Das zusätzliche ‘n’ wird benutzt, wenn das folgende Subjekt, Adjektiv mit einem Vokal beginnt oder ein ‘H’. Sinn ist, das man beim Sprechen eine flüssige Wortverbindung schaffen kann und nicht zwei Vokale abgehackt spricht: z.B. an Olive.
Beim ‘H’ wird dies gemacht, wenn das H nicht betont wird, z.B. ‘an honest effort’. Sollte das H allerdings doch betont sein, wie z.B. in hotel oder historic, dann wird nur ‘a’ genommen statt ‘an’.
ain’t
Kann stehen für: ‘am not’, ‘are not’, ‘is not’, ‘have not’, ‘has not’, ‘do not’, ‘does not’
Vorab: vielfach angewendet, sogar oder gerade in Büchern, aber die Verwendung gilt als ‘ungebildetes English’, ausser wenn man weiss, dass der Autor es ganz bewusst einsetzt, um z.B. für Personen eines Buches umgangssprachlichen Slang auszudrücken.
“You ain’t seen nothing yet” ist eine der bekanntesten Verwendungen von ain’t, zu hören im Song von Bachman Turner Overdrive.
Wer English nicht perfekt kann, sollte ain’t vermeiden und lieber die für den Satz richtige Form verwenden. Man kann später, wenn man sicher im ‘English-Sattel’ sitzt, immer noch das eine oder andere Mal zu dieser Form im Sprachgebrauch wechseln.
almost
‘fast’ oder ‘beinahe’:
Es ist sehr wichtig, wo man almost im Satz plaziert, um nicht den Sinn zu verdrehen.
“The work is almost finished by Peter” (Die Arbeit ist fast getan) im Gegensatz zu: “The work is done almost by Peter” (Die Arbeit wäre fast durch Peter gemacht worden)
am, pm, noon, afternoon, night, midnight
Bezeichnen die einzelnen Zeitabschnitte eines Tages.
Vormittags wird mit a.m., Nachmittags mit p.m. bezeichnet.
Beispiel: “Wann möchten Sie einen Termin?” „Antwort: I prefer a.m., does that work?“
Der Nachmittag kann jedoch auch mit afternoon bezeichnet werden, z.B.: „I played football during the afternoon.“ oder „I will be there in the afternoon.“ oder: „I schedule your appointment for tomorrow afternoon.“
Mittags ist ‘noon’, es wird kaum ‘midday’ verwendet, obwohl es den Begriff gibt. „Beispiel: I will be there at noon“.
Evening ist der Abend und wird wie im Deutschen verwendet: „I spent the evening together with my friend.“ oder „I never have coffee in the evening.“
Der erste Ausdruck ist die ‘schöne’ Form. Anyways hingegen wird verstanden, allerdings ist es eine ‘real southern’ Form, etwas breit und wirkt etwas ‘ungebildet’.
‘Anyway’ wird oft am Satzanfang verwendet und bedeutet ‘auf jeden Fall’, ‘jedenfalls’, ‘Wie auch immer’.
Bespiel: „Tim can‘t meet us in time. Anyway, let‘s start now and…“
apart vs. a part
Ersteres ist im Sinne von abseits, beiseite, getrennt zu benutzen und zweiteres meint ‘einen Teil’ von etwas.
Beispiel: They both are now living apart (…leben nun getrennt voneinander); Apart from the mainstream movement, there are small groups… (abgesehen von der Hauptbewegung gibt es kleine Gruppen…). Ein Beispiel für ‘a part’: Their dog is a real part of the family (Ihr Hund ist ein richtiger Teil der Familie)
as follows
Bedeutet: ist wie folgt…
Beispiel: The route description is as follows:…
Auch wenn es sich um ein einzelnes nachfolgendes Stück handelt, so heisst es nie ‘as follow’. Das ‘s’ ist obligatorisch.
Übrigens: ‘as following’ findet sich ebenfalls, aber es ist lange nicht so häufig und gut wie ‘as follows’.
assure vs. ensure vs. insure
Bedeutet: versichern
Entweder jmd. Etwas versichern oder einen versicherungs-technisch versichern.
assure meint jemandem etwas versichern, garantieren, z.B. Ich versichere Dir, dass ich morgen zum Amt gehe.
ensure ist im Sinne von ‘garantieren’, ‘sicherstellen’ gemeint: ‘Können Sie sicherstellen, dass …?’
Insure meint versichern im Kontext von Versicherungen: ein Haus, ein Leben, ein sonst etwas…
Im Amerikanischen ist es meistens ‘insure’, ausser wenn sich die Versicherung einen europäischen Anstrich geben will, …dann ist es die assurance statt insurance.
bear vs. beer vs. bare
Bedeutung in der Reihenfolge:
bear = ‘Bär’
to bear = ‘tragen’ oder ‘ertragen’
beer = ‘Bier’
bare = ‘bar…’ bzw. ‘nackt’
Probleme treten mit Verwechselung der Begriffe und der Aussprache auf. In den ersten beiden Fällen wird der Bär gerne wie Bier ausgesprochen, also mit ‘I’, was falsch ist. Merkregel: Egal wie es geschrieben wird, der Bär wird auch im Englischen wie im Deutschen ausgesprochen. Genauso verhält es sich mit dem Beer, es wird wie im Deutschen gesprochen. Letzterer Begriff ‘bare’ trifft im Deutschen am besten den Begriff ‘bar’ wie in barfuss. Bare-naked, bare-foot wird im Englischen in diesem Sinne gebraucht, auch wenn ersteres Beispiel schon fast doppelt nackt erscheint.
because / since
Bedeutet beides ‘weil’. Man kann since also nicht nur mit ‘seit’ übersetzen.
Beispiel: “Since you both are already here, I make an exception an let you in” (Weil Sie beide nun schon mal da sind, mache ich eine Ausnahme …)
become vs. get
Ersteres bedeutet ‘werden’ und zweiteres ‘bekommen’.
Klassischerweise wird ‘become’ gerne mit ‘bekommen’ verwechselt, was zu kuriosen Sprachgebilden führt: “Can I become a sausage with mustard?” heißt nicht: Kann ich ein Würstchen mit Senf bekommen? SONDERN: Kann ich ein Würstchen mit Senf werden?
Leicht erhalten Sie dann die Antwort: “I hope never, Madam’ (Sir)” …also: Ich hoffe niemals, mein Herr.
to become-became-become wird z.B. im Sinne von: „I became World Chess Champion in 1988“ angewendet werden. Aber alles, was man “bekommen, haben” möchte, wird mit “to get’ gebildet: “Can I get a sausage with mustard?”
Caesar’s Palace vs. Ceasar’s…
Die Reihenfolge von ‘a’ und ‘e’ ist entscheidend!
Es ist und bleibt korrekterweise der CAESAR’s Salad und auch Palace, auch wenn man auf jeder x-ten Speisekarte den Ceasar vorgegaukelt bekommt.
Von der Aussprache her (phonetisch: ziesar) müsste es schon das ‘e’ vor dem ‘a’ sein, aber der gute Julius Caesar hat eben eine Vorgabe gemacht. Das deutsche Wort Kaiser stammt vom lateinischen Caesar ab, also kann man sich die Eselsbrücke bauen, indem man die deutsche Buchstabenreihenfolge beachtet: erst das ‘a’ dann das ‘i’, also wir meinen natürlich das ‘e’ im Englischen.
Capital Letters (Grossbuchstaben)
Die Verwendung von Großbuchstaben ist nicht allzu strikt definiert. Grundsätzlich werden Substantive natürlich klein geschrieben und nur Namen, Eigennamen etc. werden gross begonnen. Allerdings darf man Substantive gross beginnen, wenn man dem Wort im Satz besondere Bedeutung beimessen möchte.
Oft werden auch Überschriften durchgängig gross begonnen.
Nacktbaden in USA – es wird mehr praktiziert, als man denkt und außerhalb der USA ist es wenig bekannt. Praktiziert wird es an vielen Stränden, Seen und Wiesen, dennoch muss man klar unterscheiden, welche Plätze wirklich erlaubt sind, an welchen es toleriert wird und wo man eine Strafe zahlt.
Auf letztere wird hier nicht eingegangen, da dass überall ist, wo es eben nicht erlaubt ist oder toleriert wird.
Um es vorwegzunehmen: Die Top-Locations sind Miami, Florida, und San Diego, Kalifornien.
Natürlich ist es da auch am vollsten, denn es ist erlaubt.
Viele andere Plätze sind seit Jahren Orte, wo es sogar von der Polizei toleriert wird, solange man nicht mehr macht, als eben nackt zu sein!
Wem die öffentlichen Plätze nicht ausreichen, der kann für jeden Staat zahlreiche Nudisten-Resorts buchen, wo man nach Lust und Laune so nackt sein darf, wie man will.
Nacktbaden in Florida
Miami Beach, Haulover Park Beach
10800 Collins Avenue, Miami Beach (gleich nördlich von Bal Harbor in Miami Beach) Haulover Beach ist der Strand für alle, die die Hüllen mal ganz fallen lassen wollen: in aller Öffentlichkeit ohne die schleichende Angst im Nacken, daß man den Abend dann in Handschellen in einer Zelle verbringt.
