ‚Two Horse Patch‘, also das Lederetikett mit dem Symbol der Unverwüstlichkeit (es zeigt zwei Pferde die versuchen, die Hose zu zerreißen) und das ‚Red Tab‘ das ist das rote Etikett mit dem Firmenlogo. Blue Jeans wurde die Hose erst um 1920 genannt und Jahre später fielen die Hosenträger dem Gürtel zum Opfer.

Als Strauss 1902 stirbt, hinterlässt er den Multimillionen Dollar Konzern seinen Neffen. Heute sind mehr als 17.000 Menschen damit beschäftigt, das Erbe des Firmengründers am Leben zu erhalten. Seine Produkte, zu denen neben Levi’s® auch Dockers® und Slates® gehören, werden in mehr als 30.000 Läden in über 60 Ländern verkauft.

Levi’s ‚Buttenheim Story‘

Levi Strauss Museum in Buttenheim
Levi Strauss Museum in Buttenheim
Diese nachfolgende Geschichte übermittelte uns das: Levi-Strauss Museum in Buttenheim, Deutschland, Adresse weiter unten.

Das Leben von Levi Strauss, dem „Vater“ der Blue Jeans, verkörpert wie kaum ein anderes den amerikanischen Traum.

Löb, so lautete sein Name ursprünglich, wurde am 26. Februar 1829 im fränkischen Buttenheim als Sohn von Hirsch Strauss und dessen zweiter Ehefrau Rebecca (geb. Haas) geboren. Hirsch Strauss hatte, als er Rebecca heiratete, bereits fünf Kinder (Jakob, Rösla, Jonathan, Lippmann und Mathilde) aus erster Ehe. Löb und seine Schwester Vögela (später Fanny genannt) waren die jüngsten Strauss-Kinder. Der Vater betrieb wie viele andere fränkische Landjuden einen Hausierhandel mit Tuch und Kurzwaren, der für die große Familie gerade das Nötigste zum Leben abwarf. Als Hirsch Strauss 1846 nach längerer Krankheit an Tuberkulose starb, geriet die Familie in wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Deshalb blieb Mutter Rebecca und den jüngeren Kindern Löb, Vögela und Mathilde als einziger Ausweg nur noch die Auswanderung nach Amerika zu den älteren Söhnen Jonathan und Lippmann (inzwischen Jonas und Louis). Sie hatten Buttenheim bereits einige Jahre früher den Rücken gekehrt und in New York einen Textilhandel aufgebaut. Löb – der seinen Namen bald in Levi amerikanisierte – lernte den Händlerberuf bei seinen Brüdern und arbeitete in deren Geschäft. 1853 nahm Levi die amerikanische Staatsbürgerschaft an.

Levis Schwester Fanny heiratete David Stern und beide zogen nach San Francisco um, kurz nachdem die Nachrichten von Goldfunden in Kalifornien die Ostküste erreichten. San Francisco und die Möglichkeit, sein Glück zu machen, lockten auch Levi. Im März 1853 kam er, zusammen mit seinem Diener, in der pulsierenden Stadt an und gründete mit seinem Schwager und seinem Bruder Louis einen Handel für Kurzwaren und Stoffe. Im Sortiment war alles, was die Mienenarbeiter und Pioniere des damals noch Wilden Westens benötigten. Es reichte von der Zahnbürste, über Hosenträger und Knöpfe bis hin zur Ausgehkleidung. Der Geschäftseintrag in den Stadtregistern lautete „Levi Strauss & Co. Importeur, Makler, Bekleidung & Kurzwaren“. Das junge Unternehmen florierte. Nach mehreren Standortverlagerungen aufgrund von Geschäftsvergrößerungen ließ sich das Handelshaus 1867 schließlich in der Battery Street 14 & 16 nieder, wo auch heute noch der Sitz der Konzernzentrale ist. Levi hatte seine persönliche Goldader gefunden. Nicht Goldnuggets, sondern sein Handelshaus machte ihn zu einem reichen Mann.

