Start Blog Seite 19

Capitol Reef Nationalpark, Utah

Waterpocket Fold vom Chimney Rock Trail aus, Capitol Reef NP (photo: NPS/Chris Roundtree)
Waterpocket Fold vom Chimney Rock Trail aus, Capitol Reef NP (photo: NPS/Chris Roundtree)
Fruita Campground, Capitol Reef NP (photo: NPS/Hannah Taylor)
Fruita Campground, Capitol Reef NP (photo: NPS/Hannah Taylor)
Fruita Orchard, Capitol Reef NP (photo: NPS/Jacob Frank)
Fruita Orchard, Capitol Reef NP (photo: NPS/Jacob Frank)
Upper Cathedral Valley, Capitol Reef NP (photo: NPS/Travis Lovell)
Upper Cathedral Valley, Capitol Reef NP (photo: NPS/Travis Lovell)

Eine gigantische, gekrümmte Falte in der Erdkruste erstreckt sich über 160 km im mittleren Südutah südostwärts vom Thousand Lake Mountain bis hin zum Lake Powell und veranschaulichen, wie sich die Erdoberfläche gebildet hat.

Diese eindrucksvolle Felsenlandschaft, die durch die selben gewaltigen Kräfte entstanden ist, die das Colorado Plateau vor 65 Millionen Jahren formten, wird Waterpocket-Fold (Wassertaschenfalte) genannt. Der Capitol Reef National Park präsentiert die Erdfalte und ihr spektakuläres, erodiertes Wirrwarr von bunten Klippen, massiven Wölbungen, in den Himmel ragenden Spitzsäulen, starren Monolithen, sich windenden Schluchten und anmutigen Bögen.

Aber das Waterpocket-Fold Gebiet hat mehr zu bieten: den Fremont River und den weiten Wüstenhimmel; Kakteen, Eichelhäher, Eidechsen, Hasen, Wacholder, Akeleien und Hirsche. Indianer jagten hier und betrieben Ackerbau mehr als 1000 Jahre lang; und später siedelten hier Mormonenpioniere mit ihren Familien. Poeten, Künstler, Photographen und jene, die sich einfach nur in der Abgeschiedenheit und Großartigkeit dieser Weite erholen wollen, finden hier Inspiration. Die Welt der Waterpocket-Fold erstreckt sich über 160 km… und weiter.

Entstehung des Waterpocket Fold

Die Waterpocket-Fold besteht aus zahlreichen Schichten von Ablagerungsgestein. Diese ursprünglich horizontalen Schichten wurden von Sedimenten geformt, die sich über hunderttausende von Jahren in Meeren, Gezeitenniederungen, Wüsten und anderen Umgebungen ablagerten. Als sich dann die riesige Landmasse des Colorado Plateaus zu heben began, wurden die hiesigen Gesteinsschichten zu einer gigantischen Falte aufgeworfen. Allmählich wurden viele der oberen Schichten der alten Falte vollständig weggewaschen, so daß heute nur eine Andeutung der früheren ungeheuerlichen Größe der Waterpocket-Fold bleibt. Während Wind und Wasser weiter langsam die Falte abtragen, entstehen aus dem Gestein neue Formen

Aktivitäten

Die meisten Besucher geniessen die Landschaft einfach vom Auto aus und fahren die vielen Aussichtspunkte an.

Aber: Der Park ist ein Paradies für jede Art von Wanderung. Die Auswahl der Wege hat für jeden Anspruch und jede Kondition etwas dabei.

Capitol Reef hat außerdem zahlreiche (unbefestigte) Strassen, die szenenreiche Ausblicke versprechen. Man muss mit dem Visitor Center klären, ob das eigene Fahrzeug für eine geplante Strasse ausgelegt ist.

Daten & Fakten

Öffnungszeiten
Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Anfahrt

Der Highway 24 führt Ost-West verlaufend in und durch den Park.

Visitor Center

Das Besucherzentrum des Parkes bietet eine Vielfalt an Brochüren, Büchern, Landkarten, Ausstellungen und ein kurzes Diaprogramm zur Orientierung. Parkpersonal steht zur Verfügung, um Ihnen beim Planen Ihres Besuches zu helfen und um Ihre Fragen zu beantworten. Zeiten für besondere Parkaktivitäten werden öffentlich ausgehangen. Das Besucherzentrum ist abgesehen von einigen Nationalfeiertagen täglich geöffnet.

Eine Picknickstelle in der Nähe des Besucherzentrums bietet Tische, Grillvorrichtungen, Toiletten, Trinkwasser und schattige Bäume. Einfache Picknickstellen entlang des Burr Trail und der Caineville Wash Straße haben zwar Tische, aber nichts anderes…seien Sie vorbereitet.

Eintritt

Pro Fahrzeug $20; pro Motorrad $15; zu Fuß oder Fahrrad $10; jeweils gültig für 7 Tage

Sparen mit dem U.S.-weiten Jahrespass, was sich schon ab 3-4 besuchten Parks rentiert: U.S. Nationalpark Jahrespass America the Beautiful

Nationalpark Website: https://www.nps.gov/care/

Unterkunft Wohnen Hotel Camping Capitol Reef Nationalpark

Verpflegung, Campingausstattung, Benzin und Unterkünfte werden im Park nicht angeboten. Nahegelegene Ortschaften bieten diese und andere Dienstleistungen.

Wohnen im Park

Nicht möglich. Motels gibt es in den umliegenden Ortschaften.

Wohnen ausserhalb des Parks

Torrey an der westlichen Seite des Parks am Highway 24 bietet Unterkunft. Wenn Sie von Osten anreisen, ist Hanksville am highwaz 24 eine Möglichkeit oder weiter enfernt liegt Moab, Utah.

Campingplätze

Fruita Campground, Capitol Reef NP (photo: NPS/Hannah Taylor)
Fruita Campground, Capitol Reef NP (photo: NPS/Hannah Taylor)

Der Fruita Campingplatz, ausgestattet sowohl für Zelte als auch Campingbusse und Wohnwagen ist das ganze Jahr geöffnet. Frühzeitiges Kommen sichert Ihnen einen guten Platz. Der Campingplatz hat 71 Stellplätze, Picknicktische, Grillvorichtungen und Toiletten; Trinkwasser steht außerdem zur Verfügung. Eine Platzgebühr muß bezahlt werden. Schul- und andere Gruppen können beim Park im Voraus einen großen Gruppenstellplatz reservieren. Zwei einfache Zeltplätze, Cathedral Valley und Cedar Mesa (Zedernebene), sind das ganze Jahr geöffnet. Durch frühzeitige Ankunft sichern Sie sich einen Platz. Beide Zeltplätze haben jeweils fünf Stellplätze, Tische, Grillvorrichtungen und Latrinen, aber kein Wasser. Zelten im Hinterland ist im Großteil des Parkes erlaubt; ein kostenloser Genehmigungsschein ist erforderlich.

Fruita Campground

Der einzige voll erschlossene Campingplatz im Park.

Cedar Mesa Campground

35 mi südlich des Vistior Centers an der Notom-Bullfrog Road.

Cathedral Valley Campground

Gelegen auf der Cathedral Valley Loop Rd, die durch den Cathedral District geht. Ca. 36 mi vom Visitor Center entfernt.

Reisezeit / Saison

Geöffnet ganzjährig.

Frühling und Herbst sind klimatisch am einfachsten. Der Sommer ist die Hauptreisezeit, wenngleich für körperliche Aktivitäten sehr anstrengend. Frühling und Herbst sind deswegen die besten Reisezeiten mit angenehmen Temperaturen.
Im Sommer kann es weit über 35 Grad werden; Winter bedeutet teilweise sehr kalt (vor allem der Wind). Siehe nachfolgend.

Klima & Temperaturen

Im Sommer erreichen die Temperaturen oft 30º C, obwohl es sich nachts bis auf 10º bis 15º C abkühlen kann. Die Gewitterzeit von Juli bis September bringt häufige Wolkenbrüche, Springflutgefahr, Blitze, aber auch die Schönheit großartiger Wolkenformationen.

Frühling und Herbst sind aufgrund ihrer milderen Temperaturen (um 10º bis 15º C) ideale Monate für Langstreckenwanderungen und andere anstrengendere Unternehmungen.

Winterhöchsttemperaturen rangieren durchschnittlich unter 10º C. Schneefälle, besonders auf unteren Höhen, sind gewöhnlich leicht.

Während des ganzen Jahres herrscht niedrige Luftfeuchtigkeit.

Empfohlene Kleidung

In den heissen Sommermonaten ist atmungsaktive Kleidung angeraten. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls wichtig.

Wasser Vorrat

Haben Sie immer ausreichend Wasser bei sich – mindestens 4 Liter pro Person pro Tag im Sommer. Zuverläßige Trinkwasserquellen außerhalb Fruitas sind sehr selten. Passen Sie Ihren Schritt dem heißen Wetter und der Höhe an.

MonatMaxMin
Jan5,0-8,8
Feb10,0-5,0
Mrz16,6-0,6
Apr22,23,9
Mai27,28,3
Jun32,712,2
Jul35,516,1
Aug33,815
Sep28,910,0
Okt21,63,3
Nov13,9-2,8
Dez6,1-7,2
The Tanks, Capitol Reef NP (photo: NPS/Jacob Frank)
The Tanks, Capitol Reef NP (photo: NPS/Jacob Frank)
Chimney Rock, Capitol Reef NP (photo: NPS/Chris Roundtree)
Chimney Rock, Capitol Reef NP (photo: NPS/Chris Roundtree)
Hickman Bridge, Capitol Reef NP (photo: NPS/Chris Roundtree)
Hickman Bridge, Capitol Reef NP (photo: NPS/Chris Roundtree)
The Castle, Capitol Reef NP (photo: NPS/Jacob Frank)
The Castle, Capitol Reef NP (photo: NPS/Jacob Frank)
Upper Cathedral Valley, Capitol Reef NP (photo: NPS/Travis Lovell)
Upper Cathedral Valley, Capitol Reef NP (photo: NPS/Travis Lovell)

Die Autostrecken

Man kann das Waterpocket-Fold Gebiet entlang des Utah Highway 24 und des Senic Drive (Panoramastraße), der Nord-Süd vom Fruita Visitor Center aus verlaufenden Capitol Reef Rd, erkunden.

Der Utah Highway 24 ist die Haupt Ost-West Verbindung durch den Park und diese Panoramastraße ist eine Schotterstraße, die eine 40 km lange Tour des Parkes erlaubt.
Der Utah Highway 24, 1962 gebaut, folgt dem sich schlängelnden Fremont River entlang seinen Windungen durch die Falte. Über der Straße erheben sich die schillernd gefärbten Klippen und Wölbungen des Capitol Reef, das dem Park seinen Namen gibt. Dieser besonders majestätische Teil der Waterpocket-Fold erhält seinen Namen von den gewölbten weißen Steindomen und seinen fast ungangbaren Bergrücken. Die Pioniere nannten diese Felsen manchmal “reefs” (Riffe]).
Die Panoramastraße folgt der Westseite der Falte und führt zu Grand Wash (Großes Schwemmland) und Capitol Gorge (Kapitol Schlucht), zwei tiefen, gewundenen vom Wasser geschliffenen Schluchten mit senkrechten Wänden. Entlang der Panoramastraße führen Pfade zu Aussichtspunkten, abgelegenen Schluchten, naturgeformten Steinbögen und glatten Felsmassen. Ein herrlicher Blick auf das Waterpocket-Fold Gebiet bietet sich auch von Haupt- und Nebenstraßen außerhalb des Parkes.