In der Stadt gelegen, ist er natürlich gut besucht. Der Beach ist so offiziell (wird von der Stadt unterstützt), daß die Verantwortlichen ihn sogar zur Nummer 1 in den USA machen wollen. Die Lifeguards sollen dies unterstützen.
Key West
In ganz Key West ist Nacktbaden generell nicht erlaubt, allerdings hat sich „Oben-Ohne“ durchaus etabliert und wird meistens toleriert. Aber wie wär’s einmal mit einer Kneipe, wo man ‚ohne‘ sein kann? „The Garden of Eden“ liegt oberhalb der Kneipe „The Bull“ (224 Duval St. Ecke Caroline & Duval St). Publikum-Mischung: Wir waren noch nicht da! Schreiben Sie’s uns doch, wenn Sie dort waren.
Apollo Beach (bei New Smyrna Beach)
Apollo Beach, der Nacktbereich davon liegt im „Canaveral National Seashore“ Gebiet am südlichen Ende. Kaum Parkplätze vorhanden! Parking Lot 5 ist am dichtesten dran. Beim Marker 29 beginnt dann der Nacktbereich.
Die Nudistenbewegung bittet darum, dass sich Besucher mit Ihren Lebensmitteln, Sonnencremchen und anderem bei den lokalen Shops eindecken und auch sagen, warum man hierher kommt.
Dies soll die Shop-Betreiber zu einer Unterstützung der Nacktenbewegung anhalten, denn sie profitieren von einem Tourismus, der bei einem Verbot der Nacktbaderei vermutlich eingeht.
Die Hüllen fallen lassen in Kalifornien?
Es gibt viele Plätze, die zum Nacktbaden benutzt werden, allerdings sind die meisten davon nicht legal. Dies bedeutet, daß Sie immer ein wachsames Auge haben sollten, falls Sie es doch tun. Die offiziellen Stände heißen ‚clothing optional beach‘, ein so netter Begriff wie Freikörperkultur (FKK). Das heißt aber auch, daß theoretisch bekleidete Bader angetroffen werden können.
Viele Strandabschnitte existieren, wo es toleriert wird, solange keine Schwierigkeiten auftreten. Sie müssen selbst vor Ort entscheiden, ob Sie sich ’sicher‘ fühlen.
San Diego Region
San Onofre State Beach
Es wird geduldet, nur wenn Beschwerden aufkommen, werden die offiziellen Stellen auffordern, die Kleidung wieder anzulegen.
Der Parkplatz muß bezahlt werden und füllt sich an Wochenenden schnell.
Von der I-5 nehmen Sie die Basilone Road nach Südwesten bis zum State Park. Dann nehmen Sie Trail 6 und gehen in Richtung Süden solange am Strand, bis Sie die Gleichgesinnten sehen. Ein gewisser Abstand zum letzten Life-Guard Turm sollte eingehalten werden. Und gehen Sie nicht zu weit, da kommt dann eine Marine-Basis. Männer i.a. in der Überzahl, insgesamt sind einige Hundert Unbekleidete anzutreffen, allgemein nicht so voll wie Black’s Beach.
Black’s Beach
Dies ist der bekannteste Strand in der Gegend und in den USA für Nackte.
In La Jolla gelegen, also nördlich von San Diego – südlich vom Torrey Pines State Beach. Man muss sehen, daß man diesen Black’s Beach (State) mit dem der City verwechselt, die keine Nackten erlaubt. Ein steiler Weg führt die Klippen nach unten, beginnend an der Torrey Pines Road – da, wo die Drachen und Gleitschirmflieger starten.
Meistens sehr voll, was bedeutet bis zu 10.000 Personen. Der Strand ist aber auch sehr gross…
Am Nordende findet sich mehr die homosexuelle Ecke, am südlichen Ende ist das Verhältnis Männer-Frauen gemischt.
I-5 nordwärts von San Diego aus fahren und den Exit Genessee Ave. Richtung Westen nehmen und bis yur North Torrey Pines Rd fahren, dort dann links abbiegen und kury danach wieder rechts in die Torrey Pines Scenic Rd einbiegen, dann bis zum Gleitschirm-Abflugpunkt.
Nördlich von L.A.
Red, White und Blue Beach Über den Highway 1 zu erreichen – liegt sieben Meilen nördlich von Santa Cruz. Halten Sie Ausschau nach einem großen rot-weiß-blauen Briefkasten mit der Nummer 5021 auf der westlichen Seite der Straße. Biegen Sie in die Scaroni Road – zwei Tore kommen dann, da müssen Sie rein. Kleine Gebühr.
More Mesa
Nördlich von Santa Barbara. Hier gibt’s es Volleyball, Surfen usw. Achten Sie auf das Ende der nackten Zone: ‚Clothing Mandatory‘ -Schilder weisen darauf hin, daß ab dort unbedingt alles wieder verhüllt sein sollte.
Auf dem Highway 101 nördlich von Santa Barbara nehmen Sie den Turnpike Rd Exit südlich zur Hollister Ave. Dort links und dann rechts auf den Puente Drive, der zum Vieja Drive wird. Bei der Mockingbird Lane sind Sie da. Parken muß man hier schon, da die Straße selbst zum Strand hin für Fahrzeuge gesperrt ist. Gehen Sie die Straße bis zu den Stufen, die steil nach unten führen. Unten angekommen nach rechts gehen zum Nacktbereich.
Pirate’s Cove
Vier Meilen südlich von San Luis Obispo. Highway 101 fahren und Exit Avila Beach nehmen. Schilder folgen bis Avila Beach. Schauen Sie nach einem Golfplatz auf der rechten Seite. Kurz danach eine Straße zur Linken an einem Hügel. Diese fahren Sie bis zu einem einfachen Parkplatz. Am Südende des Parkplatzes geht ein Weg weg, den Sie ca. 150 m gehen, bis zu einer Gabelung. Dort links weiter, dann geht es steiler runter. Am Strand dann Richtung Ost gehen, ans Ende des Strandes, wo der Nacktbereich ca. beim Volleyballnetz ist. Es sind hier gewöhnlich wenig Leute.
Nacktbaden in Texas
Hippie Hollow Park, Austin
Nacktbaden hat eine lange Tradition hier. Seit den 80er Jahren liegt die Aufsichtshoheit beim Travis County, welches den Nacktbereich wohlwollend toleriert.
Eine geringe Tagesgebühr wird erhoben, dafür gibt es aber auch sanitäre Einrichtungen, Parkplätze etc.
Der Park hat von April bis Oktober geöffnet, ca. von 9.00 Uhr morgens an für 12 Stunden.
South Padre Island (SPI)
Der Nacktbereich wird seit Jahren genutzt, viel von Studenten, die Spring Break haben. Die Zone liegt ganz im Süden der 200 mi langen Insel, etwas nördlich vom South Padre. Ist ein tolerierter Bereich (natürlich ohne jegliche Garantien).
Dieser Artikel behandelt folgende Themen: Auswahl Mietwagen und Buchung, Ablauf der Anmietung, Internationaler Führerschein, Maut-pflichtige Straßen, Mietwagenabholung, Mietwagenabgabe.
Die USA sind ein weites Land und man braucht einen Mietwagen, einmal vorausgesetzt man hat keine Busrundreise oder Städteaufenthalt gebucht. Den Mietwagen bucht man am allerbesten bei einem Anbieter aus der Heimat und zwar vor der Reise. Das hat den Vorteil, dass man die Versicherung eingeschlossen hat.
Würden Sie einen Mietwagen in den USA buchen, dann ist die Versicherung nicht enthalten. Wenn diese vor Ort (am Schalter) als ‚Option‘ hinzugenommen wird, kostet dies einen nicht unerheblichen Betrag, deswegen sollte man davon nur im Spontan-Fall Gebrauch machen.
Bei einer Online Mietwagenbuchung hat man die Wahl zwischen der Direktbuchung auf der Webseite der Autovermietung oder den Online-Reisebüros wie Expedia, Travelocity, und so weiter, oder den Mietwagen-Plattformen, die sich auf Autovermietung spezialisiert haben.
Es ist meistens recht zeitaufwendig alle Angebote und Preis-Leistungs-Kombis zu recherchieren, vor allem, weil vieles auch heutzutage noch irgendwo im Kleingedruckten versteckt ist. Vor allem steht dort alles, was nicht besonders angenehm ist, nämlich was NICHT eingeschlossen ist.
Wir finden aber auch, dass es ein oder zwei wirklich gute Mietwagen-Plattformen gibt, die sich durch Transparenz auszeichnen.
Die meisten allerdings haben Potential zur Verbesserung und machen die Buchung zwar leicht, indem nicht viele Infos gegebn werden, nach dem Motto: das verwirrt den Kunden nur und bringt den Kunden nur auf Fragen oder zeigt die Schwächen des Angebotes auf.
Bei Mietwagen für die USA herrscht sehr grosser Konkurrenzkampf und so sollten Sie viele Anbieter vergleichen.
Achten Sie beim Preisvergleich besonders auf die eingeschlossenen Leistungen wie beispielsweise die Versicherungshöhe und ob Glasschäden und Reifenschäden eingeschlossen sind oder nicht, da dort oft die Preisdifferenz der Anbieter begründet liegt. Ebenfalls werden Sie feststellen, dass es Mietwagenanbieter gibt, die sehr klein sind und oft günstiger anbieten: manchmal haben diese recht alte Autos im Angebot oder sind weiter weg als die anderen Anbieter und daher kommt der geringere Preis.
