Montana, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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MONTANA, USA
MONTANA, USA
Montana

Montana – USA

The Treasure State

Der Beiname kommt von den reichen Bodenschätzen wie Kupfer, Gold und Silber, die seit jeher die Glückritter in die Berge von im Westen von Montana zog. Daneben gibt es hier die grösten Kohle-Reserven der gesamten Staaten. Montana ist der 4. grösste Staat der USA und mit 902.000 Einwohnern einer der spärlichst besiedelten.
Der Westen zeichnet sich durch endlose weite Ebenen aus, was dem Staat seinen zweiten Beinamen ‚The Big Sky State‘ einbrachte. Er wird für Ackerbau und Viehzucht genutzt, daneben gibt es aber auch Öl-Vorkommen, die z.T. gefördert werden.
Der Name Montana deutet schon auf die bergige Landschaft hin – er wurde von den Spaniern geprägt.
Für den Besucher stellt sich diese Gebirgslandschaft am eindruckvollsten im Glacier Nationalpark dar, dessen Berge und Gletscher sich vor ca. einer Million Jahren begannen zu bilden. Einige der Berge wurden noch nie erklettert. Die meisten der jährlich 1,6 Mio. Besucher des Parkes geniessen die Wander-Trails und anderen Outdoor-Möglichkeiten des Parkes.

Last Chance Gulch: Die weite unberührte Landschaft und das Wissen um die Geschichte lassen so manchen Besucher noch die alten Tage gegenwärtig erscheinen. Die Hauptstrasse in Helena, der Hauptstadt, heisst auch heute ‚Last Chance Gulch‘ – einst stand hier ein Minen-Camp. ‚Gulch‘ bedeutet Schlucht.
Bei Bauarbeiten und Erdaushebungen stossen die Bautrupps heute immer wieder auf alte Gebäudereste oder sogar Goldstaub.

Aktivitäten
Wer nach Montana kommt, der interessiert sich entweder für die alte Westernzeit oder ist Naturliebhaber.
Outdoor-Aktivitäten bedeuten Wandern, Fischen, Campen, Biken, Klettern, Ski fahren, Snowmobil fahren und Kanufahren. Geschichte findet man an den vielen ehemaligen Schlachfeldern, auf denen die Kämpfe mit den Indianern ausgetragen wurden.
Fast jede Stadt hat hier ihr eigenes Rodeo, manche sind national hochrangig und die besten Reiter kommen für die Preisgelder. Juli und August ist die beste Rodeozeit.

All unsere Artikel zu Montana finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/montana/

Reisezeit und Wetter

Aufgrund der Größe des Staates variiert das Klima stark. Das Gebiet westlich der Kontinentalteilung (Continental Divide) hat grundsätzlich kühlere Sommer und mildere Winter als die Ost-Seite.
Die Winter im Westen sind im Januar im Mittel bei -7 Grad; im Osten um -10 Grad. Die Augusttemperaturen im Westen sind im Schnitt bei 18 Grad, die im Osten bei 22 Grad.
Schneemengen reichen von 40cm bis 760cm.

Eine Besonderheit gibt es noch: den sog. ‚Chinook‘ Wind, ein warmer, trockener Wind im Winter, der an den Gebirgsausläufern im Osten herunterbläst und den Schnee bis zum Durchscheinen des Grases schmelzen lässt.

Einige Basisdaten zu Montana:

Montana Flagge
Flagge vom Staat Montana

Staatsname
Montana – Staatenkürzel: MT

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
8-Nov-1889
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 41

Landfläche
145,552 square miles (376,966 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 4

Bevölkerung
0.989 Mio (2010); 902,195 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 1 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Helena

Größte Stadt
Billings

Beiname
The Treasure State oder The Big Sky State

Motto
„Oro y plata“ (== spanisch: Gold and Silver)

Höchster Punkt
3.901 m / 12,798 ft (Granite Peak)

Tiefster Punkt
567, 5 m / 1,862 ft (Kootenai River)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Ponderosa Pine

Staatsblume
Bitterroot

Staatsvogel
Western Meadowlark

Staatstier
Grizzly Bear

Staats-Song
„Montana“ (texted in a single night by a Montana Newspaper Editor, who was a songwriter, too – 1910)

Geschichte von Montana

Bis zur Mitte des 19. Jh. war das Gebiet noch reines Indianer Gebiet, abgesehen von den wenigen Trappern, die das Land durchstreiften. 1862 wurde dann das erste Gold gefunden und Herrscharen an Glücksrittern kamen nach Montana. Camp neben Camp entstand und bald machte sich Wohlstand breit. Dies zog wiederum Mengen an Gesetzlosen in die Minenstädte und Montana war zu dieser Zeit eines der heissesten Pflaster. Die Bürger bildeten eine Bürgerwehr, die sog. ‚Vigilantes‘ und setzten sich dem Terror der Outlaws zur Wehr. Es war eine Zeit, als ‚Hängen‘ an der Tagesordnung war, aber es half. Gesetzeslose suchten vielfach das Weite. Eine andere Gefahr drohte seitens der Indianer, die ihren Anspruch auf ihr Land gelten machten. Sie waren der Bewaffnung der Weissen nicht gewachsen und am Ende Stand die Vertreibung oder der Tod. General Custer schlug hier seine letzte grosse Schlacht.

Nebraska, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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NEBRASKA, USA
NEBRASKA, USA
Nebraska

Nebraska – USA

The Cornhusker State

Der Beiname zollt Tribut an des Staates Bedeutung in der Maisanbau Wirtschaft. Corn bedeutet Mais und ‚to husk‘ bedeutet ’schälen‘.
Auch ein Sport Team der Uni Nebraska soll diesen Namen einmal getragen haben.
Der Name Nebraska kommt aus der Sprache der Oto Indianer, die den Hauptfluss des Staates, den heutigen Platte, ’nebrathka‘ nannten, was soviel wie ‚Flaches Wasser‘ bedeutet.

