Maßeinheiten und Gewichte in den USA: Miles, Inches, Pounds, Gallons und mehr

Die USA sind fast alleine in der Welt wenn es um geht nicht das metrische System als das offizielle Maßeinheiten System zu wählen. Nur 3-7 Länder, darunter Myanmar, Liberia und ein paar Inselnationen sind nicht offiziell metrisch.
Die meisten Schulen in den USA lehren zwar das metrische System, aber in der täglichen Praxis ist die Nutzung selten, ausser es handelt sich um Bereiche wie Medizin, Wissenschaft, Industrie, Militär und international tätige Firmen.

Shortcut: wenn Sie nach anderen Umrechnungen suchen, dann sehen Sie hier Infos zu:
TEMPERATUR Fahrenheit vs. Celsius suchen, dann lesen Sie hier: Fahrenheit vs. Celsius

Zeitangaben: am und pm: Zeitangaben mit AM und PM in Amerika

Datum: Datum Schreibweise in den USA

Elektrizität: 110 Volt Elektrizität in den USA

U.S. Standard vs. Imperial

Das amerikanische System (U.S. Standard) ist mit Ausnahme von Volumen-Messung dem British Imperial System nachempfunden.

Aber Volumenmessung ist besonders wichtig für Biertrinker: das britische PINT hat 20 (fluid) ounces (oz) was ca. 568.3 ml entspricht, während das U.S. Pint nur 16 (fluid) oz mit 473.2 ml offeriert und der „deutschen Halben“ schon etwas nachsteht.

1 (fluid) oz. (Imperial) is 28.41 ml und 1 (fluid) oz. (US Standard) ist 29.57 ml
1 quart (Imperial) sind 40 (fluid) oz. mit 1.137 Liter und im US Standard sind es 32 (fluid) oz. mit 946.36 ml
1 gallon (Imperial) sind 160 (fluid) oz. (Imperial) und somit 4.546 Liter und im US Standard sind es 128 (fluid) oz. mit 3.785 Liter. (In beiden Systemen sind 4 quarts 1 gallon.

Solange das metrische System noch keinen Fuß fassen kann, sollten Sie sich informieren, wie man die Meile nach Kilometer umrechnet und wie lang ein Inch ist (denn eine Pizza Größe wird u.U. noch in inch beschrieben…


Umrechnung
…Metrisch nach US Standard

Längenmaße
1 cm0,3937 inch
1 m39.36 inch
1 m1,0936 yard
1 m3,2808 feet
1 km0,621388 miles
  
Flächenmaße
1 qm10,7637 sq.ft
1 qkm0,3861 sq. miles
1 qkm247,1 acre
1 ha2,471 acre
  
Flüssigkeiten / Gewichte
1 liter0,2642 gallons
1 liter2,1133 fluid
pints
  
1 kilo2,2046 amerik.
pounds
1 dt. Pfund1,1023 amerik.
pounds
100 gr3,53 ounces
  
Volumenmaße
1 Kubikmeter35,314724 cubic
feet

Umrechung
…US Standard nach Metrisch

Längenmaße
1 inch2,54 cm
1 yard91,44 cm /
0,9144 m
1 yard3 feet (foot)
1 foot30,48 cm /
0,3048 m
1 foot12 inch
1 mile1.609,3 m /
1,6093 km
1 mile5.279,8556 ft
  
Flächenmaße
1 sq. ft0,092903 qm
1 sq. mile2,5899 qkm
1 acre4.046,9 qm
1 acre43.560 sq. ft
1 acre0,4047 ha
  
Flüssigkeiten / Gewichte
1 gallon3,7853 liter
1 pint (fluid)0,4732 liter
  
1 pound16 ounces
1 ounce28,3495 gr
1 pound453,592 gr
  
Volumenmaße
1 cubic foot28.316,846 Kubikzentimeter
1 cubic foot0.0283168
Kubikmeter
1 cubic foot7.481 gallons

Temperatur umrechnen: Fahrenheit nach Celsius

 

Die Umrechnung Fahrenheit zu Celsius ist für die meisten Besucher eine der schwierigsten Umrechnungsaufgaben.

Die exakte Formel lautet:
x Grad Fahrenheit sind
(5:9) mal (x-32) Grad Celsius

Wir möchten hier auf das Abdrucken von Umrechnungstabellen verzichten, denn wer will schon immer einen Zettel raussuchen, wenn er eine Temperatur wissen will.
Als Alternative möchten wir Ihnen eine Faustformel anbieten, die vielleicht nicht auf das Grad genau ist, aber besser wenigstens einen schnellen Anhaltspunkt, als gar keine Ahnung:

Faustformel:
Nehmen Sie die Fahrenheit-Angabe und ziehen 30 ab. Dann von dieser Zahl die Hälfte!

Beispiel: 76 Grad Fahrenheit
76 minus 30 sind: 46
Davon nun die Hälfte sind: 23 Grad
(nach der genauen Formel: 24,4 Grad!)

Beispiel: 66 Grad Fahrenheit
66 minus 30 sind: 36
Davon nun die Hälfte sind: 18 Grad
(nach der genauen Formel: 18,9 Grad!)

Übrigens: als Anhaltspunkt hilft vielleicht, daß 61 Grad Fahrenheit 16 Grad Celsius sind. Einfach die Ziffern vertauschen. Wenn Sie dann mit Temperaturen knapp unter oder über 61 zu tun haben, wissen Sie wo Sie sich ungefähr in Celsius bewegen.

Temperaturen in den 70ern sind grob gesagt Temperaturen die angenehm warm sind ohne viel Schwitzen: frühlingshaft

Temperaturen ab 80 bis 90 sind dann heiß, um die 30 Grad Celsius.

Alles über 90 bedeutet viel Schwitzen, viel Trinken.

Warum eigentlich dieses seltsame Fahrenheit?

Der Amerikaner könnte auch fragen, warum denn Celsius?
Von außen betrachtet:
Alles ist nur eine Frage des Bezugspunktes:
Celsius orientiert sich am Gefrierpunkt von Wasser und setzt diesen als 0 (Null).

Fahrenheit orientiert sich mit der Null an der seinerzeit tiefsten erreichbaren Temperatur. Daraus ergab sich, dass Wasser dann bei 32 Grad friert (entspricht 0 Grad Celsius). Andere (vermutlich unrichtige Thesen) gehen davon aus, dass Herr Gabriel Fahrenheit die menschliche normale Körpertemperatur mit 100 zugrunde legte…

Fahrenheit & Celsius

Warum eigentlich dieses seltsame Fahrenheit? Der Amerikaner könnte auch fragen, warum denn Celsius?
Alles ist nur eine Frage des Bezugspunktes:

Fahrenheit

Der Name kommt ironischerweise vom Deutschen Gabriel Daniel Fahrenheit (1686-1736, geboren im ehemals deutschen Danzig, später Polen), der größtenteils in Holland arbeitete und lebte. Nun wird einerseits gesagt, dass er die Körpertemperatur mit dem Wert Hundert als Referenz zugrunde legte, aber andererseits oder in Wirklichkeit, sah auch er die Null als den Referenzpunkt an, nämlich beschreibt die 0 (Null) in Fahrenheit gemessen den tiefsten Temperaturpunkt, den der Wissenschaftler mit seinen Mitteln (Eis und Salz) erreichen konnte. Dieser Punkt war die 0 (Null). Darauf basierend friert Wasser bei 32 Grad und kocht bei 212 Grad. Wissenschaftler Fahrenheit erfand das Alkoholthermometer und das sogenannte „Mercury“-Thermometer mit seiner Skala darauf und stellte dieses im Jahre 1714 in Holland vor.

Fahrenheit wurde in den USA zur Maßeinheit für Temperaturen.