1872 erhielt Levi einen Brief von Jacob Davis, einem Schneider aus Reno, Nevada. Davis kaufte regelmäßig Tuchballen von Levi Strauss & Co..
In seinem Brief beschrieb er Levi die Art und Weise, wie er es schaffte, besonders strapazierfähige Hosen für seine Kunden anzufertigen. Er verstärkte die belasteten Stellen, wie z. B. die Ecken der Taschen und das untere Ende des Hosenlatzes, mit Metallnieten. Ihm fehlten allerdings die Geldmittel, um seine Erfindung patentieren zu lassen. So schlug er Levi vor, die Patentierung zu finanzieren und sich das Patent gemeinsam ausstellen zu lassen. Levi war einverstanden und so erhielten beide das Patent am 20.Mai 1873. Die Jeans war hiermit geboren.

Für die vernieteten „Waist Overalls“ (so bezeichnete man Jeans ursprünglich) gab es eine reißende Nachfrage. Deshalb ließ Levi Jacob Davis nach San Francisco kommen, um die Fertigung der neuen Beinkleider zu beaufsichtigen. Die beiden Männer beschlossen, ihre Hosen aus einem robusten Baumwollstoff zu schneidern, der bald in Anlehnung an seinen französischen Ursprungsort Nimes „Denim“ genannt wurde. Levi Strauss und Jacob Davis bezogen ihr Rohmaterial allerdings zunächst von einer Weberei in New Hampshire, ab 1915 dann von einer Firma in North Carolina. Anfangs beaufsichtigte Davis den Zuschnitt des Stoffs und dessen Weiterleitung an Näherinnen, die in Heimarbeit Hosen fertigten. Doch wegen der starken Nachfrage nach den „Overalls“ konnte dieses Produktionssystem nicht lange aufrecht erhalten werden und Levi Strauss & Co. eröffnete zwei Fabriken in San Francisco. Der Vorsteher der Firmen war Jakob Davis, da Levi sein angestammtes Handelshaus weiterführte.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts zog sich Levi vom Tagesgeschäft zurück und wandte sich anderen Interessen zu. Er überließ es seinen vier Neffen, den Söhnen von Fanny, die Firma zu führen. Im Jahre 1890 ließen Levi und die Gebrüder Stern die Firma als Kapitalgesellschaft registrieren. Zu dieser Zeit hatte der 61jährige Handelsmann sich allerdings bereits anderen geschäftlichen und philanthropischen Interessen zugewandt.

Levi war beispielsweise Gründungsmitglied und seit 1877 Schatzmeister der Handelskammer von San Francisco. Er war Direktor der Nevada Bank, der „Liverpool, London and Globe Insurance Company“ und der „San Francisco Gas and Electric Company“. Er unterstützte finanziell ein jüdisches Waisenhaus am Pazifik sowie die gemeinnützige „Eureka Benevolent Society“ und das „Hebrew Board of Relief“. 1897 stellte er zudem Geldmittel für 28 Stipendien an der University of California in Berkeley bereit. Am 26. September 1902 starb Levi Strauss in seinem Haus in San Francisco. Sein Tod machte Schlagzeilen. Die Sonntagsausgabe des San Francisco Call (28.09.1902) würdigte Levi als bedeutendes Mitglied der städtischen Gesellschaft, das sich sowohl aufgrund seiner Fairness und Loyalität in Geschäftsbeziehungen als auch durch Großzügigkeit gegenüber seinen Angestellten hervorgetan hatte. Am Tag der Beerdigung waren in San Francisco viele Geschäfte vorübergehend geschlossen, weil die Inhaber an der Trauerfeier teilnehmen wollten. Levi Strauss wurde auf dem Friedhof „Hills of Eternity“ in Colma südlich von San Francisco beigesetzt. Er hinterließ den Konzern seinen vier Neffen. In seinem Testament bedachte er außerdem mehrere Stiftungen und Schenkungen.

Am 18.April 1906 traf den Konzern ein anderer schwerer Schicksalsschlag. Weite Teile von San Francisco wurden an diesem Tag durch ein Erdbeben und nachfolgende Brände verwüstet. Unter den zerstörten Häusern befanden sich auch die Konzerngebäude. Das Erdbeben war zwar ein großer Rückschlag, nicht aber das Ende des Unternehmens. Wie es Levi Strauss zweifellos auch getan hätte, entwickelten die Gebrüder Stern Pläne für eine neue Fabrik. Sie nahmen jedoch nicht nur den Neuaufbau des Betriebs in Angriff, sie bezahlten während der gesamten Zeit ihre Angestellten weiter und räumten außerdem weniger glücklichen Geschäftspartnern längerfristige Kredite ein, damit auch sie wieder auf die Beine kommen konnten. Den Siegeszug der Jeans konnte das Erdbeben letztlich nicht aufhalten.

Das Buttenheimer Levi Strauss Museum

Ein zunächst unauffälliger Brief war Initialzünder für die Museumsgründung: eine Dame aus Milwaukee wandte sich im Frühjahr 1983 an den damaligen Buttenheimer Bürgermeister, weil sie für ein „German Fest“ einige Informationen über den Geburtsort von Levi Strauss benötigte. Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Wurzeln der Familie Strauss im fränkischen Bad Windsheim vermutet. Intensive Nachforschungen im Geburtsmatrikel der Buttenheimer Judengemeinde und eine Auswanderungsurkunde aus dem Staatsarchiv Bamberg belegten schließlich die Erkenntnis: Levi Strauss kommt aus Buttenheim.

Gleichzeitig stellte sich heraus, dass das Geburtshaus des Jeans-Erfinders noch existierte. Daraufhin beschloss der Gemeinderat im Herbst 1987, das denkmalgeschützte Fachwerkhaus aus dem Jahre 1687, das eines der ältesten Gebäude Buttenheims ist, zu erwerben. Die Idee, der Welt von Indigo und Denim ein Museum zu widmen, nahm Gestalt an. Durch eine mehrere Jahre dauernde, aufwändige Restaurierung wurde das Geburtshaus des Levi Strauss so originalgetreu wie möglich wieder hergestellt und ein Museum eingerichtet.

Ein Museum für den Erfinder der Jeans

Im Geburtshaus Levi Strauss – Museum Jeans und Kult, das im September 2000 seine Pforten öffnete, dreht sich alles um die wohl berühmteste Hose der Menschheitsgeschichte. Anhand der Biographie ihres Erfinders bekommen die Besucher Einblicke in jüdisches Leben auf dem Land, in die Auswandererwelt, in die Anfänge der Textilindustrie und in das Phänomen zeitloser Begeisterung für ein Kleidungsstück. Mit Filmen, Tondokumenten, bewegten Grafiken, umfangreichem Bildmaterial und nicht zuletzt einer Sammlung verschiedenster historischer Stücke aus dem blauen Baumwollstoff, wird die Entstehung der Jeans im Levi-Strauss-Museum erlebbar.

Es ist die Geschichte vom Leben und Arbeiten der fränkischen Landjuden des 19. Jahrhunderts, von den Träumen und Hoffnungen der Auswanderer, von der Entwicklung der Textilindustrie und ihren Produktionsmethoden im Wandel der Zeit und es ist die Geschichte des wohl kultigsten Kleidungsstücks aller Zeiten.

Jeans, ob Jacke oder Hose, wurden kunstvoll bestickt, geflickt, absichtlich zerrissen und waren nicht selten begehrtes Tauschmittel. Britische Teenager stürmten nach dem Krieg sogar die Docks, um den Seeleuten der amerikanischen Handelsmarine die Beinkleider sprichwörtlich „vom Leib wegzukaufen“.

Die dauerhaft im Trend liegenden blauen Hosen mit den genieteten Taschen sind kein Kleidungsstück wie jedes andere. Rund um den Globus verkörperten sie immer Lebensgefühl. Die ursprünglichen Goldgräber- und Arbeiterhosen sind ein zeitloses Symbol für Jugend, Individualität und legeren Lebensstil. Im steten Wandel der Modestile behielten sie immer ihre Aktualität. Längst haben sich die grobgewebten Denimhosen und natürlich auch Jacken bzw. Hemden in allen Gesellschaftsschichten als angesagtes Kleidungsstück etabliert. Selbst namhafte Designer und die Hersteller nobler Textilien haben ihre Jeans-Label.

Im restaurierten Geburtshaus von Levi Strauss, das selbst ein bedeutender Teil der Dokumentation ist, treffen sich Neugierige, Sammler, Fachleute und Jeansträger jeden Alters. Mit Hilfe von Audioführungen in verschiedenen Sprachen lässt sich Jeans-Geschichte hautnah, lebendig und vor allem unterhaltsam erleben.

Adresse: Marktstr. 33, 96155 Buttenheim

Website: http://levi-strauss-museum.de/

Die Oscar-Verleihung– wie der Name entstand

+++ TERMIN 2022: 27. März

Aktuelle Nominierungen sowie Gewinner der letzten Jahre: https://www.oscars.org/oscars/ceremonies

Der Oscar ist die begehrteste und wichtigste Auszeichnung für Filmschaffende der internationalen Filmbranche. Verliehen wird dieser Preis alljährlich im März von der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences, die ihren Sitz in Hollywood hat.

Die Idee zu diesem Preis hatte der damalige CEO der Metro Goldwyn Mayer Corp., Louis B. Mayer, anläßlich der Gründungsfeierlichkeiten eben jener Academy of Motion Pictures Arts and Sciences. Zum ersten Präsidenten der Academy wurde kein geringerer als Douglas Fairbanks, Sr, gewählt.

Zwei Jahre später wurde es ernst – die ersten Academy Preise wurden verliehen. Der Preis, das war eine kleine vergoldete, fast 4 kg schwere Statue, die von dem Art Director Cedric Gibbons entworfen und von dem Bildhauer G. Stanley eigenhändig in Bronze gegossen wurde. Sie stellt einen auf einer Filmrolle stehenden, stilisierten Ritter dar.
Die Filmrolle hatte fünf Speichen, symbolisch für die fünf Teilbereiche der Filmindustrie, als da wären: Schauspieler, Regisseure, Autoren, Techniker und Produzenten.

Oscar Figur
Oscar Figur

Allerdings hatte der Preis noch keinen Namen.
„… der sieht ja aus wie mein Onkel…“
Erst Anfang der 30er Jahre war es soweit. Wie der Name Oscar entstand, dazu gibt es mehrere Versionen der Geschichte. Die am meisten kolportierte ist die, dass eine Mitarbeiterin von Mayer, als sie die Entwürfe sah, gesagt haben soll: „der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar“.

Für die Nominierungen verantwortlich waren und sind ausschließlich die Mitglieder der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences. Die Mitglieder werden gewählt und sind alle vom Fach. Die erste „Oscar-Verleihung“ im Mai 1929 ging kurz und knapp über die Bühne und hatte mit dem Medienspektakel unserer Tage nichts gemeinsam – sehr zum Leidwesen der Verantwortlichen.
Auch wer die Gewinner waren, wurde nicht, wie es heute üblich ist, verheimlicht, sondern der Presse und den Preisträgern vorab mitgeteilt.

Die zweite Preisverteilung ein Jahr später wurde auf Druck der Studiobosse bereits von einem Fernsehsender übertragen und dies wurde vom Fernsehpublikum dankbar abgenommen.

Preise für…

Verliehen wurden Oscars für den besten Schauspieler, die beste Schauspielerin, für den besten Regisseur, den besten Film, den besten Drehbuchautor und den besten Kameramann.

