Stressfrei in den Urlaub: Clevere Parklösungen an deutschen Flughäfen

Deutschland's Airports

Die Reiseplanung beginnt nicht erst am Flughafen, sondern schon bei der Frage: Wohin mit dem Auto? Besonders an großen Drehkreuzen wie dem Parken im Münchner Flughafen kann die Suche nach einem geeigneten Parkplatz zur Herausforderung werden. Mit den richtigen Tipps und etwas Vorbereitung lässt sich jedoch viel Geld sparen und unnötiger Stress vermeiden.

Die Vielfalt der Parkmöglichkeiten an deutschen Flughäfen

Wer kennt es nicht? Der Urlaub steht vor der Tür, die Koffer sind gepackt, aber die Frage nach der optimalen Anreise zum Flughafen bereitet Kopfzerbrechen. Während öffentliche Verkehrsmittel besonders bei Frühflügen oder schweren Gepäckstücken nicht immer praktikabel sind, bietet die Anreise mit dem eigenen Fahrzeug viele Vorteile. In Düsseldorf beispielsweise hat sich das Angebot in den letzten Jahren deutlich verbessert. Die Optionen zum Düsseldorfer Flughafen parken reichen von Kurzzeitparkplätzen direkt am Terminal bis hin zu preisgünstigen Langzeitparkplätzen in der Umgebung.

Direktes Parken am Terminal: Komfort hat seinen Preis

Die bequemste, aber auch teuerste Option ist das Parken direkt an den Terminals. Diese Premium-Parkplätze befinden sich nur wenige Gehminuten von den Check-in-Schaltern entfernt und eignen sich hervorragend für Geschäftsreisende oder Kurztrips. Die Preise variieren je nach Flughafen und Saison erheblich, liegen jedoch durchschnittlich zwischen 25 und 50 Euro pro Tag.

Insbesondere an frequentierten Flughäfen empfiehlt sich eine frühzeitige Reservierung, da die terminalnahen Parkhäuser oft ausgebucht sind. Viele Flughäfen bieten mittlerweile Online-Buchungsportale an, über die Reisende nicht nur einen garantierten Stellplatz erhalten, sondern häufig auch von Rabatten profitieren können.

Langzeitparken: Die wirtschaftliche Alternative für längere Reisen

Für Urlaubsreisende, die mehrere Tage oder gar Wochen unterwegs sind, stellen Langzeitparkplätze eine kostengünstige Alternative dar. Diese befinden sich typischerweise etwas entfernt vom Terminal, sind aber durch regelmäßig verkehrende Shuttle-Busse gut angebunden. Die Preisersparnis kann beträchtlich sein: Während man für zwei Wochen Parken am Terminal schnell mehrere hundert Euro bezahlen kann, sind bei Langzeitparkplätzen oft schon Paketpreise ab 60 Euro für denselben Zeitraum möglich.

Besonders bei längeren Reisen sollten Preisvergleiche angestellt werden. Oft lohnt es sich, verschiedene Anbieter zu vergleichen, da die Preisunterschiede erheblich sein können. Achten Sie dabei nicht nur auf den reinen Parkpreis, sondern auch auf zusätzliche Services wie kostenlose Shuttle-Transfers oder Winterdienste.

Park & Ride: Die unterschätzte Option

Eine oft übersehene Möglichkeit ist die Kombination aus Parken und öffentlichem Nahverkehr. Viele deutsche Großstädte verfügen über gut ausgebaute Park & Ride-Anlagen in Flughafennähe. Von dort können Reisende bequem mit S-Bahnen oder Bussen zum Terminal gelangen. Diese Variante vereint günstige Parkgebühren mit einer relativ schnellen Anbindung und ist besonders für preisbewusste Reisende interessant.

Der Vorteil: Man vermeidet sowohl den oft stockenden Verkehr direkt am Flughafen als auch die hohen Parkgebühren. Allerdings sollte man zusätzliche Zeit für den Transfer einplanen und sich vorab über die Fahrtzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel informieren.

Valet-Parking: Luxus für Eilige

Wer maximalen Komfort sucht und bereit ist, dafür zu zahlen, für den könnte Valet-Parking die richtige Wahl sein. Dieses Premium-Angebot ermöglicht es, das Fahrzeug direkt am Terminal abzugeben und bei der Rückkehr wieder in Empfang zu nehmen. Der Service umfasst häufig auch zusätzliche Leistungen wie Fahrzeugreinigung oder Tankservice.

Besonders für Reisende mit knappem Zeitbudget, Familien mit kleinen Kindern oder bei umfangreichem Gepäck kann dieser Service den Reisebeginn erheblich erleichtern. Die Preise bewegen sich je nach Anbieter und Leistungsumfang im Premium-Segment, beginnen aber oft schon ab 70 Euro für kürzere Aufenthalte.

Tipps für die optimale Parkplatzwahl

  • Frühzeitig buchen: Besonders in Ferienzeiten und an Wochenenden sind die günstigeren Parkplätze schnell ausgebucht. Eine Reservierung mehrere Wochen im Voraus sichert nicht nur den Stellplatz, sondern oft auch bessere Konditionen.
  • Online-Rabatte nutzen: Viele Parkhausbetreiber bieten attraktive Rabatte für Online-Buchungen an. Ein Preisvergleich lohnt sich in jedem Fall.
  • Anfahrtszeit großzügig planen: Besonders bei unbekannten Parkmöglichkeiten sollte ausreichend Zeit für die Orientierung eingeplant werden.
  • Parkticket sicher aufbewahren: Das Parkticket sollte immer griffbereit sein, um bei der Rückkehr keine unangenehmen Überraschungen zu erleben.
  • Standort merken: Bei großen Parkhäusern empfiehlt es sich, den genauen Standort des Fahrzeugs zu notieren oder per Smartphone zu fotografieren.

Nachhaltige Alternativen im Blick behalten

In Zeiten des Klimawandels gewinnen auch umweltfreundliche Anreisemöglichkeiten an Bedeutung. Viele Flughäfen investieren mittlerweile in spezielle Parkplätze für Elektrofahrzeuge mit Lademöglichkeiten. Auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr wird kontinuierlich verbessert.

Wer gänzlich auf das Auto verzichten möchte, für den bieten sich je nach Wohnort Direktverbindungen mit der Bahn an. Die Deutsche Bahn kooperiert mit vielen Flughäfen und bietet kombinierte Tickets an, die eine stressfreie Anreise ermöglichen.

Fazit: Mit Planung zum optimalen Parkplatz

Die Wahl des richtigen Parkplatzes am Flughafen kann den Start in den Urlaub maßgeblich beeinflussen. Mit etwas Recherche und rechtzeitiger Planung lassen sich nicht nur Kosten sparen, sondern auch unnötiger Stress vermeiden. Je nach persönlichen Prioritäten – sei es maximaler Komfort, günstiger Preis oder kurze Wege – bieten die deutschen Flughäfen mittlerweile für jeden Bedarf passende Lösungen an.

Besonders wichtig: Die Buchung sollte idealerweise zusammen mit der Flugbuchung erfolgen, um von Frühbucherrabatten zu profitieren und einen garantierten Stellplatz zu sichern. Mit diesen Vorbereitungen steht einem entspannten Start in den wohlverdienten Urlaub nichts mehr im Wege.

Entschädigung bei Flugausfall von und nach den USA – Das sollten Passagiere wissen

Airport am frühen Morgen
Airport am frühen Morgen

Flugausfälle gehören zu den ärgerlichsten Erfahrungen, die Reisende machen können. Besonders bei internationalen Flügen, wie zwischen Europa und den USA, kann ein gestrichener Flug zu erheblichen Unannehmlichkeiten führen: verpasste Anschlussflüge, Terminverschiebungen, zusätzliche Hotelkosten oder gar das Ende einer lange geplanten Reise. Umso wichtiger ist es, die eigenen Rechte zu kennen und zu wissen, wann man Anspruch auf eine Entschädigung hat.

Was zählt als Flugausfall?

Ein Flug gilt als ausgefallen, wenn er gar nicht stattfindet und die Fluggesellschaft den Passagieren keine Alternative zur Verfügung stellt, die sie mit maximal drei Stunden Verspätung ans Ziel bringt. Wird ein Flug kurzfristig gestrichen, also weniger als 14 Tage vor dem geplanten Abflug, kann das unter bestimmten Umständen eine Entschädigungspflicht der Airline auslösen – allerdings nur dann, wenn der Abflug innerhalb der EU erfolgt oder von einer EU-Fluggesellschaft durchgeführt wird.