Eines dieser weitschweifenden Panoramen kann man entlang des Utah Highway 12 westlich des Parkes in einer Höhe von mehr als 3000 m sehen.

Hinweise zu Strassen und Touren

Mehr über die geologischen und historischen Naturbesonderheiten, die man entlang der Straßen und Pfade des Parkes sehen kann, efährt man im Visitor Center, wo es auch Bücher und Broschüren gibt. Teils kostenlose Informationen, teils käuflich zu erwerbende.
Ein illustrierter Führer für die Panoramastraße ist im Besucherzentrum erhältlich.

Führer für Straßentouren des Cathedral Valley, Strike Valley, Circle Cliffs (Kreisklippen) und Boulder Mountain (Felsenberg) können ebenfalls erworben werden.

Ungepflasterte Straßen, die für PKW-Nutzung gekennzeichnet sind, einschließlich Teilstrecken der Panoramastraße und Straßen zu entlegenen Gegenden südlich des Fremont River, können gewöhnlich ohne Schwierigkeiten befahren werden.

Wegen ihrer Unebenheit sind andere ungepflasterte Hinterlandstraßen nur für Allradantrieb- oder hochgelagerte Zweiradantriebfahrzeuge geeignet.

Regen und Schnee können einige Straßen von Zeit zu Zeit unbefahrbar machen.
Bitte erkundigen Sie sich beim Parkpersonal nach den gegenwärtigen Straßenzuständen, bevor Sie Ihre Fahrt beginnen.

Trails (Wanderwege)

Trails bieten eine langsamere, intimere Art, den Park zu entdecken. Entlang eines Trails können Sie einen kühlen, schattigen Ruheplatz nahe dem Freemont River finden, durch einen einsamen, steilwandigen Canyon wandern, auf einer hohen Klippe stehen und die Unermeßlichkeit des Waterpocket-Fold Gebietes überblicken oder auf versteckte geologische Raritäten wie Hickman Bridge, eine 40 m lange Sandsteinbrücke, stoßen. Besucher, die am Beobachten von Wild oder am Fotografieren von wildwachsenden Blumen interessiert sind, erwartet reiche Belohnung. Sie können zwischen kurzen Spaziergängen oder anstrengenden Wanderungen durch rauhes Gelände, die einen Tag oder länger dauern können, wählen. Für weitere Informationen, einschließlich topographischer Karten, Reiseführern und Zustandsberichten schauen Sie bitte beim Besucherzentrum vorbei.

Spezielle Aktivitäten

Von Mai bis September bietet der Park viele Sonderprogramme, einschließlich geführten Wanderungen, abendlichen Lagerfeuerprogrammen des Freiluftamphitheaters in der Nähe des Fruita Zeltplatzes und Autokarawantouren. Zeiten werden im Besucherzentrum veröffentlicht.

Eine weitere Aktivität, die Ihnen Freude bringen kann, ist das Obstpflücken in den historischen Fruita Obstgärten. Äpfel, Kirschen und andere Früchte reifen von Juli bis Oktober. Jedermann darf eine Handvoll als Zwischenmahlzeit pflücken. Der Parkinspektor setzt bestimmte Zeiten fest, zu denen größere Mengen Obst gegen eine Gebühr geerntet werden können. Weitere Informationen sind im Besucherzentrum erhältlich.

Capitol Reef’s Freemont River Gegend

Das Leben im Waterpocket-Fold Gebiet ist am üppigsten entlang des Freemont Flusses. Ureinwohner Amerikas, frühere Pioniere, feuchtigkeitsliebende Pflanzen und Tiere haben alle nahe seinen Wassern Zuflucht gefunden.

Indianer der wenig bekannten, aber weit verbreiteten “Freemont Kultur” lebten schon 700 n.Chr. entlang des Flusses und teilten sich die zerklüftete Felsenwüste des Colorado Plateaus mit den Anasazi, die im Süden lebten.
Die Freemont Indianer jagten und sammelten ihre Nahrung und bauten auch Mais, Bohnen und Kürbise an. Als sie rätselhafterweise ungefähr 1250 n.Chr. verschwanden, hinterließen sie nur wenige Spuren ihres Lebenswandels hier.
Ihre Felsenmalereien (Piktographen) und Ritzzeichnungen (Petroglyphen) an den Canyonwänden sind noch an einigen Stellen sichtbar. Später jagten nomadische Ute und Paiute Indianer im Waterpocket-Fold Gebiet.

Forscher, Mormonenpioniere und Andere begannen Ende des 19. Jahrhunderts, in das Tal des Freemont Rivers vorzudringen. Wer jenseits des Tales siedeln wollte, mußte durch das rauhe Gelände der Waterpocket-Fold.
Capital Gorge war eine enge, steinige Reiseroute, die durch die Falte führte. Eine Gesteinswand, Pionierregister genannt, ist mit den Namen von Bergleuten, Siedlern und Anderen, die von 1871 an durch diese Schlucht zogen, übersät.
Um 1917 war eine kleine Mormonengemeinde an den Ufern des Freemont in Fruita schon voller Leben. Mit geschickter Bewässerung des guten Talbodens wurde Fruita für seine ertragreichen Obstgärten und die Qualität des Obstes bekannt.
Manchmal ereigneten sich Überschwemmungen, aber dem Ort blieb jegliche schwere Verwüstung erspart. Nach der Schaffung des Capitol Reef National Monuments (später Capitol Reef National Park) im Jahre 1937 zogen die Bauern und ihre Familien allmählich in andere Gebiete.
Das Erbe dieser Pioniere ist in einem alten, hölzernen Schulhaus, in dem seinerzeit geselliges Beisammensein, Tanzveranstaltungen und Kirchenversammlungen stattfanden, in anderen Bauten, in historischen Obstgärten und Feldern überall in Fruita noch lebendig.

Heutzutage besteht die Vegetation entlang des Freemont River aus amerikanischen Pappeln, Weiden und Eschen, die jedes Frühjahr ein Band frischen Grüns hervorbringen, sowie aus Indian Paintbrush (Castilleja), Golderbse und anderen wildwachsenden Blumen der Jahreszeit.
Eine Vielfalt an Tieren wird vom Wasser angezogen: tausende von Vögeln, vom Hüttensänger bis zur Zugente, und Säugetiere, vom Murmeltier bis zum Mule Deer, eine Art Reh.
Aber sobald man sich auch nur wenige hundert Meter vom Fluß entfernt, so dominiert das strengere, spärlichere Wüstenklima.

Capitol Reef’s rote Felslandschaft, das Hinterland

Kilometerlange ungepflasterte Straßen führen in entlegene Ecken des Waterpocket-Fold Gebietes, einst nur interessant für Cowboys, Geologen, Bergleute und Schafhirten.

Heute bieten diese Stellen Parkbesuchern natürliche Schönheit und Abgeschiedenheit.

In unermesslichen Weiten wie Cathedral Valley fliegen Steinadler und steinerne Monolithentürme erheben sich über den sandigen Wüstenebenen.

In abgeschiedenen Schluchten wie Halls Creek Canyon schmücken hängende Affenblumen- und Frauenhaarfarngärten die Canyon Wände. Auf vielen Straßen, einschließlich des Burr Trails, wo die Szenerie immer atemberaubender wird, je höher die Straße steigt, können Sie Aussichtspunkte finden.

Waterpockets (Wasser-Tümpel / Pfützen) und die Tierwelt

Im Hinterland dominiert die Wüste und steht in starkem Kontrast zum Freemont River Tal, einer seltenen Oase. Jährlich fallen weniger als 200 mm Regen, der meiste während Spätsommergewittern. Diese Gewitter können trockene, sandige Flußbetten in reißende Ströme verwandeln, die einige Lebensformen bedrohen und andere erhalten. Gewundene, krüppelige Wacholderbüsche und Pinyon-Kiefern, die zusammen mit anderen Pflanzen die Landschaft übersäen, zeugen von der Strenge der Wüste. Aber viele Pflanzen und Tiere haben sich gut an das Leben hier angepasst.

Kängeruhratten, Eidechsen, Kakteen und Melden bewältigen die jährliche Wasserknappheit der Wüste auf ihre eigene Weise. Einige sind Experten im Sammeln und Aufbewahren von Wasser, andere spezialisieren in Wasserkonservation, wieder andere können beides.

Viele Tiere bewegen sich nur bei Nacht, um der Hitze des Tages zu entfliehen, deshalb kann der flüchtige Beobachter die Fülle des Tierlebens in der Wüste leicht unterschätzen.

Gelegentlich sammeln sich Regenwasserpfützen in Waterpockets (Wasserloch) genannten, erodierten, schlüsselähnlichen Vertiefungen im Fels.
Merkwürdigerweise gibt das kleine Wasserloch der massiven Falte, die die Landschaft beherrscht, ihren Namen. Dickhornschafe, Luchse – und sogar Menschen – haben ihren Durst an diesen Tümpeln gestillt.

Mindestens eine Tierart, die Spatenfußkröte, nutzt die Wasserlöcher als Platz zum Leben und Fortpflanzen. Aus den ins Wasser abgelegten Eiern schlüpfen innerhalb weniger Tage nach einem Regen kleine Kaulquappen.
Die Kaulquappen wachsen zu Kröten heran, bevor die Tümpel austrocknen und wiederholen den Kreislauf, wenn sich die Tümpel wieder füllen. So geht das Leben im Waterpocket-Fold Gebiet weiter.

Canyonlands, Utah, und Dead Horse State Park

Sonnenuntergang, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Kait Thomas)
Sonnenuntergang, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Kait Thomas)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)

Canyonlands ist der größte Nationalpark in Utah. Mit hunderten von Flussansichten in die Canyons und seinen roten Felsen und Klippen ist er einzigartig in seiner Verschiedenartigkeit. Am besten erforscht man den Park mit dem Pkw.
Der Park befindet sich in der Colorado Hochebene im Südosten von Utah und hat eine Gesamtfläche von 848 qkm. Wasser und Schwerkraft sind die Hauptarchitekten dieses Parks gewesen.

Der Green River und der Colorado River teilen den Park in sehr unterschiedliche Gebiete: Island in the Sky, The Needles, Maze, Horseshoe Canyon und die Flüsse selber.
Die Aussichten sind schlichtweg spektakulär und Freunde des Südwestens werden auf ihre Kosten kommen. Die Anfahrten zu den einzelnen Gebieten sind teils langwierig, auch wegen der Straßen und der Entfernung, so dass man ausreichend Zeit kalkulieren sollte.

Dronen sind nicht erlaubt — genauso wie in allen anderen Nationalparks.

Eintritt

Pro Fahrzeug $30; pro Motorrad $25; zu Fuß oder Fahrrad $15; jeweils gültig für 7 Tage

Sparen mit dem U.S.-weiten Jahrespass, was sich schon ab 3-4 besuchten Parks rentiert: U.S. Nationalpark Jahrespass America the Beautiful

Nationalpark Website: https://www.nps.gov/cany/

Candle Stick Tower, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Jakob W Frank)
Candle Stick Tower, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Jakob W Frank)
Grand View Point, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Neal-Herbert)
Grand View Point, Island in the Sky, Canyonlands (photo: NPS / Neal-Herbert)

Island in the Sky

Eingegrenzt vom Green River im Westen und dem Colorado im Osten überschaut das „Island in The Sky“ Gebiet Canyonland von ca. 300-600m Höhe. „Island in The Sky“ ist leicht zugänglich und garantiert spektakuläre Blicke in die Canyons und andere geologische Formationen. Wanderpfade und Jeep-gerechte Strassen ermöglichen den Zugang ins Hinterland. Bis auf wenige Ausnahmen beginnen hier fast alle Wanderwege auf dem Mesa Top und führen in Serpentinen abwärts zur White Rim Bench. Die Pfade sind am Beginn und an Pfadkreuzungen durch Steinpfähle markiert (cairns) Einige Pfade führen von dort weiter hinunter zu den Flüssen. Erlaubnis erforderlich zum Übernachten!
Anfahrt: US 191 zum Utah Highway 313 (16km nördl. v. Moab bzw 35 km südl. vom I-70) dann ca. 35 km südwestlich.

