Christkindlmarket bringt deutsche Tradition nach Chicago

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Kombination von original Nürnberger Flair mit amerikanischer Feierkultur lockt die Welt an den Lake Michigan.

15. November bis 24 Dezember 2019
an der Daley Plaza in Downtown Chicago

Weihnachtsmarkt Chicago

Wenn sich die Daley Plaza in Chicago, Illinois, von Mitte November bis Heiligabend in ein Wintermärchen verwandelt, stehen die Zeichen in der ganzen Stadt auf Weihnachten. Mancher unter den Besuchern mag sich dabei stark an Deutschland erinnert fühlen: Der traditionelle Chicagoer Christkindlmarket bringt deutsche Tradition in die USA.

Seit 1996 gilt er als Publikumsmagnet für Besucher aus allen Ländern.

Christkindl Markt Chicago
Christkindl Markt Chicago

Auch sonst hat die drittgrößte Stadt der USA in der Vorweihnachtszeit viel zu bieten. Chicago ist ein Shopping Paradies und die Architektur ist eine der besten und interessantesten der USA.

Erstmals kam der Christkindlmarkt im Jahr 1996 nach Chicago. Die Idee: Die Atmosphäre des weltweit einzigartigen Nürnberger Weihnachtsevents in die Metropole am Lake Michigan zu bringen. Seither leuchten an jedem Jahr ab Ende November heimelige Lichter zwischen Wolkenkratzern, eine lebensgroße Krippe kündet von der Weihnachtsgeschichte und der Duft verschiedenster Spezialitäten erfüllt die Luft.

Inzwischen ist der Markt nicht mehr aus Chicago wegzudenken. Über 50 aufwändig und authentisch gestaltete Stände laden zum Staunen, Probieren und Genießen ein. Ein Muss sind dabei natürlich Nürnberger Lebkuchen, Glühwein, Bratwürsten und Kartoffelpuffer.

Aber auch Kuckucksuhren, Holzspielzeug und Kleidung zeigen deutsche Tradition und erfreuen das einheimische wie das internationale Publikum – genauso wie die zahlreichen Blaskapellen und Kinderchöre. Gerade in winterlicher Dunkelheit entfaltet der Markt mit 1000 und einem Licht seinen ganzen Zauber und bietet einen reizvollen Kontrast zur Skyline der City.

Ganz besonders gilt das auch für ein weiteres Highlight der Saison: die Magnificent Mile Light Parade Ende November. Die Parade der Lichter bietet mehr als 30 Attraktionen – von gigantischen Figuren über Bands und Kapellen bis hin zu Santa Claus höchstpersönlich.

Mehr als 1,2 Millionen Besucher zählt die Veranstaltung, die bereits seit 1992 Jahren fester Bestandteil der Weihnachtsfeierlichkeiten ist. Die Parade bietet ein unvergessliches Erlebnis, wenn plötzlich alle Lichter angeschaltet werden und die Straßen mit ihren Glanz verzaubern.

Traditionell markiert sie den Beginn der Jagd nach den besten Weihnachtsgeschenken in den Einkaufsstraßen Chicagos.

Website: Christkindlmarkt Chicago

Ausserhalb von Chicago

Auch abseits der Metropole Chicago hat Illinois zur Weihnachtssaison einiges zu bieten. Zum Beispiel den neuen Christkindlmarket in Oak Brook. Inmitten des einladenden Ortskerns findet sich in den rot-weiß-gestreiften Chalets des Markts eine Vielzahl interessanter Angebote – wie etwa handgefertigter Dekorations- und anderer Schmuck, Textilien und Kunsthandwerk. Natürlich dürfen auch Bratwurst, Sauerkraut, Currywurst sowie verschiedene Käsespezialitäten ebenso wenig fehlen wie Süßigkeiten, deutsches Bier und Glühwein.

Über weitere Weihnachtsmärkte wie etwa den „Christmas Walk“ in Geneva, Shopping und Weihnachtsflair auf der Main Street von Galena oder das „Festival of Lights“ in Rockford hinaus machen Paraden und Festivitäten zum Thanksgiving sowie der „Black Friday“ am Tag danach Lust aufs Zuschauen und Dabeisein.

Shoppingparadies für Entdecker und Schnäppchenjäger

Am Black Friday ist Hochsaison für den Geschenkekauf. Zusätzlich zu den Einkaufsmöglichkeiten auf der Magnificent Mile sind auch der State Street Shopping District und die zahlreichen Boutiquen in den Stadtvierteln ein Einkaufsparadies. Eine große Auswahl und attraktive Rabattaktionen findet sich auch nicht weit außerhalb der Stadt. Die Fashion Outlets of Chicago in Rosemont sind ein wahres Mekka für Shoppingfreunde. Wer auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken weitere exklusive Schnäppchen sucht, ist auch in den Chicago Premium Outlets in Aurora mit 120 Geschäften sowie in Gurnee Mills, dem größten Outlet in Illinois, genau richtig. In beiden Einkaufszentren warten viele interessante Vergünstigungen, Promotion-Aktionen und spezielle Weihnachtsangebote – so schön kann Shopping sein.

Chicago’s ethnische Viertel

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Ethnische Viertel in Chicago: Little Italy, Greektown, Deutsches Viertel, Chinatown
Ethnische Viertel in Chicago: Little Italy, Greektown, Deutsches Viertel, Chinatown

Little Italy

Little Italy, Chicago
Little Italy, Chicago
Joe DiMaggio Statue in Little Italy in Chicago
Joe DiMaggio Statue in Little Italy in Chicago
Columbus Plaza (Columbus Statue) in Little Italy, Chicago
Columbus Plaza (Columbus Statue) in Little Italy, Chicago

Little Italy ist mittlerweile etwas zerstreut und es gibt einige Viertel in Chicago mit hoher Konzentration an Einwohnern und Geschäften mit italienischer Abstammung. Dem ‚Loop‘ (Innenstadt Chicago) am nahesten gelegenen District möchten wir anfangen.

Taylor Street Little Italy
Adresse: Begrenzt durch Morgan, Taylor, Ashland und Harrison Streets; die meisten Geschäfte sind auf Taylor Street westlich von South Racine Street, siehe Karte.

Heart of Italy, City South: 1-2 Blocks beginnend bei 2400 S. Oakley Avenue (1 Block östlich of Western St).
S Oakley Ave & W 24th St, Chicago, IL 60608

Folgendes sind die wenigen Sehenswürdigkeiten in Little Italy rund um Taylor Street

National Italian American Sports Hall of Fame
1431 West Taylor Street, Chicago, Illinois 60607

Piazza DiMaggio
Gegenüber gelegen von der Hall of Fame ist die Piazza DiMaggio zu finden. 1998 von der City of Chicago gebaut und als Geschenk an die Little Italy Bewohner gegeben um zu helfen die Gegend zu revitalisieren. Die Skulptur zeigt den „The Yankee Clipper“.