In den letzten Jahren kam ein Feature bei Anmietung hinzu, was Kunden attraktiv finden: den ‚Schalter vermeiden bei Ankunft‘ oder im Englischen ‚Skip the line‘. Man kann eine Menge Zeit sparen, wenn man eben diese ohnehin unnötige Kommunikation am Schalter überspringen kann und nach Ankunft mit dem Shuttle sofort zum Mietwagen gehen kann, und los geht’s.
Autovermieter Bewertungen im Internet sind sehr fraglich, wie Sie bereits wissen werden. Je mehr Bewertungen, desto besser läßt sich vielleicht einschätzen, wie ‚echt‘ diese Bewertungen sind, aber Garantien gibt es nicht.
Die Leistungen der Anbieter zu prüfen kann zeitaufwendig sein, aber Sie werden besser verstehen, warum manche so viel billiger ‚erscheinen‘ als andere. Falls man Einweg-Anmietungen ins Auge fassen will, dann muss man unbedingt rausfinden, was die genauen Einwegmietzuschläge sind. Auch da gibt es Unterschiede und führen manchmal zu Überraschungen.
Eine weitere Sparmöglichkeit kann sein, nach ‚Flug & Auto‘ Buchungspaketen Ausschau zu halten, wo man Flug und Mietwagen kombinieren kann. Manchmal wird dies auch als ‚Fly & Drive‘ bezeichnet.
Städteaufenthalte
Wenn Sie Großstädte als Teil Ihrer Reiseroute ansteuern wollen, dann müssen Sie folgendes bedenken: Downtown Hotels sind ideal, um das Stadtzentrum zu Fuß oder mit öffentlichen Transportmitteln zu erkunden. Stadtzentren sind oft nicht geeignet, den Mietwagen zu benutzen, weil das Verkehrschaos einfach zu groß ist. Besipiele: New York City / Manhattan, New Orleans, Chicago, San Francisco, Washington, Philadelphia.
Downtown Hotels nehmen meistens recht hohe Parkgebühren pro Nacht und diese sollten Sie in Ihr Reisebudget einkalkulieren. Wenn Sie ausserhalb der Innenstadt ein Hotel / Motel nehmen, ist Parken oft kostenlos, aber Sie müssen dann jeden Tag in die Stadt reinfahren, was zeitaufwendiger ist.
Parken in Städten kann manchmal schwer sein. Es gibt allerdings meistens auch recht viele kostenpflichtige Parking Lots oder Parkhäuser.
Unbefestigte Strassen oder gar Off-road
Es ist ein großer Unterschied zwischen dem Fahren mit dem Mietwagen auf unbefestigten Straßen (Dirt Roads) und Off-Road fahren.
Normale Mietwagenverträge schließen Fahren im Gelände (off-road) aus. Unbefestigte Straßen haben das Spektrum zwischen gut befahrbaren Lehmpisten bis zu Straßen, die ohne 4×4 und erhöhter Bodenfreiheit nicht befahrbar sind. Machen Sie sich nicht zuviel Kopfschmerzen darum wo Ihr Mietwagenvertrag noch im grünen Bereich ist und wo nicht und lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand entscheiden: wenn die unbefestigte Straße zu tiefe Schlaglöcher hat oder die Spur ausgefahren ist, dann drehen Sie lieber um mit einem normalen Pkw. Oder Sie riskieren bei einem Liegenbleiben, dass Ihre Mietwagenfirma Kostenerstattung sucht.
Wenn Sie richtig Off-Road gehen wollen, finden Sie vor Ort meistens Anbieter, die Ihnen dafür ausgelegte Jeeps oder ATV’s vermieten. Dies ist vielmehr Spaß als mit dem langweiligen Mietwagen. Off-Road ist vor allem im U.S. Südwesten (z.B. südliches Utah) ein riesiger Spaß und Hunderte von Meilen Offroad Routen machen die Wahl schwer – lassen Sie sich beim Offroad Fahrzeug Verleiher Empfehlungen geben, die Ihren Fähigkeiten entsprechen.
Nach der Buchung des Mietwagens… Abholen des Wagens
Abholstation am U.S. Flughafen
Es bieten sich immer wieder die Flughäfen des Zielortes an, die man als den Anmietstandort wählt. Die Vertretungen sind manchmal im Flughafengebäude aber meistens wird dies nicht der Fall ist und dann wird Sie ein „Shuttle Bus“ des Mietwagenanbieters zur eigentlichen Mietstation bringen.
Shuttle Bus – was ist das?
Die Flughafen Anmietstationen haben Ihre Parkplätze, wo die Wagen stehen, oft etwas außerhalb des Flughafengeländes. Um den Kunden dorthin zu bringen, werden die sogenannten ‚Shuttle Buses‘ eingesetzt, die am Flughafen losfahren und den Kunden bis zum Mietwagenplatz bringen. Dies ist nicht nur ein Parkplatz, sondern die eigentliche Mietwagenstation, also mit Büros, Schalter, Wasch- und Reinigungsanlagen etc.
Shuttle Bus
Da fährt nicht nur einer, sondern alle paar Minuten einer. Er ist gekennzeichnet mit dem Namen Ihres Mietwagenanbieters. Auch die Busse aller anderen Anbieter sehen Sie hier fahren. Man findet diese Abfahrtsbereiche, indem man im Flughafen nach der Beschilderung ‚Shuttle Bus‘ Ausschau hält – eine gute Idee ist allerdings auch, am Flughafen zu fragen, entweder bei den Mietwagenanbietern am Schalter oder einen Bediensteten des Flughafens.
Dem Shuttle Bus Fahrer muss man dann die Reservierung zeigen, wenn man einsteigt – weniger, weil der daran interessiert ist, von Ihnen sozusagen einen Fahrschein zu sehen, sondern vielmehr, weil der Fahrer sicher sein möchte, dass Sie auch mit seiner Firma tatsächlich gebucht hatten und nun nicht aus Versehen zum falschen Parkplatz und Anbieter gebracht werden.
Am Parkplatz angekommen, hängt es nun davon ab, ob man den Papierkram schon erledigt hatte oder es hier bei der Mietwagenstation noch machen muss. Letzteres ist der zeitaufwendige Fall, da man oft mit vielen anderen Reisenden im Shuttle sitzt und man eventuell in anstehen muss. Daher kann man beim Mietwagen buchen nach der Option Ausschau halten, die einem erlaubt, direkt den Wagen vom Parkplatz zu holen ohne an die Rezeption gehen zu müssen — das ist auf jeden Fall der bessere und komfortablere Weg.
Am Schalter
Falls man zum Schalter muss, dann zeigt man seine Reservierung oder nennt seinen Namen. Ebenfalls zeigt man den Führerschein (ein internationaler ist meistens nicht notwendig, kann aber in einigen Staaten erforderlich werden) sowie eine Kreditkarte. Letztere ist auch bei Vorauszahlung des Wagens notwendig, da sie als Kaution betrachtet wird für eventuelle Schäden, die Sie verursachen oder wenn Sie nicht wie vereinbart den Wagen vollgetankt zurückbringen. Ein internationaler Führerschein ist im Übrigen ohnehin nur bei gleichzeitiger Vorlage des nationalen gültig! Ein deutscher Führerschein reicht alleine aus, ebenso der österreichische und schweizerische Schein. Ausnahmen wären nur, wenn Sie einen haben, der so alt ist, das man ihn einfach nicht als Führerschein kennt.
Internationaler Führerschein in den USA?
Eine der meistgestellten Fragen an unsere Redaktion — gemäß offizieller Quellen (U.S. Konsulat, ADAC, Strassenverkehrsämter) lautet die Empfehlung, dass man einen Internationalen Führerschein als Zusatzdokument zum nationalen mitführt.
Vorsicht, Falle: Die Versicherungs- und Upgrade Frage
I.d.R. fragt man Sie bei diesem Anmiet-Prozedere dann, ob Sie zusätzliche Versicherungen wollen oder den Wagen ‚upgraden‘, also auf ein größeres Modell umsteigen, wollen. Ein Upgrade auf ein größeres Auto ist insofern Unsinn, da Sie sich ja vorher eben genau für die gebuchte Größe entschieden hatten – eine Ausnahme kann nur sein, wenn Sie feststellen, dass Sie eben deutlich zu klein geplant hatten.
Die Fragen sollen nur bewirken, Ihnen zu einem Aufpreis noch etwas zu vermieten. Aber: Unterschieden dazu muss werden, wenn man Ihnen anbietet, ein grösseren Wagen zu nehmen, weil der gebuchte kleine gerade nicht verfügbar ist. Das kann öfter mal vorkommen, allerdings zahlen Sie dann auch keinen Aufpreis – das müssen Sie also sicherstellen.
Die nächste (nervige) Frage ist, ob Sie eine Versicherung brauchen. Lassen Sie sich nicht verunsichern, aber prüfen Sie noch daheim, ob in dem Mietwagenpaket die entsprechenden Deckungssummen enthalten sind (was eigentlich immer so sein sollte, wenn man mit einem guten Anbieter bucht). Weil die Versicherungsfrage eben so nervig ist und sich viele Reisende anschliessend in der Heimat zu recht berschwert haben, soll es angeblich mittlerweile so sein, dass man nur noch selten gefragt wird.