Sonnenaufgang, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Sonnenaufgang, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Pothole Point, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Chesler Park, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Chesler Park, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Paul Bunyans Potty, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Paul Bunyans Potty, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Peekaboo Rock Art, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)
Peekaboo Rock Art, Needles, Canyonlands (photo: NPS / Neal Herbert)

Needles

Needles ist ein Backcountry – Erlebnis für Wanderfreudige oder Jeepfahrer. Benannt für seine farbenfrohen Zedern, bildet der Nadelbezirk das Südostgebiet von Canyonlands und ist das populärste Gebiet für Rucksacktourismus. Hier bieten sich viele Gelegenheiten für ausgedehnte Tageswanderungen
Anfahrt: US 191 ca. 60km südlich on Moab, dann Higway 211 ca.60 km westlich. Oder ca.22km nördl. von Monticelleo, dann ca. 60km westlich auf Highway 211. Die 211 endet direkt im Needles District.

The Maze (Labyrinth)

Aufgrund der Entfernung und der schlechten Strassen und Wege ist dies das am wenigsten zugängliche Gebiet von Canyonlands.
Erfahrung im Lesen von topographischen Karten, sowie im Fahren von Geländewagen sind ein Muss!
Trips sollten mit mindestens 3 Tagen kalkuliert werden. Das gesamte Gebiet ist ausschließlich Backcountry!
Die Trails sind primitiv und führen in Canyons und zu verschiedenen Ausichtspunkten. Viele der Canyons sehen sehr ähnlich aus und sind ohne topographische Karte nur schwer voneinander zu unterscheiden.
Alle Maze Routen sind steil. Für der Maze Overlook Trail sowie für ein paar weitere Trails wird Basis-Kletterkenntnis benötigt. Ein 10m Seil sollte auf jeden Fall mitgeführt werden, um an schwierigen Stellen das Gepäck hochzuziehen bzw. abzuseilen.
Die meisten Trails starten von unbefestigten Straßen. Besucher mit 2-Rad Antrieb sollten an der North Point Road Junction parken, ca. 4km von der Hans Flat Ranger Station entfernt und die ca. 23km zum Maze Overlook wandern.
Erlaubnis erforderlich zum Übernachten!

Horseshoe Canyon

Ist eine abgesonderte, allein stehende Einheit von Canyonlands, die erst 1971 dazu kam.
Seine faszinierende „Fels-Kunst“ wird von vielen als die bedeutendste Nord Amerikas bezeichnet. Weitere eindrucksvolle Blickfänger sind Wildblumen, Baumwolle- Bäume, die Schatten spenden und senkrechte Sandstein-Wände.
Über einen ca.11 km langen Rundweg gelangt man zur Great Gallery mit gut erhaltenen z.T. lebensgroßen Figuren und Kunstwerken, die von den Indianern zurückgelassen wurden. Besuche sind auf Tagestrips limitiert. Das Übernachten ist verboten.
Anfahrt: Ca. 50 km östlich vom Utah Highway 24 auf unbefestigter Straße.

Colorado River gesehen vom Dead Horse State Park, Canyonlands, Utah
Colorado River gesehen vom Dead Horse State Park, Canyonlands, Utah

Dead Horse Point State Park (bei Canyonlands) – den darf man nicht versäumen!

Dead Horse Point State Park Aussichtsplattform mit Blick auf den Colorado River.

Utah’s Grand Canyon – Dead Horse Point State Park ist vielleicht Utah’s spektakulärster State Park. Er sitzt 2.000 feet (ca. 600 m) oberhalb einer Schleife, die der Colorado River hier macht. Der Blick auf den grün schimmernden Colorado River ist beeindruckend. Darüberhinaus kann man herrlich auf Canyonlands und die bizarre Landschaft schauen.

Anfahrt: von Moab aus. Beschaffen Sie sich im Besucherzentrum von Moab eine Karte oder nehmen Sie ihr Navi. Es sind nur ca. 30 mi und in 60-90 min sind Sie da.

Die Legende vom Dead Horse Point

Dead Horse Point ist eine Art Halbinsel in den schier unendlichen Sandstein-Klippen. Gemäß einer der vielen Legenden wurde diese Art natürliche Begrenzung um die Jahrhundertwende als ‚Gehege‘ für wilde Mustangs genommen. Cowboys trieben die Mustangs in diese Sackgasse, die am ende nur 30 m breit ist und mit dichtem Buschwerk, was als Gehege diente, zusammen. Rechts und links waren nur die Klippen – eines Tages sollen die Pferde dort ohne Wasserversorgung zurückgelassen worden sein und sie mussten jämmerlich sterben, obwol sie den Colorado River sehen konnten.

Öffnungszeiten: 6:00-22:00 Uhr. Das Visitor Center ist Thanksgiving, Weihnachten und Neujahr geschlossen. Eintritt ca. $20.oo pro Auto; Camping extra.

Dronen im Dead Horse State Park

Dronen nur erlaubt in der Wintersaison von November bis Februar und eine Genehmigung muss man sich im Visitor Center holen (gegen Gebühr).

Andere Artikel zum Südwesten der USA

Reiseartikel Südwesten USA

Reiseführer Tipps: USA Südwesten

Reiseführer / Bücher zum Südwesten der USA

Zion Nationalpark in Utah – was man sehen sollte

Zion Nationalpark in Utah
Angels Landing gesehen von Deertrap Mountain (NPS Photo / Marc Neidig)
Angels Landing gesehen von Deertrap Mountain (NPS Photo / Marc Neidig)
Angels Landing Wandern (NPS Photo / Caitlin Ceci)
Angels Landing Wandern (NPS Photo / Caitlin Ceci)

Innerhalb der fast 600 qkm großen Parkfläche im Südwesten Utah’s erheben sich einige der schroffsten und majestätischsten Sandstein-Felsen der Vereinigten Staaten. Wüstenlandschaft und riesige Fels-Skulpturen existieren hier nebeneinander mit Wasserfällen, Schluchten, Höhlen und eindrucksvoller Flora. Die gigantischen Steinmassen des West Temple und des Watchman „bewachen“ den Süd-Eingang des Parks.

Der Watchman ist eine der bekanntesten Formationen im südlichen Teil. Nördlich des Süd-Einganges beginnt der Zion Canyon. Ca. 800 m tief und 800 m breit an seiner Mündung, verengt sich der Canyon auf 100 m an seiner schmalsten Stelle am Temple of Sinawava. Der schmalere Teil ist auch mit dem Auto erreichbar, ca. 13 km vom Parkeingang entfernt.

Für Besucher, die Wasser und körperliche Anstrengung nicht meiden, ist eine Zion Narrows Schlucht Tageswanderung sicher das Richtige – mehr als die Hälfte der Strecke wird man durch den Virgin River waten oder je nach Wasserstand einmal mehr nass werden. Dafür erheben sich in der manchmal nur wenige Meter breiten Schlucht dann 600-700 Meter steile, in verschiedensten Rot-Tönen gefärbte Felswände neben dem Wanderer und der Eindruck wird wohl ein Leben lang nicht mehr vergessen werden.

Eintritt

Pro Fahrzeug $35; pro Motorrad $30; zu Fuß oder Fahrrad $20; jeweils gültig für 7 Tage

Sparen mit dem U.S.-weiten Jahrespass, was sich schon ab 3-4 besuchten Parks rentiert: U.S. Nationalpark Jahrespass America the Beautiful

Am Rand von Deep Canyon (NPS Photo / Christopher Gezon)
Am Rand von Deep Canyon (NPS Photo / Christopher Gezon)

Rundfahrten

Vom Südeingang geht eine 13 mi lange Schleife, vom Osteingang eine 22 mi lange Schleife durch den Zion Canyon los. Am Kolob Visitor Center startet eine 5 mi Tour, die zu den sehenswerten gehört.

Observation Point Trail (NPS Photo)
Observation Point Trail (NPS Photo)
The Narrows (NPS Photo / Marc Neidig)
The Narrows (NPS Photo / Marc Neidig)

Einige Zahlen zum Zion Nationalpark

1909 als Mukuntuweap National Monument gegründet – 1919 zum Zion National Park geworden.
Grösse: 229 square miles = ca. 600 qkm.
Niedrigster Punkt: 1,128m (3,666 ft): Coalpits Wash in der südwestlichen Ecke. Höchster Punkt: 2,660 m (8,726 ft): Horse Ranch Mountain im Kolob Canyons Gebiet.

Daten und Fakten

Lage

Die Eingänge an den südwestl. und südöstl Grenzen des Parks sind erreichbar über die SR 9 (Zion-Mount Carmel Highway). Diese ist über die I-15 im Westen und die US89 im Osten erreichbar. Der nächste Flughafen ist in St. George, UT, 46 miles (74.1 km). Der Park ist ganzjährig geöffnet. Eintritt: siehe offizielle Park Website

Shuttle Service

Zion Lodge (siehe Unterkunfts-Seite auf der offiziellen Website) stellt eine Tram-Tour zum oberen Zion Canyon bereit. Besucher mit größeren Fahrzeugen (Wohnmobil, oder Anhänger) sollten diese Option in Betracht ziehen. Ein Shuttle Service für Wanderer ist ebenfalls vorhanden.

Unterkunft

Außer einer Reihe von Campingplätzen finden Sie Unterkunft wie die Zion Lodge oder etlicher anderer auf der Website des Parks unter ‚Lodging‘. Online Buchungen möglich.

Camping

Erlaubnis erforderlich. Erlaubnisse und weitere Info’s sind im Besucherzentrum erhältlich oder auf der Website des Parks, siehe nachfolgend.

Visitor Centers

Kolob Canyons Visitor Center
Exit 40 von der I-15 weg am Eingang zum Kolob Canyon

Zion Canyon Visitor Center
Vom Südeingang ca. 1mi entfernt. Gute Ausblicke auf Zion und Virgin Canyon von hier aus. Kostenlose Videopräsentation des Parks.

Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website, siehe Link weiter unten.

Offizielle Park Website vom Nationalpark Service

https://www.nps.gov/zion/

Kostenloser Shuttle Service: https://www.nps.gov/zion/planyourvisit/shuttle-system.htm

Was man sehen muss

Angels Landing Trail:

Ein steiler 2.5 mi Anstieg auf die Spitze von Angels Landing, bietet Aussicht auf den Canyon. Nicht zu empfehlen für Besucher mit Höhenangst!

Zion Narrows:

Man wandert im/am Virgin River, der über die Jahrhunderte eine bis zu 600 m tiefe Schlucht gewaschen hat. An manchen Stellen ist die Passage nur 5-10 m breit und man bekommt ein unvergessliches Erlebnis präsentiert, wenn man hier wandert. Man muss sich im Visitors Center anmelden. Mindestens die Hälfte des Tages-Trips wird man im Fluss waten, es kann sogar tiefer werden und Schwimmen ist erforderlich. Es ist ein Erlebnis Trip, nichts für einen Kaffee-Ausflug. Aber er lohnt sich.

