Arkansas, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ARKANSAS, USA
ARKANSAS, USA
Arkansas

Arkansas – USA

The Land of Opportunity or The Natural State

Das bedeutet Land der günstigen Gelegenheiten und bezieht sich auf die Rohstoffvorkommen.
Öl und Gas sind es, die die Wirtschaft antreiben, aber sogar Diamanten findet man hier.
In Murfeesboro kann man es selbst versuchen.

Aber Arkansas ist aus Besuchersicht gesehen ein Outdoor Aktivitäten Staat, wo man in ausgedehnten Berg- und Tal Landschaten die Natur geniessen kann. Da kommt auch der andere Beiname her: The Natural State.
Übrigens: Bill Clinton, der ehemalige Präsident, stammt hier her.

Neben einem Besuch in der Hauptstadt Little Rock sollte man die Blanchard Springs Caverns im Ozark State Forest, einen Kayak Trip im Cane Creek State Park oder die kleine Künstlerstadt Hot Springs, die unter den Top 10 Cities dieser Kategorie in den USA rangiert, in Erwägung ziehen. Bill Clintons Jugendhaus finden Sie hier ebenfalls.

All unsere Artikel zu Arkansas finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/arkansas/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Frühling, Sommer, Herbst sind die besten Reisezeiten, die Winter sind i.d.R. nur im Nordwesten in den Hochlagen schneegewohnt, aber durch die Lage des Staates ist es allgemein kalt im Winter.

MonatMaxMin
Jan10,5-0,6
Feb12,71,1
Mrz17,25
Apr23,310,5
Mai27,715,5
Jun32,220
Jul33,821,6
Aug33,321,1
Sep3016,6
Okt24,410
Nov16,13,3
Dez11,10

Einige Basisdaten zu Arkansas:

ArkansasFlagge

Staatsname
Arkansas – Staatenkürzel: AR

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
15-Jun-1836
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 25

Landfläche
52,068 square miles (134,851 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 27

Bevölkerung
ca. 3 Mio (geschätzt 2017); 2.92 Mio (2010); 2,673,400 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Little Rock

Grösste Stadt
Little Rock

Beiname
The Land of Opportunity or The Natural State

Motto
Regnat Populus (== The People Rule)

Höchster Punkt
860 m / 2,822 ft (Mt. Magazine)

Tiefster Punkt
16,76 m / 55 ft (Quachita River)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
The Pine Tree

Staatsblume
The Apple Blossom

Staatsvogel
The Mockingbird

Staatstier
White-tail Deer

Staats-Song
„Arkansas (You run deep in me)“ (by Wayland Holyfield)

Arizona, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ARIZONA, USA
ARIZONA, USA
Arizona

Arizona – USA

‚The Grand Canyon State‘
nennt sich Arizona, aber der Staat hat mehr zu bieten. 24 National Monuments, Parks und Forests reichern den Staat mit immens viel Sehenswürdigkeiten im Naturbereich an.
Phoenix, die Millionenstadt, bietet alles das, was man unter Grossstadt versteht und der gesamte Staat ist reich an spanischer und indianischer Kultur. Arizona steht, wenn auch nicht alleine, für den Südwesten der USA.

All unsere Artikel zu Arizona finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/arizona/

Daten & Fakten

Arizona

Staatsname
Arizona  – Staatenkürzel: AZ
Statehood (Eigenstaatlichkeit)
14-Feb-1912
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 48
Landfläche
113,635 sqaremiles  (294,304 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 6
Bevölkerung
7.28 Mio (geschätzt 2020); 6.4 Mio (2010); 5,130,632 (U.S. Volkszählung 2000)
Hauptstadt
Phoenix
Beiname
The Grand Canyon State
Motto
Ditat Deus (== God Enriches)
Höchster Punkt
3.848 m / 12,625 ft (Humphreys Peak)
Tiefster Punkt
21 m / 69 ft (Colorado River)
Zeitzone
Mountain Standard Time (GMT-7hrs, MEZ-8hrs) in winter and Pacific Time (GMT-8hrs, MEZ-9hrs) in summer.
– Sommerzeit (DST)
– no (see above) , but Indian reservations have DST!
Staatsbaum
The Palo Verde
Staatsblume
The Saguaro Blossom
Staatsvogel
The Cactus Wren
Staatstier
The Ringtail
Staats-Song
„The Arizona March Song“ and also: „Arizona“ (by Rex Allen, Jr.)

Überblick

Arizona liegt im Südwesten der USA, ist der östliche Nachbarstaat von Kalifornien, grenzt im Süden an die mexikanische Grenze, im Norden an Utah und Nevada und ist einer der sogenannten 4-Corner Staaten.

Dies bezeichnet den einzigen Grenzpunkt innerhalb der US-Bundesstaaten, wo sich 4 Staaten treffen. „4 Corner“, wie die Sehenswürdigkeit heisst, liegt an der nord-östlichen Ecke des Staates und hier trifft Arizona auf Colorado, Utah und New Mexico.

Sicher ist Arizona in erster Linier für den Grand Canyon berühmt, aber der Staat hat viele weitere weitere Attraktionen zu bieten…

Die Kaktus besiedelte Wüste (Saguaro National Parks sowie Organ Pipe National Park), Pinienwälder, die roten Steine von Sedona, Monument Valley, Vermillion Cliffs, Meteor Crater, Antilope Canyon und das pulsierende Phoenix.

Arizona charakterisiert den Südwesten. Spanische Konquistadoren gründeten die Siedlung des heutigen Tucson im Jahr 1539. In Arizona gibt es auch heute noch die grosse Indinaerreservate der USA und so ist es nicht verwunderlich, das Arizona eine bunte Mischung aus einheimischer Indianern-Kultur und spanischem Erbe ist.
Als ein viehproduzierender Staat ist Arizona auch die Heimat der Ikone des alten Westens: dem Cowboy.

23 Nationalparks, National Monumente und Naturschutzgebiete; 67 Seen; 25 Historische Stätten und Erholungsgebiete – dies spiegelt alleine die Vielfalt des Staates.

Staub Sturm Warnungen

Sogenannte ‚Dust Storms‘ sind nicht zu unterschätzen und nicht selten in Arizona anzutreffen.
Rot-brauner Staub, der durch heftige Winde aufgewirbelt wird, kann einem Autofahrer vollkommen die Sicht nehmen. Oft wird auch die Stärke der Windboe unterschätzt: auch einen schweren Wagen drücken diese spontanen Böen einige Meter aus der Spur, wenn man zu schnell ist. Es wird empfohlen, dass man im Zweifelsfall rechts ‚ran fährt (möglichst weit von der Fahrbahn entfernt) und abwartet, bis die Sicht besser wird. Meistens dauert so ein Schauspiel nur wenige Minuten.
Die I-10 zwischen Phoenix und die I-8 zwischen Gila-Bend und Casa Grande sind Strecken, die für solche Vorkommnisse bekannt sind. Warntafeln mit wechselnden Anzeigen können den Autofahrer auf diesesn Strecken vorab warnen: ‚Dust Storm Alert‘

Hotels / Ranches

Hotels und Motels sind wie überall in den USA auch überall in Arizona in allen Preislagen zu finden. Die grossen Ketten haben an (fast) allen interessanten Stellen ihre Herbergen.
Als ‚Historische Hotels‘ sind ‚The Hassayampa‘ in Prescott, ‚Copper Queen Hotel‘ in Bisbee, das ‚El Tovar‘ im Grand Canyon National Park und das ‚Gadsden Hotel‘ in Douglas zu nennen. Die Empfangshalle ist oft allein einen Blick wert.
Ranch-Urlaub ist auch möglich – Western-Atmosphäre, Reiten, gutes deftiges Essen erwarten den Besucher. Oft werden diese ‚Guest Ranches‘ auch als ‚Dude-Ranches‘ bezeichnet.