Arrigo Park
Die kleine grüne Oase in Little Italy mit einer Statue von Christopher Columbus.
Ecke W Lexington St und S Loomis St.
801 S. Loomis St, Chicago, IL 60607

The Shrine of Our Lady of Pompeii
1224 W. Lexington St, Chicago, Illinois 60607

Deutsches Viertel

Viel Deutsches und Bayerisches ist am Lincoln Square, Chicago, zu finden
Viel Deutsches und Bayerisches ist am Lincoln Square, Chicago, zu finden

Der Stadtteil Lincoln Square, genauer gesagt handelt es sich darin um den Bereich weniger Hundert Meter entlang der Lincoln Ave, zog einst besonders deutsche Immigranten an. Heutzutage wurde der Straßenabschnitt in eine Fussgängerzone verwandelt und es bestehen immer noch einige deutsche Restaurants und Geschäfte. Mehr zu: Lincoln Square, das deutsche Viertel in Chicago

Chicago Greektown

Greektown, Chicago
Greektown, Chicago
Greektown, Chicago
Greektown, Chicago

Das Viertel hat seinen Kern lediglich über 3 Häuserblöcke entlang der S Halsted Street. Südliche Grenze bildet die W van Buren Street und nördliche Grenze die W Monroe St.

Es als Viertel zu bezeichnen ist übertrieben, denn es ist eigentlich nur eine Aneinanderreihung von Restaurants und dazwischen wenige Läden. Leider hatte unser Team beim Besuch den Eindruck gewonnen, dass die Restaurants leider nicht sehr authentisch sind und man sich mehr in einer Touristenfalle befindet. Bestimmt ist eines der Lokale auch gut und wir haben es nur nicht gefunden, ansonsten ist unsere Empfehlung, dass Chicago Greektown nicht unbedingt einen Besuch wert ist.

Chinatown

Chinatown, Chicago
Chinatown, Chicago

W Cermak Rd und S Wentworth Ave kennzeichnen den Mittelpunkt von Chinatown und hier findet sich auch das Chinatown Gate.
Chinatown liegt südlich von Downtown und kann zu Fuss, per U-Bahn (Red Line, Haltestelle Cermak-Chinatown, per Taxi, oder Water Taxi erreicht werden. Mit dem Water Taxi macht es vermutlich am meisten Spaß und man kann beispielsweise in Downtown an der Haltestelle LaSalle (Brücke) am River einsteigen. Dies kostet 2 Dollar. Wer an der Michigan Ave Bridge einsteigt zahlt $4.

Chinatown ist nicht so groß wie San Francisco’s gleichnamiges Viertel und auch nicht so interessant, aber man bekommt trotzdem den typischen Chinatown Eindruck.

MEHR zu CHICAGO: Chicago Reisetipps und Sehenswürdigkeiten

Lincoln Square, das deutsche Viertel in Chicago

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Lincoln Square in Chicago - das deutsche Viertel
Lincoln Square in Chicago – das deutsche Viertel

Lincoln Square und Ravenswood sind Chicago’s Stadtviertel wo sich zur Zeit der Jahrhundertwende (19/20Jh) viele deutsche Einwanderer ansiedelten. Gebäude reflektieren noch heute deutschen Architekturstil und etliche Geschäfte haben ihre Wurzeln bei deutschen Einwanderern.

Öffentliche Verkehrsmittel hierher: bevorzugt sollte man die Brown Line bis Haltestelle Western nehmen. Es geht auch die Red Line bis Haltestelle Wilson oder Lawrence.

Lincoln Square in Chicago -- da ist das deutsche Viertel
Lincoln Square in Chicago — da ist das deutsche Viertel

Berlin Wall Monument

Ein Stück Berliner Mauer in Chicago: Lincoln Square
Ein Stück Berliner Mauer in Chicago: Lincoln Square

Ein Historical Landmark in Chicago. Es befindet sich innen in der Haltestelle der Brown Line „L“ Station ‚Western‘ – es ist ein originales Stück der Berliner Mauer welches Berlin im Jahre 2008 der Stadt Chicago schenkte.
4648 N. Western Ave., Chicago IL 60625

Abe Lincoln Statue

4801 N. Lincoln Ave., Chicago IL 60625

Merz Apothecary (Drug Store)

Merz Apotheke in Chicago am Lincoln Square
Merz Apotheke in Chicago am Lincoln Square

4716 N. Lincoln Ave, Chicago IL 60625

Chicago Brauhaus

4732 N. Lincoln Ave., Chicago IL 60625

Huettenbar

4721 N. Lincoln Ave., Chicago IL 60625

Gene’s Sausage Shop

Viel Duetsches und Bayerisches ist am Lincoln Square, Chicago, zu finden
Viel Duetsches und Bayerisches ist am Lincoln Square, Chicago, zu finden

Der frühere Meyer Delicatessen wurde 2007/2008 zu Gene’s Sausage Shop. Der Laden ist riesig und hat eine grosse Auswahl an Produkten und Wurstwaren. Im Sommer dürfte die Dachterrasse mit Bier- und Weingarten interessant sein für Besucher.
4750 N. Lincoln Ave, Chicago, IL 60625

DANK-HAUS German Cultural Center

Dank Haus am Lincoln Square in Chicago
Dank Haus am Lincoln Square in Chicago

DANK Haus German American Cultural Center in Chicago bietet ein umfangreiches Kultur- und Weiterbildungsprogramm an.
4740 N. Western Ave., Chicago IL 60625

Lutz Cafe & Pastry Shop

2458 W. Montrose Ave, Chicago IL 60618

European Import Center

Geschenke, Zeitschriften und Produkte vorwiegend aus Deutschland.
4752 N. Lincoln Ave., Chicago IL 60625

Andere ethnische Viertel

Lesen Sie unseren Artikel: Ethnische Viertel in Chicago

MEHR zu CHICAGO: Chicago Reisetipps und Sehenswürdigkeiten

U.S. Marshals – ein Portrait der Einheit und ihrer Geschichte

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U.S. Marshals
U.S. Marshals

Die Namengebung hat ihren Ursprung in Europa und setzt sich aus den Wörtern „Marah“ und „Scalc“ zusammen. Marah bedeutet soviel wie Pferd und Scalc steht für Lakai oder Bediensteter.

U.S. Marshal's Revolvers
U.S. Marshal’s Revolvers

Der Ur Marshal
Der „Ur-Marshal“ war also demnach zunächst einmal ein Pferdeknecht. In späteren Zeiten war es die Bezeichnung für einen mutigen Kavalleristen. Ab dem 12. Jahrhundert wurde er an Amtspersonen (Hofmarschall) verliehen und etwas später tauchte der Marschall als hoher Offiziersrang im militärischen Sprachgebrauch auf. Zusammenfassend kann man sagen, dass spätestens ab dem 13. Jahrhundert der Begriff „Marshall“ für Ritterlichkeit, Ordnung und für Recht und Gesetz stand.

Gründung des US-Marshal Services
Der US-Marshals Service wurde 1789 gegründet und ist die älteste US-amerikanische Bundespolizeibehörde. Als George Washington seine erste Administration aufstellte und der Kongreß damit begann, die ersten Gesetze zu verabschieden, stellen die Männer der ersten Stunde ziemlich schnell fest, dass es keine Behörde gibt, die die Interessen der Bundesregierung auf lokaler Ebene vertritt. Also beschloss man, da man die Notwendigkeit einer regionalen Behörde für zwingend erforderlich hielt, eine Einrichtung genannt „United States Marshals Service (USMS)“ ins Leben zu rufen.