Bridge Mountain:

An der östlichen Flanke des Canyons. Seinen Namen bekam er wegen seines hohen Bogens an der Vorderseite. Bridge Mountain ist auch vom Besucherzentrum gut sichtbar.

Great White Throne:

Diese Massiv verändert seine Farbe von weiss im oberen Teil bis rot im unteren.

Temple of Sinawava:

Ein natürliches Amphitheater am nördl. Ende des Zion Canyon Drives. In der Mitte des Temples befinden sich zwei Steinsäulen, bekannt als „Altar“ und „Kanzel“. Das Besucherzentrum befindet sich ca. 1,6 km hinter dem Südeingang . Die Lobby bietet einen excellenten Blick auf die Türme des Virgin und Zion.

Riverside Walk:

Einer der populärsten Kurzwege ist der 1,6 km lange Weg entlang des Virgin Rivers. Ausgehend vom Temple of Sinawava kommt man an den Teil des Canyons, der dort bis zu 300m tief und am Boden nur 6m breit ist. Ein bis zwei Stunden werden allgemein für diesen Weg einkalkuliert.
Rundfahrten Vom Südeingang geht eine 13mi lange Schleife, vom Osteingang eine 22mi lange Schleife durch den Zion Canyon los. Am Kolob Visitor Center startet eine 5mi Tour, die zu den sehenswerten gehört.

Zion Nationalpark Wetter, Klima und Temperaturen, Reisezeit / Saison

Frühjahr und Herbst sind ideale Besuchsmonate, weil es noch nicht zu heiss ist. Sommer ist dennoch Hauptsaison und die Temperaturen lassen den Besucher leicht ins Schwitzen kommen.

Temperaturen beginnen ab Mai in die 20 Grad C Zone zu kommen und steigen dann bis Juli / August bis 36 Grad C an. Die Sommermonate sind auch die Sturm- und Gewitter-Monate. Die Winterzeit verläuft relativ mild um die 0 Grad C Grenze. Die Abende kühlen deutlich ab, was im Sommer angenehm erscheint. Im Frühjahr und Herbst braucht man eine Jacke.

Andere Artikel zum Südwesten der USA

Reiseartikel Südwesten USA

Reiseführer Tipps: USA Südwesten

Reiseführer / Bücher zum Südwesten der USA

Bryce Canyon Nationalpark in Utah

Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah (photo: www.frankschrader.us)
Bryce Canyon Nationalpark in Utah (photo: www.frankschrader.us)
Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah
Bryce Canyon Nationalpark in Utah

Bryce Canyon National Park ist bekannt für seine hufeisen-förmigen Amphitheater, die im Laufe der Jahrhunderte durch Erosion geformt wurden. Tausende von scharfkantigen Türmen und Spitzen aus Sandstein und Kalkstein, die „Hoodoos“ genannt werden, schaffen das Gesamtbild von Bryce.

Man kann sich im Park von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen aufhalten, je nachdem, ob man wandern und entdecken will oder nur von den Aussichtspunkten die Sicht genießen möchte.

Als Pflichtprogramm sollte man die Parkstraße, die von Nord nach Süd verläuft und 18 mi lang ist, fahren. Hin und zurück also 37 mi (ca. 60km).

Von dieser Straße gehen immer wieder Seitenwege und Parkausbuchtungen zu den Aussichtspunkten weg. Die Strassen und Aussichtspunkte sind ausgeschildert und man kann sich anhand der Karte, die man zum Eintritt bekommt, hervorragend orientieren.

Da alle Aussichtspunkte östlich der Straße liegen (man fährt am Canyonrand entlang), sollte man während der Hochsaison, wenn viel Verkehr im Park ist, erst ganz nach Süden fahren zum Rainbow Point und dann auf dem Rückweg nordwärts alle Aussichtspunkte anfahren, da man dann als Rechtsabbieger keine unötigen weiteren Staus verursacht.

Bei dieser Autotour kann man von den Aussichtspunkten in die herrlichen Amphietheater hineinschauen.

Am Rainbow Point findet man auch die Pinie, deren Alter auf 1.800 Jahre gerechnet wird. Dies ist ein nur kurzer Fußweg dorthin.

Queens Garden ist eine kurze 30-60 min. Wanderung allemal wert. Man taucht ab in die Tiefe des Canyon und Stille macht sich breit. Herrliche rote Farben des Gesteins und die Formen der Felsen werden Sie begeistern. Auch die ‚Queen‘, ein Fels, in dem man mit wenig Phantasie eine Königin wiedererkennt, werden Sie sehen.

Für den Park braucht man ca. einen 3/4 Tag, wenn man alles im Schnellverfahren abwickeln will. Wer mehr Zeit hat, wird sich darüber freuen, der Park lohnt sich auf jeden Fall.

Wer nur kurz gehen will, der sollte sich den Queens Garden Loop mit ca. 1.8 Meilen vornehmen. Wer länger gehen kann und will, der hat genügend Möglichkeiten und man braucht leicht einen oder zwei Tage für den Park.

Tages- und kleinere Touren im Bryce Amphitheater:
Der leichteste Weg ist der 1/2-mile (plus gleiche Strecke zurück) lange Weg des „Rim Trails“ zwischen Sunset und Sunrise Points. Die anderen Abschnitte des Rim Trails (der sich 5.5 mi / 9.2 km zwischen Fairyland Point und Bryce Point erstreckt) sind teilweise steil.

Am Rand des Canyon kann man in Wiesen und Pinienwäldern entspannen und wer übernachtet, hat die Möglichkeit den Sternenhimmel besser als anderswo zu studieren, da keine störenden Lichtquellen in der Nähe sind.

Zum Nationalpark wurde der Bryce Canyon im Jahre 1924 ernannt.

Eintritt

Pro Fahrzeug $35; pro Motorrad $30; zu Fuß oder Fahrrad $20; jeweils gültig für 7 Tage

Sparen mit dem U.S.-weiten Jahrespass, was sich schon ab 3-4 besuchten Parks rentiert: U.S. Nationalpark Jahrespass America the Beautiful

Camping in Bryce Canyon Nationalpark

Natürlich ist Camping eine ganz große Sache in den USA Nationalparks und es wird einem einfach gemacht mit der Planung:
Für Bryce Canyon hier der Link mit allen Infos: https://www.nps.gov/brca/planyourvisit/campgrounds.htm
Sie sollten auf jeden Fall früh mit der Planung und Reservierung (wenn möglich) beginnen, denn in den Sommermonaten herrscht Hochbetrieb.

Hotels

Im Park liegt die Bryce Canyon Lodge: https://www.nps.gov/brca/planyourvisit/lodging.htm
und gleich außerhalb des Parks das bekannte Ruby Inn, welches eine riesige Kapazität hat, einen Laden für Camper und sogar einen Campingplatz.

Andere Artikel zum Südwesten der USA

Reiseartikel Südwesten USA

Reiseführer Tipps: USA Südwesten auf Amazon

Reiseführer / Bücher zum Südwesten der USA

Olympic Nationalpark im Staat Washington, USA

Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Wildblumen in der Gebirgsregion im Olympic Nationalpark, Washington, USA (photo: NPS)
Wildblumen in der Gebirgsregion im Olympic Nationalpark, Washington, USA (photo: NPS)

Der Park besitzt drei verschiedene Ökosysteme: Regenwald, Bergregionen und 60 mi Pacific-Küste. Daher wird er als ‚3-in-einem-Park‘ bezeichnet. Über Jahrtausende durch Gletschereis vom Rest abgeschirmt, haben sich hier acht Pflanzenarten und fünf Tierarten entwickelt, die einmalig in der Welt sind und nur hier vorkommen.
95% des Park werden als unerschlossene Wilderness bezeichnet. Dies macht den Park zu einem besonderen Naturerlebnis. Es wurden dennoch einige Trails im Park erschlossen, die man ohne Führungen selbst erwandern kann.

Im Olympic Nationalpark gibt es die größte Herde freilebender, vom Menschen ungestörter Roosevelt Elche in der Welt. Manch einer plädierte schon dafür den Park ‚Elk National Park‘ zu nennen.

Lage

Der Olympic Nationalpark ist westlich von Seattle gelegen. Man erreicht die Halbinsel entweder mit der Autofähre oder umfährt den Puget Sound südlich und fährt auf der Interstate 5 bis Tacoma oder Olympia und dann über die US 101. Die US 101 führt auch nach Port Angeles, dem Haupteingang des Parks.

Der Nationalpark liegt auf der Olympic Peninsula, westlich von Seattle.
Der U.S. Highway 101 führt durch den ganzen Park und man kann von dort zu allen Stellen des Parks abzweigen.

Anfahrt

Auto-Fähre

Man kann von Seattle aus die Olympic Peninsula mit der Fähre anfahren. Vom Seattle Fährenterminal geht es nach Bainbridge Island oder Bremerton. Andere Fährenterminals gibt es südlich und nördlich von Seattle, beispielsweise in Edmunds. Bezüglich der Fährenpreise, Routen und Buchung besuchen Sie bitte die offizielle Website der Washington State Ferries: Offizielle Washington State Ferries Website: https://www.wsdot.wa.gov/ferries/

Per Auto ohne Fähre

Aus dem Großraum Seattle gelangt man generell über die Interstate-5 auf die U.S. 101 über die man letztendlich um den Puget Sound herumfährt und auf die Halbinsel gelangt.

Visitor Center

In Port Angeles ist das Haupt Visitor Center, welches ganzjährig geöffnet ist. Ranger sind anwesend. Hier bekommen Sie Ihr Kartenmaterial zum Park und Auskünfte, wenn Sie wünschen. Sollten Sie im Spätherbst, Winter oder Frühjahr reisen, sollten Sie sich bei den Rangern auf jeden Fall nach Straßenbedingungen erkundigen.
Hoh Rain Forest und Hurricane Ridge sind ganzjährig geöffnet. Ranger Stationen sind weiterhin in Storm King am Lake Crescent, Ozette, Kalaloch und Staircase.
Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website:

Eintritt
Pro Auto $30, pro Motorrad $25, jeweils gültig für 7 Tage. Sparen Sie mit dem Nationalpark Jahrespass, der sich bereits ab ca. 3-4 besuchten Parks lohnt: Nationalpark Jahrespass ‚ America the Beautiful‘

Camping: Kosten ca. $15-22 pro Nacht. Camping Informationen: https://www.nps.gov/olym/planyourvisit/camping.htm

Offizielle Website: https://www.nps.gov/olym/

Beach Camping (an einem Wochenene) im Olympic Nationalpark, Washington, USA (photo: NPS)
Beach Camping (an einem Wochenene) im Olympic Nationalpark, Washington, USA (photo: NPS)

Klima & Temperaturen

Reisezeit / Saison
Geöffnet ganzjährig, jedoch kann es zu Teil Schließungen aufgrund von extremen Wetterbedingungen kommen. Es werden die Sommermonate und der frühe Herbst für Reisende als die besten Monate empfohlen aber Winterfreunde werden auch die kalten Monate mögen, aber sollten sich im Visitor Center nach den Schneebedingungen erkundigen, da während des Winters in den entsprechenden Lagen Lawinengefahr herrscht. Wohnmobil Reisenden sollten ebenfalls die Sommermonate geraten werden zu wählen. Klima Informationen und weiterführende Infos zu Pass-Strassen und Strassenverhältnissen finden Sie auf unserer Washington State Reiseinformationen Seite

Klima & Temperaturen
Generell findet man milde Sommertemperaturen zwischen 18-24 Grad Celsius. Mit Niederschlag ist jederzeit zu rechnen, wenngleich der stärkste außerhalb Juni und Juli niedergeht.  Die Winter sind ebenfalls mild, in den niederen Regionen meistens oberhalb des Gefrierpunktes. Schneefall in den höheren Lagen möglich von Herbst bis Juli ! In den Küstengebieten meist Niederschlag in Form von Regen. Kleidungsmäßig sollte man sich auf den Niederschlag zu jeder Jahreszeit einstellen.