Alaska, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ALASKA, USA
ALASKA, USA
Alaska

Alaska – USA

‚The Last Frontier State‘
Übersetzt soviel wie ‚Die Letzte Grenze‘ deutet an, wo man sich befindet. In der Sprache der Aleuten ist Alaska „Alakshak“, das grosse und weite Land.
Nicht zu unrecht, besitzt Alaska doch eine Landfläche von 1.481.354 qkm (571.951 sq.mi.), was Ost-West mehr als 3.800 km und Nord-Süd ca. 2.250 km Ausdehnung bedeutet. Damit ist Alaska der größte Bundesstaat der USA und nimmt gut ein Fünftel der Fläche der Vereinigten Staaten von Amerika ein.

Mehr in unserem Artikel: Alaska – Reiseziel, Gletscher, Polarlichter, Tiere

All unsere Artikel zu Alaska finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/alaska/

Daten & Fakten

Staatsname
Alaska  – Staatenkürzel: AK
Statehood (Eigenstaatlichkeit)
3-Jan-1959
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 49
Landfläche
571,951 sqaremiles  (1,481,296 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 1
Bevölkerung
774 Tsd (geschätzt 2020); 710,231 (2010); 626,932 (U.S. Volkszählung 2000)
Hauptstadt
Juneau
Größte Stadt
Anchorage
Beiname
The Last Frontier
Motto
North To The Future
Höchster Punkt
6.194 m / 20,322 ft (Denali)
Tiefster Punkt
Sea Level
Zeitzone
Alaska Time Zone (GMT-9hrs, MEZ-10hrs)
Sommerzeit (DST): ja
Staatsbaum
Sitka Spruce
Staatsblume
Forget Me Not
Staatsvogel
Willow Ptarmigan
Staatstier
Moose
Staats-Song
„Alaska Flag Song“ (Lyrics: Marie Drake / Music: Elinor Dusenbury)
Andere Symbole
State Mineral: Gold
Zusätzliche Feiertage
-Seward’s Day (27-March) – marks the day (30-March-1867), when the United States bought Alaska from Russia.;-Alaska Day (18-October)

Alaska’s Geschichte

Alaska vereint eine reichhaltige Natur- und Kulturgeschichte, in der Ureinwohner, Russen und Goldsucher alle eine wichtige Rolle spielten. Man nimmt an, dass Alaskas Ureinwohner vor fast 20.000 Jahren über eine Landbrücke von Sibirien aus nach Alaska kamen. Von Sibirien aus erreichte 1741 der dänische Forscher Vitus Bering als erster Europäer Alaska.

1784 errichteten russische Walfänger und Pelzhändler die erste weiße Siedlung in Alaska auf der Insel Kodiak und später eine weitere in Sitka. Der russische Einfluss ist auch heute noch in vielen Orten in Southwest und Southeast Alaska deutlich sichtbar.

1867 kaufte die USA unter der Leitung des US-amerikanischen Außenministers William H. Seward Alaska für 7,2 Millionen Dollar. Viele Amerikaner bezeichneten den Kauf als “Sewards Torheit” und betrachteten ihn als Geldverschwendung. Aber schon bald wurde Gold gefunden und hoffnungsvolle Goldsucher machten sich in Scharen auf den Weg in Richtung Norden.

Nach der Goldrauschzeit und während der Wirtschaftskrise hatten die Menschen andere Sorgen und das riesige Alaskanische Gebiet geriet in Vergessenheit. Während des Zweiten Weltkrieges trat Alaska aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage im Nordpazifik wieder in den Vordergrund. Am 3. Juni 1942 bombardierten die Japaner Dutch Harbor und besetzten die Inseln Attu und Kiska. Der jahrelange Kampf auf US-amerikanischem Boden war nicht nur ein Kampf gegen den Feind, sondern auch ein Überlebenskampf gegen das raue Wetter.

In dieser Zeit baute das U.S. Army Corps of Engineers in nur acht Monaten den Alaska Highway, um militärische Ausrüstung und Versorgungsmaterial auf dem Landweg befördern zu können. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der USA. Alaska ist der größte Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und ist mehr als doppelt so groß wie Texas.

In den USA wurde man sich erneut des Wertes des neuesten Staates bewusst, nachdem 1968 bei Prudhoe Bay, das größte Ölfeld Nordamerikas, Öl gefunden wurde. Heute schätzt man Alaska vor allem aufgrund seiner atemberaubenden, wildromantischen Schönheit und seiner ausgiebigen natürlichen Rohstoffe.

Russisches Erbe

Als sich Alaska noch im Besitz Russlands befand, interessierten sich die Russen vorwiegend für den regen Pelzhandel, den diese Region ermöglichte.

Die Russen wurden von den Ureinwohnern abgelehnt; sowohl die vielen Kämpfe mit den Russen als auch die durch weiße Forscher ins Land gebrachten neuen Krankheiten erwiesen sich verheerend für die Alaskanische Urbevölkerung.

Alaska wurde 1867 Russland abgekauft; dennoch ist der russische Einfluss noch heute in vielen Orten unübersichtlich, wie z. B. in Sitka, Kodiak, Unalaska und Kenai, wo russischorthodoxe Kirchen mit Zwiebeltürmen stehen.

Alabama, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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ALABAMA, USA
ALABAMA, USA
Alabama

Alabama – USA

The Yellowhammer State

Der Name Alabama wurde vom Namen des Indianerstammes Alibamu abgeleitet.
Dieser Name bedeutet soviel wie: Ich entflechte das Dickicht.

Der Beiname Yellowhammer State wurde während des Bürgerkrieges zwischen 1861-1865 geprägt, als Soldaten bei einer Parade eine Uniform trugen, die grell gelb leuchtende Streifen hatte. Dies erinnerte die Zuschauer an den Yellowhammer Vogel, der diese Streifen unter den Flügeln hat. Die Soldaten hatten ihren Spitznamen weg: Yellowhammers.

Der bedeutendste historische Platz des Staates ist die ehemalige Hauptstadt von 1861: Montgomery. Hier wurde nach der Abspaltung von den Unionsstaaten die Verfassung der neuen Konföderiertenstaaten zusammengeschrieben. Das Kapitol von Montgomery (Alabama State Capitol) war auch das erste Kapitol der frisch gegründeten Konföderiertenstaaten, von wo aus der neue Präsident Jefferson Davis regierte.
Neben Montgomery ist Huntsville für Besucher von grossem Interesse. Ausser das es der Ort der ersten englischen Besiedlung Alabamas war, startete hier im Jahre 1950 das Raketen- und Raumfahrt-Programm der Vereinigten Staaten. Bekannte Männer wie der deutsche Wernher von Braun arbeiteten hier an der Saturn V Mondrakete.
Im Jahr 1960 etablierte hier auch die NASA das George C. Marshall Space Flight Center, welches zunächst nur periphere Aufgaben haben sollte und dann aber für wichtige Forschungsarbeiten verantwortlich zeichnete. Huntsville wird auch ‚Rocket City USA‘ genannt.
Bürgerechtsbewegung der Schwarzen
Unter der Führung von Martin Luther King, Jr. , startete 1955 in der Dexter Avenue Baptist Church die erste Protestbewegung gegen die Diskriminierung der Schwarzen. Auslöser war, das in einem Bus ein Schwarzer aussteigen musste, da er einem Weissen nicht freiwillig Platz machte.