Umrechnung von Fahrenheit nach Celsius:
x Grad Fahrenheit sind:
(5/9) mal (x-32) ==Grad Celsius

Celsius

Der Name kommt vom schwedischen Astronomen Anders Celsius (1701-1744, geboren in Uppsala, Schweden), der erst 2 Jahre vor seinem Tod die Celsius-Skala der Öffentlichkeit vorstellte. Basis war wieder der Gefrierpunkt des Wassers, der mit 0 (Null) angesetzt wurde und der metrischen Hunderter-Teilung sollte der Siedepunkt 100 sein. Alle Temperaturstufen dazwischen mussten sich eben 100 Einheiten, also 1 Grad gleich 1 Einheit, teilen. Vor der weltweiten Annahme des Begriffes Celsius wurde vielfach von der Centigrade-Skala gesprochen, wobei „Centi“ aus dem Griechischen für hundert abgeleitet wurde.

Celsius wird im überwiegenden Teil der Welt zur Anwendung gebracht – die USA sind eine der Ausnahmen.

Umrechnung von Celsius nach Fahrenheit:
x Grad Celsius sind:
(9/5) mal x plus 32
oder anders geschrieben:
(x mal 9 geteilt durch 5) plus 32 == Grad Fahrenheit

San Diego, Kalifornien — was man gesehen haben muss

San Diego, Kalifornien
San Diego, Kalifornien

Überblick San Diego

Downtown San Diego ist der Puls der zweitgrößten Stadt in Kalifornien und der siebtgrößten Stadt der Vereinigten Staaten.

Bekannt für ein nahezu perfektes Klima, 70 Meilen unverfälschte, herrliche Strände und weltbekannte Attraktionen wie z.B. den San Diego Zoo und den Wild Animal Park, SeaWorld San Diego und LEGOLAND California, bietet San Diego eine Vielzahl von Attraktionen, die Besucher aus der ganzen Welt anziehen.

Im Osten San Diegos schwankt die Landschaft von den leichten Gebirgsausläufern bis zu den hohen Bergen und der historischen Minenstadt Julian, bis zum Anza Borrego Desert State Park.

Im Norden von San Diego produziert das Land neben Blumen auch Trauben, die zu ausgezeichneten Weinen werden, und in einigen der besten Restaurants der Umgebung genossen werden können.

Der Westen verfügt über 70 Meilen Küste die das ganze Jahr über nicht nur für Freizeitspass wie Surfen, Angeln und Bootfahren, bereitstehen, sondern auch für wichtige wissenschaftliche Forschungen aus der Ozeanographie.

Zum Süden hin liegt Mexiko mit Städten wie Tijuana, Rosarito und Ensenada — geeignet für einen Tagesausflug.

Die frühere Zugehörigkeit zu Mexiko und die Nähe dazu heutzutage prägen das Leben und die Architektur der Gebäude und Parks in San Diego.

Balboa Park, der größte städtische Kultur Park in den USA, mit 15 Museen, zahlreichen Kunstgalerien, wunderschönen Gärten, dem Tony Globe Theater und der weltberühmte San Diego Zoo. Die Region ist auch ein Nährboden für Talente der kulinarischen Künste. National und international haben San Diego’s Kunst, Kultur und kulinarische Freuden einen renommierten Namen.

Die Stadt ist modern, die Menschen gut gelaunt und jeder ist irgendwie sportlich engagiert – auf dem Surfbrett, Skates, Bikes – daher kommt auch der Beiname „Sportstown USA“.

South Bay: Die South Bay mit den Städten Chula Vista, National City und Imperial Beach, hat einige der schönsten Strände und Marinas von San Diego. Chula Vista ist die zweitgrößte Stadt in San Diego County.
Der Hafen verfügt über 2 Marinas, Geschäfte, Restaurants und einen RV-Park,
Dort wo Coronado aufs Festland trifft ist Imperial Beach. Hier findet übrigens auch der alljährliche Sandburg-Wettbewerb statt.

Downtown San Diego

Ein hochentwickeltes Stadtzentrum, das eine vibrierende Mischung aus Nachbarschaften, Restaurants, Geschäften, kulturellen Angeboten und Sehenswürdigkeiten beinhaltet, die Besucher und Bewohner gleichermaßen anziehen.

Innerhalb der Grenzen von Downtown vermischen sich Stadtviertel mit jeweils einzigartigem Charakter.

Little Italy bietet zahlreiche italienische Restaurants und Hotels im europäischen Stil. Horten Plaza ist das Zuhause einer Multi-Level Shopping Mall und eines Entertainment-Komplexes, der das berühmte San Diego Repertoire Theater beherbergt.

East Village ist die zukünftige Heimat des neuen Baseball Stadions der San Diego Padres. Entlang der malerischen San Diego Bay spielt das Embarcadero eine wichtige Rolle in der Innenstadt von San Diego. Gelegen am Harbor Drive / Port of San Diego ist es eine Fussgängerzone, die zu vielen Geschäften und Lokalen führt. Auch fahren von hier viele der Dinner- und Cruise Ships sowie die Coronado Fähre ab. Und nicht zu vergessen: hier finden Sie auch die „Star of India“, das historische Segelschiff, was eine wahre Berühmtheit von San Diego ist.

Das historische Gaslamp Quarter verkörpert dann den Herzschlag von Downtown. Wenn der Tag zu Ende geht, zieht das 16-einhalb Block grosse Gaslamp Quarter Tausende von Gästen, Käufern, Theater- und Nachtlokal Besucher an.
An den Hauptdurchgangsstraßen durch das Viertel und den fünf Avenues finden sich großartige Gebäude der viktorianischen Ära mit mehr als 70 der besten Restaurants der Stadt, viele davon mit ganzjährlichen Open Air Bereichen. Zudem mangelt es dem Gaslamp Quarter nicht an Nightclubs, Theatern, Kunstgalerien, Boutiquen und Läden.

Historische Union Station: Santa Fe Depot (heute u.a. das Museum of Contemporary Art)
Historische Union Station: Santa Fe Depot (heute u.a. das Museum of Contemporary Art)

Gaslamp Quarter in San Diego
Gaslamp Quarter in San Diego

Gaslamp Quarter in San Diego
Gaslamp Quarter in San Diego

Gaslamp Quarter in San Diego
Gaslamp Quarter in San Diego

Gaslamp Quarter

Das ganze Jahr hindurch ist das Gaslamp Quarter eine gigantische Outdoor Party mit durchaus größeren Ereignissen wie die jährliche Mardi Gras Parade am „Fat Tuesday“ im Februar. Dann die Sham Rock, die St. Patrick’s Day Block Parade im März, die Easter Bonnet Parade im April und die jährliche Fiesta Cinco de Mayo im Mai, welche den Nationalfeiertag der Mexikaner in festliches Gewand hüllt.

Taste of Gaslamp, Downtown’s Favorit für Gourmets im Juni sowie Street Scene, Kaliforniens größtes Food & Music Festival im September. Achten Sie etwas auf Ihre Wertsachen, hier ist einer der wenigen Orte der Stadt, an dem schon mal Taschendiebe verstärkt unterwegs sein können, wenn’s voll ist.

Jazz-Lokale und Live-Musik findet man reichlich. Unter anderem das ‚Croce’s, ein Jazz Lokal und Restaurant, dem weitere Lokale mit Live Musik angehören – betrieben von Ingrid Croce, der Witwe von Jim Croce.

Balboa Park und die Museen
Balboa Park und die Museen

Balboa Park und die Museen
Balboa Park und die Museen

Balboa Park

Dieser im spanischen Architektur-Stil angelegte Park im Herzen von San Diego entstand 1910 und erlangte 1915 mit der Panama-California Ausstellung den letzten Schliff.