Empfohlene Kleidung
Regenkleidung sollte immer dabei sein von Frühling bis Herbst.

Naturerlebnisse pur! Sommer wie Winter.

Mit seinen drei Öko-Systemen ist der Park ein idealer Ort zum Wandern und Erfahren der Natur und ihrer Verschiedenheit. Man benötigt im Schnellverfahren mindestens einen ganzen Tag, um sich zumindest eine Vorstellung von den Öko-Systemen zu machen. Wer längere Wanderungen plant, sollte einige Tage Zeit mitbringen.
Wer mit Pferd in die Wilderness aufbrechen will, kann auf über 200 Meilen gepflegten Trails reiten. Viele weitere Meilen sind zugelassen, aber die Trails sind nicht gepflegt. Fünf Spezies von Lachsen und die Steelhead Forelle kommen in den Hunderten von Meilen an Flüssen im Olympic Park vor.

Ab 15. Dezember werden geführte Snowshoe-Wanderungen ab Hurricane Ridge angeboten. Gruppenstärke bis 30 Personen. Weiterhin kann man Langlauf und Alpin (begrenzt) machen.
Ausrüstungen werden zum Mieten angeboten – wegen Personalplanung ist dies am besten am Wochenende zu arrangieren oder vorher anrufen.

Gute Ausblicke auf die Pazifische Küste und die Wilderness Strände hat man, wenn man die 30-40 minütige Fahrt nach Rialto, Kalaloch oder Ruby Beach unternimmt. Alle Möglichkeiten und aktuelle Änderungen und Programme erfährt man im Visitor Center in Port Angeles.

Olympic Nationalpark: Pazifikküste

Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Ruby Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA

Mora und Rialto Beach

Der Beach liegt ca. 1 Fahrstunde westlich von Port Angeles. Mora bietet bietet einen Campground, selbstgeführte Naturwanderwege und hat eine kleine Ranger Station, die zeitweise im Sommer besetzt ist.
2 Meilen hinter Mora findet sich der steinige Rialto Beach mit hervorragenden Blicken auf den Pazifischen Ozean. Picnic Bereiche laden zur Rast ein. Toiletten sind vorhanden.

Ruby Beach

Am besten an den Beach im Park kommt man über einen kurzen Fußweg, der von der US 101 weggeht und zwar leicht nördlich von Queets.  Ruby Beach ist einer der beeindruckendsten Beaches an der Washington Küste.
Es ist eine kleine Bucht. Hunderte angespülte Baumstämme liegen am Strand neben- und übereinander und erzählen die Geschichte der Gezeiten. Riesige Felsen ragen aus der Meeresbrandung. Die Regenwald Wilderness des Olympic Parks schließt nahtlos an den Strand an. Der kleine Fußweg vom Parkplatz hinunter zum Beach fährt vorbei an Farnen und bemoosten Bäumen. Die Luft ist kühl und feucht.
Da die Bucht nicht gross ist, wird der Strand bei Flut vollständig überschwemmt.
Um den Strand, der bei Ebbe breit ist, zu genießen, sollte man bei Ebbe kommen.

Kalaloch Beach

Kalocha Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Kalaoch Beach im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA

Kalaloch Beach liegt wenige Meilen südlich von Ruby Beach und ist nicht so dicht eingeschlossen vom Regenwald.
Kalaloch Beach ist ein langer breiter Strand und von der US101 zugänglich. Man erreicht ihn über verschiedene kleine Wege, die hinunterführen. Viele Parkbuchten bieten dem Autofahrer die Möglichkeit, eindrucksvolle Blicke vom Strand zu bekommen. Auch hier finden sich ungezählte Baumstämme, die durch die Gezeiten angespült wurden.

Bei Ebbe herzukommen ist empfehlenswert, da auch hier der Strand weitestgehend bei Flut überspült wird. Bei Ebbe stehen leicht 50 und mehr Meter Strandbreite für ausgedehnte Spaziergänge zur Verfügung.

Die Gezeiten

Wann ist Ebbe? Diese ist naturgemäß wechselhaft – probieren Sie es einfach oder erfragen Sie die Gezeiten in einem der Orte oder im Visitor Center. Dort hängen die Zeiten aus, schon alleine, damit Besucher nicht von der Flut überrascht werden.

Olympic Nationalpark: Regenwald

Regenwald im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Regenwald im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Regenwald im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA
Regenwald im Olympic Nationalpark, Washington State, im Nordwesten der USA

Ca. 12 feet (365 cm) Regen gehen hier im Regenwaldgebiet nieder – dies beschert Olympic’s westliche Tälern den Ruf eines der besten Beispiele für gemäßigten Regenwald in Nordamerika zu sein. Hier finden sich Spezies wie: Giant western hemlocks, Douglas-firs und Sitka spruce trees, die die Region dominieren. Farn und Moos bedecken den Boden und die Feuchtigkeit, die in der Luft liegt wird dem Besucher sofort beim Aussteigen aus dem Wagen auffallen.
Das Regenwaldgebiet in den Tälern zwischen Quinault River, Queets River und Hoh River gehört zu den intaktesten der Welt. Dieses Ökosystem erstreckt sich von der nordpazifischen Küste beginnend in Oregon bis hoch nach Alaska. Im Sommer klettert die Temperatur im Regenwald selten über 26 Grad C und im Winter fällt sie fast nie unter den Gefrierpunkt.

Hoh Rain Forest

Ca. 14 mi südlich von Forks und 90 Meilen (144 km) westlich von Port Angeles biegt man von der US 101 auf eine Strasse ein, die zum Visitor Center nach ca. 20 mi befestigter Strasse führt. Auch ein Campingplatz findet sich hier.

Lake Quinault Gebiet: Quinault Rain Forest

Lake Quinault’s Nordufer liegt im Gebiet des Nationalparks während das südliche Ufer vom Olympic National Forest betreut wird. Ranger stations, Camping Möglichkeiten und Wanderwege gibt es an beiden Ufern.

Olympic Nationalpark Berge und Alpine Landschaften

Wildblumen in der Gebirgsregion im Olympic Nationalpark, Washington, USA (photo: NPS)
Wildblumen in der Gebirgsregion im Olympic Nationalpark, Washington, USA (photo: NPS)

Hurricane Ridge

Lediglich 17 Meilen (27 km) südlich von Port Angeles liegt Hurricane Ridge, des Park am schnellsten zu erreichende Bergregion.
Hurricane Ridge Road ist 24 Stunden befahrbar zwischen Mitte Mai und Mitte Herbst. Die restliche Jahreszeit, in der heftige Schneefälle eintreten können oder auch schwerer Regen, kann die Strasse nur am Wochenende befahren werden, ansonsten ist sie geschlossen.

Hurricane Ridge hat ein Visitor Center und bietet kurze und lange Wanderwege und selbst geführte Touren an. Ranger bieten im Sommer geführte Touren an. Der Campingplatz hier ist Heart O‘ the Hills.

Von der Lodge, die sich dann in einer Höhe von knapp 1.600m befindet, hat man einen fantastischen Ausblick auf die umliegenden Berge sowie die Strasse von Juan de Fuca und Vancouver Island.
Im Sommer kann man von hier aus Wanderungen unternehmen, am schönsten ist dies zur Wildblumen Blüte. Dies ist ab Anfang Juli bis in den Oktober hinein.

Deer Park

Zu Deer Park führt eine kurvige, 18 Meilen (28 km) lange Schotterstraße, die nicht geeignet für Wohnmobile oder Autos mit Hänger ist. Deer Park bietet herrliche Aussichten auf eine alpine Landschaft.
Eine kleine Ranger Station ist zeitweise im Sommer und Herbst besetzt. Ansonsten beginnen Wanderwege hier und ein Zeltplatz ist ebenfalls zu finden.
Zwischen Spätherbst und Spätfrühling ist die Strasse geschlossen.

Leavenworth im Staat Washington, USA

Leavenworth – das kleine Bayern in Amerika

Ein Hauch von Bayern -- Leavenworth, im Staat Washington, USA
Ein Hauch von Bayern — Leavenworth, im Staat Washington, USA
Ein Hauch von Bayern -- Leavenworth, im Staat Washington, USA
Ein Hauch von Bayern — Leavenworth, im Staat Washington, USA

Man wird kaum glauben, dass man sich in Amerika befindet. Der kleine Ort liegt eingebettet in die Cascade Mountains, ca 120 mi östlich von Seattle.

Am schönsten zu erreichen über den Highway 2, der nördlich des Interstate Highways I-90 verläuft und direkt von/bis Seattle geht.
Dieser Weg ist landschaftlich sehr reizvoll. Außerdem stimmt die Berglandschaft schon einmal recht bayrisch ein, was dann bei der Ankunft in Leavenworth seinen Höhepunkt erreichen wird.
Ansonsten kann man auch vom I-90 aus den Exit 106, nördlich über den Highway 97, dann weiter auf den Highway 2, nehmen.

Wenn man einmal die englische Sprache, die man natürlich auch hier überall hört, vernachlässigt, dann wüssten Sie nicht, dass Sie vielleicht doch nicht in Bayern sind. Selbstverständlich spricht man hier auch vielerorts die deutsche Sprache, schließlich sind Straßennamen deutsch, die Läden und Wirtshäuser heißen deutsch und bayerische Volkmusik strömt aus Lautsprechern.

Die ‚Bank of America‘ verzichtet hier in ‚Klein-Bayern‘ dann sogar auf ihre zweite Logofarbe Rot und beschließt ganz bayerisch korrekt in Weiss-Blau aufzutreten – selbstverständlich in einem Haus bayerischer Bauweise.

Vielleicht haben Sie Glück und kommen gerade zu einem Zeitpunkt in den Ort, wenn auf dem Marktplatz eine Veranstaltung (vielleicht gar ein Bierfest) stattfindet. Ansonsten ist Leavenworth, WA, immer einen Besuch wert.

Ein Hauch von Bayern -- Leavenworth, im Staat Washington, USA
Ein Hauch von Bayern — Leavenworth, im Staat Washington, USA
Leavenworth, im Staat Washington, USA
Leavenworth, im Staat Washington, USA

Wann reisen?
Man kann Leavenworth das ganze Jahr hindurch besuchen, es lohnt sich immer. Besondere Veranstaltungen sind der Fasching im Februar, das Mai-Fest, das Summer Festival im Juli/August und das Oktoberfest.
Dann stellt sich Leavenworth besonders schön zu Weihnachten dar: man wird selten eine andere Stadt finden, die derart aufwendig geschmückt ist.

Unterkunft und Restaurants?
Dazu braucht es kaum Angaben, da der Ort klein und beschaulich ist.
Kommen Sie frühzeitig (gegen Mittag) in der Sommersaison, wenn Sie spontan übernachten wollen, dann haben Sie noch gute Chancen. Wirtshäuser finden sich rund um den Markplatz.

Wie wurde Leavenworth was es heute ist?