Als nächstes: Die Benzinfrage
Je nach Anbieter, gibt man den Wagen entweder vollgetankt oder auch leer ab.
Manche Mietwagen-Angebote beinhalten eine Tankfüllung umsonst, d.h. auch wenn Sie den Wagen (der im übrigen ohnehin immer vollgetankt ist, wenn Sie ihn abholen) leer zurückbringen, wird Ihnen nichts berechnet. Ansonsten, bei nicht anders lautender Vereinbarung, ist es üblich, den Wagen auch wieder vollgetankt zu bringen. Sollte man es aber nicht schaffen, wird einem das Benzin dann anschließend auf ihrer Kreditkarte abgerechnet. Manche Anbieter liegen teurer mit Ihren Benzinpreisen, manche aber auch billiger. Meistens wird man beim Erledigen des Papierkrams danach gefragt, ob man leer oder voll zurückbringen will und es wird gesagt, wie die Konditionen dafür sind wenn die Vermieterstation das Tanken übernimmt.
‚Initials‘ und ‚Signature‘
Man spricht das so: IniSCHels und ZICKnetscha (Betonung jeweils auf den Grossbuchstaben). Initials == Initialen: Anfangsbuchstaben von Vor- und Zuname Signature == Unterschrift Sie werden aufgefordert an 2-4 Stellen Ihre Initialen zu setzen und abschließend das Mietdokument zu unterschreiben. Achten Sie darauf, dass man Ihnen nicht eine Zusatzversicherung unterjubelt! Dort wo Sie die Initialen Ihres Names setzen steht ‚Decline‘, wenn Sie etwas ablehnen (z.B. Zusatzversicherungen) oder ‚Accept‘, wenn Sie etwas annehmen. Ersteres ist häufiger, da Sie explizit nur nochmal bestätigen, dass Sie keine Zusatzangebote wünschen. Falls etwas ’schief‘ geht und Sie nach dem Urlaub kosten auf Ihrer Kreditkarte finden, die nicht sein sollten, dann wenden Sie sich an Ihren Autovermieter. Die sind unseres Wissens nach kulant. Direkt beim Anbieter anrufen (statt zum Reisebüro zu gehen) geht am schnellsten, unsere Leser haben uns gute Erfahrungen berichtet. Der Weg über’s Reisebüro ist oft länger.
Den Wagen endlich holen…
Auf jeden Fall bekommt man nach Erledigung des Papierkrams eine Kopie der Mietvereinbarung plus eine Stellplatznummer, die sagt, wo der Wagen zu finden ist. Solch ein Parkplatz, gerade die in der Nähe des Flughafens, können riesen groß sein, so dass u.U. auf dem Parkplatz auch ein kleiner Bus verkehrt, der Sie wiederum zum Stellplatz Ihres Mietwagens fährt.
Dann kann’s losgehen. Ihre Mietvertragskopie ist Ihr gültiger Ausweis, um das Gelände verlassen zu dürfen und auch später, um zu belegen, z.B. in einer Fahrzeugkontrolle, dass Sie einen Mietwagen fahren und sonst keine anderen Wagenpapiere haben.
Heutzutage ist alles einfacher als früher — ein Mobilphone mit Navigation und schon ist man unterwegs…
Das einzige Problem tritt auf, wenn man in sehr ländlichen Gegenden keine Internetverbindung mehr hat. Solange das Mobilphone noch Karten gepuffert hat, ist alles in Ordnung.
Falls Ihre App offline downloads anbietet, können Sie vorausplanen.
Falls Sie offroad Trails suchen, so sollte man die spezifischen Apps für diesen Fall haben, aber mit normalen Mietwagen dürfte es immer ausgeschlossen sein, dass Sie solche Routen benutzen dürfen.
Toll Roads
Bei kostenpflichtigen Straßen ist es so, dass es manchmal möglich ist an den Ausfahrtsstationen bar zu zahlen aber viele dieser Straßen wernden mittlerweile elektronisch geregelt. Manche Mietwagenanbieter bauen einen kleinen Sender (Transponder) für diesen Zweck in den Wagen ein und rechnen Ihnen später die angefallenen Gebühren von Ihrer Kreditkarte ab. Sie sollten bedenken, dass diese Gebühren recht unklar sein können: die Höhe der Maut Gebühr hängt manchmal von der Uhrzeit ab und zudem kosten manche Streckenabschnitte recht viel, jedenfalls mehr als Sie vielleicht dachten. Es kann ebenfalls sein, dass der Mietwagenanbieter Ihnen eine Verwaltungsgebühr draufschlägt. Das ganze ist ein recht undurchsichtiges Thema und wir wollten es nur der Vollständigkeit halber ansprechen. Vielleicht ist Ihnen das vollkommen egal, oder wenn nicht, dann können Sie sich entweder beim Mietwagenanbieter informieren oder Sie vermeiden einfach die gebührenpflichtigen Straßen.
Wenn Sie sicher gehen wollen, geben Sie bei Ihrer Routenplanungs Software oder in der Navigation Ihrer App einfach ein, dass Sie keine Toll-Roads fahren wollen.
Abgabe des Wagens
Bei großen Rückgabestationen, die gleichzeitig auch die Anmietstation sind, gibt es einen ‚Express Return‘, d.h. man fährt auf den Parkplatz, wird meistens in eine Schlange, in der schon viele andere Autos stehen, eingewiesen und Sie steigen aus, nehmen Ihr Gepäck und warten auf einen Angestellten, der mit mobilem Kleincomputer zu Ihnen kommt, alle Daten aufnimmt und Ihnen die Abrechnung ausdruckt (also i.d.R. bei vorausbezahltem Voucher und vollgetanktem Auto, das Sie nicht beschädigt hatten, kommt unter dem Strich Null raus). Dieser Vorgang dauert meistens nur wenige Minuten. Wenn die Mietwagenstation kleiner ist, haben die keinen Express-Return und Sie müssen ins Büro hinein, was höchstens bei Andrang länger dauert.
So geht’s.
Bedeutung einiger Abkürzungen im amerikanischen Mietwagen Jargon
Deutschland, Österreich, Schweiz
Wir empfehlen, dass Sie Ihren Wagen im Heimatland buchen, denn Ihr Autovermieter sagt Ihnen in klarem Deutsch, was eingeschlossen ist und was nicht.
Buchungen in USA
Wenn Sie in den USA buchen, dann sollten Sie sich mit diesen folgenden Begriffen vertraut machen.
CDW, sehen Sie die Definitionen dazu auf linker Seite, wie auch LDW sind zwei Begriffe, die beim Vertragsabschluss des Mietwagens immer wieder vorkommen.
Es sind Haftungsausschlüsse bzw. Begrenzungen, je nach abgeschlossenem Umfang. Es sind keine Versicherungen in dem Sinne. Ab der Übergabe des Mietwagens an den Mieter übernimmt der Mieter eine gewisse Verantwortung für Beschädigung und Verlust – wie hoch diese maximal sein kann, hängt vom Vermieter ab.
Um diese finanzielle Verantwortung auszuschließen, gibt es CDW und LDW. Oft wird bei den Vermietern ein Begriff für beides genommen – es ist also Verlust und Beschädigung zusammen gemeint. Für welchen Begriff die Vermieter sich entscheiden, ist verschieden.
Abschluss des Mietvertrages im Heimatland Vielfach -oder besser gesagt meistens- wird im ‚Mietwagenpaket‘ CDW/LDW eingeschlossen, d.h. der Mieter muss sich darum später beim Abholen des Wagens nicht mehr kümmern. Ob die Beschädigung und der Verlust im Mietwagenpaket eingeschlossen ist, sollte man also vorher prüfen. Vorteil auf jeden Fall: Sie als Mieter müssen sich nicht um Begriffsdefinitionen für CDW oder LDW kümmern.
Die CDW / LDW Frage am Schalter: selbst wenn man mit Prepaid-Voucher aus Deutschland kommt
Beim Abholen des Wagens wird oft immer noch einmal gefragt, ob man eine CDW/LDW abschließen will. Dies muss nicht heißen, dass man Sie ‚übers Ohr‘ hauen will, vielmehr können die Personen am Schalter nicht jedes im Ausland erhältliche Mietwagenpaket kennen. Wenn Sie wissen was Sie im Preis eingeschlossen haben, dann reicht dies!
Bei Buchung eines Mietwagens in Deutschland wird die Haftung i.d.R. immer eingeschlossen sein und zwar ausreichend. Vor allem, wenn Sie mit renomierten Anbietern buchen. Amerikaner und Kanadier, die einen Mietwagen nehmen, benutzen oft ihre eigenen Kfz-Versicherungen und sind gegen solche Beschädigungen oder den Verlust darüber abgesichert.
Narrenfreiheit? Auch wenn Sie eine CDW/LDW abgeschlossen haben, so müssen Sie sich an die Bedingungen im Mietvertrag halten.
Beispiel: Sie mieten einen 4×4 Wagen und haben vielleicht übersehen, dass Ihnen nicht gestattet wurde, damit ins Offroad Gelände zu fahren. Setzen Sie den Wagen nun auf Grund, so nutzt ihre CDW/LDW nichts.