Mardi Gras
Dieser bekannte Karneval wird meistens der Stadt New Orleans in Louisiana zugeordnet, stammt aber ursprünglich aus Mobile, Alabama.
(siehe mehr unter Mardi Gras )

Strand
Wenig bekannt bei europäischen Touristen ist, dass es an der Golfküste Alabama’s fantastische Strände gibt, die leicht mit denen Florida’s mithalten können. Amerikanische Touristen wissen das seit Jahren und so ist die Küstenregion des Staates Haupttouristen-Ecke.

All unsere Artikel zu Alabama finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/alabama/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Die Frühlingszeit ist nicht zu heiss, die Luftfeuchtigkeit in Grenzen und Sie haben die Gelegenheit, die Azalea Blütezeit richtig zu erleben. Winter sind nicht zu lang, dennoch kann es sehr frisch bis kalt werden. Herbst kann sehr angenehm von den Temperaturen sein und ist eine empfohlene Zeit. Die Sommer sind heiss um die 35 C mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Nachts nur geringe Abkühlung von 5-10 Grad.
Das nördliche Alabama kann im Winter Schnee sehen, wenngleich dies nur marginal ist.

MonatMaxMin
Jan13,9
(57)
2,2
(36)
Feb16,1
(61)
4,4
(40)
Mrz19,0
(66)
7,2
(45)
Apr24,0
(75)
11,1
(52)
Mai28,9
(84)
16,1
(61)
Jun32,2
(90)
20,1
(68)
Jul33,3
(92)
22,2
(72)
Aug33,3
(92)
21,6
(71)
Sep31
(88)
18,8
(66)
Okt26,1
(79)
12,7
(55)
Nov18,8
(66)
5,5
(42)
Dez15
(59)
3,3
(38)

Einige Basisdaten zu Alabama:

Alabama Flagge
Flagge vom Staat Alabama

Staatsname
Alabama – Staatenkürzel: AL

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
14-Dez-1819
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 22

Landfläche
50,744 square miles (131,422 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 28

Bevölkerung
ca. 4.89 Mio (geschätzt 2019); 4.78 Mio (Volkzählung 2010); 4,447,100 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Montgomery

Grösste Stadt
Birmingham

Beiname
The Yellowhammer State or The Cotton State

Motto
Audemus Jura Nostra Defendere (== We Dare Defend Our Rights)

Höchster Punkt
733 m / 2,405 ft (Cheaha Mtn)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Southern Longleaf Pine

Staatsblume
Camelia

Staatsvogel
Yellowhammer

Staats-Song
„Alabama“ (Lyrics: Julia S. Tutwiler / Music: Edna Gockel Gussen)

Florida, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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FLORIDA, USA
FLORIDA, USA
Florida

Florida

‚The Sunshine State‘
Sonnenschein Staat – dieser Beiname sagt schon viel aus. In Florida kann der Besucher ganzjährig angenehm warme bis heiße Temperaturen finden. Florida bietet so ziemlich alles, was der Besucher zum Relaxen sucht: Weisse Strände, warmes Badewetter, Metropolen mit Nightlife und Kultur, Vergnügungsparks, Wassersport, die Disney®-Parks und mehr.

All unsere Artikel zu Florida finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/florida/

Hier einige Quick Links:
Miami: www.magazinusa.com/miami-hat-seinen-speziellen-reiz/
Von Miami nach Key West: www.magazinusa.com/die-florida-keys-auf-den-highway-1-von-miami-nach-key-west/

Weitere Internet Ressourcen zur Florida Reiseplanung:

Algen in Florida: Red Tide und blau-grüne Alge in Florida

Einige Basisdaten zu Florida:

Florida Flagge

Staatsname
Florida (Staatenkürzel: FL)

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
3-Mrz-1845

– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 27

Landfläche
53,927 sqaremiles (139,666 qkm)

– Rangfolge Landfläche: 26

Bevölkerung

21.6 Mio (Schätzung 2019); 18,801,310 (U.S. Volkszählung 2010); 15,982,378 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt

Tallahassee

Grösste Stadt

Jacksonville

Beiname

The Sunshine State

Motto

In God we trust

Höchster Punkt

105 m / 345 ft (Walton County)

Tiefster Punkt

Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum

Sabal Palm

Staatsblume

Orange Blossom

Staatsvogel

The common mockingbird (Mimus polyglottos)

Staatstier

Florida Panther

Staats-Song

„The Swanee River“ (Old Folks at Home), eine Stephen Collins Foster Komposition

Übersicht zum US-Bundesstaat

Der Beiname ‚The Sunshine State‘, wie Florida genannt wird, sagt schon viel aus. In Florida kann der Besucher ganzjährig warme bis heisse Temperaturen erwarten.
Die Ostküste ist die dichter besiedelte Region und mit Miami, Ft. Lauderdale und Daytona darf man viel Nightlife erwarten. Die Westküste wird oft die die schönere Kütse bezeichnet, vermutlich wegen seiner vielen kleinen Inseln, den weissen Strände und dem türkisfarbenen Meer. Key West als einer der Vertreter des Südens bietet tropisches Ambiente und eine Kneipenreiche Stadt, die mehr für Besucher geeignet ist, die viel Party suchen. Die anderen Inseln der ‚Keys‘ sind eher ruhige Erholungspunkte.
Kurzum: Florida bietet so ziemlich alles, was der Besucher zum Relaxen sucht: Weisse Sandstrände, warmes Badewetter, Metropolen mit Nightlife und Kultur, Vergnügungsparks, Wassersport …
In Florida spiegeln sich verschiedenste Einflüsse der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte: Kubanische Einwanderer prägen Teile von Miami oder Tampa (Ybor City), alten spanischen Flair verspürt man noch heute in St. Augustine, das Art Deco Viertel in Miami reflektiert seine Zeitperiode.

Hotels, Motels etc.
Zu den Hauptreisezeiten und in den gefragtesten Gebieten empfiehlt sich immer eine Reservierung.

Lebenshaltung
Florida ist einer der günstigsten Staaten der USA. Eine geringe Steuer (z.Zt. 6 bis 7%, je nach County) liegt auf den Waren. Grundnahrungsmittel haben keine Steuer –  dies werden Sie beim Einkaufen begrüßen (Bier zählt hier allerdings nicht dazu!). Wenn Sie gleich da bleiben wollen und sich niederlassen möchten, dann wird Sie auch freuen keine Autosteuer mehr zu zahlen. Manch andere Steuer entfällt ebenfalls, z.B. erheben manche Counties keinen Anteil auf die Einkommenssteuer.

Attraktionen
Florida’s Hauptattraktionen sind die Strände und Inseln, die von ‚hip‘ bis romantisch einzuordnen sind, dann die 1958 ins Leben gerufene NASA mit dem Kennedy Space Center sowie die Walt Disney Parks, die seit 1971 geöffnet haben.