Leavenworth, in der Gebirgskette der Cascades gelegen, ist weder Filmattrappe noch Domizil bayerischer Immigranten, sondern das Resultat findiger Einwohner, die einen Weg aus der drohenden Arbeitslosigkeit suchten. Denn während Leavenworth Ende des 19. Jahrhunderts durch Eisenbahn, Holzfällerei und Sägewerk einen wirtschaftlichen Boom erlebte, von dem die Einwohner des Ortes viele Jahre lang gut leben konnten, sahen sie mit Beginn der 30er Jahre plötzlich einer Flaute entgegen – die Great Northern Railway Company bediente die Strecke nach Leavenworth nicht mehr, wodurch es mit der Holzfällerei in der Gegend den Bach hinunter ging und das Sägewerk letztendlich geschlossen wurde.

Dreißig Jahre war Leavenworth nahe daran, zu einer Geisterstadt zu werden bis die noch verbliebenen Einwohner in den 60er Jahren den richtigen Entschluss gefasst hatten: Leavenworth sollte bis ins kleinste Detail bayerisch werden, damit man beruflich von Holzfällerei auf Tourismus umsatteln konnte. Denn die Leavenworther kannten schließlich die Vorliebe der Amerikaner für einen Urlaub in Bayern – was lag da näher, als Bayern in die Vereinigten Staaten zu verlegen? Mit gemeinsamen Kräften machten die Bewohner aus ihrem Ort ein vollkommen bayerisches Dorf, in dem äußerlich seither nichts mehr an die USA erinnert. Die Authentizität der bayrischen Szenerie wird durch die Cascade Mountains abgerundet und lässt die Häuser im Fachwerk-Stil täuschend echt wirken.

Selbst die Niederlassung einer weltweiten Fast-Food-Kette, der örtliche Supermarkt sowie die Tankstelle bekamen eine bayerische Fassade mit Holzverzierung, großem Balkon und Blumenkästen. Restaurants und Hotels mit deutsch klingenden Namen wie „Alpenrose Inn“, „The Enzian Falls Hütte“, „King Ludwig’s“, „Café Christa“ oder „Best of the Wurst“ schossen in Leavenworth wie Pilze im bayerischen Wald aus dem Boden… und sorgen dafür, dass heute jährlich mehr als eine Million Besucher aus aller Welt in Leavenworth bestens beherbergt werden.

Ressourcen zu Leavenworth

Website: https://leavenworth.org/

Live WebCam: https://leavenworth.org/weatherwebcams/#webcam

YouTube Video: https://youtu.be/ihVkA_fxaJQ

Seattle

Unser Reiseführer zu: Seattle, Washington, was man sehen sollte

Lavendel Festival in Sequim im Staat Washington, USA

Sequim Lavender Festival (photo: Sequim Lavender Festival)
Sequim Lavender Festival (photo: Sequim Lavender Festival)
Sequim Lavender Festival (photo: Sequim Lavender Festival; D. Dungeness)
Sequim Lavender Festival (photo: Sequim Lavender Festival; D. Dungeness)

Von Juli bis August liegt ein zarter Duft von Lavendel über den Feldern des Sequim-Dungeness Valley in Washington State, denn dies ist die Blütezeit des blauvioletten Gewächses.

Seit 1996 findet das alljährliche Sequim Lavender Festival Mitte Juli statt. Auf den Lavendelfarmen im Sequim-Dungeness Valley erfahren Interessierte während der Festtage eine Menge über die Verwendungsmöglichkeiten der Duftpflanze: Ob zum Kochen, als Heilpflanze, Dekoration oder Grundlage von Parfümen und Ölen – Lavendel kann vielfältig genutzt werden. Mit einem Shuttlebus gelangen Besucher problemlos von Farm zu Farm.

Täglich können Interessierte zwischen 9 und 18 Uhr während des Festivals die fast 40 Lavendelfarmen im Sequim-Dungeness Valley besuchen. In verschiedenen Workshops binden die Teilnehmer ihre eigenen Lavendelsträußchen, mischen einen duftenden Badezusatz oder erfahren Wissenswertes über Anbau und Pflege der Pflanze im eigenen Garten. Beim Schlendern durch die dunkelviolett blühenden Felder genießen Besucher den zarten Duft des Lavendel. Zudem gibt es verschiedene aus Lavendel zubereitete Speisen zu kosten: Neben schmackhaften Lavendelbonbons und -honig können Gäste Lavendel-Torten und -Konfitüren probieren.

In der Innenstadt von Sequim findet während der drei Festivaltage die Festival Street Fair statt. Insgesamt ca. 150 Aussteller zeigen regionales Kunsthandwerk und offerieren den Besuchern regionaltypische Speisen und Weine. Nach dem Besuch der Lavendelfarmen bietet die Festival Street Fair die ideale Möglichkeit, bei Musik und gutem Essen einen gemütlichen Tag ausklingen zu lassen.

Auch die nähere Umgebung bietet zahlreiche interessante Ausflugsmöglichkeiten. So lohnt sich die Fahrt in den nahe gelegenen Olympic National Park.

Von der Hurricane Ridge aus, einer kleinen Berghütte im Nationalpark, genießen Besucher die atemberaubende Aussicht auf den gletscherbedeckten Gipfel des Mount Olympus mit seinen 2.428 Metern. Auf ausgezeichneten Wegen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade entdecken Wanderer die alpinen Bergwiesen des Nationalparks. Etwa eine halbe Autostunde nördlich von Sequim liegt das Tierschutzgebiet Dungeness National Wildlife Refuge genau unter einer der größten Vogelzugstrassen Nordamerikas.

Ornithologen können hier über 250 verschiedene Vogelarten beobachten. Zudem ist die Dungeness Nehrung sowie die Bucht vor Sequim ein Paradies für Kajakfahrer.

Karte

Weitere Informationen: Von Deutschland aus ist Seattle täglich bequem und nonstop, zum Beispiel ab Frankfurt, zu erreichen.

Website Lavender Festival: http://www.lavenderfestival.com/visitor-information/

Key West, FLorida — die wichtigsten Dinge, die man sehen sollte

… wenn man nur kurz dort ist.

Key West -- Most Southern Point
Key West — Most Southern Point

Key West setzt den Markierungspunkt für den südlichsten Punkt der kontinentalen USA, steht für ausgelassene Parties in Duval Street, für freidenkerische Menschen, für subtropisches Klima, für das berühmte Hemingway House und andere historische Plätze.

Key West ist ein vielfältiger subtropischer Ort, wo Künstler sowie Lebenskünstler, Prominenz, Freidenker, Touristen sowie natürlich die alteingesessenen und neuen Bewohner ein relaxtes Leben führen. Klima und Wetter ist ganzjährig angenehm – immer weht ein leichter Wind.

„Hogs Breath Saloon“ oder „Sloppy Joe’s“ gehören bei den meisten Besuchern zum abendlichen Kneipenprogramm dazu. Sloppy Joe’s war die Stammkneipe von Ernest Miller Hemingway, als er hier auf der Insel lebte. Das originale Sloppy Joe’s ist heute das „Capt. Tony’s“.
Gallerien, einfache sowie teure Geschäfte, eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und historisches lassen einen Besuch von Key West als Pflichtprogramm eines Florida-Urlaubes erscheinen.

Key West Aktivitäten sind – wenn es das Wetter will – meistens ‚open air‘. Restaurants, Kneipen: Entweder ganz ohne oder mit offenen Fenstern und Türen; oder im Garten / Hof. Künstler, Musiker, Maler sind am Abend auf der Duval Street, der Touristen-Hauptstrasse oder beim Mallory Square (Old Town) reichlich zu finden.

Nacktbadestrände gibt es -wie irrtümlicherweise oft angenommen- keinen in Key West. In Resort-Hotelanlagen kann es sein, dass Kleidung ‚optional‘ ist. Es gibt einen öffentlichen Beach in der Nähe, auf Boca Chica Key, an dem sich aber anscheinend niemand um nackte Tatsachen kümmert — dieser Beach ist dann in Big Coppit Key. Es gibt auch eine Kneipe in Key West auf der Duval Street wo man alle Hüllen fallen lassen kann, so wird gesagt…

Ernest Hemingway, Tennessee Williams, Elizabeth Bishop, Robert Frost und Jimmy Buffett sind nur einige der Bekanntheiten, die sich von der Insel magisch angezogen fühlten. Aber nicht nur die Prominenz sah das Besondere in dem kleinen Paaradies. Erst Piraten, dann Fischersleute, Lebenskünstler und Aussteiger sowie kubanische Zigarrendreher zog es in der Vergangenheit her.

Key West spiegelt sein interessantes Flair, einem Mix aus dem kulturellen Einfluss der Immigranten von den Bahamas sowie Kuba, in seinen Restaurants, Zigarrenshops, Museen, und dem Baustil vieler Häuser. Der vielfach als Key West Stil bezeichnete Bauweise von Häusern ist rein technisch der Bahamian Architecture Style – kopiert an vielen Orten der USA, vor allem im restlichen Florida.

Cayo Hueso — bevor die Insel zu Key West wurde, nannten sie die Spanier „die Insel der Knochen“ – „cayo hueso“, weil sie bei Ihrer Landung hier zahllose Knochenreste von verstorbenen Indianern fanden.

Highway US 1 / Die Seven Mile Bridge

7 Mile Bridge Richtung Key West
7 Mile Bridge Richtung Key West
7 Mile Bridge (links die neue, rechts die historische Brücke) Richtung Key West
7 Mile Bridge (links die neue, rechts die historische Brücke) Richtung Key West

Der sogenannte Overseas Highway stellt das südlichste Stück des U.S. Highway 1 der Ostkütse dar und führt Reisende über 42 Brücken, inklusive der längsten, der ‚7 Mile Bridge‘, nach Key West. Ein Beiname de U.S. 1 ist auch ‚The Highway That Goes to Sea‘.

Die Straße folgt einem originalen Trail, der 1912 geschaffen wurde, als Henry Flagler seine Eisenbahnstrecke (Florida East Coast Railroad) von Miami nach Key West ausdehnte. Das Eisenbahnunterfangen wurde eingestellt, nachdem die bis dahin geschaffene Infrastruktur nach einem Hurricane 1935 schwer beschädigt wurde.
Der Bau des Highways begann in den späten 30er Jahren. Dazu wurde teilweise benutzt, was von der Eisenbahnstrecke als Untergrund geschaffen war. 1938 wurde der Highway fertiggestellt und markierte den Punkt als Südflorida und die Keys vom Tourismus endlich erschlossen werden konnten.
Der Overseas Highway ist gesamt 113 Meilen (182 km) lang und verknüpft mittels 42 Brücken die meisten der Florida Keys. 1982 wurde 37 Brücken ersetzt durch moderne und breitere, darunter auch die eindruckvollste, die 7-Mile-Bridge bei Marathon Key. An vielen Stellen sieht man als Reisender neben der Brücke, auf der man fährt, im Abstand von 20-100m die alten Brücken, die parallel laufen und der Fahrt ein besonderes Flair geben.
In ca. vier Stunden fährt man heute von Miami nach Key West. Wer zwischendrin aber einiges sehen will, der sollte einen Tag einkalkulieren.

Meilensteine – Meile 0

Meilenmarker Null in Key West
Meilenmarker Null in Key West

U.S. 1 startet bei Mile 0 in Key West — wer nach Key West reist wird auf der Route jede Meile einen Meilenstein (grünes Strassenschild mit weisser Aufschrift oder Pfosten) sehen, der runterzählt. In Key West findet man dann Meilenstein 0, der den Beginn des Highways U.S. 1 East markiert. Die Schilder beginnen mit Meile 126 gleich südlich von Florida City Richtung Key West.