Rechte nach EU-Verordnung 261/2004

Die wichtigste Grundlage für Entschädigungen in Europa ist die EU-Verordnung 261/2004. Diese gilt für:

  • alle Flüge, die innerhalb der EU starten oder landen,
  • alle Flüge, die in der EU starten, unabhängig von der Fluggesellschaft,
  • alle Flüge, die außerhalb der EU starten, aber in der EU landen, sofern sie von einer EU-Fluggesellschaft durchgeführt werden.

Beispiel 1: Ein Flug von Frankfurt nach New York mit Lufthansa fällt kurzfristig aus – hier gilt die EU-Verordnung, da der Abflug in der EU stattfindet.

Beispiel 2: Ein Flug von New York nach Frankfurt mit Lufthansa wird gestrichen – auch hier greift die Verordnung, da es sich um eine EU-Fluggesellschaft handelt.

Beispiel 3: Ein Flug von New York nach Frankfurt mit United Airlines fällt aus – in diesem Fall gilt die EU-Verordnung nicht, da es sich um einen außereuropäischen Start mit einer außereuropäischen Airline handelt.

Wann haben Passagiere Anspruch auf Entschädigung?

Die EU-Verordnung sieht eine pauschale Entschädigung bei kurzfristigen Flugausfällen vor, wenn keine außergewöhnlichen Umstände wie extremes Wetter, politische Unruhen oder Sicherheitsrisiken vorliegen. Die Höhe der Entschädigung hängt von der Flugstrecke ab:

  • 250 € bei Flügen bis 1.500 km
  • 400 € bei Flügen zwischen 1.500 km und 3.500 km
  • 600 € bei Flügen über 3.500 km – dies betrifft vor allem Flüge zwischen Europa und den USA

Der Anspruch auf Entschädigung besteht zusätzlich zu einer möglichen Rückerstattung des Ticketpreises oder einer Ersatzbeförderung.

Welche weiteren Leistungen stehen Passagieren zu?

Unabhängig davon, ob der Flug von einer EU-Fluggesellschaft durchgeführt wird oder nicht, haben Reisende im Fall eines Ausfalls Anspruch auf Betreuungsleistungen, sofern der Flug von einem EU-Flughafen aus starten sollte oder bei einer EU-Airline gebucht wurde. Diese Leistungen umfassen:

  • Mahlzeiten und Getränke
  • Zugang zu Kommunikationsmöglichkeiten (z. B. Telefonate, E-Mails)
  • Hotelübernachtung und Transfer, falls ein Aufenthalt über Nacht notwendig wird

Wird der Flug ganz gestrichen, haben Reisende zudem die Wahl zwischen der vollständigen Erstattung des Ticketpreises oder einer alternativen Beförderung zum Zielort – entweder schnellstmöglich oder zu einem späteren Zeitpunkt nach Wahl des Passagiers.

Außergewöhnliche Umstände – Was bedeutet das?

Nicht jeder Flugausfall führt automatisch zu einer Entschädigung. Die Fluggesellschaft ist nicht verpflichtet zu zahlen, wenn der Grund für die Annullierung außerhalb ihres Einflussbereichs liegt. Zu den sogenannten „außergewöhnlichen Umständen“ zählen unter anderem:

  • Unwetter und Naturkatastrophen
  • Sicherheitsrisiken
  • Streiks des Flughafenpersonals oder der Flugsicherung
  • Vogelschlag
  • Medizinische Notfälle

Anders sieht es aus bei technischen Problemen oder Personalmangel innerhalb der Airline – diese gelten nicht als außergewöhnlich, und eine Entschädigung kann in diesen Fällen eingefordert werden.

Was gilt für Flüge aus den USA?

Flüge, die in den USA starten und von US-amerikanischen Airlines durchgeführt werden, fallen nicht unter die EU-Verordnung 261/2004. In diesen Fällen gelten die Regelungen der US-Luftfahrtbehörde (Department of Transportation, DOT). Diese sind jedoch deutlich eingeschränkter.

In den USA besteht bei einem Flugausfall in der Regel kein Anspruch auf eine pauschale Entschädigung, es sei denn, die Airline verpflichtet sich freiwillig dazu oder der Passagier konnte nachweislich finanzielle Schäden geltend machen. Was allerdings immer greift: Die Rückerstattung des Ticketpreises bei Annullierung ohne Ersatzangebot oder bei stark verspäteter Ersatzbeförderung.

So fordern Sie Ihre Entschädigung ein

Reisende, deren Flug von oder nach den USA annulliert wurde, sollten prüfen:

  1. Woher der Flug startete
  2. Welche Fluggesellschaft ihn durchführte
  3. Wann die Annullierung mitgeteilt wurde
  4. Ob es ein Ersatzangebot gab
  5. Ob außergewöhnliche Umstände vorlagen

Wer sich unsicher ist, ob ein Anspruch besteht, kann Hilfe von Experten wie AirHelp in Anspruch nehmen. AirHelp prüft kostenlos, ob ein Anspruch auf Entschädigung besteht, übernimmt die Kommunikation mit der Airline und setzt die Forderung nötigenfalls auch gerichtlich durch.

Fristen beachten!

In vielen europäischen Ländern besteht der Anspruch auf Entschädigung bis zu drei Jahre nach dem Flugdatum – in Deutschland sind es sogar drei Jahre zum Jahresende. Es lohnt sich also auch rückwirkend, verpasste Entschädigungen einzufordern.


Fazit: Ihre Rechte bei Flugausfällen zwischen Europa und den USA

Wenn ein Flug zwischen der EU und den USA ausfällt, hängt der Anspruch auf Entschädigung bei Flugausfall stark vom Abflugort und der ausführenden Airline ab. Die EU-Verordnung bietet Passagieren einen klaren Schutz, insbesondere bei Flügen mit Start in Europa oder bei Flügen mit EU-Airlines. Wer seine Rechte kennt und entschlossen handelt, kann für die Unannehmlichkeiten eines Flugausfalls bis zu 600 € Entschädigung erhalten.

Mit Unterstützung von Experten wie AirHelp lässt sich dieser Anspruch einfach und erfolgreich durchsetzen – auch rückwirkend. Ein kurzer Blick auf die Details Ihres Flugs kann sich also finanziell lohnen.

Die besten Geheimtipps für einen unvergesslichen Roadtrip durch die USA

Haystack Rock, Cannon Beach, Oregon
Haystack Rock, Cannon Beach, Oregon

Freiheit auf vier Rädern

Ein Roadtrip durch die Vereinigten Staaten verspricht Abenteurern einzigartige Erlebnisse und bleibende Eindrücke. Wer sich auf diese weitläufige Reise begibt, wird mit einer Vielfalt an landschaftlichen Kontrasten und kulturellen Schätzen konfrontiert – von den schier endlosen Prärien bis zu majestätischen Gebirgsketten. Der besondere Reiz liegt nicht nur in den populären Sehenswürdigkeiten, sondern auch in den heimlichen Pfaden abseits der bekannten Touristenströme. Reisende, die sich gut vorbereiten, haben die Chance, außergewöhnliche Orte zu entdecken, an denen Vergangenheit und Gegenwart auf faszinierende Weise miteinander verschmelzen. Mit kunstvoll instandgehaltenen Straßen, idyllischen Dörfern sowie grandiosen Naturwundern erleben sie ein Gefühl purer Freiheit und Abenteuerlust. Jeder Streckenabschnitt hält neue Überraschungen bereit, die das Herz höher schlagen lassen und dazu einladen, einen Moment innezuhalten. So bietet ein Roadtrip zahlreiche Möglichkeiten, den Alltag hinter sich zu lassen und in völlig neue Welten einzutauchen. Zudem erlauben die regelmäßigen Stopps auf der Straße, authentische kulturelle Erlebnisse zu sammeln und in den Austausch mit den Einheimischen zu treten. So wird jede Fahrt zu einer individuellen Entdeckungsreise, die immer wieder neue Perspektiven eröffnet.