Schlechte Zeiten
Die Explosion der Raumfähre Challenger nach dem Start 1986 und die Verwüstung durch Hurricane Andrew im Jahre 1992 nachdem er südlich von Miami an Land und ca $30 Milliarden Schaden anrichtet.

1998 wüten Waldbrände und zerstören über 2.000 qkm Land und im Jahre 2000 gerät Florida in die Schlagzeilen, als der Staat förmlich über die Wahl des Präsidenten zu entscheiden hat, weil die Stimmen hier mehrfach nachgezählt werden sollen wegen Ungereimtheiten bei der Erstzählung.

2004 wurde Florida von 5 Hurricanes bedroht, wovon 3 erheblichen Schaden anrichteten. Es war eines der schlimmsten Jahre in Bezug auf Hurricanes.

2008/2009 sah Florida die schwerste Wirtschaftskrise aller Zeiten und größten Verfall von Hauspreisen, einer wichtigen Stütze der amerikanischen Wirtschaft. Diese Krise war jedoch nicht isoliert, sondern im Rahmen der allgemeinen schweren Rezession in den USA und in der Folge der ganzen Welt.

South Carolina, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

SOUTH CAROLINA, USA
SOUTH CAROLINA, USA

Allgemeine Informationen zum Staat, Wetter, und Links zu Reiseartikeln als Reisevorbereitung
South Carolina

South Carolina

South Carolina – USA — The Palmetto State

Der Beiname stammt vom ‚Sabal Palm Tree‘ ab, welches der offizielle Staatsbaum ist. Die Palme ist ebenfalls Symbol der Flagge.
Die Indianer nannten das heutige South Carolina das ‚Land der Hundert Inseln‘.
Vor der Küste liegen um die 1.500 Inselchen, einige davon zeigen noch heute die Villen, die einst von wohlhabenden Landbesitzern und Kapitänen als Sommerhaus errichtet wurden.

Breite, glitzernde Sandstrände, malerische Ausblicke und historische Städtchen mit ihrem besonderen Charme machen South Carolina zu einem Spitzenreiter unter den Feriengebieten der Vereinigten Staaten. Seine Vielseitigkeit macht diesen Bundesstaat zu einem lohnenden Reiseziel: South Carolina vereint mühelos sein historisches Erbe (entscheidende Schlachten im Unabhängigkeitskrieg gegen England wurden hier geschlagen und hier begann auch der Bürgerkrieg) mit modernen, kulturellen Komponenten (Musik – die bekannte Band Hootie & The Blowfish lebt und arbeitet hier – Veranstaltungen aller Art und hochdotierte Sportturniere, um nur eine kleine Auswahl zu nennen).

South Carolina bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Einerseits die weissen Sandstrände der Atlantikküste und andererseits unberührte Wald- und Flusslandschaften.

South Carolina’s geniesst die Reputation einer der besten Golf Staaten der USA zu sein. Hilton Head Island ist Austragungsort wichtiger Golf-Matches und verschiedene Golfplätze des Staates werden immer wieder in Golfzeitschriften als vorbildlich bezeichnet.

South Carolina ist idealer Ort für den Spätherbst oder Frühlings-Urlaub. Nur die reinen Sommermonate sind sehr heiss und feucht, ansonsten herrlich mild und warm.

Charleston

Charleston, das aus der ersten englischen Siedlung im Jahre 1670 entstanden ist, zählt heute zu den Städten mit der eindrucksvollsten und vielleicht schönsten Innenstadt respektive Altstadt. Zwar wurde viel vom historischen Kern im Bürgerkrieg zerstört, wie auch der ganze Staat unter allen anderen am heftigsten unter dem Krieg gelitten hat, aber die Altstadt wurde anschliessend in liebevoller Weise restauriert. Hier geht man noch ‚zu Fuss‘ als Besucher, geradeso wie in Europa.

Mehr zu: Charleston, South Carolina — Reiseinformationen

Myrtle Beach

Bekanntester Badeort ist Myrtle Beach, wo es einem aber nichts ausmachen darf, im touristischen Kommerz-Zentrum des Staates gelandet zu sein. Dafür aber kann man die ganze Familie und vor allem die Kinder in verschiedensten Themenparks glücklich machen.

Folly Beach

Das ist einer der bester Badeorte, wenn Sie es natürlich und ohne Trubel mögen: Traumstrand, gemütlicher Ort, kleine Restaurants und Bars, sehr nahe bei Charleston.

Reisartikel, Sehenswürdigkeiten und Attraktionen

All unsere Artikel zu South Carolina finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/south-carolina/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Reisezeit / Saison Ganzjährig. Die angenehmste Reisezeit sind Frühling und Herbst, wenn man angenehme Temperaturen antrifft.

Klima/Temperaturen
Die leichte Brise, die an der etwa 320 Kilometer langen Küste gerne vom Atlantik her weht und der blaue Himmel, von dem das ganze Jahr über die Sonne lacht, ergänzen sich bestens zu einem perfekten Urlaubswetter.

Der Küstenort Myrtle Beach zum Beispiel bietet dem Besucher über 120 Golfplätze und knapp 100 Kilometer Sandstrände im Bereich des “Grand Strand”.

Zur Region des “Lowcountry” und der “Resort Islands” gehört Hilton Head Island, die größte Ferieninsel zwischen New York und Florida an der Ostküste der USA. Die Sonne scheint an 200 Tagen im Jahr und schafft damit ideale Voraussetzungen für einen Aktivurlaub im Freien und Hilton Head Island ist eine Top Golf Destination.

Im Herbst bringen die dichtbewaldeten Hügel des “Upcountry” eine atemberaubende Farbskala zum Leuchten.

South Carolina besitzt ein auch im Winter angenehm mildes Klima. Für Winterreisen ist sicherlich lange Kleidung mitzunehmen, da es bis zum Gefrierpunkt mit den Temperaturen gehen kann.

Einige Basisdaten zu South Carolina:

South Carolina Flagge
Flagge vom Staat South Carolina

Staatsname
South Carolina – Staatenkürzel: SC

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
23-Mai-1788
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 8

Landfläche
30,110 square miles (77,982 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 40

Bevölkerung
5.2 Mio (geschätzt 2019); 4.6 Mio (2010 Volkzählung); 4,012,012 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Columbia

Größte Stadt
Columbia

Beiname
The Palmetto State

Motto
1) „Dum Spiro Spero“ (== While I Breathe I Hope);2) „Animis Opibusque Parati“ (== Ready in Soul and Resource)

Höchster Punkt
1.085 m / 3,560 ft (Sassafras Mountain)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
South Carolina Palmetto („Inodes Palmetto“ / also: „Sabal Palmetto“) / also known as „Cabbage Palmetto“

Staatsblume
Yellow Jessamine (Gelsemium sempervirens)

Staatsvogel
Carolina Wren

Staatstier
Whitetail Deer

Staats-Song
„Carolina“ (by Henry Timrod, official Song, 1911);2) „South Carolina on My Mind“ (by Hank Martin and Buzz Arledge, 1984)