Meile 0 steht in Key West an der Ecke von Fleming und Whitehead Street.
Florida Keys Bewohner werden bei Ortsangaben oder Entfernungsangaben immer wieder die Meilennummer nennen, da sie ein präziser Referenzpunkt ist. Also, Sie wissen nun worum es geht.

Southernmost Point

Der Southernmost Point ist ein Wahrzeichen von Key West und stellt symbolisch den südlichsten Punkt der kontinentalen USA dar. geographisch ist er es nicht.
Er steht an der Ecke von South Street und Whitehead Street und ist meistens recht stark bevölkert von Touristen, die sich davor fotografieren lassen. Bestes Licht für Photos ist morgens, weil die Sonne dann hinter dem Fotografen steht.
Von hier sind es nur Minuten zu Fuss zum Hemingway House und dem Lighthouse Museum.

Hemingway House in Key West

Hemingway besaß die Villa von 1931 bis zu seinem Tod 1961. Die Villa im spanischen Kolonialstil wurde aus heimischem Steinen konstruiert und besaß den ersten Swimming Pool in Key West. Der Bau des Pools in den späten 30er Jahren verschlang 20.000 Dollar. Dieser Preis veranlaßte Hemingway, einen Penny aus seiner Hosentasche zu nehmen und ihn in den nassen Zement der umliegenden Veranda zu drücken. Im Spaß verkündet er den Baubeauftragten: „Hier, nehmen Sie den letzten Penny, den ich besitze!“ Der Penny ist noch heute an der Stelle. Auch besaß Hemingway die erste Inhouse-Küche.

Hemingway-House in Key West
Hemingway-House in Key West

Zur damaligen Zeit wurden die Küchen in Key West’s Häusern -wegen der ohnehin schon großen Hitze in der heißen Jahrezeit- außerhalb des Wohnbereiches gebaut. Die meisten seiner größten Roman-Erfolge und seiner Kurzgeschichten schrieb Hemingway hier.
Der Nobelpreis- und Pulitzer Preis Gewinner wird von vielen als der größte und einflußreichste amerikanische Schriftsteller aller Zeit betrachtet. Viele Katzen und Kätzchen, die direkten Nachkommen von Hemingway’s beinahe 50 Katzen, leben noch immer hier. Sie sind die charmanteste lebende Erinnerungen an „Papa“ Hemingway und genießen ein lebenslanges Wohnrecht. Sie können sie nicht verpassen, denn sie tollen überall herum bzw. liegen träge im Schatten unter der Veranda… und fühlen sich keineswegs in ihrer Ruhe gestört. Nachdem sie die Führung durch sein Haus gemacht haben, können Sie auf einer der Bänke im Garten Platz nehmen, den Hemingway übrigens selber anlegte. Die geführte Tour durch das Haus, seine Arbeitsstätte und das Anwesen zeigen interessante Aspekte aus seinem Leben. U.a. die Geschichte des Pools und seiner Frau(en). Hemingway schrieb u.a. das Werk ‚ For Whom the Bell Tolls‘, ‚Snow of Kilimanjaro‘, ‚Green Hills of Africa‘ in diesem Haus.

Hemingway Home & Museum ist ganzjährig geöffnet von 9 Uhr bis 17 Uhr.
Sie bekommen ein Begleitpapier in deutscher Sprache und können das Haus auch in Eigenregie besichtigen. Die deutsche Beschreibung führt Sie durch die einzelnen Zimmer.
Adresse: 907 Whitehead Street
Im Web: https://www.hemingwayhome.com/

Das Lighthouse Museum liegt schräg gegenüber vom Hemingway Haus.

Lighthouse Key West
Lighthouse Key West

Das Museum zeigt Florida’s Leuchttum-Geschichte und die der Leuchtturmwärter Familien sowie militärisches Allerlei aus jener Zeit. Man kann auf den Leuchtturm aus dem Jahre 1847 hinaufgehen (Wendeltreppe, 88 Stufen) und die ausgestellten Gegenstände besichtigen. Was aber noch besser ist, ist der Blick über Key West!
Adresse: 938 Whitehead St.

Truman Little White House

Truman Little White House Museum, 111 Front St. auf dem schön angelegten Truman Annex Gelände, was heute für normal bis gehobenes private Wohnen in bester und ruhiger Lage mit Zugang zum Waser steht.

Little White House, Key West
Little White House, Key West
Little White House, Key West
Little White House, Key West

Truman, der während seiner Amtszeit 10 Mal in Jey West war, liebte die Insel so sehr, dass er eines Tages einmal scherzhalber an seine Frau schrieb, dass „er sich gewogen fühlt, die Hauptstadt hierher zu verlegen, damit er dauerhaft hier wohnen könne.“
Andere Präsidenten, die das Haus für Treffen nutzten waren: Dwight Eisenhower, John Kennedy und Jimmy Carter.
Web: https://www.trumanlittlewhitehouse.com/

Reiseführer Bücher auf Amazon.de

Reiseführer / Bücher zu Key West

Duval Street und Mallory Square

Duval Street ist voll mit Open Air Bars, u.a. Sloppy Joe’s, Hog’s Breath Saloon, The Bull und Duval Village.

Duval Street – Sloppy Joe’s ist die vermutlich bekannteste Bar in Key West. Sie liegt an der Duval Street, die die Hauptstrasse der Insel ist.
„Sloppy Joe“ Russel’s Bar öffnete offiziell am December 5, 1933, nachdem die Prohoibition aufgehoben wurde.

Sloppy Joe in Key West
Sloppy Joe in Key West

Duval Street beginnt 100 m entfernt vom Southernmost Point und zieht sich bis zum Mallory Square.
Alles in allem etwas mehr als eine Meile, anderthalb Kilometer. Man kann sich die Zeit leicht mit ungezählten Shops und Open-Air Kneipen vertreiben. Klassiker unter den Bars sind Sloppy Joe, The Bull sowie Hog’s Breath Saloon.

Am Mallory Square in Key West gehen die Tram / Conch Touren los.

Mallory Square liegt am nördlichen Ende der Duval Street und ist Startpunkt für die gemütlichen Old Town Trolley Tours. Gleich in der Nähe, in der angrenzenden Front Street, startet der Sightseeing Zug Conch Tour Train.
Sightseeing Bus Tours in Key West: Conch Tour Train, 501 Front St., sowie Old Town Trolley Tours, Mallory Square. Beide Veranstalter zeigen vom Open-Air Bus aus die wichtigsten Stellen von Key West. Abfahrt ca. alle halbe Stunde.

Harbor Walk

Ein Jachthafen mit 156 Plätzen zeigt fantastische Jachten, Katamarane, Segelschiffe und -boote. Hier ist der Ausgangspunkt für Katamarantouren, Schnorcheltrips, Sunset-Dinner Cruises und allerlei mehr.

Wenn Sie den Harbor Walk entlanggehen, kommen Sie zu den Abfahrtspunkten der fantastischen Segel Cruises, dem Schooner Wharf: Die Segelschiffe, die in Key West’s Hafen liegen und für Touren bereitstehen, sind eine wirkliche Überlegung wert.

Harbour Walk - klassische Segeltour
Harbour Walk – klassische Segeltour

Sunset Cruises mit Dinner und Drinks für ca. 50-90 Dollar sind das Erlebnis wert, vor allem, wenn Sie die Segler einmal ‚in Echt‘ sehen.
Im Bild zu sehen ist der  ‚Schooner America‘, eine exakte Nachbildung der vielleicht bekanntesten und schnellsten Segel Racing Yacht von einst, die den America’s Cup gewann. Ca. 50m lang und eine Augenweide….
Aber auch die anderen haben ein magisches Flair. Alle mit leicht unterschiedlichem Ausflugsprogramm, entscheiden Sie selbst: Schooner Western Union, Liberty Clipper sowie Schooner Liberty.

Key West Cemetery

Der vielleicht bekannteste Grabstein des Friedhofs sagt: „I Told You I Was Sick.“ (Ich sagte Dir ich bin krank). Key West’s Friedhof liegt inmitten im historischen District der Stadt und ist einen Besuch wert. Anders als andere Friedhöfe, natürlich tropischer, aber auch interessanter, vor allem für Fotografen. Etwas vergleichbar mit den New Orleans Friedhöfen. Eine Gedenkstätte erinnert an die Seeleute, die starben, als das Schlachtschiff ‚Maine‘ 1898 im Havana Harbor explodierte.

Key West Cemetery (Friedhof)
Key West Cemetery (Friedhof)

Aber auch folgendes ist ungewöhnlich. Tiere sind hier ebenfalls begraben, so findet man das Grab der drei Yorkshire Terrier mit der Aufschrift: „His Beautiful Little Spirit Was a Challenge to Love.“ Sogar ein Reh mit Namen ‚Elfina‘ ist hier begraben.

Key Lime Pie

Etwas zum Süßes zum Essen braucht irgendwann jeder. Der klassische Kuchen in Key West ist der Key Lime Pie — ein Kuchen, eine Torte, eine Philosophie.
Entweder man mag es oder man findet es schrecklich. Der Boden ist eine Art Mürbeteig und die Creme darauf eine Limonen-Eigelb Mischung, gelblich und cremig-bis-fest. Farbe muss gelb nicht grünlich, wie bei Imitaten oft zu sehen, sein.
Schwierig ist es nur, den wirklich guten Key Lime Pie zu finden. Aber Sie werden ihn in vielen Restaurant auf der Dessert – Karte finden. Aber auch in Eis-Parlors und Cafes wird er angeboten, z.B. auf der Duval Street. Man muss verschiedene probieren, denn das Rezept wird immer wieder anders interpretiert. Mittlerweile gibt es Key Lime Pie natürlich in ganz Florida, mal besser, mal schlechter. Probiert sollte man ihn wenigstens haben, um zu wissen, wovon man spricht.

New Orleans für Besucher: Sehenswürdigkeiten, Küche, Jazz, Karneval und mehr

New Orleans, Louisiana
New Orleans, Louisiana

New Orleans, The Big Easy wird die Stadt genannt

Die Altstadt, das French Quarter, auch Vieux Carré genannt, mit spanischen und kreolischen Architektureinflüssen (Kreolen sind die Nachkommen der französischen oder spanischen Siedler), der Jazz und seine Geschichte, das kosmopolitischen Flair sowie die kreolischen Küche (Cajun-Kitchen) machen  New Orleans zu etwas Besonderem.

Jazz Festivals, der ‚Faschingsdienstag‘ mit dem ‚Mardi Gras Festival‘ sowie jeden Spätsommer das ‚Cajun Rivers Festival‘ ziehen Tausende von Besuchern an.
Außerhalb dieser Festivals hat New Orleans seinen Ruf weg für seine Kneipenszene und Nachtleben.
New Orleans ist auch ein recht gefährliches Pflaster: Sie sollten sich in Ihrem Hotel informieren, wo man sicher ist und wo nicht. Gehen Sie nicht durch einsame Seitenstraßen, tragen Sie keinen Schmuck und vielleicht sogar sollte man 2 Geldbörsen haben, falls man überfallen wird. Dies soll keine Angst machen, aber New Orleans hat keinen guten Ruf in Sachen Kriminalität. Eine Einleitung zu New Orleans inklusive Reisezeit und Wetter finden Sie hier: New Orleans — Einleitung, Reisezeit und Info

French Quarter

Diese 70 Blocks zwischen Canal St., Rampart St., Esplanade Ave und dem Mississippi waren der Beginn von New Orleans.
In vielerlei Hinsicht bleibt das French Quarter das Herz der Stadt, nicht nur wegen seiner Historie, sondern auch, weil es immer noch so lebendig ist.