Nebraska ist auch ein klassischer Pionierstaat: die ersten Siedler, die die fruchtbare Erde nutzen wollten, hatten mit großen Problemen mit den Indianern zu kämpfen.

Für die Mormonen war Nebraska ein Durchgangsstaat auf ihrer Reise nach Utah. Sie machten viele Jahre hintereinander Winterquartier bei Omaha und verloren im harten Winter 1846/47 ca. 600 Menschenleben.
Heute gilt Nebraska als einer der führenden Staaten der Landwirtschaft und Viehwirtschaft. Manchmal wird der Staat auch ‚The Beef State‘ genannt, was unschwer zu verstehen ist, wenn man einmal durch die weiten Ebenen reist und die Herden sieht.

Reiseinformationen

All unsere Artikel zu Nebraska finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/nebraska/

Reisezeit und Wetter

Aufgrund der langen, kalten und schneereichen Winter empfiehlt sich Juni bis August als Reisezeit.
Die Temperaturen erreichen durchaus die 30 Grad Marke, aber die trockene Luft macht Reisen angenehm.
Im Winter liegen die Temperaturen im Schnitt zwischen dem Gefrierpunkt und -10 Grad C.

Einige Basisdaten zu Nebraska:

Nebraska Flagge
Flagge vom Staat Nebraska

Staatsname
Nebraska – Staatenkürzel: NE

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
1-Mrz-1867
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 37

Landfläche
76,872 square miles (199,091 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 15

Bevölkerung
1.83 Mio (2010); 1,711,263 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 1.93 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Lincoln

Größte Stadt
Omaha

Beiname
The Cornhusker State

Motto
Equality before the law

Höchster Punkt
1.653 m / 5,423 ft (Kimball County)

Tiefster Punkt
146 m / 479 ft (Missouri River)

Zeitzone
Mountain Standard Time (GMT-7hrs, MEZ-8hrs) in the western part of the state as well as Central Standard Time (GMT-6hrs, MEZ-7hrs) in eastern parts of the state
– Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Eastern Cottonwood

Staatsblume
Golden Rod

Staatsvogel
Meadowlark

Staats-Song
„Beautiful Nebraska“

New Hampshire, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

NEW HAMPSHIRE, USA
NEW HAMPSHIRE, USA
New Hampshire

New Hampshire – USA

The Granite State

Der Beiname ‚rührt von den gewaltigen Granit-Vorkommen des Staates her – dies deutet nicht gerade darauf hin, dass es sich dann doch um einen Ganzjahres-Tourismus Staat mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten handelt, aber:
Im Sommer lockt der Staat mit Wandermöglichkeiten, mit einer Vielzahl Seen und sogar Sandstrand. Im Winter kommen die Ski-Sportler vorwiegend in die White Mountains Berge im Norden und der Herbst lockt Millionen an Touristen an, die zum Betrachten des Indian Summer kommen.

Die sogenannte Seenregion im Herzen des Staates sowie Küstenregion mit den Stränden im Südosten locken im Sommer die Wassersportfreunde an. Die Monadnock Region im Südwesten ist neben der ihr nachgesagten natürlichen Landschaftsschönheit auch dafür bekannt, dass sie einige der interessantesten Ortschaften hat.

All unsere Artikel zu New Hampshire finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/new-hampshire/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Allgemein kühlere Sommer, jedoch mit Tagesspitzen um die 28 C sowie im Winter teilweise starke Schneefälle wie üblich an der Nordost-Küste der USA. Insektenmittel sollte man im Sommer parat haben, denn Mosquitos und Black Flies sind eine Plage.
Ski-Saison ist von Mitte Dezember bis Anfang April mit Temperaturen um den Gefrierpunkt bis zu – 12 C.
Indian Summer Hochzeit ist Ende September und Anfang Oktober wo die Tagestemperaturen bis ca. 20 C gehen und die Nachttemperaturen um die 5 C im Schnitt liegen.

Durchschnittstemperaturen Portsmouth, NH

MonatMaxMin
Jan0-11,7
Feb1,1-11,1
Mrz5,5-5,6
Apr13,30
Mai20,55,5
Jun25,510,5
Jul28,313,3
Aug27,212,2
Sep22,27,7
Okt16,62,2
Nov8,8-2,8
Dez1,7-9,4

Einige Basisdaten zu New Hampshire:

New Hampshire Flagge
Flagge vom Staat New Hampshire

Staatsname
New Hampshire – Staatenkürzel: NH

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
21-Jun-1788
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 9

Landfläche
8,968 square miles (23,227 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 44

Bevölkerung
1.32 Mio (2010); 1,235,786 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 1.36 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Concord

Größte Stadt
Manchester

Beiname
The Granite State

Motto
„Live Free or Die,“ written by General John Stark, July 31, 1809

Höchster Punkt
1.917 m / 6,289 ft (Mt. Washington)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
White Birch (Betula papyrifera)

Staatsblume
Purple Lilac (Syringa vulgaris)

Staatsvogel
Purple Finch

Staatstier
White Tail Deer (Odocoileus virginianus)

Staats-Song
„Old New Hampshire“ (Lyrics: Dr. John F. Holmes / Music: Maurice Hoffmann)

Geschichte zu New Hampshire

Anfang des 17. Jh. begann die Besiedlung des Gebietes, das sich heute New Hampshire nennt. Doch bevor und zur Zeit als der Engländer Martin Pring vermutlich als erster Europäer einen Fuss auf das Land setzte, lebten die Indianerstämme der Abenaki und der Pennacook hier.