South Carolina’s Geschichte

South Carolina beansprucht einen festen Platz in der amerikanischen Geschichte. Engländer gründeten im Staat eine ihrer ersten Siedlungen in der neuen Welt und später wurde hier der erste Schuß des Bürgerkrieges abgegeben.
Aber bereits weit über hundert Jahre vor den Engländern unternahmen andere Entdecker die ersten Versuche, South Carolina zu besiedeln. Die Spanier planten bereits 1526, eine Siedlung an der Winyah Bay nahe dem heutigen Georgetown zu gründen. Eine Gruppe französischer Hugenotten unternahm 1526 in der Nähe von Beaufort einen Siedlungsversuch. Aber bis 1670, als die Engländer in Albemarle Point nahe Charleston landeten, gelang es niemandem, hier eine permanente Siedlung zu unterhalten.
Mehr als 1100 Orte in South Carolina, an denen Menschen und Ereignisse die Geschichte Amerikas in besonderem Maße geprägt haben, sind in das “National Register of Historic Places” aufgenommen worden. Die Architektur des Küstenstaates erzählt mit Stolz vom Einfluß europäischen Traditionsbewußtseins. Küche, Kultur und Musik zeugen vom vielschichtigen Erbe und erzählen die Geschichte von gesellschaftlichem Wandel.
Geschichte und Kultur sind wichtige Facetten im Gesamtbild des Reiseziels South Carolina. In Charles Towne Landing hat der Besucher die Möglichkeit, auf den Spuren der ersten Siedler aus England zu wandeln.
Eine geführte Rundfahrt von über 10 Kilometern erschließt dem Besucher den “State Park” mit seinen englischen Gärten, der sich auf dem Gelände der ältesten, im Jahre 1670 gegründeten Siedlung in South Carolina befindet. Mitarbeiter in historischen Kostümen erläutern den Alltag der ersten Siedler. Zur Anlage gehört ein Garten, in dem die für das 17. Jahrhundert typischen Pflanzen und Kräuter angebaut werden. In Vorführungen von Kerzenmachern und anderen Handwerkern erhält der Besucher einen Einblick in das Leben der ersten Siedler.

Charleston ist heute eine moderne Stadt, die sich den Charme der alten Welt erhalten konnte. Man fühlt sich beim Anblick von Pferdekutschen und Kopfsteinpflaster in eine andere Zeit versetzt. Pastellfarbene Häuser im Schatten alter, bemooster Eichen verleihen der gediegenen Hafenstadt ihr Flair. Viele der Häuser aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg sowie eine ganze Anzahl von alten Herrenhäusern der Plantagenbesitzer haben ihre Türen für Besichtigungen geöffnet, einige bieten dem Gast die Möglichkeit zur Übernachtung.
Der Reichtum, den Plantagenbesitzer in den jungen Jahren des Staates durch Geschäfte mit Reis und Baumwolle erworben haben, spiegelt sich noch heute in den prächtigen Wohnhäusern und den alten Villen im Viertel “The Battery”, das in unmittelbarer Nähe des Hafens liegt, wider. Auch die Plantagen entlang der malerischen “Ashley River Road”, knapp 25 Kilometer außerhalb von Charleston, erinnern an jene Blütezeit. Ein Spaziergang durch die gepflegten Gärten führt einem den Unterschied zwischen dem Leben hier draußen und dem Leben in der Stadt deutlich vor Augen.
Der Unabhängigkeitskrieg, der Bürgerkrieg und später die Bürgerrechtsbewegung sorgten für turbulente Phasen in der Vergangenheit von South Carolina. Die verheerenden Auswirkungen des Krieges vermittelt ein Besuch der Gedenkstätte “Cowpens National Battlefield”. Hier errangen die Einwohner der Kolonien 1781 einen ihrer bedeutendsten Siege über die britische Armee. Camden, die erste im Landesinneren gegründete Stadt, liegt in der Nähe der Hauptstadt Columbia.
Die unmittelbare Umgebung des in den Jahren nach 1730 aus einer Handelsstation entstanden Ortes wurde während des Unabhängigkeitskriegs Schauplatz von 14 Schlachten. Die Gedenkstätte “Historic Camden Revolutionary War Site” gibt dem Besucher auf einer Fläche von etwa 35 Hektar die Gelegenheit, im Rahmen einer Führung – oder mit Informationsmaterial versorgt auf eigene Faust – das Hauptquartier von General Cornwallis und andere historische Gebäude zu erkunden. Szenen der Schlachten werden häufig mit lebenden Personen nachgestellt, um dem Besucher die Militärgeschichte so anschaulich wie möglich zu vermitteln.

In dem im Hafen von Charleston gelegenen Fort Sumter fielen die ersten Schüsse zwischen Nord- und Südstaatlern. Die Konfrontation zwischen den beiden Parteien eskalierte im amerikanischen Bürgerkrieg. Durch Filme wie “Vom Winde verweht” wird das Andenken an die Zeit des Bürgerkriegs wachgehalten. Der Bruderkrieg spaltete die Nation und beeinträchtigte die wirtschaftliche Entwicklung in den Südstaaten über ein Jahrhundert lang.
Der Wiederaufbau, der bis ins 20. Jahrhundert andauerte, brachte den Bürgern von South Carolina einen dynamischen Aufschwung. Die industrielle Revolution und Erfindungen wie die der “Cotton Gin”, einer Maschine zum Entkernen von Baumwolle, trieben die Entwicklung weiter voran und brachten tiefgreifende Veränderungen mit sich. Arbeiten, die bisher mühsam von Hand erledigt werden mußten, übernahmen jetzt Maschinen und Computer. Direkt nach dem Ende des zweiten Weltkrieges und in den letzten drei Jahrzehnten, erlebte der Staat aufgrund massiver Investitionen einen neuen wirtschaftlichen Boom. Die gleichen Voraussetzungen, die schon während der Kolonialzeit für Wohlstand in South Carolina sorgten, locken heute große nationale und internationale Firmen an: mildes Klima, Bodenschätze und Menschen mit einer hohen Arbeitsmoral.

In South Carolina beleuchten zahlreiche Museen die verschiedenen historischen Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Im “Charleston Museum” befindet sich ein Nachbau der “Hunley”, der es als erstem U-Boot gelang, ein gegnerisches Kriegsschiff zu versenken. 1864 fiel das Kriegsschiff “Housatonic” den Truppen der Konföderierten Armee und der “Hunley” zum Opfer. Dieser Vorfall beendete die Blockade des Hafens von Charleston.
Am ersten Weihnachtsfeiertag des Jahres 1830 fand die Jungfernfahrt der Dampflokomotive “The Best Friend of Charleston” statt. Auf einer etwa 10 Kilometer langen Strecke wurden die ersten Passagiere in Amerika auf dem Schienenweg befördert. Planmäßig verkehrte der Zug später zwischen Charleston und dem “Savannah River”. Im Außenbereich des Besucherzentrums von Charleston ist ein Nachbau der Lokomotive zu sehen.
Im nahegelegenen Mount Pleasant kann der Besucher im “Patriots Point Naval and Maritime Museum” an Bord des Flugzeugträgers “Yorktown” gehen. Er schlug sich in vielen historischen Schlachten des zweiten Weltkriegs, patroullierte während des kalten Krieges im Pazifik und nahm die Besatzung von Apollo 8 auf, als sie von der ersten Umkreisung des Mondes zurückkehrte. Auf dem riesigen Schiff, das eine Länge von drei Football-Spielfeldern hat, sind verschiedene Bomber und Kampfflugzeuge zu sehen. Daneben sind Briefe und Andenken der Besatzung ausgestellt. Im Museumskomplex, dem das “Medal of Honour Museum” angeschlossen ist, sind neben der “Yorktown” das U-Boot “Clamagore”, der von der Küstenwache außer

Dienst gestellte Kreuzer “Ingham”, der Zerstörer “Laffey” und der Nachbau eines amerikanischen Marinestützpunkts, der ähnlichen Anlagen in Vietnam nachempfunden ist, zu besichtigen.
Das “South Carolina State Museum” in der Hauptstadt Columbia ist im Gebäude der “Columbia Mill”, der ersten voll elektrisch funktionierenden Textilspinnerei der Welt, untergebracht. Unter einem Dach bietet sich dem Besucher hier ein Einblick in die für South Carolina einzigartigen Aspekte von Geschichte, Kunst, Wissenschaft und Technologie sowie der Naturkunde. Das “South Carolina Confederate Relic Room and Museum”, das ebenfalls in Columbia ansässig ist, stellt Uniformen, Flaggen, Artefakte und Waffen aus. Manche der Exponate datieren bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Man blickt heute in South Carolina auf ein vielschichtiges Erbe zurück und versucht, dessen positive Elemente aufzugreifen, um dann mit einem kritischen Blick auf die G eschichte gerichtet, den Weg in die Zukunft zu bahnen. In der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die in South Carolina ihre bedrückenden und beflügelnden Momente hatte, lernt man, das Erreichte zu schätzen und auf die Zukunft zu bauen.

Preppers in Amerika – einst TV Phänomen und belächelt, und dann kam die Pandemie des Weges

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Vor einigen Jahren wurde eine Reality Show namens Doomsday Preppers im Fernsehen gezeigt und hatte großen Erfolg, wenngleich bestimmt die meisten Zuschauer nur aus Interesse an diesen „Verückten“ die Sendung schauten. Schließlich war alles in bester Ordnung, die Wirtschaft florierte und diese ganzen Theorien vom Weltuntergang angefangen bei Atomkrieg bis Pandemien war recht fern.

Prepper sein hat eine neue Perspektive bekommen in Pandemie Zeiten

Zugegebenermaßen konnte man den Sinn von Vorräten sehen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen wie Hurricanes und … das war es eigentlich schon und den Großeinkauf kann man immer noch eine Woche vor dem Hurricane hinbekommen.

Kriegszeiten wie in Europa kannte der Amerikaner gar nicht und falls doch, das ist lange her. Junge Generationen leben für den Tag, nicht die Zukunft.

Prepper gab und gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: die es bitter-ernst leben und denen man es ansieht und dann die heimlichen Prepper, die alles tun aber es nach außen aus 2 Gründen nicht zugeben: erstens soll keiner wissen, dass man ‚alles‘ hat und zweitens wird man doch nur belächelt.

Dabei ist es nichts Schlimmes Vorräte zu lagern: die FEMA (Katastrophenorganisation in den USA) gibt genauso Ratschläge auf Ihrer Website wie es die vergleichbaren Organisationen in Deutschland und anderen Ländern der Welt machen. Man soll immer Wasser und Grundnahrungsmittel nebst Batterien, Radio, Medizinischen Notfall-Kit etc. für eben einen Notfall einsatzbereit haben. Aber wer hat das schon? Außer diesen Preppern!

Vielleicht hat sich das seit der COVID-19 Pandemie leicht geändert — sehr schnell hat man gemerkt, dass die Regierungen in einem Kriesenfall selbst sehr überrascht sind und alle Arten von Handlungsprotokollen nicht wirklich funktionieren oder jeder Politiker in seinem Bundesland oder Bundesstaat eigene Experten und Maßstäbe und Protokolle hat. Einheitliches Handeln gab es zu keinem Zeitpunkt der Pandemie, zumindestens nicht in den USA aber auch Deutschland zeigte wie Kompetenzrangeleien der Angelegenheit nicht wirklich zu Dienste waren.

Bürger aller Länder mußten auch feststellen, das tatsächlich Engpässe bei Standardprodukten von Nudeln bis Klopapier eintraten. Regale waren leer und Nachschub stotterte.

Während einer echten Katastrophe kann man sich am Ende auf Nichts verlassen, daher sollte man die Vorsorge und Selbsthilfe Seiten der Regierung gut studieren. Eigentlich sind diese nichts anderes als das was Prepper und ihre Dutzenden Webseiten schon lange anraten: Vorräte anlegen, größtmögliche Unabhängigkeit anstreben und so weiter.

In den USA haben Umfragen ergeben, dass Menschen gerne aus großen Städten und speziell Mietwohnungen raus wollen, irgendwohin in die Vororte, wenn es der Job erlaubt, aber auch die finanziellen Möglichkeiten. Beides nicht leicht für viele Menschen.

Selbstversorger werden und soviel wie möglich im eigenen Garten oder Wohnzimmer Hängegarten anbauen. Schrebergärten wären ideal, aber da besteht bereits ein Engpass.

In den USA sind Häuser mit vollkommender Unabhängigkeit (Sutainable Living / Nachhaltiges Wohnen) von Wasser und Strom schon lange ein Trend und Earthship Homes und verwandte Konzepte sind sicher das Non-Plus-Ultra, aber nur wenige können sich das leisten. Tiny Homes und in Kombination mit off-the-grid Konzepten, die zudem Normalbürgern (mit „normaler Finanzkraft“) die Möglichkeit geben auch finanziell nicht ein Leben lang an große Hypotheken gebunden zu sein oder in ein undendliches Mieter-Leben zu geraten, was letztendlich nur Geld kostet aber keinen Wert oder Mehrwert für das Alter erzeugt.

In den USA werden neben dem Bevorraten von Lebensmitteln und dem Packen des Bug-out Bags (Notfallgepäck) natürlich auch noch Waffen gehordet, was bis zu einem Grad als Verteidigungsinstrument noch Sinn machen kann aber bei der Menge und der Art der Waffen kann man schon Angst bekommen. Es soll im Schnitt 120 Schusswaffen per 100 Einwohner in den USA geben.

Eine Pandemie war für viele Menschen die unwahrscheinlichste Katastrophe, einfach weil es andere Katastrophen häufiger gibt. Nun weiss man, dass die Folgen einer Pandemie, und die jetzige ist noch nicht vorbei, viele Facetten hat, von Gesundheitsystemproblemen bis Unterbrechungen der gesamten Wirtschaft und in Folge u.U. Arbeitslosigkeit, Armut, Depression, Kriminalität und so weiter.

Wie lange wird eine Pandemie dauern und wann kommt die nächste und hat man Vertrauen in die Regierung beim nächsten Mal alles besser zu machen?

Die soziale Versorgung aller Pandemie Betroffenen in den USA ist beispielshaft schlecht und die beiden Parteien werden keine Einigung erzielen: Demokraten fordern seit Anbeginn ein sicheres Auffangnetz all derer zu schaffen, die langfristig keine Arbeit bekommen werden, aber alle Vorschläge wurden abgelehnt. Auch wurde nur für wenige Wochen eine winzige finanzielle Hilfe gezahlt — Republikaner fürchten um alle Niedriglohnarbeiter: diese sollen nicht an ein soziales Netz gewöhnt werden, da sie ansonsten nicht wie üblich die 2-3 verschiedenen Jobs pro Tag arbeiten — nur so läßt sich für Arbeitgeber der Profit maximieren. Weil nun gar kein Geld für viele ins Haus kommt, steigt die Armut derzeit alarmierend und die Zeltstädte in den Metropolen platzen aus den Nähten. Wie Republikaner die Nation aus dieser Lage befreien wollen ist unklar, hat aber keine Priorität wie es scheint.

Also, vielleicht doch Prepper werden… es muss ja nicht gleich extrem werden und ein unterirdischer Bunker gebaut werden, sondern man fängt erstmal mit Vorratsplanung, Notfallausrüstung, …und wenn möglich vielleicht einem kleinen Garten an.

Wer Interesse hat sich für Katastrophen wenigstens ein wenig vorzubereiten, der findet anschließen die Ressourcen

Ressourcen

Deutschland:
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: https://www.bbk.bund.de/
Schauen Sie einmal unter dem Punkt „Vorsorge und Selbsthilfe“ wo man Infos zu Lebensmittelvorrat und Notgepäck findet.

USA:
Eine der Websites mit gebündelten Infos zu allen Arten von Katastropen und Vorsorge ist: https://www.ready.gov/
Die FEMA ist die Federal Emergency Management Agency, die bei Katastrophen vor Ort Hilfe leistet: https://www.fema.gov/

Neuseeland:
Die Website GetReady gibt detailliert Infos: https://getready.govt.nz/

Schusswaffen in den USA

Wikipedia (engl.): Estimated number of civilian guns per capita by country

Der Bald Eagle – Weißkopfseeadler – Symbol der USA

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Bald Eagle (Weißkopfseeadler) Wappentier der USA
Bald Eagle (Weißkopfseeadler) Wappentier der USA
Bald Eagle (Weißkopfseeadler) Wappentier der USA
Bald Eagle (Weißkopfseeadler) Wappentier der USA
Great Seal of the United States (U.S. Government, Public Domain)
Great Seal of the United States (U.S. Government, Public Domain)

Der Bald Eagle (Haliaeetus Leucocephalus) und im deutschen Sprachgebrauch als Weißkopfseeadler bezeichnet ist das nationale Symbol der Vereinigten Staaten.

Seit den ersten Tagen der Besiedlung durch Weiße begann für den Bald Eagle eine schlechte Zeit.

Rancher machten ihn verantwortlich für das Töten von Zuchttieren, Jäger dafür, dass er Köder und Kleintiere aus Fallen stahl, Fischer, dass er ihre Fänge beeinträchtige.
So wurden Hunderttausende von Tieren einfach erschossen. Alaska setzte eine Prämie für geschossene Weißkopfseeadler aus, die 1952 dann endlich zurückgezogen wurde. Die anderen Staaten verboten die Jagd der Tiere schon um 1940.
Die Ausrottung war schon weit fortgeschritten, jedoch machte den letzten brütenden Adlerpaaren ein Feind aus ganz anderer Richtung zu schaffen: Pestizide und zwar DDT. Dadurch vergiftet, kamen kaum noch Junge zur Welt.

1967 wurde der Adler unter Artenschutz gestellt und 1972 wurde DDT verboten. Von einigen wenigen Hundert verbliebenden Adlern erholte sich die Zahl der Adler wieder und man zählte 7ooo bis 1oooo Tausend Paare beim Eintritt ins 21. Jahrhundert. Die Spezies lebt in Einehe und die Weibchen legen pro Jahr im Frühling 2-3 Eier. Die Vögel werden um die 40 Jahre alt und beginnen ihr distinktives Erscheinungsbild im Alter von 4-5 Jahren zu entwickeln. Zuvor sind sie mehr oder weniger vollständig braun.

Es gilt heute als unbeschreibbares Naturerlebnis, den riesigen Vogel mit mehr als 2 m Spannweite in der freien Natur bei der Jagd zu beobachten.
Man findet ihn dort, wo seine Beute reichlich vorkommt und das sind die nördlichen Staaten Alaska, Washington State, Oregon, Wyoming, Colorado, Montana, Nebraska aber durchaus auch zur Winterzeit in den verschneiten und kalten Plains rund um nicht gefrorene Seen und Flüsse von Illinois, Missouri und Wisconsin, wo er leichte Beute mit Fischen haben kann. Staudämme sind ein bevorzugtes Jagdareal, da die Flüsse oft nicht gefroren sind wegen der Wasserbewegung.

Eines der besten Gebiete zur Beobachtung der Tiere ist das Alaska Chilkat Bald Eagle Preserve bei Haines, Alaska.

Klapperschlangen in USA sind auch für Reisende eine Realität

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Klapperschlange im Prairiegras neben Wanderweg
Klapperschlange im Prairiegras neben Wanderweg

Die Klapperschlange ist aus vielen Western dem Reisenden bekannt aber sowie man in den USA durch’s Land fährt denken vermutlich nur die wenigsten noch daran.

In fast allen Staaten der USA gibt es Klapperschlangen, insgesamt mehr als 30 Spezien. Einen Großteil der Reisenden führt es in den Westen und Südwesten der USA und diese Region ist eine Hochburg der Rattlesnakes. Viel begangene Wanderwege geben keinen Anlass an Schlangen zu denken, aber,… sie sind da! Auch wenn nur wenige Reisende eine Rattlesnake zu sehen bekommen werden.

Eine Rattlesnake wird den Kontakt mit Menschen vermeiden, aber dennoch werden sie des öfteren überrascht und werden dann in Verteidigungshaltung gehen. Die Rassel ist ein gutes Warninstrument, aber falls man auf die Schlange tritt und diese ‚keine Zeit‘ mehr hatte zu warnen, beissen sie auch ohne zu rasseln. Klapperschlangen haben einen ausgeprägten Geruchssinn und nehmen hervorragend Vibrationen des Bodens wahr, d.h. meistens wird die Schlange den Menschen schon kommen ’sehen‘ bevor man ankommt.

Im Winter gehen sie in den Winterschlaf aber mit dem ersten warmen Wetter kann man mit einer Klapperschlange rechnen. Als Kaltblüter lieben sie es sich in der ersten Morgensonne aufzuwärmen und man kann sie häufiger sehen als am Nachmittag, wenn es über 30 Grad geht. Wenn es sehr heiss wird suchen sie häufig Schattenplätze, zum Beispiel unter Felsen.

Einige Regeln um sicher zu bleiben:

  • Wandern nur auf Wegen und auch dort vorausschauend gehen
  • Nicht auf Felsen setzen ohne diese zu prüfen
  • In felsigem Gebiet besonders achtsam gehen
  • Prairiegrasflächen vermeiden
  • Nicht in Aushöhlungen oder Nischen greifen ohne diese geprüft zu haben

Wenn etwas passiert, dann den Notruf 911 anrufen — dieser kann das Mobilphone meistens lokalisieren und Hilfe schicken. In vielen Regionen der USA hat man allerdings keine Mobilverbindung, speziell wenn man wandern geht.

Wer sicher gehen will sollte sich mit zum Beispiel einem Garmin InReach ausrüsten, welches über Satellitenverbindung funktioniert.

Briefwahl in Amerika

Amerika und die Briefwahl
Amerika und die Briefwahl

2020 Präsidentschaftswahl

Wer hätte gedacht, dass eine Briefwahl –Ja oder Nein– einmal zu einem politischen Thema werden könnte…

Die 2020 Präsidentschaftswahl macht die Briefwahl zu einem Problem: Donald Trump als amtierender Präsident gibt die Meinung vor, dass es bei Briefwahl generell zu mehr Betrug kommen kann als wenn Menschen persönlich ins Wahllokal gehen.