New Orleans, Louisiana
New Orleans, Louisiana
New Orleans, Louisiana
New Orleans, Louisiana
New Orleans, Louisiana
New Orleans, Louisiana

Menschen aus allen Bevölkerungsschichten, Rassen und jeden Alters leben hier in der Altstadt und ‚bewachen‘ ihre architektonischen Schätze mit Stolz.
1718 wurde das Viertel geplant und 1721 von europäischen Architekten umgesetzt: Ziel war es, ein Viertel zu gestalten, das ein europäisches Straßensystem haben sollte und dessen Straßen senkrecht auf den Mississippi zulaufen. Außerdem sollte ein repräsentativer öffentlicher Platz gestaltetet werden.

Kennzeichnend für das Viertel ist nun, dass es Spanisch und nicht Französisch ist.
Verheerende Brände in den Jahren 1788 und 1798 zerstörten nämlich den größten Teil der französischen Struktur. Straßennamen wechselten von französischen zu spanischen und wieder zurück zu französischen.
Die goldenen und blauen Schilder an den Eckgebäuden weisen auf die Straßennamen früherer Zeiten hin und an jeder Ecke lauern die Erinnerungen an bekannte Namen.
Der Jazz ist sicher immer noch eine der Hauptanziehungspunkte im French Quarter, im speziellen die Preservation Hall.

Preservation Hall in New Orleans, Louisiana
Preservation Hall in New Orleans, Louisiana

Die Preservation Hall of Jazz sollte auf keinen Fall auf dem Programm fehlen.
Hier sind (fast) alle Jazz-Legenden bereits aufgetreten und tun es zum Teil noch immer. Von aussen eher unscheinbbar, sollte man bereits mindestens 30 Minuten vor Beginn dort seit. Nicht selten werden Sie nach einer halben Stunde wieder hinausgebeten, um anderen auch eine Chance zu geben, diese einmaligen Sessions zu erleben.

Cafe Du Monde

Im French Quarter von New Orleans befindet sich zweifellose eines der berühmtesten Cafes der Stadt.
Seit 1862 besuchen Einheimische und Touristen das Cafe du Monde wegen seiner berühmten Beignet’s (man spricht: bihnjeh) und dem Cafe au Lait.

Beignet im Cafe Du Monde in New Orleans, Louisiana
Beignet im Cafe Du Monde in New Orleans, Louisiana

Zu dieser Zeit war New-Orleans die größte Stadt im Süden wegen seiner günstigen Lage am Mississippi River. Das war bevor Eisenbahnen das Transportmittel des Handels wurden.
Die Farmer verkauften ihre frischen Erzeugnisse direkt am angrenzenden French Market.
Damals wie heute ist Kaffee ein wichtiger Bestandteil im Leben der New Orleanian’s
Tip: Probieren Sie auf jeden Fall ein Beignet, das immer frisch gebacken und heiß serviert wird.
Adressen: French Market, 800 Decatur Street. Rund um die Uhr geöffnet. Sowie am Riverwalk Marketplace, One Poydras. Geöffnet Mon-Sat 8am-9pm, Son 8am-7pm.

Central Grocery

Die Central Grocery an der 923 Decatur St ist nicht nur berühmt für ihr Muffuletta Sandwich, sondern es ist auch die Geburtsstätte dieser italienischen Köstlichkeit.

Central Grocery, New Orleans, Louisiana
Central Grocery, New Orleans, Louisiana

Viele betrachten dieses alteingesessene Lebensmittelgeschäft und Familienunternehmen als ein absolutes ‚Muss‘, das bei einem New Orleans Besuch nicht fehlen darf.
Was ist Muffuletta?
Es ist nicht ein einfach ein Sandwich; es ist eine Mahlzeit, die in ein Pizzateig-ähnliches, italienisches Brötchen verpackt wird.
Die Kalorien zählen nicht, wenn Sie Spaß haben: Salami, Schinken, Mortadella, Provolone und Olivenpaste.
Inzwischen wird Muffuletta in vielen Lokalen und Shops in New Orleans angeboten, aber dennoch empfehlen wir:
Gehen Sie zur Quelle:
Die Central Grocery in der Decatur Street ist ein italienischer Lebensmittel Laden, in dem die Muffuletta vor ungefähr einem Jahrhundert für die hungrigen sizilianischen Arbeiter der nahe gelegenen Docks erfunden wurde.

St. Louis Cemetery #1 – Graveyard Shift

Die berühmte Vodoo Queen, Marie Laveau, verbringt ihr Leben nach dem Tode auf dem St. Louis Cemetery #1, gleich ausserhalb des French Quarters.

New Orleans, Louisiana
New Orleans, Louisiana

Gut ein Jahrhundert nach ihrem Tod glauben ihre Anhänger immer noch an Ihre Macht.
Marie Laveaus Grab auf dem ältesten Friedhof von New Orleans wird bis zum heutigen Tag mit ‚gris-gris‘, einer Art Zauber in Form von X’en gekennzeichnet.

Cemetery No 1 in New Orleans, Louisiana
Cemetery No 1 in New Orleans, Louisiana

Wenn Sie Marie’s ewige Kraft testen möchten, besuchen Sie sie auf dem St. Louis #1 an der der Bassin Street.
Kennzeichnen Sie das Grab mit Kreide oder Ziegelsteinen mit XXX, reiben Sie Ihrem Fuß dreimal auf dem Boden, danach klopfen Sie 3x an das Grab (um die Toten zu wecken), um sich dann anschließend etwas zu wünschen.
Problem bei der Sache: Uns wurde gesagt, dass man das nicht machen soll, wenn man sich nicht wirklich mit Voodoo und der Bedeutung solcher Rituale auskennt. …Ihre Entscheidung.

New Orleans Jazz National Historical Park

Die meisten historischen Parks im Parksystem der USA werden gegründet, um einer Schlacht, einem Ort oder einer Person zu gedenken, die eine wichtige Rolle in der Geschichte der Nation spielte.
Im Jahr 1994 autorisierte der Kongreß den New Orleans Jazz National Historical Park als nationalen Tribut zur einzigartig amerikanischen Erfindung – den Jazz. Der Zweck des Parks ist es, die Ursprünge und Entwicklung des Jazz zu konservieren um su gewährleisten das New Orleans als als sein Geburtsort erkannt wird.

Adresse: 916 St. Peter Street, New Orleans

Louis Armstrong Park

Im Jahr 1987 beschloss der Kongress, daß „Jazz ein seltener und wertvoller nationaler amerikanischer Schatz ist, dem wir unsere Aufmerksamkeit und Unterstützung widmen sollten“.
Die Mission des Parks ist es, Amerika als globalen Führer in der Verbreitung des New-Orleans Jazz zu unterstützen, um dadurch allgemeine Anerkennung und Verständis der Ursprünge, der Frühgeschichte, der Entwicklung und der Weiterentwicklung dieser einzigartig amerikanischen Musikkunstform zu erlangen.

Fredericksburg und New Braunfels, Texas — deutsche Einwanderer

Fredericksburg

Fredericksburg, Texas
Fredericksburg, Texas

Fredericksburg liegt im texanischen Hill Country.
Das texanische ‚Hill Country‘ ist eine der sieben Regionen in Texas im Dreieck zwischen Austin, Fredericksburg und New Braunfels heißt nicht umsonst Hügelland. In dieser Gegend haben sich vor langer Zeit deutsche Einwanderer niedergelassen, weil ihnen die Landschaft so vertraut erschien.

Fredericksburg, Texas
Fredericksburg, Texas

In Fredericksburg heißt die Main Street noch „Hauptstrasse“ und wo immer man hinsieht: deutsche Erinnerungen: bayerische Flaggen, Warsteiner, Antiquitäten-Läden mit deutschem Handwerk und vieles mehr.

Fredericksburg, Texas
Fredericksburg, Texas
Fredericksburg, Texas
Fredericksburg, Texas
Fredericksburg, Texas
Fredericksburg, Texas

Oktoberfest

Anfang Oktober steht in dem kleinen Städtchen Fredericksburg alles im Zeichen von zünftiger Musik, deftiger Küche und süffigem Bier.
Denn beim Oktoberfest feiern die Einwohner das vor langer Zeit von deutschen Einwanderern mitgebrachte Fest, für das die Bayern in aller Welt berühmt sind.
Dutzende Stände rund um den „Marienplatz“ bieten dem Besucher für rund 5 Dollar Eintritt alles, was man in Texas als typisch deutsch versteht.

Website: https://oktoberfestinfbg.com/

New Braunfels

New Braunfels, Texas
New Braunfels, Texas

New Braunfels liegt im texanischen Hill Country.
Das texanische ‚Hill Country‘ ist eine der sieben Regionen in Texas im Dreieck zwischen Austin, Fredericksburg und New Braunfels heißt nicht umsonst Hügelland. In dieser Gegend haben sich vor langer Zeit deutsche Einwanderer niedergelassen, weil ihnen die Landschaft so vertraut erschien.
Deutsche Straßennamen, Bräuche sowie Antiquitäten-Läden mit deutschem Handwerk erinnern daran. Darüber hinaus tragen viele Einwohner deutsche Namen.

Schlitterbahn

Eine der größten Attraktionen ist der Mega Wasser-Themenpark „Schlitterbahn“. Und der Park hat eine US-weite Reputation als einer der besten.

Railroad Museum

Zeigt die Geschichte der Eisenbahn dieser Gegend. Das Museum ist nicht zu verfehlen und liegt in Downtown.

Natural Bridge Caverns

Natural Bridge Caverns sind die größten für Touristen zu entdeckende Höhlen in Texas. Sie wurden 1960 durch eine Gruppe Forscher der St. Mary’s University in San Antonio entdeckt. Das Alter der Höhlen wird auf 12 Millionen Jahre geschätzt. Ein Tour Anbieter lässt den Besucher die Höhlen entdecken und man kann sich sogar abseilen lassen.

Wurstfest

Auf den pfiffigen Namen Wurstfest hört dieses Festival in New Braunfels. Die Einwohner der kleinen Stadt geben sich mit drei Tagen nicht zufrieden und weiten das Fest gleich auf zehn Tage am Stück aus.
Das Wurstfest startet immer am letzten Freitag vor dem 1. Montag im November.
Rund 50 Stände mit Souvenirs, herzhaften Snacks und einem Bierzelt ziehen jährlich bis zu 75.000 Besucher an. Die Veranstaltung findet seit Mitte der 60er Jahre statt und gilt als Institution.

Website: https://wurstfest.com/

Karte New Braunfels

Beste Reisezeit / Saison

Aufgrund der südlichen Lage ist New Braunfels ein ganzjährig geeignetes Reiseziel. Wer hohe Luftfeuchtigkeit nicht mag, sollte den Sommer meiden.

Durchschnittliche Temperaturen

Klima und Temperaturen im Allgemeinen

New Braunfels gehört zu Central Texas und das Wetter hat durchaus tropischen Charakter im Sommer: heiß und feucht.
Wechselhaftigkeit ist ein Markenzeichen. Sommerzeit ist auch Hurricane und Tornado-Zeit. Die Winter verlaufen meistens mild, es gibt nur 25 Tage pro Jahr im Durchschnitt, die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben.