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D-E-F — to demand, desert, dessert, different from, feel, think, believe — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

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to demand vs. to ask for vs. to request something

Bedeutet: verlangen

to demand ist die formelle, harte Form während to ask for die informelle, freundlichere ist.

to request‘ wird verwendet, wenn man sich im Recht fühlt nach etwas zu verlangen.

Nun ist aber oft zu hören, dass hinter ‘to demand’ auch noch ein ‘for’ gestellt wird, so wie es in to ask for richtig ist.

Aber ‘to demand’ muss solo stehen! Kein ‘for’ anhängen, auch wenn’s ganz gut klingen mag, ist es falsch.

Also: ‚I demand a higher salary‘.

to request ist häufiger zu finden als “to demand” und liegt in der Mitte zwischen beiden Begriffen. Man verwendet ‘to request” wenn man nicht nur ‘schüchtern’ nach etwas fragt, sondern das Angefragte auch erwartet. “I am requesting that the seller of the houses fixes the furnace” (Ich möchte, dass der Verkäufer des Hauses die Heizung richtet.)

desert / dessert

desert == die Wüste

dessert == die Nachspeise.

Ein wenig verwirrend die Aussprache: DEZZert (Wüste) und diSÖRT (Nachspeise): also hört man beim zweiten eigentlich nur ein ‘S’ obwohl es mit 2 ‚S‘ geschrieben wird.

Merkregel zum richtigen Schreiben des Wortes: die Wüste ist per Definition spartanisch ausgestattet, also das englische Wort auch und deshalb hat es nur ein ‘S’.

different from vs. different to

Beide Begriffe werden verstanden, wenngleich im Amerikanischen mehr ‘different from’ benutzt wird und im britischen Englisch eine leichte Bevorzugung von ‘different to’ festzustellen sein wird. So kann aber auch die Verwendung von ‘to’ im US-Englisch den Hintergrund haben, dass der Sprecher sein Englisch bewusst zu europäisieren gedenkt.

Manchmal hört man dann auch noch ‘different than’, was man nicht unbedingt als gute sprachliche Alternative sehen sollte.

e.g. vs. i.e.

Abkürzungen für ‘Zum Beispiel’ und ‘,das heißt’

Beides stammt aus dem Lateinischen:

e.g. = exempli gratia (“for example” lautet im Englischen die ausgeschriebene Variante)

i.e. = id est (“that is” oder “that means” wäre die ausgeschriebene Form)

Beide Abkürzungen werden gerne kunterbunt verwechselt.

friendly / sympathic

“…ein sehr sympathischer Mann”

Wer aus dem Deutschen kommt, der verwendet gelegentlich “sympathic” oder “sympathical”.

Beides gibt es nicht.

Es wäre der Ausdruck sympathetic (verständnisvoll, mitfühlend). Der Amerikaner assoziiert immer etwas mit ‘sympathy’, was soviel wie Mitgefühl, Mitleid, Beileid heißt. Daraus ergibt sich dann aber kein richtiger Sinn.

Den besseren Sinn erzielt man mit Begriffen wie ‘friendly’ oder auch ‘likeable’, die man benutzen sollte, wenn man ausdrücken möchte, dass jemand nett, freundlich, sympathisch ist. „He is a very likable guy“ (Er ist ein sehr netter Mann)

to feel / to think / to believe

Die 3 Begriffe sind sehr sorgfältig anzuwenden und nicht einfach gegeneinander austauschbar.

“I feel that Bob passed the test” – Ich fühle, dass Bob den Test bestanden hat.

“I think that Bob …” – Ich bin der Meinung, dass Bob…

“I believe that Bob” – Ich glaube (fest), dass Bob…

Ersteres drückt eine Wahrnehmung, ein inneres Gefühl aus.

Im zweiten Fall drückt man eine Meinung aus, aber man weiß natürlich nichts Genaues.

To believe ist der Ausdruck des Wissens, zu mindestens fest überzeugt sein von etwas. In einem Geschäftsgespräch sollte man auf eine Frage, die auf die eigene Kompetenz abzielt nicht mit ‘feel’ oder ‘think’ antworten, sondern mit ‘believe’, weil man einen sicheren Eindruck hinterläßt. “I believe we have chosen the right direction for our marketing campaign – people will love it”.

to feel good vs. to feel well

Bedeutet: sich glücklich bzw. gesund fühlen

Es ist ein winziger Unterschied, der nur wichtig wird, wenn man die Unterscheidung zwischen “zufrieden/glücklich” (im Sinne von “happy”) und “sich wohl/gesund fühlen” verdeutlichen möchte.

Das Gegenteil von ‘I feel good’ ist dann ‘I feel bad’. Übrigens: man setzt kein “ly” an “bad”, um dem Verb Rechenschaft zu tragen… das ist Unsinn, auch wenn’s so mancher Grammatik-Fetischist gerne so hätte oder lehren möchte.

Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und viel mehr

Weinparadies Kalifornien -- Napa, Sonoma und mehr
Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und mehr

Napa-Sonoma

Etwa 30 mi (50 km) nördlich von San Francisco liegen die wohl bekanntesten Weinanbaugebiete Kaliforniens: Napa und Sonoma.
In vielen Weinkellereien können Sie an Weinproben teilnehmen. Manche kostenlos, manche gegen geringe Gebühr ($2-$6).

Im Napa Valley liegt Napa, eine kleine interessante Stadt mit schönem historischen Distrikt und Häusern aus der Zeit um 1900, das bedeutet reizender, viktorianischer Stil.
1847 verkaufte der mexikanische Landbesitzer Nicholas Higuera das ehemalige Bohnenfeld an die Siedler Nathan Coombs und John Grigsby und später entstand Napa an diesem Platz.
Ein Fussmarsch durch die Altstadt (Historic District) gibt einen hervorragenden Eindruck davon, wie es einmal war. Viele Weinlokale und Restaurants machen den Ausflug nach Napa vielleicht noch attraktiver?

Mehr als 150 Weinkellereien findet man in Sonoma Valley und den anderen Regionen von Sonoma County.
Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Pinot Noir und Zinfandel sind die Hauptsorten, die hier angebaut werden.

Seit mehr als 20 Jahren gehören Kaliforniens Weine mit zu den Spitzenererzeugnissen im weltweiten Weinanbau. Die Vereinigten Staaten sind der fünftgrößte Weinhersteller der Welt, wovon wiederum 95 % in Kalifornien gekeltert werden.
Napa- und Sonoma Valley sind mit die Vorreiter für die Akzeptanz kalifornischer Weine gewesen.
Waren die amerikanischen Weine früher doch eher auf den amerikanischen Geschmack hin gekeltert, so kann man seit langem doch ganz deutlich eine Europäisierung beobachten.
Das den Reben entgegenkommende Klima aus Sonne und Schatten und die vom Pazifik her hereinströmende Feuchtigkeit bekommt den hier (hauptsächlich) angebauten Cabernet-, Pinot- und Chardonnay-Trauben gut. Weinkeltereien und Spezialisten aus Europa engagieren sich ebenfalls in Kalifornien und experimentieren mit anderen Rebsorten wie zum Beispiel der Portugiesertraube.
Ausflüge in die Region sind empfehlenwert, die Weingüter können in aller Regel besucht und besichtigt werden, Weinproben (wine tastings) sind ebenso bei fast allen Kellereien, gegen meistens kleine Gebühr möglich.

Napa-Sonoma Wine Country cruises: Weinprobe per Schiff?
Von Vallejo und Napa aus kann man per Schiff-Tour Wein Touren auf dem Napa River machen. Ebenfalls von San Francisco aus starten etliche Anbieter durch die Bay zu den Rivern ins Weingebiet. Abfahrten ab Fisherman’s Wharf, Pier 39, Pier 54, das variert je nach Anbieter. Man hat die Auswahl an verschiedenen Touren: Von der Jazz Tour über Breakfast, Lunch bis Dinner.
Napa Sonoma Wine Country Visitor Center

101 Antonia Drive (am Highway 29), Tel. 1-800-877-5904
(Fahrtroute: I 80 oder US 101 zum Hgwy 37 in Vallejo; dann Highway 29 Nord 2 mi bis Höhe American Canyon Rd.)

Websites:
www.sonomavalley.com

www.napavalley.com

Weinparadies Kalifornien -- Napa, Sonoma und mehr
Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und mehr

Weinparadies Kalifornien

Wer ist ihm nicht schon einmal im heimischen Supermarktregal begegnet, dem Cabernet Sauvignon, dem Zinfandel oder dem Chardonnay von Ernesto & Julio Gallo aus Kalifornien? Die Weine der Gallos sind überall.
Wundern muss einen das nicht: die kalifornische Weinkellerei ist mit einer Jahresproduktion von rund 600 Mio. Flaschen aus eigenem Anbau die größte der Welt.
Ihre Weine aus der Kategorie „für den alltäglichen Genuss und preisgünstig“ werden inzwischen auch in Deutschland erfolgreich vermarktet. Sie vermitteln jedoch allenfalls einen Vorgeschmack des reichhaltigen Weinangebotes aus Kalifornien und lassen Vielfalt und Qualität der edlen Tropfen aus den sonnenverwöhnten Anbaugebieten, die mittlerweile international sowohl in der Presse, als auch in der Fachwelt große Beachtung finden, höchste Auszeichnungen und Preise erhalten, lediglich erahnen.
Die Palette reicht von einfachen Tafelweinen bis hin zu ausgesprochenen Spitzenweinen zu Spitzenpreisen.
In den USA zahlen finanzkräftige Sammler und Liebhaber für eine Flasche aus dem Sortiment der kalifornischen „Kultweine“, meist aus dem Napa-Valley, bis zu drei- und vierstellige Dollarbeträge. Angebaut werden in den fruchtbaren Tälern im Hinterland der kalifornischen Küste bevorzugt die Rotweinsorten Cabernet Saugvignon, Zinfandel, Merlot, Pinot Noir, Rubired oder Syrah.
Die Favoriten unter den Weißweinen sind die Rebsorten Chardonnay, French Colombard, Chenin Blanc oder Sauvignon Blanc.

Kalifornien: viertgrößter Weinproduzent der Welt

Kalifornien hat sich in den letzten Jahren – auch dank Großproduzenten mit „Millionenauflage“ wie der Winery Gallo – zum viertgrößten Weinproduzenten hinter den traditionellen Weinländern Frankreich, Spanien und Italien gemausert.
Kein Wunder, denn der Wein, der an den Rebhängen der kalifornischen Täler wächst, reift unter optimalen klimatischen Bedingungen: mit 200 Sonnentagen pro Jahr, genügend Feuchtigkeit – herübergeweht vom nahe gelegenen Pazifik – und einer höchst verlässlichen Vegetationsperiode bietet Kalifornien das ideale Klima für den Weinbau. Bedingungen, die für einen hervorragenden Säuregehalt, vielfältige Fruchtigkeit der Weine und konstant gute Jahrgänge sorgen.
Über 90 % der in den USA produzierten Weine stammen aus dem Staat an der Westküste. Derzeit gibt es im „Golden State“ mehr als 900 Weinbaubetriebe und über 4.400 Traubenproduzenten, die auf einer Fläche von 224.000 ha Weingärten bewirtschaften und 1998 18,55 Millionen Hektoliter Wein produzierten – mit steigender Tendenz.

Mit den spanischen Missionen kam der Wein

Auch wenn sein Ruf erstmals in den 70er Jahren über den Ozean bis nach Europa hallte, der Weinbau in Kalifornien hat Tradition.
Sozusagen eine spirituelle.
Vor über zweihundert Jahren, waren es die spanischen Missionare, die nicht nur ihren Glauben, sondern auch den Wein in Kalifornien verbreiteten. Allen voran der Franziskaner Pater Junipero Serra, der im Jahre 1769 mit mexikanischen Siedlern in der Nähe von San Diego die Mission San Juan Capistrano errichtete und dort den ersten nachweislich erwähnten Weinberg anlegte.