Auf über 485 ha (1.200 acres) befinden sich über 15 Museen und zahlreiche kulturelle Attraktionen. Der Park wurde nach dem Spanischen Entdecker Balboa benannt. Neben Spanischem Kolonialstil findet man Anlehnungen an Barock, Rokkoko und Gothic.

Kommt man durch das West-Tor in den Park, so denkt man, man kommt in eine alte spanische Stadt. Die Bauweise des West Tors soll die Verbindung des Atlantik mit dem Pacific durch den Panamakanal darstellen.

Alles in allem sehr kontrastreich zum modernen Wolkenkratzer Stil der Stadt. Aber genau dieser Mix macht San Diego aus.

Der 61m hohe California Tower, ein Glockenturm mit 100 Glocken, ist die im Park am meisten beachtete Attraktion. Alle 15 min erklingt er.

Neben dem San Diego Zoo finden Sie im Balboa Park unter anderem:
Balboa Park Carousel, Balboa Park Miniature Railroad, House of Hospitality and Balboa Park Visitors Center, House of Pacific Relations International Cottages, Photographic Arts Building, San Diego Zoo, Sefton Plaza, Spanish Village Art Center, United Nations Building,

sowie folgende Museen:
Centro Cultural de la Raza, Japanese Friendship Garden, Marston House, Mingei International Museum, Museum of Photographic Arts, Museum of San Diego History, Reuben H. Fleet Science Center, San Diego Air & Space Museum, San Diego Art Institute (SDAI): Museum of the Living Artist, San Diego Automotive Museum, San Diego Hall of Champions Sports Museum, San Diego Model Railroad Museum, San Diego Museum of Art, San Diego Museum of Man, San Diego Natural History Museum, Timken Museum of Art, Veterans Museum & Memorial Center, WorldBeat Center.

Website: www.balboapark.org

San Diego Zoo

Sea World in San Diego
Sea World in San Diego

… mit ca. 4.000 Tieren (800 Spezien) sowie über 6.000 Pflanzenarten. Es wurde versucht, die Lebensgebiete der Tiere nachzubilden. Eine Besonderheit ist auch die Panda-Station, die 2 von China geliehene Panda-Bären beherbergt.

Im Oktober wird am 1. Montag der sogenannte Gründer Tag begangen und aller Eintritt ist kostenlos.

Adresse:
The Zoo liegt nordöstlich von Downtown im Balboa Park:
2920 Zoo Drive
Anfahrt von der I-5 aus: Exit Pershing Dr. nehmen und der Beschilderung folgen.

Website: http://zoo.sandiegozoo.org/

San Diego Wild Animal Park

Der ca. 30 Meilen nordöstlich von San Diego gelegene Wild Animal Park beherbergt rund 3.000 Tiere. Das Besondere hier ist, das sich (fast) alle Tiere frei, wie in ihren ursprünglichen Lebensräumen in Afrika und Asien, bewegen können.

Die Tiere des Parks sehen Sie am besten bei der geführten Tour in einer kleinen Bahn. Eine Alternative ist der 1.75 mi lange Kilimanjaro Wanderweg, der Sie durch die üppige Botanik des Parks führt, vorbei an Gorillas, Elefanten, Löwen und vielen anderen Tierarten.

Anläßlich seines 30. Geburtstags eröffnete der Wild Animal Park ein Gehege mit Lebensraum für die sogenannten Western Low Land Gorillas. Das Gehege bietet einen interessanten Einblick in die Familiendynamik der 11 Köpfe starken Gorilla Familie.

Adresse
15500 San Pasqual Valley Road, Escondido.
Das sind ca. 35 mi nördlich von San Diego Zoo. Der Park liegt östlich von Escondido.
Von Downtown San Diego, Mission Valley: Von State Route 163 Richtung Interstate 15. Fahren Sie dort bis zum Via Rancho Parkway Exit. Dann fahren Sie östlich und folgen der Beschilderung.

Website: www.sdzsafaripark.org

Old Town State Historic Park

Old Town State Historic Park in San Diego, Kalifornien
Old Town State Historic Park in San Diego, Kalifornien

Old Town State Historic Park in San Diego, Kalifornien
Old Town State Historic Park in San Diego, Kalifornien

Old Town State Historic Park in San Diego, Kalifornien
Old Town State Historic Park in San Diego, Kalifornien

Der Park der zwischen Wallace St., Juan St., Twiggs und Congress St. liegt, ist der meistbesuchte State Park in California. Der sechs Block grosse Park mit vielen, wunderschönen Original Gebäuden bringt die frühe Geschichte (ca. 1821-1872) des Zumammenlebens von Mexikanern und Siedlern zum Leben.
Es ist der Ort, an dem die erste Besiedlung California’s durch die Franziskaner Serra und de Portola begann. Hier fällt es leicht, ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das Leben während dieser aufregenden Zeit war.

Old Town ist auch weit über ihre Grenzen bekannt für die ausgezeichneten mexikanische Lokale.
Im Herzen von Old Town befindet sich der Basar Del Mundo, ein festlicher Markt mit internationalen Geschäften und Restaurants und fast täglich Live-Music.
Im Besucherzentrum im Robinson-Rose Haus (4002 Wallace St.) gibt es ein Informationsheft über Old Town San Diego und einen Tourenvorschlag, wie man Old Town als Fußgänger auf eigene Faust erschließt. (sog. self-guided tour).

Geöffnet täglich 10-17 Uhr, Eintritt frei.
Adresse: San Diego Avenue (Ecke) Twiggs Street, San Diego

The Big Bay San Diego

San Diego Sicht von Coronado Island aus
San Diego Sicht von Coronado Island aus

Die San Diego Bay, die Big Bay, ist vielleicht San Diego’s größte Attraktion. Das ganze Jahr über finden hier viele große Ereignisse statt.
Die Big Bay umfaßt insgesamt 22 Quadratmeilen, und 27 Meilen Waterfront, übersät mit Restaurants, Läden, Parks und Attraktionen.
5 Städte und 3 Inseln sind die direkten Anlieger der Bucht: Die fünf Städte der Bucht sind: San Diego, Coronado, Chula Vista, National City und Imperial Beach.
Die drei Inseln der San Diego Bay sind Coronado, Harbor Island und Shelter Island.

Jedes Jahr fahren mehr als 120 Kreuzfahrtschiffe von der Big Bay in Richtung Mexiko, Hawaii und Tahiti ab. Vierzehn Hotels mit etwa 730 Zimmern bieten Besuchern eine breite Auswahl an Unterkunft an der Big Bay.

Der National City Marine Terminal dient als Verteilungspunkt für Honda, Isuzu, Mitsubishi und Volkswagen.
Kreuzfahrtschiffe, Jachten und Hochseeschiffe laufen die San Diego Bay gleichermaßen an.

Die Bucht ist gesäumt von verschiedenen militärischen Einrichtungen: Die Küstenwache, das US Marine Trainingscenter und die US Marine Air Station haben ihren Stützpunkt hier.
Insgesamt mehr als 75 Schiffe und U-Boote der US-Navy sind an der Big Bay stationiert.

Das Maritime Museum of San Diego zeigt drei historische Schiffe:

Segelschiff Star of India
Segelschiff Star of India

Die „Star of India“ aus dem Jahre 1863, die das älteste, seetüchtige Segelschiff der Welt ist. Dann die 88 m lange Fähre „Berkeley“ aus dem Jahre 1898 sowie „Medea“, ein dampfgetriebenes Schiff aus dem Jahre 1904. Einige Ausstellungen werden im Museum gezeigt.

Coronado

Hotel Coronado auf Coronado Island
Hotel Coronado auf Coronado Island

Coronado Island
Coronado Island

San Diego Sicht von Coronado Island aus
San Diego Sicht von Coronado Island aus

Fähre zwischen Coronado und San Diego
Fähre zwischen Coronado und San Diego

Eine Insel unmittelbar vor der Stadt, Stützpunkt der Marine-Flieger und auch beliebter Ruhesitz pensionierter Offiziere.