Aufträge früher
Die Behörde wurde mit umfangreichen Befugnissen zur Bewältigung ihrer Aufgaben ausgestattet. Zu ihren Aufgaben gehörte die Durchsetzung und Überwachung aller gesetzlichen Beschlüsse, die von Richtern, vom amerikanischen Kongreß oder vom amerikanischen Präsidenten erlassen wurden.

Dazu gehörte auch das Eintreiben von Steuern, die Organisation von Volkszählungen, die Bewachung von Bundesgerichten und deren Richtern, die Fahndung nach Häftlingen, nach entflohenen Sklaven und nach Deserteuren, sowie deren Verhaftung und Transport zu den jeweiligen Sheriffs Offices und sogenannte Spezialaufträge. Ferner verteilten sie Proklamationen und trugen eine Vielzahl von statistischen Erhebungen zusammen, die für die Bundesregierung von Interesse waren. In Kriegszeiten gehörte es zu ihren Aufgaben, die Grenzen zu überwachen, Spione dingfest zu machen und dann, wenn es an der Zeit war, diese gegen die eigenen auszutauschen.

Dies waren die Aufgaben im Wesentlichen, die die Marshals mit Hilfe ihrer Deputies erledigen mussten. Doch im Laufe der Zeit änderte sich vieles, so auch die Aufgaben des Marshals Service. Zwar änderten sich die zugrundeliegenden Verantwortungsbereiche nicht, sondern nur das Gesamtspektrum der Aufgaben. Waren es ursprünglich 13 Gerichtsbezirke, für die der Marshals Service zuständig war, so sind es heute 94, die sich quer über das Land verteilen. Und aus einigen wenigen Bundes- und Bezirks- Richtern wurden zehntausende, dazu die Geschworenen, die Zeugen und die Angeklagten, die ‚Betreuung‘ benötigen. Schon allein diese Explosion der Gerichtsstandorte mit dem dazugehörenden Personal machte eine drastische Reduzierung der Aufgaben notwendig.

Personal (2019)

  • 94 U.S. Marshals, einer für jeden Bundesgerichtdistrikt (Federal Court District)
  • 3547 Deputy U.S. Marshals und Ermittler
  • 1451 administrative Mitarbeiter und Detention Enforcement Officers
  • 5092 Mitarbeiter gesamt
  • 94 Gerichtsdistrikte, 218 Dienststellen, 4 im Ausland befindliche Außenstellen (Field Offices)

US-Marshals im Wandel der Zeit

Schnell skizziert ist der US – Marshals Service (USMS) heutzutage eine Gerichtspolizei für die US-Bundesgerichte. Und erfolgreich: 55 Prozent der bundesweit gesuchten Flüchtigen werden von den US-Marshals inhaftiert. Zu den Aufgaben des USMS gehört das Ergreifen von Straftätern, die gegen Bundesgesetze verstoßen haben. Der Marshals Service ist mit den selben Befugnissen ausgestattet wie das FBI. Die Marshals und ihre Deputies können in allen Staaten und Counties operieren und Verdächtige festnehmen. Ansonsten betreuen sie neben der Wahrnehmung der polizeilichen Aufgaben noch der Transport von Bundesgefangenen.

Im einzelnen:
Zu den Hauptaufgaben der US-Marshals gehört heute: Die Verfolgung von Schwerkriminellen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Drug Enforcement Administration (DEA).

15 Most Wanted

Die „Kunden“ des Marshals Service finden sich alle auf einer Liste, u.a. auf der sogenannten „15 Most Wanted“, der Liste der 15 bundesweit am meisten gesuchten Verbrecher. Diese Liste enthält insgesamt 143 Einzelpersonen, von denen bereits 128 Schwerverbrecher von den Männern des Marshals Service aus dem Verkehr gezogen werden konnten.
Um die Effizienz noch weiter zu erhöhen, wurden sogenannte ‚Task Forces‘, Spezialeinheiten also, aufgestellt. Diese Eingreiftrupps operieren immer auf lokaler-regionaler Ebene und sind über das ganze Land verteilt. Es versteht sich von selbst, dass diese Task Forces, 150 sind es, Hand in Hand zusammenarbeiten. Statistisch zieht jede dieser Task Forces jährlich 1.300 Kriminelle aus dem Verkehr.

Aber nicht nur auf nationaler Ebene können die Marshals eingesetzt werden, auch international können die US- Marshals operieren, sofern dies im Interesse des Staates liegt. So unterhalten sie Verbindungsbüros bei Interpol in Lyon und in Washington D.C.

Eine weitere Aufgabe des Marshals Service ist es, Bundesrichter, Gerichtsbedienstete, Geschworene und Zeugen zu beschützen. Dazu zählen aber auch die Gerichtsgebäude selbst, die je nach Gefährdung permanent oder nur temporär bewacht und geschützt werden. Zu den Schutzbefohlenen des Marshals Service gehören auch all jene, die sich vor Gericht zu verantworten haben. Die Statistik spricht hier von ca. 27.000 Gefangenen pro Jahr.

So sind die Marshals und die Deputies für die Häftlinge verantwortlich, sobald diese sich auf dem Transport zu den Gerichten befinden. Der Marshals Service steht gerade dafür, dass die Angeklagten termingerecht zu den Gerichtsverhandlungen anwesend sind. Der Schutz dieser Personen endet erst, wenn sie freigesprochen oder verurteilt worden sind.

Transport von Gefangenen
Im Jahr 1984 wurde das Justice Prisoner and Alien Transportation System (JPATS) gegründet, um Gefangene von A nach B zu verlegen und um illegale Immigranten wieder in ihre Heimatländer abzuschieben. Für diesem Zweck wurden drei Boeing 727, eine DC-9, und einige kleinere Jets sowie Turboprop Flugzeuge erworben. Dies wurde notwendig, um die Sicherheit ziviler Fluggäste nicht zu gefährden, aber auch aus ökonomischen Gründen. Der Service soll, so sagt man, für die „Passagiere“ der JPATS nicht so besonders freundlich und komfortabel sein; auch müssen die Gefangenen während des gesamten Fluges Arm- und Beinfesseln tragen – letztere sind fest mit dem Boden verankert. An die 200.000 „Passagiere“ werden zur Zeit jährlich an Bord der „Marshal-Airline“ begrüßt.

Zeugenschutsprogramm
Für das Witness Security Program (WITSEC) sind ebenfalls die Marshals zuständig. Dieses Programm kommt zum Tragen, wenn sich Schwerkriminelle aus dem organisierten Verbrechen, Drogenbarone oder Terroristen bereit erklären, sich als Kronzeuge zur Verfügung zu stellen, und aussagewillig sind. Hier ist der Marshals Service nicht nur für die Sicherheit der Zeugen verantwortlich, sondern muss darüber hinaus auch noch für eine neue Identität, der „Pentiti“, mit allem was dazu gehört, sorgen. Mit Inkrafttreten dieses „Zeugenschutzprogrammes“ stieg die Verurteilung der Hintermänner, der Bosse und Paten um 89 Prozent an. Seit 1984 dürfen die sichergestellten Vermögenswerte, Immobilien, Schwarzgeld , Schmuck, Kunstgegenstände, Autos, Jachten, Flugzeuge etc. – kurz alles was mit Geldern aus Verbrechen erworben worden ist – von der Behörde konfisziert und veräußert werden. Das meiste Geld stammt übrigens aus den Taschen der Drogenbarone. Die erzielten Einnahmen fließen dann wiederum in die Verbrechensbekämpfung. Seit 1984 machte dies ca. 8.9 Milliarden US-Dollar aus.

SOG
Eine weitere Unterabteilung des Marshals Service ist die Special Operations Group (SOG). Die SOG ist vergleichbar mit der GSG 9 in Deutschland. Sie besteht aus freiwilligen, speziell geschulten und trainierten Männern und dient als taktische Einheit. Die physischen und psychischen Anforderungen dieser Männer sind enorm. Die SOG muss 24 Stunden am Tag einsatzbereit sein und an jedem Ort der Vereinigten Staaten einsatzfähig sein.

Louis ‚Satchmo‘ Armstrong – seine Geschichte

Louis Armstrong, 1953 (Library of Congress Archives, World-Telegram staff photographer [Public domain])
Louis Armstrong, 1953 (Library of Congress Archives, World-Telegram staff photographer [Public domain])

Louis ‚Satchmo‘ Armstrong – ein Stück Jazz Geschichte

Kindheit
Wann der legendäre Entertainer und Jazzmusiker geboren wurde, darüber streiten sich die Historiker. Fest steht, dass er in New Orleans, als Sohn von Mayanne (Mary Ann) und Willie Armstrong, das Licht der Welt erblickte.

Armstrong selbst gab immer den amerikanischen Unabhängigkeitstag, also den 4. Juli, und zwar im Jahre 1900 als den Tag seiner Geburt an. Dieses Datum ließ er auch 1918 im Geburtsregister eintragen. Mehrere seiner ersten Weggefährten waren sogar der Meinung Armstrong sei schon 1898 geboren, wie auch immer, die neueste Forschung ist zu dem Ergebnis gekommen, das Louis Armstrong am 4. August 1901 geboren wurde. Irgend jemand wollte auch in Erfahrung gebracht haben, das sein zweiter Vorname Daniel war. Armstrong bestritt dies allerdings immer.

Vater und Mutter Armstrong trennten sich kurz nach seiner Geburt und der kleine Louis wuchs zunächst bei seiner Grossmutter (väterlicherseits) Josephine auf. Nach der Geburt seiner Schwester, Louis war so ungefähr fünf Jahre alt, zog Louis mit Schwester zur Mutter, die in einer nicht gerade renmmierten Wohngegend lebte. Die Kindheit verlief ohne viel Liebe und die Familie lebte in Armut. Louis litt vermutlich unter dem Liebesentzug, der ihn psychisch belastete. Trotz dieser schweren Kindheit sprach Armstrong in späteren Jahren nicht mit Bitterkeit über diese Zeit. Viel über das Leben lernte er von den Prostituierten, den Zuhältern, den Spielern und Lebenskünstlern in der Nachbarschaft – Dinge die in keiner Schule gelehrt werden. Um Geld zu verdienen, sang Armstrong an einer Straßenecke für ein paar Cent oder er verkaufte Zeitungen; auch als Botenjunge war er gefragt. Alles in allem lernte Armstrong zu leben und überleben in dieser Umgebung und man versteht, warum es ihm später nur noch ums Geldverdienen ging.

Neuer Musikstil
In jener Zeit entwickelte sich in Kneipen und Honky Tonks von New Orleans ein neuer Musikstil. Überall, wo der dieser Sound den Ton angab, waren die Etablissements überfüllt. Es waren meiste kleine Bands mit maximal vier Musikern, aber Armstrong sah und hörte auch schon Dixieland Bands, in denen bis zu sieben Musiker den klassischen New Orleans Style prägten. So bekam Louis Armstrong schon in frühen Jahren Zugang zur Musik und er war hingerissen von ihr. Er beschloß auch einmal als Musiker Karriere zu machen.

Beginn der ‚Laufbahn‘
Aber er war einfach zu arm um sich ein Instrument zu kaufen.
Am Sylvesterabend 1912 wurde Armstrong, wegen einer verbotenen Sylvesterknallerei, verhaftet und in eine Anstalt für schwer erziehbare Jugendliche eingewiesen. Das war sein Glück, denn hier fand er endlich den ersehnten Zugang zu seiner Musik. Als erstes verschlang er in der Anstaltsbücherei Literatur über Jazz. Der Anstaltsleiter förderte sein Interesse an der Musik und steckte ihn in die anstaltseigene Band, wo ihm vom Bandleader Peter Davis die ersten Töne und eine gewisse Technik auf einem Blechinstrument beigebracht wurden. Nach seiner Entlassung im Juni 1914 arbeitete er tagsüber mit verschiedenen lokalen Bands in den Honky Tonks von New Orleans. In diesen Bands spielte er auf einem geliehenen Horn. Von seinem ersten selbst verdienten Geld kaufte er sich ein arg zerbeultes Blechblasinstrument und brachte sich mit diesem die Technik durch ‚learning by doing‘ bei – nebenbei unterstütze er seine Mutter und Schwester.

Mentoren
Einer seiner ersten Mentoren war der Kornettist und Trompeter Joseph (Joe) „King“ Oliver, der zu den besten der Szene gehörte. Leider waren der beiden Männer Auffassungen von der Musik doch sehr unterschiedlich. Oliver war zu jener Zeit der Co-Leader einer Band, die von Edward „Kid“ Ory zusammengestellt wurde und die zur besten Jazzband in New Orleans gewählt worden war. Viele Jazzmusiker zog es um diese Zeit aber nach Chicago oder an die Westküste, weil die Clubs unter anderem auch besser zahlten. Auch Oliver ging 1918 nach Chicago. Er verständigte sich mit Armstrong dahingehend, dass Satchmo die Ory-Combo während seiner Abwesenheit übernehmen sollte. Armstrong sah hierin seine Chance. Er nutze die Gunst der Stunde und schnell war er der „kommende Mann“ des Jazz. Er etablierte sich bei Auftritten auf den berühmten Riverboats und spielte immer öfter nun auch in den besseren Kneipen New Orleans, mit immer besseren Musikern. 1918 heiratete er Daisy Parker, eine ehemalige Prostituierte.

Chicago
1922 holte ihn Joseph „King“ Oliver zu sich nach Chicago und Armstrong spielte als ‚zweiter‘ Kornettist in der legendären „Creole Jazz Band“. Er bekam jedoch die Gelegenheit, Stücke in seinem Stil zu interpretieren. Besonders mit dem Stück „Froggie Moore“ erntete er grosse Anerkennung bei Publikum und Band.

Ehe Nummer Zwei
In Chicago lernte Armstrong, Lillian Hardin, die in der Oliver Band Klavier spielte, kennen und wenig später lieben. 1923 erfolgte die Scheidung von seiner ersten Frau und im Jahr darauf heiratete er Lillian, die der schwarzen Mittelschicht entstammte und eine Ausbildung in der Klassischen Musik absolviert hatte. Sie war es, die Armstrongs außerordentliches Talent erkannte und von nun an förderte. Als erstes mußte sich Armstrong erst einmal aus dem Schatten von Oliver lösen, wie sie meinte.

New York
Sie ging mit Louis noch im September 1924 nach New York City, um sein Talent nicht zu vergeuden. Die Fletcher Henderson Band war es, in der Armstrong ab 1924 sein großes Können unter Beweis stellte. Er brillierte mit seiner Technik, seinem intensiven Swing und dem phantasiereichen Aufbau seiner melodischen Stilrichtung. Schnell wurde Armstrong zum viel bewunderten und umworbenen Musiker seiner Zeit in der Welt.

John D. Rockefeller Biografie

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John Davison Rockefeller, 1885 [The Rockefeller Archive Center, Public Domain]
John Davison Rockefeller, 1885 [The Rockefeller Archive Center, Public Domain]

John Davison Rockefeller

John D. Rockefeller wurde am 8.7.1839 in Richford im Staate New York geboren.
Nach dem Schulabschluss mit 16 Jahren machte er eine Ausbildung bei Hewitt & Tuttle zum Buchhalter. Das erste Vierteljahr erhielt er keinerlei Bezahlung, dann drückte ihm eines Tages Hewitt 50 Dollar in die Hand und meinte, dass er ab sofort pro Monat 25 Dollar erhalten werde. Einige Monate später wurde Rockefeller dann zum Kassierer befördert. Im Alter von 20 Jahren hatte er sich ein Vermögen von 1.000 Dollar zusammengespart – die gleiche Summe borgte er sich noch mal von seinem Vater.

Mit den 2.000 Dollar in der Tasche gründete er mit Maurice B. Clark sein erstes Unternehmen.
Noch im selben Jahr, es war das Jahr 1859, bohrten sie in der Erde bei Titusville, Pennsylvania nach dem Stoff, der den späteren Reichtum des John D. Rockefeller begründen sollte – Erdöl. 1863 nahmen Rockefeller und Clark einen weiteren Partner mit in die Firma auf. Es war Samuel Andrews, dieser besaß einige Patente für die Raffination von Rohöl. Die Gesellschaft hieß nun: Andrews, Clark & Co..

Und die Gewinne sprudelten im wahrsten Sinne des Wortes nur so aus der Erde heraus. Im Jahr 1865, die Firma hatte mittlerweile fünf Gesellschafter, kam es unter den Gesellschaftern zum Streit über Fragen des Managements. Mit dem Ergebnis, dass man die Gesellschaft an den Meistbietenden verkaufen werde. Rockefeller bot 72.500 Dollar, erwarb sie damit, zahlte seine Gesellschafter aus und gründete mit Samuel Andrew eine neue Company, die sie Rockefeller & Andrew nannten. Die Firma expandierte, wohl auch wegen der beginnenden industriellen Revolution. 1870 gründeten die beiden zusammen mit Rockefeller’s Bruder William, S.V. Harkness, Henry M. Flagler und anderen die Standard Oil Company. Die Gesellschaft hatte ein Grundkapital von 1.000.000 Dollar.

Drei Jahre später hatte sich ‚Standard Oil‘ alle konkurrierenden Unternehmen in der näheren Umgebung einverleibt. 1878 kontrollierte die ‚Standard Oil‘ ungefähr 90% der Raffinerien in Amerika. Es dauerte nicht lange, da hatten sie eine Monopolstellung in der Erdöl verarbeitenden Industrie inne. All die Teilbereiche und Companies vereinte Rockefeller 1882 im ‚Standard Oil Trust‘. Das Grundkapital betrug 70 Millionen Dollar. 10 Jahre später rügten die obersten Richter des Staates Ohio den Status der Standard Oil Company, etwa vergleichbar mit einem Anti-Trust Verfahren. Mit einem juristischen Trick versuchte Rockefeller sein Imperium zu retten. Der Staat New Jersey hatte eine andere Rechtsprechung als der Bundesstaat Ohio und so konnte er einen Großteil seiner Geschäfte von New Jersey aus führen. Die neu gegründete Firma hieß ‚Standard Oil Company of New Jersey‘. Von New Jersey aus tätigte John D. Rockefeller nun bis zu seinem Rückzug aus dem Geschäftsleben 1911 seine umfangreichen und lukrativen Geschäfte.

Längst hatte sich aber das Oberste Gericht der Vereinigten Staaten, der Supreme Court, dem Fall ‚Standard Oil‘ angenommen. Mit dem Rücktritt Rockefellers als Präsident der Standard Oil zerschlug das Gericht im selben Jahr noch sein Imperium. Die 38 Unternehmen, die der ‚Standard Oil Trust‘ bis dahin unter einem Dach vereinte, wurden in eigenständige Gesellschaften umgewandelt.

Aber John D. Rockefeller setzte nicht nur als Geschäftsmann Maßstäbe. Rockefeller war Philanthrop. Sein Anliegen war es, das Wohlergehen der Menschheit überall in der Welt zu fördern. Die Unterstützung von Hilfsbedürftigen und sein soziales und kulturelles Engagement waren bis dahin in der amerikanischen Geschichte einzigartig.

Rockefeller gab für diese und andere Zwecke im Laufe seines Lebens ungefähr 540.000.000 Dollar aus. Er konnte es sich auch leisten, galt er doch als der Krösus seiner Epoche. Fachleute schätzten sein Privatvermögen auf 1 Milliarde Dollar. All seine wohltätigen Engagements wurden 1913 in der ‚Rockefeller Foundation‘ zusammengefasst. Anfänglich sollte sie nur karitativen Zwecken und der medizinischen Forschung dienen, mit dem Ziel Volkskrankheiten und Seuchen zu bekämpfen. Aber schon Anfang der 30er Jahre investierte sie im gesamten wissenschaftlichen Spektrum Gelder.

John D. Rockefeller starb am 23. Mai 1937.

Sein Sohn, John D. Rockefeller Jr. fühlte sich dem Erbe seines Vaters verpflichtet und setzte das soziale Engagement seines Vaters fort. Er gründete eine ganze Reihe von Institutionen, die in der Geschichte Amerikas bisher einzigartig waren und noch heute für die Wissenschaft Medizin und Wohltätigkeitsorganisationen von Bedeutung sind.

Noch heute ist die Foundation in den Bereichen der Medizin und des Gesundheitswesens, sowie in den Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften tätig. Ihr wichtigstes Ziel ist jedoch die Linderung des Hungers in der Welt. Die Rockefeller – Foundation hat ihren Sitz in New York City.

Die Geschichte des Rockefeller Centers

Rockefeller Center, NYC: Alljährlich findet hier die feierliche Erleuchtungszeremonie des Weihnachtsbaumes statt.
Rockefeller Center, NYC: Alljährlich findet hier die feierliche Erleuchtungszeremonie des Weihnachtsbaumes statt.

Das Gelände, auf dem heute das Rockefeller Center steht, wurde 1928 von John D. Rockefeller gepachtet. Rockefeller, der Mäzen, hatte diesen Standort ursprünglich für den Bau der Metropolitan Opera vorgesehen.
Aber es war die Zeit der Weltwirtschaftskrise und die Kulturmanager der Oper bekamen kalte Füße und so beschloss Rockefeller das Areal selber zu bebauen.
Er beauftragte den Architekten Raymond Hood mit der Aufgabe. Dieser ging 1932 ans Werk und beendete es 1940. Was da vom Erdboden bis in den Himmel ragte und an den Wolken kratzte, war eine Stadt in der Stadt.

Zu dem Gesamtkomplex, dem zwischen 1947 und 1973 noch weitere fünf Wolkenkratzer hinzugefügt wurden, gehören die ‚Radio City Music Hall‘, das ‚RCA Building‘, die ‚NBC-Studios‘ und eine unterirdische Shopping-Mall.
Über allen thront jedoch das 250 Meter hohe ‚General Electric Building‘. In der 70. Etage des GE Buildings befindet sich nur für die Gäste des Restaurants „Rainbow Room“ eine Aussichtsplattform.
Heute besteht das Rockefeller Center aus 21 miteinander verbundenen Business Skyscrapern.
Aber nicht nur Büroräume beherbergt das Rockefeller Center, sondern bis dato auch über 30 Restaurants und Ausstellungsräume.

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Marilyn Monroe – die Frau die zur Kultfigur für Generationen wurde

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Marilyn Monroe - eine Kultfigur
Marilyn Monroe – eine Kultfigur

Marilyn Monroe

Norma Jean Baker, so ihr richtiger Name, wurde am 1. Juni 1926 als uneheliches Kind des Bäckers Edward Mortenson und der Cutterin (bei Colombia Pictures) Gladys Baker in Los Angeles, Kalifornien, geboren. In der Geburtsurkunde hiess sie noch Mortenson, aber Norma wuchs mit dem Namen ihrer Mutter auf. Mit 16 glaubte sie zudem herausgefunden zu haben, dass Edward gar nicht ihr Vater war. Der Name Monroe kam erst später mit dem Filmen – es ist der Geburtsname ihrer Mutter. Ihr Vater starb, als sie noch nicht einmal vier Jahre alt war. Ihre Mutter, die an Depression litt und schon einige Zeit ihres Lebens in psychiatrischen Abteilungen von Sanatorien verbrachte, war nicht in der Lage, sich um die kleine Marilyn zu kümmern.

So wurde Marilyn zuerst in die Obhut von Pflegeeltern gegeben, um dann später von diesen in ein Waisenhaus gebracht zu werden.

Mit bereits 16 Jahren im Jahre 1942 heiratete Marilyn das erste Mal. Ihr Mann James Dougherty, ein Fabrik-Arbeiter, half ihr zumindest aus ihrer momentanen Situation heraus. Nachdem ihr Mann beschlossen hatte, zur See zu fahren, machte Marilyn einen Job in einer Flugzeugfabrik, in der sie dann auch als Model ‚entdeckt‘ wurde. Keine grossen Sachen, lediglich ein paar Fotos, aber es brachte Geld und wurde schliesslich zu ihrem Vollzeit-Job. Auf 33 Titelseiten war sie schliesslich zu sehen. Ihre Ehe hielt nur 4 Jahre und nach der Scheidung, ermutigt durch die ersten Gehversuche als Model, machte sich Marilyn auf nach Hollywood. So entstanden während des Krieges ihre ersten Pin-Up Fotos. Diese Aufnahmen zogen jedoch weitere Engagements nach sich. Ihr Haar -damals noch dunkelblond- mußte sie dem Geschmack und den Erwartungen ihres Publikums zuliebe in wasserstoffblond umfärben.

Das kam nicht nur bei den Fotografen an, sondern auch bei den Filmgewaltigen in Hollywood. 1946 unterschrieb sie bei 20th Century Fox ihren ersten Vertrag – zunächst war sie nun Kleindarstellerin und ihr erster Film hieß ‚The Shocking Miss Pilgrim‘.
Norma nannte sich nun Marilyn Monroe. Es war auch ein Gebilde der Filmverantwortlichen, die schlichtweg den Vornamen Marilyn von einer anderen Schauspielerin ausborgten (Marilyn Miller). Norma alias Marilyn soll den Wunsch geäußert haben, Jean Monroe, zu heißen, aber dies gefiel den Herren der Branche nicht. So wurde Marilyn Monroe aus ihr. Zwei Jahre später war es bei Columbia Pictures dann soweit und sie durfte ihre erste Hauptrolle spielen. Sie muss wohl nicht überzeugt haben und so wurde ihr Vertrag nicht verlängert. Aber jemand anderes interessierte sich für sie: das Playboy-Magazin. Man war sich schnell einig und so entstanden die berühmten Nacktaufnahme im Playboy-Kalender von ihr, die sich später in jedem Spind der Männerwelt wiederfand und zum Sammlerobjekt avancierte. Auch Hollywood stand jetzt wieder vor ihrer Tür. Sie spielte in ein paar Filmen Nebenrollen und dann kam ‚Niagara‘ und ‚Gentlemen Prefer Blondes‘ (Blondinen bevorzugt). Damit wurde sie zum Star und zur Sexgöttin.

1954 heirate Marilyn zum zweiten Mal, diesmal war es der Baseball Spieler Joe DiMaggio – die Scheidung erfolgte 9 Monate später. Man sagte, dass er nicht mit dem Star-Leben seiner Frau und ihrem Ruf als Sexgöttin klar kam.

Nach ein paar Filmen, in denen sie die naive Blondine verkörperte, wollte sie von diesem Image weg und ernsthafte Charakterrollen spielen. Hollywood bot sie ihr nicht an und so gründete sie nach dem Film ‚The Seven Year Itch‘ (Das verflixte 7. Jahr), der ein Riesenerfolg war, ihre eigene Produktionsgesellschaft. Das erste Ergebnis dieser Arbeit war ‚Bus Stop‘, der durchaus Anerkennung fand.

1956 war es Zeit für die dritte Ehe: diesmal mit Autor Arthur Miller. Miller unterstütze Marilyn wo auch immer er nur konnte. Das Dilemma war nur, dass die Gewaltigen in Hollywood keine ernsthafte Schauspielerin in ihr sahen, sondern sie nur für die Klischee Rollen der Blonden besetzen wollten. Marilyn erschien unzufrieden zu sein: Zickigkeit und Star-Allüren wurden ihr nachgesagt, schliesslich flüchtete sie sich in die Welt von Drogen und war alles andere als zuverlässig und liess auch Drehtermine platzen. Sie wußte alles besser und hörte auf keinen Rat mehr. So wurde dann auch ihr nächster Film “The Prince And The Showgirl“ (Der Prinz und die Tänzerin) trotz der Mitwirkung von Laurence Olivier zum Flop und sie kehrte reumütig nach Hollywood zurück.

Den Film, den ihr die Hollywood-Bosse auf den Leib schneiderten – es war ‚Some like it Hot‘ (Manche mögen’s heiss) – wurde ein riesiger Erfolg. Ihr Mann schrieb nun für sie das Drehbuch zu ‚Misfits‘ (Nicht gesellschaftfähig), aber noch bevor der Film in die Kinos kam, scheiterte die Ehe und Marilyn Monroe gab sich einer längeren psycho-therapeutischen Behandlung hin. Nach Beendigung des Klinikaufenthaltes drehte sie ihren letzten Film: ‚Something’s Got to Give‘.
Wegen Unzuverlässigkeit wurde sie gefeuert.

Vier Wochen später, es war der 5. August 1962, fand man sie leblos in ihrem Appartement auf. Der Obduktionsbericht ergab, dass sie an einer Überdosis an Aufputschmitteln verstorben ist.

Marilyn Monroe wurde nur 36 Jahre alt

Es gibt aber auch noch andere Theorien zu ihrem Tode. Manche mutmaßen, dass ihr ihre Beziehungen zu John und Robert Kennedy zum Verhängnis wurden. Aber das sind Spekulationen, die nie bewiesen worden sind.

Die offizielle Version ist, dass sie vermutlich an sich selbst scheiterte und mit der Realität nicht mehr zurecht kam. Einerseits die gefeierte glamouröse Sexgöttin, auf der anderen Seite die mit schweren privaten Problemen zu kämpfende Norma Jean. Die psychiatrische Behandlung unter Dr. Ralph Greenson schien nichts zu helfen, einige Stimmen kamen auf, die gerade danach fragten, welche Rolle Greenson eigentlich gespielt hatte oder ob er überhaupt eine spielte. Marilyn‘ s Leistungskurve soll zumindest in den Jahren seiner Betreuung deutlich zurückgegangen sein. Ob und was das bedeutet, kann heute nicht mehr geklärt werden.
Der Wunsch nach Ruhm und vor allem die Anerkennung, um die sie zu Lebzeiten so sehr gebuhlt hatte, erfüllte sich erst nach ihrem Tod. Marilyn zählt nun zu den Top-Entertainern des 20. Jahrhunderts und ist zu einer Legende -vergleichbar mit James Dean, der auch durch Unfall früh ums Leben kam- geworden.

James Dean – Kultfigur der 50-60er Jahre

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James Dean Kurz-Biographie

James Dean
James Dean auf einem Poster

Unter dem Namen James Byron Dean wurde er am 8. Februar 1931 in Marion, Indiana, geboren. Die Grundlage für seinen künstlerischen Werdegang legte er mit dem Besuch der Schauspielschule an der University of California. Danach besuchte er das anerkannte und renommierte ‚Actor’s Studio‘ in New York.

Die gute Ausbildung verhalf ihm zu einem ersten großen Broadway Erfolg. Elia Kazan, den er im ‚Actor’s Studio‘ kennenlernte, vermittelte ihm danach einen ersten Hollywood-Vertrag, der zu James Dean’s großen Durchbruch verhalf. Es war Elia Kazan’s Steinbeck-Verfilmung ‚East of Eden‘ im Jahre 1955.
Mit dieser Rolle baute sich James Dean sein Image als jugendlicher aber sensibler Rebell, der auf der Suche nach der Wahrheit auch die sozialen Werte einer scheinbaren Elternhaus Harmonie, umkrempelt.

Sein zweiter Film folgte im gleichen Jahr:
‚Rebel Without a Cause‘ – Denn sie wissen nicht, was sie tun.

Die Uraufführung seines letzten Films ‚Giant‘ im Jahre 1956 erlebte Jimmy Dean nicht mehr. Er verunglückte am 30. September 1955 im Alter von 24 Jahren mit seinem Porsche Spyder 550 in der Nähe der kleinen Stadt Salinas, California.
Diese drei Filme ließen ihn jedoch zum Idol einer ganzen Generation werden und somit doch ‚unsterblich‘ – ein Weiterleben nach dem Tode, wie er kurz vorher noch in einem Interview philosophierte.

„Wenn ein Mann eine Brücke zwischen Tod und Leben schlagen kann ….Ich meine …,wenn er auch nach seinem Tod weiter lebt …, dann war er ein grosser Mann!“

James Dean Zitat

Veterans Day am 11. November, ein amerikanischer Feiertag

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Veterans Day Poster kommen jedes Jahr heraus (va.gov)
Veterans Day Poster kommen jedes Jahr heraus (va.gov)

Veterans Day findet am 11. November eines jeden Jahres statt.

Ein Feiertag zum Gedenken an alle Kriegsteilnehmer aller Kriege, die Veteranen. Erstmalig anläßlich des Endes des Ersten Weltkrieges am 11. November 1919 begangen worden.

Der Name Veterans Day entstand erst später – ursprünglich nannte man ihn den ‚Tag des Waffenstillstandes‘, den Armistice Day.

Der 11. November 1918 um 11.00 Uhr war das Ende des Ersten Weltkrieges und der Anlass, die 11. Stunde am 11. Tag im 11. Monat in Erinnerung an die Opfer des Krieges zu verweilen und einen Gedenktag ins Leben zu rufen. Die Menschen wollten den Ersten Weltkrieg als den ‚letzten‘ Krieg sehen, „the War to end all Wars“. Er war es leider nicht, wie sich herausstellte.

Der 11. November wurde der Tag, den sowohl die USA als auch England und Frankreich und andere Nationen zum Tag des Unbekannten Soldaten machten, dem Tag, an dem jeweils auf dem bedeutendsten Friedhof des Landes ein unbekannter Soldat, der im Krieg starb, beerdigt wurde.
Diese Tradition setzte später nach dem Zweiten Weltkrieg, dem Korea- und Vietnam-Krieg fort.
Dieser bedeutendste Friedhof in den USA ist Arlington Cemetery bei Washington, D.C..

Diese Zeremonie legte den Grundstein für den 11. November als den Tag des zukünftigen Feiertages, des Armistice Day. Verschiedene Bestrebungen später, den Feiertag auf einen anderen Tag zu legen, scheiterten allesamt an der symbolischen Bedeutung von 11-11.

Der Name Armistice Day wurde 1926 vom Kongress offiziell bestätigt, aber erst 1938 offiziell als Feiertag bestätigt. Allerdings stellte sich mit Beginn des Zweiten Weltkrieges heraus, dass die Hoffnung, dass kein weiterer Krieg nach dem Ersten Weltkrieg folgen würde, falsch war. Und der Korea Krieg forderte später erneute Opfer.

Es entstand unter den Bürgern der Eindruck, dass der Name Armistice Day unpassend sei, es gehe vielmehr darum, einen Gedenktag für alle Soldaten, Gefallenen und Verletzten, also aller Veteranen, zu haben.

Erstmals sollen es Bürger in Emporia, Kansas, gewesen sein, die dem Feiertag einen neuen Namen gegeben haben: Veterans‘ Day – zu Ehren der aus ihrer Stadt in den Krieg gezogenen Männer.

Kansas war es auch, das im Kongress den Vorschlag zur offiziellen Namensänderung des Feiertages einbrachten. Am 1. Juni 1954 erklärte Präsident Eisenhower den 11. November zum Feiertag. Armistice Day war abgelöst.

Am 28. Juni 1968 wurde der Gedenktag auf den 4. Montag im Oktober gelegt. Der Sinn sollte sein, dass ein ‚langes Wochenende‘ für die Berufstätigen entstehen konnte. Am 25. Oktober 1971 wurde dies erstmalig praktiziert. Man erkannte jedoch, dass dies von den Bürgern nicht so gesehen wurde und so änderte Gerald R. Ford am 20. September 1975 das Datum zurück auf den 11. November. 1978 trat dieses Gesetz dann in Kraft.

Gedenkfeier Arlington
An jedem 11. November um 11.00 Uhr findet die am höchsten angesiedelte offizielle Zeremonie auf dem Arlington Friedhof bei Washington statt.
Vom Visitor Center aus verkehrt ein kostenloser Shuttle Service Bus zur Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten und dem Amphitheater, in dem die Zeremonie stattfindet. Man muss früh dort sein.

Halloween in Amerika

Halloween wird in den Vereinigten Staaten besonders ausgeprägt zelebriert, ist aber auch in England/Schottland/Irland unter dem Namen ‚Trick or Treat‘ bekannt, hat sogar dort seinen Ursprung.

Gartendekoration zu Halloween
Gartendekoration zu Halloween

In Deutschland kam Halloween ca. 1991 auf den Plan als der Karneval wegen dem damaligen Golfkrieg ausfiel und die Industrie einen ‚Ersatz‘ suchte. Heutzutage soll es ca. von einem Fünftel der Bevölkerung gefeiert werden.

Zurück nach Amerika: ‚Trick or Treat‘ wird von Kindern, die verkleidet durch die Nachbarschaft ziehen, gerufen, wenn sich die Tür öffnet. Also: Entweder man bekommt Süßigkeiten oder es wird ein ‚Streich‘ gespielt — so zumindest ist die Theorie. Wer nicht an Halloween teilnehmen will, soll an diesem Abend die Außenbeleuchtung ausgeschaltet lassen. Kinder werden mittlerweile immer von den Eltern begleitet, die Unbedarftheit der Vergangenheit ist vorbei.

Teenager ziehen es vor eine eigene Party zu machen, mit Süßigkeiten kann man da nicht mehr ankommen, ja, die Zeiten ändern sich halt.

Bei Erwachsenen, die keine Kinder haben, ist sowieso die Party und die Verkleidung das Wichtigste.

Zur Geschichte: Seit mehr als Tausend Jahren existiert der Halloween Abend – bereits seit ca. dem Jahre 800 existiert der religiöse Feiertag ‚All Saints‘ Day‘ und der Vorabend wurde als der ‚All Hakkiw‘ Abend bezeichnet, woraus Halloween entstand.

Auch war der 31.Oktober der letzte Tag des Keltischen Neuen Jahres und im Glauben der Kelten war es der Tag, an dem die Geister der Verstorbenen mit den Lebenden zusammentreffen. So begannen die Menschen Brot zu backen und damit an diesem Abend in einer Kostümierung durch die Stadt zu ziehen, um die Seelen der Geister zu treffen. Durch die Lebensmittel, die am Rande der Stadt abgelegt wurden, sollten die Geister ‚versöhnlich‘ gestimmt werden, so dass sie noch vor Anbruch des Neuen Jahres um Mitternacht friedvoll abziehen würden.
Die Kelten sind die Vorfahren der heutigen Engländer, Iren und Schotten und so sind die britischen Inseln der eigentliche Geburtsort Halloween’s. Als der christliche Glaube Einzug hielt, war der 31. Oktober nicht länger der letzte Tag des Jahres und der Brauch veränderte sich dahingehend, dass es sich um einen Tag für Kinder handelte, an dem sie als Geister verkleidet von Haus zu Haus zogen und um Süßigkeiten (treat) baten – andernfalls, wenn sie nichts bekommen würden, wird und wurde dem Besitzer des Hauses ein ‚kleiner Scherz‘, ein Streich (trick) gespielt: Daher der Ausdruck: ‚Trick or Treat‘.

Um 1840 begann dann die große Auswanderungswelle in die Vereinigten Staaten und der Brauch wanderte sozusagen mit dahin aus.
Heute ist Halloween auch bei Erwachsenen ein sehr beliebter Tag, an dem überall im Lande Parties und Veranstaltungen stattfinden. Auf den offiziellen Veranstaltungen werden gerne Spenden für gemeinnützige Zwecke gesammelt. Zu den Parties, die meistens Kostüm-Parties sind, verkleiden sich die Erwachsenen vielfach als historische Figuren oder politische Köpfe. In allen Supermärkten und Kaufhäusern kann man im Oktober derlei Masken und Verkleidungen kaufen. Der Brauch des ‚Streich spielens‘ wird vereinzelt ebenfalls ausgeübt und ist vergleichbar mit der in Deutschland bekannten ‚Freinacht‘: Autos werden mit Klo-Papier umwickelt oder mit Seife und Rasierschaum ‚eingecremt‘ und vieles andere.

Da Halloween in seinem Ursprung mit Geistern in Verbindung steht, sind ‚Geister-Gesichter‘, Laken, Skelette, Hexen, Schwarze Katzen und anderes die Symbole für Halloween geworden und damit erklärt sich auch, dass viele Häuser zu der Zeit ebenfalls mit ‚Spinnweben‘ und allerlei Hexenkram geschmückt sind und dermaßen viele Kinder-Kostüme in diese Richtung gehen.

Schwarz ist eine der Halloween Farben, was daher rührt, dass die Menschen früher immer erst des Nachts mit Ihren Lebensmitteln an den Stadtrand zogen. Orange ist die zweite und kommt von den Kürbissen, in die Gesichter geschnitzt sind. Dies ist ebenfalls ein Brauch, der seinen Ursprung in der ‚Alten Welt‘ hat. Das Aushöhlen des Kürbisses und das Hineinschnitzen von böse drein blickenden Gesichtern kommt von einer Legende, die von einem Mann namens ‚Jack‘ spricht, der weder in den Himmel noch in die Hölle durfte und so bis zum ‚Jüngsten Tag‘ mit einer Laterne durch die Welt schreiten musste. Daher ist dieser Brauch, eine Kerze in einen ausgehölten Kürbis zu stellen, als ‚Jack o‘ lantern‘ bekannt geworden.

Wer heute einen solchen Kürbis, im amerikanischen ‚pumpkin‘ genannt, in sein Fenster stellt, zeigt den Kindern, die von Haus zu Haus ziehen, dass es hier etwas geben wird.

Wieviel geben die Amerikaner für Halloween aus?

In den USA werden heutzutage geschätzte 2,5 Milliarden Dollar jährlich für Halloween Süßigkeiten ausgegeben und wenn man Party- und Kostümausgaben dazurechnet geht die Summe auf 8 bis 9 Milliarden hoch – das ist nach Weihnachten die höchste Summe anlässlich eines Feiertages. Man geht davon aus, dass zwei Drittel der Erwachsenen an Halloween Parties teilnehmen und nicht selten 100 Dollar und mehr für Kostümierung, Süßigkeiten und Dekorationen ausgeben.