Entlang der unter dem Namen El Camino Real (dem heutigen Highway 1 und Teil des Highway 101) bekannt gewordenen Route zog er nach Norden bis hinauf nach Sonoma und gründete unterwegs 21 weitere Missionen.
In allen führte er die Kunst des Weinbaus ein. Angebaut wurde eine aus Mexiko importierte Rebsorte, die in Anlehnung an die geistlichen ersten Winzer Kaliforniens den Namen „Missionarstraube“ erhielt.
Eine Bezeichnung, die wörtlich zu nehmen ist, denn die ersten Weine Kaliforniens wurden ausnahmslos für kirchliche Zwecke und zum täglichen Bedarf in den Missionen gekeltert.

Der Grundstein für die Kommerzialisierung des kalifornischen Weines wurde gegen 1830 gelegt, als der aus Bordeaux stammende Franzose Jean Louis Vignes das reichhaltige Potential Kaliforniens für den Weinbau erkannte und zum ersten Mal europäische Rebsorten importierte und anpflanzte. Seine Weinberge lagen übrigens an jenem Ort, wo sich heute das Zentrum von L.A. befindet.

Mit dem im Jahre 1848 ausbrechenden Goldrausch im Norden des Staates wurde die unaufhaltsame Entwicklung der kalifornischen Weinwirtschaft angekurbelt. Unter den Goldsuchern befanden sich zahlreiche Europäer, die wussten, wie man Wein anbaut. Die, die kein Gold fanden,
versuchten durch den Anbau von Reben an Geld zu kommen.
Die Gründung zahlreicher Weingüter zwischen 1860 und 1880 führte zu einem enormen Aufschwung, der in der Einrichtung des Weinforschungsinstituts der University of California in Berkeley und der damit verbundenen staatlichen Initiative zur Qualitätssteigerung kalifornischer Weine gipfelte.

Die Fertigstellung des transkontinentalen Eisenbahnnetzes im Jahre 1869 stellte schließlich die Weichen für den internationalen Siegeszug kalifornischer Weine. Erstmals wurden Weine in den Osten des Landes geliefert und anschließend per Schiff auch nach Europa.
Zwar wurde die Erfolgsstory der edlen Tropfen durch Reblausplagen und vor allem durch das Einsetzen der Prohibition zu Beginn des 20. Jahrhunderts erst einmal unterbrochen. Doch mit der Gründung vieler neuer Weingüter Anfang der 60er Jahre in Sonoma und im Napa Valley, den heutigen Vorzeigeweingebieten der kalifornischen Weinkultur, setzte sie sich unaufhaltsam fort.
In den 70er Jahren begannen viele Amerikaner Geschmack für einen guten Tropfen zu entwickeln und die ersten kalifornischen Winzer erhielten internationale Preise für ihre sonnengereiften Rot- oder Weißweine. Experimentierfreudige Winzer wie Robert Mondavi, Sohn italienischer Einwanderer, der wie kein anderer die Weinwelt Kaliforniens bewegt hat, trieben seither die Qualitätsentwicklung weiter voran.

Das Weinland Kalifornien schaffte in den letzten 30 Jahren den Aufstieg in die Weltspitze und gilt heute als eines der Top wein-produzierenden Länder. Kalifornische Weine treffen weltweit den Geschmack von Weinliebhabern, -Kennern und -Nichtkennern.

Weinparadies Kalifornien -- Napa, Sonoma und mehr
Weinparadies Kalifornien — Napa, Sonoma und mehr

Reisen auf den Spuren des Weins

Grund genug, die Weine einmal selbst zu erforschen- auf einer Reise durch Kalifornien. Und selbst dann fällt die Auswahl der Route nicht gerade leicht.
Jedes der kleineren oder größeren Weinanbaugebiete hat seinen eigenen Charme und für jeden Geschmack etwas zu bieten. Sei es das von der Schickeria bevölkerte Napa Valley, sei es das mit mexikanischem Flair ausgestatteten Sonoma Valley oder das etwas untypische Weinbaugebiet in den Santa Cruz Mountains an der Central Coast.
Bester Ausgangspunkt für eine Reise durch das „Weinparadies Kalifornien“ ist San Francisco. Das hügelige Stadtbild, das ehemalige Flowerpower-Viertel Haight-Ashbury, Fisherman’s Wharf mit seiner Robben-Kolonie, die kleinen Cafés und Restaurants oder das legendäre Alcatraz locken jährlich Millionen in die Metropole am Pazifik.
Von San Francisco aus sind es sowohl nach Süden als auch nach Norden nur wenige Autostunden in die wichtigsten Weinanbaugebiete der Nothern-, Southern- und Central-Coast Kaliforniens.

Nach Norden ins Sonoma und Napa Valley

Die Tour nach Norden beginnt bereits mit einem Highlight, der Passage über die berühmteste Brücke Amerikas, der imposanten Golden Gate Bridge. Rostrot spannt sie sich von einem zum anderen Ufer.
Am Nordufer geht es vor dem aufregenden Panorama der gewaltigen Bucht, an deren Horizont sich die Skyline von San Francisco abzeichnet, hinauf zu den Marin Headlands. Von der Sonnenterasse der Schaumweinkellerei Gloria Ferrer, eine Autostunde später, stimmt der herrliche Ausblick über die Vineyards bei einem prickelnden „Royal Cuvée“ (Schaumwein ist noch die Rarität des kalifornischen Weinbaus) , einem fruchtig eleganten Chardonnay oder einem Pinot Noir auf die Reise durch das zu Füßen liegende Sonoma Valley ein.

Von dort sind es nur wenige Kilometer bis ins Städtchen Sonoma, das vor der Annektierung durch die Vereinigten Staaten 1848 nördlichster Außenposten der mexikanischen Nation war. Noch heute zeugen viele Gebäude rund um den zentralen Plaza von seiner mexikanischen Vergangenheit.
Trotz der vielen Besucher, die an Wochenenden durch den Ort bummeln, hat sich das Städtchen einen eher unamerikanischen Flair bewahrt.

Das Sonoma Valley besticht mit einer Landschaft, die wie eine Kreuzung aus Burgund und Toskana erscheint, paradiesischen Landgasthöfen, stilvollen Restaurants und natürlich einer riesigen Auswahl hervorragender Weine.
Die lassen sich bei einem zünftigen Picknick an den Tischen und Bänken, die viele der fast zweihundert Vinerys für ihre Besucher aufgestellt haben, am besten genießen.
Ein Besuch beim Weingut Buena Vista vor den Toren Sonomas, eines der ältesten in der Region, eröffnet einen Einblick in die traditionsreiche Geschichte des Weinanbaus im Sonoma Valley.
Weiter Richtung Norden im „Tal des Mondes“,so lautet die Übersetzung des mexikanischen Namens locken eine ganze Reihe namhafter Weingüter, wie Kennwood oder Chateau St. Jean , aber auch weniger bekannte Betriebe, wie die Wineries Matanzas Creek oder Adler Fels, mit ihren „Tasting-Rooms“.

Der Besucher hat wieder einmal die Qual der Wahl.
Eine Weinprobe des brombeerigen Cabernet Sauvignons, des eleganten Merlots oder fruchtigen Chardonnays lohnt sich auf jeden Fall. Für Musikliebhaber bietet sich ein Besuch von Olive Hill an , das Weingut von Bruce Cohn, Manager der Doobie Brothers, das inzwischen zu den Spitzenweingütern im Sonoma-Valley gehört.
Beim Thema Unterkunft fällt die Entscheidung nicht leicht. Die Auswahl in der Region reicht vom charmanten Bed & Breakfast Inn bis zum Spitzen-Ressort. Das benachbarte Napa Valley genießt inzwischen Kultstatus.
Hinter den Spitzenweinen aus der Region, in erster Linie ein Cabernet Sauvignon von einem einzigen Weinberg handgelesen und nur für ausgesuchte Stammkunden erhältlich, stehen in der Regel Kaliforniens gefragteste Spitzen- Weinmacher und önologische Berater, wie Tony Soter. Weingüter – mehr als zweihundert insgesamt – wie das des legendären Robert Mondavi (Oakville), haben ihren Sitz im von der Sonne verwöhnten und vom Nebel veredelten Tal der Kultweine.
Neben europäischen Kellereien wie Rothschild, Chandon oder Taittinger, haben sich hier Filmstars und skurrile Persönlichkeiten den Traum vom eigenen Weingut erfüllt und im Napa Valley eingekauft.

Nicht zu versäumen: der Besuch in den Katakomben von Hollywood-Regisseur Francis Ford Coppola, der einen Teil des Erlöses seiner Erfolgsfilme „Apocalypse Now“, „Dracula“, „Der Pate“ in den Erwerb einer 1879 gegründeten Kellerei in Oakville steckte. Der efeuberankte Hauptbau der Niebaum-Coppola Estate Winery ist filmberühmt: aus der amerikanischen TV-Serie „Falcon Crest“.
Eine Weinprobe im beliebten Napa Valley hat zuweilen Volksfestcharakter.

Die altbekannten Weingüter am Highway 29 verfügen über die größten Parkplätze, die von den längsten Autobuskolonnen angesteuert werden. Aber auch das ist typisch für Kalifornien; man sollte es einmal erlebt haben.
Wer den touristischen Massenandrang lieber meidet, dem öffnen zahlreiche weniger namhafte und kleinere Betriebe die Tore für eine Geschmacksprobe der exzellenten und für das Napa Valley typischen Cabernets und Merlots.
Im Wine Discovery Center in St. Supéry erhält man einen ausgezeichneten Überblick über die angebauten Sorten und das Weingebiet.

Das prunkvolle Schloss des Taittinger-Ablegers Domaine Caneros lädt in Napa, der namensgebenden Stadt des Valley, auf ein Glas Champagner ein.
Ein Besuch der Hess Collection Winery, eine Viertelstunde entfernt in einem kleinen Seitental, hat auch dem Liebhaber moderner Kunst etwas zu bieten.
Bei einem Chardonnay oder Cabernet des Schweizers Donald Hess sind auf zwei Etagen Werke zeitgenössischer Künstler aus der Sammlung des Winzers zu bewundern. Die Reise über den Highway 29 über Oakville, Rutherford, St. Helena bis nach Calistoga im äußersten Norden des Tales ist vor allem auch eine kulinarische unter dem Motto „Wine & Dine“.
Eine Vielzahl hervorragender Restaurants ist dem Ruf des besten kalifornischen Tropfens gefolgt. Das elegante Restaurant des Culinary Institute of America, Greystone, in St. Helena bietet zu den Spitzenweinen eine exquisite Auswahl an Speisen der Californian Cuisine

Garantiert frische Produkte:
Auf den fruchtbaren Feldern des Staates wächst eine große Auswahl an Gemüse und Früchten, die Flüsse sind voll delikater Fische und der Pazifik steuert Schalentiere und Seefische bei.
In der Filiale des New Yorker Gourmetladens Dean & De Luca bekommt man Käse, duftendes Ciabatta-Brot oder Oliven, alles für ein schmackhaftes Picknick.

Übernachten kann man preiswert und gemütlich, z.B. im Napa Valley Railway Inn als Schlafstätte dienen alte Bahnwaggons, aber auch im eleganten Country Inn mit Pool und Extras.
In Napa, St. Helena, Rutherford oder Calistoga gibt es Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Mendocino County und Sierra Nevada

Wem die Vorzeigegebiete des kalifornischen Weinbaus eine Nummer zu touristisch sind, kann ausweichen auf weniger ausgetretene Pfade.
Zum Beispiel in das zerklüftete, bergige und stark bewaldete Gebiet von Mendocino County, ca. 150 km nördlich von San Francisco.

In unmittelbarer Nähe zum Sonoma-Valley zählt es ebenfalls zu den wichtigsten Weinbaugebieten der kalifornischen Nordküste. Die Weinhänge der ca. 40 Weinbetriebe erstrecken sich über sonnige Berghänge entlang des Russian und Navarro River und deren Nebenflüsse.

Eine Alternative ist auch das kleine Weingebiet, südlich von Sacramento, das sich an den Foothills der Sierra Nevada erstreckt. Es beheimatet 50 Weingüter, meist Familienbetriebe, die für ihre robusten Zinfandels bekannt sind.
In ihnen schmeckt man die raue Landschaft der Sierra Nevada. Nur wenige Besucher finden den Weg in die Probierstuben, wo mancher Winzer seinen Tropfen noch höchstpersönlich ausschenkt.
Das Besondere: hier wandelt man nicht nur auf den Spuren des Weins, sondern auch auf jenen der Goldsucher von einst. Reste der wildromantischen Zeit erinnern noch heute an die Goldfunde von 1848.
Gemütliche Frühstückspensionen und malerische Hotels laden zum Verweilen ein.

Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte noch hinauf zum Lake Tahoe fahren, dem größten Bergsee Kaliforniens, der von einer imposanten Gebirgslandschaft umgeben ist.

Weingebiete entlang der Central Coast: Die Santa Cruz Mountains

Das Gebiet der Central Coast erstreckt sich von San Francisco über Monterey bis nach Santa Barbara.
Der Highway No. 1 zwischen San Francisco und Los Angeles schlängelt sich in kühnen Kurven entlang der wind- und wellenzerzausten Steilküste mit Blick auf die donnernde Brandung des Pazifischen Ozeans. Er gilt zu recht als eine der Traumstraßen der Welt.

Wenige Kilometer entfernt im Landesinnern bilden die kleinen Weinregionen der Zentralküste oberhalb von Santa Cruz den Kontrast zu der tosenden Kulisse.
Der erste Abstecher, gleich südlich von San Francisco, führt in ein völlig untypisches Weinbaugebiet: die Santa Cruz Mountains.
Inmitten der Redwoods winden sich schmale Straßen durch eine geheimnisvolle Welt, nur ab und zu trifft man auf ein winziges Dorf und die wenigen Wineries, ca. 20, sind oft schwierig zu finden.
Da Neuanpflanzungen zwischen den geschützten Mammutbäumen – im Big Basin State Park kann man direkt neben den Weinbergen die bis zu 100 m hohen Exemplare bewundern – nicht mehr erlaubt sind, werden die Weine aus den Santa Cruz Mountains zur Rarität.

Der Pinot Noir (für das Gebiet typisch) von David Bruce und die ungewöhnlichen Kreationen des Weingutes Bonny Doon erlangten stellvertretend für die kleine, aber feine Weinregion südlich des berühmten Silicon Valley Kultstatus. Von Santa Cruz geht es auf einem der spektakulärsten Abschnitte des Küstenhighways, vorbei an bizzaren Felsen, einladenden Stränden und Vogelinseln, über Monterey und Carmel in Richtung Big Sur.
Im Hinterland von Monterey gibt es inzwischen riesige Weinfelder. Zwar bringen sie durchaus ordentliche Chardonnays hervor, aber mit den Weinen anderer Regionen und dem attraktiven Küstenabschnitt können sie nicht konkurrieren.

In Monterey sollte man das Bay Aquarium allerdings nicht verpassen, eines der größten und modernsten Aquarien weltweit.
Eine der schönsten Missionskirchen Kaliforniens befindet sich in Carmel. Ein Zwischenstopp bei dem in den üppigen Gärten der Mission San Carlos Borromeo del Rio Carmelo gelegenen Bauwerk (1770 erbaut vom Vater des kalifornischen Weins, Pater Junipero Serra) sollte ebenso wenig fehlen.

Ein Hinweis für Westernfans: Clint Eastwood war hier lange Bürgermeister und besitzt in Carmel ein Restaurant.

Weingebiete entlang der Central Coast: Paso Robles

Auf etwa halbem Wege zwischen San Francisco und Los Angeles liegt wenige Kilometer von der Küste entfernt das Städtchen Paso Robles mit dem gleichnamigen Weingebiet, das zum San Luis Obispo County gehört.
Verglichen mit Napa und Sonoma ist es hier noch ausgesprochen ländlich.
Es ist die Region der schweren Rotweine: Cabernet Sauvignon, Zinfandel und Syrah entwickeln hier eine außerordentlich stämmige Eleganz.
Heutzutage gibt es Dutzende Weingüter in dem Gebiet.
Der deutschstämmige Gary Eberle, Inhaber der Winery Eberle, setzt hier schon seit mehr als 30 Jahren auf den schweren Rotwein und hat die meisten Winzer der Region ausgebildet. Die Big Reds von Tobin James, wahrscheinlich die massivsten Rotweine ganz Kaliforniens, passen am besten zu einem gegrillten Lamm am Lagerfeuer.

Der Charme der Region: in Paso Robles nehmen sich die Winzer noch Zeit, um dem Besucher ihre Begeisterung über den Wein zu vermitteln. Das luxuriöse Arbor Inn auf dem Gelände der Hope Farms Winery bietet sich zur Übernachtung an, Gourmet-Frühstück inklusive.

Weingebiete entlang der Central Coast: Santa Barbara

Das südlichste Weinanbaugebiet der Central Coast liegt in der Umgebung von Santa Barbara, einem noblen Badeort bei Los Angeles, bekannt für seine weitläufigen Strände.
Sehenswert: Die Santa Barbara Mission, eine Perle der Missionsarchitektur aus dem 19. Jahrhundert, die weit in die Bucht ragende hölzerne Landungsbrücke Stearns Wharf mit ihren Restaurants, Galerien, dem Fischmarkt und Sea Center.
Rund um die State Street im alten Stadtkern bietet das Städtchen ein bezauberndes altspanisch-mediterranes Bild. Zum Weingebiet der Region: Die Nähe zur Filmmetropole ist auch auf den Weingütern zu spüren.
Besucher kommen hier her, um den neusten kalifornischen Weintrends nachzuspüren. Die Schickeria bestimmt das Bild.

Eine Lücke im Küstengebirge lässt die Küstennebel des Pazifiks ins Landesinnere zum Santa Ynez und Santa Maria Valley, nördlich von Santa Barbara, eindringen und sorgt dafür, dass einige Chardonnays und Pinot Noirs mit einem fein balancierten Säuregehalt heranreifen.

Der Pinot Noir der Kellerei Sanford gehört zur Elite kalifornischer Weine.
Die Byron Winery im Besitz von Robert Mondavi bringt einen der besten Chardonnays der Region hervor.

Die Weingebiete des Südens

Wer Los Angeles lieber meiden will, bitte schön!
Er verpasst eine Stadt, gigantischer, widersprüchlicher, glamouröser und faszinierender als jede andere des amerikanischen Westens. L.A. hält für den Besucher unzählige Attraktionen bereit, die ein eigenes Kapitel wert wären. Bleiben wir beim Thema „Wein“.

Die Filmmetropole ist auch Bühne für die besten kalifornischen Weine. Dargeboten werden sie zu leichten Gerichten der kalifornischen Küche in zahllosen Spitzenrestaurants, in denen auch mal namhafte Schauspieler ein- und ausgehen. Zum Beispiel in Santa Monica, in Hollywood oder in Beverly Hills. Die „großen“ Weine des Nordens dominieren die Weinkarte auch hier.

Kaum einer weiß, dass das Gebiet zwischen der Stadt der Superlative und San Diego mit einer eigenen Weinwirtschaft aufwarten kann.
Das wichtigste Weinbaugebiet des kalifornischen Südens ist Temecula, eine Autostunde von L.A. entfernt. Es ist ein junges Weingebiet. Die meisten der 15 Weingüter sind in den letzten dreißig oder gar in den letzten zehn Jahren gegründet worden.
Ihre Weine bieten sie getreu dem Motto „der Wein schmeckt am besten, wenn man ihn genießt, wo er wächst“ bevorzugt vor den eigenen Toren an – noch! Man darf gespannt sein, ob es die Weine des Südens auf die Karte der Spitzenrestaurants schaffen. Das milde Klima bietet jedenfalls beste Voraussetzungen dafür.

Beim derzeitigen Run auf die edlen Gewächse sind der Entwicklung der Weinwirtschaft in Kalifornien vorerst keine Grenzen gesetzt. Wen unsere Auswahl an Touren durch die wichtigsten Weinanbaugebiete Kaliforniens nicht auf den Geschmack gebracht hat, dem bieten sich auf den Spuren des kalifornischen Weines zahlreiche Alternativen. Jenseits der ausgetretenen Pfade, in kleinen Seitentälern, gibt es garantiert Neues zu entdecken.

Four Corners, hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico und Arizona

Four Corners -- hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona

Four Corners ist der einzige Punkt, wo 4 US-Bundesstaaten aneinandergrenzen.

Four Corners ist einfach ein symbolischer Punkt mitten in der Wüste – ein Monument markiert ihn. Hier ist die einzige Stelle in den USA, wo 4 US-bundesstaaten aneinandergrenzen. Colorado, New Mexico, Arizona und Utah.

US 160 führt direkt am Monument vorbei, d.h. es liegt leicht nord-westlich davon. Es ist durch unauffällige einfache Schilder ausgewiesen. Die Strasse verläuft von Colorado nach Arizona (Nordost nach Südwest Richtung bzw. umgekehrt). Nach Cortez, Colorado, sind es ca. 40 mi (65km). Nach Kayenta, Arizona, sind es ca. 77 mi (124 km).

Das Monument ist der marker der vier Staatsgrenzen und wenn man sich direkt in die Mitte stellt, steht man demnach mit den Füssen in allen 4 Staaten gleichzeitig.
Ursprünglich wurde dieser Punkt 1868 bereits von den Landvermessern festgelegt und markiert. Erst 1992 wurde die Bronze-Platte in den Boden eingelassen.
Das Monument befindet sich auf dem Gebiet der Navajo Nation Reservation, kann aber ganzjährig besichtigt werden.
Eintritt: $3-5 pro Person.

Four Corners -- hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners -- hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona
Four Corners — hier treffen sich Colorado, Utah, New Mexico, Arizona

Rund um das Monument finden sich Stände, wo Navajo Schmuck verkauft wird.

A-B-C — a versus an, ain’t, almost, anyway, apart, assure, become vs get, caesar — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

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a vs. an

(Unbestimmter Artikel)

Bedeutung: ein

Das zusätzliche ‘n’ wird benutzt, wenn das folgende Subjekt, Adjektiv mit einem Vokal beginnt oder ein ‘H’. Sinn ist, das man beim Sprechen eine flüssige Wortverbindung schaffen kann und nicht zwei Vokale abgehackt spricht: z.B. an Olive.

Beim ‘H’ wird dies gemacht, wenn das H nicht betont wird, z.B. ‘an honest effort’. Sollte das H allerdings doch betont sein, wie z.B. in hotel oder historic, dann wird nur ‘a’ genommen statt ‘an’.

ain’t

Kann stehen für: ‘am not’, ‘are not’, ‘is not’, ‘have not’, ‘has not’, ‘do not’, ‘does not’

Vorab: vielfach angewendet, sogar oder gerade in Büchern, aber die Verwendung gilt als ‘ungebildetes English’, ausser wenn man weiss, dass der Autor es ganz bewusst einsetzt, um z.B. für Personen eines Buches umgangssprachlichen Slang auszudrücken.

“You ain’t seen nothing yet” ist eine der bekanntesten Verwendungen von ain’t, zu hören im Song von Bachman Turner Overdrive.

Wer English nicht perfekt kann, sollte ain’t vermeiden und lieber die für den Satz richtige Form verwenden. Man kann später, wenn man sicher im ‘English-Sattel’ sitzt, immer noch das eine oder andere Mal zu dieser Form im Sprachgebrauch wechseln.

almost

‘fast’ oder ‘beinahe’:

Es ist sehr wichtig, wo man almost im Satz plaziert, um nicht den Sinn zu verdrehen.

“The work is almost finished by Peter” (Die Arbeit ist fast getan) im Gegensatz zu: “The work is done almost by Peter” (Die Arbeit wäre fast durch Peter gemacht worden)

 

am, pm, noon, afternoon, night, midnight

Bezeichnen die einzelnen Zeitabschnitte eines Tages.

Vormittags wird mit a.m., Nachmittags mit p.m. bezeichnet.

Beispiel: “Wann möchten Sie einen Termin?”  „Antwort: I prefer a.m., does that work?“

Der Nachmittag kann jedoch auch mit afternoon bezeichnet werden, z.B.: „I played football during the afternoon.“ oder „I will be there in the afternoon.“ oder: „I schedule your appointment for tomorrow afternoon.“

Mittags ist ‘noon’, es wird kaum ‘midday’ verwendet, obwohl es den Begriff gibt.  „Beispiel: I will be there at noon“.

Evening ist der Abend und wird wie im Deutschen verwendet: „I spent the evening together with my friend.“ oder „I never have coffee in the evening.“

Mitternacht ist dann midnight.

DETAILS DAZU: A.M – PM – Zeitangabe im U.S. Englisch

anyway vs. anyways

Der erste Ausdruck ist die ‘schöne’ Form. Anyways hingegen wird verstanden, allerdings ist es eine ‘real southern’ Form, etwas breit und wirkt etwas ‘ungebildet’.

‘Anyway’ wird oft am Satzanfang verwendet und bedeutet ‘auf jeden Fall’, ‘jedenfalls’, ‘Wie auch immer’.

Bespiel: „Tim can‘t meet us in time. Anyway, let‘s start now and…“

apart vs. a part

Ersteres ist im Sinne von abseits, beiseite, getrennt zu benutzen und zweiteres meint ‘einen Teil’ von etwas.

Beispiel: They both are now living apart (…leben nun getrennt voneinander); Apart from the mainstream movement, there are small groups…  (abgesehen von der Hauptbewegung gibt es kleine Gruppen…). Ein Beispiel für ‘a part’: Their dog is a real part of the family (Ihr Hund ist ein richtiger Teil der Familie)

as follows

Bedeutet: ist wie folgt…

Beispiel: The route description is as follows:…

Auch wenn es sich um ein einzelnes nachfolgendes Stück handelt, so heisst es nie ‘as follow’. Das ‘s’ ist obligatorisch.

Übrigens: ‘as following’ findet sich ebenfalls, aber es ist lange nicht so häufig und gut wie ‘as follows’.

assure vs. ensure vs. insure

Bedeutet: versichern

Entweder jmd. Etwas versichern oder einen versicherungs-technisch versichern.

  1. assure meint jemandem etwas versichern, garantieren, z.B. Ich versichere Dir, dass ich morgen zum Amt gehe.
  2. ensure ist im Sinne von ‘garantieren’, ‘sicherstellen’ gemeint: ‘Können Sie sicherstellen, dass …?’
  3. Insure meint versichern im Kontext von Versicherungen: ein Haus, ein Leben, ein sonst etwas…

Im Amerikanischen ist es meistens ‘insure’, ausser wenn sich die Versicherung einen europäischen Anstrich geben will, …dann ist es die assurance statt insurance.

bear vs. beer vs. bare

Bedeutung in der Reihenfolge:

bear = ‘Bär’

to bear = ‘tragen’ oder ‘ertragen’

beer = ‘Bier’

bare = ‘bar…’ bzw. ‘nackt’

Probleme treten mit Verwechselung der Begriffe und der Aussprache auf. In den ersten beiden Fällen wird der Bär gerne wie Bier ausgesprochen, also mit ‘I’, was falsch ist. Merkregel: Egal wie es geschrieben wird, der Bär wird auch im Englischen wie im Deutschen ausgesprochen. Genauso verhält es sich mit dem Beer, es wird wie im Deutschen gesprochen. Letzterer Begriff ‘bare’ trifft im Deutschen am besten den Begriff ‘bar’ wie in barfuss. Bare-naked, bare-foot wird im Englischen in diesem Sinne gebraucht, auch wenn ersteres Beispiel schon fast doppelt nackt erscheint.

because / since

Bedeutet beides ‘weil’. Man kann since also nicht nur mit ‘seit’ übersetzen.

Beispiel: “Since you both are already here, I make an exception an let you in” (Weil Sie beide nun schon mal da sind, mache ich eine Ausnahme …)

become vs. get

Ersteres bedeutet ‘werden’ und zweiteres ‘bekommen’.

Klassischerweise wird ‘become’ gerne mit ‘bekommen’ verwechselt, was zu kuriosen Sprachgebilden führt: “Can I become a sausage with mustard?” heißt nicht: Kann ich ein Würstchen mit Senf bekommen? SONDERN: Kann ich ein Würstchen mit Senf werden?

Leicht erhalten Sie dann die Antwort: “I hope never, Madam’ (Sir)” …also: Ich hoffe niemals, mein Herr.

to become-became-become wird z.B. im Sinne von: „I became World Chess Champion in 1988“ angewendet werden. Aber alles, was man “bekommen, haben” möchte, wird mit “to get’ gebildet: “Can I get a sausage with mustard?”

Caesar’s Palace vs. Ceasar’s…

Die Reihenfolge von ‘a’ und ‘e’ ist entscheidend!

Es ist und bleibt korrekterweise der CAESAR’s Salad und auch Palace, auch wenn man auf jeder x-ten Speisekarte den Ceasar vorgegaukelt bekommt.

Von der Aussprache her (phonetisch: ziesar) müsste es schon das ‘e’ vor dem ‘a’ sein, aber der gute Julius Caesar hat eben eine Vorgabe gemacht. Das deutsche Wort Kaiser stammt vom lateinischen Caesar ab, also kann man sich die Eselsbrücke bauen, indem man die deutsche Buchstabenreihenfolge beachtet: erst das ‘a’ dann das ‘i’, also wir meinen natürlich das ‘e’ im Englischen.

 

Capital Letters (Grossbuchstaben)

Die Verwendung von Großbuchstaben ist nicht allzu strikt definiert. Grundsätzlich werden Substantive natürlich klein geschrieben und nur Namen, Eigennamen etc. werden gross begonnen. Allerdings darf man Substantive gross beginnen, wenn man dem Wort im Satz besondere Bedeutung beimessen möchte.

Oft werden auch Überschriften durchgängig gross begonnen.

Umgangssprache Amerikanisches Englisch

Beschimpfungen, Beleidigungen & wenig gesellschaftsfähige Ausdrücke im amerikanischen Englisch

Informelle Begriffe – so bezeichnen wir hier alles, was nicht unbedingt zum ‘guten Ton’ gehört, aber durchaus im täglichen Leben laufend vorkommt. Einige Begriffe sind harmloser als andere und ein Gespür sollte der Leser haben, was nun absolut nicht mehr in einer Konversation angesagt ist.

In dieser Sammlung werden Begriffe und Phrasen wertungsfrei aneinandergereiht – wir sagen damit nur aus, dass es die Begriffe gibt – nicht, dass oder wann sie angebracht sind. All diese Begriffe sind nicht etwa aus irgendeinem komischen Submilieu (wo man als guter Mensch gar nicht erst hinkommt) entnommen und die man vielleicht nur im ‚Untergrund‘ hört, sondern man wird ihnen in normalen Movies begegnen, im täglichen Leben, eben immer dann, wenn es mal nicht so formal zugeht. Im Deutschen kennen Sie diese Ausdrücke ja auch, selbst wenn Sie sie nicht gutheißen. Alles klar?
Entscheiden Sie selbst, ob Sie sie ‘nur einfach kennen’ oder anwenden wollen.
Also: ab hier ist es Ihre freie Entscheidung weiterzulesen. Wenn Sie empfindlich sind, sollten Sie hier die Seite verlassen.
Die Redaktion wünscht viel Vergnügen beim Studieren.

P.S.: Wir verwenden wenig Abkürzungen, aber diese sollen noch kurz erklärt sein:
vs. === versus
jmd. === jemand(en)
Bsp.: === Beispiel:
s.th. === something
s.o. === someone
Einige Anmerkungen zur Aussprache, die wir zu den Begriffen angeben: wir verwenden nicht das Internationale Phonetische Alphabet, sondern wollen mit ‘normalen’ deutschen Buchstaben das Wort abbilden, wie es sich anhört. Wer also das Wort so spricht, wie wir es in der Lautschrift angeben, der spricht es so aus, wie es sich tatsächlich anhört in Englisch.
Ein besonderes Zeichen, dass wir verwenden ist: {s} und soll das englische ‘th’ symbolisieren. Es wird nicht wie ein ‘s’ und nicht wie ein ‘z’ gesprochen, sondern man legt die Zungenspitze an die oberen Schneidezähne und erzeugt so einen – sagen wir – Zischlaut.

A

airhead

Phonetisch: ährhett

Hohlkopf

asshole

Phonetisch: esshohl

Arschloch

dumb ass

Phonetisch: damp ess

Blödes Arschloch

to get your ass kicked

Phonetisch: tu gett yor ess kikkt

In den Arsch getreten werden (symbolisch); die Quittung bekommen.

“Yes, our soccer team lost yesterday 4:1. They deserved to get their ass kicked – they thought they wouldn’t need the hard training.” (Ja, unser Fussballteam hat 4:1 verloren. Sie haben verdient in den Arsch getreten zu werden – sie dachten, sie würden das harte Training nicht brauchen)

to work one’s ass off

Phonetisch: tu wörk wanns ess off

Sich den Arsch aufreissen.

I’m working my ass off and the others get more money

B

bastard

Phonetisch: bestaht

Bedeutung: Bastard, Idiot, Arsch

This bastard cheated on me” (Dieser Bastard hat mich betrogen).

a bunch of morons

Phonetisch: bansch off morohns

ein Haufen Trottel

“I tell you what they are: a bunch of morons! I never ever have seen more stupidity in one place!

Are you blind, you idiot ?

Phonetisch: aah yu bleint, yu iddjot ?

Bist Du blind, Du Idiot?

BDU

Phonetisch: bi-di-ju

== Brain Dead User – Bezeichnung für Computer und Software Benutzer, die nicht auf die Idee kommen, die Beschreibung anzuschauen oder sie nicht komplett lesen, bevor sie die Hotline anrufen oder Kollegen fragen.

Hervorgegangen aus der Sprache der Telefon Hotine-Mitarbeiter, mittlerweile Büro-Sprache.

Oh dear, there’s Jim coming, he’s the prototype of a BDU.

a bitch / to be bitchy

Phonetisch: bitsch

Hat mehrere Bedeutungen. Wird eigentlich nie im Sinne von Hure, Prostituierte verwendet, sondern mehr im Sinne einer total nervenden Person, jemandem, der fies ist, ein Arschloch ist, und so weiter.

Im Fernsehen und im Umgangssprachlichen viel gehört und meistens mit “Arsch” “Miststück” gleichzusetzen. Wird von Frau zu Frau, Mann zu Frau, und sogar Mann zu Mann (seltener) verwendet.

to be bitchy” bedeutet ‘zickig sein’, also könnte man sagen: “Today she was pretty bitchy again.” (Heute war sie wieder ganz schön zickig / schlecht drauf.)

Beispiele: What a bitch (Was für eine zickige Kuh) — Life is a bitch (Das Leben ist unfair)

boobs

Phonetisch: buhps

Brüste

einer von vielen Ausdrücken, aber kein harter Ausdruck, durchaus noch gesellschaftsfähig

booger

Phonetisch: buhger

Popel

Umgangssprache; wird im allgemeinen Sprachgebrauch genauso angewendet wie (und wo) man es im Deutschen auch macht

brown nosing

Phonetisch: braun nosing

anbiedern, arschkriechen

Es handelt sich um keinen wirklich derben Ausdruck; es hängt von der Situation ab, wo man ihn verwendet. Wie im Deutschen auch mit dem Wort ‘arschkriechen’!

What he does is brown nosing to me!” “When I see this… two words are coming into my mind: brown and nose!”

bullshit

Phonetisch: bullschitt

Scheisse!

Don’t bullshit me!

Phonetisch: dohnt bullschitt mi

Verarsch mich nicht!

bumfuck, nowhere

Phonetisch: bammfakk

am Arsch der Welt, j.w.d. (jottwede, ganz weit draussen), tiefstes Hinterland

Bumfuck wird meistens zusammen mit einem Staat oder Ort genannt, siehe Beispiel. ‘Nowhere’ kann aber auch benutzt werden als generischer Begriff für einen Ort, der irgendwo im Hinterland liegt, den keiner will, kennt und wo kaum jemand hinkommt (und nicht wegkommt).

Die Phrase ist ein Synonym für einen Ort, wo keiner wirklich leben will.

“They offered me a new job, but it was in bumfuck, Iowa.

butt head

Phonetisch: batt hett

Arschgesicht etc.

Move your butt!

Phonetisch: muuv yor batt

Beweg‘ Deinen Arsch!

C

cheesy

Phonetisch: tschiesi

schleimig, dämlich, uncool, wichtigtuerisch, billig

oft beim Beschreiben von Personen verwendet: Wenn jemand glaubt, er sei sehr witzig oder cool, es aber eigentlich nicht ist, sondern ziemlich peinlich, dämlich. Der Begriff ist nicht allzu hart, man macht also keinen schlechten Eindruck.

Mike’s trying to be so cool with his new clothes…but he look so cheesy

crap

Phonetisch: krepp

Mist, Scheiss

Kann man demgemäss besser nur unter Freunden verwenden. Alternativ: “They always give me the work nobody else wants to do!”

C’mon man, that’s crap” oder “They always give me the crap nobody else wanna do!” oder “Take your crap out of my kitchen!

 

D

dick

Phonetisch: dik

Schwanz; männliches Geschlechtsteil, Penis, Ausdruck nicht gesellschaftsfähig, vulgär.

Eine andere Bedeutung und Anwendung ist, wenn man jemanden als ‚dick‘ bezeichnet, was dann im Sinne von ‚Arschloch‘ ist: Peter is such a dick!

Drop dead!

Phonetisch: dropp dett

Ich will Dich hier nicht mehr sehen!

Meistens in Befehlsform benutzt. Kann aber auch als Verb verwendet werden: to drop dead (tot umfallen): “I’d rather drop dead than dating Peter” (Ich würde eher tot umfallen als mit Peter eine Verabredung haben)

to do him/her

Phonetisch: tu du him

Vergleiche auch: to hump someone

Bedeutung: jmd. bumsen, ficken

He did her last night”, “She did him last night

 

 

F

fart

Phonetisch: fart

Furz

Slang/Umgangssprache; wird im allgemeinen Sprachgebrauch genauso angewendet wie (und wo) man es im Deutschen auch macht

a fucking s.th.

Phonetisch: fakkin zamm{s}ing

Wenn das Wort fucking irgendwo im Satz eingebaut ist -und manche leute schaffen es, das Wort gleich mehrfach in einem Satz unterzubringen- dann ist es i.d.R. immer mit ‘scheiss’, ‘beschissen’, ‘verdammt’ etc. zu übersetzen.

Park your fucking car somewhere else but not here!” (Park Deinen scheiss Wagen woanders)

to fuck up s.th.

Phonetisch: tu fakk ab zamm{s}ing

Bedeutet: Scheisse bauen

He really fucked up the whole thing” (Er hat tatsächlich die ganze Sache versaut, er hat totale Scheisse gebaut)

What the fuck is that?

Phonetisch: wott {s}e fakk is {s}ett

Was zum Teufel ist das?

Siehe auch What the heck

too fucking dumb

Phonetisch: tu fakkin damp

Bedeutung: zu blöd für etwas zu sein

Beispiel: „He’s too fucking dumb to dig it“ (Er ist zu blöd, um das zu verstehen)

a fucktard

Phonetisch: fakktart

Bedeutung: ein Vollidiot

Beispiel: „I hate that fucktard“ Dies ist die Abkürzung für ‚fucking retard‘.

G

Get outta here!

Phonetisch: gett auda hier

Verschwinde, hau ab!

Auch: “Get the hell outta here!”

goddamm

Phonetisch: goddem

Bedeutung: verdammten, gottverdammten, scheiss

Auch: “Park your goddamm car somewhere else but not in front of my driveway, you fuckin’ bastard!”

H

hell!

Phonetisch: hell

Verdammt nochmal !

Go to hell!

Phonetisch: go tu hell

Fahr zur Hölle!

hillbilly

Phonetisch: hillbilli

Eine (beleidigende) Bezeichung für jemanden vom Land – ein Landei, ein Bauernschädel etc.. Wird

im informellen Kreis verwendet und würde laut gesagt für den Betreffenden eine Beleidigung sein.

holy shit!

Phonetisch: hohli schitt

So’n Scheiss! Heiliger Scheissdreck!

like hell

Phonetisch: leik hell

verdammt, wie Hölle

“Better we run like hell otherwise we miss the flight” (Besser wir beeilen uns jetzt verdammt (rennen wie die Hölle) oder wir verpassen den Flieger.)

What the heck is that?

Phonetisch: wott {s}e heck is {s}ett

Was zum Teufel ist das?

Oder auch What the hell is that?

to hump someone

Phonetisch: tu hamp {zammwann}

Vergleiche auch: to do him/her

Bedeutung: jmd. bumsen, ficken

“She was humping someone else while he was traveling”, “He was humping the neighbor”

I

idiot!

Phonetisch: i iddjot

Idiot, Depp

J

jerk

Phonetisch: dschoerk

Eine Person, die sich ‘mies’ benimmt. Etwas wie “Arschloch”. Eine Beleidigung, die man es zu jemandem direkt sagt: “You are a jerk!”

Man kann es auch über jemanden sagen: “How could he do that? … He’s a jerk !” bedeutet soviel wie: Wie kann er sowas sagen (machen) … er ist ein mieser Typ!

K

Kiss my ass!

Phonetisch: kiss mei ess

Leck mich am Arsch!

M

moron

Siehe unter B: ‘bunch of morons’

P

pain in the ass

Phonetisch: pehn in {s}e ess

Etwas oder jemand ‘Nervendes’, Ärger, etwas ‘Ägerliches’; kann ein Person oder ein Gegenstand oder ein Umstand sein

“He is a pain in the ass”; “Working with him is pain in the ass”

You are really pissing me off!

Phonetisch: Ju ah rirli pissing mi off

Du nervst mich wirklich an!

(oder z.B.: That stuff is pissing me off!)

piss flaps

Phonetisch: piss flepps

Schamlippen, vulgärer Ausdruck, wenngleich wir diesen Ausdruck bereits in einer morgendlichen Radioshow hörten, wo er diskutiert wurde, inwiefern vulgär oder nicht. Am Ende bleibt der Begriff informell und jeder muss wissen, wann er richtig angewendet ist.

R

redneck

Phonetisch: rettnekk

Bezeichnung für einen ungebildeten, männlichen Weissen, mit rassistischer Einstellung. Stammt aus den Südstaaten und steht mit Sklavenhaltung und der Einstellung dazu in Verbindung. Die wörtliche Übersetzung “roter Nacken” bezeichnet den Sonnenbrand, den die Farmer von ihrer Feldarbeit (oder Aufsichtsarbeit) hatten. Der Begriff wirkt extrem beleidigend! und sollte nicht zu jemandem gesagt werden;

RFS

Phonetisch: riehl fakkin zuhn

Real fucking soon!

Ist die informelle und verschärfte Form von ASAP (as soon as possible), die im geschäftlichen

Umgang normal ist. RFS hingegen sollte nur im engen Freundeskreis (Kollegenkreis) angewendet

“He’s awaiting you in his office, …RFS !” (Er wartet auf Dich im Büro … verdammt schnell!).

 

S

a load of shit

Phonetisch: eh loot off schitt

‘alles ein einziger Mist (oder andere Begriffe)

“This new diet? What a load of shit!” oder “The music he listens to is a load of shit, nothing else!”

a sissy

Phonetisch: eh sizzy

Tunte oder wenn nicht im sexuellen angesiedelt, dann ‘Weichling’

Negativ behafteter Begriff sofern er nicht im Freundeskreis verwendet oder auf sich selbst angewendet wird: “I am such a sissy,… I can only dring Light Beer, everything else is too strong for me”

Get your shit together

Phonetisch: gett yor schitt tuge{s}er

Räum’ Deinen Mist zusammen

I don’t give a shit (about) what you think!

Phonetisch: Ei dohnt giff eh schitt about wott ju {s}ink

Ich gebe einen Scheiss darauf was Du denkst!

shit happens

Phonetisch: schitt heppenz

(So ein Mist) passiert nun einmal, ist unausweichlich

“Well, shit happens, don’t worry” (So was passiert nun einmal, vergiss es)

shithead

Phonetisch: schitthett

Schwachkopf, Idiot

Shut up!

Phonetisch: schatt ab

Bedeutet: Halt’s Maul!

Eine Verstärkung der Aussage wird erreicht, wenn folgendes gesagt wird: Shut the fuck up!

That sucks!

Phonetisch: {s}aett zaks

Das nervt an. Grundsätzlich kann alles “suck”(en)

something sucks

You guys suck!

Phonetisch: you geis zack

Ihr nervt!

Der Begriff ‘guys’ bezieht sich im Sprachgebrauch auf männlich UND weiblich, hat nichts mit “Jungs” zu tun. “You guys …” kann man auch zu einer Gruppe Mädchen/Frauen sagen.

T

tits

Phonetisch: titts

Titten; Brüste; Ausdruck nicht gesellschaftsfähig, vulgär.

Siehe auch ‘boobs’, ein gesellschaftsfähigerer Ausdruck.

W

weenie

ponetisch: wieni

Schlappschwanz

“I never ever will go hiking with Peter – he’s a whiny weenie.” (Ich gehe nie wieder mit Peter wandern – er ist ein weinerlicher Schlappschwanz)

wimp

ponetisch: wimp

Schwächling, Weichling, Feigling

“Swimming in ice-cold water is nothing for wimps!” (Schwimmen in eiskaltem Wasser ist nichts für Weichlinge!)

Als Adjektiv kann man “wimpish” oder “wimpy” verwenden. “His wimpish behavior really pisses me off!”

“Wimpiness” ist in diesem Kontext dann die “Weichheit”.

Das Komma — Amerikanisches Englisch, Fehler vermeiden

DAS KOMMA im amerikanischen Englisch

Das Komma ist schon meistens in der deutschen Muttersprache ein Feind des Lernenden, aber vermutlich nun erst recht in der Zweitsprache. Wer im Deutschen das Komma beherrscht, der wird stark umdenken müssen, wenn’s ans Englische geht. Wer ohnehin Kommata im Deutschen nach Gutdünken einsetzt, der wird vermutlich auch im Englischen das eigene Gefühl entscheiden lassen. Hier aber nun die Regeln für alle, die es zumindest probieren wollen:
Im Deutschen dient das Komma ganz wesentlich zur Trennung von Haupt- und Nebensatz, was im Englischen NICHT so ist, vielmehr wird es im Wesentlichen zur Kennzeichnung einer Sprachpause eingesetzt.

Regel 1:
Dort wo es im Deutschen zwischen zwei Satzteilen trennend eingesetzt wird, lässt man es im Englischen bewusst und richtigerweise weg: “The man at the front desk said that there’re no messages for me” (Der Mann an der Rezeption sagte, dass für mich keine Nachrichten da sind), “Give me a sign if you understand what I am saying!” (Gib mir ein Zeichen, wenn Du verstehst, was ich sage!), Can you find out when and how Peter came home after this party?“ (Kannst Du herausfinden, wann und wie Peter nach der Party nach Hause kam?).

Regel 2:
Verwende ein Komma in Aufzählungen vor der ‘and’ oder ‘or’ Verknüpfung des letzten Elementes: Beispiel: “ Your team members are Peter, Paul , and Anne” (Zu Deinem Team gehören Peter, Paul und Anne)

Regel 3:
Verwende ein Komma, wenn Sprachpausen in einem Satz ausgedrückt werden sollen.
Hat man sogenannte verbindende Adverben (conjunctive adverbs) in einem Satz, so ist ein Komma angebracht. Die Liste solcher verbindenden Adverben enthält u.a.: however, anyhow, anyway, besides, indeed, likewise, therefore, consequently, finally, meanwhile, nevertheless, nonetheless, otherwise, then, thus, hence, also, moreover, on the other hand, for example, for instance, on the contrary.
Beispiel: “Birds usually fly, however, penguins don’t” (Vögel fliegen normalerweise, Pinguine jedoch nicht)

Regel 4:
Verwende ein Komma statt Doppelpunkt vor ‘direkter Rede’
Beispiel: „Anne said, „I am late, I have to hurry.“ (Anne sagte: “Ich bin spät dran, ich muss mich beeilen”)

Regel 5:
Verwendung im Datum und in Zahlen.
In den USA wird entgegen der meisten anderen Nationen das Datum gerne verdreht, d.h. der Monat steht vor dem Tag und dann folgt das Jahr. Beispiel: Feb 24, 2004.
Das Komma muss vor die Jahreszahl gestellt werden, damit die Ziffern von der Tagesangabe getrennt werden können.
Bei Zahlen wird das Komma als Tausender Trennzeichen genommen und der Punkt trennt die Nachkommastellen, was im deutschsprachigen genau umgekehrt ist. Also schreibt man im amerikanischen Englisch: 99,460.22 Dollar

Regel 6:
Anrede und Grußformeln in Briefen
Dear Madam,
…Brieftext
Sincerely,
Peter

Regel 7:
Bei Ausrufen des Erstaunens ist ein Komma, wiederum als Kennzeichnung einer Sprachpause, angebracht: “Oh my gosh, I have forgotten your birthday!”
Abschließend: Sehr pauschal (und bitte nicht als Leitregel für alles hernehmen!) kann man sagen, dass man das Komma im Englischen im fraglichen Falle lieber weglässt, als es zu setzen.

Sequoia and Kings Canyon Nationalpark, Sierra Nevada, Kalifornien

Sequoia Nationalpark, Kalifornien
Sequoia Nationalpark, Kalifornien

Die Sequoia Bäume gehören zu den Riesen unter den Bäumen: 60m und mehr hoch und am Stammende mit einen Durchmesser von um die 10m.

Das Gebiet des Parks erstreckt sich von ca. 450 m Höhe bis 4.450 m und die Hauptsehenswürdigkeit für die meisten Menschen sind die gigantischen Bäume, wenngleich die Höhendifferenz schon anklingen lässt, dass es eine immense Landschaftsvielfalt sowie Artenreichtum bei Pflanzen und Tieren gibt.

Auch Berglöwe und Schwarzbär kommen vor. Wanderer sollten sich genauestens informieren bevor sie starten, denn sie könnten auf Wanderungen eher einmal Kontakte haben als Autofahrer. Obwohl die beiden Eingänge an den Highways 198 und 180 ganzjährig offen sind, so werden wegen der harschen Wetterbedingungen Gebiete und Strassen während der Wintermonate und sogar im Frühling und Herbst teilweise gesperrt.
Mineral King ist erst ab Ende Mai offen und schließt Ende Oktober. Cedar Grove kann von Mitte April bis Mitte November erreicht werden. Crystal Cave ist im Winter nicht geöffnet.

Der General’s Highway verbindet den Sequoia und den Kings Canyon Nationalpark und geht von Südwest nach Nordwest, siehe unsere Karte weiter unten.

Die 46 mi lange Strasse geht von der SR 198 bei Ash Mountain durch den Giant Forest bis zur SR 80 bei Grant Grove im Kings Canyon Park. Besucher sollten im Visitor Center in Lodgepole und Grant Grove aktuelle Informationen holen. Die Ranger geben auch Informationen bezüglich Sehenswürdigkeiten, Angeln, Pferdetouren, Ski fahren (im Winter) etc.
Beste Reisezeit ist während des Sommers im Juli und August, wenn aber auch die meisten Besucher kommen und es somit voller ist. Nachteil ist auch, dass die Campingplätze sich schnell füllen.
Im Winter sind viele Gegenden unpassierbar, aber auch nach schweren Gewittern können Strassen unpassierbar werden für einige Zeit.

Riesenbäume
General Sherman Tree, der mit 84 m Höhe, 31 m Umfang und einem Durchmesser von 11 m der grösste Sequoia Baum hier ist findet man in einem Gebiet im Sequoia Park, das sich Giant Forest nennt. Ein idealer Platz zum Ansteuern, da sich hier schätzungsweise die meisten dieser Riesen auf engem Raum befinden.
„Robert E. Lee“ und „General Grant“, zwei weitere Giganten mit 82 resp. 81 m sieht man im Grant Grove Bezirk des Kings Canyon.
Ein im Dezember 1937 auf die Crescent Meadow Road umgestürzter Baum, der weit über 80 m hatte, wird heute ‚Tunnel Log‘ genannt. Dieser Baum wurde einfach ausgehölt -als Touristenattraktion-, damit die Fahrzeuge hindurchfahren können. Durchfahrt für die meisten Pkw’s möglich.

Überblick bekommen auf Moro Rock
Auf einer Höhe von mehr als 2.000 m über dem Meeresspiegel gelegen, findet sich der Moro Rock im Sequoia Park. Wer sich fit fühlt, kann eine Treppe hoch und die Aussicht geniessen.
Höhlen
gibt es zwar im Park „en masse“…, aber besichtigen kann man nur Crystal Cave. Das Visitor Center in Lodgepole ist idealer Ausgangspunkt.
Interessanterweise herrscht in der Höhle immer eine Temperatur von 9 Grad Celsius. Tickets gibt es beim Lodgepole und Foothills Visitor Center. Touren nur ca. Mai-September.

Die Vielfältigkeit des Parks

Von der höchsten Erhebung des Moro Rock können Sie die vielfältigen Einzigartigkeiten sehen, die Sequoia – und schließlich auch Kings Canyon – so früh zu einem Nationalpark gemacht haben, dass Sequioa heute der zweitälteste Nationalpark in den Vereinigten Staaten ist.
Zum Norden hin liegt das Giant Forest-Plateau, wo ein Riesen-Mammutbaum höher als der nächste ist. Im Giant Forest, der an eine Kathedrale erinnert, steht der 84 m hohe General Sherman, ein Riesen-Mammutbaum, dessen Stamm geschätzte 1385 Tonnen wiegt und am Boden einen Umfang von beinahe 31 m hat.
Zum Westen hin erstrecken sich als Kontrast zu diesen gigantischen Nadelbäumen die trockenen, mit Eichen und immergrünem Gebüsch (Chaparal) bewachsene Gebirgsausläufer zum San Joaquin Valley hin.
Zum Süden und in die Tiefe hinab – mehr als 1500 m steil abfallend – bahnt sich der Mittellauf des Kaweah Rivers seinen rauen Canyon.
Gen Osten überragt Mt. Kaweah mit 4207 m die schneebedeckten Gipfel der Great Western Divide und der Kaweah Peaks.
Jenseits der Wasserscheide, außerhalb der Sichtweite erhebt sich mit 4418 m Mount Whitney, der höchste Berg der zusammenhängenden 48 Staaten. Große Bäume, hohe Gipfel und tiefe Canyons in Nordamerikas längster zusammenhängender Bergkette:
Superlative häufen sich inmitten atemberaubender Landschaft.
Der wegbereitende Naturforscher John Muir erkundete und benannte den Giant Forest. „Als ich in diese majestätische Wildnis eintrat, neigte sich der Tag bereits seinem Ende zu,“ schrieb er, „die Bäume mit ihrem rosigen und glänzenden Antlitz schienen wie verstummt, als würden Sie auf die Sonne in einer bewussten, andächtigen Abhängigkeit warten. Wie von selbst ging man vorsichtig und in Ehrfurcht durch sie hindurch.“ Mögen Sie Muirs Schritten folgen.

John Muir
Die Reaktion von Naturschützer und Autor John Muir auf die Abholzung der Riesen-Mammutbäume war Folgende: „Dann könnt ihr ebenso gut die Wolken, den Schnee und die Flüsse zum Zerschneiden und Abtransport verkaufen, wenn das möglich wäre.“
Muir erkundete und benannte den Giant Forest, in dem sich 4 der 5 ältesten Bäume der Welt befinden, und erschloss die steile Ostwand von Mt. Whitney. Er stellte die geologische Rolle der Gletscher der Sierra Nevada unter Beweis, eine Theorie, die vom Geologen des Staates Kalifornien, Josiah D. Whitney, bestritten wurde.

Mammutbaum
In der Gesamtmasse des Holzes steht der Riesen-Mammutbaum alleine als das größte Baum der Erde.

Sein nahezu konischer Stamm, der eher an eine Keule als an einen Wanderstab erinnert, verdeutlicht das. Es gibt zumindest eine Baumart, die länger lebt, eine andere, die einen größeren Umfang hat und drei, die höher wachsen, keine aber ist größer. Der westliche Abhang der Sierra Nevada ist der einzige Ort der Welt, an dem die Mammutbäume wachsen, zumeist in einer Höhe zwischen 1520 und 2130 m. Es gibt insgesamt 75 Haine. Das Alter des General Sherman-Baums beträgt zwischen 2300 und 2100 Jahre. Sein größter Zweig hat einen Umfang von etwa 2 m. Das Holz, um das General Sherman jedes Jahr wächst, entspricht dem eines 18 m hohen Baums mit normalen Proportionen.

„Die meisten der Bäume in der Sierra gehen an Krankheiten, Schwämmen oder Ähnlichem ein,“ schrieb John Muir, „aber nichts scheint dem ‚Großen Baum‘ etwas anhaben zu können. Wenn keine natürliche Katastrophe eintritt, scheint er unsterblich zu sein.“ Muir hatte teilweise recht. Chemikalien im Holz und in der Rinde bieten Schutz gegen Insekten und Schwämme. Die wichtigste Todesursache für die Riesen-Mammutbäume ist das Umkippen. Riesen-Mammutbäume haben ein flaches Wurzelsystem ohne Pfahlwurzeln. Feuchter Boden, Wurzelschäden und starke Winde können leicht zum Umkippen der Bäume führen.

Ein Vergleich vom Riesen-Mammutbaum (Sequoia) und eibennadligen Mammutbaum (Redwood)
Der Riesen-Mammutbaum hat einen säulenartigen Stamm, riesige, dicke Zweige und eine zimtfarbene Rinde. Er wird auch als „Sierra Redwood“ oder einfach „Big Tree“ bezeichnet, sein wissenschaftlicher Name dagegen ist Sequoiadendron giganteum.
Der höhere und schlankere eibennadlige Mammutbaum, der an der Küste wächst hat den wissenschaftlichen Namen Sequoia sempervirens und verfügt über ein nadelbaumähnlicheres Profil.

Daten zum eibennadligen Mammutbaum
Höhe: bis zu 112 m
Lebensdauer: bis zu 2000 Jahre
Gewicht: bis zu 816 Tonnen
Rinde: bis zu 30 cm dick
Zweige: Durchmesser von bis zu 1,5 m
Stammumfang am Boden: Durchmesser von bis zu 6,7 m
Fortpflanzung: Samen oder Schössling
Samengröße: wie Tomatensamen
Zapfengröße: wie eine große Olive
Daten zum Riesen-Mammutbaum
Höhe: bis zu 95 m
Lebensdauer: bis zu 3200 Jahren
Gewicht: bis zu 1225 Tonnen
Rinde: bis zu 79 cm dick
Zweige: Durchmesser von bis zu 2,4 m
Stammumfang am Boden: Durchmesser von bis zu 12 m
Fortpflanzung: nur mit Samen
Samengröße: wie Haferflocken
Zapfengröße: wie Hühnereier

Ökologische Tatsachen über den Riesen-Mammutbaum
Der Riesen-Mammutbaum geht nicht auf Grund hohen Alters ein und er ist ausgesprochen resistent gegen Schäden durch Feuer und Insekten. Die meisten gehen ein, indem sie umkippen. Diese riesigen Bäume sprießen von Samen, die so leicht und klein wie Haferflocken sind. Ausgewachsene Bäume können jährlich bis zu 2000 Zapfen in Hühnereigröße produzieren – deren 500.000 Samen nur freigegeben werden, wenn sich die Zapfen öffnen. Die Zapfen können grün und geschlossen bis zu 20 Jahre am Baum hängen. Das Douglashörnchen oder die Larve eines winzigen Käfers, der sich in die Zapfen bohrt, können die Zapfen dazu bringen, sich zu öffnen. Der Schlüssel zur Verbreitung der Samen und der Fruchtbarmachung des Bodens ist aber Feuer, das die Zapfen austrocknet, die sich dann öffnen und die Samen fallen lassen. Feuer lässt außerdem Sonne herein und verbrennt Stämme und Zweige auf dem Waldboden zu Asche, die als Dünger dient.

Chrystal Cave

Crystal Cave liegt etwas ab vom Generals Highway im Sequoia National Park zwischen dem Eingang ‚Ash Mountain‘ und ‚Giant Forest‘. Fahren Sie die Chrystal Cave Rd hinein. Vom Parkplatz aus geht ein kurzer Wanderweg (0.5 mi / 800 m) entlang des Cascade Creek zu einem Punkt, wo der Tour Guide wartet. Fahrzeuge über 22 ft sind nicht erlaubt auf der Strasse zum Parkplatz.
Die Höhle kann nur im Rahmen einer gebuchten Tour besichtigt werden und Tickets werden NICHT an der Höhle verkauft.Sie bekommen sie im Foothills oder Lodgepole Visitor Center, beide sind im Sequoia Nationalpark gelegen. Sie benötigen ungefähr eine halbe Stunde vom Visitor Center bis zur Höhle.
Die Höhlentour ist nicht behindertengerecht bzw. für Rollstühle geeignet. Auch sollen Stative oder Kinderwägen sind mitgebracht werden. Informieren Sie sich bei Fragen im Visitor Center.

Kings Canyon und Sierra Nevada

Steil und trocken scheinen die Canyonlandschaften des Parks in ihrem geologischen Mark dazuliegen.
Kings Canyon erreicht außerhalb des Parks eine Tiefe von 2500 m, gemessen von der Flussebene bis zum Gipfel des Spanish Mountains. Der Fluss ist dort, stromabwärts vom Zusammenfluss des Mittel- und Südlaufes der Kings Rivers, die Schlucht ist eine von den tiefsten in Nordamerika. Kern Canyon im südlichen Sequoia National Park ist 1800 m tief und zahlreiche andere Canyons sind mehr als 1200 m tief.
Die Canyons der Sierra Nevada weisen die von der Strömung geschnittenen V- oder U-Formen auf, die so typisch für die Aushöhlung durch Gletscher sind.
Generals Highway und Kings Canyon Highway
Sowohl der Generals Highway als auch der Kings Canyon Highway schlängeln sich durch die Canyons.
In Roads End auf dem Kings Canyon Highway (geschlossen ca. vom 1. November bis zum 1. Mai), können Sie in einem flachen Gletschertal stehen und Canyonwände hinaufschauen, die sich nahezu 1600 m von der Flussebene aufwärts erheben.
Die schneebedeckte, zackige Bergkette
Die Größe der Sierra Nevada übertrifft mit einer Länge von mehr als 640 km und einer Breite zwischen 100 und 130 km die Ausmaße der gesamten Alpen – einschließlich der französischen, schweizerischen und italienischen Alpen.
Palisade Crest im Kings Canyon Nationalpark und die Mt. Whitney-Gruppe in Sequoia haben jeweils sechs Gipfel mit einer Höhe von mehr als 4200 m. Es gibt keine Straße, die durch die Berge führt. Wer die Großartigkeit und die Pracht der Berge aus der Nähe erfahren will, muss sich das zu Fuß oder mit Packtieren schwer erarbeiten.
Panoramische Übersichten können vom Gipfel des Moro Rocks erfahren werden, sowie von Rastplätzen entlang des Generals Highway, vom Panoramic Point bei Grant Grove und von einem Rastplatz entlang der Straße bevor Kings Canyon Highway in den Canyon hinabgeht.
Mineral King Valley bietet unübertroffene Wanderwege zu Bergwiesen und –seen sowie Sierra-Gipfeln.
Da die Parkstraßen nicht höher hinauf als 2400 m gehen, kommen die meisten Besucher nicht in den Genuss der Berglandschaft. Oberhalb von 2700 m erlaubt das raue Klima keine hohen Bäume oder dichten Wälder mehr, und oberhalb von 3300 m gibt es gar keinen Baumbestand mehr. Hier finden Sie überwiegend Felsen, Steine und Kiesel, die mit Bergseen, Bergwiesen und niedrige Büsche durchsetzt sind. Der Sommer hat hier nur ein kurzes Zwischenspiel.
In der Vorbereitung auf den Winter setzt das Murmeltier Fett an und der Pika, eine Hasenart, sammelt kleine Haufen von Heu. Überall im Sierra-Hochland finden Sie kleine Seen, viele von Ihnen in kleinen, von Gletschern ausgehöhlten Schalen – so genannte Karseen.
Der General Sherman Baum, das größte Baum der Welt, befindet sich im Giant Forest im Sequoia Nationalpark.
General Grant, der nationale Weihnachtsbaum, befindet sich im Grant Grove im Kings Canyon Nationalpark.
Der höchste, zweit-, dritt- und sechsthöchste Redwood Baum der Welt befinden sich allesamt in einem Umkreis von 1,6 km am Redwood Creek entlang der nordkalifornischen Küste im Redwood Nationalpark.
Wildleben in der Sierra
Maultierhirsche sind die bevorzugten Opfer der scheuen Berglöwen. Amerikanische Marder, Fischmarder und Vielfraße jagen Eichhörnchen und andere kleinere Tiere.
Schwarzbären können unter Umständen ein Rehkitz reißen oder Aas essen, ernähren sich aber größtenteils von der Vegetation.
Murmeltieren und Pikas bevölkern die Berge und Kojoten, Graufüchse, Luchse, Waschbären und Ringelschwanz-Kletterbeutler ziehen durch die Gebirgsausläufer.
Jahrzehntelange Bemühungen von Fischzucht haben zahlreiche nicht-einheimische Forellenarten eingeführt, und die Regenbogenforelle und der Little Kern Golden Trout, Forellenarten, die einheimisch in den Flüssen der westlichen Sierra sind, sind im Begriff zurückzukommen.

Öffnungszeiten

Der Park ist ganzjährig geöffnet.

Anfahrt
Per Auto können Sie den Kings Canyon über Highway 180 erreichen und Sequoia über Highway 198.

Der Generals Highway verbindet die beiden und macht es so möglich, zwischen den beiden Parks hin und her zu fahren.
Es wird empfohlen, zwischen Potwisha und dem Giant Forest Museum Fahrzeuge zu benutzen, die nicht länger als (20 ft) 6,7 m sind.
Highway 180 ist einfacher mit langen Fahrzeugen zu befahren. Es gibt mitunter keine Möglichkeit, innerhalb des Parks Benzin zu kaufen.

Visitor Centers Sequoia
Foothills Visitor Center
Am Generals Highway, der Hauptstrasse des Parks, ca. 1,6 km (1 mi) vom Sequoia Parkeingang am Highway 198 entfernt.

Lodgepole Visitor Center
An der Lodgepole Road gelegen, dicht am Generals Highway in einer Entfernung von ca. 34 km (21mi) vom Sequoia Parkeingang am Highway 198 entfernt. 3km (2mi) nördlich vom General Sherman Tree.

Visitor Centers Kings Canyon Nat’l Park
Grant Grove Visitor Center
5 km (3mi) östlich vom Big Stump Entrance auf dem Highway 180 gelegen.
Für alle spezifischen Infos besuchen Sie die offizielle Park Website:

Winter Hinweis
Die Zugangsstraßen zu Grant Grove und Giant Forest/Lodgepole bleiben offen, können aber vorübergehend für Schneepflüge geschlossen werden. Der Generals Highway zwischen Lodgepole und Grant Grove bleibt normalerweise offen – außer während und nach heftigen Stürmen. Schneeketten können jederzeit vorgeschrieben sein. Erkundigen Sie sich über die Gefahren von Hypothermie, Kohlenmonoxidvergiftungen, Wintersport und Autofahren in winterlichen Bedingungen. Die Besucherzentren in Foothills und Grant Grove sind täglich geöffnet. An Wochenenden und an Feiertagen werden Naturkundeprogramme angeboten. In Wolverton und Grant Grove gibt es Verpflegung, die Möglichkeit Langlaufskis und Schneeschuhe zu mieten, Wintercamping und Gebiete für Wintersport. Grant Grove, Wuksachi und Nachbargemeinden bieten Unterkunft an.

 

Wilde Tiere
Bären
Die einzigen Bären, die im Park vorkommen sind Schwarzbären. Sie werden von menschlicher Nahrung angelockt und können beim Versuch an die Nahrung ranzukommen erhebliche Sachbeschädigung anrichten. Wenn die Bären dabei erfolgreich sind, können Sie aggressiv werden und sie müssen eingeschläfert werden. Deswegen ist eine ordnungsgemäße Proviantaufbewahrung wichtig: Bewahren Sie alle Nahrungsmittel und riechenden Gegenstände in den zur Verfügung stehenden Metallbehältern auf. Hüttengäste müssen alles innerhalb des Hauses aufbewahren. Halten Sie Ihren Campingplatz sauber und bewahren Sie allen Abfall in Behältern auf, die vor Bären sicher sind. Wenn sich ein Bär nähert, scheuchen Sie ihn mit lauten Geräuschen und Steinen weg, bewahren Sie aber einen sicheren Abstand und einen gesunden Menschenverstand.
Pumas (Mountain Lions)
Es leben Pumas in diesen Parks. Vermeiden Sie es, alleine zu wandern oder zu laufen. Geben Sie auf Kinder acht. Falls Sie einen Puma antreffen sollten, laufen Sie nicht weg oder ducken Sie sich nicht. Stehen Sie gerade und bewegen Sie sich langsam rückwärts. Nehmen Sie kleine Kinder hoch. Wedeln Sie mit den Armen, schreien Sie und werfen Sie mit Steinen. Wenn Sie angegriffen werden, wehren Sie sich!
Klapperschlangen
Klapperschlangen kommen sehr häufig im Park vor. Achten Sie stets darauf, wo sie hinfassen oder -treten.

Eintritt

Pro Auto $35, Motorrad $30, gültig für 7 Tage.

Offizielle Website: www.nps.gov/seki/

 

Tuscon, Arizona und Umgebung: Film Studios, Saguaro Nationalpark, Tombstone

Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Tucson, Arizona
Tucson, Arizona

Wer eine Rundreise durch Arizona macht, kommt sicher einmal durch Tucson (süd-östlich von Phoenix gelegen), z.B. wenn man auf dem Weg zum Saguaro Nationalpark ist.

Tucson hat etwas mehr als eine halbe Million Einwohner und kann bequem zu Fuss erkundet werden.
Wenn man über den I-10 von Phoenix kommt, was ca. 115 mi nord-westlich liegt, dann fahren Sie Exit 258 ab Richtung Ost in die Congress Street. Diese geht nach in den Broadway über und dann nehmen Sie die Church Street rechts. Beginnen Sie dort dann einen Parkplatz zu suchen. Einige sind 30 min Parkuhren, andere etwas weiter kann man für 2 Std. füttern.

Erste Anlaufstation für Tucson sollte das Visitor Center sein, was Sie gleich auf der rechten Seite der Church St (50-100m von der Broadway Kreuzung entfernt) finden. Es liegt in einem Hof, wo auch kleine Mini Cafes zu finden sind.
Vom Visitor Center aus geht eine Rundstrecke los, die man zu Fuss gehen kann, und führt einen zu allen Sehenswürdigkeiten, mehr als 20 an der Zahl. Eine türkis-farbene Linie am Boden zeigt dem Besucher den Weg.
Im Visitor Center kann man eine Karte des Presidio Trails, wie der Fußweg genannt wird, bekommen – diese listet alle Stationen der selbstgeführten Tour.

Es wird im Sommer sehr heiß und es ist sehr trocken – diese Gegend zählt zu den heißesten in den USA während des Sommers. Besucher sollten immer an leichte Kleidung denken und einen Kopfschutz. Dies ist kein spezifischer Rat für Tucson, sondern für Arizona allgemein.
Einige andere Sehenswürdigkeiten der Gegend um Tucson sind: Saguaro Nationalpark, Old Tucson Filmstudios, Tombstone.

Old Tucson Film Studios und Themenpark

Viel Unterhaltung erwartet den Besucher in den Old Tucson Studios. Gunfights, Western Stunts, Musicals & Comedy Shows stehen auf dem Programm.
Aber die Westernstadt alleine ist interessant genug, um Stunden darin zu verbringen. In Old Tuscon kann man ebenfalls typisch Wild West heiraten.

Von der I-10, Exit West Speedway Boulevard nehmen. Ca. 10 mi bis zur Kreuzung South Kinney Rd. fahren. Links abbiegen. Dann den Schildern folgen.
Für Wohnmobile wird empfohlen: I-19 nehmen und westlich bis Ajo Way, welches Highway 86 ist, fahren bis Kinney Road.

Old Tucson Film Studios, Arizona
Old Tucson Film Studios, Arizona

Old Tucson Film Studios, Arizona
Old Tucson Film Studios, Arizona

Old Tucson Film Studios, Arizona
Old Tucson Film Studios, Arizona

Lage & Adresse

Old Tucson Studios liegt im Tucson Mountain Park:
201 S. Kinney Road, Tucson, AZ 85735

Die Studios haben eine Filiale (Mescal), die nahe des Ortes Benson liegt:
I-10 West Richtung Ost, Exit 297. Dann Richtung Nord auf der Mescal Rd für 3 mi bleiben, dann links abbiegen (wo die Teerstrasse endet). Dann ca. 1/2 mi auf der Schotterstrasse westlich bis Mescal fahren.

Entfernung: Ca. 36 mi südost der Kreuzung I-10 / I-19; Richtung der Stadt Benson

Offizielle Website: http://oldtucson.com/

Tombstone – the city too tough to die

Tombstone Main Street – Schauspieler in typischer Kleidung des 19. Jahrhunderts finden sich überall in Tombstone und versetzen den Besucher in die Zeit zurück.

Tombstone ist seit 1962 registriert als Historical Landmark und berühmt für den Gunfight am OK Corral wo Wyatt Earp, seine Brüder Virgil und Morgan sowie Doc Holliday ihren Showdown mit den Clanton und McLowrey Brüdern hatten.

Jeder weiss vermutlich, dass die Clanton Gang verloren hat und dies der 26. Oktober 1881 war.
Sie können Tom und Bill McLowrey’s sowie Billie Clanton auf dem Boot Hill Cemetery (Friedhof) besuchen.

1877 wurde das erste Silber nahe Tombstone gefunden und die Glücksritter kamen. Dies war dann die Zeit, als das Gesetz nicht viel bedeutete in der Gegend.
Tombstone ist eine niedliche kleine Stadt mit nur 1.504 Einwohnern gemäss der letzten Volkszählung. Viele Motels, Hotels und Lodges laden auf jeden Fall zum Übernachten ein.

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Tombstone, Arizona
Tombstone, Arizona

Lage
Von Tucson nehmen Sie die I-10 Ost und fahren ca. 40 mi nach Benson, wo Sie Exit 303 nehmen, der auf die SR-80 (gleichbedeutend mit I-10 Business) führt. Kurz nach der Stadt macht die SR-80 eine Kurve südlich und nach ca. 25 mi erreicht man Tombstone.

Saguaro Nationalpark

Sehen Sie dazu unseren Artikel Saguaro Nationalpark

 

 

Apache Trail — eine sehenswerte Fahrstrecke in der Umgebung von Phoenix

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Apache Trail ist ein alter Pfad (wie der Name andeutet) der Apache Indianer am Superstition Mountain in Arizona — direkt bei Phoenix / Scottsdale. Heutzutage ein beliebter Halbtages-Ausflug für Besucher.

In Kurzform, die Streckenpunkte sind: Start in Apache Junction (N Apache Trail) – dann auf der 88 Richtung Goldfield, dann Tortilla Flats, bis Roosevelt. Von dort am Theodore Roosevelt Lake nach Norden auf der 188. An der Kreuzung der US 87 links abbiegen (Richtung Fountain Hills).

Die Strecke beginnt bei Apache Junction im Osten von Phoenix — nach wenigen Minuten Fahrzeit durch die Sonora Wüste kommt man schon bei Goldmine, einer alten Western / Goldminenstadt an. Sie ist eine Attraktion für sich, gut restauriert und die alten Häuser sind heute Cafe’s und Geschäfte. Einige sind kleine Museen für sich.

Nachdem Sie Goldmine verlassen haben, folgen Sie der Route weiter östlich und werden sich an der Natur und Landschaft erfreuen können.

Dann erreichen Sie Tortilla Flat ungefähr auf der halben Strecke der Route. Die Mini Stadt besteht aus einem Saloon, einem Schulhaus und vielleicht noch 2 oder 3 Häusern. Der Saloon ist Hauptanziehungspunkt und eine gute Möglichkeit einen Imbiss einzunehmen (und einen Kaffee oder ein Bier). Die Barstühle sind sehenswert: es sind Sättel.

Nach Tortilla Flat fahren Sie dann durch den besten Teil der Landschaft und Sie werden viele gute Aussichtsmöglichkeiten finden, um die Saguaro Kaktus gespickte Landschaft zu genießen.
Die gesamte Strecke bis zum Theodore Roosevelt Stausee und Staudamm ist eine unbefestigte Strasse, die man gut mit jedem Pkw befahren kann.

Ab dem Stausee geht es dann auf asphaltierter Strecke wieder in Richtung Scottsdale / Phoenix.

Apache Trail, Arizona
Apache Trail, Arizona

Theodore-Roosevelt Lake -- Apache Trail, Arizona
Theodore-Roosevelt Lake — Apache Trail, Arizona

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Goldfield Ghost Town -- Apache Trail, Arizona
Goldfield Ghost Town — Apache Trail, Arizona

Apache Trail
Apache Trail

Apache Trail
Apache Trail

Tortilla Flat -- Apache Trail
Tortilla Flat — Apache Trail

Tortilla Flat -- Apache Trail
Tortilla Flat — Apache Trail

Tortilla Flat -- Apache Trail
Tortilla Flat — Apache Trail

 

 

Saguaro Nationalpark in Arizona

Saguaro Cactus
Saguaro Cactus

Park der Giganten

Beheimatet ist der Saguaro Cactus (Carnegiea gigantea) nur in Süd-Arizona, Nord-Mexico und in Californien entlang des Colorado Rivers (welcher die Arizona/Kalifornien Grenze darstellt).
Der Saguaro Park ist in zwei Einzelparks aufgeteilt: Saguaro Ost (Rincon Mountain District), ca 15 mi östlich von Tucson und Saguaro West (Tucson Mountain District), ca. 15 mi nordwestlich von Tucson. Man muss mit ca. 45 Fahrzeit zwischen den beiden Parks rechnen.
Im Saguaro West Park findet man Ansammlungen von großen Saguaros, die fast einen Wald darstellen, während der Saguaro Ost Park bekannt ist für das Gebiet des Sky Island wo man eventuell Bären und Berglöwen sehen kann.

Saguaro Nationalpark ist ca. 2 Std. Autofahrt von Phoenix entfernt.

Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni
Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni

Beide Teile des Parks haben ein Visitor Center mit Informationen und kleinen Ausstellungen. Ihr Besuch, und das gilt für jeden Nationalpark in den USA, sollte immer am Vistor Center (Besucherzentrum) beginnen. Egal, ob Sie die Sprache gut sprechen oder nicht, hier erhalten Sie zusätzliche Karten und Informationen sowie Tips von den Park Rangern. Meistens treffen Sie ebenfalls Ausstellungen an und Informationsblätter in deutsch sind oft erhältlich.
Im Saguaro Nationalpark finden Sie Wanderwege mit Längen, die jedem Geschmack gerecht werden. Von wenigen Hundert Meter langen bis zu Mehrtageswanderungen. Vor allem die kurzen Wanderwege sind meistens als Rundweg ausgelegt und erklären die Pflanzen- und Tierwelt auf Inormationstafeln. Man bekommt dadurch eine gute Vorstellung davon, wie die Natur hier arbeitet.

Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni
Saguaro Cactus in der Blütezeit, ca. Mai/Juni

Am angenehmsten ist das Wüstenklima zwischen Oktober und April. Während dieser Zeit liegen die Temperaturen zwischen 16 C und 22 C. Nachttemperaturen können unter dem Gefrierpunkt liegen.
Die heisseste Zeit ist zwischen Mai und September, wenn die Tageshöchstwerte auf über 40 C steigen. Trotzdem können in dieser Zeit die Nachttemperaturen auf 16 C sinken, in den Rincon Bergen sogar noch tiefer. Es gibt zwei Regenzeiten. Von Juli bis September gibt es kurze aber heftige Gewitter mit starken Regenfällen. Von November bis März gibt es manchmal sanften Regen, aber im Allgemeinen scheint die Sonne.

Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus
Spechte nisten im Saguaro Cactus

Der Saguaro Cactus ist der Gigant der Wüste und kann bis zu 10 m, manchmal auch 12 m hoch werden.
Saguaro Cacti, Carnegiea gigantea, gedeihen nur im Sonoran Desert, was sich in Süd-Arizona, Nord Mexico und im östlichen Kalifornien entlang des Colorado rivers erstreckt. Allerdings findet man den Riesen Kaktus nicht überall in dieser Wüste. Er braucht die richtigen Temperaturen vor allem während des Winters und er ist ebenfalls sehr wählerisch bezüglich der Höhenlage. Zwischen Meereshöhe und maximal ca. 4.000 ft (1.200 m) ist optimal. Falls er in höheren Lagen zu finden ist, dann meistens nur auf dem Südhang eines Berges – wegen der Temperaturen.

Der Saguaro kann eine Höhe von bis zu 12 m und ein Alter von in etwa 200 Jahren erreichen. Die ersten Seitenarme bekommt er erst nach etwa 65-70 Jahren. Den Indianern diente er als Nahrungsquelle: nach der Blütezeit (Mai/Jun/Jul) wurden die Früchte als Nahrung und zur Herstellung von Getränken benutzt. Viele Tierarten der Region speisen zu dieser Zeit ebenfalls die Früchte.
Saguaros wachsen sehr langsam. Studien haben gezeigt, dass er nur 2-5 cm in seinen ersten acht Jahren wächst! Aus diesem Grund findet man die Winzlinge nur sehr schwer – sie nutzen regelrecht das Strachwerk der Wüste als Schutz vor Tieren. Meistens ist er unter Palo Verde Bäumen oder Mesquite Bäumen zu finden – mit den Jahren sterben die schutzgebenden Bäume oft, weil der heranwachsende Saguaro sämtliche Nährstoffe und das Wasser des Bodens beansprucht. Mit zunehmendem Alter wächst er dann schneller, aber es dauert dennoch zwischen 50 und 70 Jahre (wie Studien im Saguaro Nationalpark zeigen), bis der Saguaro Cactus den ersten Arm bekommt. In Gegenden, wo noch weniger Regen als hier im Park fällt, kann es 100 Jahre dauern, bis der erste Arm wächst! Ab einem Alter von ca. 35 Jahren kommen die ersten Blüten – meistens am obersten Punkt des Kaktus. Wenn er Arme hat, dann treten dort ebenfalls Blüten auf. Vereinzelt entstehen auch am Stamm und den Armseiten Blüten. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Saguaro wird mit 150-175 Jahren geschätzt, wobei man davon ausgeht, dass manchen Vertreter über 200 Jahre sind.
Blütezeit ist zwischen Ende April bis Anfang Juni. Dies ist somit die beste Besuchszeit für den Saguaro Nationalpark.

Saguaro Cactus
Saguaro Cactus

Lage & Visitor Center
Der Saguaro National Park ist zweigeteilt:

Tucson Mountain District (westlich von Tucson)
Ganzjährig geöffnet zwischen ca 9:00 Uhr und 17:00 Uhr. Weihnachten geschlossen.
Der Tucson Mountain District des Saguaro National Park (sogenannter West Saguaro Park) liegt 15 mi (24 km) westlich von Downtown Tucson, Arizona.

Rincon Mountain District Visitor Center (östlich von Tucson)
Ganzjährig geöffnet zwischen ca. 9:00 Uhr und 17:00 Uhr. Weihnachten geschlossen.
Das Rincon Mountain District Visitor Center liegt 15 mi (24 km) östlich von Downtown Tucson, Arizona.

Eintritt: $15 pro Pkw; $10 pro Motorrad

Offizielle Website: https://www.nps.gov/sagu/