Die Insel ist heutzutage über die Coronado Bridge zu erreichen, früher ging dies nur mit der Fähre.

Für Besucher am interessantesten ist das Hotel Del Coronado, das 1888 vom Eisenbahn-Mogul Babcock mit chinesischen Arbeitern erbaut wurde. Es ist eines der ältesten Gebäude der Stadt und das beste Hotel in weitem Umkreis, wie viele sagen.

Bei der Erbauung waren sich die meisten Menschen zu damaliger Zeit einig, dass ein Luxushotel in einem kleinen Ort und Fischerhafen keinen Erfolg haben würde. Sie hatten unrecht. Viel Holz, Galerien, Türme kennzeichnen das Haus – die Prominenz geht ein und aus.

Marilyn Monroe drehte hier im übrigen den Film ‚Manche mögen’s heiß‘.

Cabrillo National Monument

Cabrillo National Monument
Cabrillo National Monument

Cabrillo National Monument
Cabrillo National Monument

Old Point Loma Lighthouse
Old Point Loma Lighthouse

Das ‚Cabrillo National Monument‘, betrieben vom Nationalpark Service, erinnert an Captain Juan Rodriguez Cabrillo‘, den Erforscher der Westküste 1542. Von hier aus übersieht man die Stadt und den Hafen. Das Cabrillo National Monument liegt an der Spitze der Point Loma Halbinsel im Westen von San Diego.

Ein Leuchtturm, das Old Point Loma Lighthouse aus dem Jahre 1855, das bis 1891 die Schiffe in den Hafen leitete, ist hier restauriert zu sehen und zu begehen. An dieser Stelle sollte man, kommt man zwischen Mitte Dezember und Mitte Februar hierher, versuchen, ob man die Pazifischen Grauwale, die zu dieser Zeit an der Küste vorbeiziehen, zu Gesicht bekommt. Am Leuchtturm kann man dazu Informationen bekommen. Verschiedene Aussichtspunkte gibt es dazu an der Küste

Website: www.nps.gov/cabr/

San Diego’s Beaches

San Diego Strände
San Diego Strände

Solana Beach
An der I-5 nördlich von San Diego gelegen (21 mi).
Ein Ort zum Relaxen, typischer Southern California Life-Style. Chic und trendy ausgerichtet.
Eine Stadt für Surffreunde, Sonnenliebhaber und California – style Menschen.
Naturfreunde gehen gerne zum Tide Beach County Park wegen des großen Riffs, vor allem bei Ebbe.
Wen mehr Volleyball und Action interessiert, der ist besser an der Fletcher Cove aufgehoben: Beach (der besser bei Ebbe ist), Volley, Basketball, Toiletten etc.

Blacks Beach
Black’s Beach ist ein zwei Meilen langer, sandiger Abschnitt, der sich an den majestätischen, bis zu 300 Meter hohen Klippen entlang zieht. Aufgrund der hohen Klippen ist der Zugang nicht einfach. Der beste Zugang ist von den benachbarten Stränden im Norden und Süden, sofern er nicht durch Flut und Brandung versperrt ist.
Obwohl nicht offiziell erlaubt, ist Blacks Beach ein beliebter Strand für Nudisten. Ein anderer Nackbadestrand ist San Onofre — mehr Infos dazu in unserem Artikel Nackbaden in USA

La Jolla Cove
La Jolla Cove(1100 Coast Boulevard) ist ein sehr kleiner Strand zwischen zwei Sandstein Klippen.
Aufgrund seiner außergewöhnlichen Schönheit ist der Starnd einer der meist fotografierten in Süd- Kalifornien. Dies ist ein ausgezeichneter Strand für Taucher, sofern die Brandung es zulässt.

La Jolla Shores
La Jolla Shores(8200 Camino del Oro) ist ein ca. eine Meile langer Sandstrand, gleich anschließend an ein Wohngebiet. Normalerweise sind in diesem Abschnitt -im Sommer – die Wellen am sanftesten von allen Stränden in San Diego. Tauchkurse werden deshalb i.d. R. an diesem Strand gehalten.
Das Surfen ist hier in den gekennzeichneten Bereichen erlaubt. Am nördlichen Ende des Strandes liegt das Scripps Institute of Oceanography and Scripps Pier.
Das Pier ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Childrens Pool
Der Children’s Pool (850 Coast Boulevard) auch als die Casa bekannt ist ein kleiner Strand, der teilweise durch eine Seawall geschützt wird.
Die ursprüngliche Absicht war es, einen vollständig geschützten Schwimmbereich zu schaffen, aber der Sand hat mit der Zeit große Bereiche der Wand ausgefüllt.
Dies ist ein sehr malerischer Strand mit einem sehr schönen Panorama.
Einen Großteil des Jahres sind Robben und Seelöwen hier anwesend.
Dies ist ein beliebter Strand für Taucher wegen der küstennahen Riffe gerade Vorsicht!
Diese Riffe können sehr starke Strömungen besonders bei starken Wellen.

Pacific Beach
Der Strandbereich südlich des Crystal Piers ist auch bekannt als „The Strand“.
Es ist unbestritten der beliebtest Strand in San Diego und entsprechend zieht er im Sommer scharenweise Sonnenanbeter an.
Verschiedene Shops, Restaurants und Wassersport-Vermieter befinden sich am nördlichen Ende von Pacific Beach. Surf und Bade Bereich sind hier gesondert.

Ocean Beach
Ocean Beach (1950 Abbott Street)
Ein breiter Strand, der etwa eine Meile lang ist. Am nördlichen Ende des Strandes ist ein Volleyballbereich.
Das Ocean Beach Pier, am südlichen Ende ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich, und das Angeln ist ebenfalls erlaubt.
Zahlreiche Shops, Surf shops. Surfen wird hier Strand in bestimmten Bereichen erlaubt.

San Diego’s Vororte, die man nicht verpassen sollte

La Jolla

Rund 15 km nördlich von San Diego Downtown liegt der Luxus-Vorort von San Diego. ‚The Village‘ wird der Ortskern genannt, der mit teuren Restaurants, Galerien und Shops aufwartet. Girard Street und Prospect Street haben da sicher die Nase vorn. La Jolla ist ein Ort mit ca. 30.000 Einwohnern und liegt in die Steilküste eingebettet. Dies macht seinen Reiz für viele wohlhabende Menschen aus, die hier ihre Villen haben.

Keine Frage, die kleine Stadt ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel.
In La Jolla findet man auch einige der reizvollsten Strandabschnitte. Probieren Sie z.B. die La Jolla Cove, der Weg an den Klippen wird auch Sie überzeugen. Eine andere Attraktion ist das Souvenirgeschäft an der Adresse 1325 Coast Blvd.: The Cave Store. Von hier aus lässt sich ohne Boot „Sunny Jim Cave“, eine legendäre, romantische Höhle erreichen. Von innen nach außen auf’s Meer geschaut erinnert die Silhuette der Höhlenöffnung an W.W. Denslow’s Cartoon Charakter Sunny Jim, der ein Maskottchen für „British Force Wheat“ Cereal Produkte in den 20er Jahren war.

Kulturell interessierte Besucher schätzen La Jolla’s Fülle der feinen Künste, der Wissenschaft, des Theaters und der Musik.

Del Mar

Seinen Ursprung findet Del Mar Ende des 18. Jahrhunderts, als eine gewisse Ella Loop und Ihr Ehemann eine kleine Zeltstadt hier am Strand gründeten und sie „Del Mar“ (am Meer) nannten.