Naturkatastrophen Dafür können Sie nichts und deswegen haften Sie nicht für die Beschädigungen.
Verlust des Fahrzeuges Sie sind nur dann durch LDW abgesichert, wenn Sie nicht per Gesetz zur Verantwortung gezogen werden können, d.h. wer das Fahrzeug verkauft muss mit voller Haftung rechnen.
PAI / PEC und LIS In den pauschalen Mietwagen – Paketen, die von den Reiseveranstaltern angeboten werden, sind die Versicherungen manchmal bereits eingeschlossen. Dies gilt insbesondere für die erweiterte Haftpflichtversicherung, die dann oft bis zu $1 Mio reicht. Dies ist sicherlich eine sinnvolle Erweiterung, zumal man z.B. aus der Heimat diese Höhe an Haftpflicht als ganz selbstverständlich ansieht. Bei LIS ist dann i.d.R. auch die Rechtsverteidigung im Falle einer Haftpflichtklage beinhaltet. Allerdings: Alle Bedingungen sind natürlich vom individuellen Vertrag und dem Vermieter und dem Staate, in dem das Fahrzeug vermietet wird, und möglichen anderen Faktoren abhängig. Auch ist die maximale Dauer einer Versicherung durchaus begrenzt. Wer es genau wissen will, dem bleibt nichts anderes übrig, als die exakten Vermietbedingungen zu studieren. PAI und PEC sind vielleicht nicht im Pauschalangebot des Mietwagens beinhaltet, dennoch kann man prüfen, ob diese Leistung nicht Bestandteil des eigenen Kreditkarten-Vertrages ist. Einige Kreditkarten, die den regelmässigen Reisenden ansprechen wollen, beinhalten diese Leistung. Gepäckversicherung kann auch enthalten sein, ist aber vermutlich wegen bekannten Gründen immer seltener zu finden.
CDW (Collision Damage Waiver) =Haftungsausschluss für Beschädigung (kann aber auch Verlust einschließen)
LDW (Loss Damage Waiver) =Haftungsausschluss für Verlust / Beschädigung
Sommerzeit bringt leider auch allerlei Quälgeister: Mosquitos (Mücken), No-See-Ums, Stechfliegen. In der Nähe von stehendem Wasser oder viel Vegetation ist es am problematischsten, aber auch in freiem Feld und trockenen Staaten (ohne viel Luftfeuchtigkeit) wird man sie nicht los.
Schutz vor Mosquitos, also Mücken, bleibt Priorität, da sie West Nile, La Crosse, St. Louis, Dengue, Zika und andere Erreger übertragen – man kann sie nicht 100%ig abwehren, aber es gibt einen Wirkstoff, der medizinisch anerkannt die besten Ergebnisse im Schutz bietet. Es geht hier nicht um einen bestimmten Hersteller eines Insektenmittels oder ein Markenfabrikat, sondern den Wirkstoff ‚DEET‘, der in dem Produkt enthalten sein sollte.
Lesen Sie also die Packung, wenn Sie kaufen. Andere von der CDC (Center for Disease Control) benannte Wirkstoffe sind Picaridin, IR3535, Oil of Lemon Eucalyptus (OLE), Para-menthane-diol (PMD) sowie 2-undercanone.
Ebenfalls konsultieren Sie Ihren Arzt zuvor um Wechselwirkungen oder Allergien abzuklären. Informieren Sie sich auch über Vitamin B, welches manchmal als hilfreich beschrieben wird. Wenn Sie mit Kindern oder Babys reisen, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt um Rat fragen.
Andere Plagegeister
No-See-ums: das spricht sich ’noZiehEmms‘ und ist der Ausdruck für eine spezielle Art mikrokleiner Sandfliegen. Mit Sand hat das aber nichts zu tun, da sie in warm-feuchtem Klima überall auftreten können.
Sie heissen so, weil man sie kaum ’sehen‘ kann. Die kleinen Kerle beissen und man hat mini-kleine angeschwollene Stellen, meistens am Bein, die tagelang jucken – viele beschreiben dies als stärkeres Jucken als bei Mosquito-Stichen, vor allem länger anhaltent.
Deswegen, wenn Sie einen gemütlichen Abend draußen verbringen, das Wetter wunderbar warm, vielleicht feucht ist, kein Windchen weht, dann schützen Sie sich besser mit langen Hosen und Ärmeln – es lohnt sich für den nächsten Tag.
Andere Mittelchen
Insekten-Spray (wie oben erwähnt) ist gut für das direkte Auftragen auf die Haut.
Daneben kann man weitere Hürden aufbauen, die mehr oder weniger wirksam sind. Darunter Mosquito-Coils, das sind Spiralen, die man auf den Boden stellt und anzündet. Sie verglühen dann über mehrere Stunden hinweg und räuchern die Gegend mit einem fast exotisch anmutenden, räucherstäbchen-ähnlichen Qualm/Duft ein.
Diese Spiralen gibt es weltweit und so auch hier in den USA in den meisten Supermärkten zu der warmen Jahreszeit.
Citronella-Kerzen sind eine weitere Art die Umgebung, in der man sitzt, mit einem Duft einzuhüllen, der die Plagegeister auf Abstand halten soll. Ausprobieren, ob’s hilft!
Mancher Globetrotter empfiehlt auch die natürliche Abwehrmethode, nämlich Kokosnuss-Schalen verglühen zu lassen… jeder hat so seine Survival- und Camping Geheimnisse…
Bei Walmart oder Outdoor Läden wie Dick’s Sporting Goods, Cabela Outdoor kann man fündig werden in der Camping Abteilung.
Was wirkt am besten?
100% ist nichts, bei manch einem hilft das eine, was beim anderen nicht hilft.
Abends, wenn die Mosquito-Zeit hereinbricht, ist der beste Schutz das Tragen von langen Hosen und langärmligen Hemden. Das muss bei heutigen Textilfasern überhaupt nichts ’schweres und warmes‘ sein. Es gibt hervorragende Outdoor Kleidung, die auch nicht gleich so ausschaut, als wenn man auf Expedition unterwegs ist.
Die Firma ‚Columbia‘ hat dahingehend ebenfalls sehr praktische und erprobte Kleidungsartikel.
Und wer dennoch mehr ’städtisch, abendlich‘ gekleidet sein möchte, wird sicherlich ebenfalls adequate leichte Hemden, Blusen und Hosen finden.
Manche Dinge verlieren sich mit den Jahren, aber wenn es um Shopping für Designer Kleidung oder Marken geht, kann man in den USA immer noch preiswert bis sogar sehr billig einkaufen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten und die bekanntesten sind sicherlich die sogenannten Outlet Malls.
In diesen Einkaufszentren finden sich bis zu mehreren Hundert einzelner Geschäfte, also Shops, die vergünstigt gegenüber Ladenpreisen anbieten. Es ist meistens nicht die gesamte Kollektion zu finden, aber es geht ja darum Schnäppchen zu schlagen und etwas herumzustöbern. Die ‚Prime Outlets‘ sowie die ‚Tanger Outlets‘ sind zwei der Mall-Ketten in den USA, die zig Einkaufszentren dieser Art betreiben. Dort sind Designer wie Ralph Lauren, Donna Karan, Tommy Hilfiger, Calvin Klein usw. aber auch Marken wie Levis, Nike, Reebok. Adidas und viele andere zu finden. Sportschuhe, Jeans und die genannten Designer sind meistens um ein Vielfaches billiger als in der Heimat, allerdings,… Outlets sind nicht unbedingt immer sehr viel billiger als reguläre Kaufhäuser! Outlets leben von ihrem Ruf ‚billig‘ zu sein aber in den Jahren ist das etwas weniger geworden und es hängt wirklich vom einzelnen Artikel ab, ob Sie sparen oder nicht. Sehen Sie Outlets nicht als ‚die immer billigste Quelle‘ an.
Super günstige Kleidung auch woanders, unser Tip:
Weil nicht so auffällig wie die riesigen Malls, werden sie oft von USA Reisenden übersehen. Es handelt sich um Ladenketten namens ‚ROSS – Dress for Less‘, ‚TJMaxx‚, ‚Marshalls‚ und anderen. Man findet hier Markenware und Designer, aber nun zu wirklich billigen Preisen. Es kann leicht sein, etwas für 10% vom Normalpreis zu ergattern oder unter 10 Dollar.
Wieso? Diese Ladenketten kaufen die Lagerbestände der Hersteller auf, bekommen das, was nicht mehr zur Saison passt etc.. Fehlerware? I.d.R. nein, aber möglich, wobei dies dann gekennzeichnet sein sollte. Schauen Sie vorher alles genau an, probieren Sie es und kaufen es. Wenn’s dennoch später nicht gefällt, dann tauschen diese Läden trotzdem gerne um, kein Problem. Wie auch immer, in diesen Shops erwarten einen reihenweise Kleiderständer, die allenfalls noch nach Grösse oder Art der Kleidung sortiert sind, dann ist man auf sich gestellt. Man braucht Zeit, um alles zu durchforsten, aber hier sind die allergünstigsten Schnäppchen zu schlagen, das wird kaum von irgendeiner Outlet Mall unterboten werden können.
Kaufhäuser
Auch bei Macy’s, Nordstrom und anderen namhaften Kaufhäusern wird man die sogenannten „Clearance“ (Ausverkaufs) Ständer finden, wo es oft Markenartikel zu günstigen Preisen gibt. Und wer nicht so viel Zeit mitbringt, um alle möglichen Schnäppchen Läden und Tricks auszuprobieren, der wird sehen, dass auch allgemein die Preise Artikel, die in Deutschland vielleicht sehr teuer sind, nicht zu schlimm sind.
SALE
Irgendwie ist immer ein SALE (Angebot) am Laufen — wer erst einmal ein wenig Shopping Erfahrung sammelt, wird sehen, dass man eigentlich an jedem Tag des Jahres irgendwo Angebote findet.
Auch wenn sie für den Endverbraucher den gleichen Effekt hat wie die MwSt, so ist sie dennoch eine auf Staaten, Landkreis- und Stadt-Ebene festgelegte Steuer und keine nationale Steuer, d.h. die Sales Tax variiert von Staat zu Staat und innerhalb eines Staates von Stadt zu Stadt sowie Landkreis. Sie ist auch keine Steuer, die mit der VAT (Value-Added-Tax) vergleichbar ist – letztere gibt es nicht in den USA.
Zurück zum Endverbraucher
Bei der Sales Tax handelt sich um die Steuer, die in den wenigsten Preisen enthalten ist und daher müssen Sie als Besucher alle Preise als netto sehen und werden an der Kasse dann den Preis PLUS Sales Tax zahlen. Man kann grob von 7-10% ausgehen.
Auf dem Kassenbeleg sind die Prozentsätze ausgewiesen (oder sollten ausgewiesen sein). Hotelsteuern sind etwas anderes und liegen bei 8-15%. In manchen Staaten zahlt man keine Sales Tax auf Grundnahrungsmittel, z.B. in Florida. Florida hat auch keine Autosteuer, für diejenigen, die dort vielleicht länger bleiben wollen und ein eigenes Auto anschaffen kann das interessant sein.
Andere Staaten, andere Sitten In einigen Staaten gibt es Besonderheiten, die für den Besucher zum Vorteil gereichen.
In Louisiana (New Orleans und Baton Rouge) können sich internationale Besucher die Sales Tax, die sie gezahlt haben, wieder zurückholen, allerdings gilt das nicht für jeden Einkauf und Artikel, aber viele Shopping Center nehmen an dem Programm teil und man sollte sich im Laden erkundigen.
In Delaware nehmen einige Shopping Center und Outlets am Sales-Tax Free Programm teil und auch hier gilt: fragen Sie nach im Geschäft, ob dies angeboten wird.
Wer alles genau planen will und glaubt es lohnt sich, sollte in einer Suchmaschine nach „Tax-free shopping Delaware“ (oder bzw. Louisiana) suchen.
Einen eindeutigen Grund, auf den sich alle einigen können, gibt es nicht.
Deshalb gibt es verschiedene Varianten, die aus verschiedenen Zeiten heraus resultieren. Allerdings haben die meisten mit dem guten Geldverdienen in NYC zu tun.
Erstmalig belegt trat der Begriff als Methapher gebraucht in Edward S. Martin’s Buch „Der Reisende in New York“ auf. Martin beschrieb die Stadt als die Frucht, eben den Big Apple, eines Baumes, dessen Wurzeln bis hinunter ins Mississippi Delta und dessen Äste von einem Ozean zum anderen reichten. New York, diese eine Frucht, beziehe einen weit größeren Teil der Kraft des Baumes als andere Früchte, also Städte. Es war die Zeit der rasanten Entwicklung der Stadt, es war im gesamten Land bekannt, dass sich hier Kapital sammelte und Geld zu verdienen sei – mehr als anderswo. Der Begriff war zumindestens geboren, wenngleich nicht sehr bekannt oder gar populär – er besaß sozusagen noch keine praktische Anwendung. John F. Fitzgerald, ein Sport-Journalist des New York Morning Telegraph, griff die Metapher dann in den 20er Jahren wieder auf. Er schnappte in der Pferderenn-Szene in New Orleans den Begriff ‚Big Time‘ als Synonym für New York’s Rennszene auf. Darauf schien ihm der Big Apple wieder in den Sinn gekommen zu sein und er nannte seine Kolumne ab dato: Around the Big Apple. Als Einleitung hiess es: „Der Big Apple. …der Traum eines jeden Burschen, der mit Pferden zu tun hat… Es gibt nur einen Big Apple und das ist New York.“.
Chrysler Building, New York
Die 30er und 40er Jahre brachten den Begriff in eine andere Branche, wieder aber als Synonym für das grosse Geldverdienen: Es waren Jazz-Musiker, die den Ausdruck in dieser Zeit neu definierten: Die Musiker bezeichneten so einen gut bezahlten Auftritt, den man in New York City bekommen konnte – der Begriff Big Apple war so etwas wie ein ‚Grosser Job‘, das grosse Kuchenstück sozusagen. Sie zogen im Prinzip genau die Metapher heran, die Edward S. Martin in seinem Buch beschrieb, denn die Musiker sagten, dass ‚es viele Äpfel am Baum des Erfolges gebe, aber wenn man New York City wähle, dann habe man den ‚Big Apple‘ gepflückt.“. Gleichfalls gab es einen bekannten und renommierten Jazz Club in New York City (Harlem) mit diesem Namen, was ebenfalls eine Erklärung dafür gewesen sein könnte, dass die Jazz-Szene zu diesem Ausdruck fand (… man spielte im ‚Big Apple‘, wo sich gutes Geld verdienen lässt…), eher wahrscheinlich erscheint jedoch, dass der Club den Namen aufgrund der Assoziation, die die Musiker der Stadt gaben, wählten.
Die Erklärung mit der Zeitungs-Kolumne gefällt den New Yorkern im allgemeinen besser, vielleicht, weil es eben schwarz-auf-weiss belegt ist. Der Musik-Scene Nahestehende sehen dies freilich anders. Fest steht, dass der Ausdruck in dieser Zeit, wir sprechen ab der 20er Jahre bis in die 40er Jahre hinein, seine stärkste Zeit hatte. Dann wurde es etwas ruhiger darum und erst in den 70er Jahren wurde er neubelebt und diesmal mit globaler Wirkung. Die Tourismus-Verantwortlichen der Stadt New York erkoren den Begriff ‚Big Apple‘ als Symbol für die Stadt aus und ab dato war das Symbol mit dem roten Apfel auf jedem Werbestück, was die Tourismusabteilung verliess, zu finden: New York City hatte ein Logo ! Offiziell wurde auch dem Sport-Journalisten J.F. Fitzgerald Anerkennung gezollt, indem man den Platz, an dem er von 1934 an 29 Jahre lebte -das ist die Ecke Broadway und W 54th St- den ‚Big Apple Corner‘ genannt hat. Somit ist die Variante der Namensentstehung auch die offizielle !
Beschimpfungen, Beleidigungen & wenig gesellschaftsfähige Ausdrücke im amerikanischen Englisch
Informelle Begriffe – so bezeichnen wir hier alles, was nicht unbedingt zum ‘guten Ton’ gehört, aber durchaus im täglichen Leben laufend vorkommt. Einige Begriffe sind harmloser als andere und ein Gespür sollte der Leser haben, was nun absolut nicht mehr in einer Konversation angesagt ist.
In dieser Sammlung werden Begriffe und Phrasen wertungsfrei aneinandergereiht – wir sagen damit nur aus, dass es die Begriffe gibt – nicht, dass oder wann sie angebracht sind. All diese Begriffe sind nicht etwa aus irgendeinem komischen Submilieu (wo man als guter Mensch gar nicht erst hinkommt) entnommen und die man vielleicht nur im ‚Untergrund‘ hört, sondern man wird ihnen in normalen Movies begegnen, im täglichen Leben, eben immer dann, wenn es mal nicht so formal zugeht. Im Deutschen kennen Sie diese Ausdrücke ja auch, selbst wenn Sie sie nicht gutheißen. Alles klar?
Entscheiden Sie selbst, ob Sie sie ‘nur einfach kennen’ oder anwenden wollen.
Also: ab hier ist es Ihre freie Entscheidung weiterzulesen. Wenn Sie empfindlich sind, sollten Sie hier die Seite verlassen.
Die Redaktion wünscht viel Vergnügen beim Studieren.
P.S.: Wir verwenden wenig Abkürzungen, aber diese sollen noch kurz erklärt sein:
vs. === versus
jmd. === jemand(en)
Bsp.: === Beispiel:
s.th. === something
s.o. === someone
Einige Anmerkungen zur Aussprache, die wir zu den Begriffen angeben: wir verwenden nicht das Internationale Phonetische Alphabet, sondern wollen mit ‘normalen’ deutschen Buchstaben das Wort abbilden, wie es sich anhört. Wer also das Wort so spricht, wie wir es in der Lautschrift angeben, der spricht es so aus, wie es sich tatsächlich anhört in Englisch.
Ein besonderes Zeichen, dass wir verwenden ist: {s} und soll das englische ‘th’ symbolisieren. Es wird nicht wie ein ‘s’ und nicht wie ein ‘z’ gesprochen, sondern man legt die Zungenspitze an die oberen Schneidezähne und erzeugt so einen – sagen wir – Zischlaut.
A
airhead
Phonetisch: ährhett
Hohlkopf
asshole
Phonetisch: esshohl
Arschloch
dumb ass
Phonetisch: damp ess
Blödes Arschloch
to get your ass kicked
Phonetisch: tu gett yor ess kikkt
In den Arsch getreten werden (symbolisch); die Quittung bekommen.
“Yes, our soccer team lost yesterday 4:1. They deserved to get their ass kicked – they thought they wouldn’t need the hard training.” (Ja, unser Fussballteam hat 4:1 verloren. Sie haben verdient in den Arsch getreten zu werden – sie dachten, sie würden das harte Training nicht brauchen)
to work one’s ass off
Phonetisch: tu wörk wanns ess off
Sich den Arsch aufreissen.
“I’m working my ass off and the others get more money”
B
bastard
Phonetisch: bestaht
Bedeutung: Bastard, Idiot, Arsch
“This bastard cheated on me” (Dieser Bastard hat mich betrogen).
a bunch of morons
Phonetisch: bansch off morohns
ein Haufen Trottel
“I tell you what they are: a bunch of morons! I never ever have seen more stupidity in one place!
Are you blind, you idiot ?
Phonetisch: aah yu bleint, yu iddjot ?
Bist Du blind, Du Idiot?
BDU
Phonetisch: bi-di-ju
== Brain Dead User – Bezeichnung für Computer und Software Benutzer, die nicht auf die Idee kommen, die Beschreibung anzuschauen oder sie nicht komplett lesen, bevor sie die Hotline anrufen oder Kollegen fragen.
Hervorgegangen aus der Sprache der Telefon Hotine-Mitarbeiter, mittlerweile Büro-Sprache.
“Oh dear, there’s Jim coming, he’s the prototype of a BDU.”
a bitch / to be bitchy
Phonetisch: bitsch
Hat mehrere Bedeutungen. Wird eigentlich nie im Sinne von Hure, Prostituierte verwendet, sondern mehr im Sinne einer total nervenden Person, jemandem, der fies ist, ein Arschloch ist, und so weiter.
Im Fernsehen und im Umgangssprachlichen viel gehört und meistens mit “Arsch” “Miststück” gleichzusetzen. Wird von Frau zu Frau, Mann zu Frau, und sogar Mann zu Mann (seltener) verwendet.
“to be bitchy” bedeutet ‘zickig sein’, also könnte man sagen: “Today she was pretty bitchy again.” (Heute war sie wieder ganz schön zickig / schlecht drauf.)
Beispiele: What a bitch (Was für eine zickige Kuh) — Life is a bitch (Das Leben ist unfair)
boobs
Phonetisch: buhps
Brüste
einer von vielen Ausdrücken, aber kein harter Ausdruck, durchaus noch gesellschaftsfähig
booger
Phonetisch: buhger
Popel
Umgangssprache; wird im allgemeinen Sprachgebrauch genauso angewendet wie (und wo) man es im Deutschen auch macht
brown nosing
Phonetisch: braun nosing
anbiedern, arschkriechen
Es handelt sich um keinen wirklich derben Ausdruck; es hängt von der Situation ab, wo man ihn verwendet. Wie im Deutschen auch mit dem Wort ‘arschkriechen’!
“What he does is brown nosing to me!” “When I see this… two words are coming into my mind: brown and nose!”
bullshit
Phonetisch: bullschitt
Scheisse!
Don’t bullshit me!
Phonetisch: dohnt bullschitt mi
Verarsch mich nicht!
bumfuck, nowhere
Phonetisch: bammfakk
am Arsch der Welt, j.w.d. (jottwede, ganz weit draussen), tiefstes Hinterland
Bumfuck wird meistens zusammen mit einem Staat oder Ort genannt, siehe Beispiel. ‘Nowhere’ kann aber auch benutzt werden als generischer Begriff für einen Ort, der irgendwo im Hinterland liegt, den keiner will, kennt und wo kaum jemand hinkommt (und nicht wegkommt).
Die Phrase ist ein Synonym für einen Ort, wo keiner wirklich leben will.
“They offered me a new job, but it was in bumfuck, Iowa.”
oft beim Beschreiben von Personen verwendet: Wenn jemand glaubt, er sei sehr witzig oder cool, es aber eigentlich nicht ist, sondern ziemlich peinlich, dämlich. Der Begriff ist nicht allzu hart, man macht also keinen schlechten Eindruck.
“Mike’s trying to be so cool with his new clothes…but he look so cheesy”
crap
Phonetisch: krepp
Mist, Scheiss
Kann man demgemäss besser nur unter Freunden verwenden. Alternativ: “They always give me the work nobody else wants to do!”
“C’mon man, that’s crap” oder “They always give me the crap nobody else wanna do!” oder “Take your crap out of my kitchen!”
D
dick
Phonetisch: dik
Schwanz; männliches Geschlechtsteil, Penis, Ausdruck nicht gesellschaftsfähig, vulgär.
Eine andere Bedeutung und Anwendung ist, wenn man jemanden als ‚dick‘ bezeichnet, was dann im Sinne von ‚Arschloch‘ ist: Peter is such a dick!
Drop dead!
Phonetisch: dropp dett
Ich will Dich hier nicht mehr sehen!
Meistens in Befehlsform benutzt. Kann aber auch als Verb verwendet werden: to drop dead (tot umfallen): “I’d rather drop dead than dating Peter” (Ich würde eher tot umfallen als mit Peter eine Verabredung haben)
to do him/her
Phonetisch: tu du him
Vergleiche auch: to hump someone
Bedeutung: jmd. bumsen, ficken
“He did her last night”, “She did him last night”
F
fart
Phonetisch: fart
Furz
Slang/Umgangssprache; wird im allgemeinen Sprachgebrauch genauso angewendet wie (und wo) man es im Deutschen auch macht
a fucking s.th.
Phonetisch: fakkin zamm{s}ing
Wenn das Wort fucking irgendwo im Satz eingebaut ist -und manche leute schaffen es, das Wort gleich mehrfach in einem Satz unterzubringen- dann ist es i.d.R. immer mit ‘scheiss’, ‘beschissen’, ‘verdammt’ etc. zu übersetzen.
“Park your fucking car somewhere else but not here!” (Park Deinen scheiss Wagen woanders)
to fuck up s.th.
Phonetisch: tu fakk ab zamm{s}ing
Bedeutet: Scheisse bauen
“He really fucked up the whole thing” (Er hat tatsächlich die ganze Sache versaut, er hat totale Scheisse gebaut)
What the fuck is that?
Phonetisch: wott {s}e fakk is {s}ett
Was zum Teufel ist das?
Siehe auch What the heck”
too fucking dumb
Phonetisch: tu fakkin damp
Bedeutung: zu blöd für etwas zu sein
Beispiel: „He’s too fucking dumb to dig it“ (Er ist zu blöd, um das zu verstehen)
a fucktard
Phonetisch: fakktart
Bedeutung: ein Vollidiot
Beispiel: „I hate that fucktard“ Dies ist die Abkürzung für ‚fucking retard‘.
G
Get outta here!
Phonetisch: gett auda hier
Verschwinde, hau ab!
Auch: “Get the hell outta here!”
goddamm
Phonetisch: goddem
Bedeutung: verdammten, gottverdammten, scheiss
Auch: “Park your goddamm car somewhere else but not in front of my driveway, you fuckin’ bastard!”
H
hell!
Phonetisch: hell
Verdammt nochmal !
Go to hell!
Phonetisch: go tu hell
Fahr zur Hölle!
hillbilly
Phonetisch: hillbilli
Eine (beleidigende) Bezeichung für jemanden vom Land – ein Landei, ein Bauernschädel etc.. Wird
im informellen Kreis verwendet und würde laut gesagt für den Betreffenden eine Beleidigung sein.
holy shit!
Phonetisch: hohli schitt
So’n Scheiss! Heiliger Scheissdreck!
like hell
Phonetisch: leik hell
verdammt, wie Hölle
“Better we run like hell otherwise we miss the flight” (Besser wir beeilen uns jetzt verdammt (rennen wie die Hölle) oder wir verpassen den Flieger.)
What the heck is that?
Phonetisch: wott {s}e heck is {s}ett
Was zum Teufel ist das?
Oder auch What the hell is that?
to hump someone
Phonetisch: tu hamp {zammwann}
Vergleiche auch: to do him/her
Bedeutung: jmd. bumsen, ficken
“She was humping someone else while he was traveling”, “He was humping the neighbor”
I
idiot!
Phonetisch: i iddjot
Idiot, Depp
J
jerk
Phonetisch: dschoerk
Eine Person, die sich ‘mies’ benimmt. Etwas wie “Arschloch”. Eine Beleidigung, die man es zu jemandem direkt sagt: “You are a jerk!”
Man kann es auch über jemanden sagen: “How could he do that? … He’s a jerk !” bedeutet soviel wie: Wie kann er sowas sagen (machen) … er ist ein mieser Typ!
K
Kiss my ass!
Phonetisch: kiss mei ess
Leck mich am Arsch!
M
moron
Siehe unter B: ‘bunch of morons’
P
pain in the ass
Phonetisch: pehn in {s}e ess
Etwas oder jemand ‘Nervendes’, Ärger, etwas ‘Ägerliches’; kann ein Person oder ein Gegenstand oder ein Umstand sein
“He is a pain in the ass”; “Working with him is pain in the ass”
You are really pissing me off!
Phonetisch: Ju ah rirli pissing mi off
Du nervst mich wirklich an!
(oder z.B.: That stuff is pissing me off!)
piss flaps
Phonetisch: piss flepps
Schamlippen, vulgärer Ausdruck, wenngleich wir diesen Ausdruck bereits in einer morgendlichen Radioshow hörten, wo er diskutiert wurde, inwiefern vulgär oder nicht. Am Ende bleibt der Begriff informell und jeder muss wissen, wann er richtig angewendet ist.
R
redneck
Phonetisch: rettnekk
Bezeichnung für einen ungebildeten, männlichen Weissen, mit rassistischer Einstellung. Stammt aus den Südstaaten und steht mit Sklavenhaltung und der Einstellung dazu in Verbindung. Die wörtliche Übersetzung “roter Nacken” bezeichnet den Sonnenbrand, den die Farmer von ihrer Feldarbeit (oder Aufsichtsarbeit) hatten. Der Begriff wirkt extrem beleidigend! und sollte nicht zu jemandem gesagt werden;
RFS
Phonetisch: riehl fakkin zuhn
Real fucking soon!
Ist die informelle und verschärfte Form von ASAP (as soon as possible), die im geschäftlichen
Umgang normal ist. RFS hingegen sollte nur im engen Freundeskreis (Kollegenkreis) angewendet
“He’s awaiting you in his office, …RFS !” (Er wartet auf Dich im Büro … verdammt schnell!).
S
a load of shit
Phonetisch: eh loot off schitt
‘alles ein einziger Mist (oder andere Begriffe)
“This new diet? What a load of shit!” oder “The music he listens to is a load of shit, nothing else!”
a sissy
Phonetisch: eh sizzy
Tunte oder wenn nicht im sexuellen angesiedelt, dann ‘Weichling’
Negativ behafteter Begriff sofern er nicht im Freundeskreis verwendet oder auf sich selbst angewendet wird: “I am such a sissy,… I can only dring Light Beer, everything else is too strong for me”
Get your shit together
Phonetisch: gett yor schitt tuge{s}er
Räum’ Deinen Mist zusammen
I don’t give a shit (about) what you think!
Phonetisch: Ei dohnt giff eh schitt about wott ju {s}ink
Ich gebe einen Scheiss darauf was Du denkst!
shit happens
Phonetisch: schitt heppenz
(So ein Mist) passiert nun einmal, ist unausweichlich
“Well, shit happens, don’t worry” (So was passiert nun einmal, vergiss es)
shithead
Phonetisch: schitthett
Schwachkopf, Idiot
Shut up!
Phonetisch: schatt ab
Bedeutet: Halt’s Maul!
Eine Verstärkung der Aussage wird erreicht, wenn folgendes gesagt wird: Shut the fuck up!
That sucks!
Phonetisch: {s}aett zaks
Das nervt an. Grundsätzlich kann alles “suck”(en)
something sucks
You guys suck!
Phonetisch: you geis zack
Ihr nervt!
Der Begriff ‘guys’ bezieht sich im Sprachgebrauch auf männlich UND weiblich, hat nichts mit “Jungs” zu tun. “You guys …” kann man auch zu einer Gruppe Mädchen/Frauen sagen.
T
tits
Phonetisch: titts
Titten; Brüste; Ausdruck nicht gesellschaftsfähig, vulgär.
Siehe auch ‘boobs’, ein gesellschaftsfähigerer Ausdruck.
W
weenie
ponetisch: wieni
Schlappschwanz
“I never ever will go hiking with Peter – he’s a whiny weenie.” (Ich gehe nie wieder mit Peter wandern – er ist ein weinerlicher Schlappschwanz)
wimp
ponetisch: wimp
Schwächling, Weichling, Feigling
“Swimming in ice-cold water is nothing for wimps!” (Schwimmen in eiskaltem Wasser ist nichts für Weichlinge!)
Als Adjektiv kann man “wimpish” oder “wimpy” verwenden. “His wimpish behavior really pisses me off!”
“Wimpiness” ist in diesem Kontext dann die “Weichheit”.
Informelle Begriffe – so bezeichnen wir hier alles, was nicht unbedingt zum ‘guten Ton’ gehört, aber durchaus im täglichen Leben laufend vorkommt. Einige Begriffe sind harmloser als andere und ein Gespür sollte der Leser haben, was nun absolut nicht mehr in einer Konversation angesagt ist. Direkt zur Seite Umgangssprache, informelle Begriffe
Häufige Fehler erklärt
Dies soll kein Grammatikbuch im klassischen Sinn werden, welches alle Gebiete der Grammatik abhandelt, vielmehr soll es Sprachsituationen aufgreifen und behandeln, die erfahrungsgemäß leicht zu Fehlern beim Sprechen oder Schreiben führen, sofern Englisch nicht die Muttersprache ist – manchmal sogar, selbst wenn es die Muttersprache ist!. Hier sollen folglich TYPISCHE, immer wieder anzutreffende Fehler behandelt werden. Wenn man diese typischen Fehlersituationen im Griff hat, ‘klingt’ man schon sehr gut! Auch wenn zu Anfang gesagt wurde, dass dies kein Grammatikbuch sein soll, so ist dies dennoch ein großes (vielleicht auch das wichtigste) Feld, welches zu Problemen beim Sprechen und Schreiben führt und wir behandeln etliche Gebiete der Grammatik natürlich auch. DENNOCH: diese Artikelreihe soll locker geschrieben sein und leichtverständlich die Thematik erklären; es wird manchmal Faustregeln und Tipps enthalten, die man anwenden kann und womit man recht gut fährt, solange man die Grammatik vielleicht noch nicht hundertprozentig im Griff hat.
Das Komma ist schon meistens in der deutschen Muttersprache ein Feind des Lernenden, aber vermutlich nun erst recht in der Zweitsprache. Wer im Deutschen das Komma beherrscht, der wird stark umdenken müssen, wenn’s ans Englische geht. Wer ohnehin Kommata im Deutschen nach Gutdünken einsetzt, der wird vermutlich auch im Englischen das eigene Gefühl entscheiden lassen. Hier aber nun die Regeln für alle, die es zumindest probieren wollen:
Im Deutschen dient das Komma ganz wesentlich zur Trennung von Haupt- und Nebensatz, was im Englischen NICHT so ist, vielmehr wird es im Wesentlichen zur Kennzeichnung einer Sprachpause eingesetzt.
Regel 1:
Dort wo es im Deutschen zwischen zwei Satzteilen trennend eingesetzt wird, lässt man es im Englischen bewusst und richtigerweise weg: “The man at the front desk said that there’re no messages for me” (Der Mann an der Rezeption sagte, dass für mich keine Nachrichten da sind), “Give me a sign if you understand what I am saying!” (Gib mir ein Zeichen, wenn Du verstehst, was ich sage!), Can you find out when and how Peter came home after this party?“ (Kannst Du herausfinden, wann und wie Peter nach der Party nach Hause kam?).
Regel 2:
Verwende ein Komma in Aufzählungen vor der ‘and’ oder ‘or’ Verknüpfung des letzten Elementes: Beispiel: “ Your team members are Peter, Paul , and Anne” (Zu Deinem Team gehören Peter, Paul und Anne)
Regel 3:
Verwende ein Komma, wenn Sprachpausen in einem Satz ausgedrückt werden sollen.
Hat man sogenannte verbindende Adverben (conjunctive adverbs) in einem Satz, so ist ein Komma angebracht. Die Liste solcher verbindenden Adverben enthält u.a.: however, anyhow, anyway, besides, indeed, likewise, therefore, consequently, finally, meanwhile, nevertheless, nonetheless, otherwise, then, thus, hence, also, moreover, on the other hand, for example, for instance, on the contrary.
Beispiel: “Birds usually fly, however, penguins don’t” (Vögel fliegen normalerweise, Pinguine jedoch nicht)
Regel 4:
Verwende ein Komma statt Doppelpunkt vor ‘direkter Rede’
Beispiel: „Anne said, „I am late, I have to hurry.“ (Anne sagte: “Ich bin spät dran, ich muss mich beeilen”)
Regel 5:
Verwendung im Datum und in Zahlen.
In den USA wird entgegen der meisten anderen Nationen das Datum gerne verdreht, d.h. der Monat steht vor dem Tag und dann folgt das Jahr. Beispiel: Feb 24, 2004.
Das Komma muss vor die Jahreszahl gestellt werden, damit die Ziffern von der Tagesangabe getrennt werden können.
Bei Zahlen wird das Komma als Tausender Trennzeichen genommen und der Punkt trennt die Nachkommastellen, was im deutschsprachigen genau umgekehrt ist. Also schreibt man im amerikanischen Englisch: 99,460.22 Dollar
Regel 6:
Anrede und Grußformeln in Briefen
Dear Madam,
…Brieftext
Sincerely,
Peter
Regel 7:
Bei Ausrufen des Erstaunens ist ein Komma, wiederum als Kennzeichnung einer Sprachpause, angebracht: “Oh my gosh, I have forgotten your birthday!”
Abschließend: Sehr pauschal (und bitte nicht als Leitregel für alles hernehmen!) kann man sagen, dass man das Komma im Englischen im fraglichen Falle lieber weglässt, als es zu setzen.
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