Faszination der Landschaft und kulturelle Vielfalt

Die Reisen durch die USA zeichnen sich häufig durch überraschende Ereignisse und fast schon mystische Momente aus, die sich im warmen Glanz des untergehenden Tages zeigen. In diesem Land begegnet man einem Kaleidoskop aus unterschiedlichsten Landschaften, in dem sich die Grenzen zwischen urbanem Leben und Natur harmonisch auflösen – sei es in staubigen Wüsten oder in üppigen, grünen Oasen. Jede Route birgt ihre eigene Geschichte, die auch von der faszinierenden Historie der Eisenbahnen und den Pionierpfaden erzählt. Mit einem offenen Blick verwandeln sich selbst vermeintlich gewöhnliche Strecken in besonders charmante Erlebnisse. Abseits der üblichen Touristenpfade eröffnen sich geheimnisvolle Routen, die in ihrer Vielfalt begeistern. Solche Entdeckungen verleihen dem Roadtrip eine besondere Exklusivität und unterstreichen den individuellen Charakter der Reise. Abenteuerlust und Neugier treiben Entdecker dazu, kontinuierlich neue Wege auszuprobieren und auch die weniger bekannten Seiten des Landes intensiv zu erkunden. Darüber hinaus bietet das weitläufige Territorium zahlreiche Gelegenheiten, die lokale Kultur hautnah zu erleben und die herzliche Gastfreundschaft der Bewohner zu genießen. Idyllische Raststätten, historische Pfade und malerische Kleinstädte laden dazu ein, in das authentische Lebensgefühl Amerikas einzutauchen und bleibende Erinnerungen zu sammeln. Jeder Kilometer enthüllt neue Facetten, die den Reisenden beflügeln und zugleich als stille Zeugen längst vergangener Zeiten gelten.

Taktiken für die perfekte Vorbereitung

Die Planung eines Roadtrips verlangt allein schon nach einer gründlichen Vorbereitung, denn gerade unerwartete Wendungen – oft von fast mystischer Natur – können überraschende Chancen bieten. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, einen besonderen Tipp zu beherzigen: Route 66 Roadtrip durch die USA , der einen unvergleichlichen Blick auf die ikonische Kulisse dieser legendären Strecke eröffnet. Auch bei der finanziellen Planung können einige erprobte Hinweise von großem Nutzen sein – beispielsweise bieten manche Experten ausgeklügelte Finanztipps an für das Reisen mit dem Camper in den USA, die helfen, den Fokus auf das Wesentliche zu richten. Solche Empfehlungen erweitern den persönlichen Horizont und verleihen in jeder Situation ein Gefühl der Ruhe und Informiertheit. Die breite Auswahl an Routen und die abwechslungsreiche Natur verleihen dem Endziel eine fast märchenhafte Dimension, bei der jeder Fahrer neue Aspekte des amerikanischen Lebensgefühls entdecken kann. Mit einem aufmerksamen Blick auf die Umgebung erkunden Abenteurer verborgene Naturschönheiten sowie historische Etappen, die in ihrer Echtheit fast surreal wirken – ein Erlebnis, das weit über das Gewöhnliche hinausgeht. Es ist ratsam, während der Fahrt flexibel zu bleiben und auch spontane Umwege zuzulassen, denn oft sind es genau diese unerwarteten Routen, die die schönsten Erinnerungen schaffen.

Reiseorganisation und Inspiration

Neben den vielen praktischen Tipps, die in den zahlreichen Ratgebern zu finden sind, bietet eine gut organisierte Reiseplanung selbst wertvolle Anregungen, um den eigenen Weg in die unerforschten Winkel des Landes zu navigieren. Mit einem reichhaltigen Informationsangebot zu Reisen in die USA lassen sich individuelle Routen zusammenstellen, die Komfort und Abenteuer harmonisch miteinander verbinden – eine Mischung, die stets offen für Überraschungen ist. Reisende greifen häufig auf bewährte Routenplaner und inspirierende Reiseberichte zurück, die den Weg in die richtige Richtung weisen. Einblicke in die unterschiedlichen Facetten des amerikanischen Lebensstils und einen intensiven Überblick bieten detailliert geplante Rundreisen. Diese Angebote sind wahre Fundgruben an Wissen, die es ermöglichen, sich voll und ganz auf das Abenteuer einzulassen, ohne den Überblick zu verlieren.

Die Magie der US-Autobahnen

Die nahezu endlosen US-Autobahnen locken dazu ein, längst vergessene Träume wieder aufleben zu lassen und in die Fußstapfen der Pioniere zu treten. Auf der Straße eröffnen sich Szenarien, die in ihrer Erhabenheit fast schon poetisch wirken – etwa an historischen Rastplätzen oder in stillen Ecken, wo sich die Natur in ihrer unberührten Schönheit präsentiert. Geschichten von Entdeckern, die einst dieselben Wege begangen, verschmelzen mit dem Hier und Jetzt und verleihen jeder Straße eine fast magische Note. Ein Blick auf die Route 66 Highlights beleuchtet die kulturelle und historische Relevanz dieser legendären Route, deren Erlebnisse nahezu surreale Momente schaffen. Die unerschütterliche Faszination für das Unbekannte und der unwiderstehliche Drang nach Freiheit erlauben es, in eine Welt einzutauchen, die sowohl uralt als auch zeitlos erscheint.

Das unvergessliche Kapitel eines Lebensabenteuers

Am Ende birgt ein Roadtrip durch die USA das Potenzial, die Reiselust nachhaltig zu entfachen und das innere Seelenleben mit intensiven Eindrücken zu bereichern. Jeder Kilometer kann dabei als ein neues Kapitel im persönlichen Abenteuerbuch gesehen werden – ein lebendiges Zeugnis einer Zeit, in der Freiheit und Unabhängigkeit im Vordergrund stehen. Mit beständiger Neugier und dem festen Willen, auch verborgene Winkel zu erkunden, erleben Reisende Momente, die tief im Gedächtnis verankert bleiben. Auf diese Weise wird jede Fahrt zu einer wahren Symphonie aus Farben, Geräuschen und Gefühlen, die zusammen ein unvergessliches Mosaik der amerikanischen Lebenskunst formen. So setzt sich die Geschichte auf diesen endlosen Straßen fort – ein stilles Versprechen, das die Sehnsucht derjenigen beflügelt, die sich in die Weite des Landes stürzen.

Spontane Erkundungen: Der Schlüssel zu bleibenden Erinnerungen

Zusätzlich zählen unerwartete Abstecher und spontane Entdeckungen zu den wahren Höhepunkten eines Roadtrips. Mitten in endlosen Strecken erwacht oft der magische Moment, in dem sich Natur, Kultur und Geschichte zu einem harmonischen Ganzen verbinden – wie in einem kunstvoll komponierten Epos. So erhalten Reisende nicht nur die Möglichkeit, ihre eigenen Grenzen zu testen, sondern gewinnen auch wertvolle Erkenntnisse über das Leben und die Welt um sie herum. Eine derart intensive Reise hinterlässt Spuren, die weit über den konkreten Moment hinausreichen und im Herzen lebendig bleiben. Täglich eröffnen sich neue Perspektiven, die den Geist beflügeln und zum Träumen anregen – ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt. Freiheit bleibt. Magie ewig.

Reisetipp: Route 66 Roadtrip durch die USA

0
Route 66
Route 66

Die Route 66 – ein Name, der Abenteuerlust und Nostalgie weckt. Diese legendäre Straße, auch liebevoll „The Mother Road“ genannt, führt von Chicago bis nach Santa Monica und durchquert dabei acht Bundesstaaten der USA. Reisende, die sich auf diesen ikonischen Roadtrip begeben, erleben eine Mischung aus Historie, beeindruckenden Landschaften und scheinbar endlosen Highways. Neben den bekannten Highlights bietet die Route 66 auch zahlreiche versteckte Perlen, die darauf warten, entdeckt zu werden. Doch ein solch außergewöhnlicher Trip erfordert Planung, insbesondere bei der Anreise, der Fahrzeugwahl und den Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.

Die Anreise: So starten Sie Ihren Traum-Roadtrip

Ihre Reise beginnt in der Regel in Chicago, Illinois. Der einfachste Weg, um dorthin zu gelangen, ist ein internationaler Flug. Direktflüge von Deutschland nach Chicago machen den Start besonders bequem. Stellen sie dazu noch ihr eigenes Auto einfach auf einen überwachten Flughafenparkplatz. Dieser sorgt dafür, dass Sie Ihre Reise unbeschwert und sorgenfrei genießen können. In Chicago angekommen, lohnt es sich zu Beginn, die Stadt selbst zu erkunden, bevor Sie sich auf den Roadtrip begeben. Ein sicherer Parkplatz sorgt dafür, dass Sie Ihre Reise unbeschwert genießen können. In Chicago selbst lohnt es sich, die Stadt zu erkunden, bevor Sie sich auf den Roadtrip begeben. Besuchen Sie den Millennium Park oder genießen Sie eine architektonische Bootstour, um die beeindruckenden Wolkenkratzer der Stadt zu bestaunen.

Viele Reisende entscheiden sich direkt am Flughafen für die Abholung ihres Mietwagens. Das spart Zeit und ermöglicht es Ihnen, ohne Umwege in das Abenteuer zu starten. Dabei empfiehlt es sich, den Mietwagen vorab zu reservieren, denn gerade in der Hochsaison sind die begehrten Modelle schnell vergriffen. Praktische Tipps, die Sie bei der Wahl eines Mietwagens in Betracht ziehen sollten, finden Sie hier: Mietwagen USA — Tipps, die Sie wissen sollten. Welches Fahrzeug für einen Roadtrip über die Route 66 geeignet ist, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab. Soll es ein klassisches Cabriolet für echtes „Route 66-Feeling“ sein oder ein Fahrzeug mit viel Stauraum für Campingausrüstung? Denken Sie auch daran, sich mit den Verkehrsregeln der USA vertraut zu machen, um sicher und stressfrei unterwegs zu sein.

Campen oder Hotel? Unterwegs Kosten planen

Unterkünfte entlang der Route 66 reichen von klassischen Motels mit Retro-Charme bis hin zu luxuriösen Hotels. Wer das echte Roadtrip-Gefühl erleben möchte, zieht oft Camping vor. Besonders für Camper ist es wichtig, die Finanzen gut im Blick zu haben. Praktische Hinweise und Finanztipps für das Reisen mit dem Camper in den USA können dabei helfen, Kosten zu sparen und trotzdem ein komfortables Erlebnis zu genießen. Denken Sie auch daran, frühzeitig zu reservieren, besonders in beliebten Regionen wie dem Grand Canyon oder Santa Fe. In manchen Gegenden gibt es auch einzigartige Übernachtungsmöglichkeiten, wie Schlafen in restaurierten Wassertürmen oder historischen Route 66-Motels.

Route 66: Sehenswürdigkeiten, die Sie nicht verpassen sollten

Ein Roadtrip auf der Route 66 ist wie ein Sprung in die Vergangenheit, gespickt mit einzigartiger Gegenwart. Doch welche Orte sollten unbedingt auf Ihrer Liste stehen? Lassen Sie sich von dieser Übersicht inspirieren:

OrtSehenswürdigkeitBesonderheit
Chicago, IllinoisWillis TowerAtemberaubende Aussicht über die Stadt vom Skydeck
St. Louis, MissouriGateway ArchSymbol der Stadt und des Westward Expansion
Amarillo, TexasCadillac RanchIkonische Kunstinstallation mit eingegrabenen Autos
Santa Fe, New MexicoOld Santa Fe TrailHistorisches Stadtzentrum mit Adobe-Architektur
Santa Monica, KalifornienSanta Monica PierDas Ende der Route 66 mit lebhaftem Flair

Während Ihrer Reise bietet die Route 66 viele Gelegenheiten, die Geschichte der Route 66 hautnah zu erleben. Von historischen Tankstellen bis zu faszinierenden Museen – die Mother Road erzählt ihre eigene Geschichte. In Ortschaften wie Galena, Kansas, können Sie auf liebevoll restaurierte Geschäfte und Cafés treffen, die die Atmosphäre vergangener Zeiten bewahren.

Kulturelle und natürliche Highlights entlang des Weges

Die Route 66 führt nicht nur durch landschaftlich beeindruckende Gegenden, sondern offenbart auch eine historische und kulturelle Vielfalt der Vereinigten Staaten. Von den lebhaften Städten wie Chicago bis hin zu den weiten Ebenen in Texas – jeder Abschnitt hat seinen einzigartigen Charakter. Möchten Sie mehr über die kulturelle Vielfalt der USA erfahren? Dann lohnt es sich, tiefer in die regionalen Geschichten einzutauchen, die die Route flankieren. Zudem bieten Nationalparks entlang der Strecke nicht nur grandiose Natur, sondern auch zahlreiche Freizeitaktivitäten wie Wandern, Rafting oder Sternbeobachtung.

Interessant ist auch die Tatsache, dass die Reise durch mehrere Zeitzonen führt. Je weiter Sie in Richtung Westen reisen, desto öfter müssen Sie Ihre Uhr anpassen. Um Missverständnisse und Verzögerungen zu vermeiden, können Sie sich hier über die Zeitumstellungen während der Route informieren: USA Zeitzonen / Sommerzeit USA und Zeitumstellung Deutschland 2025. Auch das Klima variiert wesentlich – von heißen Wüstenregionen bis hin zu milden Küstengebieten. Packen Sie daher Kleidung für verschiedene Wetterlagen ein.

Strände und Erholung am Ende der Reise

Der Santa Monica Pier in Kalifornien markiert das offizielle Ende der Route 66. Hier treffen Sie auf feine Strände, perfekte Wellen für Surfer und eine entspannte Atmosphäre, die den erfolgreichen Abschluss Ihres Roadtrips feiert. Schließen Sie Ihre Reise mit einem Spaziergang entlang des Strandes ab oder genießen Sie ein Abendessen mit Blick auf den Pazifik. Für Strandliebhaber lohnt es sich zudem, einen Blick auf die Liste der besten Strände des Jahres zu werfen: Dr. Beach: Die besten Strände des Jahres 2023. Vielleicht möchten Sie noch ein paar Tage in Kalifornien verweilen und weitere Highlights wie den Venice Beach oder Malibu erkunden.

Tipps für die Einreise in die USA

Bevor Sie Ihren Roadtrip starten können, sollten Sie sich gründlich mit den Einreisevorschriften und Zollbestimmungen vertraut machen. Was dürfen Sie mitnehmen, und welche Regelungen gelten speziell in den USA? Verlässliche Informationen hierzu finden Sie im Beitrag Einreise USA, Amerikanischer Zoll — was darf ich mitnehmen?. Es ist auch wichtig, ein gültiges Reisevisum oder eine ESTA-Genehmigung zu beantragen. Planen Sie diese Schritte rechtzeitig ein, damit Ihr Abenteuer stressfrei beginnen kann.

Der Route 66 Roadtrip ist ein Erlebnis, das beeindruckt und inspiriert. Die Kombination aus ikonischen Sehenswürdigkeiten, kulturellen Highlights und endlosen Weiten macht die Reise zu einem unvergesslichen Abenteuer. Packen Sie Ihre Kamera ein, füllen Sie den Tank und genießen Sie das Beste, was die Mother Road zu bieten hat!

Präsidentschaftswahl in den USA — Wahlmänner Prinzip (Electoral College)

Präsidentschaftswahl in den USA: Electoral College, Wahlmännerprinzip

Wer mindestens 18 Jahre alt ist, amerikanischer Staatsbürger und sich nichts hat zu Schulden kommen lassen, d.h. keine Verurteilungen hat, der kann sich als Wähler registrieren lassen.

„Register to vote“ heisst es auf Auklebern, in Postämtern auf Plakaten und an anderen Stellen. Der Bürger ist weder verpflichtet zu wählen, noch automatisch als Wähler in die Listen eingetragen. So muss sich ein Wahlwilliger erst registrieren lassen – dies gilt für alle Staaten, mit Ausnahme von North Dakota.

Die meisten Ämter werden an einem bestimmten Tag, der in der Verfassung festgelegt ist, gewählt. Dieser heißt Election Day (Wahltag) und ist immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November. Siehe auch U.S. Wahltag (Election Day)

Das Repräsentantenhaus, der Senat, Governeure, Abgeordnete in den Staaten, Ämter wie das des Sherrifs oder des Staatsanwaltes und andere werden von den Wählern in einer Direktwahl vergeben. Das US-House of Representatives und der US-Senat sind die beiden politischen Arme des Staates. Zusammen bilden sie den US-Congress. Im House of Representatives sitzen die 435 Repräsentanten eines jeden Staates, deren Anzahl bestimmt ist durch die Bevölkerungsdichte des Staates – auf ca. eine halbe Million kommt ein Repräsentant, mindestens jedoch einer pro Staat. Das zweite Organ, der US-Senat bildet sich aus jeweils 2 Abgesandten eines Staates, insgesamt also 100 Senatoren.
Der US-House of Representatives wählt alle zwei Jahre, der Senat alle sechs.

Anders ist dies bei der Präsidentschaftswahl, die eine indirekte Wahl darstellt. Die Bürger wählen in ihrem Staat die sogenannten Wahlmänner der Partei, die sie unterstützen wollen. Diese Wahlmänner und Repräsentanten des Volkes sind das sogenannte Electoral College, das aus 538 Vertretern besteht. Die Zahl 538 setzt sich zusammen aus den Sitzen des Repräsentantenhauses und des Senats plus drei Sitze für den District of Columbia.
Die Wahlmänner wählen dann im Sinne ihrer Partei den Präsidenten. Also: Nur mit der Mehrheit der Wahlmänner aus der eigenen Partei hat man die Chance, die Präsidentschaftswahl zu gewinnen. Eine Mehrheit von 270 Stimmen ist notwendig, um den Präsidenten zu bestätigen (wählen).
Festgelegt wurde diese Art der Wahl in der Verfassung und das rührt aus einer Zeit ohne die national berichtenden Medien, als ein Bürger den Präsidentschaftskandidaten oft einfach gar nicht kannte und man so also dem Volk nicht zutraute, eine passende Entscheidung für einen der Kandidaten zu treffen. Man ging davon aus, das der Bürger die Parteienvertreter in seinem Staat viel eher kennt und somit für diese stimmen solle, die dann wiederum im Parteisinne den Präsidenten wählen.

Winner-takes-all: Im einzelnen Staat gilt, dass die Wahlmänner, die die meisten Stimmen ihrer Anhänger auf sich versammeln können, automatisch den Gewinn dieser Wahl in ihrem Staate für ihre Partei verbuchen können und alle abgegebenen Stimmen ‚mitnehmen‘ dürfen‘ – alles oder nichts heisst es für eine Partei pro Staat. The Winner takes it all — dieses Prinzip ist das ungerechteste, weil eigentlich alle Stimmen im Staate, die für die andere Partei gegeben wurden, nicht zählen! Daher kommt es, dass oft winzige Staaten mit wenig Bevölkerung voll und ganz ihre Wahlmänner für eine Partei senden dürfen.

Je mehr Bevölkerung pro Staat, desto wichtiger ist es für einen Präsidentschaftskandidaten, dort zu gewinnen – aufgrund der hohen Zahl der Wahlmänner.
Im Beispiel Kalifornien mit zur Zeit 55 Electoral Votes wird dies sehr deutlich: selbst wenn das Wahlergebnis nach der Stimmauszählung 50.1 versus 49.9% wäre, so würde die Partei mit der Mehrheit alle ! 55 Stimmen einsammeln. DIes macht deutlich, warum das Wahlmännerprinzip so umstritten ist.

48 der 50 Staaten haben Winner-takes-all Prinzip, nur Maine und Nebraska nicht!

Die Wahlmänner wählen dann im Dezember offiziell den neuen Präsidenten, wozu die einfache Mehrheit der Stimmen reicht, d.h. 270 Stimmen.

Zusätzliche Infos

Mindest – Voraussetzungen für die Ämter:

PRÄSIDENT
Jeder gebürtige Amerikaner, der mindestens 35 Jahre alt ist und 14 jahre in den USA lebt. Es kommt immer wieder die Frage auf, ob im Ausland geborene Amerikaner gelten würden oder nicht.

REPRÄSENTANT
Mindestens 25 Jahre alt und sieben Jahre Staatsbürger und Bewohner des Staates, für das er kandidiert.

SENATOR
Mindestens 30 Jahre alt und neun Jahre Staatsbürger und Bewohner des Staates, für das er kandidiert.

ELECTION DAY

Wahlen finden in den USA für fast alle Ämter an einem einzigen Tag statt, dem sogenannten Election Day. Dies ist per Verfassung der Dienstag nach dem ersten Montag im November. Siehe auch U.S. Wahltag (Election Day)

US Wahlen: Verteilung der Wahlmänner und Stimmen

Registrierte Wähler aller Staaten inklusive des District of Columbia wählen den Präsidenten und Vize Präsidenten der USA.
Welches Kandidatenteam gewinnt, wird nicht darüber entschieden, wer die zusammengezählt meisten Stimmen erhält, sondern durch das sogenannte Wahlmännerprinzip, das mit der Verfassung vor mehr als 200 Jahren etabliert wurde.
Bei 48 von 50 Staaten gilt die ‚Winner-Takes-All‘ Regel, die besagt, das die Partei, die in einem Staat die meisten Stimmen hat, ALLE Wahlmännerstimmen nehmen kann. Wahlmännerstimmen werden nicht proportional verteilt. Ausnahme: Nebraska und Maine wenden die Winner-Takes-All Regel nicht an.

Wahlmänner Praxis umstritten
Das Prinzip ist Bestandteil des Originalentwurfes der U.S. Verfassung und diese müsste geändert werden, um das Wahlmänner Prinzip abzuschaffen, was vielerseits gefordert wird – man geht von einer Zustimmung von bis zu 75% bei der Bevölkerung aus, wie Umfragen hin-und-wieder zeigen.
Es heißt, dass seit Bestehen der Verfassung ca. 700 Vorschläge zur Änderung des Wahlprinzips gemacht wurden.

538
Es gibt 538 Wahlmännerstimmen, die mit der Zahl der Kongressabgeordneten korrespondieren.
Diese Zahl kann alle 10 Jahre nach der jeweiligen Volkzählung verändert sein.

Die letzte Volkzählung war 2020. Diese Zahlen sind gültig für die Präsidentschaftswahlen 2024 und 2028.

Für die 2024 Präsidentschaftswahl: 270 Stimmen sind notwendig, um die Wahl zu gewinnen.

Wahlmänner: Abstimmung mit Stimmengleichheit, was wenn…?

Es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass die Abstimmung 269 zu 269 ausgeht, aber falls doch, dann ergibt sich folgendes:
Wahlmännerstimmen: 538 (535 korrespondieren mit der Zahl der Abgeordneten im Kongress; 3 Stimmen kommen von D.C., welches die Minimumstimmenzahl eines schwachbesiedelten Staates bekommt (3, weil 2 Senatoren/1 Repräsentant das Minimum sind)).
Sollte Stimmengleichheit bei den Wahlmännern auftreten, wird das Repräsentantenhaus den Präsidenten wählen und der Senat den Vize Präsidenten.

Das Repräsentantenhaus hat 1 Stimme pro Staat, was bedeutet, dass sich die Abgeordneten eines Staates einigen müssen. I.d.R. entscheidet also die Parteimehrheit in dieser Konstellation, aber bei Staaten, wo z.B. 2 Demokraten und 2 Republikaner den Staat repräsentieren, wird man vermutlich keine Einigung finden und somit ist es wahrscheinlich, dass die Stimme des Staates gar nicht eingeht in die Wahl.

Es zählt der neu gewählte Kongress, nicht der alte! Deshalb kann man keine klare Rechnung vor der Wahl aufstellen. Der neue Kongress tritt i.d.R. am 3. Januar zusammen (oder am ersten Werktag danach). Die Wahlmännerstimmen werden verbindlich am 6. Januar vorzulegen sein.

Inauguration des U.S. Präsidenten

Die Inauguration ist die Amtseinführung des Präsidenten, die in der amerikanischen Verfassung festgelegt ist.

Lesen Sie die Details hier: Inauguration des U.S. Präsidenten — die Vereidigung

MEHR US-POLITIK

Siehe USA Politik-Themen

Finanztipps für das Reisen mit dem Camper in den USA

USA-Reisen mit dem Camper werden immer beliebter. Diese Form des Reisens bietet nicht nur ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität, sondern kann auch finanziell sehr vorteilhaft sein. Im Gegensatz zum klassischen Hotelurlaub bietet der Roadtrip im Wohnmobil nämlich eine Vielzahl von Sparpotentialen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die USA in Ihrem eigenen Rhythmus zu erkunden.

Die Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick

Eine Rundreise mit dem Camper durch die USA ist der Traum vieler Abenteuerlustiger, aber oft wirft die Frage nach der Finanzierung Bedenken auf. Ein Roadtrip in Nordamerika hat seinen Preis, es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, um eine solche Reise zu finanzieren. Am einfachsten und sichersten ist dies natürlich mit den eigenen Ersparnissen. Aber auch Darlehen erhalten Senioren, Rentner und Pensionäre häufiger als allgemein gedacht. So ist es möglich, den lang ersehnten Traum der USA-Reise zu ermöglichen. Die Reisepläne können so etwas unabhängiger von der finanziellen Situation umgesetzt werden.

Pexels (c) Tim Gouw CCO Public Domain
Pexels (c) Tim Gouw CCO Public Domain

Bei den Finanzierungsmöglichkeiten sollten Sie realistisch zu bleiben und auch bereits die Ausgaben einkalkulieren.

Rein in den Camper und los gehts!

Zunächst werfen wir einen Blick auf die enorme Vielfalt, die das Camper-Reisen bietet. Von den Weiten Alaskas über die Wüstengebiete des Südwestens bis hin zu den schier endlosen Highways können Sie mit einem Wohnmobil nahezu jeden Winkel des nordamerikanischen Kontinents erreichen. Die beliebtesten Startpunkte für einen Camper-Urlaub sind oft die großen Metropolen wie Los Angeles, San Francisco oder New York. Bevor es jedoch so richtig losgehen kann, muss natürlich ein passender Camper her. Für Rundreisen durch die USA ist die einfachste Möglichkeit, den Camper direkt vor Ort zu mieten. Hier sind einige Kriterien, die es dabei zu beachten gilt:

  • Größe des Wohnmobils: Zunächst einmal ist es wichtig, den richtigen Camper für Ihre Bedürfnisse auszuwählen. In den USA gibt es eine Vielzahl von Wohnmobilverleihfirmen, die eine breite Palette von Fahrzeugen anbieten. Je nach Gruppengröße und Komfortanspruch variiert die Wahl zwischen einem Van, einem kleinen Camper oder einem großen Wohnmobil.
  • Planung der Route: Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Planung Ihrer Route. Die USA sind ein riesiges Land mit unzähligen Sehenswürdigkeiten und Nationalparks, die es zu erkunden gilt. Überlegen Sie im Voraus, welche Orte Sie besuchen möchten. Stellen Sie dabei sicher, dass die Routen mit dem Camper machbar sind. Hier sollten vor allem mögliche Beschränkungen für Wohnmobile auf bestimmten Straßen oder in Nationalparks berücksichtigt werden.
  • Verkehrsvorschriften: Sobald Sie Ihren Camper ausgewählt und Ihre Route geplant haben, sollten Sie sich mit den lokalen Verkehrsregeln und Vorschriften vertraut machen, denn in den USA gelten andere Verkehrsregeln als in Ihrem Heimatland. Informieren Sie sich auch über Campingplätze und Übernachtungsmöglichkeiten entlang Ihrer Route, um sicherzustellen, dass Sie immer einen sicheren und komfortablen Platz zum Übernachten finden.
  • Versicherungsoptionen: Schließlich sollten Sie sich überlegen, ob Sie eine Versicherung für Ihr gemietetes Wohnmobil abschließen möchten. Obwohl viele Vermieter bereits eine Basisversicherung anbieten, ist es durchaus sinnvoll, eine zusätzliche Versicherung abzuschließen. Vergleichen Sie Angebote und prüfen Sie, welche Leistungen im Preis enthalten sind.
Golden Gate Bridge (Pexels (c) Pixabay CCO Public Domain)
Golden Gate Bridge (Pexels (c) Pixabay CCO Public Domain)

Amerika zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen.

Eine sparsame Reiseplanung ist der Schlüssel

Ein durchdachter Reiseplan kann von Beginn an die finanziellen Ressourcen schonen. Dies beginnt bereits bei der Wahl der richtigen Reisezeit. Die Nebensaison ist nicht nur günstiger, sie bietet auch kürzere Wartezeiten an den Attraktionen und eine stressfreie Reise. Die Sommermonate hingegen sollten vermieden werden. In dieser Jahreszeit sind nicht nur die Preise hoch. In vielen Teilen der USA ist es auch viel zu warm, um das Land ausgiebig zu erkunden. Der Herbst und Frühling hingegen sind wohl die beste und günstigste Reisezeit. Im Vorfeld sollten Sie sich auch über die Übernachtungsmöglichkeiten informieren. Zahlreiche Campingplätze in den USA bieten neben traumhaften Kulissen auch kostenlose oder sehr günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Zum Teil ist auch Wildcampen erlaubt. Hier sollten Sie sich jedoch mit der Gesetzgebung in den einzelnen Bundesstaaten vertraut machen.

Es ist zudem wichtig, auch auf Reisen den Überblick über die Finanzen zu behalten, um böse Überraschungen zu vermeiden. Halten Sie sich dazu an folgende Tipps:

Erstellen Sie einen Reisebudgetplan
Berücksichtigen Sie vorab alle Kosten wie Mautgebühren, Versicherungen, Treibstoff, Verpflegung und Aktivitäten. Halten Sie sich an Ihren Budgetplan und seien Sie stets auf unerwartete Ausgaben vorbereitet.

Nutzen Sie Finanztools und Apps

Moderne Technologie hilft Ihnen dabei, den finanziellen Überblick zu behalten. Es gibt spezielle Apps, welche die Budgetplanung und Überwachung der Reisekosten vereinfachen. Zum Teil lassen sich die Apps auch direkt mit dem Bankaccount verbinden. So behalten Sie zu jeder Zeit den Überblick über Ihre Finanzen.

Selbst Kochen lautet die Devise

Selbst Kochen anstatt täglich im Restaurant zu essen ist ein bewährter Weg, um Geld zu sparen. Mit einem tragbaren Gaskocher sind Sie während der Reise möglichst flexibel. Lebensmittel aus örtlichen Supermärkten sind vergleichsweise günstig. Außerdem können Sie Ihre Mahlzeiten so ganz nach Ihrem Belieben gestalten.

Sparen bei den Freizeitaktivitäten

Suchen Sie nach Rabatten und Sonderangeboten für Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten entlang Ihrer Route. Nutzen Sie Coupons oder Gutscheine aus Online-Plattformen und Reiseführern, um zusätzliche Kosten zu sparen.

Setzen Sie auf eine vorausschauende Fahrweise

Fahren Sie vorausschauend und sparen Sie Treibstoff, indem Sie eine gleichmäßige Geschwindigkeit einhalten und unnötige Fahrten vermeiden.

Englisch Test für das Studium in USA — Studieren in den USA – IELTS und TOEFL

Englisch-Test / Studieren in den USA

Es gibt mehrere Englischtests, die in den Vereinigten Staaten akzeptiert werden. Dazu gehören:

  • International English Language Test System (IELTS), das von 3.400 Institutionen in den USA akzeptiert wird und Türen zu Bildung und Beschäftigung in den Vereinigten Staaten öffnet.
  • Test für Englisch als Fremdsprache (TOEFL).
  • Einbürgerungstest, der sich aus zwei Komponenten zusammensetzt, einem Englisch- und einem Staatsbürgerkundetest. Während des Englischtests müssen Sie nachweisen, dass Sie die englische Sprache verstehen.

Aber es gibt wesentlich mehr Englisch Tests und da diese meistens ‚commercial‘ sind, muss man gut abwägen, ob irgend ein Test einen wirklich weiter bringt und dort, wo man hin will, akzeptiert wird.

Betrachten Sie TOFL als den ultimativen Test für alles ‚Offizielle‘ wie Studieren etc.
Über alles andere könne wir kein Urteil haben und viele der verfügbaren test mag Sie weiterbringen in Ihrem Ziel!

Muss ich einen Englischtest machen um in den USA zu studieren?

Englisch ist die Hauptsprache der Vereinigten Staaten, und das Student and Exchange Visitor Program (SEVP) regelt nicht, wie gut ein internationaler Student die Sprache sprechen muss, um in diesem Land studieren zu können.

SEVP (Studieren in Amerika (USA) – was ist SEVIS und SEVP? Infos für Studenten & mehr) verlangt, dass angehende F-1- und M-1-Schüler in eine SEVP-zertifizierte Schule oder ein SEVP-zertifiziertes Programm aufgenommen werden. Da es schwierig ist, den Unterricht in einer anderen Sprache zu besuchen, verlangen viele SEVP-zertifizierte Schulen ein gewisses Maß an Englischkenntnissen für die Aufnahme.

Da diese Sprachanforderungen oft Teil des gesamten Schulaufnahmeverfahrens sind, sind die Anforderungen für jede Schule spezifisch.

Denken Sie daran, dass Ihre zukünftige Schule sicherstellen muss, dass Sie alle ihre Standards für die Zulassung zu einem ihrer Programme vollständig erfüllen. Um ein Formular I-20 (Certificate of Eligibility for Nonimmigrant Student Status) zu erhalten, können SEVP-zertifizierte Schulen von angehenden internationalen Schülern verlangen, dass sie einen Englisch-Sprachtest bestehen oder ihre Fähigkeit zum Sprechen, Lesen und Schreiben auf Englisch nachweisen. Wenn Sie in die Vereinigten Staaten kommen, um Englisch als Zweitsprache (ESL) zu lernen, kann ein Test Ihrer Schule dabei helfen, zu bestimmen, auf welchem Niveau Sie lernen sollten.

Es gibt zwei typische English proficiency tests (studyinthestates.dhs.gov) welche SEVP-certified Schulen nutzen um des Studenten’s Englischkennnisse zu testen:

Beide Tests sollen die Fähigkeit eines Nicht-Muttersprachlers messen, die Sprache zu verstehen. Nach Abschluss des Tests erhalten Sie eine Punktzahl, mit der SEVP-zertifizierte Schulen feststellen können, ob Sie ihre Englischkenntnisse oder das Niveau des ESL-Trainings erfüllen, das Sie möglicherweise benötigen.

Wenn Sie Fragen zu einer Englischanforderung oder anderen Zulassungskriterien haben, wenden Sie sich an die SEVP-zertifizierte Schule, die Sie besuchen möchten. Wenn Sie sich noch nicht beworben haben und noch keinen zuständigen Schulbeamten haben, besuchen Sie die Website der Schule und wenden Sie sich an die Zulassungsstelle.

Helfen Sie uns, die Antwort auf diese häufig gestellte Frage zu teilen, indem Sie diesen Artikel mit dem Hashtag #StudyintheStates in den sozialen Medien veröffentlichen.

Studieren in Amerika (USA) – was ist SEVIS? Infos für Studenten & mehr

Studieren in den USA

SEVIS — Student and Exchange Visitor Information System

Das Student and Exchange Visitor Information System (SEVIS) ist das webbasierte System, das das U.S. Department of Homeland Security (DHS) verwendet — Ihr Zweck ist es, aktuelle Informationen über bestimmte Kategorien von Nichteinwanderern zu erhalten, darunter Informationen zu folgenden Themen zu pflegen:

  • Studenten- und Austauschbesucherprogramm (SEVP)-zertifizierte Bildungseinrichtungen.
  • F-1- und M-1-Studenten, die in den Vereinigten Staaten studieren (und ihre F-2- und M-2-Angehörigen).
  • Vom US-Außenministerium benannte Sponsoren des Exchange Visitor Program.
  • Teilnehmer des J-1 Visum Exchange Visitor Program (und ihre J-2 Angehörigen).

Im Auftrag des DHS verwaltet SEVP das SEVIS-System. Das System ist ein wichtiges Instrument in der Mission von SEVP, die nationale Sicherheit zu schützen und gleichzeitig die legale Einreise und den legalen Aufenthalt der mehr als eine Million Nichteinwanderer der F, M und J zu unterstützen, die für Bildungs- und Kulturaustauschprogramme in die Vereinigten Staaten kommen.

SEVP — Student and Exchange Visitor Program (SEVP)

Die SEVP-Zertifizierung ermöglicht es Institutionen, potenziellen internationalen Studenten das Formular I-20 „Certificate of Eligibility for Nonimmigrant Student Status“ auszustellen, nachdem sie sie für ein Studium zugelassen haben. Angehende internationale Studenten verwenden dann das Formular I-20, um ein Visum für die Einreise in die Vereinigten Staaten zu beantragen.

Die SEVP-Zertifizierung berechtigt die Institution auch, diese internationalen Studenten einzuschreiben, nachdem sie mit einem F- oder M-Studentenvisum in die Vereinigten Staaten eingereist sind. Schulen können einen Antrag auf Einschreibung stellen:

  • Nur F-Studierende (d.h. akademische Studierende).
  • Nur M-Schüler (d.h. Berufsschüler).
  • Sowohl F- als auch M-Schüler, wenn die Schule sowohl akademische als auch berufliche Studiengänge anbietet.

Ressourcen im Web

Wenn Ihr ein Auslandssemester oder generell ein Studium in den USA andenkt, dann gehen wir davon aus, dass Ihr schon recht gut English sprechen könnt.

Die folgenden Ressourcen sind die offiziellen US-Regierung Webpages zum Thema:

Study in the States (dhs.gov)

und dort nicht diese Seite verpassen, die Tonnen an Infos für Euch beinhaltet (I-901 SEVIS Fee, Infos was zu tun ist vor der Einreise, Englisch Sprachtraining, etc.:
Students | Study in the States (dhs.gov)

Hauskauf in USA — lohnen sich Immobilien?

Die kurze Antwort lautet JA — und dies seit Jahrzehnten. Der Markt unterliegt einem wellenförmigen Auf-und-Ab, jedoch langfristig gesehen gehen Hauspreise rauf. So sehr, dass letzendlich in den letzten Jahren ein Hauskauf für die Mittelklasse recht teuer geworden ist. Da aber auch die Mietpreise regelrecht explodiert sind, ist es immer noch besser eine Hypothek, die hier in den USA ‚mortgage‘ (gesprochen „morgeetsch“) heißt, abzuzahlen. Man muss nur eine Bank finden, die einem die Hypothek gibt, was immer schwerer wird, da man ein recht hohes Einkommen vorweisen muss. Natürlich hängt es von der Finanzierungssumme ab.

Wir geben Ihnen hier im Artikel einige Antworten, die Sie suchen, um sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.

Statistiken

Ein paar Zahlen, Stand 2024:
Im Schnitt liegen Einfamilienhäuser im landesweiten Schnitt bei gut 400.ooo Dollar. Das durchschnittliche Mittelklasse Einkommen erlaubt nur ein Haus von ca. 200.ooo Dollar, welche kaum zu finden sind. Für ein 400k+ Haus, sofern lediglich 10% Eigenkapital vorhanden sind, sollte man 100-120k Dollar verdienen, um eine Hypothek zu bekommen.
In Kalifornien (Küstenregion) zählt im Volksmund ein Haus um die 800k als erschwinglich und günstig. Im Inland und Nordkalifornien wird es billiger, aber es gibt Gründe dort nicht kaufen zu wollen.

Makler — im Englischen: Realtor

Derzeit verdient ein Makler (realtor) 5-6 Prozent vom Immobilienwert beim Verkauf, gezahlt vom Verkäufer — wenn der Makler nicht an einen Kunden verkauft, den er selbst gefunden hat, sondern an einen Kunden, der von einem anderen Makler gebracht wird, so teilen die beiden beteiligten Makler sich die Provision.

Das ist eine Menge Geld… und weil kaum ein Amerikaner dieses Prinzip mag, sind seit 2023 Bestrebungen im Gange, dass diese 6% Basis ein Ende findet und auf die Hälfte reduziert wird — der Käufer Makler soll dann leer ausgehen. Der Bund der Makler versucht dies zu verhindern, aber allgemein hoffen Käufer und Verkäufer, dass es endlich billiger wird zu kaufen und zu verkaufen. Für den Käufer ist eine Provisionsreduzierung besser, da der Verkäufer weniger Provision zahlt, die er i.d.R. auf den Kaufpreis draufschlägt.

Nur der Verkäufer muss die Maklerkosten zahlen! Klingt gut, aber beachten Sie, dass auch der Makler, der für den Käufer sucht, ein Interesse hat, eine Immobilie zu verkaufen, die eine gute Provision verspricht. Ein Käufer-Makler hat nicht unbedingt die Interessen des Käufers im Sinne, selbst wenn der Käufer nichts zahlen muss! Je teurer die Immobilie, desto mehr verdient auch der Makler. Ein Makler betont übrigens gegenüber dem Käufer (sowie es dann um den Papierkram geht), dass ein Makler für beide Parteien arbeitet und nur Vermittler ist.

Worauf achten?

Hier sind unsere Leit-Ideen und wir möchten diesen Artikel aktualieren, wenn immer wir Zeit haben neue Infos einfliessen zu lassen.