Ein gewisser Theodore Loop war seinerzeit Ingenieur bei der California Southern Railroad und kam dann als erster 1882 durch die Gegend.
Die Stadt wuchs schnell, als Theodore sich mit Jacob Taylor verband, und die beiden anfingen 50×140 Fuß große Grundstück zu verkaufen

Das Wachstum der Stadt stockte bis die South Coast Land Company das freie Land gekauft hatte und einem Erholungsort mit dem Stratford Inn errichtete.

Über die Jahre wuchs Del Mar und wurde schließlich so um 1920 and Elektrizität und Gas angeschlossen.

Damit war der Weg frei Del Mar und die Wohnbereiche weiter zu entwickeln.

Heute ist die City von Del Mar zwei Quadratmeilen gross mit einer Bevölkerung von ungefähr 5000. Die Hauptattraktion für Besucher ist noch immer der Strand und das sonnige Wetter.

Encinitas

Encinitas befindet sich ca 25-30 Meilen nördlich vom Touristenrummel San Diego’s und hat in Folge dessen normalerweise niedrigere Hotelpreise als die Gegenden, die näher an San Diego liegen.
Was nicht bedeutet, dass Encinitas weniger sehenswert ist – im Gegenteil, es ist ein traumhafter Ort.
Alleine die „Quail Botanical Gardens“ und meilenweite Strände sind einen Besuch wert.

Fährt man ein wenig herum, entdeckt man erstaunliche Mengen an Gewächshäusern, die Encinitas letzlich zum Beinamen „The Flower Capital of the World,“ verholfen haben. Weiter im Inland ist der neuere Teil von Encinitas mit vielen Shopping Möglichkeiten entlang El Camino Real.

Encinitas (gesprochen: enn-zieh-niieh-das) und auch der vergleichbar aussehende Ort Cardiff sind die klassischen Surfer-Orte an Californiens Südküste. An den Beaches werden im Herbst / Winter auch Surf-Meisterschaften abgehalten – nur zu dieser Jahreszeit sieht und spürt man die gewaltigen mehrere Meter hohen Wellen, die eine ‚Pipe‘ beim Überrollen bilden, in der die Surfer fahren können. Im Winter sind die Wellen derart gewaltig, dass jedes Jahr neue Stücke von der Küste und Steilküste weggespült werden. Wer oben am Berg wohnt, wird in dieser Jahreszeit meinen, dass ein Güterzug durch sein Schlafzimmer fährt, wenn sich die gewaltigen Wellen nachts brechen.

Encinitas bietet Laid-Back Flair, d.h. man kann gemütlich in den wenigen Cafes frühstücken und relaxen, bevor man zum Beach geht.

Encinitas besitzt auch einen Dog Beach, wo man mitsamt Vierbeiner baden kann – komplett sauber, wir haben nie irgendwelchen ‚Schmutz‘ gefunden, die Hundebesitzer nehmen es ernst mit der Sauberkeit, die Voraussetzung für die Offenhaltung der Dog Beaches in ganz California ist.
Unser Mittags- und Abends-Essen-gehen Tip lautet: Rosanna’s, direkt an der Hauptstrasse, Ecke ‚G‘ Street. Rosanna und Mann Jean-Louis starteten zwar vor langer Zeit Ihren Italian Deli hier, aber haben nichts von Ihren Kochrezepten vergessen – so authentisch zubereitete Speisen findet man selten.

Adresse:
ROSANNA’s TRATTORIA
806 South Coast Highway 101

Cardiff-by-the-Sea
ist eine Gemeinde mit ca 60.000 Einwohnern, die ungefähr 25 Meilen nördlich von San Diego und 95 Meilen südlich von Los Angeles liegt.
Das gemäßigte Klima, zwei Meilen Küste und Strand, Professionelle und Amateur Surfer sind die Begriffe,… die Cardiff in Kürze beschreibt.
Ein Hotspot ist das Cardiff Reef, neben dem Historic Highway 101, an der Öffnung San Elijo Lagoon. Wellen brechen hier am Riff sowohl nach links und rechts.

 

Alkoholgesetze im Staat Utah

Alkoholgesetze in Utah sin ein wenig anders als anderswo…

(Wenn Sie statt Utah an den Alkoholgesetzen allgemein in den USA interessiert sind, dann finden Sie die Infos hier: Alkoholgesetze inUSA und wie alt muss man sein um Alkohol kaufen / trinken zu können?  )

Zurück nach Utah:

Erster Gedanke, wenn’s um den Mormonenstaat Utah und Salt Lake City geht? „Da darf man ja keinen Alkohol trinken, da sitzt man auf dem Trockenen!“
Nun, so ist es dann nicht: man bekommt in Restaurants sowie Bars ganz normal alkoholische Getränke wie im Rest des Landes! Die meisten Restaurants servieren Bier, Wein und Mix-Getränke zum Essen und so nehmen viele Besucher gar nicht wahr, dass es hier anders sein soll, als in anderen großen amerikanischen Städten. Das legale Trinkalter ist ebenfalls 21 Jahre wie im Rest der USA.

Es gab einmal eine Zeit, wo es sogenannte Private Clubs bedurfte, um einen Drink zu bekommen: man kaufte eine Mitgliedschaft, beispielsweise 1 Monat oder eine Woche für einen geringen Preis wie $5 und dann konnte man triniken.
Diese Zeiten sind vorbei!

Aber es gibt einige Besonderheiten:

In Restaurants in Salt Lake City bekommt man nur alkoholische Getränke, wenn man auch Essen bestellt. In Salt Lake City Bars kann man trinken ohne Essen zu verzehren.

Utah’s Alkoholgesetze besagen, dass Bier vom Zapfhahn nur 3.2% (4 Volumen Prozent) haben darf und wenn man stärkere Biere haben will, muss man diese als Flaschenbier bestellen (sofern die Bar / Restaurant eine vollwertige Liquor Lizenz besitzt. Es gibt auch sogenannte Bier-Lizenzen und dann gibt es eben auch nur das auf 3.2% beschränkte Bier.

Liquor Stores sind staatlich betriebene Läden. In diesen kann man alle Stärkegrade von Alkohol bekommen. Ob es spezielle Lizenzen für private Liquor Stores gibt, konnten wir nicht recherchieren.

Alkohol darf nur bis 1 Uhr morgens ausgeschenkt werden.

In Supermärkten bekommt man nur 3.2% Bier.

Utah’s Alkoholgesetze sind dafür bekannt, dass sie strikter als im Rest der USA sind und auch, dass sie sich laufend ändern, was einen negativen ökonomischen Effekt hat, da sich Gewerbe auf wenig Kontinuität verlassen können. Insgesamt wurden die Gesetze in den letzten 10 Jahren allgemein gelockert, auch vor allem wegen dem Tourismus.

U.S. Nationalpark Eintrittspreise

Update

Mit einem Jahrespass für die U.S. Nationalparks sparen Sie u.U. viel Geld.

Bitte gehen Sie auf unsere neue Seite oben. Danke.

Supermärkte in den USA

Supermarkt-Ketten in den USA
Supermarkt-Ketten in den USA

Man hört immer, dass die Supermärkte in Amerika so gross seien und von den vielen wunderbaren Artikeln, aber der erstmalige Amerika-Urlauber weiß dann oft gar nicht, wie die Läden eigentlich heißen, denn eine Mall (=Einkaufszentrum) von außen betrachtet hat schließlich Dutzende Geschäfte und man will ja nicht erst im Baumarkt landen, wenn man nur mal gerade ein Brot haben will. Ganz allgemein gesagt findet man die Riesen-Supermärkte nicht in der Innenstadt (sofern es überhaupt eine Innenstadt gibt), sondern meistens im Aussenbezirk – Ausnahme nur, wenn die Stadt so klein ist, dass sie eigentlich keinen Außenbezirk hat. Also gleich vorweg: in New York City oder L.A. Downtown finden Sie keinen großen Supermarkt.

Wir möchten hier einige der bekannten Supermarktketten namentlich kurz vorstellen, damit eben der Urlauber schon mal nach dem Logo Ausschau halten kann.

WAL-MART ( www.walmart.com ) Verbreitung: USA gesamt Ist die größte Supermarktkette der Welt und somit auch in ‚zig‘ Ländern bekannt. Er hat in den USA auch den Ruf, besonders günstig zu sein. Man bekommt von der Sommer-Sandale bis zum Brot alles, besser gesagt fast alles: Eine Sandwich-Theke, also einen Deli, hat er nicht – natürlich kennen wir nicht alle WalMarts der Nation, aber noch hat uns niemand davon berichtet. Abgepackte Wurst und Fleisch bekommt man allerdings schon. Unterschieden wird noch in ‚SuperCenter‘ oder eben nicht SuperCenter. Eben diese SuperCenter haben das gesamte Warenangebot, während die anderen nur Ausschnitte haben.

PUBLIX ( www.publix.com ) Verbreitung: Schwerpunkt Florida mit über 500 Märkten, dann Georgia mit mehr als 100, dann noch South Carolina und Alabama Publix ist ein klassischer Supermarkt, der vorwiegend Lebensmittel verkauft. Meistens mit Deli-Theke, an der Sie sehr gut frische Wurst sowie Käse und Fisch kaufen können; Sandwiches werden nach Geschmack zubereitet.

ALBERTSONS ( www.albertsons.com ) Verbreitung: In ca. 37+ Staaten Albertsons führt ebenfalls das komplette Angebot eines Lebensmittel-Supermarktes. Im Schnitt würde man die Kette immer als leicht teurer einstufen, was aber natürlich auf Einzelprodukte gesehen nicht sein muss… Teilweise führt Albertsons auch ein interessantes Sortiment ausländischer Produkte, was die Vielfalt unterschiedlich zu anderen Ketten ausfallen lässt.

SAFEWAY( www.safeway.com ) Verbreitung: Denkt man sich eine Linie von Texas bis hoch zu den großen Seen, dann hat Safeway seinen Schwerpunkt westlich davon. Mehr als 1.600 Filialen findet man in den USA, Kanada bis hoch nach Alaska. In Süd Kalifornien und Nevada gehören ‚Vons stores‘, in Chicago ‚Dominick’s Stores‘ und in Texas ‚Randalls‘ und ‚Tom Thumb stores‘ zur Kette. In Alaska findet man ‚Carrs stores‘, die zu Safeway gehören. Safeway ist ein Lebensmittel-Supermarkt mit ebenfalls Frischwurst-Theke. Die Safeway-Club-Karte bringt bessere Preise ein. Beantragt wird sie kostenlos, man füllt nur einen Antrag aus und bekommt sogleich die Karte. Als Adresse geht auch die Urlaubsanschrift – Post bekommt man meistens ohnehin nicht, die Karte dient nur der Kundenbindung und die Ersparnisse beim Einkauf können gross sein.

WINN-DIXIE ( www.winndixie.com ) Verbreitung: Im Südosten der USA; in ca. 14 Staaten Supermarkt mit vollständigem Angebot, allerdings nicht vergleichbar mit den anderen genannten Ketten. Wird allgemein als günstig eingestuft.

King Sooper (eine KROGER Marke) ( www.kingsoopers.com ) Verbreitung: Colorado; ca. 80 Stores Volles Lebensmittelangebot und günstige Preise bei guter Qualität und vollem Sortiment, dass über Frischfleisch, Deli-Wurst, Käse und Frischfisch reicht. Die Kette gibt eine Club-Karte aus, die in wenigen Minuten beantragt ist. Preisersparnis ist relativ hoch bei Verwendung der Karte. Kartenantrag erfordert lediglich irgendeine Adresse (auch Urlaubsadresse) in den USA. Karte wird sofort ausgestellt.

KROGER (www.kroger.com) ist einer der größten Einzelhändler in der Welt und dazu gehören knapp 30 Marken und insgesamt ca. 2800 Filialen. Wie oben beschrieben ist King Soopers eine davon und wer im Südwesten unterwegs ist wird auch Ralphs und fry’s kennenlernen. Viele betreiben Tankstellen und wenn man eine Mitgliedskarte von einem der Märkte hat, kann man ebenfalls verbilligt tanken.

ALDI (www.aldi.us) Ca. 2000 ALDI Geschäfte sind es 2018 und man findet ALDI in ca. 35 Staaten, vorwiegend immer noch in der östlichen Hälfte der USA und auch in Kalifornien. Nur in der Rocky Mountains Region und im Südwesten sind es noch schlecht aus.

Trader Joe’s (www.traderjoes.com) Knapp 500 Geschäfte in über 40 Staaten. Trader Joe’s wird von der ALDI Familie (ALDI Süd) geführt.

Sprouts Farmers Market (www.sprouts.com) Sprouts ist eine Kette für gesundheitsbewußte Ernährung und ideal für Gemüse, Fisch, Fleisch, Non-GMO Produkte, organische Produkte, et cetera.

Whole Foods Market (www.wholefoodsmarket.com) ist eine von Amazon geführte Kette, die sich auf gesundheitsbewußte Ernährung spezialisiert hat.

Wo aus Zigarrenkisten Gitarren werden (Memphis, TN)

St. Blues Guitars in Memphis bietet Touren an: Wo aus Zigarrenkisten Gitarren werden.

Eine kleine Manufaktur in Memphis baut E-Gitarren – und auch ganz besondere Musikinstrumente: Bluesklampfen mit gebrauchten Zigarrenkisten als Klangkörper. Neuerdings lassen sich die Gitarrenbauer des St. Blues Guitar Workshop auch bei Führungen über die Schulter schauen.

G-H-I– Hispanic vs. Latino, hyphen vs dash, if vs whether — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

Zurück zur Übersichts-Kategorie: Sprache – Amerikanisches Englisch

Hispanic vs. Latino

Manche Menschen denken, eines davon ist ein Schimpfwort! Das ist nicht so.

Der Unterschied:

Mit Hispanics beschreiben Sie Personen, die sowohl spanischer Abstammung als auch Latein-amerikanischer sein können.

Latino kann nur letztere beschreiben, wäre aber nicht für alle Länder Latein-Amerikas angebracht (z.B. würden ggfs. Brasilianer als portugiesisch sprechende Menschen protestieren).

Mit Hispanics beschreibt man globaler.

Chicanos sind übrigens Amerikaner mexikanischer Abstammung, die im Übrigen auch in den USA organisiert sind, um ihr kulturelles Erbe zu erhalten.

hyphen vs. dash

Bindestrich und Gedankenstrich

Der Gedankenstrich (dash) ist etwas länger als der Bindestrich (hyphen).

Von der Definition her verbindet der hyphen etwas, z.B. Doppelnamen, während der dash etwas Abstand hält, etwas separiert, z.B. Gedankliche Einschiebungen (Nebensatz) oder auch bei Uhrzeiten das ‘bis’ symbolisiert: 10.00 – 11.00 Uhr.

Bedeutung hat diese Unterscheidung lediglich in Unterlagen, die den ‘perfect look’ haben müssen.

Im Alltäglichen wird sich niemand über die Länge oder Nichtlänge eines Strichleins aufregen.

if vs. whether

Kann beides für ‘ob’ stehen.

Beispiel: „I‘m wondering, if I have enough money for that“. Das ist vollkommen ok soweit, wenngleich es einen Hauch besser ist (vielleicht in einer Rede oder im Schriftverkehr), wenn man statt dem ‘if’ lieber das ‘whether’ nimmt.

if-clause und conditional clause

…würde(n), wäre(n) etc.

Conditional Clause bedeutet generell, dass man im Satz ‘should’ oder ‘would’ einbaut. Beim Ausdrücken eines Wenn-Falles, benutzt man kein ‘would’ oder ‘should’, sondern eine Vergangenheitsform:

Beispiel: “If I lived in downtown, I could (should) sell my car” (Würde ich in Downtown leben, …) oder “If I took the subway in New York instead of my car, I probably make it in time” (Nähme (würde ich nehmen) ich die U-Bahn statt meines Autos …)

“If I had not left the concert earlier, I should have heard their brand new song” (Hätte ich das Konzert nicht früher verlassen, hätte ich ihr neues Lied mitbekommen). In diesem Fall wird – wie immer – im einleitenden IF-Satz die Vergangenheitsform genommen und im Hauptsatz dann das adequate Conditional Perfect (would have heard).

Also: Intuitiv würde man vielleicht im IF-Satz auch ein would einbauen, was man nicht macht: stattdessen kann man sich pauschal merken kann, dass man das ‘would’ nur in Hauptsätzen anwendet und in IF-Sätzen im Prinzip die anderen Zeitformen (present, past, past perfect).

immoral vs. unmoral

Gemeint soll ‘unmoralisch’ sein, aber nur ersterer Begriff ist richtig. ‘unmoral’ existiert nicht und das manchmal gehörte ‘amoral’ bedeutet, dass eine Sache nichts mit Moral gemein hat, nichts zu tun hat, …dass es keine Verbindung oder Beziehung zum Begriff Moral gibt.

individual vs. person

Beide Begriffe meinen “Person” und können beliebig ausgetauscht werden, allerdings klingt ‘Individual’ für manch einen etwas ‘gebildeter’. Wie auch immer, im informellen Gespräch sollte man, wenn immer passend, ‘Person’ verwenden, während man im schriftlichen Bereich bestimmt gerne einmal den anderen Ausdruck nimmt. Schon alleine, um etwas Abwechslung in den Text zu bringen.

in regard to vs. in regards to

Bedeutet: bezogen auf…/ in Bezug auf…

Wird häufig mit abschliessendem ‘s’ benutzt, was falsch ist:

‘Regards’, das sind Grüsse !

Um das Ganze aber noch verwirrender zu machen: ‘As regards Mr. Peter’s work, we…’, also benutzt mit ‘as’ wäre wiederum richtig, wenngleich dies wenig verwendet wird.

‘With regard to’ und ‘In regard to’, das sind die richtigen und häufigst benutzten Formen, die man auch verwenden sollte.

Was aber auch geht, ist die Benutzung der ‚…ING‘ Form: ‚I need to talk to you regarding your work‘.

it is (it was)

Besonders zur Betonung eines Satzteiles, Subjektes oder Objektes im schriftlichen Englisch benötigt:

“It was the miserable streets that caused the break-down of our car” (Es waren die elenden Strassen, die unseren Wagen kaputt machten).

“It was the children who made that noise” (Es waren die Kinder, die den Krach machten)

Wie man sieht, benutzen wir das Subjekt ‘streets’ bzw. ‘children’ zwar im Plural, aber es bleibt bei ‘it was’ statt ‘it were’. Letzteres existiert nicht!

‘It is’ wird zur Betonung in der Gegenwarts- und ‘It was’ zur Betonung in der Vergangenheitsform benutzt, gleich ob das betonte Subjekt oder auch betonte Objekt im Plural oder Singular stehen. Beispiel für Betonung des Objektes im Satz: “It was the neighbors they caught dancing naked on the streets” (Sie erwischten die Nachbarn nackt tanzend auf der Straße).

Zur Abgrenzung in der gesprochenen Sprache: natürlich kann man die Beispielsätze oben auch im gesprochenen Englisch verwenden, kein Zweifel, aber in der Sprache hat man ja auch die Möglichkeit mit der Stimme bestimmte Bereiche eines Satzes zu betonen, was im im Schriftlichen eben nicht geht und wofür man ‘It is (was)’ nimmt.

Im gesprochenen Englisch würde man bezogen auf obigen Beispielsatz sagen können: “The children made that noise”, wobei man ‘The children’ stark betont.

Abseits vom Zweck der Betonung kann man ‘It is (was)’ selbstverständlich in anderem Kontext benutzten, z.B. “It was not easy” (Es war nicht leicht), “It was not until 1996 that I saved enough money for an own car” (Erst 1996 hatte ich genug Geld für ein eigenes Auto gespart).

Merken: IMMER NUR im Singular verwenden

Die Erfindung des Stetson Hut

0

Stetson

1865 mietet John B. Stetson für 100 Dollar, einen kleinen Raum, erwarb zudem noch für 10 Dollar Material und Arbeitsgerät und was dabei heraus kam, war die Geburtsstunde der „John B. Stetson Hat Company“.

Im Jahr darauf präsentierte er den „Hat of the West“ oder wie er auch genannt wurde, den „Boss of the Plains“. Dieser Hut war der Cowboyhut mit der breiten Hutkrempe, wie man ihn kennt. Die Krempe wirkte wie eine Wasserrinne und schütze den Träger, im Gegensatz zu allen anderen Hüten, die auf dem Markt waren, vor dem Regenwasser. Auch war die Qualität seiner Hüte so gut, das sie Wind und Wetter trotzten und sich nicht mehr verformten.

Mit diesem Hut wurde der Grundstein gesetzt und der Stetson sollte mit der Zeit zur Marke werden.

Ein Stetson war nicht bloß eine Kopfbedeckung, er stand und war vielmehr ein Begriff für Qualität, Strapazierfähigkeit, Innovation und Mode.

John B. Stetson sammelte in seinen Leben viele Erfahrungen in verschiedenen Berufen, aber nur eines konnte er meisterlich, nämlich Hüte herstellen. Erlernt hatte er diesen Beruf von seinem Vater, einem Hutmachermeister, und das zu einer Zeit, in der der Beruf des Hutmachers nicht hoch angesehen wurde. Über Hutmacher sagte man, sie seien unzuverlässig, faul und hielten sich von allen fern und gingen, wenn sie denn mal Geld in der Tasche hatten, nur ihren Vergnügungen nach. Mit dem Auftreten von John B. Stetson, änderten sich die Meinungen und die Vorurteile der Leute rasch. Stetson baute die wohl bekannteste und erfolgreichste Hutfabrik in Amerika auf. Die Langlebigkeit seiner Produkte und die Geschichte der John B. Stetson Company basieren auf Innovationen und Qualität.

Seine ganze Karriere in der Hutindustrie verbrachte Stetson mit dem Design von neuen Hutmodellen, die sowohl modisches Beiwerk, als auch funktionell sein sollten. Sein Credo war die Qualität, und die ist es auch noch heute, nach mehr als 135 Jahren Firmengeschichte, die den Namen Stetson zum Inbegriff von qualitativ erstklassigen Hutmodellen machte.

Der Slogan: „Stetson, it’s not just a hat, it’s the hat“, hat sich im Bewußtsein der Käufer tief verankert.

John B. Stetson, starb als wohlhabender Mann im Jahre 1906.

Heute ist die Stetson Hut Fabrik in St. Joseph im Bundesstaat Missouri angesiedelt. Sie gehört zu den größten Hutfabriken des Landes und produziert Hüte in hunderten von verschiedenen Stilrichtungen und Farben. Die Stetson Company setzt einen Buchstaben, nämlich das „X“ als Qualitätsmerkmal ein. 20X oder 10X, die auf dem Innenleder angebracht sind, sind schon hervorragende Qualitäten. Der Wert vor dem „X“ bezeichnet den Anteil des Biberhaars.

Der „100X Beaver“, ein Cowboyhut, der aus dem Unterhaar der Biber gefertigt wird, hat eine seidige Oberfläche und gilt als unverwüstlich – wer ihn erwerben möchte, muss viele grüne Scheine über die Ladentheke schieben. Das Modell „U-Shape It“, auch ein Westernhut, hat eine Krempe, die sich vom Träger selbst verformen läßt. Die unzerbrechliche und aus Nirostastahl gefertigte Drahteinlage in der Hutkrempe läßt jede nur erdenkliche Verformung zu.