Besiedlung durch die Pilgrim’s:
Aufgefordert durch den englischen König James I, wurde ein Rat zur Besiedlung Neuenglangs gegründet. Dieser Rat bedachte David Thomson mit Land zur Besiedlung in New Hampshire. Auch Edward Hilton zog in etwa zur gleichen Zeit um 1619/20 los und gründete ebenfalls eine Siedlung, aus der das heutige Dover hervorgegangen ist. Ca. 2 Jahre später bekamen weitere Männer vom König Land zugeteilt. Unter ihnen John Mason, der dann später für den heutigen Namen New Hampshire verantwortlich zeichnet, denn er nannte das ihm gehörende Gebiet nach seinem Herkunfts County ‚Hampshire‘. 1680 wurde das Gebiet durch King Charles II offiziell zur eigenständigen Provinz erklärt und der erste Governeur John Cutt eingesetzt.

Beginn der Unabhängigkeit:
New Hampshire war die erste der 13 Neuenglandkolonien, die begannen, sich von England zu lösen. Ohne zwar einen direkten Bruch herbeizuführen, setzen die Bürger der Kolonie am 5. Januar 1776 eine erste eigene, wenn auch vorübergehende Verfassung für ihren Staat, also ihre Kolonie auf. Am 21.07.1788 dann unterzeichneten sie als 9. Kolonie die Verfassung, setzten die Verfassung damit in Kraft und wurden zum 9. Staat.

New Jersey, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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NEW JERSEY, USA
NEW JERSEY, USA
New Jersey

New Jersey – USA

The Garden State

New Jersey ist der ‚Garden State‘ – dieser Beiname rührt von den vielen Gärten, Farmen und Obstgärten her. New Jersey, der Name wurde von der gleichnamigen englische Kanalinsel übernommen. Die Gärten und der Beiname soll nicht darüber hinwegtäuschen, dass New Jersey der am dichtesten besiedelte Staat ist.

Newark die größte Stadt und dicht an New York City gelegen. Viele Bewohner des Staates arbeiten so auch in New York City oder auch Philadelphia. New Jersey wird oft als der ruhige Fluchtpunkt zu den Mega-Cities in den Nachbarstaaten gesehen. Es haben sich viele kleine Orte in deren Nähe gebildet, in denen die Menschen einerseits ländlich wohnen, andererseits den Puls der großen Städte spüren.

Verbindungen nach NYC sind über den Holland Tunnel, den Lincoln Tunnel und die George Washington Bridge realisiert. Wer in Jersey City zur Seite nach Manhattan wohnt, hat fantastische Aussichten auf die Skyline. Wohnpreise sind im Abstand von bis zu einer Stunde nach NYC extrem hoch.

Als Industriestandort bzw. Service-Standort ist der Staat eben aus dieser Nähe zu den Märkten sehr beliebt und verleiht New Jersey wirtschaftliche Bedeutung und Stärke. Industrien sind die Chemie- und Pharma-Industrie, Versicherungen, Finanz Institute (Online Broker).
New Jersey ist jedoch nicht ausschliesslich durch die Nachbarstädte gesteuert.

Die Atlantikküste ist bekannt für herrliche Sandstrände und gute Ferien-Resorts. Ashbury Park ist eines der bekanntesten. Atlantic City ist als Spieler- und Casino-Stadt weit über die Staatsgrenzen hinaus bekannt.

New Jersey verweist auch gerne auf seine berühmt gewordenen Wissenschaftler, die im Staate ihre Labors hatten und bahnbrechende Erfindungen machten: darunter Albert Einstein, der im Institute for Advanced Study in Princeton arbeitete, Thomas Edison, der in Menlo Park in seinem Labor das elektrische Lich erfand und den Phonographen und dann nicht zuletzt F.B. Morse, der den ersten funktionierenden Telegraphen in den USA in Morristown’s Umgebung erfand.

Zu den touristischen Höhepunkten New Jerseys sind ist die Atlantikküste, die  Spielerstadt Atlantic City und die Universität von Princeton zu zählen.

All unsere Artikel zu New Jersey finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/new-jersey/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Das Klima des Staates ist insgesamt gemäßigt. Allerdings werden die Sommer durch die Luftfeuchtigkeit heisser empfunden als sie sind. Winter bringen wie üblich an der Nord-Ost Küste viel Schnee. Max. Sommertemperaturen um die 30 Grad C mit Nachwerten um die 15 C. Im Winter liegen die Tagestemperaturen nur wenig über dem Gefrierpunkt und nachts oft darunter.

Einige Basisdaten zu New Jersey:

New Jersey Flagge
Flagge vom Staat New Jersey

Staatsname
New Jersey – Staatenkürzel: NJ

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
18-Dez-1787
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 3

Landfläche
7,417 square miles (19,210 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 46

Bevölkerung
8.79 (2010); 8,414,350 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 8.88 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Trenton

Größte Stadt
Newark

Beiname
The Garden State

Motto
Liberty and Prosperity

Höchster Punkt
549,5 m / 1,802 ft (High Point)

Tiefster Punkt
Sea Level
Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Red Oak (Quercus borealis maxima)

Staatsblume
Common Meadow Violet (Viola sororia)

Staatsvogel
Eastern Goldfinch

Staatstier
Horse (Equus caballus)

Staats-Song
„I’m From New Jersey“ (by Red Mascara)

Geschichte New Jersey

1787 trat New Jersey der Union als dritter Staat bei. Geschichte Engländer und Holländer stritten sich seit Anfang des 17.Jahrhunderts um die Kolonie. Anfangs bildeten New York und New Jersey zusammen eine Kolonie – die holländische Kolonie Neu Niederland.
1624 wurde das Fort Nassau und sechs Jahre später die erste Siedlung in Pavonia gegründet.

1664 eroberten die Engländer das Territorium. Der englische König übereignete das Gebiet dem Herzog von York – dieser schenkte es George Carteret und Lord Berkeley. Da es zu Querelen mit den Siedlern kam, verkaufte Berkeley sein Gebiet. Von nun an gab es ein Ost- und ein West Jersey. Erst im Jahre 1702 erfolgte die erneute Vereinigung zwischen Ost und West. Bis 1776 war New Jersey unter englischer Verwaltung.
Aber schon zwei Jahr vorher war das Land gespalten in ‚Amerikaner‘ und ‚Königstreue‘. Die Amerikaner setzten sich durch und verabschiedeten 1776 ihre Verfassung.

North Dakota, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

NORTH DAKOTA, USA
NORTH DAKOTA, USA
North Dakota

North Dakota – USA

The Flickertail State

Der Name North Dakota wurde von den Dakota-Indianern, einem Teil der Sioux-Gemeinde, entnommen und bedeutet soviel wie ‚Freunde‘ oder ‚Alliierte‘.

Es wurden North Dakota einige Beinamen im Laufe der Zeit gegeben. Am häufigsten taucht ‚The Flickertail State‘ auf. Dieser Name stammt von den kleinen gleichnamigen Eichhörnchen, die fast gesamt North Dakota besiedeln. Der Beiname ‚The Peace Garden State‘ stammt vom gleichnamigen Park der über die Grenze nach Kanada hinwegreicht – ein Symbol des Friedens.

North Dakota liegt im geographischen Zentrum Nordamerikas, welches sich in der Nähe der Stadt Rugby befindet.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt liegt auf Ackerbau und Viehzucht – fast ganz North Dakota wird von Ranches und Farmen eingenommen. Die Hälfte der Bevölkerung lebt auf dem Land. Die städtischen Regionen sind Bismarck, die Hauptstadt, Fargo-Moorhead sowie Grand Forks.

All unsere Artikel zu North Dakota finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/north-dakota/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Der Sommer und Herbst sind bei Touristen die beliebtesten Reisezeiten. Zahllose Rodeo-Veranstalten finden im ganzen Staat statt. In den Reservaten der Indianer finden im Sommer viele Pow-Wow’s (indianische Festlichkeiten) statt.

Der Sommer (Jun, Jul, Aug) ist die beste Reisezeit, man kann bis zu 15 Stunden Sonnenschein pro Tag genießen.
Durchschnittstemperaturen um die 20 Grad C, jedoch kann die 30 Grad Grenze durchaus durchbrochen werden.
Luftfeuchtigkeit ist kaum vorhanden, die Luft ist sehr trocken, was für lange Autofahrten sehr angenehm wirkt.
Winter sind sehr kalt und lang, wenngleich die Schneemengen im Schnitt nur 80 cm pro Jahr sind.
November bis März meistens Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, bis -20 C im Januar möglich.

Einige Basisdaten zu North Dakota:

North Dakota Flagge
Flagge vom Staat North Dakota

Staatsname
North Dakota – Staatenkürzel: ND

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
2-Nov-1889
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 39

Landfläche
68,976 square miles (178,641 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 17

Bevölkerung
0.67 Mio (2010); 642,200 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 0.79 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Bismarck

Größte Stadt
Fargo

Beiname
The Sioux State oder The Flickertail State oder The Peace Garden State

Motto
Liberty and Union Now and Forever, One and Inseparable

Höchster Punkt
1.069 m / 3,507 ft (White Butte)

Tiefster Punkt
229 m / 751 ft (Red River)

Zeitzone
Central Standard Time (GMT-6hrs, MEZ-7hrs), only south of the Missouri River is Mountain Standard Time (GMT-7hrs, MEZ-8hrs)
Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
American Elm (Ulmus Americana)

Staatsblume
Wild Prairie Rose (Rosa Blanda or Arkansana)

Staatsvogel
Western Meadowlark (Sturnella Neglecta)

Staats-Song
„North Dakota Hymn“ (Text: James W. Foley / Musik: Dr. C. S. Putnam)

Ohio, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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OHIO, USA
OHIO, USA
Ohio

Ohio – USA

The Buckeye State

Ohio’s Beiname ‚The Buckeye State‘ kommt noch aus der Zeit, als von Industrie nichts zu sehen war – er entstand zu einer Zeit, als der Buckeye Baum auf den weiten Ebenen und sämtlichen Hügeln zu finden war. Die ersten Siedler und Händler bauten ihre Blockhütten aus den Stämmen.

Der Name Ohio stammt aus der Sprache der Irokesen Indianer und bedeutet ‚etwas Grosses‘, womit die Indianer den Ohio River meinten.

Der Ohio River bildet die Süd- und Südost-Grenze des Staates, der ansonsten nicht zu den grössten in Bezug auf seine Fläche zählt (er rangiert an 35. Stelle), allerdings durchaus in Bezug auf seine Bevölkerungsdichte: Er ist die Nummer 7 in der Nation, was dadurch kommt, das Ohio einer der führenden Industriestaaten ist.
Unauffälliger Industriestaat
Die Industrien umfassen Autobau, Lebensmittelverarbeitung, Stahl und Maschinen. Cleveland, die grösste Stadt in Ohio bildet dabei das industrielle Zentrum. Ursächlich für diese Anhäufung von Industriefirmen waren die Rohstoffvorkommen in der Gegend und auch die zentrale Lage des Staates zu den wichtigen Handelsplätzen.
Dennoch verbleibt mehr als die Hälfte des Landes als Farmland und die Landwirtschaft produziert einen Grossteil des amerikanischen Mais- und Sojabohnen-Bedarfs.

Zu Zeiten der Erschliessung des Westens galt Ohio als eine Schlüsselstelle, an der viele Routen kreutzten, u.a. auch die wichtigen Eisenbahnverbindungen. Man nannte ihn damals auch den Gateway State.

‚The Mother of Presidents‘ ist ein anderer Beiname. Sieben Präsidenten wurden in Ohio geboren: Ulysses S. Grant, Rutherford B. Hayes, James A. Garfield, Benjamin Harrison, William McKinley, William Howard Taft, Warren G. Harding.
Weitere Prominenz des Staates, die das Licht der Welt hier erblickte, waren die Astronauten Neil Armstrong und John H. Glenn, der später im Jahre 1974 in den Senat von Ohio gewählt wurde. Thomas A. Edison experimentierte hier schon als kleiner Junge und die Gebrüder Wright starteten erste Testflüge bei Dayton, was man heute noch leicht an vielen Autonummer-Schildern erkennen kann, auf denen ihre Leistungen für den Staat Ohio anerkannt werden.

Freizeitaktivitäten
Mehr als 2.500 Seen und 70.000 km Flussläufe sowie im besonderen der Lake Erie ziehen jedes Jahr die Touristen aus aller Welt an. Die wasserbezogenen Freizeitaktivitäten machen einen grossen Anteil der Betätigungen aus. Die Berge im Osten des Staates, also das Appalachen Plateau, welches fast das gesamte Ostgebiet einnimmt, gehört zu den sehenswertesten Landschaften von Ohio und sind für Wanderungen wie geschaffen.

All unsere Artikel zu Ohio finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/ohio/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Die durchschnittliche Wintertemperatur liegt bei -2 Grad Celsius, die mittlere Sommertemperatur bei 23 Grad.
Die Sommer sind aufgrund der Wasserlage sehr feucht und lassen Temperaturen wärmer erscheinen.

Einige Basisdaten zu Ohio:

Ohio Flagge
Flagge vom Staat Ohio

Staatsname
Ohio – Staatenkürzel: OH

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
1-Mrz-1803
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 17

Landfläche
40,948 square miles (106,052 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 35

Bevölkerung
11.54 Mio (2010); 11,353,140 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 11.7 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Columbus

Größte Stadt
Columbus

Beiname
The Buckeye State

Motto
With God All Things Are Possible

Höchster Punkt
472 m / 1,548 ft (Campbell Hill, Bellefontaine)

Tiefster Punkt
132 m / 433 ft (Ohio River)

Sommerzeit (DST):ja

Staatsbaum
Buckeye

Staatsblume
Red Camation

Staatsvogel
Cardinal

Staatstier
White-tailed Deer

Staats-Song
„Beautiful Ohio“ (Lyrics: Ballard MacDonald (1969) / Wilbert B. McBride (1989) / Music: Mary Earl)

Andere Symbole
State Rock Song;“Hang on Sloopy“ (1985)

Oklahoma, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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OKLAHOMA, USA
OKLAHOMA, USA
Oklahoma

Oklahoma – USA

The Sooner State

Der Name Oklahoma stammt aus der Sprache der Choctaw Indianer und ist zusammengesetzt aus den zwei Worten ‚okla‘ und ‚homma‘.
Ersteres bedeutet ‚Menschen‘ und letzteres ‚rot‘. Rote Menschen? Mit Beginn 1800 wurde von der Regierung ein Platz gesucht, wo man den Indianern ein Reservat schaffen könnte. Fast ganz Oklahoma wurde dazu gemacht.
Die hier nun lebenden Indianer etablierten teilten sich in verschiedene Völker mit separaten Schulen und Regierungen. Es war das neue Land der Indianer. Dies änderte sich wieder um 1880, als die Weissen mehr Land brauchten und das Gebiet wieder zur Besiedelung durch Weisse freigaben.

Aus dieser Zeit stammt auch der Beiname ‚The Sooner State‘. Sooner bedeutet ‚eher als‘ und beschreibt die Tatsache, dass diese Siedler schon eher Land in Beschlag nahmen, als sie offiziell durften.
Ein anderer Beiname ist ‚The Boomer State‘, der daher kommt, dass einige Geschäftsleute stark daran verdienten, als die weissen Siedler ins Gebiet von Oklahoma kamen – ihr Geschäft ‚boomte‘.

Der offizielle Staaten-Song ist aus dem Musical ‚Oklahoma‘ entnommen, welches die guten und schlechten Zeiten des Staates in bezug auf die Landwirtschaft beschreibt. Diese hatte nach 1930 durch starke Trockenheit bedingte schlechte Ernten erhebliche Einbussen zu verzeichnen und viele Farmer habe seinerzeit dem Staat den Rücken gekehrt. Heute kompensieren moderne Bewässerungstechniken die trockenen Monate.

Oklahoma City ist die größte und modernste Stadt des Staates und zieht viele Firmen an. Die Fläche, die sie einnimmt ist zweifelsfrei beeindruckend: mehr als 1.600 qkm !

Seit 1910 ist Oklahoma City die Hauptstadt – davor war es Guthrie, das heute eines der wichtigsten historischen Zentren ist. Die Stadt gilt als Beispiel für Architektur der Jahrhundertwende.

Mehr als 60 Indianerstämme leben heute noch in Oklahoma und machen es damit zu einem Zentrum der Indianerkultur. Die Staatsflagge zollt diesem Umstand immer noch Respekt.

All unsere Artikel zu Oklahoma finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/oklahoma/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Allgemein ein trockenes, warmes Klima. Der Westen und Nordwesten gelten als extrem trocken und brandgefährdet im Sommer.
Durchschnittliche Juli-Temperaturen sind bei 28 C bis 33 C und im Januar bei 3 C bis -3 C.

Einige Basisdaten zu Oklahoma:

Oklahoma Flagge
Flagge vom Staat Oklahoma

Staatsname
Oklahoma – Staatenkürzel: OK
Statehood (Eigenstaatlichkeit)

16-Nov-1907
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 46

Landfläche
68,667 square miles (177,841 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 19

Bevölkerung
3.75 Mio (2010); 3,450,654 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 3.96 (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Oklahoma City

Grösste Stadt
Oklahoma City

Beiname
The Sooner State

Motto
„Labor Omnia Vincit“ (== Labor Conquers All Things)

Höchster Punkt
1.516 m / 4,974 ft (Black Mesa)

Tiefster Punkt
87,5 m / 287 ft (Little River)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Redbud

Staatsblume
Mistletoe

Staatsvogel
Scissor-Tailed Flycatcher

Staatstier
American Buffalo or Bison

Staats-Song
„Oklahoma!“ (by Rodgers & Hammerstein – see also the same named Musical)

Tennessee, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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TENNESSEE, USA
TENNESSEE, USA
Tennessee

Tennessee – USA

The Volunteer State

Der Name Tennessee kommt von Tanasie, der Name eines Cherokee Dorfes der Region.

Der Name Tennessee kommt von Tanasie, der Name eines Cherokee Dorfes der Region.
Tennessee wird auch der Big Bend State genannt – wegen einer Biegung im Tennessee River, die dazu führt, das der Fluss den Staat zweimal durchfliesst. Der gebräuchlichere Beiname aber ist Volunteer State – wegen einer großen Militärtradition: in Tennessee gab es mehr Bürgerrechtskriege als in irgendeinem anderen Staat (ausser Virginia) und die Freiwilligen Armee war immer zur Stelle.
Tennessees Berg-, Wald-, Seen- und Flusslandschaften sind ideal für Outdoor Aktivitäten. Der Reiz des Great Smokey Mountains National Park in den Appalachian Mountains, die die Ostgrenze des Staates bilden, zieht jedes Jahr mehrere Millionen Besucher an. Outdoor Abenteuer anderer Art ist im nördlichen Tennessee östlich von Nashville zu finden – das als Cumberland River System bekannte Gebiet, das aus dem gleichnamigen Fluss und vielen kleinen Seen besteht. Ein ideales Areal für Camping und Kanu-Abenteuer.

Für Freude amerikanischer Geschichte sind die vielen historischem Punkte des Staats von Interesse.

Musik-Liebhaber reisen nach Tennessee, um die hervorragenden Darbietungen der Bluegrass-, Blues-, und Country-Musik Künstler zu hören.

Das ‚Memphis in May International Festival‘ ist eines
größten jährlichen Ereignisse in den Vereinigten Staaten. Dieses einen Monat andauernde Festival ehrt jede Jahr eine andere Nation.

Der Entdecker Robert Cavalier de La Salle beansprucht das Gebiet im Jahre 1673 für Frankreich, aber erst 60 Jahre später im Jahre 1733 wird mit dem Fort Assumption der Beginn einer Besiedlung eingeleitet. 1796 wird Tennessee der 16. Staat der Union. Einen traurigen Punkt in der Geschichte vermerkt man 1968, als der Menschenrechtler Martin Luther King, Jr. in Memphis erschossen wird – 23 Jahre später wird der erste farbige Bürgermeister in Memphis gewählt. 1982 findet in Knoxville die Weltausstellung statt.

All unsere Artikel zu Tennessee finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/tennessee/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Milde, moderate Winter, die eine Reise auch in dieser Jahreszeit als angebracht erscheinen lassen. Warme Kleidung notwendig.
Die Sommer sind heiss und mit hoher Luftfeuchtigkeit bedacht.
Frühling und Herbst sind ideale Reisezeiten.

Nashville Durchschnittstemperaturen (C):

MonatMaxMin
Jan9,4-0,6
Feb10,50,6
Mrz151,7
Apr21,68,8
Mai26,613,9
Jun3118,8
Jul32,721,1
Aug32,220
Sep29,416,1
Okt23,39,4
Nov153,3
Dez100

Einige Basisdaten zu Tennessee:

Tennessee Flagge
Flagge vom Staat Tennessee

Staatsname
Tennessee – Staatenkürzel: TN

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
1-Jun-1796
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 16

Landfläche
41,217 square miles (106,748 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 34

Bevölkerung
6.83 (geschätzt 2019); 6.35 Mio (2010); 5,689,283 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Nashville

Größte Stadt
Memphis

Beiname
The Volunteer State

Motto
Agriculture and Commerce

Höchster Punkt
2.025 m / 6,644 ft (Clingmans Dome)

Tiefster Punkt
55 m / 180 ft (Mississippi River)

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Tulip Poplar (Liriodendron Tulipifera)

Staatsblume
Iris (Genus Iridaceae)

Staatsvogel
Mockingbird (genus Mimus polyglottos)

Staatstier
Raccoon (Procyon lotor)

Staats-Song
5 State Songs: My Homeland, Tennessee / When It’s Iris Time in Tennessee / My Tennessee / Tennessee Waltz / Rocky Top

Rhode Island, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

RHODE ISLAND, USA
RHODE ISLAND, USA
Rhode Island

Rhode Island – USA

The Ocean State

Der Beiname des kleinsten der amerikanischen Bundesstaaten kommt daher, das dessen Charakter und Tourismus-Industrie stark vom Meer und damit verbundenen Freizeitaktivitäten geprägt wird und wurde.
Tourismus ist eine der wirtschaftlichen Stützen des Staates und man entschloss sich für einen Beinamen, der der Bedeutung des Tourismus‘ gerecht wird.
620 km Küstenlinie (wenn man auch die Küsten der Inseln mitzählt, ansonsten nur 65 km!) bietet der Staat. Die lange Küste ergibt sich aus der Tatsache, dass sich die Narragansett Bay, ein Ausläufer des Atlantiks, tief in das nordöstliche Rhode Island hineinschneidet und eine kurvige Küste hinterlässt – neben 36 kleinen Inselchen.

Die größte ist Aquidneck, die 1644 offiziell ‚Rhode Island‘ genannt wurde. Der Rest, also das Festland und die Städte, hieß ‚Providence Plantations‘. Aus diesem Grunde heißt der Staat selbst mit vollem Namen eigentlich ‚State of Rhode Island and Providence Plantations‘ und wird nur aus ‚Bequemlichkeit‘ kurz mit Rhode Island bezeichnet.

In den Sommermonaten ist ein buntes Treiben vor der Küste zu beobachten. Jeder, der ein Boot, eine Jacht oder ein Surfboard hat, ist dann aktiv. Die Jachtclubs sind voll mit sich ‚entspannenden‘ Kapitänen und im Hafen sind Fischer mit ihrem Fang beschäftigt. Der Tourismus ist auf diese Art Freizeitvergnügen ausgerichtet.

Man kann sich in Rhode Island, der 77 km lang (48 mi) und 60 km (37 mi) breit ist, nicht verlieren. Von Norden nach Süden durchfahren Sie den Staat in etwa 70 Minuten und von Stadt zu Stadt kommt man meistens in 15-30 Minuten.

Dennoch hat ‚Little Rhody‘ wie der inoffizielle Nickname ist, eine hohe industrielle Bedeutung bzgl. der Schmuckherstellung. Man wird dies schnell feststellen, wenn man die exklusiven und vor allem zahlreichen Juweliere in Newport und Providence sieht.
Rhode Island und seine Inseln sind seit Ende des 19. Jh. bereits beliebter Sommersitz für Wohlhabende gewesen und heute idealer Urlaubsort – Hunderte kleiner Bed & Breakfast Unterkünfte bieten dem Urlauber Übernachtungsmöglichkeiten in klassischer Atmosphäre.

Rhode Island RED (Staatsvogel)

Das ist eine Hühnerrasse, die seit 1854 gezüchtet wird. Das Fleisch ist für seinen ausgezeichneten Geschmack bekannt geworden, genauso wie die Eier dies für ihre überragende Qualität wurden.

Juwelen Zentrum der Welt

Vielerorts kennt man den Ruf Rhode Islands als die „Jewelry Capital of the World“.
Wer durch die Cities streift wird merken, wie viele Juweliere es hier gibt.

All unsere Artikel zu Rhode Island finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/rhode-island/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Insgesamt herrscht ein als mild zu bezeichnendes Klima.
Die Narragansett Bucht hilft, den Atlantikwind aufzuwärmen. Es fällt pro Jahr ca. 110 cm Niederschlag.

Durchschnittstemperaturen

MonatMaxMin
Jan2,8-6,1
Feb3,3-6,1
Mrz7,2-1,7
Apr13,93,3
Mai208,3
Jun24,413,3
Jul27,217,2
Aug26,616,1
Sep22,711,7
Okt17,26,1
Nov11,11,1
Dez4,4-4,4

Einige Basisdaten zu Rhode Island:

Rhode Island Flagge
Flagge vom Staat Rhode Island

Staatsname
Rhode Island – Staatenkürzel: RI

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
29-Mai-1790
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 13

Landfläche
1,045 square miles (2,707 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 50

Bevölkerung
1.05 Mio (2010); 1,048,319 (U.S. Volkszählung 2000)
ca. 1.06 Mio (geschätzt 2019)

Hauptstadt
Providence

Größte Stadt
Providence

Beiname
The Ocean State

Motto
Hope

Höchster Punkt
247 m / 810 ft (Jerimoth Hill)

Tiefster Punkt
Sea Level

Sommerzeit (DST): ja

Staatsbaum
Red Maple

Staatsblume
Violet (Viola Palmata)

Staatsvogel
Rhode Island Red

Staats-Song
„Rhode Island’s It For Me“ (Lyrics by Charlie Hall / Music by Maria Day / Arranged by Kathryn Chester)

Vermont, USA — Reisevorbereitung, Überblick und Tipps

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VERMONT, USA
VERMONT, USA
Vermont

Vermont – USA

The Green Mountain State

Der Beiname sagt das aus, was der französische Entdecker Samuel de Champlain im Jahre 1609 empfand: er nannte das heutige Vermont ‚Les verts mont‘ (Die grünen Berge) – somit ist klar, woher der Name kommt.
Vermont ist ein klassischer Indian Summer Staat, der jedes Jahr Scharen an Besuchern anzieht, die die Laubverfärbung im Herbst betrachten wollen.

Vermont im Überblick

Grüne Hügelketten, gemütliche Höfe, schmucke Dörfer. Die Literaten haben Vermont als Paradies beschrieben. Es ist ein Agrarstaat und immer mehr junge Leute und Grossstädter hat es hierher verschlagen. Intakte Umwelt, geruhsames Leben. Hier kommt die Romantik zu ihrem Recht. Golf Spielen, Angeln, Radeln und Wandern sind beliebte Aktivitäten im Sommer und Frühjahr. ‚The Green Mountain State‘
Der Beiname sagt das aus, was der französische Entdecker Samuel de Champlain im Jahre 1609 empfand: er nannte das heutige Vermont ‚Les verts mont‘ (Die grünen Berge) – somit ist klar, woher der Name kommt.
Die Green Mountains im Herzen von Vermont lassen den Besucher das Gleiche empfinden.

Ein tiefes Grün-Blau des Blätterwaldes der Pinienarten und Ahorn-Bäume empfängt den Blick schon von Ferne.

Maple Syrup (Ahorn Sirup) ist eines der Produkte, die in Vermont hergestellt. Der Staat ist einerseits landwirtschaftlich orientiert, aber er ist auch durch Marmor- und Granitsteinbrüche -es gibt hier einige der größten der Welt- bekannt. Der erste Marmor wurde von Isaac Underhill im Jahre 1785 in East Dorset abgebaut.

Fahrrad und Wanderer Paradies
Der Appalachian Trail entlang der Green Mountains ist vielleicht einer der bekanntesten Strecken, jedoch sind der Mount Mansfield State Forest, Elephant’s Head Trail und Camel’s Hump Trail andere heisse Tipps.

All unsere Artikel zu Vermont finden Sie hier: www.magazinusa.com/tag/vermont/

Reisezeit und Wetter

Beste Reisezeit
Während der Sommermonate von Mai bis September ist die schönste Reiszeit.
Vor allem die Herbstzeit zieht die sogenannten Laub-Touristen an, also diejenigen, die den ‚Indian Summer‘ und der damit verbundenen roten Laubfärbung genießen wollen.

MonatMaxMin
Jan-2,7-12,8
Feb-1,7-12,2
Mrz3,3-6,7
Apr11,70,6
Mai19,46,6
Jun2512,2
Jul27,715
Aug26,613,9
Sep21,69,4
Okt13,93,9
Nov6,6-1,7
Dez-0,6-9,4

Einige Basisdaten zu Vermont:

Vermont Flagge
Flagge vom Staat Vermont

Staatsname
Vermont – Staatenkürzel: VT

Statehood (Eigenstaatlichkeit)
4-Mrz-1791
– Rangfolge Eigenstaatlichkeit: 14

Landfläche
9,250 square miles (23,957 qkm)
– Rangfolge Landfläche: 43

Bevölkerung
0.62 Mio (geschätzt 2019); 0.63 Mio (2010); 608,827 (U.S. Volkszählung 2000)

Hauptstadt
Montpellier

Grösste Stadt
Burlington

Beiname
The Green Mountain State

Motto
Freedom and Unity

Höchster Punkt
1.340 m / 4,396 ft (Mt. Mansfield)

Tiefster Punkt
29 m / 95 ft (Lake Champlain)

Sommerzeit (DST)
– ja

Staatsbaum
Sugar Maple

Staatsblume
Red Clover

Staatsvogel
Hermit Thrush

Staatstier
Morgan Horse

Staats-Song
„Hail, Vermont“ (by Josephine Hovey Perry)

Geschichte von Vermont

Die ersten Bewohner diese Gebiets waren die Abenaki, ein Stamm der Algonquin Indianer. Entlang der Strände des Lake Champlain, nahe der Mündung des Winooski River haben Archäologen die Reste des Abenaki Villages entdeckt. „Winooski“ ist ein Wort der Abenaki für „wild Onion (=Wilde Zwiebel)“.

Samuel de Champlain, ein französischer Entdecker Nord Amerikas, war der erste Europäer, der die Green Mountains entdeckt hatte. Im Sommer des Jahres 1609 verließ Champlain sein Feldlager in Quebec und schloß sich den Algonquians im Kampf gegen ihre Feinde, den Iroquois an. Die Reise dorthin brachte Champlain an den See, der seit dem 4. Juli 1609 seinen Namen trägt. Der Name Vermont ist abgeleitet aus dem französischen „Les Monts Vert“ – die grünen Berge. Die ersten permanenten Siedler aus England kamen 1724 und siedelten sich in Fort Dummer, dem heutigen Brattleboro entlang des Connecticut River an. Das Fort wurde seinerzeit von Massachusetts und New Hampshire als ein Verteidigungsposten gegen die Franzosen und die Indianer unterhalten.

Als im Jahr 1760 Frieden vereinbart war mit den Franzosen, waren die Green Mountains rasch für Siedler freigegebenen und es kam zu nicht unerheblichen Querelen zwischen den Kolonien Hampshire und New York darüber, wer das Anrecht auf das Territorium hat. Die meisten der neuen Siedler aus Connecticut oder Massachusetts leisteten beharrlichen Widerstand gegen den Anspruch, den New York erhob. Ethan Allen (1738-1789) sollte dann später zu einem Held der Amerikanischen Revolution als Führer der Green Mountain Boys und Förderer der Unabhängigkeit und Eigenstaatlichkeit Vermont’s avancieren:
Der Widerstand rief dann 1775 die „Green Mountain Boys Organisation“, eine Militärtruppe aus Freiwilligen, unter der Führerschaft von Col. Ethan Allen, ins Leben. Die kleine, aber erfahrene Armee spielte 1777 bei den Schlachten von Hubbardton und Bennington, während der Amerikanischen Revolution, eine bedeutende Rolle.

Am 17. Januar 1777 wurde Vermont zur unabhängigen Republik ernannt und 1791 von der Union als erster weiterer Staat, nach den ersten 13, aufgenommen.