Zu den „normalen“ Oscars gab es noch die sogenannten „Special Awards“. Mit der Innovation neuer Techniken wuchs mit den Jahren auch die Zahl der preiswürdigen Kategorien fast ins Inflationäre.

Und „Special-Special Awards“ kamen noch hinzu:
zum Beispiel der „Jean Hersholt Humanitarian Award“, der „Irving G. Thalberg Memorial Award“, der „Gordon E. Sawyer Award“ und noch ein „Ehren-Oscar“ für das Lebenswerk eines Künstlers

Die Geschichte von Wrigley (Kaugummi)

Wrigley Building in Chicago
Wrigley Building in Chicago

Gegründet am 1. April 1891 in Chicago, Illinois durch William Wrigley Jr.

Es war mehr als ein Zufall, dass der heute in aller Munde bekannte Kaugummi diesen Status erreichen konnte – aber auch harte Arbeit in den Jahren nach der ersten Markteinführung.

William Wrigley Jr. ist der Gründer der Firma und angefangen hat die Geschichte im Jahre 1891: William kam im Alter von 29 Jahren von Philadelphia nach Chicago und war freier Seifen Verkäufer bzw. Vertreter: seine Marke hieß „Wrigley’s Scouring Soap“. Von Kaugummi keine Spur bis dahin. Bei jedem Verkauf seiner Seife gab er dem Händler eine Packung ‚Backpulver‘ als kleines Dankeschön dazu, um sich besser in Erinnerung zu halten. Nach einiger Zeit war allerdings sein Backpulver beliebter als seine Seife und so machte er es zum Hauptprodukt und dachte sich ein neues Geschenk aus: Kaugummi.
Die Geschichte wiederholte sich: der Kaugummi wurde so populär, dass sich William Wrigley dazu entschied, dieses Produkt zu vermarkten und zwar ebenfalls unter seinem Namen.

Die ersten beiden Geschmackrichtungen nannte er Wrigley Lotta sowie Vassar. Ein Jahr später kam Juicy Fruit Gum sowie Wrigley’s Spearmint hinzu.

Die Konkurrenz bestand seinerzeit aus 12 anderen Firmen und er hatte es nicht leicht, seine Firma über Wasser zu halten. Wrigley’s ausgeprägter Marketing Sinn allerdings half ihm, die Schwierigkeiten zu überwinden und sein Produkt zur amerikanischen Produkt-Legende zu machen. Ungewohnt für die Zeit bewarb er sein Kaugummi in Plakaten und Zeitungsannoncen, um Käufer anzuregen im Laden danach zu fragen. Auf diese Art brachte er Geschäfte dazu, immer einen gewissen Vorrat an seinen Kaugummis auf Lager zu haben.

Chicago Besucher werden sicherlich das Wrigley’s Building ansehen, das Mr. Wrigley zwischen 1920 und 1924 als ersten Bürotower nördlich des Chicago Rivers baute. Er gilt ebenfalls als der Wegbereiter der Entwicklung der North Michigan Avenue, die als ‚Magnificent Mile‘ bekannt wurde und eine der besten Shopping Meilen in den USA ist.

Im Jahre 2008, Wrigley hat mittlerweile mehr als 5 Milliarden Dollar Umsatz, schließen sich die Firma Wrigley und Mars, Inc. zusammen.

Bis 2011 war das Wrigley Building in Chicago das Headquarter der Firma — das Gebäude wurde dann verkauft an eine Investment Firma und die Groupon Gründer. Seitdem ist der Firmensitz unweit von hier im Global Innovation Center (GIC), Goose Island, Chicago, Illinois.

2016 fand ein Rebranding von Wrigley statt: Mars fügte die Firma seinem Schokoladensegment hinzu und der neue Name ist Mars Wrigley Confectionery.
Die neue Firma wird das Global Headquarter in Chicago behalten und seine U.S. Aktivitäten aus Büros in Hackettstown und Newark (New Jersey) betreiben.

Website: http://mars.com/global/brands/confectionery