Trotz enormer Vielfalt an Hutmodellen ist der klassische Stetson nach wie vor der beliebteste und am meisten verkaufte der Stetson Hut Familie. Er und die nach wie vor erstklassige Produktqualität bilden das Rückgrat der Company, die aber auch seit geraumer Zeit Kosmetika und Eyewear vertreibt. Das Resultat dieser Firmenphilosophie ist, dass die Stetson-Hüte die wohl bekanntesten Hüte der Welt sind. Wo und wann immer über Hüte geredet wird, fällt bestimmt der Name Stetson.

Stetson – das ist im Wesentlichen der Geist des Wilden Westen und eine Ikone des American Way of Life. Gerade wegen seiner authentischen Vergangenheit, ist der Stetson ein Teil der amerikanischen Geschichte und von dem Ruhm der Historie wird er auch noch in der Zukunft zehren können und nicht nur die Köpfe der Amerikaner zieren.

Website: www.stetson.com

Die Erfindung der Cowboy Stiefel — heute sind sie Kult

0
Cowboy Stiefel
Cowboy Stiefel

Kontrovers ist diese Art der Fussbekleidung allemal – von den einen mild belächelt, von den anderen als kultiges Schuhwerk mit Image verehrt, macht sich der Otto-Normal-Verbraucher so seine Gedanken, welchem Lager er vertrauen soll.

Und die Schuhindustrie? Sie lässt den spitzen Stiefel regelmässig wie Phoenix aus der Asche wieder auferstehen und pumpt die Ladenregale voll.
Aber kann man dem trauen oder wird man beim Tragen doch sofort Opfer eines Manta Witzes?

Andererseits hat ‚Kult Werner‘ ihn auch am Fusse! Und man braucht sich schliesslich nur mit den richtigen Freunden umgeben und schon ist das Selbstbewusstsein wieder Herr der Lage… was wissen Grossstadt-Yuppies schon vom richtigen Leben? Oder haben sie recht ? Ist ein Cowboy Stiefel albern, was immer die Modeindustrie gerade sagt? Ist er zeitlos?

Woher kommt der Schuh eigentlich, wer hat ihn erfunden und wichtig: welche image-trächtigen Zeitgenossen tragen ihn heute?

Nachdem der amerikanische Bürgerkrieg geende hatte, begann die Ära der Cowboys, jener Männer, die die bis dato mehr oder weniger regionalen Vieherden über hunderte von Meilen an Ihren Bestimmungsort brachten. Viele der Männer waren ehemalige Soldaten, die nun als Cowboy ihren Lebensunterhalt verdienten. So war es naheliegend, dass auch ihre Kleidung und ihr Schuhwerk aus Armeezeiten resultierte.
So waren die Stiefel mit ihrer Form nicht optimal zum Reiten geeignet, vorne zu breit und der Absatz zu flach. Der unbewusste Schrei nach dem Cowboy Stiefel, der die meiste Zeit seines Daseins zu Pferde verbringen sollte -oder im Saloon- war ausgestossen.

Zwar wurden in den Jahren nach dem Bürgerkrieg weiterhin Stiefel hergestellt -der Cowboy musste also nicht auf Armeebestände zurückgreifen- aber die Form und Zweckmässigkeit liessen noch zu wünschen übrig:
es wurde sich einfach zu stark an die alten runden Formen.

Erfindung der Cowboy Stiefel

Und diese sagt man einem Schuster aus Kansas nach: dem Deutschen Charles H. Hyer und seinem Bruder Edward Hyer, Söhne eines deutschen Einwanderers, der um 1850 in die USA kam. Charles wurde 1852 geboren und lernte das Schuhmacher Handwerk von seinem Vater.

Anfang bis Mitte der ’70er Jahre zog es Charles von Illinois nach Kansas, genauer gesagt in das Städtchen Olathe. Er lehrte an der Taub-Stummen Schule das Handwerk der Lederverarbeitung. Außerdem war er der Meinung, dass sich auch ein Schuster-Laden lohnen könnte, dies war so 1875/1876. Er fragte seinen Bruder, ob er ihm helfen würde und so zog auch Edward nach Olathe.

Die Firmen-Geschichte des Schustergeschäftes erzählt von einem unbekannten Cowboy, der unzufrieden mit seinen bisherigen Stiefeln eines Tages zu Charles ins Geschäft kam und sich Mass-Stiefel mit einer bis dahin unbekannten Form anfertigen lassen wollte. Sie sollten vorne spitz zulaufen, damit man schnell und einfach in den Steigbügel rutschen konnte. Der Absatz sollte höher gezogen werden, damit man sich im Steigbügel verankern konnte. Charles befand die Idee für gut und so entstand das der Geschichte nach erste Paar echter Cowboy-Stiefel.

Der unbekannte Cowboy sorgte für die notwendige Mundpropaganda und die Nachfrage stieg.

1880 entschieden sich Charles und Edward, sich auf die Boot-Herstellung zu spezialisieren und sie gründeten die später in die Geschichte eingehende Firma ‚Hyer’s Boot Company‘.

Die Brüder stellten vorwiegend Handwerker aus Deutschland, Schweden, Polen und anderen nordeuropäischen Ländern ein. Ab den 1890ern Jahren führte Charles die Firma dann alleine, nachdem sein Bruder ausschied. Charles wollte seine Produktion noch weiter ausweiten und begann im Westen herumzureisen, um seine Stiefel bekannter zu machen. Auch führte er den Katalog-Versand für seine Ware ein. Kurz vor seinem Tod im Jahre 1921 erreichte die Produktion ca. 15.000 Paar Stiefel pro Jahr. Seine Söhne führten den Betrieb bis 1977 fort – längst war der Name Hyer schon zu einer Legende geworden.

1977 wurde verkauft an die Ben Miller Company in El Paso, Texas. Den Geist der alten Tage aber will die Olathe Boot Company weiterleben lassen, die einige der ehemaligen Hyer Handwerker einstellte und heute noch im Geschäft ist Bekannte Namen wie Buffalo Bill Cody, Clark Gable, Gene Autrey, Will Rogers, Ken Maynard und U. S. Präsidenten wie Teddy Roosevelt und Calvin Coolidge und Dwight Eisenhower trugen Hyer-Stiefel.

Heute sind es Stars der Movie- und Pop-Welt wie Madonna, ‚The Boss“ – Bruce Springsteen und Arnold Schwarzenegger, die den Western-Look in Windeseile retour bringen. Aber auch Politiker wie Clinton, Reagan und Bush zeigen Leadership in Sachen spitzer Fussbekleidung. Der Cowboy Stiefel ist heute natürlich in allen Höhen und Lederarten zu bekommen.

Schlangenleder muss es wirklich nicht sein, absetzen vom Normalbürger kann man sich mit aufwendig eingenähten Mustern – nur: wer toppen will, sollte schon ‚Ostrich‘ Leder, also Straussenleder, wählen, die elitäre Art Cowboy Stiefel, mit der man sich im Club der Ölbarone getrost sehen lassen kann…

Cowboy Stiefel und mehr

Einige Cowboy Stiefel Marken und Websites:

Web: Ariat
http://www.ariat.com/
Web: Boulet Boots
http://www.bouletboots.com/
Web: Chippewa
http://www.chippewaboots.com/
Web: Justin Boots
http://www.justinboots.com/
Web: Lucchese
http://www.lucchese.com/
Web: Nocona
http://www.nocona.com/
Web: Olathe Boots
http://www.olatheboots.com/
Web: Tony Lama
http://www.tonylama.com/