Immobilien zu kaufen in den USA ist immer noch ein grossartige Idee — der Wertzuwachs kann (KANN) traumhaft sein, wenn Sie Ihre Hausaufgaben machen und wissen wo Sie kaufen.

Wie vermutlich überall in der Welt, wenn man ein Haus findet, was billiger als üblich für die Region ist, dann hat dies einen Grund — man sollte vorsichtig sein und nicht denken man hat dieses EINE Schnäppchen gefunden.

Location, Location, Location

„Lage, Lage, Lage“ — Das ist der wichtigste Rat, jederzeit verwendet von Maklern und Kunden. Die Lage enscheidet über Preis und Wertsteigerungschancen.

Wenn eine Gegend teuer ist, dann ist es immer wert dort zu kaufen, wenn man es sich leisten kann. Sowie man einige Meilen entfernt sucht, wird es unter Umständen billiger, aber das hat eben einen Grund. Eine Regel lautet: lieber das günstigste Haus in einer teuren Gegend, als das teuerste Haus in einer billigen Gegend kaufen.

Analysieren Sie die Region und den Staat so genau wie möglich. Beispiel Kalifornien: man kann den Staat teilen in Küstenregion und Inland, sowie diese beiden grundsätzlichen Bereiche wiederum jeweils in Südkalifornien (SoCal genannt), Central California, Nordkalifornien. Die Küstenlagen sind meistens wesentlich teurer als Inland — Ausnahmen bilden Ranchland und Weinanbaugebiete (beispielsweise Sonoma County).

Wo man sein will, ist persönliche Präferenz, aber man sollte die Infrastruktur, Kriminalität, Arbeitsmarkt, Gesundheitseinrichtungen, Verkehr, Klima genauestens prüfen.

Zillow.com

Das ist die meistbenutzte Internet Plattform, wo auch alle (nicht gewerblichen) Immobilien zu finden sind — lange Zeit von Maklern verdammt, musste die Platform leztendlich akzeptiert werden, und nun listen Makler ebenfalls alle Immobilien dort. Aber auch Immobilien von Privat sind zu finden. Sobald der Käufer einen eigenen Makler zur Suche einschaltet, fallen jedoch die erwähnten Provisionskosten für den Verkäufer an im Falle des Vertragsabschlusses.

Zustand der Immobilie

Wer als Käufer einen Makler einschaltet, kann dessen Erfahrung nutzten und der Makler wird die üblichen Inspektionen etc. erklären und in die Wege leiten — allerdings ist es ein guter Rat, ggfs. einen selbst-bezahlten Elektriker und Klemptner / Heizungsfirma (Electrician and Plumber / Heating & Cooling Company) anzuheuern, um eine Kostenidee für Upgrades und Reparaturen zu bekommen. Bei sehr alten Häusern sollte man einen unabhängigen Statiker oder Architekten beauftragen.
Alles nur generelle Tipps, letztendlich muss der Käufer ein Gefühl entwickeln, was angeraten ist.

Neu versus Alt

Bei Neubauten gibt es zwei Möglichkeiten: entweder von einem Developer (Baugesellschaft) kaufen oder selbst bauen. Die meisten Leute gehen der Einfachheit halber mit der ersten Variante.

Selbstbauen erfordert den Kauf eines Grundstückes und die Arbeit mit einem Architekten, der i.d.R. auch die Firmen empfehlen kann, die dann involviert sind für den Bau. Der Selbstbau hat immense Vorteile, aber erfordert auch wesentlich mehr Engagement und meistens verfügbares, liquides Kapital.

Alte, bestehende Häuser gibt es in allen Altersklassen — Amerikaner haben angeblich im Schnitt ein 7-Jahres Zyklus, d.h. kaufen und dann wieder verkaufen. Dies geht ungefähr einher mit dem Wertzuwachs des Hauses: es wird der Profit mitgenommen und man kann mehr in ein neues Haus investieren.

Floridas schönste Ecken mit dem Boot erkunden

0
Lorida per Boot erkunden

Der Sonnenstaat Florida gehört definitiv zu den beliebtesten Zielen bei einer Reise in die USA. Neben der quirligen Stadt Miami und dem berühmten Miami Beach gibt es hier an der Ostküste viel zu entdecken. Ob Key West, Fort Lauderdale oder ein Visit in Orlando – Miami hat viel für Touristen zu bieten. Wer Wasser in jeglicher Form, Segeln, Tauchen, Kanu fahren oder die Fahrt mit einer gecharterten Yacht liebt, kann nicht nur in Annapolis in Maryland, sondern auch in Florida die Wellen und die Wasserwelt genießen. Vor allem die Küsten mit ihren vielen kleinen Inseln sind eine Reise wert. Das geht ganz hervorragend mit einem Segelboot oder einer Yacht. Wir haben die schönsten Reiseziele mit dem Boot herausgesucht.

Boot in Florida mieten

Dass man sich für eine Reise durch Florida am besten einen Mietwagen sucht, ist hinlänglich bekannt. Doch, um auch die Wasser- und Inselwelt oder die Landschaften entlang eines Flusses zu erkunden, lohnt sich ein Yachtcharter in den USA. Man kann schon vor der Reise auf vielen Portalen in Deutschland eine Yacht oder ein Boot mieten. So ist sicher, dass man zum richtigen Zeitpunkt auch wirklich ablegen kann. Aber auch in Florida selbst ist das Anmieten eines Bootes möglich. Ehe es losgehen kann, ist einiges für die Urlaubsreise in die USA vorzubereiten. Vor allem bei der Einreise in die USAgibt es einiges zu beachten. Und dann braucht man auch noch ein paar Tipps, wo sich eine Bootscharter so richtig lohnt. Hier sind sie!

Zum Sportangeln in die Florida Keys

Das erste lohnenswerte Ziel für eine Bootstour sind natürlich die Florida Keys selbst. 120 Meilen lang erstrecken sich die Keys an der Ostküste in Richtung Karibik. Neben dem Erkunden der wunderschönen Küste und kleinen Halts an traumhaften Stränden, steht vor allem das Sportangeln hier hoch im Kurs. Florida bietet hervorragende Angelmöglichkeiten. Wer nicht ganz so geübt ist, kann hier auch statt mit einem eigenen Boot rauszufahren eine Angelausflug auf einem Party-Boat oder Sportboot mit Skipper und Guide buchen. Gerade das Partyboot bietet dabei auch anderen Familienangehörigen oder Freunden, die nicht so viel Lust aufs Angeln haben, jede Menge Abwechslung und Spaß.

In den Sonnenuntergang am Key West segeln

Die Insel Key West ist ebenfalls ein Traumziel in Florida. Auf der Insel kann man sich am Abend in einer der vielen Kneipen, darunter auch Hemingways Stammkneipe, vergnügen. Tagsüber kann man sich ein Boot mieten und schon laden herrliche Orte zum Tauchen und eine beeindruckende Unterwasserwelt zum Staunen ein. Natürlich fehlen auch traumhafte Strände zum Entspannen und Ausruhen nicht. Der Sonnenuntergang von Key West zählt zu den schönsten in Florida. Den sollte man einmal gesehen haben!

Flora und Fauna satt auf Marco Island

Ein Boot zu chartern, lohnt sich auch, um eine der Ten Thousend Islands zu besuchen. Auf Marco Island wartet ein Naturparadies auf seine Besucher. Gehörig zum National Life Refuge bietet die Insel einer atemberaubenden Vielzahl von Tieren ein Zuhause.

Tausende Vögel und die Mangroven im Caladesi Park

Wer ursprüngliche Natur mit Tausenden von munter zwitschernden und stolzierenden Vögeln mag, sollte unbedingt den Caladesi Island State Park besuchen. Der Park liegt auf einer der wenigen unberührten Inseln der Golfküste und ist nur mit dem Boot erreichbar. Ist man angekommen, darf man sich auf einem Naturlehrpfad auf Entdeckungstour machen oder mit dem Kajak einen dichten Mangrovenwald erobern.

Mit dem Kajak über den Suwannee River

So richtig aktiv wird der Urlaub in Florida mit einem Kajak oder einem Kanu. Bei einer Tour auf dem Suwannee River zum Beispiel geht es durch Sumpfgebiete, Mündungsgebiete, entlang an zahlreichen kristallklaren Quellen und zu herrlichen Lagunen. Das ist Abenteuer pur! 300 Kilometer des Suwannee River sind Wilderness Trails. Da kommt garantiert keine Langeweile auf.