Irgendeine Form von Briefwahl wird es in allen Staaten geben aber es hängt davon ab ob dies ein „roter‘ oder ‚blauer‘ Staat ist. Rot ist die Farbe der Republikaner und Blau die der Demokraten.

Trump-hörige Staaten machen es dem Wähler so schwer als möglich eine Briefwahl zu präferenzieren: man muss beispielsweise einen Grund angeben, warum man nicht persönlich zur Wahl am Wahltag gehen kann.

Blaue Staaten gehen soweit, dass sie jedem registrierten Wähler automatisch die Briefwahlunterlagen zusenden, was aber nicht heißt, dass man nicht am Wahltag ins Wahllokal gehen kann statt Briefwahl.

Auch gibt es Early Voting, d.h. manche Staaten erlauben Wochen vor der Wahl die Stimme persönlich im Wahllokal abzugeben um den Andrang am Wahltag geringer zu halten.

Im Detail: Eine Handvoll Staaten wird jedem registrierten Wähler einen Stimmzettel schicken. Andere werden von den Wählern verlangen, dass sie sich um eine Briefwahl bewerben, und nennen einen Grund, warum sie nicht persönlich erscheinen können. Und einige wenige benötigen einen Zeugen, um den Wähler zu beobachten, der den Stimmzettel markiert. Dazwischen befinden sich „no-excuse“ Staaten, die einen Brief-in-Wahlanwahl an einen Wähler senden, der einen aus irgendeinem Grund anfordert.

Als Folge der anhaltenden Coronavirus-Pandemie geben schätzungsweise bis zu 50 % der Wähler ihre Stimme per Post ab, um die Verbreitung oder Infizierung mit COVID-19 zu verhindern.
2016 waren es ’nur‘ 40 Millionen Amerikaner, die ‚Early Voting‘ genutzt haben.

Einige Staaten werden 2020 kein Early Voting anbieten, weder (entschuldigungsfreie) Briefwahl noch frühes Wählen im Wahllokal: Connecticut, Delaware, Mississippi, Missouri, New Hampshire, South Carolina. (Quelle: Vote.org)

Oregon, Hawaii und Colorado haben ausschliesslich Briefwahl.

2016 haben nur ca. 58% (ca. 138 Mio) der wahlberechtigten Amerikaner gewählt, was sogar ca. 5% geringer war als in den 2 Wahlen davor. Hillary Clinton hatte ca. 1.5 Mio Stimmen mehr als Trump aber durch das Wahlmännerprinzip (Electoral College) konnte Trump die Wahl für sich entscheiden. Hillary Clinton hatte allerdings in absoluten Zahlen noch 2 Mio Stimmen weniger als Obama bei der Wiederwahl.

Warum ist Donald Trump so sehr gegen die Briefwahl? Weil geschichtlich Republikaner immer zur Wahl gehen und Demokraten Wähler tendenziell ‚wahl-fauler‘ sind. Daher ergibt sich ein automatischer Vorteil für Republikaner. Bei republikanischen Wählern gibt es nur einen kleinen Prozentsatz von Wählern, die nicht irgenwie ihre Stimme abgeben, aber bei Wählern, die den Demokraten geneigt sind, gibt es ein scheinbar großes Potential von Wählern, die in vergangenen Wahlen ihre Stimme nicht in die Waagschale geworfen haben und daher, wenn man es den Wählern leichter macht per Briefwahl, könnte es schlechter für die republikanische Partei aussehen, die vermutlich alle ihre Wähler gut motiviert hat und diese werden auch zur Wahl gehen.

Donald Trump setzte kurz vor der Wahl einen neuen amtierenden Postminister ins Amt, der mehr in seinem Sinne Dienst leistet und reduzierte gleichzeitig das Budget für die Post, um dem Postminister die Möglichkeit zu geben, Briefsortiermaschinen aus dem Dienst zu nehmen. Folge wird sein, dass die Masse an Briefwahlpost nicht rechtzeitig ankommen wird und oder die Auszählung der Stimmen länger dauern wird. Alles im Sinne des amtierenden Präsidenten. Ein nicht vollständig ausgezählte Wahl mag Anlass sein die bis dato ermittelten Ergebnisse nicht anzuerkennen oder einen frühen Sieg zu verkünden und das Weisse Haus nicht zu verlassen…

Die 2020 Wahl ist eine der wichtigsten Wahlen in der Geschichte von Amerika — so oder so wird es eine Tendenz zur Unruhe geben.

Mehr Hintergrund-Info zur U.S. Wahl: Das Wahlmännerprinzip (Electoral College)

Geschichtliches:

Wahlen in den USA: Frühes Wählen und Briefwahl

Für die Kandidaten der Präsidentschaftswahl 2004 bedeutete „Early Voting“, dass sie in vielen Staaten die Wähler lange vor dem eigentlichen Wahltag überzeugt haben müssen.
Früzeitiges Wählen gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: die Briefwahl und das persönliche Wählen in vorher geöffneten Wahllokalen. Alle Staaten bieten generell eine Briefwahl an. Die meisten Staaten verlangten in der Vergangenheit eine (zumindestens formale) Begründung vom Wähler, warum er am Wahltag nicht anwesend sein könne. Im Jahre 2000 verzichteten nur ca. 11 Staaten darauf und erlaubten ohne Begründung ein frühzeitige Wahl.

2004: In 30 Staaten war es zur 2004 Präsidentschaftswahl möglich, vor dem Wahltag die Stimme abzugeben OHNE eine Begründung (warum man nicht am Wahltag ins Wahllokal gehen kann) anzugeben. Eine deutlicher Trend gegenüber 2000.
Die Möglichkeit persönlich im Wahllokal vor dem eigentlichen Wahltag zu wählen, haben Bewohner von ca. 21 Staaten (AR, AZ, CA, CO, FL, GA, HI, IA, ID, KS, MT, NC, ND, NM, NV, OK, TN, TX, VT, WI, WV). In den meisten öffnen die Wahllokale bis ca. 2 Wochen vorher, aber es können auch bis zu 4 Wochen sein.
Oregon erlaubte 2004 übrigens ausschliesslich die Briefwahl und machte Wahllokale erst gar nicht auf!
Parteien sehen im vorgezogenen Wählen ganz klar den Vorteil mehr Wähler zu mobilisieren, da der Zeitraum der Wahl länger wird.

2012: In 32 Staaten und Washington D.C. ist ein frühes Wählen möglich.

  • Oregon und Washington State bieten ausschliesslich Briefwahl an
  • Frühwahl (Early Voting) möglich; Briefwahl MIT Begündung: Texas, Arkansas, Louisiana, Tennessee, Indiana, West Virginia
  • keine Frühwahl (Early Voting); Briefwahl OHNE Begründung möglich: New Jersey
  • keine Frühwahl (Early Voting); Briefwahl MIT Begündung: Minnesota, Michigan, Missouri, Mississippi, Alabama, Kentucky, Virginia, South Carolina, Pennsylvania, New York Rhode Island, Connecticut, New Hampshire, Massachusetts, Delaware
  • Frühwahl UND Briefwahl OHNE Begründung: Rest der Staaten